Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

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Darth Revan
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Darth Revan »

Du machst es einem nicht einfach.
Axolotl hat geschrieben: ↑14.09.2018, 21:44 Wenn es so einfach ist, warum schaffen es dann Millionen menschen trotzdem nicht? Wenn es so einfach ist, warum betrieben dann so viele menschen einen so großen Aufwand? Es müsste doch problemlos klappen. Merkst du selbst, oder?

Der Erste ist nahe liegend. man will dich ja nicht noch mehr entmutigen als ohnehin schon. Der zweite liegt in dem fakt begründet, dass Menschen retrospektiv gerne verharmlosen was es letztlich doch für ein Aufwand war. Alternativ sehen es manche vielleicht auch nicht wirklich als Aufwand jede Woche auf die Pirsch zu gehen, sich fit und attraktiv zu halten, aufzufallen. Letztlich mangelt es da an einer differenzierten Analyse.
Bist du dir so sicher, dass das so ein enormer Aufwand ist? Klar, es kann schon sein, dass einige dem Rückschaufehler/Hindsight bias unterliegen. Aber ein Gutteil der Normalos dürfte nicht jede Woche auf die Pirsch gehen, sich fit und attraktiv halten (gibt sogar viele, die das nicht tun) und versuchen, um jeden Preis aufzufallen. Sie treffen jemanden, der ihnen gefällt, sprechen die Person an, und haben offenbar das nötige Rüstzeug, um die Person von sich überzeugen zu können. Völlig unabhängig von ihren Schwächen oder Problemen.
Axolotl hat geschrieben: ↑14.09.2018, 21:44 Siehst du das so? Das größte Bevölkerungswachstum gibt es in Ländern, in denen die Vorstellung der romantischen Liebe wenig mit dem Konzept der Ehe oder Partnerschaft zu tun hat. Abgesehen davon braucht es keine glückliche Partnerschaft oder Liebe für die Fortpflanzung. Es bedarf nur des guten alten Sex oder einem Mediziner.
Dir ist hoffentlich auch klar, dass in vielen dieser Länder gänzlich andere Rahmenbedingungen gelten. Da wird eine Partnerschaft oder Ehe auch mal von außen forciert. Außerdem gelten Kinder dort oft als Altersvorsorge und obendrein wird noch damit gerechnet, dass das eine oder andere noch im Kindesalter krepiert, was häufig sofort ausgeglichen wird.

Ich gebe dir dahingehend recht, dass es zur Fortpflanzung nur Sex braucht. Dieser ist aber - zumindest von der Ausführung her, wenn man denn mal dazu käme, relativ einfach. In den von dir angesprochenen Ländern kommt es übrigens auch relativ häufig vor, dass sich der Herr einfach sein "Recht" nimmt, was das Ganze nicht unbedingt besser macht. Angesichts solcher Dinge wäre es mir deutlich lieber, wenn nicht nur der "gute alte Sex", sondern auch Partnerschaft und Liebe und somit gegenseitiges Einvernehmen zur Fortpflanzung gereiche.
Axolotl hat geschrieben: ↑14.09.2018, 21:44 Habe ich auch nicht andeuten wollen. Tatsächlich ist es eher Arbeit. Dennoch kann man die Glückskomponente gar nicht wegleugnen. allein durch die schiere Anzahl von potenziellen Partnern ist es schon ein glücklicher Zufall, dass sich jemand mit dir abgibt. Und du kannst eben nicht wegleugnen, dass eben durch diese drei beispiele das Glück ein Faktor ist.
Gut, Glück ist ein Faktor. Ich bevorzuge allerdings den Begriff "Zufall" da dieser neutraler ist. Man muss allerdings auch gerüstet sein, mit diesen Zufällen richtig umzugehen. Und wie ich an meiner bisherigen Erfahrung (oder dem Fehlen selbiger) erkennen kann, war bzw. bin ich das nicht.
Axolotl hat geschrieben: ↑14.09.2018, 21:44 Nö, das glaube ich ganz und gar nicht Du studierst doch. weiß jetzt zwar nicht was, aber dir ist doch sicher das mathematische Konzept des Schmetterlingseffekt bekannt, bei dem selbst kleinste Änderungen an den Ausgangsvariablen unvorhergesehen Einfluss auf das System nehmen? Nun das Leben ist ein dynamisches und chaotisches System. Schon ein minimaler Unterschied in der Biografie führt zu einer völlig anderen Ereigniskette und somit zu einem anderen Resultat. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Leute das hier auch bereits begriffen haben.
Ja, mir ist das Konzept bekannt. Und ich möchte wissen, warum mein Leben diesen katastrophalen und ganz sicher nicht vorhergesehenen Ausgang genommen hat. Und nicht nur mein Leben. Ich will diesen minimalen Unterschied finden.
Axolotl hat geschrieben: ↑14.09.2018, 21:44 Nein, deine Prämisse ist falsch. Du denkst Normalo gesund, AB krank. Und das ist das Problem. Das ist zu einfach, zu eindimensional.
Was ist es dann? Dir dürfte sicher Ockhams Rasiermesser bekannt sein. Dieses Konzept besagt, dass die einfachste Erklärung für einen Sachverhalt in der Regel die wahrscheinlichste ist. Um nochmal den Schmetterlingseffekt aufzugreifen: Worin liegt der minimale Unterschied, der zur völlig anderen Kausalkette geführt hat?

Ich werde übrigens aus deiner Denke nicht ganz schlau. Auf der einen Seite vertrittst du die Ansicht, dass man hauptsächlich mit harter Arbeit zu einer Partnerschaft kommt, auf der anderen hingegen sagst du "Das ist halt das Leben" (Siehe: Zufall/Glück, Schmetterlingseffekt, deine Signatur).
Was denn nun?
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Giebenrath »

Ich habe ganz offiziell mehr als einen Schaden, sondern gleich mehrere psychiatrische Diagnosen.

