Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

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Wenn du normal (wie üblich) lebst/haushaltest, wie viel Geld hast du am Monatsende übrig?

Ich muss mich einschränken um es überhaupt zum Monatsende zu schaffen.
11
14%
Ich wirtschafte genau auf Null Euro unterm Strich.
6
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<10€
2
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11-50€
1
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101-200€
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201-300€
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401-500€
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501-750€
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751-1000€
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über 1000€
6
8%
über 1500€
15
19%
Ich bin Millionär und gucke nicht aufs Geld.
3
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Ich finde Geld doof und will den Kommunismus.
3
4%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 79

Reinhard
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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Reinhard » Montag 10. Juni 2019, 10:50

Tania hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 01:38
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 23:15
Was wäre so schlimm an der Antwort gewesen: "das kann ich mir nicht leisten" ? :gruebel:
Drei Gründe: einmal spielt da die Sozialisierung eine Rolle. Über Geld spricht man nicht.
Tja. Aber das würde so manches Problem abschwächen oder Verständnis untereinander fördern. Vielleicht ist es genau deshalb tabuisiert?
Teile und herrsche ...

Tania hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 01:38
Dann natürlich die Tatsache, dass man ziemlich hart dafür arbeitet, den eigenen Lebensunterhalt zu sichern, und entsprechend stolz darauf ist, es zu schaffen. Der Gedanke "kann ich mir nicht leisten" widerspricht dem.
Aber man kann sich viele Dinge nicht leisten, für mache Einkommen sogar sehr viele ... gerade weil das normal ist, kann man auch zugeben, dass man sich etwas Bestimmtes nicht leisten kann oder will. Also zumindest solche Sachen wie Flüge zum Superbowl ... dass man sich nichtmal die 15 Euro für einen Abend Ausgehen leisten kann, wäre doch deutlich unerwarteter.

Tania hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 01:38
Und - für mich der wichtigste Grund: hast Du eigentlich schon selbst angedeutet. Natürlich könnte ich das Geld für so eine Reise irgendwie aufbringen. Würde dann aber in dem Bewusstsein fahren, dass ich jetzt diesen Luxus habe, meine Kinder aber dafür noch ein halbes Jahr länger auf den nächsten Restaurantbesuch warten müssen. Und dann macht es einfach keinen Spaß mehr.
Genau das aber ist die Bedeutung von "kann ich mir nicht leisten", oder? Also ich meine, es fängt ja nicht erst damit an, dass man absolut nicht in der Lage ist, das Geld aufzutreiben, sondern schon dann, wenn man bei seinem normalen Lebensstandard deutliche Abstriche machen müsste, um das Gemeinte zu finanzieren.

Tania hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 01:38
Und da ich auch vermeiden möchte, dass der Betreffende die Botschaft "ich bin es ihr nicht wert" bekommt, sage ich halt lieber "Super Bowl ist nicht so mein Fall". Was ja auch zutrifft. Von allein würde ich da nicht hinfahren.
OK. Aber es wäre ja auch zum Teil um die gemeinsame Zeit mit der Begleitperson gegangen.
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von NBUC » Montag 10. Juni 2019, 10:55

Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:50
Aber man kann sich viele Dinge nicht leisten, für mache Einkommen sogar sehr viele ... gerade weil das normal ist, kann man auch zugeben, dass man sich etwas Bestimmtes nicht leisten kann oder will.
Es geht um den weiten Übergangsbereich, wo man das Geld zusammenkratzen könnte, aber dafür eben anderswo Einschnitte machen müsste, welche man dann wiederum vor sich oder auch anderen nicht verantworten kann.

Damit wird das aber von "nicht leisten können" zu "nicht leisten wollen" und damit zu einer Aussage gegenüber dem zu dieser Ausgabe Auffordernden, der übertragen empfunden es dann auch "nicht wert" zu sein scheint.

