Interesse erkennen - woran?

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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Reinhard »

inVinoVeritas hat geschrieben: 08 Feb 2021 11:43 Es geht hier ja auch um Wahrscheinlichkeiten: wenn ich die Dutzenden Male im Jahr, wo ich nach der Uhrzeit, dem Weg zum Klo, der Butter, der Frage ob ich schon dran war und was es sonst noch alles gibt
:surprise: :surprise: :surprise:

Sowas habe ich vielleicht dreimal im Jahr.

(Normale Jahre, nicht 2020. Und Betteleien schon abgezogen, die hätte ich öfter, aber zählen hier wohl nicht mit. Oder?)



Ich frage mich gerade, warum ich hier im Thread überhaupt noch mitlese. :gruebel:
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von ComebackCat »

Reinhard hat geschrieben: 09 Feb 2021 21:52



Ich frage mich gerade, warum ich hier im Thread überhaupt noch mitlese. :gruebel:
Ja, der Thread ist wohl nur was für User, bei denen die Interessenten Schlange stehen.
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Hoppala »

Calliandra hat geschrieben: 09 Feb 2021 13:33 Ich bin auch nicht Freund dieser theoretischen Debatten und dieser Denke, alles analysieren und faktisch erklären zu können.
Aber genausowenig ist es hilfreich, sich hinzustellen und jemandem zu sagen es ist einfach, wenn es für die betreffende Person eben offensichtlich nicht einfach ist.
Da bin ich ganz anderer Ansicht. Du rührst hier (wie viele, die sich betroffen fühlen) zwei Aspekte zusammen, was im Ergebnis halt niemanden nützt. Außerdem verfälschst du - vermutlich unabsichtlich - durch deinen Sprachgebrauch das Argument.
1. Es geht nicht um "einfach/nicht einfach". Es geht um "kompliziert/verworren".
2. Jemand findet "es nicht einfach" resp. kompliziert. Das stelle ich nicht in Abrede, im Gegenteil.
3. Ich gehe von der Beobachtung aus: kann komplexe Analyse eines angeblich komplzierten Phänomens die Antwort sein, wenn Abermillionen es zufriedenstellend auch ohne spezielles Studium hinbekommen? Es dem Menschen quasi als sehr basale Handlungsweise gegeben ist?
Also ist "es" einfach - egal wie ich es empfinde. Was bringt mich nun weiter: Meine Empfindung zur Grundlage weiterer Gedanken zu machen, um "es" auf die Schliche zu kommen? Oder das beobachtbare "einfache es"?
Das schließt ja nicht aus, sich die Frage zu stellen, warum man es komplipziert/schwierig finde (zumal wenn es das so offensichtlich nicht sein kann).
Und nochmal: egal = unabhängig davon, wie ich es empfinde.
Calliandra hat geschrieben: 09 Feb 2021 13:33 Und es ist schlicht falsch, pauschal zu sagen, wenn ein Flirt nicht klappt, dann passt's halt nicht. Kann ich aus eigenen (besonders früheren) Erfahrungen sagen und ich fühle mich jetzt nicht sozial völlig inkompetent
Das ist ne muntere Behauptung. Ich bitte darum, praktisch relevant aufzuzeigen, wie es "passt", wenn kein Flirt (oder eine andere praktische Passung in der Situation) zustande kommt.
Eventuell hast du übersehen, dass ich auf den individuellen Einzelfall schaue, der auch die jeweilige Situation, also den Zeitpunkt zur Grundlage hat?
Wie es "theoretisch" passt, ist hier (und generell) irrelevant.
Calliandra hat geschrieben: 09 Feb 2021 13:33 Du hast jetzt diesen langen Beitrag verfasst, aber letztlich kann ich weder einen konkreten Ansatz zur Aufklärung oder Hilfe finden noch bist du im Thema unterwegs, weil du selbst damit Probleme hast.
Dann meine ich: ignorier das und rätsel entlang deines Ansatzes - welcher auch immer - weiter. Oder lies nochmal.
Die Behauptung, ich sei nicht im Thema, ist ne mächtig freihändige Machtdemonstration, die für sich nichts zum Thema beiträgt.
Calliandra hat geschrieben: 09 Feb 2021 13:33 Du bist ja auch nicht gezwungen, die Probleme der anderen zu lösen, aber wenn dein einziger Beitrag zum Thema ist, dass du das Problem gar nicht nachvollziehen kannst (und das dann ausschweifend ausführen musst), ist es manchmal sinnvoller, einfach das Thema auszusparen.
Auch dich darf ich bitten, Spekulationen über meine Absichten und mein (Un)Wissen sein zu lassen.
Was du da unterstellst, habe ich nicht geschrieben.
Was du da spekulierst ("wenn dein einziger Beitrag"), ist offenkundig unwahr.
Danke.
Calliandra hat geschrieben: 09 Feb 2021 13:33 Ich selbst kann hier auch mit großen Teilen der Diskussion bzw. Fragestellung nur wenig anfangen, aber ebenso bin ich dankbar, dass es Leute gibt, die versuchen, das Ganze greifbarer zu machen und ich muss mein Kompliment aussprechen, dass das mit äußerster Geduld und ohne Schwurbelei vonstatten geht.
Warum dann einem Gedanke, der "es ist einfach" zur Grundlage hat, mit solchen Anfeindungen begegnen?
Zumal du diesem Gedanken ja schon selbst zugestimmt hast. Ich halte den nur während für weitere Überlegungen auch fest, anstatt anders lautende (und regelmäßig verwirrende) Gefühlslagen unterzuschieben.
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Hoppala »

Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36 Natürlich kommt es auf Passung an und das ist insoweit Realität. Aber Passung zur allumgreifenden Erklärung zu machen wohl kaum.
Richtig. Wie kommst du drauf? Ich habe es als (konkret praktisch feststellbaren) Ansatz benutzt und von da aus weitergedacht. Und "erklärt" habe ich eigentlich nix: ich zeige einen Weg aus der Verwirrung zum (begründet) hoffnunggsvollen besser Weitermachen auf.
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36 Wenn man sich auf einen Job bewirbt für den man die Voraussetzungen nicht erfüllt (z.B. bestimmte Mindestnote), dann kann man natürlich auch sagen, dass man bei einer Absage dann nicht "gepasst" hat. Im Endeffekt war man halt zu schlecht.
Ob du die Voraussetzunge nicht erfüllst, weißt du im hier relevanten Fall nicht. Es kommt ja meist noich nicht mal zur Absage. Und nein, auch im von dir genannten Fall ist "ich war zu schlecht" keine praktisch sinnvolle Schlussfolgerung.
Worauf wir uns offenbar einigen können: "Es hat nicht gepasst". Warum diese Gegenwehr, vom Offensichtlichen (Einfachen) auszugehen?
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36 Wenn man aber nicht mal in einer Art und Weise in Erscheinung treten kann, dass irgendwelchen Passungsfaktoren erkennbar werden - dann wirds halt schon ziemlich theoretisch.
Wenn man das theoreitsch machen will. Aber warum sollte man? Was bringt das? Welche "Passungsfaktoren"? Das hängt doch zur Hälfte von der (nicht vorhandenen" anderen Person ab, ist also pure Spekulation.
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36 Passung ist für mich etwas übergeordnetes und absolutes und nichts was sich so mir nichts dir nichts ändert,
Und ich bin offenkundig vom indioviduellen Einzelfall ausgegangen. Ich will eben gerad keine Generaltheorie aufstellen, weil die für den Einzelfall keinerlei erkennbaren Nutzwert hat.
Du kannst nun von einer anderen Basis aus denken. Du wirst von da aus natürlich zu anderen Ergebnissen kommen als iich. Das sagt nur nichts über meinen Gedankengang aus. Soweit du zu einfachen und für dein Einzelnen praktikablen (positiven) Ergebnissen kommst, begrüße ich das sehr.
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36 Deshalb kann ich das Konzept "wer keine Beziehung hat, passt im Moment zu keinem" auch nicht nachempfinden.
Das ist auch nicht nötig. Es geht hier eben gerade nicht um "empfinden". Sondern darum, die Empfindung ("hererje, cih bin so unzureichend und alles ist so kompliziert") an einem konkreten Maßstab praktisch handhabar zu machen.
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36 Ich finde es dann angenehmer mir zu denken "ich kann halt nicht flirten, ansonsten würde ich passen", als "ich passe nicht zu ihr, weil sie nur auf Männer steht, die flirten können".
Wenn dir das angenehmer ist, dann mach das so. Ich fürchte nur, es ist auch verflucht unpraktisch und hinderlich.
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36 Letzteres wäre dann aber wohl das Ergebnis, wenn man "Passung" als einzigen Faktor bei der Partnersuche ansieht.