Andererseits kenne ich auch genug Leute mit noch größerer Klatsche, die trotzdem eine oder mehrere Partnerschaften hatten bzw. mit jemandem zusammen sind.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Axolotl »

Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 00:11 Bist du dir so sicher, dass das so ein enormer Aufwand ist? Klar, es kann schon sein, dass einige dem Rückschaufehler/Hindsight bias unterliegen. Aber ein Gutteil der Normalos dürfte nicht jede Woche auf die Pirsch gehen, sich fit und attraktiv halten (gibt sogar viele, die das nicht tun) und versuchen, um jeden Preis aufzufallen. Sie treffen jemanden, der ihnen gefällt, sprechen die Person an, und haben offenbar das nötige Rüstzeug, um die Person von sich überzeugen zu können. Völlig unabhängig von ihren Schwächen oder Problemen.
Kurzum ja bin ich.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 00:11 Dir ist hoffentlich auch klar, dass in vielen dieser Länder gänzlich andere Rahmenbedingungen gelten. Da wird eine Partnerschaft oder Ehe auch mal von außen forciert. Außerdem gelten Kinder dort oft als Altersvorsorge und obendrein wird noch damit gerechnet, dass das eine oder andere noch im Kindesalter krepiert, was häufig sofort ausgeglichen wird.
Und du glaubst bei uns gelten Kinder nicht als Altersvorsorge? Ich sag nur Generationenvertrag ;) Das ist bei uns also sogar staatlich forciert.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 00:11 Ich gebe dir dahingehend recht, dass es zur Fortpflanzung nur Sex braucht. Dieser ist aber - zumindest von der Ausführung her, wenn man denn mal dazu käme, relativ einfach. In den von dir angesprochenen Ländern kommt es übrigens auch relativ häufig vor, dass sich der Herr einfach sein "Recht" nimmt, was das Ganze nicht unbedingt besser macht. Angesichts solcher Dinge wäre es mir deutlich lieber, wenn nicht nur der "gute alte Sex", sondern auch Partnerschaft und Liebe und somit gegenseitiges Einvernehmen zur Fortpflanzung gereiche.
Das ist vollkommen irrelevant. Du hast gesagt die Menschheit müsste dann aussterben. Ist ganz offenbar nicht der Fall. Nur weil du dafür die passenden Voraussetzungen brauchst, braucht das der Rest der Menschheit nicht zwingend. ;)
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 00:11 Gut, Glück ist ein Faktor. Ich bevorzuge allerdings den Begriff "Zufall" da dieser neutraler ist. Man muss allerdings auch gerüstet sein, mit diesen Zufällen richtig umzugehen. Und wie ich an meiner bisherigen Erfahrung (oder dem Fehlen selbiger) erkennen kann, war bzw. bin ich das nicht.
Zufall inhäriert aber sowohl scheitern als auch Erfolg. Um verpartnert zu werden brauchst du aber Erfolg. Und der ist auf Basis der potenziell verfügbaren Partner so gering, dass Glück hier durchaus der passende Begriff ist.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 00:11 Ja, mir ist das Konzept bekannt. Und ich möchte wissen, warum mein Leben diesen katastrophalen und ganz sicher nicht vorhergesehenen Ausgang genommen hat. Und nicht nur mein Leben. Ich will diesen minimalen Unterschied finden.
Das funktioniert in beide Richtungen nicht. Darum geht es doch. Du suchst etwas, dass du nie finden wirst.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 00:11 Was ist es dann? Dir dürfte sicher Ockhams Rasiermesser bekannt sein. Dieses Konzept besagt, dass die einfachste Erklärung für einen Sachverhalt in der Regel die wahrscheinlichste ist. Um nochmal den Schmetterlingseffekt aufzugreifen: Worin liegt der minimale Unterschied, der zur völlig anderen Kausalkette geführt hat?
Und du meinst, dass AB gleich krank die einfachste Erklärung ist? Dann brauchen wir ja nicht weiter diskutieren. Dann hast du dir die Antwort auf eine Eingangsfrage ja schon selbst gegeben. :roll:
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 00:11 Ich werde übrigens aus deiner Denke nicht ganz schlau. Auf der einen Seite vertrittst du die Ansicht, dass man hauptsächlich mit harter Arbeit zu einer Partnerschaft kommt, auf der anderen hingegen sagst du "Das ist halt das Leben" (Siehe: Zufall/Glück, Schmetterlingseffekt, deine Signatur).
Was denn nun?
Ja, das merke ich. Fragt sich nur, wieso du meinst, das es nicht eine Kombination von Faktoren sein kann. Wir sind ja hier nicht in der Informatik, wo alles auf 1 und 0 hinausläuft. :roll:

Was meine Signatur jetzt damit zu tun haben soll, ist mir noch schleierhafter. Aber vielleicht verstehst du ja auch den Sinn diesen Aussagen nicht. Andernfalls wüsstest du, dass das nicht im Gegensatz steht.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Darth Revan »

Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 07:51 Kurzum ja bin ich.
Wenn ich dir jetzt sage, dass ich diesen Aufwand nicht oder nur in sehr begrenztem Maße betreibe, würdest du dann denken, dass da der Hund begraben liegt, womit sich mein Fall für dich erledigt hätte? Und dass der Backfisch aus dem Ausgangspost im Gegensatz zu mir genau diesen Aufwand betreibt?
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 00:11 Dir ist hoffentlich auch klar, dass in vielen dieser Länder gänzlich andere Rahmenbedingungen gelten. Da wird eine Partnerschaft oder Ehe auch mal von außen forciert. Außerdem gelten Kinder dort oft als Altersvorsorge und obendrein wird noch damit gerechnet, dass das eine oder andere noch im Kindesalter krepiert, was häufig sofort ausgeglichen wird.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 07:51 Und du glaubst bei uns gelten Kinder nicht als Altersvorsorge? Ich sag nur Generationenvertrag ;) Das ist bei uns also sogar staatlich forciert.
Ich hoffe, du hast auch mitbekommen, dass das mit dem Generationenvertrag heutzutage nicht mehr hinhaut. In den von dir angesprochenen Ländern gibt es übrigens meist kein oder nur ein sehr rudimentäres staatliches Rentensystem, und die Leute verdienen zu wenig Geld, um durch private Investments ihre Altersvorsorge zu finanzieren. Bleibt ihnen im Endeffekt nur, sich wie die Karnickel zu vermehren.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 07:51 Das ist vollkommen irrelevant. Du hast gesagt die Menschheit müsste dann aussterben. Ist ganz offenbar nicht der Fall. Nur weil du dafür die passenden Voraussetzungen brauchst, braucht das der Rest der Menschheit nicht zwingend. ;)
Seh ich ein. Ändert aber nichts daran, dass ich diese Voraussetzungen, wie viele andere Menschen auch, benötige.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 07:51 Zufall inhäriert aber sowohl scheitern als auch Erfolg. Um verpartnert zu werden brauchst du aber Erfolg. Und der ist auf Basis der potenziell verfügbaren Partner so gering, dass Glück hier durchaus der passende Begriff ist.
Potentielle Partnerinnen treffe ich durch zufällig, das heißt ohne mein Zutun. Ich habe mir die Frauen, denen ich begegnet bin, nicht herbeigewünscht, sie waren einfach da. Aufgrund diverser Fehler die ich mache/gemacht habe, gelang es mir bisher nicht, einen Erfolg herbeizuführen. Glück impliziert doch, dass ein Erfolg oder auch ein Ausbleiben desselben außerhalb meiner Macht steht, und dass die Fehler irrelevant sind.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 07:51 Das funktioniert in beide Richtungen nicht. Darum geht es doch. Du suchst etwas, dass du nie finden wirst.
Heißt das, ich soll es einfach akzeptieren?
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 07:51 Und du meinst, dass AB gleich krank die einfachste Erklärung ist? Dann brauchen wir ja nicht weiter diskutieren. Dann hast du dir die Antwort auf eine Eingangsfrage ja schon selbst gegeben. :roll:
Ich habe es zunächst nur als mögliche Erklärung herangeführt. Wir haben uns meiner Meinung nach ohnehin von der Ausgangsposition entfernt haben. Es gibt Leute, die haben noch weniger vorzuweisen (hiervon nehme ich sexuelle bzw. Beziehungserfahrung explizit aus, es sind andere Bereiche des Lebens gemeint) oder sind noch schlimmer dran als wir, und sind trotzdem verpartnert. Um zu sehen, was genau ich meine, siehe Giebenraths Beitrag. Der stellt das Ausgangsproblem nochmal prägnant da.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 07:51 Ja, das merke ich. Fragt sich nur, wieso du meinst, das es nicht eine Kombination von Faktoren sein kann. Wir sind ja hier nicht in der Informatik, wo alles auf 1 und 0 hinausläuft. :roll:

Was meine Signatur jetzt damit zu tun haben soll, ist mir noch schleierhafter. Aber vielleicht verstehst du ja auch den Sinn diesen Aussagen nicht. Andernfalls wüsstest du, dass das nicht im Gegensatz steht.
AB-Tum ist fast immer in einer Kombination von Faktoren begründet. Nur warum haben Leute mit einer ähnlichen oder noch nachteiligeren Kombination die notwendigen Fähigkeiten, um eine Partnerschaft herbeizuführen?

Du willst mir offenbar weismachen, dass das alles eine Glückssache ist. Das Leben sei ein deterministisches Chaos, in dem ähnliche Ausgangsbedingungen nicht zu ähnlichen Resultaten führen müssen. Die Situation, in der ich mich befinde, ist nicht reproduzierbar, es gibt niemanden, dessen Leben genauso verlaufen ist.

Vielleicht wäre es sinnvoll, meine Sichtweise auf das Leben zu erklären. Ich bin jemand, der, anstatt etwas einfach so hinzunehmen, alles hinterfragt. Ausdrücken kann man meine Haltung so: Wenn das Leben mir Zitronen gibt, mache ich keine Limonade daraus, sondern verlange nach Erdbeeren.

Wenn ich keinen Erfolg habe, gehe ich davon aus, dass es irgendetwas geben muss, das diesen Erfolg behindert. Um deine Signatur aufzugreifen: Wenn ich verliere, kann man mir noch so oft bescheinigen, ich hätte keinen Fehler gemacht. Ich würde weiteranalysieren, weitersuchen, die Schwäche finden, damit ich sie ausmerzen kann.

Aber wenn das so ist, wie im ersten Satz deiner Signatur, dass man auch scheitern kann, wenn man keinen Fehler macht, dann kann ich es ja gleich bleiben lassen mit der Partnersuche. Wenn es völlig egal ist, was ich mache, und das Ganze überhaupt nicht in meiner Macht steht, dann kann ich ja genauso gut Lotto spielen oder Pferdewetten abschließen.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Axolotl »

Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Wenn ich dir jetzt sage, dass ich diesen Aufwand nicht oder nur in sehr begrenztem Maße betreibe, würdest du dann denken, dass da der Hund begraben liegt, womit sich mein Fall für dich erledigt hätte? Und dass der Backfisch aus dem Ausgangspost im Gegensatz zu mir genau diesen Aufwand betreibt?
Es wäre zumindest ein Indikator ;)
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Ich hoffe, du hast auch mitbekommen, dass das mit dem Generationenvertrag heutzutage nicht mehr hinhaut. In den von dir angesprochenen Ländern gibt es übrigens meist kein oder nur ein sehr rudimentäres staatliches Rentensystem, und die Leute verdienen zu wenig Geld, um durch private Investments ihre Altersvorsorge zu finanzieren. Bleibt ihnen im Endeffekt nur, sich wie die Karnickel zu vermehren.
Darum geht es nicht. Es geht darum, dass Kinder kriegen sogar staatlich forciert wurde, damit das System das erdacht wurde auch funktioniert. Dass es nicht funktioniert liegt an diversen Faktoren, die jetzt zu erläutern gegen gewisse Forenregeln verstoßen würde.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Seh ich ein. Ändert aber nichts daran, dass ich diese Voraussetzungen, wie viele andere Menschen auch, benötige.
Würde ich nicht mitgehen. Schließlich gibt es eine steigende Tendenz dass auch Singles Eltern sind. Mag zwar (noch) nicht die Mehrheit ausmachen, aber sieht man doch des Öfteren. Und die Mehrheit der Menschheit, da hatten wir uns ja schon drauf geeinigt, kriegt, anders als du es scheinbar benötigst, Kinder nicht unbedingt in einem Umfeld der Liebesehe.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Potentielle Partnerinnen treffe ich durch zufällig, das heißt ohne mein Zutun. Ich habe mir die Frauen, denen ich begegnet bin, nicht herbeigewünscht, sie waren einfach da. Aufgrund diverser Fehler die ich mache/gemacht habe, gelang es mir bisher nicht, einen Erfolg herbeizuführen. Glück impliziert doch, dass ein Erfolg oder auch ein Ausbleiben desselben außerhalb meiner Macht steht, und dass die Fehler irrelevant sind.
Ich sehe den Bezug zur Definition des Begriffes Glück bei der Partnersuche nicht. Klar mich mal auf.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Heißt das, ich soll es einfach akzeptieren?
Was ist falsch daran zu akzeptieren, dass man einzigartig und anders ist? Es ist doch sinnlos andere zu fragen was sie anders machen, wenn man es selber nicht mal weiß was man falsch macht. Seine eigenen Schwächen zu analysieren und dann um Hilfe bei der Umsetzung von Verbesserungen bitten ist ok. Andere nach ihren Schwächen zu fragen ohne an sich selbst zu arbeiten ist einfach verschwendete Lebenszeit, die man sinnvollerweise in das Problem investiert hätte, an dem man sich ja eigentlich gerade tot analysiert.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Ich habe es zunächst nur als mögliche Erklärung herangeführt. Wir haben uns meiner Meinung nach ohnehin von der Ausgangsposition entfernt haben. Es gibt Leute, die haben noch weniger vorzuweisen (hiervon nehme ich sexuelle bzw. Beziehungserfahrung explizit aus, es sind andere Bereiche des Lebens gemeint) oder sind noch schlimmer dran als wir, und sind trotzdem verpartnert. Um zu sehen, was genau ich meine, siehe Giebenraths Beitrag. Der stellt das Ausgangsproblem nochmal prägnant da.
Dann haben sie wohl offenbar doch mehr zu bieten, als du ;) Sieh es wie es ist. Es gibt Menschen die sind nicht attraktiv, nicht reich, nicht intelligent und die sind trotzdem verpartnert. Das heißt sie haben offenbar Qualitäten die du nicht hast, weil du sie vielleicht auch gar nicht als solche wahrnimmst.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Du willst mir offenbar weismachen, dass das alles eine Glückssache ist. Das Leben sei ein deterministisches Chaos, in dem ähnliche Ausgangsbedingungen nicht zu ähnlichen Resultaten führen müssen. Die Situation, in der ich mich befinde, ist nicht reproduzierbar, es gibt niemanden, dessen Leben genauso verlaufen ist.
Mache ich dir sicher nicht weis. Denn Chaos ist nicht deterministisch. Das widerspricht überhaupt der Definition von Chaos. Ich sage dir im Gegenteil, dass das Leben ein stochastischer Prozess ist, bei dem durch die richtige Kombination der verschiedenen Faktoren dein Lebensweg entsteht. Ändert sich nur ein Faktor, kommt etwas völlig Neues bei raus, das mit dir nur noch wenig zu tun hat. selbst wenn ihr am selben Punkt gestartet seid.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Vielleicht wäre es sinnvoll, meine Sichtweise auf das Leben zu erklären. Ich bin jemand, der, anstatt etwas einfach so hinzunehmen, alles hinterfragt. Ausdrücken kann man meine Haltung so: Wenn das Leben mir Zitronen gibt, mache ich keine Limonade daraus, sondern verlange nach Erdbeeren.
Interessante Definition von Hinterfragen. Das würde ich eher als chronisch unzufrieden oder habgierig einstufen. Meine Definition von Hinterfragen, wenn ich bei deinem Bild bleibe, wäre eher: Nun habe ich Zitronen, wollte aber Erdbeeren, warum habe ich also kein Erdbeeren?
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Wenn ich keinen Erfolg habe, gehe ich davon aus, dass es irgendetwas geben muss, das diesen Erfolg behindert. Um deine Signatur aufzugreifen: Wenn ich verliere, kann man mir noch so oft bescheinigen, ich hätte keinen Fehler gemacht. Ich würde weiteranalysieren, weitersuchen, die Schwäche finden, damit ich sie ausmerzen kann.
Dagegen spricht ja nichts.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 13:04 Aber wenn das so ist, wie im ersten Satz deiner Signatur, dass man auch scheitern kann, wenn man keinen Fehler macht, dann kann ich es ja gleich bleiben lassen mit der Partnersuche. Wenn es völlig egal ist, was ich mache, und das Ganze überhaupt nicht in meiner Macht steht, dann kann ich ja genauso gut Lotto spielen oder Pferdewetten abschließen.
Du hast eben nicht verstanden was das Zitat aussagt. Das Zitat sagt doch nicht, dass du ewig verdammt bist zu scheitern. Es sagt viel mehr aus, dass eben nicht alles im Leben so funktioniert wie man es gerne hätte. Manchmal ist es also sinnvoller Fehler zu machen und am Ziel zu anzukommen, als immer den goldenen Weg zu nehmen und im Kreis zu laufen.