Und sich immer einladen zu lassen hat dann auch irgendwo den Geschmack von Abhängigkeit und "es nicht selber schaffen", den man auf Dauer dann vermeiden will.
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wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Melli » Montag 10. Juni 2019, 11:18

Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:10
Also (Interpretationsversuch): Wenn dir jemand mit "das kann ich mir nicht leisten" antwortet, würdest du trotzdem(*) vermuten, dass es sich um eine Vermeidung handelt, um dir nicht sagen zu müssen, dass es sich um eine Zurückweisung deiner Person/Anwesenheit handelt?
(Soweit richtig interpretiert ;))

Ich würde die Möglichkeit in Erwägung ziehen. Kann leider vorkommen. Oder sogar beides kann zugleich der Fall sein. Ist echt nicht, daß die Leute notwendigerweise auch nur freundlich wären.

Vor allem, wenn ich versuche, großzügig zu sein.
Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:10
(*) Trotzdem, dass Zugeben finanziellen Mangels sowohl verlegenheitsbehaftet ist, als auch bei vielen Menschen plausibel ist?
Ja, wie gesagt, es kann komplizierter sein.

Am häufigsten habe ich das sogar als blöde Ausrede gehört von Leuten, die wirklich keinen Mangel litten, aber dann das notorische Totschlagargument brachten: "Wir würden ja gerne, aber wir haben das Geld nicht!" Da weiß ich dann wirklich sofort, was ich davon zu halten habe :(
Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:10
(Nicht bei allen, wenn man sicher weiß, dass derjenige es sich leisten kann, muss man das Ausrede sehen.)
Manchmal weiß man es nicht, kann es also nicht einschätzen :(
Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:10
Der Eingeladene will halt nicht gelten als jemand, der die Einladung nur ausnützt, um sich mal ordentlich den Bauch vollzuschlagen oder endlich mal den teuren Rotwein zu trinken ...
Als würde ich mir solche kleinlichen Gedanken machen :(
Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:10
Außerdem glaube ich, freuen sich die Leute trotzdem über die Einladung, ob sie nun viel oder wenig gegessen haben. Und es geht ja auch mehr darum, Zeit mit dem Einladenden verbracht zu haben. :shylove:
Möchte ich zumindest hoffen :oops:
Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:50
Tja. Aber das würde so manches Problem abschwächen oder Verständnis untereinander fördern. Vielleicht ist es genau deshalb tabuisiert?
Teile und herrsche ...
Nützt nichts. Ich habe auch Augen im Kopf, nicht nur Ohren :?
NBUC hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:55
Und sich immer einladen zu lassen hat dann auch irgendwo den Geschmack von Abhängigkeit und "es nicht selber schaffen", den man auf Dauer dann vermeiden will.
Die Leute machen sich viel zu viel Streß :(

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Tania
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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Tania » Montag 10. Juni 2019, 12:35

Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:50
Tania hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 01:38

Drei Gründe: einmal spielt da die Sozialisierung eine Rolle. Über Geld spricht man nicht.
Tja. Aber das würde so manches Problem abschwächen oder Verständnis untereinander fördern.
Das gilt für viele Dinge. AB-Tum zum Beispiel.

Aber man kann sich viele Dinge nicht leisten, für mache Einkommen sogar sehr viele ... gerade weil das normal ist, kann man auch zugeben, dass man sich etwas Bestimmtes nicht leisten kann oder will. Also zumindest solche Sachen wie Flüge zum Superbowl ... dass man sich nichtmal die 15 Euro für einen Abend Ausgehen leisten kann, wäre doch deutlich unerwarteter.
Es kommt eben immer auf den Standpunkt an. Für Dich wäre es unerwartet, wenn jemand nicht 15 EUR am Abend ausgeben kann. Einfach weil Du über 15 EUR nicht groß nachdenkst. Genauso wenig wie der genannte Superbowl-Fan über 2000 EUR nicht groß nachdenkt. Erst recht nicht wenn es um den SUPERBOWL geht. In seiner Umgebung gibt es einfach niemanden, der für dieses Event nicht quasi das letzte Hemd geben würde.

