Meine Mutter ist ja Anfang Februar gestorben.
Da ich separat im selben Haus wohne (und das Haus geerbt habe), sollte man meinen, es wäre kein Problem, die Gas- und Stromverträge einfach auf mich umzuschreiben.
Pustekuchen!
Vor allem: Was die eine Hotlinetante mir Freitag erzählt (ich brauche dafür keinen Erbschein, Sterbeurkunde genügt), stimmt am Montag danach laut einer anderen Hotlinetante plötzlich garnicht (ich brauche dafür einen Erbschein, habe ich aber nicht, Notar hat gesagt, in so einem klaren Fall brauche ich keinen).
Dazu kommt, in der Hotline arbeiten eine Menge Ausländer. Nichts gegen Ausländer, besonders nicht, wenn sie hier arbeiten wollen. Aber, wenn sie in einer Hotline arbeiten, sollten sie schon in der Lage sein, sich auch auf Deutsch zu verständigen.
Bei mindestens der Hälfte war das nicht der Fall, die haben nicht mal richtig verstanden, worum es mir geht. Ich bekam z.B. eine Kündigungsbestätigung, obwohl ich weder schriftlich, noch mündlich, noch telepathisch irgend etwas gekündigt hatte.
Laut FritzBox habe ich deswegen inzwischen sieben mal insgesamt fast drei Stunden mit denen telefoniert!!!
Donnerstag hatte ich dann endlich eine anscheinend(!!!) kompetente Mitarbeiterin am Rohr, die hat kurzerhand die Verträge meiner Mutter nachträglich gekündigt und für mich nachträglich, zum selben Datum zwei Verträge angelegt, die ich dann digital unterschrieben habe. Hoffentlich war es das dann endlich, hab auch noch besseres zu tun...
Gott, bin ich geladen!



