Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

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Reinhard
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 7. Juli 2019, 23:03

Melli hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 22:37
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:01
meine Frage ist eben, was es hier sonst noch für Leute gibt, die nach diesen Themen Schwierigkeiten haben mit dem Gesprächsthemafinden ... :cry:
Ja, hier! :oops:

:umarmung2:

Melli hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 22:37
Aber eigentlich muß mich das schon lange nicht mehr belasten, weil ich kaum noch in die Verlegenheit komme. Das sind eher manchmal echt lächerliche Erinnerungen, weil manche Leute völlig überzogene Erwartungen hatten, eher schon bespaßt werden wollten :specht:

Ach naja, bespaßen ginge ja fast noch. Irgendeinen erzählbaren Schwank könnte ich noch finden ...
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Melli » Montag 8. Juli 2019, 00:31

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 23:03
Melli hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 22:37
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:01
meine Frage ist eben, was es hier sonst noch für Leute gibt, die nach diesen Themen Schwierigkeiten haben mit dem Gesprächsthemafinden ... :cry:
Ja, hier! :oops:
:umarmung2:
Danke :)
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 23:03
Melli hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 22:37
Aber eigentlich muß mich das schon lange nicht mehr belasten, weil ich kaum noch in die Verlegenheit komme. Das sind eher manchmal echt lächerliche Erinnerungen, weil manche Leute völlig überzogene Erwartungen hatten, eher schon bespaßt werden wollten :specht:
Ach naja, bespaßen ginge ja fast noch. Irgendeinen erzählbaren Schwank könnte ich noch finden ...
Ich meinte das eher salopp-euphemistisch :( An die sog. Schwänke aus meinem Leben denke ich nicht unbedingt gerne zurück, die gingen zu oft auf meine Kosten :( Dafür ist mein oft trockener, schwarzer Humor für manche Leute schwer zu ertragen :oops:

In manchen Weltgegenden treten Quatschtaschen leider etwas gehäufter auf. Eigentlich finde ich es schon eine ziemliche Unverschämtheit, wenn sich jemand hinter meinem Rücken beschwert, ich sei so schweigsam :wuetend:

Bei Leuten, mit denen ich mich ein bißchen besser verstand, war das so, daß die von sich aus etwas sagten. Ist schon eigenartig :schwarzekatze: Kontexte wie Uni, Vorträge, Symposien etc. waren auch nie ein Problem, da sind die Leute eher froh, wenn ich mir für ihre Fragen Zeit nehme :oops:

Leider gerate ich bei dem Thema ganz schnell ins Schwimmen, weiß nicht, was da überhaupt von mir erwartet wird :? Zu Fremden würde ich weder "Mir ist zu heiß," noch "Ich habe Schmerzen" sagen. Und wenn ich an einer Bar sitze um ein bißchen zu rüsseln 🍹, habe ich noch nie jemanden kennengelernt. Aber zumindest gute Bartender sind recht versiert darin, ein bißchen Konversation zu machen :oops:
Jeder Kreatur bleibt das eigene Schicksal verschlossen. Niemand weiß, was ihm bevorsteht. Erst der Gang des Lebens zeigt an, was uns von Geburt an vorbestimmt ist, sonst gäbe es das Schicksal nicht. Dennoch lebt in uns die Sehnsucht, die Rätsel zu entschlüsseln, die uns umhüllen.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Finnlandfreundin » Montag 8. Juli 2019, 02:39

Kommt auf die Betrachtung an. Ich habe Freunde aus der Schulzeit, die ich regelmäßig sehe und mit denen ich was unternehme. Zu meinen Geschwistern und deren Partnern habe ich ein enges Verhältnis und wir sehen uns regelmäßig. Mit meinen Kollegen verstehe ich mich gut - mit manchen mehr, mit anderen oberflächlicher, mit einigen treffe ich mich auch in meiner Freizeit. Ich mag Busreisen, lerne dabei immer neue Leute kennen und mit manchen treffe ich mich mittlerweile regelmäßig.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Elli » Montag 8. Juli 2019, 13:04