In meiner Umgebung gibt es halt genug Leute, die lieber ne halbe Stunde laufen als 2,20 EUR für ein Busticket auszugeben.

OK. Aber es wäre ja auch zum Teil um die gemeinsame Zeit mit der Begleitperson gegangen.
Ich hab natürlich angeboten, dass er nach dem Superbowl gern mal vorbeikommen und Fotos zeigen kann ....
Melli hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 11:18

Am häufigsten habe ich das sogar als blöde Ausrede gehört von Leuten, die wirklich keinen Mangel litten, aber dann das notorische Totschlagargument brachten: "Wir würden ja gerne, aber wir haben das Geld nicht!" Da weiß ich dann wirklich sofort, was ich davon zu halten habe :(
Ich leide auch wirklich keinen Mangel. Alles, was ich wirklich brauche, kann ich bezahlen. Nur umfasst das, was ich wirklich brauche, eben keine Superbowl-Besuche. Oder Restaurantbesuche. Oder Hotelübernachtungen.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Esperanza » Montag 10. Juni 2019, 13:02

Alternativ kann man auch sagen, "so viel Geld kann ich für Urlaub nicht erübrigen" oder " Ich lege lieber Geld für die neue Küche zurück" oder schlicht, "das ist mir zu teuer". Das geht doch auch?
2000 Euro für Urlaub ist für eine einzelne Person auch viel Geld. Selbst wenn ich Geld wie Heu hätte, müsste man doch eigentlich bei einer solchen Einladung mitdenken, dass Normalos das nicht so leicht ausgeben können, nur für einen Urlaub.
Wenn die Person sich noch nie für den Super Bowl interessiert hat, würde ich auch gar nicht auf die Idee kommen ihr so eine Reise vorzuschlagen.
Eine Zurückweisung wäre es erst wenn sie wiederholt eine Frage nach einem normalen Treffen mit fadenscheinigen Ausreden ablehnt. Eine Freundin hat mir angeboten ob ich nicht in Urlaub mit ihr will. Und ihrem Kind. In den Center-Park. Ich würde gerne mit ihr ein paar Tage wegfahren, aber nicht als Begleitung in den Center-Park. Da ist mir mein Geld und mein Urlaub zu schade dafür. Und ich weise sie damit nicht persönlich zurück. Es ist halt nicht meine Vorstellung von Urlaub. :tanzen2:
Und auch bei einer Einladung zum Essen würde ich mir nicht auf Kosten der Anderen den Bauch vollschlagen. Sondern, dass bestellen, was ich auch so bestellen würde. Und da achte ich auch auf den Preis.
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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von klecks » Montag 10. Juni 2019, 14:28

Man merkt schon, dass beim Thema Geld kulturelle Unterschiede greifen ...

Und dass beim Thema Geld viel Scham mitschwingt. In allerlei Richtungen. Manchen merkt man an, dass ihre Eltern sehr viel Geld dazuschießen, sie sich für viele Sachen niemals anstrengen mussten. Andere sind stolz, wenn sie ihr Leben gut im Griff haben, auch wenn das bedeutet, dass sie für vieles, wofür andere Geld ausgeben, kein Geld ausgeben würden.

Scham gibt es ja auch beim Thema, wieviel Gehalt/Lohn man für seine Arbeit bekommt. Wieviel Jobs man gleichzeitig hat, um über die Runden zu kommen. Ich finde die finanzielle Bewertung von bezahlter Arbeit oft irrational und sehr ungerecht ... :fluchen: (Aber wir wollen hier ja nicht politisch werden ... ;) )

