erstmal vielen, vielen Dank für die freundliche Aufnahme in der Vorstellungsrunde! Ich hatte anfangs echt große Hemmungen, mich vorzustellen, aber ihr seid super
Die Herangehensweise der Autoren hat mir zunächst recht gut gefallen, obgleich es natürlich hässlich ist, sich einzugestehen, dass es so große Ungleichheiten in Beziehungen gibt. Die Hauptthese ist, dass es im Grunde ein Machtgefälle zwischen den Partnern gibt, welches immer zugunsten desjenigen ausfällt, der gerade unsicherer ist, mehr liebt, mehr begehrt etc. und dass auf diese Weise ein aufreibendes Wechselspiel zwischen dem "Liebeshungrigen" und dem "Distanzierten" entsteht. Das so zu lesen, ist schon mal ein ziemlicher Schlag unter die Gürtellinie gewesen. Einer der Rezensenten hat beispielsweise geschrieben, dass er es deswegen lieber nicht weiterlesen wollte, hat es dann aber natürlich doch getan. So ähnlich ging es mir auch. Einziges Problem: irgendwann wiederholen die Autoren immer wieder ihre Thesen, da wird's dann echt redundant; ich habe an dieser Stelle dann auch aufgehört zu weiterzulesen.
Ich bin schon richtig gespannt, was ihr zu berichten habt! Hoffentlich kennt es jemand! Habe es auch meiner besten Freundin geliehen aber die liest so schrecklich langsam
Viele liebe Grüße!