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Um 20:15 Uhr auf Arte der Film "Du gehst nicht allein", die Geschichte über die Autistin Temple Grandin. Inzwischen ist sie Dozentin für Tierwissenschaften. Ihr Spezielgebiet ist der Entwurf von Tierhaltungsanlagen.
Was ich selber auch nicht wußte, aber für einige hier ebenfalls interessant sein dürfte:
Der Autismus wurde von Oliver Sacks anhand der Fallgeschichte von Temple Grandin im Buch "Eine Anthropologin auf dem Mars" beschrieben (ab Seite 338).
Und wie der Zufall es so will, ich habe das Buch noch in meinem Regal stehen
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Un jour sans chocolat, c'est comme un jour sans soleil.
bettaweib hat geschrieben:Der Autismus wurde von Oliver Sacks anhand der Fallgeschichte von Temple Grandin im Buch "Eine Anthropologin auf dem Mars" beschrieben (ab Seite 338).
Hast Du auch das Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte"? Das wollte ich mir auch mal zu Gemüte führen.
Ich hab von ihm mal ein Hörbuch gehört, weiß aber den Titel nicht mehr...
Daedalus hat geschrieben:Hast Du auch das Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte"? Das wollte ich mir auch mal zu Gemüte führen.
Ich kenne das Buch nicht, aber jemand den ich für den intelligentesten Menschen in meinem gesamten Umfeld halte, hat das im Schrank stehen. Kann also nicht schlecht sein denk ich.
Daedalus hat geschrieben:Hast Du auch das Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte"? Das wollte ich mir auch mal zu Gemüte führen.
Ich hab von ihm mal ein Hörbuch gehört, weiß aber den Titel nicht mehr...
Ja, habe ich. Genau genommen habe ich den Doppelband vom ro ro ro Verlag. Mit eben beiden Titeln: "Der Mann, der seine Frau...." und "Eine Anthropologin....".
Damals noch 19,90 DM!
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Un jour sans chocolat, c'est comme un jour sans soleil.
Selten hat ein Film mich so berührt wie der Film über Temple Grandin heute abend. Sie hatte großes Glück, weil sie Menschen um sich hatte, die ihr Potenzial erkannten und sie unterstützen. Es ist beeindruckend, mit welchem Selbtvertrauen sie ihren Weg ging.
ElizaJane hat geschrieben:Selten hat ein Film mich so berührt wie der Film über Temple Grandin heute abend. Sie hatte großes Glück, weil sie Menschen um sich hatte, die ihr Potenzial erkannten und sie unterstützen. Es ist beeindruckend, mit welchem Selbtvertrauen sie ihren Weg ging.
Sehe ich auch so. Ein sehr guter Film!
Irgendwie unheimlich und zugleich berührend fand ich aber, als sie erzählt wie die Tiere im Schlachthaus human getötet werden. Das mit der ruhigen Musik untermalt war irgendwie...
Der Film danach war aber auch gut!
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Un jour sans chocolat, c'est comme un jour sans soleil.
zebulon hat geschrieben:Hab ich glaub ich früher schon mal gesehen. Fand ich sehr beeindruckend!
Allerdings frage ich mich, ob hier tatsächlich Autismus vorliegt, oder eher eine Inselbegabung, also ob Temple Grandin eher ein Savant ist?
Nein, das eher nicht. Sie ist zwar sehr begabt, aber aus dem Grunde weil sie in Bildern denkt. Sie hat ein fotografisches Gedächtnis.
Ansonsten hatte sie ja bis im Alter von 4 Jahren überhaupt nicht gesprochen. Zeigte also Symptome eines frühkindlichen Autismus.
Im Film konnte sie auch niemanden in die Augen schauen, sie schaute immer nach unten oder zur Seite. Dieses Verhalten kenne ich gut aus meiner Kindheit. Es gibt Tage, da kann ich das auch heute nicht. Warum auch immer das wieder durchbricht.
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Un jour sans chocolat, c'est comme un jour sans soleil.
Ich hab den Film leider nicht von Anfang an gesehen (Der Titel war so nichtssagend, hätte ich gewusst, dass es um Temple Grandin geht, hätte ich mir das vorgemerkt).
Weiß jemand, ob der wiederholt wird?
Ich habe früher schon eine Doku gesehen, in der Temple Grandin vorkam. Beschrieben wurde ihr Leben auf einer Farm, wie sie ihre Drückmaschine gebaut hat und sie scheint einen Partner zu haben... oder zumindest Mitbewohner. Sie hat mich beeindruckt. Wie sie ihren eigenen Weg geht, der ziemlich anders ist als das, was die Gesellschaft als "normal" erachtet.
Einsamer Igel hat geschrieben:Ich hab den Film leider nicht von Anfang an gesehen (Der Titel war so nichtssagend, hätte ich gewusst, dass es um Temple Grandin geht, hätte ich mir das vorgemerkt).
ElizaJane hat geschrieben:Selten hat ein Film mich so berührt wie der Film über Temple Grandin heute abend. Sie hatte großes Glück, weil sie Menschen um sich hatte, die ihr Potenzial erkannten und sie unterstützen. Es ist beeindruckend, mit welchem Selbtvertrauen sie ihren Weg ging.
Sehe ich auch so. Ein sehr guter Film!
Irgendwie unheimlich und zugleich berührend fand ich aber, als sie erzählt wie die Tiere im Schlachthaus human getötet werden. Das mit der ruhigen Musik untermalt war irgendwie...
Der Film danach war aber auch gut!
Mir ging unter die Haut, als sie sagte, sie habe eine Kuh unmittelbar vor dem Töten berührt, dass das Tier ganz ruhig war, bevor es von einem Individuum zu einem Stück Fleisch wurde und ihr dadurch klar geworden sei, wie wertvoll das Leben ist.
Einsamer Igel hat geschrieben:Ich hab den Film leider nicht von Anfang an gesehen (Der Titel war so nichtssagend, hätte ich gewusst, dass es um Temple Grandin geht, hätte ich mir das vorgemerkt).