Martin.B hat geschrieben:Hallo zusammen ich lese seit einiger Zeit ihn eurem Forum mit und habe mich vor paar Wochen bei Eurem Forum angemeldet.
Bis vor Zwei woch war ich ein AB bis ich eine Wunderbare Frau kennenlernte scheinbar hatte das schiksal endlich Gnade mit mir.
Nun befinde ich mich im Alter von 28 Jahren in einer Beziehung und bin zur Zeit Glücklich habe jedoch ein Problem.
Meine Freundin wollte mit mir am Wochenende Schlafen wobei mein glied vor dem verkehr erschlafte

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Ich habe dabei auch schon 2 Faktoren im Verdacht.
1.Ich leide an einer Herzerkrankung und nehme ein Medikament welche Impotenz verursachen kann ich nehme seit jahren, vom Arzt verordnet, mehr als der Hersteller als Max. Dosis empfiehlt.
2. Kopfsache.
Was meint ihr Kann mann das Medikament dafür verantwortlich machen obwohl das Glied vor dem verkehr erregiert war?
Oder Pure nervosität kennt Ihr dass und habt ihr ein Paar nützliche Tipps für mich.
Mein Kardiologen würde ich nur als letzte massnahme ansprechen da mir das Medikament wunderbar hilft und eine Umstellung auf ein anderes Medikament ne längere zeit braucht und die Nebenwirkungen heftiger sind.
Potenzsteigernde mittel sind bei meiner Erkrankung ein Absolutes tabu.
MfG
Martin
Hallo Martin,
wenn du in anderen Situationen (z.B. beim Onanieren) eine Erektion kriegst und halten kannst, liegt vermutlich ein Kopfproblem vor. Ich habe den Eindruck, das ist auch bei Nicht-ABs generell gar nicht so selten, nur wird darüber praktisch nie offen gesprochen ...
Ich habe ziemlich lange gebraucht, um mein Kopfproblem endlich zu überwinden. Der springende Punkt war bei mir der folgende: Sobald ich daran gedacht habe, dass sich die Frau wirklich Mühe gibt und ich sie heute auf keinen Fall enttäuschen könne und dass es endlich klappen müsse, war die Nervosität sofort da und auf einen Schlag tote Hose. Ich habe irgendwann damit angefangen, in so einer Situation anstatt mich weiter auf die Erektion zu konzentrieren (bzw. deren Nichtvorhandensein), anstatt mit dem Penis mit den Händen und dem Mund weiterzumachen. Später habe ich dann meiner Freundin auch noch einen Vibrator geschenkt. Ich habe damit auf jeden Fall gute Erfahrungen gemacht, denn dies nimmt den Druck aus der Situation. Anstatt dass das Liebesspiel abgebrochen ist und sich alles nur noch um den schlaffen Penis dreht, geht es weiter und beide können Spass haben. Bei mir hat es dann irgendwann mal geklappt. Schon das Wissen, dass ich für den Fall, dass es nicht klappt, noch einen Plan B auf Lager habe, war für mich beruhigend.
Das andere, was ich an mir festgestellt habe, war, dass sich über die Jahre der ausschliesslichen Selbstbefriedigung im Kopf so ein gewisses Muster eingeschliffen hat, was ich an Stimulation als erregend empfinde. Ich musste mich zuerst daran gewöhnen, von einer Frau stimuliert zu werden, weil deren Bewegungen und Handlungen nicht exakt meinen eigenen entsprachen. Auch das dauerte eine Weile.
Das dritte Problem war, dass meine eigenen Onanierphantasien mit der Realität nur begrenzt etwas zu tun hatten. Dass sich Sex anders anfühlt als in meinen Phantasien, daran musste ich mich auch zuerst gewöhnen.