Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

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selina
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von selina »

dfg82 hat geschrieben: ↑21.05.2026, 20:28
Ferienhaus hat geschrieben: ↑21.05.2026, 19:03 Aber es gilt halt eben auch umgekehrt: Ich kann mir halt nicht aussuchen, wen ich attraktiv finde. ;) Denn "Attraction is not a choice".
Dann ist es ja nur von der Natur gewollt, dass man niemanden findet, wenn es die Gene nicht zulassen.
Naja man kann sich nicht aussuchen wen man so attraktiv findet. Aber man kann durchaus eine Beziehung mit einer Person eingehen die man nicht anziehend findet. Ob man das möchte oder ob es funktioniert steht auf einem anderen Blatt Papier.
Glück ist für mich, wenn mir niemand auf den Sack geht.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Deja-vu »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑01.06.2026, 19:49 Auch Frauen Ü40 sind oftmals nicht mehr so wie sie mit 20 waren.
Ja, das hatte kürzlich jemand hier ohne Blatt vorm Mund beschrieben.
Gegen das Alter sind wir alle machtlos. Und im Alter wirds für die meisten nicht eben leichter (Gesundheit und Co).
Deswegen bekommen viele auch Torschlusspanik.
Joshua hat geschrieben: ↑02.06.2026, 09:48 Ich behaupte, dass sich niemand mit einer anderen Person, die man gerade erst kennengelernt hat, mehrfach im romantischen Kontext trifft, obwohl man die Person optisch unattraktiv findet, nur um zu sehen, ob man sich nicht doch vielleicht nach dem x-ten Treffen verlieben könnte.
Du also auch nicht?

Wenn man so zwanghaft dieses Ziel "Verlieben" hat, dann sortiert man sehr schnell aus.
Deswegen mag ich kein Dating.

Man muss sich ja nicht im romantischen Kontext treffen. Wenn man sich sympathisch ist und gut versteht, kann man auch einfach ne neue Bekanntschaft / Freundschaft draus werden lassen. Mit jemandem, den man nicht attraktiv findet, sollte das ja kein Problem sein.

Vor kurzem habe ich allerdings in einem anderen Forum gelesen, dass viele Männer für sie unattraktive Frauen auch für eine Freundschaft ausschließen würden. Welche Logik auch immer dahinter steckt. Ist nicht meine Meinung, wie gesagt, sondern dort schrieb eine Frau von ihren Erfahrungen.
Joshua hat geschrieben: ↑02.06.2026, 09:48 Bei mir war der "aber nur freundschaftlich"-Vortrag ohne Ausnahme immer das letzte, was ich von einer Frau gehört habe. Nicht eine einzige hatte danach noch versucht den Kontakt aufrecht zu erhalten oder ist auf meinen Versuch eingegangen, den Kontakt aufrecht zu erhalten, es war immer das finale Ende.
Meistens ist es doch aber die andere Seite, die den Kontakt beendet. Also die Person, die gefriendzoned wird. Bestätigen hier einige im Forum.
Würdet du mit einer Frau befreundet bleiben, mit der du gern mehr hättest? Nicht wirklich, oder?
Also ist oben beschriebenes Verhalten eigentlich nur logisch, denn das wissen die meisten Frauen.
Kann auch sein, dass sie sich unwohl fühlen in dem Wissen, dass du dir weiterhin Hoffnungen machen würdest.

So sehr ich das verstehe - als Partner abgelehnt zu werden tut weh und geht aufs Selbstwertgefühl - so schade finde ich es trotzdem.
Eine Freundschaft ist unglaublich wertvoll. Und so etwas werfen viele einfach weg.
Finde ich fast genauso demütigend.
Zumal Menschen, die länger brauchen um Gefühle zu entwickeln, dadurch keine Chance bekommen.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Tania »

