Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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Le Chiffre Zéro
Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
heise.de Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodell
Quintessenz des Artikels:
Zum einen bringen die Möglichkeiten des Online-Dating eine gnadenlose Selektion mit sich.
Zum anderen wird das erweitere Sexualstrafrecht das Offline-Dating stark erschweren. Wer kein supergewandter Don Juan ist, der obendrein hinreichend LMS mitbringt, um auch attraktiv zu gelten, blitzt in Zukunft nicht mehr einfach nur ab, sondern macht sich womöglich der sexuellen Belästigung strafbar. Gerade für uns ABs, die wir im Flirten zumeist annähernd null Erfahrung haben, wird sich das katastrophal auswirken, weil auf das "Üben am lebenden Objekt" durchaus eine Strafanzeige folgen kann.
Quintessenz des Artikels:
Zum einen bringen die Möglichkeiten des Online-Dating eine gnadenlose Selektion mit sich.
Zum anderen wird das erweitere Sexualstrafrecht das Offline-Dating stark erschweren. Wer kein supergewandter Don Juan ist, der obendrein hinreichend LMS mitbringt, um auch attraktiv zu gelten, blitzt in Zukunft nicht mehr einfach nur ab, sondern macht sich womöglich der sexuellen Belästigung strafbar. Gerade für uns ABs, die wir im Flirten zumeist annähernd null Erfahrung haben, wird sich das katastrophal auswirken, weil auf das "Üben am lebenden Objekt" durchaus eine Strafanzeige folgen kann.
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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Automobilist
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Dieser Strafanzeige sehe ich mit Gelassenheit entgegen...bis die französische Justiz die aktuell schwebenden Verfahren aufgearbeitet hat, mögen wohl 20 Jahre vergehen - bis dahin habe ich mich eventuell schon nach unten davongemacht...Die Priorität für irgendwelche Anzeigen aus dem Auslande wird auch nicht gerade die höchste sein !
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Montecristo
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Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Interessanter als der Artikel (wie so häufig) die knapp 200 (!) Kommentare.Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Quintessenz des Artikels
Im Leben geht es zu 10% um das, was passiert und zu 90% wie wir darauf reagieren.
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orthonormal
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
So wie der hier?Montecristo hat geschrieben:Interessanter als der Artikel (wie so häufig) die knapp 200 (!) Kommentare.
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Gahaltan
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Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
orthonormal hat geschrieben:So wie der hier?Montecristo hat geschrieben:Interessanter als der Artikel (wie so häufig) die knapp 200 (!) Kommentare.
interessant ma der kommentar ja sein, aber auch höchst zweifelhaft.
als ob verklemmtheit und gehemmtheit für einen integren charakter bürgten.die, ich nenn Sie mal brauchbaren Typen, sprechen dich NICHT an, weil Sie sich nicht trauen (... die sieht so gut aus, die kann wählen, da hab ich als Durchschnittstyp doch keine Chance) und die Spacken labern dich voll, weil Sie ja der Meinung sind, Sie wären die geilsten Typen der Welt, wo jede Frau nur darauf wartet von ihm auserwählt zu werden.
wo sind in dem beispiel die nicht-spacken, die sich einfach keinen kopf machen, mit einer schönen frau zu reden, weil die auch nur ein normaler mensch ist?
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“
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orthonormal
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Ich musste bei dem Kommentar an mein OdB denken. Sie ist sehr attraktiv, denn zum einen ist sie tatsächlich körperlich „schön“; zum anderen trägt ihre Art, auf Menschen zuzugehen, sehr viel dazu bei.
Vielleicht wartet sie tatsächlich darauf, dass jemand von den „Nicht-Protzern“ sie mal anspricht; aber woher soll man das wissen? Die Männer, die sich trauen, auf solche Frauen zuzugehen, haben ihr Selbstbewusstsein ja nicht ohne Grund; sondern sie wissen, dass sie selbst attraktiv sind und die Konventionen beherrschen. In meinem Fall wäre wohl die wahrscheinlichste Reaktion, dass sie Mitleid mit mir empfindet (siehe Signatur). Ich meine, selbst wenn jemand, der im ersten Moment nicht überzeugt, langfristig die klügere Wahl wäre – ob man sich in der konkreten Kennenlernsituation mit ihm zufrieden gibt, ist eine andere Frage.
