Aussteigen
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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Oxymoron
Aussteigen
Hey,
Ich möchte in den nächsten Monaten aussteigen. Auf die Kanarischen Inseln wie es aussieht.
Ich möchte auf Geld etc. verzichten bzw. bin in der Lage mir Nahrung usw. unentgeltlich zu beschaffen.
Da ich etwas Schulden angehäuft habe und ich mir vor allem Sorgen wegen Krankenversicherung mache. Ist meine Frage ob es damit große Probleme geben kann.
Weil es ja auch einen hippokratischen Eid gibt.
Und verjähren Schulden?
Ich möchte in den nächsten Monaten aussteigen. Auf die Kanarischen Inseln wie es aussieht.
Ich möchte auf Geld etc. verzichten bzw. bin in der Lage mir Nahrung usw. unentgeltlich zu beschaffen.
Da ich etwas Schulden angehäuft habe und ich mir vor allem Sorgen wegen Krankenversicherung mache. Ist meine Frage ob es damit große Probleme geben kann.
Weil es ja auch einen hippokratischen Eid gibt.
Und verjähren Schulden?
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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MissWho
Re: Aussteigen
Was ist das für eine Einstellung
Bezahl' deine Schulden und lauf nicht vor ihnen weg. Du machst alles nur schlimmer.
Bezahl' deine Schulden und lauf nicht vor ihnen weg. Du machst alles nur schlimmer.
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Tania
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Re: Aussteigen
Schulden verjähren durchaus. Wenn es einen Titel oder ein Inkassoverfahren gibt, nach 30 Jahren. Es sei denn die Verjährung wird gehemmt.
Wenn Du ohne Krankenversicherung lebst, ist der Arzt natürlich verpflichtet, in bedrohlichen Situationen lebensrettende Maßnahmen durchzuführen. Aber wenn Du Dir z.B. das Bein abhackst, wäre das Versorgung der Wunde, im das Verbluten zu verhindern. Nicht eine mehrstündige OP, um das Bein anzunähen. Und natürlich wärst Du verpflichtet, den Arzt für seine Arbeit zu bezahlen.
Wenn Du ohne Krankenversicherung lebst, ist der Arzt natürlich verpflichtet, in bedrohlichen Situationen lebensrettende Maßnahmen durchzuführen. Aber wenn Du Dir z.B. das Bein abhackst, wäre das Versorgung der Wunde, im das Verbluten zu verhindern. Nicht eine mehrstündige OP, um das Bein anzunähen. Und natürlich wärst Du verpflichtet, den Arzt für seine Arbeit zu bezahlen.
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Lilia
Re: Aussteigen
Die Kanaren würde ich zum Aussteigen generell kritisch sehen. Zum einen gibt es dort giftige Tiere wie Skorpione, Prozessionsspinner, Petermännchen oder teilweise auch ausgesetzte Kalifornische Kornnattern, zum anderen gibt es auf den Kanaren genügend arbeitslose junge Leute, mit denen du in Konkurrenz stündest (ca 50% der U 25 - guck mal dieses Video). Wie willst du dich da durchsetzen, wie menschenwürdig leben?
Warst du bereits bei der Schuldnerberatung? Ich denke da insbesondere an die Möglichkeiten einer Privatinsolvenz.
Warst du bereits bei der Schuldnerberatung? Ich denke da insbesondere an die Möglichkeiten einer Privatinsolvenz.
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Mit müden Augen
Re: Aussteigen
Ganz sicher? Du wärst nicht der erste der irgendwo hin auswandert um dann auf der Straße zu leben und Mülltonnen zu durchwühlen.
Wenn du psychische Probleme hast such dir professionnelle Hilfe, notfalls inkl. stationärem Aufenthalt.
Wenn du Schulden hast geh zur Schuldnerberatung.
Kurzum: Weglaufen bringt nichts. Würde ich auch gerne, aber es hilft alles nichts.
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calcetto
- Gern gesehener Gast
- Beiträge: 646
- Registriert: 24.07.2011, 10:04
- Geschlecht: männlich
Re: Aussteigen
Wenn du dich auf den verlassen willst, dann brauchst du Altgriechischkenntnisse und eine Zeirmaschine. Diesen "Eid" gibt es in der Medizin schon seit Ewigkeiten nicht mehr.
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Axolotl
- Begeisterter Schreiberling
- Beiträge: 1884
- Registriert: 02.05.2018, 19:21
- Geschlecht: männlich
- AB-Status: AB
- Ich bin ...: offen für alles.
- Wohnort: Berlin
Re: Aussteigen
Das stimmt auch nur bedingt. In vielen Ländern schwört man ihn noch. In Deutschland sind die Grundsätze des Eides Teil des Strafgesetzes.
안녕하세요. 저는 악솔로틀입니.
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Tom mit T
Re: Aussteigen
Ich würde inzwischen nur noch mit einer Jobzusage auswandern bzw. mit ausreichend finanziellen Rücklagen, die für vielleicht 2 Jahre reichen würden.
