Das ist vollkommen richtig. Viel wichtiger ist für mich allerdings die Frage, ob er das überhaupt will bzw. ob das gut für ihn ist.Kräuterfrau hat geschrieben:Er kann jetzt nicht von jetzt auf gleich der Mann werden, den sich Barbie gewünscht hat.
Ich denke jeder AB hat das Ziel in einer Beziehung die in der jahrelangen Zeit als AB entstandenen Ängste, Hemmungen und Unsicherheiten schrittweise abzubauen und irgendwann mal gleichberechtigt und "auf Augenhöhe" seinem Partner gegenüber zu stehen und die eigenen Wünsche und Vorstellungen offen kommunizieren zu können. Problematisch wird es meines Erachtens, wenn der Partner sich eine Entwicklung wünscht, die dem Naturell des AB nicht entspricht. Wenn es um die von Barbie angesprochene "Männlichkeit" geht, die ich so verstehe, dass von dem Mann in der Partnerschaft eine gewisse Dominanz ausgeübt werden soll, dann wäre es wohl zumindest bei mir so, dass ich diesen Wunsch nicht erfüllen könnte, da dies nicht meiner Wesensart entspricht. Für mich bedeutet Beziehung einen Weg gemeinsam nebeneinander gehen und nicht einer vorneweg und der andere hinterher. Der dauerhafte Versuch jemand oder etwas zu sein, der bzw. das man nicht ist, ist meines Erachtens weder für den AB noch für dessen Partnerin ein Gewinn, weshalb für diese Kategorie von MABs wohl nur die Möglichkeit besteht, weiter darauf zu hoffen, dass sie nach vielen Barbies eventuell doch noch irgendwann auf eine Kräuterfrau treffen.
Das wäre für mich auch nicht nachvollziehbar.Kräuterfrau hat geschrieben:Und ich habe es so verstanden, dass sie diese Aufmerksamkeit am Anfang genossen hat. Das ist für ihr Gegenüber dann verwirrend. Warum etwas was gestern gut war, heute nicht mehr in Ordnung ist.