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ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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zebulon
50
Mit dem heutigen Tag bin ich ein halbes Jahrhundert auf dieser Welt.
Für die meisten Menschen der westlichen Hemisphäre ist das ein Anlass zu ausschweifenden Festivitäten. Für mich nicht, denn die wesentlichen Basisparameter stehen auf Werten, die mir den Wunsch auf das Feiern gründlich vemiesen.
Schon in jungen Jahren, sagen wir mal so ab der Pubertät, war mir klar, dass diese ganze Partner-\Liebes-\Beziehungsgeschichte ziemlich schwer werden würde. Das es unmöglich sein würde, konnte ich damals noch nicht ahnen. Nichtsdestoohne entwickelte ich fast panische Angst alleine zu bleiben und das verstärkte sich noch, nachdem die ersten Dates vorüber waren. Weil es ja immer so kommt, wie es kommen muss, ist es eben so gekommen. Ich bin allein! Mein Freundeskreis ist winzig (und Frauen zählen ohnehin nicht dazu, nicht einmal auf der Kumpelschiene), meine Eltern, so wie die meisten Verwandten, leben nicht mehr und von meiner leiblichen Schwester kann ich keine Hilfe erwarten, bzgl. dieses spezifischen Themas genauso wenig wie im Allgemeinen.
Ich habe etwas gelernt: Frauen wollen von mir nichts wissen! Das fängt schon damit an, wie mich Frauen wahrnehmen, als Störkontur nämlich, die auch nur deshalb wahrgenommen wird, damit frau nicht dagegen stößt. Ich akzetiere, dass ich gegen einen Blobfisch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen kann, aber wenigstens ein Mal nicht als wabernde Kontur sondern als männliche Person wahrgenommen zu werden, wäre doch schön und in Anbetracht meines Zustands aufbauend gewesen.
Ich habe auch gelernt, dass Alleinsein der einzige Zustand ist, in dem ich existiere. Ich fühle mich, als sei ich der Nullpunkt, dort wo sich alle Wahrscheinlichkeiten gegenseitig aufheben, so dass dort wo ich bin keine Frauen sind und auch nie waren, so lange ich am Leben war und ziemlich sicher sein werde.
Fragen bleiben dabei nicht aus: Hätte das Schicksal nicht einen anderen zum Deppen machen können?
Bin ich wirklich ein so unmöglicher Mensch? Gehen mir tatsächlich alle Eigenschaften ab, die von Frauen typischerweise angefragt werden? Was ist es, was mich so sehr von allem ausschließt? Die Frauen sagen oft, ihnen gefiele mein Humor. Was ist mit dem Rest? Wenn ich den Humor von mir abtrennen oder abschnüren oder irgendwie absondern könnte, könnten sie ihn haben; mir nutzt er definitiv nichts!
Der Zweifel hat über die Jahre mein Denken verändert. Früher habe ich mir vorgestellt, wie ich die Geliebte lieben und herzen würde, sie fest im Arm halten, sie auf Händen tragen und wie verwöhnen würde. Heute ist es genau das, was ich mir am allerwenigsten vorstellen kann. Heute hat es sich sogar soweit ins Gegenteil verkehrt, dass ich den Eindruck habe etwas verwerfliches zu tun, wenn ich derartige Gedanken habe.
Was denkt die Gesellschaft darüber? Wie kann er nur? Wie verwerflich! Weiß er nicht, wie abstoßend und widerwärtig das ist? Das weiß doch jeder, nur er nicht! Da ist ja der Missbrauch von Kindern ein Kavaliersdelikt dagegen! Mittlerweile sollte doch dem Wahrnehmungsschwächsten auffallen, wie weit außerhalb ich stehe. Erst neulich: Mein Kollege macht morgens Gymnastik in der Teeküche, wir unterhalten uns kurz, ich sage, dass ich ab und zu Verspannung im Nacken und deshalb Kopfschmerzen habe. Er meint nur, dass mich da doch Frau oder Kinder massieren könnten! Hallo? Es muss doch klar sein, dass nichts davon existiert? So denke ich heute.
Ich kann mich auch nicht mehr verlieben, denn jedesmal wenn ich es eigentlich tun würde, meldet sich der Zweifel lautstark und macht das Verliebtsein unmöglich (Was willst Du? Verlieben? Du weißt doch: Verliebt - Schnauze - paradauz - Aua)!
Ich kann mir keine Gegebenheit und keine Situation vorstellen, wo ich eine Frau die auch noch interessiert an mir wäre, kennenlernen könnte. Ich sehe keine Möglichkeiten mich irgendwo hin zu begeben, weil es doch immer heißt man solle "unter Leute" gehen, da es, wie erwähnt, nie Frauen gibt, dort wo ich bin.
Wie sollte es so eine Frau in der Wirklichkeit auch geben? Was soll das für eine Frau sein? Welche würde überhaupt passen? Eine jüngere Frau? Die hat bestimmt Karriere und/oder Familie im Sinn. Das würde ich ihr nicht vermiesen wollen (Zur Erinnerung: Dies sind hochgradig hypothetische Überlegungen). Eine Frau in ähnlichem Alter, die schon langjährige Beziehungserfahrung hat, wird sich mich nicht antun. Warum sollte sie sich auch mit einem abgeben, der sich beziehungsmäßig nicht über das Teenageralter hinaus entwickelt hat? Auf der anderen Seite: Wieso sollte ich auf mich herab sehen lassen?
