Tania hat geschrieben: ↑21 Nov 2021 17:11
Sense8 hat geschrieben: ↑21 Nov 2021 10:02
Tania hat geschrieben: ↑21 Nov 2021 09:21
Ich fürchte, die Jugendlichen mussten auf viel mehr verzichten als auf gelegenltliche Partys. Und wenn ich mich erinnere, welchen Stellenwert eine Party damals für mich hatte, ist auch schon die partylose Zeit schlimm genug ...
Wie man hier im Forum oft liest: manche Erfahrungen lassen sich nicht "später irgendwann" nachholen.
Dann hab ich da irgendwie eine andere Mentalität
Ich selber war früher nur sehr wenig auf Partys.
Klar, solche Jugendlichen gibt es auch. Heute wahrscheinlich sogar häufiger als zu Vor-Computer-Zeiten. Aber daraus zu schließen, dass
kein Jugendlicher unter der partylosen Zeit leidet, finde ich doch etwas gewagt
Ich hab doch gar nicht behauptet das keiner leidet. Ich finde nur die dargestellte Intensität und die Wichtigkeit, die manchen Aspekten beigemessen wird etwas übertrieben. Mir selber ist nicht ganz klar inwiefern Betrunkensein essentiell wichtig für das Heranreifen eines Jugendlichen ist. Natürlich geht es um Spaß haben, Kontakte knüpfen, das andere Geschlecht kennen lernen..etc. und das ist ja auch wichtig.
Aber das hört doch nicht einfach mit 18 aufeinmal auf. Feiern und Partymachen geht doch gut und gerne auch noch in den 20gern. Oder welche Aspekte meinst du jetzt genau, die man nur in einem kurzen beschränkten Zeitfenster kennen lernen kann?
Ausserdem glaube ich nicht, das alle Jugendlichen jetzt brav zuhause versauern, weil der Staat es ihnen befiehlt. Als ob Jugendliche sich so leicht einen Riegel vorschieben lassen.
In meiner Klasse tut es zumindest niemand.
Das Leute jedoch darunter leiden können, wenn sie jetzt nicht mehr soviel unternehmen können, will ich ja gar nicht bestreiten. Aber ich finde wie gesagt die dargestellte Intensität etwas übertrieben.
Ich finde nicht, das Corona den kompletten Untergang unserer Jugend darstellt.