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 19:04
Oder wo sind jetzt hier die Frauen, die mit Mainstreammenschen schon Schwierigkeiten haben, gemeinsame Gesprächsthemen zu finden ... ?
(Womit ich jetzt nicht Sozialphobie oder so meine, was es unabhängig vom Gesprächtsthema schwieirig macht.)
Meine Strategie, wenn mir nix einfällt - egal, ob ich den anderen jetzt als "Mainstream" bezeichnen würde oder nicht -, ist, mich volltexten zu lassen. Also rausfinden, worüber der andere reden will, und ihn darüber reden lassen. Das kommt meistens gut an, weil ziemlich viele Menschen lieber sich selbst reden hören als ihr Gegenüber. Manchmal hört man dann halt interessante Geschichten, manchmal langweilige.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mich schon generell interessiert, wie die Leute so ticken. Selbst wenn mich also der Gesprächsinhalt an sich langweilt, mache ich so meine Beobachtungen. Ansonsten finde ich es auch ziemlich normal, dass man sich nur mit einem Bruchteil der Leute wirklich gut versteht und etwas zu sagen hat (an "Mainstream" / "nicht Mainstream" würde ich das übrigens für mich selbst nicht festmachen).

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Melli » Montag 8. Juli 2019, 13:29

Elli hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 13:04
Meine Strategie, wenn mir nix einfällt - egal, ob ich den anderen jetzt als "Mainstream" bezeichnen würde oder nicht -, ist, mich volltexten zu lassen. [...]
Wenn ich mal fragen darf: Fangen die von alleine an zu erzählen?

Vielleicht beinhaltet meine Vorstellung von "Mainstream" auch weniger eine langweilige Gewöhnlichkeit, sondern ein massiertes Auftreten von etwas Unverstehbarem :oops:
Elli hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 13:04
Allerdings muss ich auch sagen, dass mich schon generell interessiert, wie die Leute so ticken. Selbst wenn mich also der Gesprächsinhalt an sich langweilt, mache ich so meine Beobachtungen.
Mir sind zu viele ein Rätsel geblieben, wie die ticken hätte ich auch mal gerne gewußt :(

Irgendwann in den 90ern wurde mal der Spruch Mode: "Es gibt nichts interessanteres als Menschen." Bis dahin war ich schon mit den Nerven soweit runter, daß man mir damit nur noch Angst machen konnte :(
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Elli » Montag 8. Juli 2019, 15:11

@ Melli: Ja, eigentlich schon. Also, es kommt nicht jeden Tag, aber schon öfters vor, dass Leute, die ich kaum kenne, mir ziemlich viel erzählen. Manchmal führt das zu interessanten Begegnungen. Neulich hat mir eine sympathische junge Frau, die ich gerade erst auf einer Veranstaltung kennengelernt hatte, auf dem Heimweg von dort ihre halbe Lebensgeschichte erzählt, die ganze Familienkonstellation, das auf - wie ich fand - recht interessante Weise verkorkste Verhältnis zu ihrer Mutter, wie sie jetzt damit umzugehen versucht, alles. Und in Freundschaften ist es auch oft so, dass eher die anderen von sich sprechen als ich von mir.
Ich wirke offenbar zugänglich und ziehe das irgendwie an. Ich werde auch ständig um Hilfe gebeten, glaube, das hängt damit zusammen. Das fängt auf der Straße schon an, wo die Leute sich mir gegenüber oft etwas distanzlos zeigen. Vor ein paar Tagen zum Beispiel fragte einer, ob ich seinen Rollstuhl den Berg rauf schieben würde, was ich dann auch tat. Er verwickelte mich ins Gespräch, kam dann, nachdem wir uns kurz über unsere Fachgebiete unterhalten hatten, auf die Idee, dass ich nach dem Master-Abschluss UNBEDINGT PROMOVIEREN müsse - er wollte, dass ich zu ihm komme, die Bücher lese, die er mir zur Verfügung stellen könnte, und dann eben eine Doktorarbeit schreibe ... (Fun Fact: Das war gar kein Fachkollege. Meine schüchterne Bemerkung, ich hätte aber eigentlich schon andere Pläne, interessierte ihn auch nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Versuch war, mich anzugraben, oder nicht - kein Plan.) Ein anderer, mit dem ich mich in der U-Bahn eine Weile unterhalten hatte, fragte, ob ich ihm in Berlin eine Wohnung suchen würde (er nannte als Budget einen Preis, der nahe an mein gesamtes Monatseinkommen ranreicht). Und er war total beleidigt, als ich dazu nicht bereit war ... Haben andere auch immer solche Begegnungen? Ich habe das Gefühl, bei mir häuft sich das.
Mein Problem ist eher, dass ich mir selbst etwas schwertue, meinerseits auf Leute zuzugehen, und dass ich mich schlecht abgrenzen kann. Damit zusammenhängend werden manche Kontakte halt sehr einseitig und gereichen eher dem anderen zum Vorteil als mir. Ich habe auch mitunter das Gefühl, hier und dort ausgenutzt zu werden.