Ich weiß, es ist hier nicht das passende Forum: Aber als Familienmutter stellt sich für mich oft die Frage, was ich in Sachen Lebensstil meinen Kindern mitgeben will. Ist es gut, den Kindern finanziell bequem den Weg zu ebnen? Wo bleibt da der Stolz, sich etwas erarbeitet zu haben? (In meiner Generation gab es da noch einen deutlichen Zusammenhang zwischen etwas verdienen und sich etwas leisten zu können, aus bescheidenen Mitteln das Beste zu machen ... Ich hatte im Studium keine möblierte Eigentumswohnung, und ich denke gern an die eher spartanische Studienzeit zurück, in der ich nie Not litt, da ich fürs Studieren Geld bekam ... ) Andererseits ist Not niemals sexy! Und gerade kleine Kinder haben leider ein sehr feines Gespür für Not (der Eltern) ... und die meisten Eltern möchten ihren Kindern doch das Gefühl von Sicherheit mitgeben ... :cry:

Ach, ein weites Feld ...

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Tyralis Fiena » Montag 10. Juni 2019, 15:11

Mit Geld lassen sich nicht direkt Depressionen heilen, aber es verschafft mehr Möglichkeiten, dass doch etwas gefunden wird, um dem Herr zu werden. Mit Geld lässt sich keine Liebe kaufen, wohl aber die Gelegenheiten, um viele andere Menschen treffen zu können, woraus sich dann eben auch mehr entwickeln kann. Geld beeinflusst die Selektion und Bildung. Geld wirkt doch überall hinein, selbst in Freundschaften und Familie. Geld mag Inklusion befördern, wenn man den genug hat, aber fördert auch die Exklusion.

So wird der Ansatz, sich einen diversen Freundeskreis aufzubauen schon dadurch erheblich beeinträchtigt, dass man sich zum Beispiel kleidungstechnisch nicht den verschiedenen sozialen Standards anpassen kann, dass einem vielleicht schiefe Blicke zu geworfen werden, wenn man unangemessen gekleidet erscheint oder wenn man eben nicht in der Lage ist, Erfahrungen mit anderen zu teilen, weil man sie sich nicht leisten kann, wie zum Beispiel gewisse Hobbies.

Geld ist nicht alles, aber wirkt doch in viele Bereiche nachhaltig hinein. Geld ist nicht wichtig? Klar, für jemanden, der als Eremit fernab jeglicher Zivilisation lebt und sich als echter Alleinversorger etablieren kann.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Montecristo » Montag 10. Juni 2019, 16:52

NBUC hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 18:02
Oder wenn man den RyanAir-Boss fragt (nach Erinnerung zitiert) : "Wieso beschwert ihr euch in Deutschland über meine Löhne, wenn einem Angestellten beim selbem Gehalt in Irland 300€ mehr bleiben?"
Irland hat sich in der Finanzkrise "retten lassen", weil die Banken es sehr sehr wild getrieben haben. Dafür darf Google dort Steuern mit Rabatt zahlen. Dann kann man auch die übrigen Steuern niedrig halten. Muss man sogar, wenn der "Irish Tiger" wieder mehr werden soll als ein Bettvorleger.

Für D-Land, das nach dem Modell "schwäbische Hausfrau" geführt wird, leider keine Option.
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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Melli » Montag 10. Juni 2019, 23:16

Tania hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 12:35
Das gilt für viele Dinge. AB-Tum zum Beispiel.
Ja, das ist auch so ein Fall. Eigentlich ein schnell erledigtes Thema. Da oben am Rande der bewohnbaren Welt war von mir ja nichts zu erwarten :roll: :oops:
Tania hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 12:35
Es kommt eben immer auf den Standpunkt an. Für Dich wäre es unerwartet, wenn jemand nicht 15 EUR am Abend ausgeben kann. Einfach weil Du über 15 EUR nicht groß nachdenkst.
Ist schon einzusehen. Aber lieber gebe ich die umgerechneten ca. 2 × 1200 INR aus, als alleine irgendwo herumzusitzen. Oder vielm. 3 × 1200 INR, meine LG soll schließlich mitkommen :shylove:
Tania hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 12:35
In meiner Umgebung gibt es halt genug Leute, die lieber ne halbe Stunde laufen als 2,20 EUR für ein Busticket auszugeben.
Ich weiß schon lange, daß es sowas gibt. (In D meine ich).