Deja-vu hat geschrieben: ↑02.06.2026, 20:09 So sehr ich das verstehe - als Partner abgelehnt zu werden tut weh und geht aufs Selbstwertgefühl - so schade finde ich es trotzdem.
Eine Freundschaft ist unglaublich wertvoll. Und so etwas werfen viele einfach weg.
Im Datingkontext würde ich nicht von "Freundschaft wegwerfen" reden. Höchstens von "Chance auf Freundschaft wegwerfen". Man kennt sich ja erst kurz und eine Freundschaft müsste erst entstehen. Manchmal funktioniert das auch - insbesondere wenn man gemeinsame Interessen hat, die dafür sorgen, dass man sich öfter mal begegnet, statt lediglich eine "Facebook-Freundschaft" zu pflegen. Aber in den meisten Fällen bleibt ein "Lass uns einfach Freunde bleiben" ein guter Vorsatz. Wer oft genug tatsächlich daran geglaubt hat, dass dieser Spruch ernst gemeint ist, Zeit und Gedanken in den Aufbau einer Freundschaft gesteckt hat und dann erlebt hat, dass das Gegenüber spätestens dann das Interesse verliert, wenn die Datingaktivitäten zum Erfolg geführt haben, reagiert meist nicht allzu enthusiastisch, wenn das nächste "Lass uns Freunde bleiben" kommt. Entweder es wird sofort geblockt, oder man denkt sich "Na, mal sehen was da noch kommt". Und wenn tatsächlich noch was kommen sollte, reagiert man vielleicht trotzdem so vorsichtig, dass das Gegenüber irgendwann aufgibt - denn auch zur Freundschaftspflege gehören nun mal zwei.

Anders sieht es aus, wenn es bereits eine Partnerschaft gab, während der man sich gut genug kennen- und schätzengelernt hat, um eigentlich daraus eine gute Freundschaft aufbauen zu können. Allerdings beendet man eine Partnerschaft ja meist nicht einfach so, sondern es gibt Gründe, die dazu führen, dass man überzeugt ist, dass das Leben ohne die Person, mit der man zusammen war, besser ist als mit ihr. Und dann ist es recht unlogisch, besagte Person im Rahmen einer Freundschaft trotzdem im eigenen Leben behalten zu wollen - es sei denn, die Trennung war zwingend notwendig, weil man mit dieser Person wichtige Lebensziele einfach nicht umsetzen konnte. Wobei ich persönlich zwar Aussagen wie "Ich muss die Beziehung beenden, ich will jemanden, der/die mit mir nach Alaska auswandern möchte" nie verstanden habe (man könnte in so einem Fall ja auch dem/der vorhandenen die Entscheidung überlassen, ob er/sie noch bis zum Auswandern oder bis zu dem Tag, an dem der/die hypothetische auswanderwillige Neue tatsächlich auftaucht, in der Beziehung bleiben will), aber trotzdem keine Einwände gegen ein "Umetikettieren" der Beziehung hätte. Nur werden dann in der Regel ein paar Bedingungen gestellt wie "Dann musst Du natürlich aufhören, mich zu lieben" (viele Menschen lieben tatsächlich auch Freunde, und das nicht viel anders als langjährige Partner - damit aufzuhören würde bedeuten, das Gegenüber müsste ihnen völlig egal werden - und wieso sollten sie dann mit jemandem befreundet sein, der ihnen egal ist?) oder "Dann darfst Du nicht eifersüchtig auf meine/n Neue/n sein" (Gefühle verschwinden nicht auf Kopfdruck - aber man kann natürlich eifersüchtig sein und sich trotzdem gut mit der/dem Neuen verstehen) oder "... aber nur, wenn Du dann auch weiterhin wöchentlich den Rasen mähst". Und manchmal sind diese Bedingungen einfach nicht erfüllbar. Dann würde ich auch nicht von "einfach wegwerfen" reden - eher von "schweren Herzens aufgeben".
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Hoppala »

Deja-vu hat geschrieben: ↑02.06.2026, 20:09 als Partner abgelehnt zu werden tut weh und geht aufs Selbstwertgefühl
Diese Sichtweise irritiert mich immer wieder.
So gesehen, lehnt ja jeder von uns täglich nahezu den gesamten Rest der Menscheheit "als Partner ab". Da hätten wir ja global gewaltiges Selbstwertloch ...
Selbst wenn ich es nur auf Menschen beziehe, die man irgendwie kennt: nur weil ich an jemand interessiert bin, ist es doch keinesfalls abwertend von mir gegenüber denen, an denen ich nicht interessiert bin.
Und das gilt dann doch umgelkehrt genauso.
Dieses "gedrückte Selbstwertgefühl" wäre in diesen Fällen wirklich schlicht selbstgemacht. Und hat nichts mit dem jeweiligen Gegenüber zu tun.
Eventuell hat mensch isch zuviele Hoffniungen gemacht, ohgne dafür schon Konkretes zu wissen. Ist dann aber immer noch selbst gemacht ... also bestenfalls Selbstabwertung. Und sowas muss wirklich incht sein!