P.S.: Small Talk fällt mir aber auch schwer. Ich weiß zum Beispiel auch nicht, was ich zu den Nachbarn im Treppenhaus sagen sollte oder so.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von alex321 » Montag 8. Juli 2019, 15:26

Elli hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 15:11
Haben andere auch immer solche Begegnungen?
Auf der Straße oder in öffentlichen Verkehrsmitteln werde ich nur von Leuten angesprochen die was von mir wollen, also von Bettlern, Fundraisern oder von Ortsunkundigen die nach dem Weg fragen. Im Supermarket werde ich noch manchmal von kleinen Menschen gefragt ihnen etwas aus dem oberen Regal zu reichen.

Einfach so um eine Konversation zu starten werde ich nie angesprochen, deshalb habe ich auch das Gefühl uninteressant oder manchmal sogar unsichtbar zu sein.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Elli » Montag 8. Juli 2019, 15:29

@ Alex: Vermutlich werden aber auch Frauen allgemein häufiger angesprochen - ich meine jetzt nicht Anmache, sondern auch alltäglichen Smalltalk -, weil sie als "harmloser" und eben auch als "zugänglicher" eingestuft werden. Ist zumindest so mein Eindruck.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Neveryoung » Montag 8. Juli 2019, 15:54

alex321 hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 15:26
Elli hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 15:11
Haben andere auch immer solche Begegnungen?
Auf der Straße oder in öffentlichen Verkehrsmitteln werde ich nur von Leuten angesprochen die was von mir wollen, also von Bettlern, Fundraisern oder von Ortsunkundigen die nach dem Weg fragen. Im Supermarket werde ich noch manchmal von kleinen Menschen gefragt ihnen etwas aus dem oberen Regal zu reichen.

Einfach so um eine Konversation zu starten werde ich nie angesprochen, deshalb habe ich auch das Gefühl uninteressant oder manchmal sogar unsichtbar zu sein.
Das ist normal, als Mann musst du immer den ersten Schritt machen, egal ob bei Frauen oder sonst was.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von klecks » Montag 8. Juli 2019, 16:34

Tania hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 20:51
und weil ich weiß, dass Mailstream-Smalltalk für die meisten Menschen eine unverzichtbare Vorstufe für interessantere, tiefgründigere Gespräche und sonstige Interaktionen ist.
Mailstream - sicher ein Verschreiber. Aber er gefällt mir. :daumen: :lol:

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Tania » Montag 8. Juli 2019, 17:02

Neveryoung hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 15:54
Das ist normal, als Mann musst du immer den ersten Schritt machen, egal ob bei Frauen oder sonst was.
Ähm .... nein.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 8. Juli 2019, 17:39