Kann sein, muss nicht sein. Ich halte das für zu kurz gedacht.
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36 Dieses "Im Grunde ist nichts Besonderes passiert" ist auch wieder so eine "nette Idee".
Nein. Das ist die feststellbare Wirklichkeit. Nach dem "Korb" ist wie vor dem "Korb". Erst Recht nach dem zwanzigsten.
Und nochmal: es geht nicht darum das Gefühl zu ignorieren. Es geht darum, damit sinnvoll umzugehen. Wenn du ich gern im Schmerz wälzt (solche Leute gibt es!), dann tu das. Hilft es? Um so besser.
Ansonsten: ist absolut nicht nötig.
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36
Hoppala hat geschrieben: 08 Feb 2021 23:45 Ob Rationalisierung oder nicht (eher: nicht): Einfluss nehmen könntest du darauf schon. Deine Wahrnehmung und vor allem Wertung deiner selbst ist ja erst mal vor allem deine eigene Sache.
Ich sagte ja auch "keine Rationalisierung".
Und ich sagte: egal, ob rationalisiert oder nicht. Es spielt keine Rolle und kann somit für den Gedanken außen vor gelassen werden. ISt ein Nebenaspekt ohne Bedeutung (hier).
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36
Hoppala hat geschrieben: 09 Feb 2021 05:55 Wenn keine "Anfangspassung" - wie sollte es dann sonst zum weiteren Annäherungsprozess kommen?
Hoppala hat geschrieben: 08 Feb 2021 23:45 Nun: im ersten bzw. frühen Schritt wäre es dann genau so. Wenn beide flirten wollen, aber kein Flirt zustande kommt, passt es nicht. (Warum auch immer.)
Wie sollte man das sinnvoll anders beschreiben?
Wenn beide das gleiche wollen, aber dem Anderen nicht kommuniziert kriegen, dann liegt eben eine gestörte Kommunikation vor. Und das ist dann durchaus auf das Verhalten der beiden Beteiligten zurückzuführen und wäre auch von beiden beeinflussbar.
Richtig Aber wie du schriebst: man kriegt es nicht kommuniziert. Das ist nur eine andere Benennung von "es passt nicht". (Wobei ich "kommunizieren" jetzt im weitesten Sinn verstehe. Im engeren Sinn - wenn tatsächlich was falsch/gar nicht ausgdrückt wurde - wäre es nur eine mögliche Ursache und von anderen möglichen zwar theoretisch, aber icht praktikabel unterscheidbar; also was bringt dann die Grübelei hinterher?)
Cornerback hat geschrieben: 09 Feb 2021 17:36
Hoppala hat geschrieben: 08 Feb 2021 23:45 Und wie gesagt: keine Panik. Es ist nicht kompliziert. Wenn es einem kompliziert erscheint, macht man schon was falsch. Und meistens passt es halt nicht - sonst wäre ja gar nix mit Paarbeziehung als Standardmodell.
Nicht kompliziert heißt nicht, dass es nicht individuell gesehen trotzdem schwer ist.
Korrekt. Aber es heißt, das komplexe Analyse und Theoriebildung der Sache an sich nichts zum Gelingen beitragen. Komplexe Gedanken zum eigenen "Schwerfallen" eventuell schon; die dürfen dann halt nicht in "es ist schwer" abgleiten. "Es fällt mich schwer" ist nicht nur eine andere Formulierung. Es beschreibt was ganz anderes. Beides wird hier regelmäßig verwechselt und verrührt (und am Ende kommt - notwendigerweise - nichts Sinnvolles dabei raus).