Da sind so viele die ein jeder von uns nicht als Partner in Betracht bezieht: man überlege, was wir da dauernd der Menschheit antun, wenn die sich dadurch im Selbstwert herabgesetzt fühlen würden ...
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Levyn »

Joshua hat geschrieben: ↑02.06.2026, 09:48 Same here: wer handelt in der Realität so? Ich kenne jetzt nur meine eigene Situation, aber mir ist bislang noch nie eine Frau begegnet, bei der ich den Eindruck hatte bzw. bei der ich erkennen konnte, dass sie optische Defizite nicht als Ausschlusskriterium sehen würde. Ganz im Gegenteil. Die meisten behaupten zwar, sie hätten nur ganz minimale Ansprüche an die Optik, aber die Handlungen sehen dann ganz anders aus.
Woran merkst du aber, dass die Ablehnung dann allein an der Optik liegt?
Ich finde mit folgendem Text beschreibst du ja vor allem deine eigenen Gedanken:
Joshua hat geschrieben: ↑02.06.2026, 09:48 Ich behaupte, dass sich niemand mit einer anderen Person, die man gerade erst kennengelernt hat, mehrfach im romantischen Kontext trifft, obwohl man die Person optisch unattraktiv findet, nur um zu sehen, ob man sich nicht doch vielleicht nach dem x-ten Treffen verlieben könnte.
Ich kenne genügend Frauen, die sich aktiv dazu entscheiden dem Mann, auch wenn er sie nicht direkt umhaut, eine Chance zu geben sie besser kennen zu lernen, weil sie eben aus dem Teufelskreis ausbrechen wollen, wo nur ein Mann eine Chance bekommt, wenn er der Traumprinz ist. Oft genug klappt das dann auch. D.h. natürlich nicht, dass sie den Mann unattraktiv finden, aber er ist der "Durchschnitt".
Du scheinst da anders zu ticken und nur Frauen auszuwählen, die dir auf Anhieb auffallen und das sind wahrscheinlich meist die Frauen, die vielen Männern direkt auffallen.
Deja-vu hat geschrieben: ↑02.06.2026, 20:09 Vor kurzem habe ich allerdings in einem anderen Forum gelesen, dass viele Männer für sie unattraktive Frauen auch für eine Freundschaft ausschließen würden. Welche Logik auch immer dahinter steckt. Ist nicht meine Meinung, wie gesagt, sondern dort schrieb eine Frau von ihren Erfahrungen.
Ich habe in meinem Leben viele Männer kennengelernt, die kein Interesse an Freundschaften hatten und nur Frauen wollten, die sie attraktiv fanden - meist für Sex oder Status. Funktioniert hat das selten bis nie. Gegenüber anderen Männern waren sie dementsprechend asozial und für hübsche Frauen hatten sie dann plötzlich immer ein offenes Ohr oder wollten sich mit ihnen treffen.
Deja-vu hat geschrieben: ↑02.06.2026, 20:09 So sehr ich das verstehe - als Partner abgelehnt zu werden tut weh und geht aufs Selbstwertgefühl - so schade finde ich es trotzdem.
Eine Freundschaft ist unglaublich wertvoll. Und so etwas werfen viele einfach weg.
Finde ich fast genauso demütigend.
Zumal Menschen, die länger brauchen um Gefühle zu entwickeln, dadurch keine Chance bekommen.
Eine Freundschaft muss sich entwickeln und das passiert eben nicht auf Krampf. Viele werfen keine Freundschaft weg, weil es keine Freundschaft ist, sondern lediglich das Potenzial für eine Freundschaft. Wenn also das Potenzial gering geschätzt wird, hat man subjektiv auch nichts verloren, sondern entzieht sich sogar einem möglichen Herzschmerz. Das ist also das beste, was man tun kann.
Ich habe auch noch nie erlebt wie jemand aktiv gefriendzoned wird, im Sinne von "Lass lieber Freunde bleiben", und danach nochmal eine Chance bekommt. Entweder die Person hat sich damit arrangiert (selten der Fall) oder die Freundschaft ging irgendwann in die Brüche, weil es stellenweise doch herauskommt, dass die Person mit der Dynamik "Wir sind "Freunde"" nicht klar kommt.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Deja-vu hat geschrieben: ↑02.06.2026, 20:09
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑01.06.2026, 19:49 Auch Frauen Ü40 sind oftmals nicht mehr so wie sie mit 20 waren.
Ja, das hatte kürzlich jemand hier ohne Blatt vorm Mund beschrieben.
Gegen das Alter sind wir alle machtlos. Und im Alter wirds für die meisten nicht eben leichter (Gesundheit und Co).
Deswegen bekommen viele auch Torschlusspanik.
Eines ist natürlich schon schade: Ich bin ja jetzt 40 und werde niemals erfahren wie es ist in jungen Jahren mit einem Teenie rumzumachen oder später mit einer Frau in den 20ern. Schade, aber ist halt so. Man hat da schon etwas verpasst.
Mir sind aber auch einige Frauen bekannt, die Ü40, teilweise sogar Ü50(!) sind und trotzdem optisch äusserst attraktiv sind. Wobei natürlich immer fraglich ist, ob es für eine Beziehung reicht, wenn sie optisch attraktiv ist. Ich denke, für eine Beziehung braucht es mehr, wie nur das Aussehen. Und wenn man sich in eine Frau verliebt, dann ist sie für einen persönlich doch sowieso die Schönste aller schönen Frauen.