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:56
Hmm, naja ... vielleicht sollte ich einfach mal referieren anstatt wirklich ein Gespräch zu führen. Meinst du das? Also nach dem Motto, wenn man schon kein gemeinsames Gesprächsthema findet, dann ist es ja auch schon egal, ob man eine so unwichtige Person volltextet? :gruebel:
Finde das keine gute Idee. Als extremer Intro höre ich zwar gerne passiv zu, aber ein Mindestmaß an Interesse für das Thema müsste da sein. An einen Monolog über z.B. Fußball oder eine Serie wäre ich nicht interessiert. Aber da würde ich sagen, dass ich kein Interesse daran habe.
Melli hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 00:31
Leider gerate ich bei dem Thema ganz schnell ins Schwimmen, weiß nicht, was da überhaupt von mir erwartet wird :? Zu Fremden würde ich weder "Mir ist zu heiß," noch "Ich habe Schmerzen" sagen. Und wenn ich an einer Bar sitze um ein bißchen zu rüsseln 🍹, habe ich noch nie jemanden kennengelernt. Aber zumindest gute Bartender sind recht versiert darin, ein bißchen Konversation zu machen :oops:
"Zu heiß" würde sich für einen Gesprächseinstieg eignen, "habe Schmerzen" auch. Wenn der Kontext passt, fürs erste etwa ein heißer Sommertag oder ein Zug wo die Klimaanlage nicht geht (soll es häufiger geben), die Schmerzen etwa würden beim Sport passen. Nur mit "mir ist kalt" würde ich aufpassen, das kann ein Mann als Aufforderung zum Körperkontakt verstehen.
Finnlandfreundin hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 02:39
Ich mag Busreisen, lerne dabei immer neue Leute kennen und mit manchen treffe ich mich mittlerweile regelmäßig.
Nehmen da nicht nur Renter teil? Hat mir sogar mal ein Fahrer gesagt.
Elli hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 15:29
@ Alex: Vermutlich werden aber auch Frauen allgemein häufiger angesprochen - ich meine jetzt nicht Anmache, sondern auch alltäglichen Smalltalk -, weil sie als "harmloser" und eben auch als "zugänglicher" eingestuft werden. Ist zumindest so mein Eindruck.
Wird so sein. Ich fühle mich in der Gegenwart von Gruppen junger (betrunkener) Männer am wenigsten wohl.
Neveryoung hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 15:54
Das ist normal, als Mann musst du immer den ersten Schritt machen, egal ob bei Frauen oder sonst was.
Außer der Mann ist optisch bei den obersten 5 %, dann nicht. Habe ich in der Schule, Zivildienst, Nachtleben und Öffentlichkeit oft genug gesehen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Girassol » Montag 8. Juli 2019, 18:27

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 17:39
Finnlandfreundin hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 02:39
Ich mag Busreisen, lerne dabei immer neue Leute kennen und mit manchen treffe ich mich mittlerweile regelmäßig.
Nehmen da nicht nur Renter teil? Hat mir sogar mal ein Fahrer gesagt.
Das hängt wohl stark vom Ziel der Reise ab. Wenn du den örtlichen Busfahrer im tiefsten Bayern dazu befragst, wird er dir wahrscheinlich nur von den Rentnergruppen, die am Wochenende die Fahrt ins Blaue mitmachen, berichten. Genauso, wie bei Donaukreuzfahrten eher ältere Leute anzutreffen sind.

Aber es gibt genauso entsprechende Reisen für junge Leute. Bei Kreuzfahrten kenne ich z.B. einige Leute Mitte/Ende 20, die öfters auf der Aida unterwegs sind, weil da immer ordentlich Party ist. :mrgreen: Eine Busreise habe ich erst einmal mitgemacht und da waren zwar auch einige Rentner dabei, aber die Mehrheit der Leute war in den 30ern oder 40ern.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Finnlandfreundin » Montag 8. Juli 2019, 19:46

@LonesomeCoder Nein, das ist ganz unterschiedlich. Es ist abhängig vom Ziel, dem Veranstalter und dem Angebot.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Reinhard » Montag 8. Juli 2019, 20:00