Ist leider was anderes als wenn ich laufe, weil ich laufen will. Oder weil es mir zu doof wird, auf den Bus zu warten. Oder weil ich lieber alleine vor mich dahinlaufe als viele Leute um mich haben zu müssen. Oder weil das Geschäftsgebahren vieler Betreibergesellschaften tatsächlich kritikwürdig ist :(

Auch da sind mir schon komische Dinge passiert. Da war z.B. eine Frau bei mir zu Besuch, als ich noch studiert hatte. Als wir zusammen in die Stadt hineinfahren wollten, wollte ich eine Karte für sie abstempeln. Schließlich hatte ich welche auf Vorrat, und sie als Ortsfremde hatte keine. Sagt die mir, sie wolle das nicht, sie fahre schwarz schon aus Prinzip :shock:
Tania hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 12:35
Melli hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 11:18
Am häufigsten habe ich das sogar als blöde Ausrede gehört von Leuten, die wirklich keinen Mangel litten, aber dann das notorische Totschlagargument brachten: "Wir würden ja gerne, aber wir haben das Geld nicht!" Da weiß ich dann wirklich sofort, was ich davon zu halten habe :(
Ich leide auch wirklich keinen Mangel. Alles, was ich wirklich brauche, kann ich bezahlen. Nur umfasst das, was ich wirklich brauche, eben keine Superbowl-Besuche. Oder Restaurantbesuche. Oder Hotelübernachtungen.
Ich hätte mal wieder nicht so höflich sein sollen :oops: Die Leute, an die ich da dachte, zahlen selbst größere Anschaffungen ohne mit der Wimper zu zucken mal kurz aus der Portokasse. Das sind auch sonst total verlogene Schlangen 🐍

Brauchen tue ich den ganzen Unfug auch nicht. Aber das ist bei mir dann mal wieder eine Frage dessen, was ich will, bzw. hier was ich nicht will. Je älter ich werde, desto weniger strecke ich mal die Nase zur Tür raus :oops: Ein unglücklicher Aspekt ist leider, wenn ich lange und viel unterwegs bin, dann brennen mich bestimmte Arten von Transport und Unterbringung noch mehr aus als ohnehin schon :(
klecks hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 14:28
Ich finde die finanzielle Bewertung von bezahlter Arbeit oft irrational und sehr ungerecht ... :fluchen: [...]
[...] Wo bleibt da der Stolz, sich etwas erarbeitet zu haben?
Stolz sollten sie sein, wenn sie sich inhaltlich etwas erarbeitet haben.

Was wie finanziell "bewertet" wird, mag man sich tatsächlich fragen, bzw. was das für ein Gesamtsystem ergibt. Das ist ein soziologischer Horrortrip :(
Tyralis Fiena hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 15:11
dass man sich zum Beispiel kleidungstechnisch nicht den verschiedenen sozialen Standards anpassen kann, dass einem vielleicht schiefe Blicke zu geworfen werden, wenn man unangemessen gekleidet erscheint
Auf das Thema habe ich gewartet :omg: Also, wenn man es sich "leisten" kann, dann kann man durchaus nach dem Motto verfahren: "Ich habe es nicht nötig!" Dann zieht man an, was bequem ist. Der Haken an der Sache ist, der Habitus muß dazu stimmen.