Vor kurzem habe ich allerdings in einem anderen Forum gelesen, dass viele Männer für sie unattraktive Frauen auch für eine Freundschaft ausschließen würden. Welche Logik auch immer dahinter steckt.

So sehr ich das verstehe - als Partner abgelehnt zu werden tut weh und geht aufs Selbstwertgefühl - so schade finde ich es trotzdem.
Eine Freundschaft ist unglaublich wertvoll. Und so etwas werfen viele einfach weg.
Ich verstehe sowas auch nicht. Klar ist es schade und tut weh, wenn man sich verliebt und der andere "nur" freundschaftliche Gefühle hat. Aber wie du schon sagst, eine Freundschaft ist auch etwas unheimlich wertvolles. Sowas sollte man nicht leichtfertig wegschmeissen.
Zumal Menschen, die länger brauchen um Gefühle zu entwickeln, dadurch keine Chance bekommen.
Es hat ja durchaus schon Beziehungen zwischen Menschen gegeben, die Jahrelang nur befreundet waren und plötzlich haben sie sich doch ineinander verliebt. Gibt es alles.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Reinhard »

Hoppala hat geschrieben: ↑03.06.2026, 14:50 So gesehen, lehnt ja jeder von uns täglich nahezu den gesamten Rest der Menscheheit "als Partner ab". Da hätten wir ja global gewaltiges Selbstwertloch ...
Selbst wenn ich es nur auf Menschen beziehe, die man irgendwie kennt: nur weil ich an jemand interessiert bin, ist es doch keinesfalls abwertend von mir gegenüber denen, an denen ich nicht interessiert bin.

Naja, anders ...
Es macht schon einen Unterschied, ob man irgendwas annehmen kann (z.B. dass mich andere nicht als Partner nehmen würden) oder ob man es so gesagt kriegt, oder sonstwie mitgeteilt, indem man einfach nicht als Partner in Betracht gezogen wird.

Und vielleicht ist es nichtmal beim ersten Nicht-interesse eines Anderen so, sondern beim dritten, fünften, elften, ... Mal. Oder wo immer halt bei einem selbst der Punkt liegt, wo man sich dann denkt, dass es vielleicht an einem selbst liegt anstatt nur an Pech.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Tania »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑03.06.2026, 17:06 Klar ist es schade und tut weh, wenn man sich verliebt und der andere "nur" freundschaftliche Gefühle hat.
Ich bin da wahrscheinlich bisschen komisch - aber ich bin ganz gern verliebt. Natürlich ist es schöner, wenn das auf Gegenseitigkeit beruht, aber einseitig finde ich es auch ausgesprochen belebend. So ein paar fröhlich hüpfende Endorphine, nur weil das Ziel der Schwärmerei anruft, schreibt oder ins Blickfeld kommt, tun gut und sparen ne Menge Schokolade :mrgreen:

Weh tut es allerdings, wenn das Gegenüber es bemerkt und mit "Hör damit auf, das ist mir unangenehm" reagiert. Frei nach dem Motto "Lieber werde ich von niemandem gern gehabt als von sowas wie Dir" :sadwoman:
Aber wie du schon sagst, eine Freundschaft ist auch etwas unheimlich wertvolles. Sowas sollte man nicht leichtfertig wegschmeissen.
Ist für Dich ein "in die Friendzone stecken" wirklich eine Freundschaft?