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 17:39
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:56
Hmm, naja ... vielleicht sollte ich einfach mal referieren anstatt wirklich ein Gespräch zu führen. Meinst du das? Also nach dem Motto, wenn man schon kein gemeinsames Gesprächsthema findet, dann ist es ja auch schon egal, ob man eine so unwichtige Person volltextet? :gruebel:
Finde das keine gute Idee. Als extremer Intro höre ich zwar gerne passiv zu, aber ein Mindestmaß an Interesse für das Thema müsste da sein. An einen Monolog über z.B. Fußball oder eine Serie wäre ich nicht interessiert. Aber da würde ich sagen, dass ich kein Interesse daran habe.
Es ging hier um die Rolle als Sprecher, nicht die als Zuhörer.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von NBUC » Montag 8. Juli 2019, 20:07

Reinhard hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 20:00
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 17:39
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:56
Hmm, naja ... vielleicht sollte ich einfach mal referieren anstatt wirklich ein Gespräch zu führen. Meinst du das? Also nach dem Motto, wenn man schon kein gemeinsames Gesprächsthema findet, dann ist es ja auch schon egal, ob man eine so unwichtige Person volltextet? :gruebel:
Finde das keine gute Idee. Als extremer Intro höre ich zwar gerne passiv zu, aber ein Mindestmaß an Interesse für das Thema müsste da sein. An einen Monolog über z.B. Fußball oder eine Serie wäre ich nicht interessiert. Aber da würde ich sagen, dass ich kein Interesse daran habe.
Es ging hier um die Rolle als Sprecher, nicht die als Zuhörer.
Ebend, das heiß dein Monolog (oder du) muss zumindest etwas genügend Interessantes zu bieten haben, damit die Gegenseite dann auch zuhört.

Aber ich nehme an das war ehemals eh eine rethorische Frage deinerseits.

Wobei wir eigentlich wieder beim entscheidenden ersten oberflächlichen Eindruck (ink. Ausstrahlung) sind: wenn der passt geht es nach dem wetter auch so (erst einmal; dann werden ja weitere Eindrücke gesammelt) weiter, wenn das schon ein Desaster war wäre auch egal was du erzählen wolltest, weil dir niemand mehr zuhört. Nur wenn du noch im unklaren Bereich taumelst, dann musst du dir schnell was Gutes aus den Fingern saugen (wenn du denn nach dem ersten Eindruck schon interessierter sein solltest) , bevor du fällst.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Reinhard » Montag 8. Juli 2019, 20:28

NBUC hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 20:07
Reinhard hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 20:00
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 17:39

Finde das keine gute Idee. Als extremer Intro höre ich zwar gerne passiv zu, aber ein Mindestmaß an Interesse für das Thema müsste da sein. An einen Monolog über z.B. Fußball oder eine Serie wäre ich nicht interessiert. Aber da würde ich sagen, dass ich kein Interesse daran habe.
Es ging hier um die Rolle als Sprecher, nicht die als Zuhörer.
Ebend, das heiß dein Monolog (oder du) muss zumindest etwas genügend Interessantes zu bieten haben, damit die Gegenseite dann auch zuhört.

Aber ich nehme an das war ehemals eh eine rethorische Frage deinerseits.

Nein. Eher eine hypothetische Frage. Sollte ich mal in die Situation kommen ...
(Ist ja nicht so, als hätte ich nur die eine Baustelle.)

NBUC hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 20:07
Wobei wir eigentlich wieder beim entscheidenden ersten oberflächlichen Eindruck (ink. Ausstrahlung) sind: wenn der passt geht es nach dem wetter auch so (erst einmal; dann werden ja weitere Eindrücke gesammelt) weiter, wenn das schon ein Desaster war wäre auch egal was du erzählen wolltest, weil dir niemand mehr zuhört. Nur wenn du noch im unklaren Bereich taumelst, dann musst du dir schnell was Gutes aus den Fingern saugen (wenn du denn nach dem ersten Eindruck schon interessierter sein solltest) , bevor du fällst.
Die Idee dahinter war jetzt eher, dass es ja gut sein könnte, wenn vom falschen Thema Leute verscheucht werden. Die wären ja eh nicht interessiert gewesen. Während Gar-nix-sagen fast immer falsch ist, weil dann nicht mal die Interessierten einen Vorwand haben, dranzubleiben.