Meine Rolle als "beste Freundin" scheint festgeschrieben zu sein und da ich mich standhaft weigere dies fortzuführen, gehören im RL keine Frauen zu meinem (ohnehin winzigen) Freundeskreis.
Was bleibt ist Vakuum, aber so ein Vakuum, in dem nicht einmal virtuelle Teilchen Bock haben zu entstehen und wenn sie keinen Bock haben zu entstehen, dann haben sie erst recht keinen Bock wieder zu vergehen. Deshalb entstehen sie erst gar nicht! Konsequent, eigentlich! Das ist eine Parallele zu den Frauen, die sich für mich interessieren könnten. Weil sie nicht existieren und sich für mich interessieren, existieren sie nicht.
Ich stelle mir manchmal vor, dass ich auf einer einsamen Insel wäre. Dort wäre die Partnerlosigkeit leichter zu ertragen, da sie eine natürliche, unveränderliche Ursache hätte. Aber in der menschlichen Gesellschaft fühle ich mich wie der Esel, dem man eine Möhre vor's Maul hält, damit er brav vor sich hin trabt.
Ich hatte es mir so sehr gewünscht einmal in meinem Leben eine liebe Frau kennen und lieben zu lernen. Ich hatte mir fest vorgenommen es niemals an Aufmerksamkeit ihr gegenüber fehlen zu lassen, sie regelmäßig von Neuem zu überraschen und stets meinen Anteil an der Beziehungsarbeit zu leisten, im Gegensatz zu dem was man Männern unterstellt und was auf die meisten sicherlich irgendwie zutrifft. Ich wollte liebevoll und zärtlich sein, sie fest halten (also nicht festhalten, sondern fest halten), sie lieben und herzen und trösten, wenn sie einmal traurig wäre.
Die kleine Idee mit dem kleinsten Fan-Club der Welt, der ihren Namen trüge und dessen einziges Mitglied ich wäre, hatte ich ja schon mal hier rein geschrieben.
Angeblich ist doch jeder 5. in Deutschland Single. Weder in meinem Freundeskreis (der allerdings winzig ist und somit wahrscheinlich wenig repräsentativ), noch im Kreise meine Kollegen (der ist ungleich größer) gibt es Singles, alleinstehende Frauen selbstverständlich schon zweimal nicht. Aber allein aus Gründen der Statistik müsste doch jede 5. Person die man kennt Single sein.
Wo sind also diese Singles? Lohnt es sich überhaupt die Frage zu stellen, wo die ganzen Single-Frauen sind, oder lasse ich es doch lieber gleich bleiben? Ich lasse es lieber bleben, hat keinen Sinn länger danach zu fragen!
Nein, es ist kein schöner Geburtstag. Schaue ich zurück, sehe ich Schicksalshadern, schaue ich nach vorn sehe ich nichts, was das ändern würde. Nein, kein schöner Geburtstag!
Für die meisten Menschen der westlichen Hemisphäre ist das ein Anlass zu ausschweifenden Festivitäten. Für mich nicht, denn die wesentlichen Basisparameter stehen auf Werten, die mir den Wunsch auf das Feiern gründlich vemiesen.
Schon in jungen Jahren, sagen wir mal so ab der Pubertät, war mir klar, dass diese ganze Partner-\Liebes-\Beziehungsgeschichte ziemlich schwer werden würde. Das es unmöglich sein würde, konnte ich damals noch nicht ahnen. Nichtsdestoohne entwickelte ich fast panische Angst alleine zu bleiben und das verstärkte sich noch, nachdem die ersten Dates vorüber waren. Weil es ja immer so kommt, wie es kommen muss, ist es eben so gekommen. Ich bin allein! Mein Freundeskreis ist winzig (und Frauen zählen ohnehin nicht dazu, nicht einmal auf der Kumpelschiene), meine Eltern, so wie die meisten Verwandten, leben nicht mehr und von meiner leiblichen Schwester kann ich keine Hilfe erwarten, bzgl. dieses spezifischen Themas genauso wenig wie im Allgemeinen.
Ich habe etwas gelernt: Frauen wollen von mir nichts wissen! Das fängt schon damit an, wie mich Frauen wahrnehmen, als Störkontur nämlich, die auch nur deshalb wahrgenommen wird, damit frau nicht dagegen stößt. Ich akzetiere, dass ich gegen einen Blobfisch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen kann, aber wenigstens ein Mal nicht als wabernde Kontur sondern als männliche Person wahrgenommen zu werden, wäre doch schön und in Anbetracht meines Zustands aufbauend gewesen.
Ich habe auch gelernt, dass Alleinsein der einzige Zustand ist, in dem ich existiere. Ich fühle mich, als sei ich der Nullpunkt, dort wo sich alle Wahrscheinlichkeiten gegenseitig aufheben, so dass dort wo ich bin keine Frauen sind und auch nie waren, so lange ich am Leben war und ziemlich sicher sein werde.