Ich würde eine Chance auf Freundschaft wohl auch nicht ablehnen. Aber ich wäre höchst skeptisch - sprich, die "friendzonende" Person müsste mich überzeugen, dass sie diese Freundschaft wirklich will und auch pflegen wird. Und das möglichst nicht nur durch Worte ...
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Mesaloma »

Es ist sehr schwer, einen Partner zu finden, wenn man als Frau keinen Sex will. Wenn ich das den Matches auf Tinder mitteile, verlieren sie gleich das Interesse.
Ich suche einen Mann zur gegenseitigen emotionalen Unterstützung bei Problemen und für gemeinsame Aktivitäten. Da scheint kaum einer Interesse zu haben.

Finde es sehr traurig, keinen Partner zu finden, der meine Persönlichkeit interessant findet, mich liebt und schätzt. Ohne die Liebe und Wertschätzung durch einen Partner habe ich kein Selbstbewusstsein, habe ein niedriges Selbstwertgefühl und kann für meine Bedürfnisse und Interessen nicht einstehen.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Tania hat geschrieben: ↑03.06.2026, 21:26 Ich bin da wahrscheinlich bisschen komisch - aber ich bin ganz gern verliebt. Natürlich ist es schöner, wenn das auf Gegenseitigkeit beruht, aber einseitig finde ich es auch ausgesprochen belebend. So ein paar fröhlich hüpfende Endorphine, nur weil das Ziel der Schwärmerei anruft, schreibt oder ins Blickfeld kommt, tun gut
Verliebt zu sein ist ja auch was schönes. Am schönsten dürfte es natürlich sein, wenn diese Liebe erwidert wird. Ich kenne das auch. Selbst wenn man weiss, dass nie was draus wird, da sie zum einen vergeben ist und zum anderen sowieso kein Interesse an mir hätte, so freut man sich doch jedes Mal, wenn man sie sieht oder sie per WhatsApp eine Nachricht schickt.
und sparen ne Menge Schokolade :mrgreen:
Schokolade? Wie kommst du auf Schokolade? Rätselhaft! :gruebel: ;) :lach:
Ist für Dich ein "in die Friendzone stecken" wirklich eine Freundschaft?

Ich würde eine Chance auf Freundschaft wohl auch nicht ablehnen. Aber ich wäre höchst skeptisch - sprich, die "friendzonende" Person müsste mich überzeugen, dass sie diese Freundschaft wirklich will und auch pflegen wird. Und das möglichst nicht nur durch Worte ...
Naja, kommt halt drauf an. Wenn es sich um eine echte Freundschaft handelt, dann würde ich das mit Sicherheit nicht ablehnen. Vor allem, wenn ich sie ja mag. Problematisch wird es, wenn sie merkt, dass ich auf sie stehe, sie aber kein Interesse an mir hat und mich dann sozusagen "warm" hält. So nach dem Motto: "Ich will zwar nichts von ihm, aber ich nutze ihn aus, wenn ich mal Hilfe brauche." Das hat dann nichts mehr mit Freundschaft zu tun.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Deja-vu »

Mesaloma hat geschrieben: ↑04.06.2026, 10:13 Es ist sehr schwer, einen Partner zu finden, wenn man als Frau keinen Sex will.
Grundsätzlich nicht?

Dann würde ich es vielleicht auf einem Portal für Asexuelle versuchen.