Beachte, dass es inzwischen in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht gibt. Auch im Ausland müsstest du dafür den Mindestbeitrag zahlen oder du versicherst dich privat über eine Auslandskrankenversicherung, sodass du dich bei der Krankenkasse in Deutschland abmelden kannst.
Die andere Option ist, du meldest dich in Deutschland ab, aber dann gibt es erstens kein Zurück mehr, und zweitens denke ich, dass das mit Schulden auch nicht so leicht machbar ist.
Arztbesuche oder Medikamente können ohne Krankenversicherung im Ausland sehr teuer sein, z.B. Zahnarzt. Ohne Job und Ersparnisse muss dir bewusst sein, dass du dir im Notfall die Medikamente nicht leisten kannst.
Wie sieht's von den Sprachkenntnissen aus? Mit Deutsch kommt man da im Alltag eigentlich ganz gut durch. Spanisch oder Englisch halte ich dennoch für sinnvoll.
Beachte, dass es inzwischen in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht gibt. Auch im Ausland müsstest du dafür den Mindestbeitrag zahlen oder du versicherst dich privat über eine Auslandskrankenversicherung, sodass du dich bei der Krankenkasse in Deutschland abmelden kannst.
Die andere Option ist, du meldest dich in Deutschland ab, aber dann gibt es erstens kein Zurück mehr, und zweitens denke ich, dass das mit Schulden auch nicht so leicht machbar ist.
Arztbesuche oder Medikamente können ohne Krankenversicherung im Ausland sehr teuer sein, z.B. Zahnarzt. Ohne Job und Ersparnisse muss dir bewusst sein, dass du dir im Notfall die Medikamente nicht leisten kannst.
Wie sieht's von den Sprachkenntnissen aus? Mit Deutsch kommt man da im Alltag eigentlich ganz gut durch. Spanisch oder Englisch halte ich dennoch für sinnvoll.
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Hathor
Re: Aussteigen
Die Kanaren sind wunderschön. Ich kann verstehen, dass dieser Gedanke reizvoll erscheint, vor allem, wenn du bis über beide Ohren verschuldet bist. Und kurzfristig kannst du in der von dir beschriebenen Weise bestimmt über die Runden kommen.
Aber mittel- und langfristig? Kannst und willst du dir dauerhaft die Dinge zu deinem Lebensunterhalt unentgeltlich beschaffen?
Und wenn nicht: Wie willst du Fuß fassen, und wo? Sprichst du gut Spanisch? Wenn nicht, wirst du ein Fremdkörper in der einheimischen Gesellschaft bleiben, oder bestenfalls Teil einer deutschsprachigen Community sein. Schlimmstenfalls könntest du - ohne Einkommen und ohne Job - auch dort nicht mehr als ein Fremdkörper am Rand sein. Über die Krankenversicherung und Versorgung mittelloser Patienten im europäischen Ausland und insbesondere das spanische Gesundheitswesen weiß ich gar nichts, und du, wie es aussieht, auch nicht. Such dir zumindest diesbezüglich unbedingt kompetente Beratung; das Thema ist mMn zu wichtig, um sich auf ein paar Aussagen in einem Forum zu verlassen, deren Fundiertheit du nicht beurteilen kannst.
Ich bin ein paar Tage älter als du, vielleicht hält sich auch deshalb mein Wagemut in Grenzen.
In deinem Alter schon von Schulden belastet zu sein, muss sich richtig, richtig Scheiße anfühlen.
Denke nochmal darüber nach, ob es nicht unter'm Strich sogar einfacher sein könnte, hier und jetzt klar Schiff zu machen. Warst du schon mal bei einer Schuldnerberatung? Schon mal über eine Privatinsolvenz nachgedacht? Das soll beinhart sein und man braucht einen langen Atem, ich will das gar nicht schönreden. Aber es birgt immerhin die Chance, Ordnung in deine Finanzen und vielleicht letztendlich auch in dein Leben zu kriegen.
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Oxymoron
Re: Aussteigen
Naja es geht mir nicht nur um die Flucht vor den Schulden. Ich fühle mich auch hier in der normalen Gesellschaft wie ein Fremdkörper.
Geld für Essen oder Luxus benötige ich nicht. Ersteres kann das ich kostenlos kriegen zweiteres brauch ich nicht
Geld für Essen oder Luxus benötige ich nicht. Ersteres kann das ich kostenlos kriegen zweiteres brauch ich nicht
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Mit müden Augen
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Hathor
Re: Aussteigen
Ich nehme mal an, du hast irgendwelche Kontakte dort, die dich unterstützen würden? Das wäre ja nicht schlecht. Ok, Essen ist geritzt.
Was ist mit einer Wohnung oder wenigstens irgendeiner Form von Dach über dem Kopf? Oder zählt das schon zu Luxus?