Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Natürlich kommt es auf Passung an und das ist insoweit Realität. Aber Passung zur allumgreifenden Erklärung zu machen wohl kaum.
Richtig. Wie kommst du drauf? Ich habe es als (konkret praktisch feststellbaren) Ansatz benutzt und von da aus weitergedacht. Und "erklärt" habe ich eigentlich nix: ich zeige einen Weg aus der Verwirrung zum (begründet) hoffnunggsvollen besser Weitermachen auf.
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Wenn man sich auf einen Job bewirbt für den man die Voraussetzungen nicht erfüllt (z.B. bestimmte Mindestnote), dann kann man natürlich auch sagen, dass man bei einer Absage dann nicht "gepasst" hat. Im Endeffekt war man halt zu schlecht.
Ob du die Voraussetzunge nicht erfüllst, weißt du im hier relevanten Fall nicht. Es kommt ja meist noich nicht mal zur Absage. Und nein, auch im von dir genannten Fall ist "ich war zu schlecht" keine praktisch sinnvolle Schlussfolgerung.
Worauf wir uns offenbar einigen können: "Es hat nicht gepasst". Warum diese Gegenwehr, vom Offensichtlichen (Einfachen) auszugehen?
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Wenn man aber nicht mal in einer Art und Weise in Erscheinung treten kann, dass irgendwelchen Passungsfaktoren erkennbar werden - dann wirds halt schon ziemlich theoretisch.
Wenn man das theoreitsch machen will. Aber warum sollte man? Was bringt das? Welche "Passungsfaktoren"? Das hängt doch zur Hälfte von der (nicht vorhandenen" anderen Person ab, ist also pure Spekulation.
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Passung ist für mich etwas übergeordnetes und absolutes und nichts was sich so mir nichts dir nichts ändert,
Und ich bin offenkundig vom indioviduellen Einzelfall ausgegangen. Ich will eben gerad keine Generaltheorie aufstellen, weil die für den Einzelfall keinerlei erkennbaren Nutzwert hat.
Du kannst nun von einer anderen Basis aus denken. Du wirst von da aus natürlich zu anderen Ergebnissen kommen als iich. Das sagt nur nichts über meinen Gedankengang aus. Soweit du zu einfachen und für dein Einzelnen praktikablen (positiven) Ergebnissen kommst, begrüße ich das sehr.
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Deshalb kann ich das Konzept "wer keine Beziehung hat, passt im Moment zu keinem" auch nicht nachempfinden.
Das ist auch nicht nötig. Es geht hier eben gerade nicht um "empfinden". Sondern darum, die Empfindung ("hererje, cih bin so unzureichend und alles ist so kompliziert") an einem konkreten Maßstab praktisch handhabar zu machen.
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Ich finde es dann angenehmer mir zu denken "ich kann halt nicht flirten, ansonsten würde ich passen", als "ich passe nicht zu ihr, weil sie nur auf Männer steht, die flirten können".
Wenn dir das angenehmer ist, dann mach das so. Ich fürchte nur, es ist auch verflucht unpraktisch und hinderlich.
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Letzteres wäre dann aber wohl das Ergebnis, wenn man "Passung" als einzigen Faktor bei der Partnersuche ansieht.
Kann sein, muss nicht sein. Ich halte das für zu kurz gedacht.
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Dieses "Im Grunde ist nichts Besonderes passiert" ist auch wieder so eine "nette Idee".
Nein. Das ist die feststellbare Wirklichkeit. Nach dem "Korb" ist wie vor dem "Korb". Erst Recht nach dem zwanzigsten.
Und nochmal: es geht nicht darum das Gefühl zu ignorieren. Es geht darum, damit sinnvoll umzugehen. Wenn du ich gern im Schmerz wälzt (solche Leute gibt es!), dann tu das. Hilft es? Um so besser.
Ansonsten: ist absolut nicht nötig.
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Hoppala hat geschrieben: ↑08 Feb 2021 23:45
Ob Rationalisierung oder nicht (eher: nicht): Einfluss nehmen könntest du darauf schon. Deine Wahrnehmung und vor allem Wertung deiner selbst ist ja erst mal vor allem deine eigene Sache.
Ich sagte ja auch "keine Rationalisierung".
Und ich sagte: egal, ob rationalisiert oder nicht. Es spielt keine Rolle und kann somit für den Gedanken außen vor gelassen werden. ISt ein Nebenaspekt ohne Bedeutung (hier).
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Hoppala hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 05:55
Wenn keine "Anfangspassung" - wie sollte es dann sonst zum weiteren Annäherungsprozess kommen?
Hoppala hat geschrieben: ↑08 Feb 2021 23:45
Nun: im ersten bzw. frühen Schritt wäre es dann genau so. Wenn beide flirten wollen, aber kein Flirt zustande kommt, passt es nicht. (Warum auch immer.)
Wie sollte man das sinnvoll anders beschreiben?
Wenn beide das gleiche wollen, aber dem Anderen nicht kommuniziert kriegen, dann liegt eben eine gestörte Kommunikation vor. Und das ist dann durchaus auf das Verhalten der beiden Beteiligten zurückzuführen und wäre auch von beiden beeinflussbar.
Richtig Aber wie du schriebst: man kriegt es nicht kommuniziert. Das ist nur eine andere Benennung von "es passt nicht". (Wobei ich "kommunizieren" jetzt im weitesten Sinn verstehe. Im engeren Sinn - wenn tatsächlich was falsch/gar nicht ausgdrückt wurde - wäre es nur eine mögliche Ursache und von anderen möglichen zwar theoretisch, aber icht praktikabel unterscheidbar; also was bringt dann die Grübelei hinterher?)
Cornerback hat geschrieben: ↑09 Feb 2021 17:36
Hoppala hat geschrieben: ↑08 Feb 2021 23:45
Und wie gesagt: keine Panik. Es ist nicht kompliziert. Wenn es einem kompliziert erscheint, macht man schon was falsch. Und meistens passt es halt nicht - sonst wäre ja gar nix mit Paarbeziehung als Standardmodell.
Nicht kompliziert heißt nicht, dass es nicht individuell gesehen trotzdem schwer ist.
Korrekt. Aber es heißt, das komplexe Analyse und Theoriebildung der Sache an sich nichts zum Gelingen beitragen. Komplexe Gedanken zum eigenen "Schwerfallen" eventuell schon; die dürfen dann halt nicht in "es ist schwer" abgleiten. "Es fällt mich schwer" ist nicht nur eine andere Formulierung. Es beschreibt was ganz anderes. Beides wird hier regelmäßig verwechselt und verrührt (und am Ende kommt - notwendigerweise - nichts Sinnvolles dabei raus).
Ich schätze, ich habe meine Anregung nun zur Genüge ausgewalzt. Sie ist ja nicht kompliziert und mittlerweile in Antwort auf Einwände mehrfach wiederholt. Entsprechend erwarte ich auch keine inhaltlich neuen Einwände, nur neue Formulierungen. Entsprechend bitte und empfehle ich, als Antwort auf Einwände einfach das zu lesen, was ich schon geschrieben habe. Da steht alles Nötige, um es zu verstehen und ggf. für sich selbst nützlich anwendbar zu machen.
Sollte doch noch was Neues kommen und ich lese es, werd ich vielleicht noch mal drauf eingehen.
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