Ich schätze, ich habe meine Anregung nun zur Genüge ausgewalzt. Sie ist ja nicht kompliziert und mittlerweile in Antwort auf Einwände mehrfach wiederholt. Entsprechend erwarte ich auch keine inhaltlich neuen Einwände, nur neue Formulierungen. Entsprechend bitte und empfehle ich, als Antwort auf Einwände einfach das zu lesen, was ich schon geschrieben habe. Da steht alles Nötige, um es zu verstehen und ggf. für sich selbst nützlich anwendbar zu machen.

Sollte doch noch was Neues kommen und ich lese es, werd ich vielleicht noch mal drauf eingehen.
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Hoppala »

dr_Levelboss hat geschrieben: 09 Feb 2021 21:04 Naja, aber wenn du auf ne Kalte Herdplatte fasst und dir denkst "das ist das wohlig warme Gefühl wenn Haut verbrennt,....." und du deswegen nicht mehr auf ne Kalte Herdplatte fassen kannst ohne Nervös zu werden weil du das implizierst, dann gibt es da Potential in der Betrachtungsweise und ich glaub, in die Richtung geht das was Hoppala sagen will.
Richtig.
Danke.
Und meine Anregung geht in die Richtung, dieses (in der eigenen Verfügungsgewalt stehende) Potenzial zu nutzen, anstelle sich in erkennbar unpraktikablen (weil Aspekte wälzend, die sich kaum bis gar nicht beeinflussen lassen; selbst falls sie unwahrscheinlicherweise analytisch hinreichend konkret seziert werden könnten) Gedankengängen zu verlieren.


Denn nochmal: Interesse erkennt man dann und nur dann, wenn es sich in der gemeinsamen Interaktion realisiert. Ergo geht es genau darum, und das geht wiederum nur, indem man es wieder und wieder tut - gefühlte "Misserfolge" sind kein Missgeschick, sondern gehören unumgänglich dazu! (Wer was draus lernt für weitere Versuche: um so besser. Es ist richtig, danach zu suchen; aber ohne zu verzweifeln. Wer nichts findet/lernt: weitermachen. Niemand weiß bis zum Beweis des Gegenteils, ob es für den Einzelnen im Einzelfall überhaupt was zu lernen gab).

Tania hat dafür sehr schöne sowohl theoretische (Schrödingers Katze) als auch praktische (Autofahrt) Beispiele gebracht.
Soviel dann auch nochmal zu dem Einwand, ich sei nicht beim Thema ...
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Tania »

Reinhard hat geschrieben: 09 Feb 2021 21:52
inVinoVeritas hat geschrieben: 08 Feb 2021 11:43 Es geht hier ja auch um Wahrscheinlichkeiten: wenn ich die Dutzenden Male im Jahr, wo ich nach der Uhrzeit, dem Weg zum Klo, der Butter, der Frage ob ich schon dran war und was es sonst noch alles gibt
:surprise: :surprise: :surprise:

Sowas habe ich vielleicht dreimal im Jahr.
Nach meinem Gefühl steigt die Zahl menschlicher Kontakte, die an einen herangetragen werden, mit der Zahl menschlicher Kontakte, die man selbst initiiert. Als ich noch so zurückhaltend war, dass ich lieber ne Stunde suchend durch die Stadt geirrt bin, statt einmal nach dem Weg zu fragen, gab es irgendwie auch deutlich weniger Rentner, die mir ihre Lebensgeschichte erzählt haben ....

Allerdings ist so eine Steigerung der Anzahl von "Alltagskontakten" für stark introvertierte Menschen echt schwer. Ich war zwar schüchtern und unsicher, hab aber aus jedem erfolgreichen Kurzgespräch und jedem erwiderten Lächeln genug Positives mitgenommen, um die nächsten 20 Fehlversuche zu kompensieren. Der Ansatz ist natürlich nicht auf jemanden übertragbar, für den ein erfolgreicher Smalltalk ne zusätzliche Anstrengung bedeutet...
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von inVinoVeritas »

Reinhard hat geschrieben: 09 Feb 2021 21:52
inVinoVeritas hat geschrieben: 08 Feb 2021 11:43 Es geht hier ja auch um Wahrscheinlichkeiten: wenn ich die Dutzenden Male im Jahr, wo ich nach der Uhrzeit, dem Weg zum Klo, der Butter, der Frage ob ich schon dran war und was es sonst noch alles gibt
:surprise: :surprise: :surprise:

Sowas habe ich vielleicht dreimal im Jahr.