Etwas anderes ist die Frage, was kulturell angemessen ist. Da hat meine Erziehung ganze Arbeit geleistet, denn ich halte mich doch sehr bedeckt und würde mich andernfalls äußerst unwohl fühlen :oops:

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Melli » Dienstag 11. Juni 2019, 08:05

Tania hat geschrieben:
Samstag 8. Juni 2019, 19:03
Aber in beziehungsrelevanten Fragen werden Diskussionen geführt, um einen Konsens zu erzielen. Ich erinnere mich da an eine sich echt lange hinziehende Debatte über den Kauf eines 1000-EUR-Teils für die Musikanlage. Ich weiß bis heute nicht, welchen Zweck eine "Endstufe" erfüllt und warum es ausgerechnet die sein musste ... aber ich hab irgendwann kapiert, dass sein Lebensglück davon abhängt und dass das Ding wichtiger ist als der Familienurlaub; also haben wir es gekauft. Was daran faszinierend ist: aus meiner Sicht war das ein Beispiel guter Diskussionskultur. Für ihn einer der wesentlichen Trennungsgründe - er wollte lieber einfach selbst entscheiden, statt "ewig zu betteln".
Ich bin gerade immer noch frustriert über einen Fall keiner guten Diskussionskultur, obschon es nicht meine LG betrifft, und es auch um weniger Geld ging :(

Da werde ich mit Argumenten für etwas konfrontiert, antworte dann – wie üblich :roll: :oops: – "Ja gut, tu das." Dann kommen erst die Gegenargumente, und ich antworte: "Ok, dann nicht." Dann soll das so aber auch nicht gehen, man bräuchte doch, blah... Ich: "Warum fragst du mich, wo ich doch von alledem komplett ahnungslos bin?" – "Genau das ist das Problem... Ich wollte mit dir diskutieren."

Dann zieht sich das noch weiter so dahin, ich soll mir irgendetwas ansehen, mich damit beschäftigen... Ich schließlich: "Wenn du mich weiter so streßt, dann gibt es heute nichts zu essen." :schwarzekatze:


PS: Wikipedia zu "Endstufe". Für HiFi habe ich mich aber nur als Teenie mal ein bißchen interessiert. Meine liebsten Instrumentenverstärker dagegen waren schon immer LoFi. Das nennt man Charakter :mrgreen:

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Tania » Dienstag 11. Juni 2019, 11:26

Melli hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 08:05
"Genau das ist das Problem... Ich wollte mit dir diskutieren."
War das ein weibliches Wesen? Die wollen ja gerüchteweise ab und zu nur über das Problem reden, aber gar keine Lösung vorgeschlagen bekommen.

Ich vermeide da immer Stellungnahmen und beschränke mich auf Nachfragen. Wenn die Fragestellerin mir alles so erklärt hat, dass ich es verstanden habe, dann ist ihr inzwischen auch meist selbst aufgefallen, was die beste Lösung ist. Wenn nicht, les ich bisschen nach und stelle dann noch mehr Fragen. :holy:

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Melli » Dienstag 11. Juni 2019, 14:40

Tania hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 11:26
Melli hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 08:05
"Genau das ist das Problem... Ich wollte mit dir diskutieren."
War das ein weibliches Wesen?
Volltreffer mittschiffs, 2 m unter der Wasserlinie. Versenkt :mrgreen:

Die quatscht mich manchmal hemmungslos zu bis ich am Verzweifeln bin :( Vor ein paar Tagen habe ich sie erst beleidigt, indem ich "Halt die Klappe!" sagte :(
Tania hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 11:26
Die wollen ja gerüchteweise ab und zu nur über das Problem reden, aber gar keine Lösung vorgeschlagen bekommen.
"Manche Leute haben für jede Lösung ein Problem." :mrgreen:

Eigentlich sollte sie mich kennen :oops: Manchmal bin ich das schlimmste, was einem nur passieren kann.
Tania hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 11:26
Ich vermeide da immer Stellungnahmen und beschränke mich auf Nachfragen. Wenn die Fragestellerin mir alles so erklärt hat, dass ich es verstanden habe, dann ist ihr inzwischen auch meist selbst aufgefallen, was die beste Lösung ist. Wenn nicht, les ich bisschen nach und stelle dann noch mehr Fragen. :holy:
Ja, ist eine gute Strategie.

