Hallo allerseits,
mir ging in letzter Zeit ein Gedanke durch den Kopf. Irgendwie fühlt sich mein Leben obwohl ich inzwischen 31 Jahre alt bin so an als ob ich nie "erwachsen" geworden bin.
Alles was andere ganz selbstverständlich in diesem Alter haben betrachte ich mit großen Augen und es ist so unerreichbar. Ein Kraftfahrzeug selber führen, berufstätig sein, eine eigene Wohnung haben und eben auch eine Partnerin zu haben. Gibt es hier auch noch andere Asperger und empfindet ihr das genauso?
Asperger - Erwachsene Kinder?
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Re: Asperger - Erwachsene Kinder?
Hallo, ich kenne ansatzweise das Gefühl mit dem "in der Zeit steckengeblieben", sehe aber nicht, dass es von Asperger abhängen würde.Volltrottel hat geschrieben: ↑04.09.2020, 17:55 Hallo allerseits,
mir ging in letzter Zeit ein Gedanke durch den Kopf. Irgendwie fühlt sich mein Leben obwohl ich inzwischen 31 Jahre alt bin so an als ob ich nie "erwachsen" geworden bin.
Alles was andere ganz selbstverständlich in diesem Alter haben betrachte ich mit großen Augen und es ist so unerreichbar. Ein Kraftfahrzeug selber führen, berufstätig sein, eine eigene Wohnung haben und eben auch eine Partnerin zu haben. Gibt es hier auch noch andere Asperger und empfindet ihr das genauso?
Ich zähle mich da eigentlich nicht zu, habe aber teils ähnliche Eindrücke.
Und Asperger muss auch nicht mit Problemen bei der Berufsausführung einhergehen und damit entfallen die wie es mir scheint primär ressourcenmangelbedingten Probleme.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.
wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!
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LonesomeCoder
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Re: Asperger - Erwachsene Kinder?
Kommt auf die Gründe drauf an. Hat der die Probleme beim Job finden und einen Führerschein bekommen weil er zu tollpatschig und langsam ist, dann schon.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34
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Volltrottel
Re: Asperger - Erwachsene Kinder?
Ich gehe wohl einfach immer den vermeintlich einfacheren Weg der dann aber zu nichts sonderlich großem führt. Ich war mit meinem Leben immer glücklich und habe wohl nie an die Zukunft wirklich gedacht. Immer so nach dem Motto es wird irgendwann ein Wunder geschehen?!
Das hätte sich vielleicht bis heute nicht geändert wenn ich nicht vor ca. 6 Jahren krank und depressiv geworden wäre und vor allem nicht vor 2 Jahren solche geschulten Psychotanten vom betreuten Wohnen in mir solche Gräben aufgetan hätten, das ich wenn ich an die Zukunft denke nur noch panisch bin und irgendwie gar nicht mehr weiß wer ich eigentlich bin und was für Ziele/ Ideale ich in meinem Leben überhaupt habe.
Das hätte sich vielleicht bis heute nicht geändert wenn ich nicht vor ca. 6 Jahren krank und depressiv geworden wäre und vor allem nicht vor 2 Jahren solche geschulten Psychotanten vom betreuten Wohnen in mir solche Gräben aufgetan hätten, das ich wenn ich an die Zukunft denke nur noch panisch bin und irgendwie gar nicht mehr weiß wer ich eigentlich bin und was für Ziele/ Ideale ich in meinem Leben überhaupt habe.
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Volltrottel
Re: Asperger - Erwachsene Kinder?
Schade, das hier so wenig Austausch stattfindet. Sind hier keine weiteren Asperger Autisten?