(Normale Jahre, nicht 2020. Und Betteleien schon abgezogen, die hätte ich öfter, aber zählen hier wohl nicht mit. Oder?)
Nagut, ich muss einschränkend natürlich zugeben, dass hier die Lebensumstände sehr viel Einfluss haben.
Ich wohne mitten in einer Metropole und nicht im Dorf, wo man eventuell außer 3 Omas im Alltag niemandem begegnet.
Ich unternehme viel und bin an den Wochenenden meistens im Ausgang (Lockdown-Zeit jetzt mal außen vor gelassen) und verbringe nicht den überwiegenden Teil meiner Freizeit Zuhause (oder anderweitig abgeschottet), sondern bin oft dort, wo auch andere - mir unbekannte Menschen - unterwegs sind.

Dies in Kombination hat sicherlich einen erheblichen Einfluss darauf, wieviele banale Alltags-Kontakte ich überhaupt habe und somit auch auf die Anzahl meiner Gelegenheiten, eine potentiell interessierte Frau kennenzulernen oder um überhaupt stetig im "Training" zu bleiben, was Smalltalk/Kommunikation betrifft.

Den Teil den du jetzt leider nicht zitiert hast, will ich aber nochmal wiederholen: Man muss nicht darauf warten, dass man häufiger nach der Butter gefragt wird. Man kann das auch selber machen und somit Gelegenheiten schaffen.
Ich denke das wäre auch ein gutes Training um Schüchternheit abzubauen, Smalltalk-Skills zu verbessern und generell "offener" auf andere Menschen zu wirken.

Wer sich wirklich in diesen Bereichen verbessern will, kann das doch mal als Anregung nehmen: Ich spreche jetzt in den nächsten Monaten jeden Tag irgendeine Person (besser noch 2-3) an und frage nach etwas vollkommen Unverfänglichem: der Butter, dem Weg irgendwohin, wann der nächste Bus kommt, oder ähnliches.
Um die Einstiegshürde niedrig zu halten, fange ich mit Männern, Omas und Kindern an, also allen Gruppen die mir sowieso nicht "gefährlich" im Sinne von "wow ist die hübsch, total mein Typ!" werden könnten.
Wenn ich mich auf dem Gebiet dann sicherer fühle, steigere ich den Schwierigkeitsgrad und versuche nach der erhaltenen Antwort nicht nur "Danke" zu sagen und weiterzugehen, sondern übe Smalltalk indem ich irgendwie den Ball nochmal zurückspiele um einen Dialog zu starten.
Wenn das dann hier und da erfolgreich klappt, gehe ich nochmal eine Stufe weiter und konzentriere mich dabei auf Frauen meines Alters.

Jedes erfolgreiche Ansprechen wird ein gutes Gefühl hinterlassen. Jeder erfolgreich begonnene Dialog (und seien es nur 5 Sätze hin und her) wird ein noch schöneres Gefühl hinterlassen. So kann man tatsächlich in kleinen Schritten eine positive Entwicklung durchlaufen. :hut:

Edit: Ich kann mich deshalb auch voll dem anschließen, was Tanja hier geschrieben hat.
Man hat viel mehr selbst in der Hand (=> Handlungsoptionen, Möglichkeiten), als man häufig denkt!
Tania hat geschrieben: 10 Feb 2021 07:59 Nach meinem Gefühl steigt die Zahl menschlicher Kontakte, die an einen herangetragen werden, mit der Zahl menschlicher Kontakte, die man selbst initiiert. Als ich noch so zurückhaltend war, dass ich lieber ne Stunde suchend durch die Stadt geirrt bin, statt einmal nach dem Weg zu fragen, gab es irgendwie auch deutlich weniger Rentner, die mir ihre Lebensgeschichte erzählt haben ....
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Melli »

Reinhard hat geschrieben: 09 Feb 2021 21:52Sowas habe ich vielleicht dreimal im Jahr.
Ich in den letzten 20+ Jahren kein einziges Mal mehr :coolsmoke:
Reinhard hat geschrieben: 09 Feb 2021 21:52Betteleien
Wahrscheinlich schaue ich so indigniert, daß die es bei mir erst gar nicht versuchen.
Reinhard hat geschrieben: 09 Feb 2021 21:52Ich frage mich gerade, warum ich hier im Thread überhaupt noch mitlese. :gruebel:
Ach, interessant ist das ja schon :hallo:
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Calliandra »