eigentlich auch kein so schlechtes Zitat :mrgreen:
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Darth Revan »

Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 15:12 Es wäre zumindest ein Indikator ;)
Und wenn der Backfisch es nicht tut? Wäre es das dann immer noch?

Die Kinderdiskussion habe ich übrigens rausgekürzt. Da ich ohnehin keine Kinder will, ist sie irrelevant.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 15:12 Ich sehe den Bezug zur Definition des Begriffes Glück bei der Partnersuche nicht. Klar mich mal auf.
Nun, wenn jemand Glück hat, dann hatte ein Prozess, der für ihn nicht kontrollierbar war, einen positiven Ausgang. Bezogen auf die Partnersuche bedeutet das, dass er ohne viel eigenes Zutun jemanden gefunden hat und mit dieser Person eine Partnerschaft eingegangen ist.

Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 15:12 Was ist falsch daran zu akzeptieren, dass man einzigartig und anders ist? Es ist doch sinnlos andere zu fragen was sie anders machen, wenn man es selber nicht mal weiß was man falsch macht. Seine eigenen Schwächen zu analysieren und dann um Hilfe bei der Umsetzung von Verbesserungen bitten ist ok. Andere nach ihren Schwächen zu fragen ohne an sich selbst zu arbeiten ist einfach verschwendete Lebenszeit, die man sinnvollerweise in das Problem investiert hätte, an dem man sich ja eigentlich gerade tot analysiert.
Das Ding ist, ich weiß, was ich falsch mache. Und ich will wissen, warum Leute, die allen Grund haben, dieselben Fehler zu machen, sie nicht machen. Ja, ich empfinde mich als krank. Und ich bin der Ansicht, dass ich nicht an mir arbeiten müsste, zumindest nicht im psychosozialen Bereich, wenn ich gesund wäre.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 15:12 Dann haben sie wohl offenbar doch mehr zu bieten, als du ;) Sieh es wie es ist. Es gibt Menschen die sind nicht attraktiv, nicht reich, nicht intelligent und die sind trotzdem verpartnert. Das heißt sie haben offenbar Qualitäten die du nicht hast, weil du sie vielleicht auch gar nicht als solche wahrnimmst.
Was zum Teufel haben sie denn zu bieten? Es heißt ja immer, dass man Selbstvertrauen haben soll, das sei attraktiv. Woher nehmen diese Leute ihr Selbstvertrauen? Wenn sie weder attraktiv, noch intelligent, noch interessant sind? Mir fehlt dieses Selbstvertrauen. Habe ich sogar schwarz auf weiß bekommen. Welche Qualitäten haben diese Leute?

Kurzum: Ich verstehe die Welt nicht mehr.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 15:12 Mache ich dir sicher nicht weis. Denn Chaos ist nicht deterministisch. Das widerspricht überhaupt der Definition von Chaos.
Guckst du hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Deterministisches_Chaos

Ich hatte das Gefühl, dass deine Aussagen eher darauf hinausliefen.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 15:12 Ich sage dir im Gegenteil, dass das Leben ein stochastischer Prozess ist, bei dem durch die richtige Kombination der verschiedenen Faktoren dein Lebensweg entsteht. Ändert sich nur ein Faktor, kommt etwas völlig Neues bei raus, das mit dir nur noch wenig zu tun hat. selbst wenn ihr am selben Punkt gestartet seid.
Das klingt für meine Ohren stark nach Determinismus. In einem stochastischen System wäre die Ableitung des Lebensweges aus der Kombination der Faktoren nicht möglich. Man könnte nur Wahrscheinlichkeiten verschiedener Ausgänge herleiten. In einem deterministischen System hingegen kannst du den nächsten Zustand aus dem Gegenwärtigen ableiten.