Fragen bleiben dabei nicht aus: Hätte das Schicksal nicht einen anderen zum Deppen machen können?
Bin ich wirklich ein so unmöglicher Mensch? Gehen mir tatsächlich alle Eigenschaften ab, die von Frauen typischerweise angefragt werden? Was ist es, was mich so sehr von allem ausschließt? Die Frauen sagen oft, ihnen gefiele mein Humor. Was ist mit dem Rest? Wenn ich den Humor von mir abtrennen oder abschnüren oder irgendwie absondern könnte, könnten sie ihn haben; mir nutzt er definitiv nichts!
Der Zweifel hat über die Jahre mein Denken verändert. Früher habe ich mir vorgestellt, wie ich die Geliebte lieben und herzen würde, sie fest im Arm halten, sie auf Händen tragen und wie verwöhnen würde. Heute ist es genau das, was ich mir am allerwenigsten vorstellen kann. Heute hat es sich sogar soweit ins Gegenteil verkehrt, dass ich den Eindruck habe etwas verwerfliches zu tun, wenn ich derartige Gedanken habe.
Was denkt die Gesellschaft darüber? Wie kann er nur? Wie verwerflich! Weiß er nicht, wie abstoßend und widerwärtig das ist? Das weiß doch jeder, nur er nicht! Da ist ja der Missbrauch von Kindern ein Kavaliersdelikt dagegen! Mittlerweile sollte doch dem Wahrnehmungsschwächsten auffallen, wie weit außerhalb ich stehe. Erst neulich: Mein Kollege macht morgens Gymnastik in der Teeküche, wir unterhalten uns kurz, ich sage, dass ich ab und zu Verspannung im Nacken und deshalb Kopfschmerzen habe. Er meint nur, dass mich da doch Frau oder Kinder massieren könnten! Hallo? Es muss doch klar sein, dass nichts davon existiert? So denke ich heute.
Ich kann mich auch nicht mehr verlieben, denn jedesmal wenn ich es eigentlich tun würde, meldet sich der Zweifel lautstark und macht das Verliebtsein unmöglich (Was willst Du? Verlieben? Du weißt doch: Verliebt - Schnauze - paradauz - Aua)!
Ich kann mir keine Gegebenheit und keine Situation vorstellen, wo ich eine Frau die auch noch interessiert an mir wäre, kennenlernen könnte. Ich sehe keine Möglichkeiten mich irgendwo hin zu begeben, weil es doch immer heißt man solle "unter Leute" gehen, da es, wie erwähnt, nie Frauen gibt, dort wo ich bin.
Wie sollte es so eine Frau in der Wirklichkeit auch geben? Was soll das für eine Frau sein? Welche würde überhaupt passen? Eine jüngere Frau? Die hat bestimmt Karriere und/oder Familie im Sinn. Das würde ich ihr nicht vermiesen wollen (Zur Erinnerung: Dies sind hochgradig hypothetische Überlegungen). Eine Frau in ähnlichem Alter, die schon langjährige Beziehungserfahrung hat, wird sich mich nicht antun. Warum sollte sie sich auch mit einem abgeben, der sich beziehungsmäßig nicht über das Teenageralter hinaus entwickelt hat? Auf der anderen Seite: Wieso sollte ich auf mich herab sehen lassen?
Meine Rolle als "beste Freundin" scheint festgeschrieben zu sein und da ich mich standhaft weigere dies fortzuführen, gehören im RL keine Frauen zu meinem (ohnehin winzigen) Freundeskreis.
Was bleibt ist Vakuum, aber so ein Vakuum, in dem nicht einmal virtuelle Teilchen Bock haben zu entstehen und wenn sie keinen Bock haben zu entstehen, dann haben sie erst recht keinen Bock wieder zu vergehen. Deshalb entstehen sie erst gar nicht! Konsequent, eigentlich! Das ist eine Parallele zu den Frauen, die sich für mich interessieren könnten. Weil sie nicht existieren und sich für mich interessieren, existieren sie nicht.
Ich stelle mir manchmal vor, dass ich auf einer einsamen Insel wäre. Dort wäre die Partnerlosigkeit leichter zu ertragen, da sie eine natürliche, unveränderliche Ursache hätte. Aber in der menschlichen Gesellschaft fühle ich mich wie der Esel, dem man eine Möhre vor's Maul hält, damit er brav vor sich hin trabt.
Ich hatte es mir so sehr gewünscht einmal in meinem Leben eine liebe Frau kennen und lieben zu lernen. Ich hatte mir fest vorgenommen es niemals an Aufmerksamkeit ihr gegenüber fehlen zu lassen, sie regelmäßig von Neuem zu überraschen und stets meinen Anteil an der Beziehungsarbeit zu leisten, im Gegensatz zu dem was man Männern unterstellt und was auf die meisten sicherlich irgendwie zutrifft. Ich wollte liebevoll und zärtlich sein, sie fest halten (also nicht festhalten, sondern fest halten), sie lieben und herzen und trösten, wenn sie einmal traurig wäre.
Die kleine Idee mit dem kleinsten Fan-Club der Welt, der ihren Namen trüge und dessen einziges Mitglied ich wäre, hatte ich ja schon mal hier rein geschrieben.