Hoppala hat geschrieben: 10 Feb 2021 05:16
Gerade, weil ich daran interessiert bin, praxisrelavante Diskussionen zu führen, habe ich kein Bedürfnis, weiterhin über den Sinn des Wortes einfach zu debattieren und darüber, wer hier welche Berechtigung aus welchen Gründen hat, an den Diskussionen teilzunehmen. Wenn du meinen Beitrag als Anfeindung und gar "Machtdemonstration" betrachtest, ist das deine persönliche Interpretation.
Ich habe kein Bedürfnis, mich weiterhin an dieser Art von Austausch zu beteiligen.
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Solstice »

Ich springe NBUC hier mal zur Seite. Im Verlauf dieses Threads zeigt sich für mich ein ganz spannendes Bild:

Um aufzuzeigen, dass Männer (mABs) viele Interessenssignale von Frauen übersehen, wird "weibliches Interesse" gleichgesetzt mit pseudonymem Diskussionsinteresse in einem Forum oder der Frage einer Frau, wo im Supermarkt die Butter steht.

Soll das heißen, dass ich als Mann bei jeder noch so sachlichen Äußerung einer Frau davon ausgehen sollte, dass sie sich für mich persönlich interessiert? Aus "Wo finde ich denn hier die Butter?" sollte ich als Mann versuchen, ein Gespräch zu basteln?

Ist das nicht
1) machohaft, davon auszugehen, dass frau sicher nicht nur nach der Butter gefragt hat?
2) oberflächlich, weil ich nur ihre Optik habe, um irgendein Interesse zu "erwidern"?
3) sexistisch, weil man Frauen damit anders behandelt als Männer, denen man "2. Regal hinten rechts" antwortet?
4) übergriffig und bei unattraktiven und unsicheren mABs evtl creepy? (hier wurde z.B. genannt, sie doch zu fragen, was sie mit der Butter machen möchte)
5) gefährlich? Viele Männer stecken ja schon ständig in Friendzones, weil sie Freundlichkeit einer Frau nicht von Beziehungsinteresse unterscheiden können. Davon auszugehen, dass selbst die Frage, ob der Bus 729 schon durch ist, Interesse sein könnte, verschärft diese Gefahr für manche vielleicht eher
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Solstice »

Solstice hat geschrieben: 10 Feb 2021 12:34 Um aufzuzeigen, dass Männer (mABs) viele Interessenssignale von Frauen übersehen, wird "weibliches Interesse" gleichgesetzt mit pseudonymem Diskussionsinteresse in einem Forum oder der Frage einer Frau, wo im Supermarkt die Butter steht.
Ach ja: Natürlich reicht es als Mann als Interessenssignal wiederum nicht aus, z.B. die Frau nach einem weiteren Date zu fragen. Nein, wenn man nicht körperlich "eskaliert", dann denkt sie zu Recht nach 1-2 Treffen, er habe wohl kein Interesse :mrgreen:
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Reinhard »

ComebackCat hat geschrieben: 09 Feb 2021 22:36
Reinhard hat geschrieben: 09 Feb 2021 21:52 Ich frage mich gerade, warum ich hier im Thread überhaupt noch mitlese. :gruebel:
Ja, der Thread ist wohl nur was für User, bei denen die Interessenten Schlange stehen.

Naja, zumindest sollte man ein Umfeld oder Gewohnheiten haben, in denen man öfter mal unverfänglichen Kontakt mit Frauen bekommt (bzw. Männern, wenn man auf die steht). Für ein Anbahnungsszenario im Supermarkt ist die Sendeschwäche der Signale zu schwach, aber in einem geeigneteren Umfeld wird sich eher mehr getraut.

Dass jetzt vor allem darüber geredet wurde, hat den Thread irgendwie verunglückt. Wer auf die Art Anbahnung angewiesen wäre, kann sich wohl gleich den AB-Grabstein reservieren. :pfarrer: Beziehungsweise andersherum: wer am Butterregal aufgabeln kann, der wird entweder nicht AB, oder hat gaaaaaanz andere Baustellen.


Tania hat geschrieben: 10 Feb 2021 07:59 Nach meinem Gefühl steigt die Zahl menschlicher Kontakte, die an einen herangetragen werden, mit der Zahl menschlicher Kontakte, die man selbst initiiert. Als ich noch so zurückhaltend war, dass ich lieber ne Stunde suchend durch die Stadt geirrt bin, statt einmal nach dem Weg zu fragen, gab es irgendwie auch deutlich weniger Rentner, die mir ihre Lebensgeschichte erzählt haben ....