The only bad publicity is no publicity ....
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von NBUC » Montag 8. Juli 2019, 20:36

Reinhard hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 20:28
NBUC hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 20:07
Wobei wir eigentlich wieder beim entscheidenden ersten oberflächlichen Eindruck (ink. Ausstrahlung) sind: wenn der passt geht es nach dem wetter auch so (erst einmal; dann werden ja weitere Eindrücke gesammelt) weiter, wenn das schon ein Desaster war wäre auch egal was du erzählen wolltest, weil dir niemand mehr zuhört. Nur wenn du noch im unklaren Bereich taumelst, dann musst du dir schnell was Gutes aus den Fingern saugen (wenn du denn nach dem ersten Eindruck schon interessierter sein solltest) , bevor du fällst.
Die Idee dahinter war jetzt eher, dass es ja gut sein könnte, wenn vom falschen Thema Leute verscheucht werden. Die wären ja eh nicht interessiert gewesen. Während Gar-nix-sagen fast immer falsch ist, weil dann nicht mal die Interessierten einen Vorwand haben, dranzubleiben.

The only bad publicity is no publicity ....
Die Gefahr gibt es in dieser Taumelzone sicher.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Melli » Dienstag 9. Juli 2019, 00:26

Girassol hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 18:27
Bei Kreuzfahrten kenne ich z.B. einige Leute Mitte/Ende 20, die öfters auf der Aida unterwegs sind, weil da immer ordentlich Party ist. :mrgreen:
A.I.D.A. = "Abnehmen ist danach angesagt!" 🍰☕

Ja, scheint bei vielen in Mode gekommen zu sein. Ich frage mich angesichts dessen nur mit steter Regelmäßigkeit, ob ich mich nicht für ein Reiseziel entscheide und mich dann selbst um alles kümmere.
Girassol hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 18:27
Eine Busreise habe ich erst einmal mitgemacht und da waren zwar auch einige Rentner dabei, aber die Mehrheit der Leute war in den 30ern oder 40ern.
Ist vielleicht gar nicht so schlecht :schwarzekatze: Irgendwie tut es mir auch leid, daß ich anno dunnemals mich nicht einmal genauer informiert habe, als man mir gegenüber die Möglichkeit erwähnte, bei einer Jugendgruppe zu einer Fahrt nach F mit unterzukommen. Aber ich war schon damals etwas überempfindlich, brauchte die Möglichkeit, mich zurückziehen zu können 😔 Aber vielleicht wäre das ein bißchen eine Positivauswahl gewesen gegenüber dem was ich aus der Schule gewohnt war :?
Jeder Kreatur bleibt das eigene Schicksal verschlossen. Niemand weiß, was ihm bevorsteht. Erst der Gang des Lebens zeigt an, was uns von Geburt an vorbestimmt ist, sonst gäbe es das Schicksal nicht. Dennoch lebt in uns die Sehnsucht, die Rätsel zu entschlüsseln, die uns umhüllen.
(T. Aitmatow)

Festgefahren
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Festgefahren » Freitag 19. Juli 2019, 14:19

Ich bin generell nicht besonders gut im Zwischenmenschlichen. Zu ruhig und zurückhaltend, nicht besonders unterhaltsam für Fremde, gehe nicht aktiv auf andere zu, wenn es keinen konkreten Grund gibt. Ich würde nie Arbeitskollegen fragen, ob man nicht mal einen trinken gehen möchte oder ähnliches, weil ich immer vermuten würde, dass sie das vielleicht eigentlich gar nicht möchten. Neue Leute kennenzulernen fällt mir recht schwer, aber mit langjährigen Freunden oder Mitbewohnern, die man zwangsläufig oft sieht verstehe ich mich immer bestens.

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