Angeblich ist doch jeder 5. in Deutschland Single. Weder in meinem Freundeskreis (der allerdings winzig ist und somit wahrscheinlich wenig repräsentativ), noch im Kreise meine Kollegen (der ist ungleich größer) gibt es Singles, alleinstehende Frauen selbstverständlich schon zweimal nicht. Aber allein aus Gründen der Statistik müsste doch jede 5. Person die man kennt Single sein.
Wo sind also diese Singles? Lohnt es sich überhaupt die Frage zu stellen, wo die ganzen Single-Frauen sind, oder lasse ich es doch lieber gleich bleiben? Ich lasse es lieber bleben, hat keinen Sinn länger danach zu fragen!
Nein, es ist kein schöner Geburtstag. Schaue ich zurück, sehe ich Schicksalshadern, schaue ich nach vorn sehe ich nichts, was das ändern würde. Nein, kein schöner Geburtstag!
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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Esperanza
- Meisterschreiberling
- Beiträge: 5798
- Registriert: 26.11.2010, 08:16
- AB-Status: Softcore AB
Re: 50
Oh zebulon!
Ja, Geburtstage können frustrierend sein. Jeder hat einen inneren Plan was er bis zu diesem Alter erreicht haben will. Daran zu scheitern, ist
Trotzdem wünsche ich die alles Gute, viele, zumindest kleine Freuden und Gesundheit. Versuche positiv nach vorne zu sehen. Es gibt noch viele andere schöne Dinge im Leben ausser einer Beziehung und sei vor allem gut zu dir selbst.

Ja, Geburtstage können frustrierend sein. Jeder hat einen inneren Plan was er bis zu diesem Alter erreicht haben will. Daran zu scheitern, ist
Trotzdem wünsche ich die alles Gute, viele, zumindest kleine Freuden und Gesundheit. Versuche positiv nach vorne zu sehen. Es gibt noch viele andere schöne Dinge im Leben ausser einer Beziehung und sei vor allem gut zu dir selbst.
Kein Mensch war ohne Grund in deinem Leben. Der eine war ein Geschenk. Der andere eine Lektion. Manche auch beides.
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Sunshine
Re: 50
Hallo zebulon,
dein Text macht mich wirklich traurig.
Ich würde dir jetzt gerne schreiben: Ach, das wird schon. Aber leider kann dir das keiner hier versprechen. Wir alle hier - so unterschiedlich wir auch sein mögen - suchen doch das Gleiche. Manche von uns werden vielleicht irgendwann das nötige Glück haben, andere werden wohl leider für immer warten...
Ich wünsche dir, dass du den heutigen Tag trotzdem genießen und auf die postiven Aspekte deines Lebens blicken kannst. Für das nächste Jahr wünsche ich dir, dass du offen genug bleibst, um zu erkennen, wenn das Glück doch noch bei dir an die Tür klopft.
dein Text macht mich wirklich traurig.
Ich wünsche dir, dass du den heutigen Tag trotzdem genießen und auf die postiven Aspekte deines Lebens blicken kannst. Für das nächste Jahr wünsche ich dir, dass du offen genug bleibst, um zu erkennen, wenn das Glück doch noch bei dir an die Tür klopft.
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Versingled
- Meisterschreiberling
- Beiträge: 5584
- Registriert: 18.01.2015, 11:37
- Geschlecht: männlich
- AB-Status: AB
- Ich bin ...: unfassbar.
- Wohnort: 48°43'31.23"N, 9°11'38.61"E, 436m über NN + 12 Etagen
Re: 50
Hallo zebulon,
Was Du schreibst ... das macht mich irgendwie traurig, vor allem, weil ich mich teilweise selber erkenne.
Es erscheint mir irgendwie unpassend Dir zu gratulieren ...
... ich tu's aber trotzdem mal.
Was Du schreibst ... das macht mich irgendwie traurig, vor allem, weil ich mich teilweise selber erkenne.
Es erscheint mir irgendwie unpassend Dir zu gratulieren ...
Si vis pacem para bellum.
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Lisa
Re: 50
@zebulon:
Was du schreibst, finde ich sehr traurig. Auf der anderen Seite aber auch sehr schön (den Teil über Beziehungsarbeit beispielsweise) ... ich glaube nämlich, dass du einer Frau sehr, sehr viel zu bieten hättest. Du hast schon ein paar Mal erwähnt, dass du die Hoffnung bereits aufgegeben hast, aber ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht, warum. Mit 50 ist man noch nicht alt und schon gar nicht zu alt für eine Beziehung.
Du schreibst in einem Atemzug, dass jeder 5. in Deutschland Single ist, aber gleichaltrige Frauen zu viel Beziehungserfahrung haben. Nicht alle Frauen um die 50 sind fünfmal geschieden und haben zehn Kinder, abgesehen von den ABinen gibt es auch jede Menge Frauen, die vielleicht ein oder zwei verkorkste Affairen hinter sich haben, ansonsten aber auch nicht allzu gut bei der Männerwelt ankommen. Die Frage ist halt nur: Was tust du, um sie kennenzulernen?