Ich habe es wohl nicht umfassend genug geschildert. Ich empfinde es so als ob man halt inzwischen 31 ist und halt irgendwie schon erwachsen, aber nicht vergleichbar mit anderen in meinem Alter. Es hat sich irgendwie nie was geändert. Ich lebe zuhause bei meiner Mutter, gehe keinen Schritt alleine draussen ohne meine Mutter. Ich habe nie eine Arbeit gehabt, nie Interesse an "alleine" verbrachter Zeit. Wieso was alleine unternehmen? Ist doof, lieber so wie immer mit meiner Mutter. Sicher liegt das auch daran das ich dann als Alternative eben wirklich alleine was unternehmen müsste, da ich keinerlei soziale Kontakte habe, andererseits wie sollen die sich bilden stets mit meiner Mutter dabei? Junge Leute sind wenn unter sich gerne. So war es auch vor 2 Jahren mit meiner eigenen Wohnung im betreuten Wohnen. Ich sollte was alleine tun, eben wirklich alleine, ohne meine Mutter und da ich niemanden kenne eben ohne irgendjemanden. Ich sollte also meinen seit je her gewohnten Alltag gegen Einsamkeit tauschen? Gut auch Selbstständigkeit. Weil ich dort nicht eingezogen bin verlor ich meine Wohnung wieder nach 5 Monaten. Irgendwie kann ich ja glücklich sein, alles ist wie immer, bis meine Mutter stirbt, dann bin ich vollkommen isoliert. Diesen Gedanken hat mir die Betreuerin bei dem Wohnprojekt eingeimpft und mich damit in bodenlose Panik versetzt. In meiner Naivität habe ich diese eigentlich logische Tatsache nie mir bewusst gemacht, was für meine psychische Stabiliät auch besser gewesen ist. Ich habe daraufhin starke Depressionen, Panikattacken usw. entwickelt mit dem einzigen Ergebnis das ich noch unselbstständiger bin und nicht mal mehr im direkten Umkreis alleine Rad fahre.
Kennt jemand sowas von sich auch?
Ich habe es wohl nicht umfassend genug geschildert. Ich empfinde es so als ob man halt inzwischen 31 ist und halt irgendwie schon erwachsen, aber nicht vergleichbar mit anderen in meinem Alter. Es hat sich irgendwie nie was geändert. Ich lebe zuhause bei meiner Mutter, gehe keinen Schritt alleine draussen ohne meine Mutter. Ich habe nie eine Arbeit gehabt, nie Interesse an "alleine" verbrachter Zeit. Wieso was alleine unternehmen? Ist doof, lieber so wie immer mit meiner Mutter. Sicher liegt das auch daran das ich dann als Alternative eben wirklich alleine was unternehmen müsste, da ich keinerlei soziale Kontakte habe, andererseits wie sollen die sich bilden stets mit meiner Mutter dabei? Junge Leute sind wenn unter sich gerne. So war es auch vor 2 Jahren mit meiner eigenen Wohnung im betreuten Wohnen. Ich sollte was alleine tun, eben wirklich alleine, ohne meine Mutter und da ich niemanden kenne eben ohne irgendjemanden. Ich sollte also meinen seit je her gewohnten Alltag gegen Einsamkeit tauschen? Gut auch Selbstständigkeit. Weil ich dort nicht eingezogen bin verlor ich meine Wohnung wieder nach 5 Monaten. Irgendwie kann ich ja glücklich sein, alles ist wie immer, bis meine Mutter stirbt, dann bin ich vollkommen isoliert. Diesen Gedanken hat mir die Betreuerin bei dem Wohnprojekt eingeimpft und mich damit in bodenlose Panik versetzt. In meiner Naivität habe ich diese eigentlich logische Tatsache nie mir bewusst gemacht, was für meine psychische Stabiliät auch besser gewesen ist. Ich habe daraufhin starke Depressionen, Panikattacken usw. entwickelt mit dem einzigen Ergebnis das ich noch unselbstständiger bin und nicht mal mehr im direkten Umkreis alleine Rad fahre.
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Re: Asperger - Erwachsene Kinder?