Vielleicht wartet sie tatsächlich darauf, dass jemand von den „Nicht-Protzern“ sie mal anspricht; aber woher soll man das wissen? Die Männer, die sich trauen, auf solche Frauen zuzugehen, haben ihr Selbstbewusstsein ja nicht ohne Grund; sondern sie wissen, dass sie selbst attraktiv sind und die Konventionen beherrschen. In meinem Fall wäre wohl die wahrscheinlichste Reaktion, dass sie Mitleid mit mir empfindet (siehe Signatur). Ich meine, selbst wenn jemand, der im ersten Moment nicht überzeugt, langfristig die klügere Wahl wäre – ob man sich in der konkreten Kennenlernsituation mit ihm zufrieden gibt, ist eine andere Frage.
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Gahaltan
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Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
orthonormal hat geschrieben:Ich musste bei dem Kommentar an mein OdB denken. Sie ist sehr attraktiv, denn zum einen ist sie tatsächlich körperlich „schön“; zum anderen trägt ihre Art, auf Menschen zuzugehen, sehr viel dazu bei.
Vielleicht wartet sie tatsächlich darauf, dass jemand von den „Nicht-Protzern“ sie mal anspricht; aber woher soll man das wissen? Die Männer, die sich trauen, auf solche Frauen zuzugehen, haben ihr Selbstbewusstsein ja nicht ohne Grund; sondern sie wissen, dass sie selbst attraktiv sind und die Konventionen beherrschen. In meinem Fall wäre wohl die wahrscheinlichste Reaktion, dass sie Mitleid mit mir empfindet (siehe Signatur). Ich meine, selbst wenn jemand, der im ersten Moment nicht überzeugt, langfristig die klügere Wahl wäre – ob man sich in der konkreten Kennenlernsituation mit ihm zufrieden gibt, ist eine andere Frage.
das klingt mir auch so, als sei gehemmtheit eine charakterstärke.
als ob man protzer sein müsste für ein gesundes maß an selbstsicherheit.
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Tania
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Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Oh je ... ich bin gerade fassungslos. Hab den im Artikel verlinkten Bericht über die Dame gelesen, die auf ner Konferenz das Mithören unanständiger Sprüche der Jungs hinter als Sexismus angeprangert hat - und zwar nicht durch einen strafenden Blick auf die Herren, sondern per Facebook-Post.
Ich pack schon mal nen Koffer. Höchstwahrscheinlich steht in Kürze die Polizei vor der Tür und verhaftet mich.
Nebenbei bemerkt: ich kann mir kaum vorstellen, dass ein schüchterner Mann mit Anmachsprüchen wie "geile Titten, meine Dame" oder "dein Shirt passt toll zu meiner Bettwäsche, wollen wir uns das mal ansehen" zu punkten versucht. Insofern sehe ich da wenig Gefahr.
Ich pack schon mal nen Koffer. Höchstwahrscheinlich steht in Kürze die Polizei vor der Tür und verhaftet mich.
Nebenbei bemerkt: ich kann mir kaum vorstellen, dass ein schüchterner Mann mit Anmachsprüchen wie "geile Titten, meine Dame" oder "dein Shirt passt toll zu meiner Bettwäsche, wollen wir uns das mal ansehen" zu punkten versucht. Insofern sehe ich da wenig Gefahr.
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ABChancenlos
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Das viele Geschreibsel veranlasst mich eigentlich nur zu der einen Frage: Warum in aller Welt sollte man denn unbeholfen ansprechen???Le Chiffre Zéro hat geschrieben:heise.de Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodell
Hab ich mich z.B. auch bei Pick Up schon immer gefragt. Da sagt man zu Frauen irgendwelche komischen Sachen, und wundert sich dann über entsprechende Reaktionen..... hä wtf
Ich mein wenn man echt nicht weiß, wie's geht, wo ist das Problem, anstatt dann einfach "irgendwas" zu machen (das wahrscheinlich Mist ist), sich halt in Umgangsformen-/Knigge-Literatur kundig zu machen, wie man auf fremde Menschen die man kennenlernen möchte in einer angenehmen, stilvollen Weise zugehen kann?
Langsam frag ich mich, wieso eigentlich überall künstliche Probleme geschaffen werden
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Kief
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Ja, genau, warum machen die unbeholfene Sachen?ABChancenlos hat geschrieben:Das viele Geschreibsel veranlasst mich eigentlich nur zu der einen Frage: Warum in aller Welt sollte man denn unbeholfen ansprechen???Le Chiffre Zéro hat geschrieben:heise.de Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodell
Hab ich mich z.B. auch bei Pick Up schon immer gefragt. Da sagt man zu Frauen irgendwelche komischen Sachen, und wundert sich dann über entsprechende Reaktionen..... hä wtf
Sollen sie es doch gleich souveraen und formvollendet machen.
Sind die denn nicht als Meister vom Himmel gefallen?