Leider bin ich einerseits von der Herangehensweise her zu verbildet, andererseits in solchen Fällen fachlich völlig inkompetent :( Ich mag es, wenn man das Problem vorstellt, dann kann ich antworten: "Was spricht dafür, was spricht dagegen?" Die Studenten Leute merken das dann tatsächlich schon selbst ;)

Manchmal kann ich gar nichts sinnvoll nachfragen, oder ich frage so dumm nach, daß sie sich wundert, daß ich schon wieder alles vergessen habe. Manchmal höre ich auch gar nicht richtig zu, weil ich eigentlich mit anderen Dingen beschäftigt bin. Aus diesem Grunde ist auch um mein Bereitschaft, mich in irgendetwas einzulesen, äußerst schlecht bestellt :(

(Aber wenigstens mochte sie das Essen :oops:)

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von inVinoVeritas » Mittwoch 12. Juni 2019, 11:18

klecks hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 19:23
Was mich schon auch beschäftigt: Ist es tatsächlich so, dass wir uns immer mehr in die eigene Blase zurückziehen, weil wir finanzielle "Diversität" nicht hinkriegen? Oder anders: Funktioniert ein, was das eigene Finanzvermögen betrifft, gemischter Freundeskreis? (Ich weiß: Welcher Freundeskreis??? ;) )
Ich denke dass gerade die alten Sandkastenfreundschaften trotz evtl. vorhandener finanzieller Diversität gut funktionieren, bei allen später im Leben (z.B. nach dem Abitur bzw. den Start ins Berufsleben) entstandenen Freundschaften wird es hingegen immer wahrscheinlicher, dass man sich automatisch mit einem Umfeld umgibt, welches finanziell relativ homogen aufgestellt ist.
Sehe ich auch bei mir persönlich: in meiner "alten" Cique ist so ziemlich alles vom armen Schlucker bis hin zum Topverdiener, vom Gesellen bis zum Manager, vom Nur-an-Fußball-und-Bier-Interessiertem bis zum Operngänger vertreten. Wir haben aber unsere prägende Kindheit und Jugend miteinander verbracht, sind wie Brüder und verstehen uns blindlings, es gibt unendlich vieles was uns trotz der Unterschiede miteinander verbindet.
In meinem neueren Freundeskreis, der sich während des Studiums und in den Jahren danach gebildet hat, sind die Menschen sehr viel homogener. Soweit ich weiß (wir reden zwar nur selten - aber dennoch offen über unsere Gehälter) verdienen die meisten meiner Freunde ähnlich viel und mögen ähnliche Arten von kulturellen Events, Restaurants, Bars.

Das gleiche gilt ja auch für Eheschließungen, die im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten heutzutage größtenteils auf Augenhöhe (bezüglich Status, Bildungsgrad, Einkommen) stattfinden.
Laut Heirats-Statistiken war es früher häufig der Fall, dass der Arzt die Krankenschwester geheiratet hat. Heute heiratet der Arzt aber eher die Ärztin aus der Nachbarabteilung und der Bauarbeiter die Krankenschwester.
Dies liegt an verschiedenen Entwicklungen, z.B. dass heutzutage viel mehr Frauen einen akademischen Abschluss machen und generell auch besser bezahlte Jobs als früher haben.
Hinzu kommt der Fakt, dass die meisten Frauen kaum "nach unten" daten und sich einen Partner auf Augenhöhe wünschen.
Vor 30 Jahren gab es halt viel weniger Ärztinnen, Managerinnen oder Anwältinnen und es liefen generell sehr viel weniger Frauen in den Universitäten herum, wo nicht selten der spätere Lebenspartner gefunden wird. Ergo war die Diversität zwischen den Heiratswilligen automatisch sehr viel größer.