Ich bin auch einer. Bei mir hat sich seit den letzten 15 Jahren auch nicht viel getan außer dass ich zur Arbeit anstatt zur Schule fahre. Nachdenklich und vernünftig war ich schon immer. Viele Veränderungen ergeben sich aber durch Beziehungen und Kinder kriegen, von daher führe ich meine fehlenden Veränderungen nicht auf Autismus, sondern aufs AB-tum zurück. Und dass ich nachdenke, was ich will und gut für mich ist anstatt blind der Masse zu folgen und dann unglücklich zu sein. Etwa, weil neben Job, Partner, Hausbau/Renovieren und Kinder keine Zeit und Geld mehr für Freizeitaktivitäten, Reisen oder Freunde bleibt. Da behalte ich lieber mein Leben als kinderloser Single und erfreue mich dran, außer dem Job keine Verpflichtungen zu haben und meine Freizeit und Geld für mich alleine zu haben. Bin auch nicht glücklich, aber das liegt dran, dass ich einfach keine Frauen für Bettgeschichten außerhalb Beziehungen finde und weil der Rest in den anderen Hamsterrädern ist, kaum mehr jemand Zeit hat, in der Freizeit was mit mir zu machen.Volltrottel hat geschrieben: ↑15.09.2020, 19:44 Schade, das hier so wenig Austausch stattfindet. Sind hier keine weiteren Asperger Autisten?
Ich habe es wohl nicht umfassend genug geschildert. Ich empfinde es so als ob man halt inzwischen 31 ist und halt irgendwie schon erwachsen, aber nicht vergleichbar mit anderen in meinem Alter. Es hat sich irgendwie nie was geändert. Ich lebe zuhause bei meiner Mutter, gehe keinen Schritt alleine draussen ohne meine Mutter. Ich habe nie eine Arbeit gehabt, nie Interesse an "alleine" verbrachter Zeit. Wieso was alleine unternehmen? Ist doof, lieber so wie immer mit meiner Mutter. Sicher liegt das auch daran das ich dann als Alternative eben wirklich alleine was unternehmen müsste, da ich keinerlei soziale Kontakte habe, andererseits wie sollen die sich bilden stets mit meiner Mutter dabei? Junge Leute sind wenn unter sich gerne. So war es auch vor 2 Jahren mit meiner eigenen Wohnung im betreuten Wohnen. Ich sollte was alleine tun, eben wirklich alleine, ohne meine Mutter und da ich niemanden kenne eben ohne irgendjemanden. Ich sollte also meinen seit je her gewohnten Alltag gegen Einsamkeit tauschen? Gut auch Selbstständigkeit. Weil ich dort nicht eingezogen bin verlor ich meine Wohnung wieder nach 5 Monaten. Irgendwie kann ich ja glücklich sein, alles ist wie immer, bis meine Mutter stirbt, dann bin ich vollkommen isoliert. Diesen Gedanken hat mir die Betreuerin bei dem Wohnprojekt eingeimpft und mich damit in bodenlose Panik versetzt. In meiner Naivität habe ich diese eigentlich logische Tatsache nie mir bewusst gemacht, was für meine psychische Stabiliät auch besser gewesen ist. Ich habe daraufhin starke Depressionen, Panikattacken usw. entwickelt mit dem einzigen Ergebnis das ich noch unselbstständiger bin und nicht mal mehr im direkten Umkreis alleine Rad fahre.
Kennt jemand sowas von sich auch?
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Volltrottel
Re: Asperger - Erwachsene Kinder?