Mir war auch schon oft danach, es einfach aufzugeben (Kopf rasieren und ab ins Zen-Kloster und so). Aber dann denke ich an Terraner, der mit Mitte 50 noch seine große Liebe gefunden hat. Es geht also.
Auch, wenn du hier vielleicht gar keine Gratulationen lesen wolltest, wünsche ich dir trotzdem alles Gute zum Geburtstag
. Versuche doch, den Tag ein bisschen zu genießen und gönn dir irgendwas Nettes! 
Was du schreibst, finde ich sehr traurig. Auf der anderen Seite aber auch sehr schön (den Teil über Beziehungsarbeit beispielsweise) ... ich glaube nämlich, dass du einer Frau sehr, sehr viel zu bieten hättest. Du hast schon ein paar Mal erwähnt, dass du die Hoffnung bereits aufgegeben hast, aber ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht, warum. Mit 50 ist man noch nicht alt und schon gar nicht zu alt für eine Beziehung.
Du schreibst in einem Atemzug, dass jeder 5. in Deutschland Single ist, aber gleichaltrige Frauen zu viel Beziehungserfahrung haben. Nicht alle Frauen um die 50 sind fünfmal geschieden und haben zehn Kinder, abgesehen von den ABinen gibt es auch jede Menge Frauen, die vielleicht ein oder zwei verkorkste Affairen hinter sich haben, ansonsten aber auch nicht allzu gut bei der Männerwelt ankommen. Die Frage ist halt nur: Was tust du, um sie kennenzulernen?
Mir war auch schon oft danach, es einfach aufzugeben (Kopf rasieren und ab ins Zen-Kloster und so). Aber dann denke ich an Terraner, der mit Mitte 50 noch seine große Liebe gefunden hat. Es geht also.
Auch, wenn du hier vielleicht gar keine Gratulationen lesen wolltest, wünsche ich dir trotzdem alles Gute zum Geburtstag
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Versingled
- Meisterschreiberling
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Re: 50
"Zuviel" kann schon Beziehungserfahrung an sich sein ... been there, done that.Lisa hat geschrieben: Du schreibst in einem Atemzug, dass jeder 5. in Deutschland Single ist, aber gleichaltrige Frauen zu viel Beziehungserfahrung haben.
Si vis pacem para bellum.
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Lisa
Re: 50
"Beziehungserfahrung" ist aber auch relativ. Meine Single-Börsen-Bekannte, von der ich schon mehrmals geschrieben habe, ist 43 Jahre alt und hat lediglich zwei mehrjährige Affairen mit verheirateten Männern hinter sich. Wieso sie sich auf so etwas eingelassen hat, weiß sie heute auch nicht mehr. Sie hat aber niemals mit einem Mann zusammengelebt und kennt viele diesbezügliche Erfahrungen genauso wenig wie ich.Versingled hat geschrieben:"Zuviel" kann schon Beziehungserfahrung an sich sein ... been there, done that.
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Versingled
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- Ich bin ...: unfassbar.
- Wohnort: 48°43'31.23"N, 9°11'38.61"E, 436m über NN + 12 Etagen
Re: 50
Eine Affaire ist auch eine Beziehung ... sicher nicht die Art von Beziehung, die wir hier suchen. Aber sie ist es. Und es kommt evtl. irgendwann in der AB-Karriere der Punkt, an dem man jegliche Art von Beziehungserfahrung als Ausschlusskriterium betrachtet, weil eben jegliche eigene positive Erfahrung fehlt.Lisa hat geschrieben:"Beziehungserfahrung" ist aber auch relativ. Meine Single-Börsen-Bekannte, von der ich schon mehrmals geschrieben habe, ist 43 Jahre alt und hat lediglich zwei mehrjährige Affairen mit verheirateten Männern hinter sich. Wieso sie sich auf so etwas eingelassen hat, weiß sie heute auch nicht mehr. Sie hat aber niemals mit einem Mann zusammengelebt und kennt viele diesbezügliche Erfahrungen genauso wenig wie ich.Versingled hat geschrieben:"Zuviel" kann schon Beziehungserfahrung an sich sein ... been there, done that.
Wie gesagt ... been there, done that.
Si vis pacem para bellum.
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Strange Lady
- Keiner schreibt schneller
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- Geschlecht: weiblich
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Re: 50
Mensch, zebulon, deine Bilanz ist wirklich traurig. Vor allem dieses:
Ich kann nicht sagen, was schlimmer ist ... wenn dieses DU herbeigesehnt wird, aber unerreichbar bleibt. Oder wenn es nie existiert hat.
Und lass dir eines gesagt sein: ich kenne dich aus dem Fernsehen und finde, dass du ein sympathischer, intelligenter Mann bist. Warum es bei dir nicht klappt? Pech, einfach Pech. Und dann leider die emotionale Abwärtsschleife, die Verunsicherung, die Resignation, das negative Selbstwertgefühl, die chronischen Depressionen ... die sich zwangsläufig aus anhaltendem Pech ergeben. Und diese elende Erfahrungslosigkeit, die einen immer wieder zurückwirft und die immer weniger werdenden Chancen zunichte macht. Hier gilt das Rückkopplungsgesetz: wer erfahrungslos ist traut sich automatisch weniger, neue Erfahrungen zu machen. Und fällt dadurch immer weiter zurück.