Nein, ich bin kein Mathe-Student. Deswegen sollte ich das Gerede über stochastische und deterministische Systeme vielleicht unterlassen.

Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 15:12 Interessante Definition von Hinterfragen. Das würde ich eher als chronisch unzufrieden oder habgierig einstufen. Meine Definition von Hinterfragen, wenn ich bei deinem Bild bleibe, wäre eher: Nun habe ich Zitronen, wollte aber Erdbeeren, warum habe ich also kein Erdbeeren?
Sorry, habe mich schlecht ausgedrückt. Chronisch unzufrieden bin ich schon. Ich frage mich natürlich aber auch, warum ich Zitronen habe und keine Erdbeeren.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 15:12 Dagegen spricht ja nichts.
Schön, dass du mir auch mal zustimmst.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 15:12 Du hast eben nicht verstanden was das Zitat aussagt. Das Zitat sagt doch nicht, dass du ewig verdammt bist zu scheitern. Es sagt viel mehr aus, dass eben nicht alles im Leben so funktioniert wie man es gerne hätte. Manchmal ist es also sinnvoller Fehler zu machen und am Ziel zu anzukommen, als immer den goldenen Weg zu nehmen und im Kreis zu laufen.
Aus meiner Erfahrung ergibt sich, dass man, wenn man Fehler macht, das Ziel verfehlt. Und ich habe mein Ziel verfehlt.
Damit wären wir dann auch wieder bei der chronischen Unzufriedenheit.

Ich bin mir übrigens immer noch nicht sicher, was du mir eigentlich sagen willst. Dass ich aufhören soll, nachzudenken? Dass ich mit dem, was ich habe, zufrieden sein soll? Dass ich aufhören soll, zu versuchen, eine Erklärung für die Welt zu finden?
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Axolotl »

Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Und wenn der Backfisch es nicht tut? Wäre es das dann immer noch?
Ja auch weiterhin.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Nun, wenn jemand Glück hat, dann hatte ein Prozess, der für ihn nicht kontrollierbar war, einen positiven Ausgang. Bezogen auf die Partnersuche bedeutet das, dass er ohne viel eigenes Zutun jemanden gefunden hat und mit dieser Person eine Partnerschaft eingegangen ist.
Also ist Glück nun doch wieder Teil des Prozesses?
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Das Ding ist, ich weiß, was ich falsch mache. Und ich will wissen, warum Leute, die allen Grund haben, dieselben Fehler zu machen, sie nicht machen. Ja, ich empfinde mich als krank. Und ich bin der Ansicht, dass ich nicht an mir arbeiten müsste, zumindest nicht im psychosozialen Bereich, wenn ich gesund wäre.
Wenn du weißt was du falsch machst, wie wäre es dann damit nach Mittel und wegen zu suchen damit aufzuhören? :gruebel: Du empfindest doch als krank, glaubst aber nicht an dir arbeiten zu müssen? Das klingt ziemlich schizophren. Sorry, also der Satz war nun wirklich mehrdeutig interpretierbar.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Was zum Teufel haben sie denn zu bieten? Es heißt ja immer, dass man Selbstvertrauen haben soll, das sei attraktiv. Woher nehmen diese Leute ihr Selbstvertrauen? Wenn sie weder attraktiv, noch intelligent, noch interessant sind? Mir fehlt dieses Selbstvertrauen. Habe ich sogar schwarz auf weiß bekommen. Welche Qualitäten haben diese Leute?

Kurzum: Ich verstehe die Welt nicht mehr.
Wenn ich gemein wäre, würde ich sagen sie stellen keine dummen Fragen und machen sich nicht über solchen Mist Gedanken...wenn ich gemein wäre.

Aber ich bin ja nicht gemein. Daher will ich es mal so formulieren. Ich beobachte dich ja hier eine Weile und lese deine Postings. Und ich kriege nicht den Eindruck, dass du bereit bist dich entsprechend zu bewegen. Wie meine ich das. Als deine Russenstudentin dich abgeschossen hat, bist du sogar soweit gegangen notfalls "zu Fuß" zu ihr zu gehen, ohne das du überhaupt wusstest ob da überhaupt eine Chance besteht. Nimm es mir mal nicht übel. Aber auf mich als Mann wirkt das merkwürdig. Was glaubst du wie wirkt das auf Frauen? Zudem hast du offenbar die Schuss nicht gehört, dass dir eine Frau sogar Gründe genannt hat. Ich hab es nicht mehr wörtlich im Kopf, aber mir ist so als wäre da was mit langweilig und uninteressant gefallen.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Guckst du hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Deterministisches_Chaos
Gut, mag es geben. Klingt definitionsgemäß aber auch nicht wirklich nach Determinismus. Aber gut, streite ich mich nicht drum. Mathematiker sind eh agespacte Leute :mrgreen:
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Das klingt für meine Ohren stark nach Determinismus. In einem stochastischen System wäre die Ableitung des Lebensweges aus der Kombination der Faktoren nicht möglich. Man könnte nur Wahrscheinlichkeiten verschiedener Ausgänge herleiten. In einem deterministischen System hingegen kannst du den nächsten Zustand aus dem Gegenwärtigen ableiten.
Also eigentlich bleibt es stochastisch. Das was du beschriebst ist die Kausalität. aus dem Folgeereignis auf das Ereigns davor schließen zu können und somit die Reihenfolge von Ursache und Wirkung einzuhalten. Andersherum funktioniert das nur dann, wenn wir davon ausgehen, dass alle Ereignisse des Systems komplett vorherbestimmt sind. In meinen Augen sind alle auftretenden Entscheidungen und Ereignisse zufällig und die Ausgänge können nur auf Basis von Wahrscheinlichkeiten bestimmt werden. Somit bleibt das Leben stochastisch. außer man ist Anhänger der Determinismustheorie, wonach alles und jeder bestimmt durchs Leben läuft und niemand wirklich einen feien Willen hat. In dem Fall wäre dein leben tatsächlich deterministisch.

Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Sorry, habe mich schlecht ausgedrückt. Chronisch unzufrieden bin ich schon. Ich frage mich natürlich aber auch, warum ich Zitronen habe und keine Erdbeeren.
ok
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Schön, dass du mir auch mal zustimmst.
Ich stimme ja nur deiner Kernhypothese nicht zu.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Aus meiner Erfahrung ergibt sich, dass man, wenn man Fehler macht, das Ziel verfehlt. Und ich habe mein Ziel verfehlt.
Damit wären wir dann auch wieder bei der chronischen Unzufriedenheit.
Auch auf die Gefahr jetzt alt zu klingen, aber das ist typisch Jugend :opa: :mrgreen:

Ich kann dir aber versichern, auch Fehler führen zum Ziel. Vor allem Fehler die durch dummen Zufall passieren haben die Eigenart völlig neue Wege aufzuzeigen. Glaub mir, darauf basiert meine gesamt Masterarbeit :pfeif: :mrgreen:
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Ich bin mir übrigens immer noch nicht sicher, was du mir eigentlich sagen willst. Dass ich aufhören soll, nachzudenken? Dass ich mit dem, was ich habe, zufrieden sein soll? Dass ich aufhören soll, zu versuchen, eine Erklärung für die Welt zu finden?
Im Gegenteil. Du sollst nur aufhören dich mit Anderen zu beschäftigen.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Darth Revan »

Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 19:17 Wenn du weißt was du falsch machst, wie wäre es dann damit nach Mittel und wegen zu suchen damit aufzuhören? :gruebel: Du empfindest doch als krank, glaubst aber nicht an dir arbeiten zu müssen? Das klingt ziemlich schizophren. Sorry, also der Satz war nun wirklich mehrdeutig interpretierbar.
Du hast mich schon wieder falsch verstanden. Ich habe gesagt, dass ich keine Probleme hätte, wenn ich gesund wäre - aber das bin ich nicht. Also muss ich an mir arbeiten - in dem Sinne, dass ich die krankhaften Muster beseitige. Dafür habe ich noch keinen Weg gefunden. Es ist eine reine Kopfsache, und vor allem ist es extrem schwer, daraus auszubrechen, weil es sich über Jahre entwickelt hat.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 19:17 Wenn ich gemein wäre, würde ich sagen sie stellen keine dummen Fragen und machen sich nicht über solchen Mist Gedanken...wenn ich gemein wäre.
Durch diese Aussage hast du es ja eigentlich schon gesagt. Wenn du gemein wärst, würdest du es bei dieser Aussage belassen.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 19:17 Aber ich bin ja nicht gemein. Daher will ich es mal so formulieren. Ich beobachte dich ja hier eine Weile und lese deine Postings. Und ich kriege nicht den Eindruck, dass du bereit bist dich entsprechend zu bewegen.
Welchen Eindruck hast du denn stattdessen?
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 19:17 Wie meine ich das. Als deine Russenstudentin dich abgeschossen hat, bist du sogar soweit gegangen notfalls "zu Fuß" zu ihr zu gehen, ohne das du überhaupt wusstest ob da überhaupt eine Chance besteht. Nimm es mir mal nicht übel. Aber auf mich als Mann wirkt das merkwürdig. Was glaubst du wie wirkt das auf Frauen?
Das war erstens nicht meine Idee, zweitens hatte ich da schon meine Bedenken, ob das nicht völlig bescheuert wirkt und drittens hat sie nie davon erfahren, weil ich gar nicht mehr dazu kam, ihr das zu unterbreiten.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 19:17 Zudem hast du offenbar die Schuss nicht gehört, dass dir eine Frau sogar Gründe genannt hat. Ich hab es nicht mehr wörtlich im Kopf, aber mir ist so als wäre da was mit langweilig und uninteressant gefallen.
Der Wortlaut war ungefähr "langweilig und wenig Selbstvertrauen". Ich werde dir hier ganz sicher nicht das gesamte Chatprotokoll aufdröseln. Das war Anfang August, wo ich sie nochmal angeschrieben hatte, um herauszufinden, ob sie mich überhaupt vermisst. Aus ihrem Wortlaut ging für mich hervor, dass ich die Anziehung, die Anfangs bestand, verspielt hatte, und das lag mit ziemlicher Sicherheit an meinem verschüchterten und dämlichen Verhalten während der (versuchten) Beziehungsanbahnung. Ab da war mir dann auch endgültig klar, dass ich auf verlorenem Posten kämpfte und dass es zwecklos wäre, es weiter bei ihr zu versuchen. Jetzt bin ich von ihr los.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 19:17 Auch auf die Gefahr jetzt alt zu klingen, aber das ist typisch Jugend :opa: :mrgreen:

Ich kann dir aber versichern, auch Fehler führen zum Ziel. Vor allem Fehler die durch dummen Zufall passieren haben die Eigenart völlig neue Wege aufzuzeigen. Glaub mir, darauf basiert meine gesamt Masterarbeit :pfeif: :mrgreen:
Oftmals ist es ja so, dass es erst einer Katastrophe bedarf, um etwas zu ändern.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 19:17 Im Gegenteil. Du sollst nur aufhören dich mit Anderen zu beschäftigen.
Und wie tue ich das? Ich existiere immerhin nicht in einem Vakuum.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

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Darth Revan hat geschrieben: ↑14.09.2018, 20:37
Axolotl hat geschrieben: ↑14.09.2018, 20:13 Wer sagt dir das? Ich kenne mindestens drei Normalos die irgendwie in ihre Beziehungen rutschten, nur nicht durch eigenes Zutun. Abgesehen davon stellst du das irgendwie so dar, als wäre das für sie Einfachste Sache der Welt. Und das ist genauso falsch wie zu behaupten AB's wären irgendwie krank.
Zumindest mir gegenüber wurde das immer als das Einfachste der Welt dargestellt. Es muss auch zwangsläufig ziemlich einfach sein, weil ansonsten der Fortbestand der Menschheit gefährdet wäre. Und deine drei Normalos, die irgendwie rückwärts in ihre Beziehungen gestolpert sind, bestätigen meine Annahme eher, als dass sie sie widerlegen. Gut, man kann sagen, dass sie ziemliches Glück hatten, und sollten diese Beziehungen scheitern, werden sie vor einem ähnlichen Problem stehen wie wir, nur dass sie sich zusätzlich noch fragen werden, warum es damals geklappt hat. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass "AB oder Normalo" eine reine Glückssache ist.

Hier im Forum gibt es einige Leute, die die Ursachen ihres AB-Tums ziemlich genau kennen. Wenn sie jedoch mitkriegen würden, wie jemand mit denselben Problemen und einer ähnlichen, nahezu gleichen Biografie, Normalo geworden ist, würde deren ganzes Erklärungsmuster wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Sie hätten keine Ahnung mehr, woran es liegt.