Hallo Lonesome Coder,
wohnst du auch weiterhin bei deiner Mutter? Ich habe irgendwie nie den Absprung ins Erwachsensein geschafft. Es ist irgendwie alles einfach so geblieben wie als ich Kind war, nur das bei mir die lästige Schulpflicht irgendwann aufhörte und ich weder Abschluss noch Berufsausbildung, geschweige denn einen Beruf danach erlangt habe. Ich habe immer wo ich mit anderen in Kontakt kam nur Ärger gemacht, bis ich rausflog. Dann wieder das für mich als Ideal angesehene stundenlange Busfahren mit meiner Mutter zusammen. Das hat sich nie geändert, ich bin nur inzwischen 31 und hätte auch so gerne all das was andere Erwachsene haben. Durch meine Art ist die Wohnung wo ich mit meiner Mutter lebe vollkommen zertrümmert und verdreckt, keiner hat die Kraft es wieder heile zu machen, ich bin inzwischen schwer depressiv und habe größte Schlafstörungen, mein Kleidungsstil ist zerlumpt. Ich wollte nie weg von Zuhause als ich als Jugendlicher mit dem Jugendamt kollidierte und ins Heim kam, bin immer zurück nach Hause obwohl es mir im Heim eigentlich gefiel. Irgendwie fühle ich mich allerdings auch ein wenig unterdrückt von meiner Mutter obwohl ich selber immer dorthin wollte, ein eigenes Smartphone habe ich erst seit ich 27 bin. Das bringt mir ein wenig Selbstständigkeit, aber wenn meine Mutter wüsste das ich so etwas hier schreibe, mir sehr eine Freundin wünsche oder gar Online Dating etc. würde sie mich zerfetzen. Das liegt aber wohl auch hauptsächlich an mir da meine Mutter immer Lösungen finden musste für all die Probleme die ich in schlechten Phasen erzeugt habe. Mit einen normalen Telefon habe ich oft den Notruf missbraucht oder SMS mit Drohungen versendet was zu Anzeigen und Bußgeldern führte. Mit dem das ich mir eine Freundin wünsche liegt es wohl daran das meine Mutter meint ändere erst einmal dein Äußeres und dein Wohnumfeld, sowas kannst du keinem zumuten und so findest du auch niemanden. Mein Äußeres ist allerdings ein ganz wesentlicher Teil meiner Persönlichkeit, den ich nur gegen meinen Willen ändern könnte und auch nicht auf Dauer. Daher hoffe ich das wenn ich selbst keinerlei Ansprüche an eine potentielle Freundin stelle das auf Gegenseitigkeit beruhen kann und ich auch der sein kann der ich bin mit all den unzähligen Ecken und Kanten. Nur wenn ich so jemanden gefunden hätte hätte ich niemals den Mut meiner Mutter das zu erzählen, wie soll ich das dann erklären das wenn ich nie einen Schritt alleine gehe ich auf einmal alleine losziehen möchte um mich mit ihr zu treffen? Und ich würde wenn ich tatsächlich so etwas wie ein Date hätte nicht wissen anhand ihrer Körpersprache ob sie mich auch mag oder nicht, ich würde mir vielleicht erspinnen das ich eine Freundin hätte und sie denkt ganz anders und verachtet mich?! Ich bin wohl auch fast nie alleine unterwegs da ich dann nur blödsinn mache, inzwischen sind starke Panikattacken dazugekommen.
Ich hatte mit 29 für 5 Monate eine eigene Wohnung bin aber nie eingezogen weil irgendwie so ein undurchbrechbarer Alltagsrhythmus durch meinen Autismus herrscht das keiner das durchbrechen kann. Wenn ich wirklich eine Freundin hätte egal wie viele Ecken und Kanten sie hat wäre mir das so unendlich kostbar das ich das niemals einfach so wieder beenden würde.
Ich habe wohl ganz massive Probleme mit mir selbst?!