Denke selbst drüber nach, aber bin halt nicht sicher...
Mesaloma hat geschrieben: ↑04.06.2026, 10:13 Ich suche einen Mann zur gegenseitigen emotionalen Unterstützung bei Problemen und für gemeinsame Aktivitäten. Da scheint kaum einer Interesse zu haben.
Wäre das dann nicht eher ein platonischer Freund? Oder suchst du schon auch was Romantisches?
Mesaloma hat geschrieben: ↑04.06.2026, 10:13 Ohne die Liebe und Wertschätzung durch einen Partner habe ich kein Selbstbewusstsein, habe ein niedriges Selbstwertgefühl und kann für meine Bedürfnisse und Interessen nicht einstehen.
Verstehe ich. Aber man sollte nie sein Selbstwertgefühl von anderen abhängig machen.
Emotional unterstützen könnte dich ja auch ein Freund / eine Freundin.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von RomNey »

Mesaloma hat geschrieben: ↑04.06.2026, 10:13 Ohne die Liebe und Wertschätzung durch einen Partner habe ich kein Selbstbewusstsein, habe ein niedriges Selbstwertgefühl und kann für meine Bedürfnisse und Interessen nicht einstehen.
:umarmung2:

Mag sein daß es sowas gibt, ich finde einen Partner und all diese Probleme lösen sich in Luft auf, ich halte es aber doch für sehr unrealistisch.

Diese Dinge kommen ja vor allem von innen, von mir selbst.
Ich bin es nicht wert...
Ich traue mich nicht...
Wie auch immer da die Gedankenspiralen sind.
Bei mir sind Komplimente und Lob, Dinge die dem Anschein nach mein Selbstwertgefühl pushen könnten, verpufft.
Entweder habe ich sie nicht wahrgenommen oder mein Kopf hat mich schnell überzeugt das des alles nicht stimmen kann....

Was für Gedanken kommen dir denn wenn dich jemand lobt oder ein Kompliment macht?
Was für Gedanken kommen wenn du einen Mann siehst den du interessant findest und du ihn gerne ansprechen wurdest?
Wie geht es dir dabei emotional?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Levyn »

Mesaloma hat geschrieben: ↑04.06.2026, 10:13 Es ist sehr schwer, einen Partner zu finden, wenn man als Frau keinen Sex will.
Hast du es denn mit Plattformen versucht, wo gezielt Menschen mit Asexualität angesprochen werden?

Mir ist Sex sehr wichtig und wenn eine Frau mir schreibt, sie hätte Interesse an einer Partnerschaft, aber ohne Sex, dann wäre ich auch sofort weg.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Mesaloma »

an RomNey: Vor drei Wochen habe ich bei Tinder einen Mann kennengelernt, der mir jeden Tag versichert hat, dass er in mich verliebt sei und mit mir zusammensein will und mir gesagt, dass wir bereits eine feste Partnerschaft haben. Das hat mich so selbstbewusst gemacht, dass ich endlich den Kontakt zu meinem sehr destruktiven autoritären und dominanten Vater abgebrochen habe. Ich habe es geschafft, dem Vater die Zweitschlüssel für meine Wohnung abzunehmen, weil mein damaliger "Partner" mich dabei unterstützt hat über Whatsapp. Das hätte ich ohne den "Partner" nicht geschafft. Leider hat sich dieser Mann kurze Zeit später von mir verabschiedet. Also bin ich wieder in ein tiefes Loch gefallen und denke, keiner meint es ernst mit mir und keiner will mich haben, also muss etwas mit mir nicht stimmten, muss ich also nicht liebenwert sein.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Optimist »

Mesaloma hat geschrieben: ↑04.06.2026, 10:13 Es ist sehr schwer, einen Partner zu finden, wenn man als Frau keinen Sex will. Wenn ich das den Matches auf Tinder mitteile, verlieren sie gleich das Interesse.
Hattest Du denn schonmal Sex? Es macht ja auch einen Unterschied, ob man Sex mit einer wildfremden Person hat oder mit einer vertrauten Person, wo dann auch Gefühle im Spiel sind. Wenn Du weißt, dass Du asexuell bist, könntest Du es ja bei Portalen wie Gleichklang oder in Foren für Asexuelle probieren. Ich glaube Tinder ist da nicht der richtige Ort.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Tania »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑04.06.2026, 11:51 Problematisch wird es, wenn sie merkt, dass ich auf sie stehe, sie aber kein Interesse an mir hat und mich dann sozusagen "warm" hält. So nach dem Motto: "Ich will zwar nichts von ihm, aber ich nutze ihn aus, wenn ich mal Hilfe brauche." Das hat dann nichts mehr mit Freundschaft zu tun.
Stimmt. Oder das Gegenteil - die andere Person betrachtet einen plötzlich als bemitleidenswertes Wesen, das ja furchtbar unter der Zurückweisung leiden muss und deswegen wie ein rohes Ei behandelt werden muss. Das ist dann auch keine Freundschaft - zumindest nicht auf Augenhöhe.