Vielleicht unterliege ich aber auch einem Logikfehler oder suche nach einer logischen Erklärung, wo keine ist.
Du, ich stelle mir die gleichen Fragen.
Ich habe so einige diagnostizierte Dachschäden ... dennoch wundere ich mich sehr oft, dass Leute mit noch grösseren Schäden keine drei Monate Single bleiben. Borderlinerinnen, Langzeitarbeitslose, extreme Introvertierte, etc.
Im Kern muss es wohl am Selbstwertgefühl liegen: diese anderen gehen trotz ihrer Beeinträchtigungen davon aus, dass sie sich jemand anderem zumuten dürfen.
Ich fühle mich hingegen vollkommen unzumutbar und mache sofort einen Rückzieher, wenn das Gegenüber nicht reagiert. Und schäme mich, dass ich es mir überhaupt angemasst hatte es zu versuchen. Aktuell auch grad wieder. :?
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Darth Revan »

Strange Lady hat geschrieben: ↑15.09.2018, 20:32 Du, ich stelle mir die gleichen Fragen.
Ich habe so einige diagnostizierte Dachschäden ... dennoch wundere ich mich sehr oft, dass Leute mit noch grösseren Schäden keine drei Monate Single bleiben. Borderlinerinnen, Langzeitarbeitslose, extreme Introvertierte, etc.
Im Kern muss es wohl am Selbstwertgefühl liegen: diese anderen gehen trotz ihrer Beeinträchtigungen davon aus, dass sie sich jemand anderem zumuten dürfen.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Axolotl »

Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 20:29 Du hast mich schon wieder falsch verstanden. Ich habe gesagt, dass ich keine Probleme hätte, wenn ich gesund wäre - aber das bin ich nicht. Also muss ich an mir arbeiten - in dem Sinne, dass ich die krankhaften Muster beseitige. Dafür habe ich noch keinen Weg gefunden. Es ist eine reine Kopfsache, und vor allem ist es extrem schwer, daraus auszubrechen, weil es sich über Jahre entwickelt hat.
Gibt nicht dem Empfänger die schuld, wenn der Sender die Botschaft nicht rüberbringen kann :no:
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Durch diese Aussage hast du es ja eigentlich schon gesagt. Wenn du gemein wärst, würdest du es bei dieser Aussage belassen.
Hätte ich nichts mehr gesagt. wäre es vielleicht klarer gewesen.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Welchen Eindruck hast du denn stattdessen?
Obsessiv, verbohrt, Tunnelblick und extrem Bedürftig.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Das war erstens nicht meine Idee, zweitens hatte ich da schon meine Bedenken, ob das nicht völlig bescheuert wirkt und drittens hat sie nie davon erfahren, weil ich gar nicht mehr dazu kam, ihr das zu unterbreiten.
Ob das deine Idee war oder nicht ist irrelevant. schließlich hast du ernsthaft darüber nachgedacht, sogar einen Thread dazu eröffnet, in de wirkliche alle Argumente schon parat lagen.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Der Wortlaut war ungefähr "langweilig und wenig Selbstvertrauen". Ich werde dir hier ganz sicher nicht das gesamte Chatprotokoll aufdröseln.
Glaub mir, nichts würde mir weniger Vergnügen bereiten als das lesen zu müssen.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Das war Anfang August, wo ich sie nochmal angeschrieben hatte, um herauszufinden, ob sie mich überhaupt vermisst. Aus ihrem Wortlaut ging für mich hervor, dass ich die Anziehung, die Anfangs bestand, verspielt hatte, und das lag mit ziemlicher Sicherheit an meinem verschüchterten und dämlichen Verhalten während der (versuchten) Beziehungsanbahnung. Ab da war mir dann auch endgültig klar, dass ich auf verlorenem Posten kämpfte und dass es zwecklos wäre, es weiter bei ihr zu versuchen. Jetzt bin ich von ihr los.
Na ja, man kann dir ja schlecht vorwerfen, dass du eine lange Leitung hast. Daher lasse ich dir das durchgehen.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Oftmals ist es ja so, dass es erst einer Katastrophe bedarf, um etwas zu ändern.
Man muss es nicht gleich ins Extreme treiben.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 17:17 Und wie tue ich das? Ich existiere immerhin nicht in einem Vakuum.
Anfänglich könntest du mal über dich selbst und eine Ansichten nachdenken und ob das tatsächlich alles so schlimm ist wie du denkst. Und wenn ja warum. Und dann versuchst du mal Ansätze zu erarbeiten wie du das ändern kannst. Ich aknn dir nicht alle Arbeit abnehmen.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Strange Lady »

@Axolotl

Woran scheitert es bei dir eigentlich? Du scheinst
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Darth Revan »

Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 20:46 Hätte ich nichts mehr gesagt. wäre es vielleicht klarer gewesen.
Wäre es nicht.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 20:46 Obsessiv, verbohrt, Tunnelblick und extrem Bedürftig.
Du hast "dumm" vergessen. Ich weiß doch, was du über mich denkst.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 20:46 Na ja, man kann dir ja schlecht vorwerfen, dass du eine lange Leitung hast. Daher lasse ich dir das durchgehen.
Wie gnädig von dir. :pfeif:
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 20:46 Man muss es nicht gleich ins Extreme treiben.
Gibt aber genug Beispiele in der Realität. Und oftmals passiert es sogar, dass sich selbst dann nichts ändert.
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 20:46 Anfänglich könntest du mal über dich selbst und eine Ansichten nachdenken und ob das tatsächlich alles so schlimm ist wie du denkst. Und wenn ja warum. Und dann versuchst du mal Ansätze zu erarbeiten wie du das ändern kannst. Ich aknn dir nicht alle Arbeit abnehmen.
Hab nie verlangt, dass du mir die Arbeit abnimmst. Ich wollte nur Vorschläge, was ich tun soll. Durchführen muss ich es aber selbst.
Strange Lady hat geschrieben: ↑15.09.2018, 21:06 @Axolotl

Woran scheitert es bei dir eigentlich? Du scheinst
ja total den Durchblick zu haben.
Danke, Strangie. :good: Das würde mich auch mal interessieren.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Axolotl »

Strange Lady hat geschrieben: ↑15.09.2018, 21:06 @Axolotl

Woran scheitert es bei dir eigentlich? Du scheinst
ja total den Durchblick zu haben.
Ich würde sagen in erster Linie daran, dass ich auf Grund der Tatsache dass mich ständig Leute zitieren oder direkt adressieren, hier im Forum unnötig Zeit mit unnötigen Diskussion verschwenden muss. Denn ich bin höflich, von mir bekommt man immer eine Antwort.
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 21:17 Du hast "dumm" vergessen. Ich weiß doch, was du über mich denkst.
Hast du gesagt...
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 21:17 Wie gnädig von dir. :pfeif:
Ich bin halt ein netter Mensch :mrgreen:
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 21:17 Gibt aber genug Beispiele in der Realität. Und oftmals passiert es sogar, dass sich selbst dann nichts ändert.
Muss man dennoch nicht tun ;)
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 21:17 Hab nie verlangt, dass du mir die Arbeit abnimmst. Ich wollte nur Vorschläge, was ich tun soll. Durchführen muss ich es aber selbst.
Nicht? Wie war das noch mit "Wie tue ich das?"
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Strange Lady »

????

Es scheitert daran, dass du zu oft im Forum bist?
Na sowas aber auch.