CU, Kief
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orthonormal
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Im Knigge gibt es ein Kapitel, wie man Frauen anspricht? Das war mir nicht bekannt.ABChancenlos hat geschrieben:Ich mein wenn man echt nicht weiß, wie's geht, wo ist das Problem, anstatt dann einfach "irgendwas" zu machen (das wahrscheinlich Mist ist), sich halt in Umgangsformen-/Knigge-Literatur kundig zu machen, wie man auf fremde Menschen die man kennenlernen möchte in einer angenehmen, stilvollen Weise zugehen kann?
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ABChancenlos
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
In "dem Knigge" stehts ganz sicher nicht drin, aber in der heutigen Literatur zu Umgangsformen und gutem Ton wird sowas unter anderem auch behandelt, selbstverständlich.orthonormal hat geschrieben:Im Knigge gibt es ein Kapitel, wie man Frauen anspricht? Das war mir nicht bekannt.ABChancenlos hat geschrieben:Ich mein wenn man echt nicht weiß, wie's geht, wo ist das Problem, anstatt dann einfach "irgendwas" zu machen (das wahrscheinlich Mist ist), sich halt in Umgangsformen-/Knigge-Literatur kundig zu machen, wie man auf fremde Menschen die man kennenlernen möchte in einer angenehmen, stilvollen Weise zugehen kann?
Und ich mein..... ja wtf, es ist doch völlig NORMAL, dass man unbeholfen ist, wenn man sich in einer Kultur bewegt, deren ungeschriebene "Regeln und Gesetze des Zwischenmenschlichen" einem nicht bekannt sind. Da hat man dann zwei Möglichkeiten: a) Man kann hingehen und sich darüber aufregen, wenn die Toleranzschwelle für solche Tölpelhaftigkeiten sinkt. Oder b) man macht sich halt kundig und begeht solche Tölpelhaftigkeiten gar nicht erst.
Na whatever, letztendlich muss jeder selbst wissen wie er's halten will.
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orthonormal
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Hm, und was steht da z.B. drin?ABChancenlos hat geschrieben:In "dem Knigge" stehts ganz sicher nicht drin, aber in der heutigen Literatur zu Umgangsformen und gutem Ton wird sowas unter anderem auch behandelt, selbstverständlich.
Mir scheint das Thema zu individuell von den Personen und der Situation abzuhängen, als dass man sich an allgemeinen – nicht ohnehin selbstverständlichen – Regeln orientieren könnte.
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ABChancenlos
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
ja sicher hängt das von der Situation ab. deswegen findet man da denn auch Szenarios wie "Sie sind auf einer Konferenz auf der Sie niemanden kennen bla bla", aber auch fürs Ansprechen in ner Bar hab ich schon was gesehen. Is bei mir schon länger her dass ich mir das angesehen hab (war noch die Zeit als ich dachte, meine Probleme würden auf der Verhaltens-Ebene liegen). Musst halt selber mal gucken, in Buchhandlungen und Bibliotheken, da wo Bücher mit Umgangsformen, Etikette, Stil "der gute Ton" etc sowas für Beruf und Privatleben stehen, und die halt mal durchscannenorthonormal hat geschrieben:Hm, und was steht da z.B. drin?ABChancenlos hat geschrieben:In "dem Knigge" stehts ganz sicher nicht drin, aber in der heutigen Literatur zu Umgangsformen und gutem Ton wird sowas unter anderem auch behandelt, selbstverständlich.
Mir scheint das Thema zu individuell von den Personen und der Situation abzuhängen, als dass man sich an allgemeinen – nicht ohnehin selbstverständlichen – Regeln orientieren könnte.
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NBUC
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Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Da smit dem "informieren" sehe ich kaum als möglcih, da es eben KEINE verbindlichen Regeln gibt, was nun geht oder nicht, sondern das nahezu völlig ins Belieben des sich belästig fühlenden offiziellen Opfers gestellt wird.
Und wenn ich mich dann so umschaue und auch die DIksuzssionen in Normaloforen verfolge sind sich die Beteiligten durchaus unklar, was denn nun "geht" oder "nicht geht", mithin doch auch einer sehr extremen aber nicht so kleinen Minderheit und dazu noch einen erheblcihen Einfluss hat, ob die potentiell "belästigende" Person nun als attraktiv oder nicht angesehen wird, die "Belästigung" also nicht an der Tat selbst, sondern der Attraktivität aufgehangen wird.
Und wenn ich mich dann so umschaue und auch die DIksuzssionen in Normaloforen verfolge sind sich die Beteiligten durchaus unklar, was denn nun "geht" oder "nicht geht", mithin doch auch einer sehr extremen aber nicht so kleinen Minderheit und dazu noch einen erheblcihen Einfluss hat, ob die potentiell "belästigende" Person nun als attraktiv oder nicht angesehen wird, die "Belästigung" also nicht an der Tat selbst, sondern der Attraktivität aufgehangen wird.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.
wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!