Mehr nicht. Red dir bloß nix ein.
Bei mir gab es nicht mal diese Phantasie. Ich konnte mich noch nie und kann mich noch immer nicht in intimem Verhältnis zu einem anderen Menschen imaginieren, selbst zu den Männern nicht, an denen ich Interesse hatte. Es ist, als sei mein Sehnen schon immer ein "monologisches" gewesen, ohne die Möglichkeit eines Du.Früher habe ich mir vorgestellt, wie ich die Geliebte lieben und herzen würde, sie fest im Arm halten, sie auf Händen tragen und wie verwöhnen würde. Heute ist es genau das, was ich mir am allerwenigsten vorstellen kann. Heute hat es sich sogar soweit ins Gegenteil verkehrt, dass ich den Eindruck habe etwas verwerfliches zu tun, wenn ich derartige Gedanken habe.
Ich kann nicht sagen, was schlimmer ist ... wenn dieses DU herbeigesehnt wird, aber unerreichbar bleibt. Oder wenn es nie existiert hat.
Und lass dir eines gesagt sein: ich kenne dich aus dem Fernsehen und finde, dass du ein sympathischer, intelligenter Mann bist. Warum es bei dir nicht klappt? Pech, einfach Pech. Und dann leider die emotionale Abwärtsschleife, die Verunsicherung, die Resignation, das negative Selbstwertgefühl, die chronischen Depressionen ... die sich zwangsläufig aus anhaltendem Pech ergeben. Und diese elende Erfahrungslosigkeit, die einen immer wieder zurückwirft und die immer weniger werdenden Chancen zunichte macht. Hier gilt das Rückkopplungsgesetz: wer erfahrungslos ist traut sich automatisch weniger, neue Erfahrungen zu machen. Und fällt dadurch immer weiter zurück.
Mehr nicht. Red dir bloß nix ein.
“Happiness is like a butterfly: The more you chase it, the more it will elude you. But if you turn your attention to other things, it will come and sit quietly on your shoulder.”
Henry David Thoreau
Henry David Thoreau
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Logan 5
Re: 50
Trotz allem wünsche ich dir nachträglich alles Gute zum Geburtstag, denn alles Gute hast du verdient.
Leider kann ich nicht versprechen, dass sich deine Wünsche erfüllen. Wie sollte ich auch...
Nur solltest du trotzdem die Hoffnung bewahren. Auch wenn es noch so schwer und aussichtslos erscheint.
In den tiefsten Tiefs meines Lebenslaufes, hätte dein Text beinahe von mir sein können. Ein Geburtstag mit einer Null an zweiter Stelle und einer Zahl höher als 3 an erster, kann echt hundsgemein für einen AB sein.
Also noch einmal - alles Gute!
Leider kann ich nicht versprechen, dass sich deine Wünsche erfüllen. Wie sollte ich auch...
Nur solltest du trotzdem die Hoffnung bewahren. Auch wenn es noch so schwer und aussichtslos erscheint.
In den tiefsten Tiefs meines Lebenslaufes, hätte dein Text beinahe von mir sein können. Ein Geburtstag mit einer Null an zweiter Stelle und einer Zahl höher als 3 an erster, kann echt hundsgemein für einen AB sein.
Also noch einmal - alles Gute!
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BartS
- Meisterschreiberling
- Beiträge: 6585
- Registriert: 10.06.2008, 18:17
- Geschlecht: männlich
- AB-Status: AB Vergangenheit
- Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
- Ich suche hier ...: nur Austausch.
- Wohnort: Stuttgarter Raum
Re: 50
Mein letztes OdB ist jetzt 48, hat eigentlich schon einige langjährige Beziehungen hinter sich und dabei auch schon einiges (dramatisches) erlebt. Aber sie hat noch nie mit einem Mann zusammengewohnt. Wenn man so will, auch eine Form von Absolute Beginners, wenn man trotz Beziehungen und gemeinsamen Urlauben und Wochenenden keinen wirklich gemeinsamen Wohnalltag hatte.Lisa hat geschrieben:"Beziehungserfahrung" ist aber auch relativ. Meine Single-Börsen-Bekannte, von der ich schon mehrmals geschrieben habe, ist 43 Jahre alt und hat lediglich zwei mehrjährige Affairen mit verheirateten Männern hinter sich. Wieso sie sich auf so etwas eingelassen hat, weiß sie heute auch nicht mehr. Sie hat aber niemals mit einem Mann zusammengelebt und kennt viele diesbezügliche Erfahrungen genauso wenig wie ich.Versingled hat geschrieben:"Zuviel" kann schon Beziehungserfahrung an sich sein ... been there, done that.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
(Hazel Brugger)
(Hazel Brugger)
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zebulon
Re: 50
Ihr Lieben,
ich bedanke mich für die Glückwünsche und den Zuspruch.
Formal mag man mit 50 nicht zu alt sein, aber ich bin innerlich rasant an meinem biologischen Alter vorbei gealtert.

ich bedanke mich für die Glückwünsche und den Zuspruch.