Allerdings ist so eine Steigerung der Anzahl von "Alltagskontakten" für stark introvertierte Menschen echt schwer. Ich war zwar schüchtern und unsicher, hab aber aus jedem erfolgreichen Kurzgespräch und jedem erwiderten Lächeln genug Positives mitgenommen, um die nächsten 20 Fehlversuche zu kompensieren. Der Ansatz ist natürlich nicht auf jemanden übertragbar, für den ein erfolgreicher Smalltalk ne zusätzliche Anstrengung bedeutet...
Ja, man könnte die freundliche Verkäuferin zumindest als Übungsobjekt nutzen. :oops: :oops: :oops: Zählt die eigentlich als mögliche Interessentin oder eher doch nicht? :gruebel: (Dann werden es schon mehr als drei im Jahr.)


Vielleicht brauchen wir einen Thread für Hilfestellung für so Mini-Alltagsgespräche. Das ist ja eher noch unter Smalltalk. Sub-Smalltalk. :gruebel:

Andererseits frage ich mich: wozu? Damit mir Rentner ihre Lebensgeschichte erzählen? Mehr als eine weitentfernte Aussicht auf Anbaggern von Fremden ist da wohl nicht drin. Ich meine, Freundschaften schließt man anders ... :gruebel:
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Tania »

Reinhard hat geschrieben: 10 Feb 2021 18:45 Für ein Anbahnungsszenario im Supermarkt ist die Sendeschwäche der Signale zu schwach, aber in einem geeigneteren Umfeld wird sich eher mehr getraut.
Und deswegen hilft es, im Supermarkt den Sender zu testen und den Empfänger zu kalibrieren. Das geht auch prima mit Rentnern. Wenn jemand "passendes" anbeisst umso besser - aber auf jeden Fall gewinnt man Routine für geeignete Umfelder.

Ja, man könnte die freundliche Verkäuferin zumindest als Übungsobjekt nutzen. :oops: :oops: :oops: Zählt die eigentlich als mögliche Interessentin oder eher doch nicht? :gruebel:
Behandle sie einfach, als wäre sie eine mögliche, aber sehr zurückhaltende Interessentin. Wenn sie eine ist, merkst Du das dann schon - wenn nicht, wird das Brötchenkaufen wenigstens zukünftig von einem dezenten Flirt begleitet.

Andererseits frage ich mich: wozu? Damit mir Rentner ihre Lebensgeschichte erzählen?
Wäre das für Dich uninteressant oder sogar lästig?
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: 10 Feb 2021 19:24
Andererseits frage ich mich: wozu? Damit mir Rentner ihre Lebensgeschichte erzählen?
Wäre das für Dich uninteressant oder sogar lästig?
Eher langweilig. Das gleicht sich doch alles mehr oder weniger. Wer hat denn schon wirklich was Interessantes zu erzählen? Praktisch niemand. Leute, die ein Buch geschrieben haben, haben manchmal noch so Nebenstories zu erzählen, aber wer kommt denn schon in dieses Level des Interessantseins? :gruebel:
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von GymT »

Tania hat geschrieben: 09 Feb 2021 12:05 Mein Lieblingsbeispiel ist da eine 4stündige Autofahrt, an der ich meinen charmanten Beifahrer ausgeprochen eifrig mit Ködern beworfen habe - und jedes Mal geblockt wurde. Das war so offensichtlich, dass der Mitfahrer auf der Rückbank schon zu lachen anfing [...]
Das muss mein mir unbekannter Zwillingsbruder gewesen sein.
So offensiv hat es bei mir nach meinem Gefühl zwar noch keine versucht, vor allem nicht auf einer Rückbank ;), aber ich habe in der Vergangenheit leider auch schon genug unbewusste Körbe verteilt. Da war das Interesse aber eher subtiler... Für jeden anderen sicher trotzdem leicht zu erkennen, für mich eben nicht.