Aber für mich war das Antwort genug. Obsessive Klugshitteritis zwecks Verdrängung eigener Probleme (Stichwort: hilfloser Helfer) kann tatsächlich auch zu ABtum führen.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Strange Lady »

Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 20:45
Strange Lady hat geschrieben: ↑15.09.2018, 20:32 Du, ich stelle mir die gleichen Fragen.
Ich habe so einige diagnostizierte Dachschäden ... dennoch wundere ich mich sehr oft, dass Leute mit noch grösseren Schäden keine drei Monate Single bleiben. Borderlinerinnen, Langzeitarbeitslose, extreme Introvertierte, etc.
Im Kern muss es wohl am Selbstwertgefühl liegen: diese anderen gehen trotz ihrer Beeinträchtigungen davon aus, dass sie sich jemand anderem zumuten dürfen.
Ich fühle mich hingegen vollkommen unzumutbar und mache sofort einen Rückzieher, wenn das Gegenüber nicht reagiert. Und schäme mich, dass ich es mir überhaupt angemasst hatte es zu versuchen. Aktuell auch grad wieder. :?
:umarmung2:

Wir müssen wohl an unserem Selbstwertgefühl arbeiten. Wo nehmen die das bloß her?
Gute Kindheit, mit viel Liebe und Bestätigung durch Eltern, vermute ich.

Meine Eltern waren vollkommen absent bzw mit sich selbst und dem nackten Überleben beschäftigt. Zu allem Überfluss war ich ab meinem 8. Lebensjahr für Geschwister, Papierkram, Behördengänge verantwortlich. Eigene kindliche Bedürfnisse? Scheissegal, war unerwünscht.

Das nachzunähren ist echt schwierig. Und ich vermute, die Männer spüren das irgendwie. Anfangs finden sie mich immer nett, irgendwann wenden sie sich aber doch ab.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Darth Revan »

Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 21:51 Ich würde sagen in erster Linie daran, dass ich auf Grund der Tatsache dass mich ständig Leute zitieren oder direkt adressieren, hier im Forum unnötig Zeit mit unnötigen Diskussion verschwenden muss. Denn ich bin höflich, von mir bekommt man immer eine Antwort.
Siehst du, und deswegen habe ich mir das Stellen dieser Frage gespart. Mir war von vornherein klar, dass da nur so eine Antwort kommen würde. :roll:

Warum bist du dann hier? Hat Strangie mit ihrem "hilflosen Helfer" vielleicht recht?
Axolotl hat geschrieben: ↑15.09.2018, 21:51 Nicht? Wie war das noch mit "Wie tue ich das?"
Hat sich erledigt. Ich glaube, das erarbeite ich mir lieber selbst.
Strange Lady hat geschrieben: ↑15.09.2018, 22:25 Gute Kindheit, mit viel Liebe und Bestätigung durch Eltern, vermute ich.

Meine Eltern waren vollkommen absent bzw mit sich selbst und dem nackten Überleben beschäftigt. Zu allem Überfluss war ich ab meinem 8. Lebensjahr für Geschwister, Papierkram, Behördengänge verantwortlich. Eigene kindliche Bedürfnisse? Scheissegal, war unerwünscht.

Das nachzunähren ist echt schwierig. Und ich vermute, die Männer spüren das irgendwie. Anfangs finden sie mich immer nett, irgendwann wenden sie sich aber doch ab.
Eigenartigerweise war meine Kindheit nicht so schlimm, aber ich habe trotzdem kein Selbstwertgefühl. Ich kann mir zum Beispiel nicht erklären, warum mich meine Eltern lieben oder warum mich meine Freunde mögen. Ich habe das Gefühl, es nicht verdient zu haben.

Ich glaube, die Frauen spüren das auch. Und dein Beispiel verdeutlicht, dass es ABinen eben nicht leichter haben. :umarmung2:
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Strange Lady »

@Darth Revan
Danke dir. :umarmung2:

Sagemal, hast du schon mal Therapie gemacht? Z.B. Tiefenpsychologische?
Manchmal hilft es, sich selbst besser zu verstehen, selbst wenn es im Endeffekt nur 20 - 30 Sitzungen werden. Irgendwoher muss dieser Glaubenssatz ja kommen.
Hast du in der Schule Mobbing erlebt? Hast du Geschwister? Wie stabil war/ist die Ehe deiner Eltern?

Manchmal sind Introversion, Soziophobie, Ängstlichkeit etc auch eine Frage der Veranlagung.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Darth Revan »

Strange Lady hat geschrieben: ↑15.09.2018, 22:41 Sagemal, hast du schon mal Therapie gemacht? Z.B. Tiefenpsychologische?
Ich habe es mal mit der psychologischen Beratungsstelle von der Uni versucht. Das kann man aber nicht vergleichen. Nach ein paar Sitzungen habe ich auch aufgehört, da es viele Leute gibt, die das Angebot in Anspruch nehmen und ich den Betrieb nicht aufhalten wollte.
Strange Lady hat geschrieben: ↑15.09.2018, 22:41 Manchmal hilft es, sich selbst besser zu verstehen, selbst wenn es im Endeffekt nur 20 - 30 Sitzungen werden. Irgendwoher muss dieser Glaubenssatz ja kommen.
Hast du in der Schule Mobbing erlebt? Hast du Geschwister? Wie stabil war/ist die Ehe deiner Eltern?
Mobbing? Check.
Geschwister? Zwei große, ein kleines, genauer ein Bruder und zwei Schwestern. Also dreifach Check.
Ehe der Eltern? Meine Scheidungskinder-Schulkameraden haben mich um die stabile Ehe meiner Eltern beneidet. Hält schon über 25 Jahre. Eine Modellehe ist das jedoch schon seit langem nicht mehr, sofern sie das überhaupt je war.
Strange Lady hat geschrieben: ↑15.09.2018, 22:41 Manchmal sind Introversion, Soziophobie, Ängstlichkeit etc auch eine Frage der Veranlagung.
Kann gut sein. Ich glaube, zumindest was Introversion angeht kann ich dir rechtgeben. Mein Vater zum Beispiel ist auch nicht gerade der gesellige Typ und kann mein introvertiertes Verhalten gut nachvollziehen.
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Re: Haben wir eigentlich alle einen Schaden?

Beitrag von Axolotl »

Strange Lady hat geschrieben: ↑15.09.2018, 22:08 Aber für mich war das Antwort genug. Obsessive Klugshitteritis zwecks Verdrängung eigener Probleme (Stichwort: hilfloser Helfer) kann tatsächlich auch zu ABtum führen.
Was soll denn ein hilfloser Helfer sein? :gruebel:
Darth Revan hat geschrieben: ↑15.09.2018, 22:27 Warum bist du dann hier? Hat Strangie mit ihrem "hilflosen Helfer" vielleicht recht?
Ich wäre nicht mal mehr in dem Thread aktiv, wenn du mich nicht ständig von der Seite ansprechen würdest. Das Thema war für mich schon vorgestern durch :roll:
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