Reinhard hat geschrieben: ↑10 Dez 2021 21:46
Hoppala hat geschrieben: ↑09 Dez 2021 23:38
Ich habe den an Gewissheit grenzenden Verdacht, dass du (und eventuell noch andere) erst mal offen dafür sein müssten, Offenheit als Idee und Konzept für sich interessant zu finden und zuzulassen.
Hältst du es für eine tolle Überzeugungsstrategie, jemandem erstmal die Offenheit abzusprechen damit er sich dann hinterher genau damit beschäftigt?
Nein.
Wie kommst du drauf?
Anders gesagt: Ich sehe, das man (du) meine Aussage in dieser abseitigen (= reichlich sinnlosen) Art und Weise lesen kann. Ich frage mich, warum du sie nicht einfach so liest, wie sie da steht; bzw. mit weniger von dir vermuteten Absichten, die ich angeblich damit verfolge?
Beispiel: Ich könnte jetzt auch hier die Vermutung fabulieren, dass du mich mit dieser rhetorischen Frage als zu dumm darstellen willst, weil ich sowas als "tolle Überzeugungsstrategie" verfolgen könnte.
Tatsächlich vermute ich aber nur, dass du den Punkt bzw. die eigentliche Aussage ganz einfach nicht erkennst. Und das wiederum lässt angesichts deines ansonsten eher geschliffenenen Verstands auch einige Mutmaßungen zu (unter anderem wäre eine Option, dass ich es halt nicht für dich verständlich ausgedrückt habe). Aber das sind eben Mutmaßungen praktisch zweiten Ranges und wären hier im Kontext weiteres reines Fabulieren, das zu absolut gar nichts führen kann außer leeren Worten, die dann praktisch darum betteln, mit irgendwelchen Emotionen gefüllt zu werden, und schon schlagen die Wogen wieder hoch - wegen absolut gar nichts.
Du has ne Frage gestellt. Ich hab sie in der ersten Zeile beantwortet.
Weitere Fragen?
Reinhard hat geschrieben: ↑10 Dez 2021 21:46
Hoppala hat geschrieben: ↑09 Dez 2021 23:38
Denn dann würdest du m: E. direkt erkennen, wie daneben deine Gedanken im Kontext hier sind.
Ach ja?
Ja.
Reinhard hat geschrieben: ↑10 Dez 2021 21:46
Der Kontext ist: Ich stelle das in Frage, ob Offenheit, bzw. deren Fehlen wirklich so häufig im Beziehungsanbahnungsbereich das Problem ist wie es gerne mal als Diagnose einfach so behauptet wird. Und das soll "daneben" sein?
Das ist nicht der Kontext,den ich hier entdecken kann.
Angesehen davon kann ich deiner Analyse (das ist es m. E. eher; nicht: "Kontext"; insbesondere habe ich mich mit "Kontext" nicht auf "Reinhards Fragestellung" bezogen; sondern auf den Kontext, innerhalb dessen die Frage selbst steht; logischerweise, finde ich ... ) nicht folgen. Du legst gewisse Quantifizierungen und Relationen zugrunde ("so häufig", "wie behauptet"), die m. E. erst mal der sachlicheren Klärung bedürfen, bevor sie mehr als nur eine beliebige Meinungsäußerung sind. Bis dahin ist dein Infragestellen theoretisch natürlich möglich, aber praktisch nicht diskutierbar und schon gar nicht beantwortbar. Was wiederum heißt, dass auch das genaue Gegenteil richtig sein könnte: dass fehlende Offenheit noch viel öfter als hier erwähnt "das Problem" ist; sowie alle möglichen Zustände dazwischen.
Angesichts dieser offenkundig sachlichen Beliebigkeit, in die deine Frage führt, finde ich, dass dich eher die Frage interessieren sollte, welche Emotionen dich zu ausgerechnet dieser Fragestellung verleitet haben.
Reinhard hat geschrieben: ↑10 Dez 2021 21:46
Hoppala hat geschrieben: ↑09 Dez 2021 23:38
In einem hast du Recht: durchs Vornehmen ändert sich nichts (außer man sich selbst). Das hat allerdings auch niemand behauptet.
Man muss es dann tun.
Sorry: ich könnte jetzt deinen surrelaen Ideen etwas realistischere Gedanken gegenüber stellen und dann sowas wie eine Debatte darüber führen. Frage mich aber, was das nutzen sollte: egal was jemand hier schreibt - solange du dich in einer so surrelaen Gedankenwelt bewegst, wirst du mit geschriebenen Worten allein m. E. da nicht herauskommen. Du müsstest erleben und erfahren, was da real ist. Und solange du dafür nicht offen bist (sic), wäre dafür m. e. eine gewisse reale Live-Aufdringlichkeit und/oder Zufall von Nöten.
Ich kennen im echten Leben jedenfalls niemanden, der die Idee persönlicher Offenheit als Voraussetzung für reale Veränderung, insbesondere im Sozialen, in Frage stellen oder ablehnend diskutieren würde. Aus persönlicher Erfahrung wissen die Leut,dass es zweifelsfrei richtig ist.
Für Veränderung allgemein ist es wohl hilfreich, für Erfolg im Partnerschaftskontext wohl eher nicht so ...
Wie kommst du drauf, dass diese Art Veränderung sich so kategorisch von "Veränderung allgemein" (du meinst vermutlich: "allgemein Veränderungen"?) unterscheidet?
Reinhard hat geschrieben: ↑10 Dez 2021 21:46
Nimmst du an, dass es an generell einem Mangel an Offenheit liegt, wenn Menschen wenig Beziehung aufbauen und halten können? Hältst du das für ein häufiges Merkmal von ABs?
Frage 1: Nein. Schon allein wg. deiner Formulierung "generell". So eine Aussage könnte nur falsch sein, von daher beantwortest du dir die Frage quasi selbst.
Frage 2: Ich habe darüber keine Statistik und dazu auch kein Gefühl. Manche hier sind hinsichtlich Beziehungsanbahnung erkennbar nicht offen; wobei das eben auch jeweils von ihren Lebenskontexten abhängt.
Generell allerdings - und das ist m.E. die einzge Aussage, die hier bisher getätigt wurde,und lustigerweise anscheinend debattiert werden muss (was wiederum der Aussage selbst mehr Bedeutung verleiht, als sie anfänglich hatte) - steht außer Frage, dass - ausgehend von einer AB-Situation (Kontext!) - mehr Offenheit für und in Begegnung mit anderen Menschen förderlich für jeglichen Beziehungsaufbau ist. Wobei "mehr" nicht zwingend nur rein quantitativ zu verstehen ist.
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