Hat aber auch einen Vorteil für meine Zukünftige: Die Fremdgeh-Gefahr ist gering. Außer meine Antenne fängt dann urplötzlich doch an zu funktionieren, weil die kalte Lötstelle repariert wurde.
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Reinhard »

Reinhard hat geschrieben: 10 Feb 2021 18:45 die Sendeschwäche der Signale zu schwach
Äh ... weil ich grade nochmal drübergelesen habe: Sendestärke zu schwach. :oops:

Gedanken haben sich gegenseitig überholt oder so. :hammer:
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Informatiker »

Solstice hat geschrieben: 10 Feb 2021 12:34Um aufzuzeigen, dass Männer (mABs) viele Interessenssignale von Frauen übersehen, wird "weibliches Interesse" gleichgesetzt mit pseudonymem Diskussionsinteresse in einem Forum oder der Frage einer Frau, wo im Supermarkt die Butter steht.

Soll das heißen, dass ich als Mann bei jeder noch so sachlichen Äußerung einer Frau davon ausgehen sollte, dass sie sich für mich persönlich interessiert? Aus "Wo finde ich denn hier die Butter?" sollte ich als Mann versuchen, ein Gespräch zu basteln?
Sehe ich ähnlich. Zu Interesse gehört mehr. :lach:
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von GymT »

Informatiker hat geschrieben: 10 Feb 2021 23:57 Sehe ich ähnlich. Zu Interesse gehört mehr dazu. :lach:
Leider ist das nicht immer so eindeutig. Vor allem, wenn zwei Fremde aufeinandertreffen.
Und nicht jede/r kann gleich stark senden. Noch dazu gibt es kulturelle Unterschiede... Habe zum Beispiel die Erfahrung gemacht, das Amerikanerinnen deutlich offensiver sind.

Ich habe vorhin ein Youtube-Video gesehen, das mir sehr deutlich vor Augen geführt hat, was sexuelle Spannung ist und wie Signale aussehen können. Hatte nichts mit Dating/Partnerschaften oder so zu tun, ganz anderer Kontext, ging um Sport.
Aber da waren ein Männlein und ein Weiblein (beide modelmäßig sehr gutaussehend), es hat extrem geknistert und wenn die beiden nach der Videoaufnahme nicht noch Bettsport gemacht haben, dann weiß ich auch nicht.
Das hat mir jedenfalls bewusst gemacht, dass ich durchaus in der Lage bin es zu erkennen, wenn es bei anderen Leuten stattfindet und eine gewisse Reizschwelle überschritten wurde. :mrgreen:
halbkaputt

Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von halbkaputt »

GymT hat geschrieben: 11 Feb 2021 00:08 Ich habe vorhin ein Youtube-Video gesehen, das mir sehr deutlich vor Augen geführt hat, was sexuelle Spannung ist und wie Signale aussehen können. Hatte nichts mit Dating/Partnerschaften oder so zu tun, ganz anderer Kontext, ging um Sport.
Aber da waren ein Männlein und ein Weiblein (beide modelmäßig sehr gutaussehend), es hat extrem geknistert und wenn die beiden nach der Videoaufnahme nicht noch Bettsport gemacht haben, dann weiß ich auch nicht.
Das hat mir jedenfalls bewusst gemacht, dass ich durchaus in der Lage bin es zu erkennen, wenn es bei anderen Leuten stattfindet und eine gewisse Reizschwelle überschritten wurde. :mrgreen:
so kannst du das aber nicht stehen lassen! jetzt musst du den Link aus dem Youtubeverlauf rausholen und hier reinpacken!
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Re: Interesse erkennen - woran?

Beitrag von Solstice »

GymT hat geschrieben: 11 Feb 2021 00:08
Informatiker hat geschrieben: 10 Feb 2021 23:57 Sehe ich ähnlich. Zu Interesse gehört mehr dazu. :lach:
Leider ist das nicht immer so eindeutig. Vor allem, wenn zwei Fremde aufeinandertreffen.
Es mag ja sein, dass hinter alltäglichen Banalitäten verstecktes Interesse nicht zu 100% ausgeschlossen werden kann. Ist sicher schon mal in der Menschheitsgeschichte vorgekommen.

Doch ob das Mindset, dass jede Interaktion mit einer Frau als "Interesse" gewertet wird, so gesund ist?

Ob es hinsichtlich Energiehaushalt und Frustrationstoleranz sinnvoll ist, sich als mAB an diese gläserne Nadel im Heuhaufen zu klammern?