Menschen sind mitunter eben komisch :verwirrt:
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von selina »

Mesaloma hat geschrieben: ↑04.06.2026, 10:13 Ohne die Liebe und Wertschätzung durch einen Partner habe ich kein Selbstbewusstsein, habe ein niedriges Selbstwertgefühl und kann für meine Bedürfnisse und Interessen nicht einstehen.
Verlangst du da nicht bissi viel von einem Partner?

Und wenn du schon nicht für dich selbst einstehen kannst wie möchtest du dann einem Partner beistehen und helfen?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Levyn »

Mesaloma hat geschrieben: ↑04.06.2026, 14:33 an RomNey: Vor drei Wochen habe ich bei Tinder einen Mann kennengelernt, der mir jeden Tag versichert hat, dass er in mich verliebt sei und mit mir zusammensein will und mir gesagt, dass wir bereits eine feste Partnerschaft haben. Das hat mich so selbstbewusst gemacht, dass ich endlich den Kontakt zu meinem sehr destruktiven autoritären und dominanten Vater abgebrochen habe. Ich habe es geschafft, dem Vater die Zweitschlüssel für meine Wohnung abzunehmen, weil mein damaliger "Partner" mich dabei unterstützt hat über Whatsapp. Das hätte ich ohne den "Partner" nicht geschafft. Leider hat sich dieser Mann kurze Zeit später von mir verabschiedet. Also bin ich wieder in ein tiefes Loch gefallen und denke, keiner meint es ernst mit mir und keiner will mich haben, also muss etwas mit mir nicht stimmten, muss ich also nicht liebenwert sein.
Das hört sich für mich aber gar nicht gesund an - weder der Mann, noch deine Einstellung zu ihm. Bist du denn der Meinung, du brauchst einen Mann, um dich gut zu fühlen?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Mesaloma hat geschrieben: ↑04.06.2026, 14:33 Vor drei Wochen habe ich bei Tinder einen Mann kennengelernt, der mir jeden Tag versichert hat, dass er in mich verliebt sei und mit mir zusammensein will und mir gesagt, dass wir bereits eine feste Partnerschaft haben.
Ich habe es geschafft, dem Vater die Zweitschlüssel für meine Wohnung abzunehmen, weil mein damaliger "Partner" mich dabei unterstützt hat über Whatsapp. Das hätte ich ohne den "Partner" nicht geschafft.
Verstehe ich das jetzt richtig: Du hast über Tinder einen Mann kennengelernt, ihr habt euch in Reallife aber nie getroffen und er hat dir gesagt, er sei in dich verliebt und ihr hättet eine feste Beziehung? Ich kann sehr gut verstehen, dass die Sehnsucht nach einer Beziehung da ist und man sich an jeden Strohhalm klammert, aber um sich zu verlieben muss man sich doch erstmal im realen Leben kennenlernen. Also ich zumindest.
Also bin ich wieder in ein tiefes Loch gefallen und denke, keiner meint es ernst mit mir und keiner will mich haben, also muss etwas mit mir nicht stimmten, muss ich also nicht liebenwert sein.
Das kann ich gut nachvollziehen. :umarmung2: Aber wenn ihr euch nie in Reallife kennengelernt habt, dann kannst du doch gar nicht wissen, ob du nicht doch liebenswert bist! Der Mann hat dich ja nie wirklich kennengelernt. Wer weiss, hätte er dich kennengelernt, würde er sich vielleicht heute ärgern, dass er den Kontakt zu dir abgebrochen hat.
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
Tony2021
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Tony2021 »

Finde ich etwas schwierig. Ich komme auch gut alleine klar, alles was Zweisamkeit angeht, fehlt halt und manchmal Unterstützung oder jemand zum Reden. Aber ansonsten denke, sollte Partnerschaft die Kirsche auf der Torte sein, nicht Tortenboden und Belag.

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