wohnst du auch weiterhin bei deiner Mutter? Ich habe irgendwie nie den Absprung ins Erwachsensein geschafft. Es ist irgendwie alles einfach so geblieben wie als ich Kind war, nur das bei mir die lästige Schulpflicht irgendwann aufhörte und ich weder Abschluss noch Berufsausbildung, geschweige denn einen Beruf danach erlangt habe. Ich habe immer wo ich mit anderen in Kontakt kam nur Ärger gemacht, bis ich rausflog. Dann wieder das für mich als Ideal angesehene stundenlange Busfahren mit meiner Mutter zusammen. Das hat sich nie geändert, ich bin nur inzwischen 31 und hätte auch so gerne all das was andere Erwachsene haben. Durch meine Art ist die Wohnung wo ich mit meiner Mutter lebe vollkommen zertrümmert und verdreckt, keiner hat die Kraft es wieder heile zu machen, ich bin inzwischen schwer depressiv und habe größte Schlafstörungen, mein Kleidungsstil ist zerlumpt. Ich wollte nie weg von Zuhause als ich als Jugendlicher mit dem Jugendamt kollidierte und ins Heim kam, bin immer zurück nach Hause obwohl es mir im Heim eigentlich gefiel. Irgendwie fühle ich mich allerdings auch ein wenig unterdrückt von meiner Mutter obwohl ich selber immer dorthin wollte, ein eigenes Smartphone habe ich erst seit ich 27 bin. Das bringt mir ein wenig Selbstständigkeit, aber wenn meine Mutter wüsste das ich so etwas hier schreibe, mir sehr eine Freundin wünsche oder gar Online Dating etc. würde sie mich zerfetzen. Das liegt aber wohl auch hauptsächlich an mir da meine Mutter immer Lösungen finden musste für all die Probleme die ich in schlechten Phasen erzeugt habe. Mit einen normalen Telefon habe ich oft den Notruf missbraucht oder SMS mit Drohungen versendet was zu Anzeigen und Bußgeldern führte. Mit dem das ich mir eine Freundin wünsche liegt es wohl daran das meine Mutter meint ändere erst einmal dein Äußeres und dein Wohnumfeld, sowas kannst du keinem zumuten und so findest du auch niemanden. Mein Äußeres ist allerdings ein ganz wesentlicher Teil meiner Persönlichkeit, den ich nur gegen meinen Willen ändern könnte und auch nicht auf Dauer. Daher hoffe ich das wenn ich selbst keinerlei Ansprüche an eine potentielle Freundin stelle das auf Gegenseitigkeit beruhen kann und ich auch der sein kann der ich bin mit all den unzähligen Ecken und Kanten. Nur wenn ich so jemanden gefunden hätte hätte ich niemals den Mut meiner Mutter das zu erzählen, wie soll ich das dann erklären das wenn ich nie einen Schritt alleine gehe ich auf einmal alleine losziehen möchte um mich mit ihr zu treffen? Und ich würde wenn ich tatsächlich so etwas wie ein Date hätte nicht wissen anhand ihrer Körpersprache ob sie mich auch mag oder nicht, ich würde mir vielleicht erspinnen das ich eine Freundin hätte und sie denkt ganz anders und verachtet mich?! Ich bin wohl auch fast nie alleine unterwegs da ich dann nur blödsinn mache, inzwischen sind starke Panikattacken dazugekommen.
Ich hatte mit 29 für 5 Monate eine eigene Wohnung bin aber nie eingezogen weil irgendwie so ein undurchbrechbarer Alltagsrhythmus durch meinen Autismus herrscht das keiner das durchbrechen kann. Wenn ich wirklich eine Freundin hätte egal wie viele Ecken und Kanten sie hat wäre mir das so unendlich kostbar das ich das niemals einfach so wieder beenden würde.
Ich habe wohl ganz massive Probleme mit mir selbst?!
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Re: Asperger - Erwachsene Kinder?
Ja, ich wohne noch im Elternhaus. Kommt einfach billiger als eine eigene Wohnung, die Hälfte vom Elternhaus in einer Gegend, wo eine Mieter finden unmöglich wäre, wäre ohne mich ungenutzt und ich würde anderswo viel Miete zahlen, will generell nicht weg vom Land in eine Großstadt (deren Größe, Hektik, Unübersichtlichkeit usw. würde mich überfordern, dazu die schlechte Luft, Lärm, Kriminalität usw.) , meine Eltern profitieren von mir (etwa Wissen über Technik) und ich von ihnen, komplett alleine würde ich mich nicht wohlfühlen (mich findet niemand wenn ich gesundheitliche Probleme habe und keine Hilfe mehr holen kann), Freunde wohnen alle weit weg (Wegzug aus der Gegend nach der Schule), d.h. ich wäre sonst noch einsamer als jetzt usw.Volltrottel hat geschrieben: ↑24.09.2020, 00:21 Hallo Lonesome Coder,
wohnst du auch weiterhin bei deiner Mutter?
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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