Nee, ich glaube, ich habe gar nichts zu bieten und das merken die Frauen in wenigen Millisekunden.Lisa hat geschrieben:... ich glaube nämlich, dass du einer Frau sehr, sehr viel zu bieten hättest. Du hast schon ein paar Mal erwähnt, dass du die Hoffnung bereits aufgegeben hast, aber ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht, warum. Mit 50 ist man noch nicht alt und schon gar nicht zu alt für eine Beziehung.
Formal mag man mit 50 nicht zu alt sein, aber ich bin innerlich rasant an meinem biologischen Alter vorbei gealtert.
Ich meinte nicht, dass die Frauen zu viel Beziehungserfahrung haben, sondern einfach dass sie, im Gegensatz zu mir überhaupt Beziehungserfahrung haben.Lisa hat geschrieben:Du schreibst in einem Atemzug, dass jeder 5. in Deutschland Single ist, aber gleichaltrige Frauen zu viel Beziehungserfahrung haben.
Boa, nee! Bitte nicht diese Frage!Lisa hat geschrieben:Die Frage ist halt nur: Was tust du, um sie kennenzulernen?
Das ist es ja, dass diese Dinge immer den anderen passieren, aber nicht mir!Lisa hat geschrieben:Aber dann denke ich an Terraner, der mit Mitte 50 noch seine große Liebe gefunden hat. Es geht also.
Mag ja sein, aber 's langt halt nedd!Strange Lady hat geschrieben:Und lass dir eines gesagt sein: ich kenne dich aus dem Fernsehen und finde, dass du ein sympathischer, intelligenter Mann bist.
Ich weiß es ja auch nicht. Eine rationale Erklärung scheint es irgendwie nicht zu geben. Ich bilde mir jedenfalls ein, dass ich viel an mir gearbeitet habe um nicht einer der typischen Männer zu sein. Dass das nicht ausreicht, beweist die Wirklichkeit.Strange Lady hat geschrieben:Warum es bei dir nicht klappt? Pech, einfach Pech. Und dann leider die emotionale Abwärtsschleife, die Verunsicherung, die Resignation, das negative Selbstwertgefühl, die chronischen Depressionen ... die sich zwangsläufig aus anhaltendem Pech ergeben. Und diese elende Erfahrungslosigkeit, die einen immer wieder zurückwirft und die immer weniger werdenden Chancen zunichte macht. Hier gilt das Rückkopplungsgesetz: wer erfahrungslos ist traut sich automatisch weniger, neue Erfahrungen zu machen. Und fällt dadurch immer weiter zurück.
Du sprühst ja förmlich vor Einfühlungsvermögen!Duncan hat geschrieben:Ist ja wie auf einer Beerdigung hier....
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uhu72
- Begeisterter Schreiberling
- Beiträge: 2091
- Registriert: 26.10.2007, 20:03
- Geschlecht: männlich
- AB-Status: AB
- Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
- Wohnort: 7xxxx
Re: 50
Sorry, dass ich mich so lange zurück gehalten habe, auch von mir natürlich alles Gute nachträglich zum halben Jahrhundert. Die nächste Hälfte packst du auch noch locker.
Ein weiteres vermutlich unterschätztes Problem dürfte die mangelnde Fluktuation in unserem Freundes- und vor allem Bekanntenkreis liegen. Gelegenheit macht Liebe. Nur wenn die Gelegenheiten fehlen ...
Die lassen sich auch nur schwer geziehlt herbeiführen. Da helfen auch keine Single- und Partnerbörsen.
Innere Qualitäten können halt nur im realen Leben mit der Zeit überzeugen und nicht mittels Foto einem ausgefüllten Profil.
Wenn ich einen Ausweg aus dem Dilemma gefunden habe, sage ich euch bescheid ...
Da fehlt wohl noch das ein oder andere entscheidende Muckesäckele.zebulon hat geschrieben:Mag ja sein, aber 's langt halt nedd!Strange Lady hat geschrieben:Und lass dir eines gesagt sein: ich kenne dich aus dem Fernsehen und finde, dass du ein sympathischer, intelligenter Mann bist.![]()
Ich glaube eines der vertrackten Aspekte ist die Tatsache, dass man mangelnde Lebenserfahrung nicht wieder aufholen kann. Es ist ja nicht so, dass uns nur Beziehungserfahrung fehlt, sondern auch das ganze damit verbundene Drumherum, Kinder, Anverwandte ect. Die Mitmenschen mit normaler Beziehungserfahrung entwickeln sich ja auch weiter, sammeln weitere Erfahrungen. Es ist zwar gut, wenn wir uns weiterentwickeln, aber ich befürchte die Lücke zum "Standard" werden wir nur mit viel Glück (Dusel) überwinden können.zebulon hat geschrieben:Ich weiß es ja auch nicht. Eine rationale Erklärung scheint es irgendwie nicht zu geben. Ich bilde mir jedenfalls ein, dass ich viel an mir gearbeitet habe um nicht einer der typischen Männer zu sein. Dass das nicht ausreicht, beweist die Wirklichkeit.Strange Lady hat geschrieben:Warum es bei dir nicht klappt? Pech, einfach Pech. Und dann leider die emotionale Abwärtsschleife, die Verunsicherung, die Resignation, das negative Selbstwertgefühl, die chronischen Depressionen ... die sich zwangsläufig aus anhaltendem Pech ergeben. Und diese elende Erfahrungslosigkeit, die einen immer wieder zurückwirft und die immer weniger werdenden Chancen zunichte macht. Hier gilt das Rückkopplungsgesetz: wer erfahrungslos ist traut sich automatisch weniger, neue Erfahrungen zu machen. Und fällt dadurch immer weiter zurück.