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Montecristo
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Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Es nimmt Homosexuellen die Möglichkeit unverbindlich anzufragen. Das ist gar nicht so selten.NBUC hat geschrieben:Und wenn ich mich dann so umschaue und auch die DIksuzssionen in Normaloforen verfolge sind sich die Beteiligten durchaus unklar, was denn nun "geht" oder "nicht geht", mithin doch auch einer sehr extremen aber nicht so kleinen Minderheit und dazu noch einen erheblcihen Einfluss hat, ob die potentiell "belästigende" Person nun als attraktiv oder nicht angesehen wird, die "Belästigung" also nicht an der Tat selbst, sondern der Attraktivität aufgehangen wird.
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Tania
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Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Klar doch. Dornröschen hatte lediglich ein Happy End, weil ihr der wachküssende Prinz zusätzlich gefiel. Hätte Quasimodo sich durch die Dornenhecke gekämpft und die schlafende Schönheit geknutscht, hätte die Geschichte mit einem Verfahren wegen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen geendet.NBUC hat geschrieben: ... die "Belästigung" also nicht an der Tat selbst, sondern der Attraktivität aufgehangen wird.
Wer hat je behauptet, das Leben sei fair?
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Reinhard
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Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Exakt.Tania hat geschrieben:Klar doch. Dornröschen hatte lediglich ein Happy End, weil ihr der wachküssende Prinz zusätzlich gefiel. Hätte Quasimodo sich durch die Dornenhecke gekämpft und die schlafende Schönheit geknutscht, hätte die Geschichte mit einem Verfahren wegen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen geendet.NBUC hat geschrieben: ... die "Belästigung" also nicht an der Tat selbst, sondern der Attraktivität aufgehangen wird.
Nicht lustig in einem Forum, wo sich Leute fälschlicherweise für Quasimodo halten.
Das ist kein Grund, die Unfairness zu ignorieren oder gar noch auszubauen.Tania hat geschrieben: Wer hat je behauptet, das Leben sei fair?
Make love not war!
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Peter
Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Hier gibt es ein paar User mit der Phobie, wegen Belästigung angezeigt zu werden oder zumindest Belästigungsvorwürfen ausgesetzt zu sein. Andere haben sehr schnell die Befürchtung, jemanden in eine unangenehme Situation zu bringen. Diese Ängste sollte man meiner bescheidenen Meinung nach nicht noch bestärken. Ist nicht böse, sondern als Hinweis gemeint.Tania hat geschrieben:Klar doch. Dornröschen hatte lediglich ein Happy End, weil ihr der wachküssende Prinz zusätzlich gefiel. Hätte Quasimodo sich durch die Dornenhecke gekämpft und die schlafende Schönheit geknutscht, hätte die Geschichte mit einem Verfahren wegen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen geendet.NBUC hat geschrieben: ... die "Belästigung" also nicht an der Tat selbst, sondern der Attraktivität aufgehangen wird.
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Montecristo
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Re: Telepolis: Unbeholfenes Ansprechen als Auslaufmodel
Ich möchte hier explizit ansprechen, dass mich die Äußerungen mancher Normalos ein bisschen verwundern.
Die Lebensrealität der alten HC-mABs beinhaltet soziale Stigmatisierung. Das ist einfach so. Nachbarn, Arbeitskollegen und Vereinskameraden wissen irgendwann einfach Bescheid. Die Leute kriegen ja mit, wenn über 10-20 Jahre nie Besuch und nie eine Freundin da ist.
Nachdem ich eine Freundin habe, zeigen einige Nachbarn ein befremdlich verändertes Verhalten. (Vielleicht haben wir uns doch geirrt, ist ja alles in Ordnung...)
Das ist meine Realität. Fernab irgendwelcher Diskussionen in einem Forum.
Die Lebensrealität der alten HC-mABs beinhaltet soziale Stigmatisierung. Das ist einfach so. Nachbarn, Arbeitskollegen und Vereinskameraden wissen irgendwann einfach Bescheid. Die Leute kriegen ja mit, wenn über 10-20 Jahre nie Besuch und nie eine Freundin da ist.
Nachdem ich eine Freundin habe, zeigen einige Nachbarn ein befremdlich verändertes Verhalten. (Vielleicht haben wir uns doch geirrt, ist ja alles in Ordnung...)
Das ist meine Realität. Fernab irgendwelcher Diskussionen in einem Forum.
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