Ein interessanter Artikel fasst das ganz gut zusammen: Sozialer Aufstieg durch Heirat wird schwieriger (Spiegel.de)

"Die Ungleichheit in westlichen Gesellschaften nimmt zu. Aber woran liegt's? Studien zeigen: Einen erheblichen Einfluss hat das veränderte Heiratsverhalten von Akademikern. "

"Eine Untersuchung von Hunderttausenden US-Paaren zwischen 1960 und 2005 brachte die Erkenntnis, dass die soziale Mobilität durch sogenannte homosoziale Ehen in der Gesellschaft ab- sowie die Ungleichheit der Haushalte in Sachen Einkommen zunimmt. Auch in einer 2011 veröffentlichten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird die "Tendenz zur Paarung unter Gleichen", als ein Grund für die wachsende Ungleichheit in der Gesellschaft genannt."

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von klecks » Mittwoch 12. Juni 2019, 11:32

Ja und nein. Die Beobachtung mag stimmen. Aber liegt die Entwicklung nicht eher im sich destruktiv ausbreitenden Neoliberalismus begründet? (Ja, ich will hier keine politische Diskussion entfachen - obwohl ... :mrgreen: )

Weder die Einkommens-, noch die Vermögensunterschiede müssten so krass verschieden sein.

Wenn ich in meinen Freundeskreis schaue, sind das Homogene und Verbindende gemeinsame Werte und die Sicht aufs (eigene) Leben. Die Menschen sind doch recht unterschiedlich finanziell aufgestellt. Insofern wäre für mich interessant herauszufinden, ob es einen direkten Zusammenhang gibt zwischen Werten und finanziellem Vermögen. Bzw. wie die Parameter zusammenhängen.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 12. Juni 2019, 13:00

inVinoVeritas hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 11:18
"Die Ungleichheit in westlichen Gesellschaften nimmt zu. Aber woran liegt's? Studien zeigen: Einen erheblichen Einfluss hat das veränderte Heiratsverhalten von Akademikern. "
Fällt zumindest in Deutschland mit einer rückläufigen Scheidungsrate zusammen.
You've come far pilgrim. - Feels like far. - Was worth the trouble? - ugh... What trouble?

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Girassol
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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Girassol » Mittwoch 12. Juni 2019, 18:31

inVinoVeritas hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 11:18
Laut Heirats-Statistiken war es früher häufig der Fall, dass der Arzt die Krankenschwester geheiratet hat. Heute heiratet der Arzt aber eher die Ärztin aus der Nachbarabteilung und der Bauarbeiter die Krankenschwester.
Dies liegt an verschiedenen Entwicklungen, z.B. dass heutzutage viel mehr Frauen einen akademischen Abschluss machen und generell auch besser bezahlte Jobs als früher haben.
Hinzu kommt der Fakt, dass die meisten Frauen kaum "nach unten" daten und sich einen Partner auf Augenhöhe wünschen.
Vor 30 Jahren gab es halt viel weniger Ärztinnen, Managerinnen oder Anwältinnen und es liefen generell sehr viel weniger Frauen in den Universitäten herum, wo nicht selten der spätere Lebenspartner gefunden wird. Ergo war die Diversität zwischen den Heiratswilligen automatisch sehr viel größer.
Dass man einander auf Augenhöhe begegnet, finde ich in der Tat wichtig. Aber das Einkommen/Vermögen spielt für mich da keine große Rolle. Es gibt ja auch die typischen Fachidioten, die zwar in ihrem Gebiet topfit sind, da einen Haufen Geld scheffeln, aber sonst total planlos und unselbstständig sind. Sowas finde ich wahnsinnig unattraktiv. Dann doch lieber kein Großverdiener, sondern jemand, der auch mal über den Tellerrand schaut, sich für viele Dinge interessiert und ähnliche Ziele und Wünsche im Leben hat als ich.

Wie viel ein Mann verdient, war für mich am Anfang immer total wurst. Ich könnte nicht mal sagen, was mein Ex verdient hat, das hat einfach nie eine Rolle gespielt. Wirklich relevant wird das Thema Gehalt/Vermögen für mich erst, wenn es ans Zusammenziehen geht und darum, was man sich gemeinsam leisten kann/will.
Yesterday is history, tomorrow is a mystery, but today, today is a gift. That's why we call it present.

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