Ein weiteres vermutlich unterschätztes Problem dürfte die mangelnde Fluktuation in unserem Freundes- und vor allem Bekanntenkreis liegen. Gelegenheit macht Liebe. Nur wenn die Gelegenheiten fehlen ...
Die lassen sich auch nur schwer geziehlt herbeiführen. Da helfen auch keine Single- und Partnerbörsen.
Innere Qualitäten können halt nur im realen Leben mit der Zeit überzeugen und nicht mittels Foto einem ausgefüllten Profil.
Wenn ich einen Ausweg aus dem Dilemma gefunden habe, sage ich euch bescheid ...
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!
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Lisa
Re: 50
@zebulon: Ich bin nicht so viel jünger als du, also darf ich schon mitreden
.
Jaaaa, wir haben keine Erfahrung. Na und? Wir haben halt andere und teilweise sicher nicht-alltägliche Erfahrungen gemacht und vielleicht sind wir auch gerade deshalb interessante Menschen. Und was Terraner angeht, der hatte noch ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel als wir, bevor es bei ihm gefunkt hat.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mir in den Phasen, in denen ich die Hoffnung aufgegeben habe, noch beschissener gegangen ist als vorher. Also wieso nicht weiter probieren? Man entwickelt sich ja im Laufe des Lebens und gewinnt neue Qualitäten dazu, z.B. mehr Selbstsicherheit, mehr Gelassenheit etc., die auch sehr attraktiv wirken können.
Aber ich geh dir mit meinen Beiträgen hier auf die Nerven, zebulon, stimmts?
Jaaaa, wir haben keine Erfahrung. Na und? Wir haben halt andere und teilweise sicher nicht-alltägliche Erfahrungen gemacht und vielleicht sind wir auch gerade deshalb interessante Menschen. Und was Terraner angeht, der hatte noch ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel als wir, bevor es bei ihm gefunkt hat.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mir in den Phasen, in denen ich die Hoffnung aufgegeben habe, noch beschissener gegangen ist als vorher. Also wieso nicht weiter probieren? Man entwickelt sich ja im Laufe des Lebens und gewinnt neue Qualitäten dazu, z.B. mehr Selbstsicherheit, mehr Gelassenheit etc., die auch sehr attraktiv wirken können.
Aber ich geh dir mit meinen Beiträgen hier auf die Nerven, zebulon, stimmts?
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BartS
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Re: 50
Schade finde ich, dass Du Dir selber nichts mehr zutraust.zebulon hat geschrieben:Nee, ich glaube, ich habe gar nichts zu bieten und das merken die Frauen in wenigen Millisekunden.Lisa hat geschrieben:... ich glaube nämlich, dass du einer Frau sehr, sehr viel zu bieten hättest. Du hast schon ein paar Mal erwähnt, dass du die Hoffnung bereits aufgegeben hast, aber ehrlich gesagt verstehe ich gar nicht, warum. Mit 50 ist man noch nicht alt und schon gar nicht zu alt für eine Beziehung.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
(Hazel Brugger)
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BartS
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Re: 50
Ich finde Lebenserfahrung viel wichtiger und die kann man auch ohne einen Lebenspartner in Fülle sammeln. Dazu gehört auch Menschenkenntnis (mit der wird man nicht geboren). Es gibt Beziehungserfahrene mit wenig Menschenkenntnis, die sich immer wieder über den Tisch ziehen lassen.Lisa hat geschrieben: Jaaaa, wir haben keine Erfahrung. Na und? Wir haben halt andere und teilweise sicher nicht-alltägliche Erfahrungen gemacht und vielleicht sind wir auch gerade deshalb interessante Menschen. Und was Terraner angeht, der hatte noch ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel als wir, bevor es bei ihm gefunkt hat.
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zebulon
Re: 50
Mit etwas zutrauen hat das nichts zu tun. Es ist ein offensichtlicher Mangel, der vorliegt.BartS hat geschrieben:Schade finde ich, dass Du Dir selber nichts mehr zutraust.zebulon hat geschrieben:Nee, ich glaube, ich habe gar nichts zu bieten und das merken die Frauen in wenigen Millisekunden.
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BartS
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Re: 50
Seltsam, für Lisa ist es nicht offensichtlich. Im Gegenteil, sie hält Dich für jemanden, der Frauen etwas zu bieten hat.zebulon hat geschrieben:Mit etwas zutrauen hat das nichts zu tun. Es ist ein offensichtlicher Mangel, der vorliegt.BartS hat geschrieben:Schade finde ich, dass Du Dir selber nichts mehr zutraust.zebulon hat geschrieben:Nee, ich glaube, ich habe gar nichts zu bieten und das merken die Frauen in wenigen Millisekunden.
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