Nein, bei dir war das mit der Körpersprache ein Punkt von mehreren, deutlich anders gelagerten Punkten und dabei auch noch mit "Offenheit" ungünstig belabelt und das locker spielt da sicher mit rein, ist aber dann doch nur ein Teil des Pakets.inVinoVeritas hat geschrieben: ↑08 Feb 2022 10:10 Der Artikel beschreibt auf ähnliche Weise meine hier im anderen Thread zum Thema "Offenheit" geschilderten Erfahrungen, die ich bei Spontacts- bzw. Neu-in-Köln Treffen gemacht habe.
Jene Menschen, die bei diesen Treffen gut bei der Gruppe ankamen und schnell integriert wurden, verhielten sich überwiegend nach den geschilderten Positiv-Merkmalen, während jene anderen Teilnehmer, die nur am Rande daneben standen und die Außenseiter-Position einnahmen, sich gegenteilig verhielten.
Da geht der Artikel hier nach den Infos doch deutlich in eine andere Richtung.
Und es ist eben nicht die eigene Offenheit, sprich wie man bewusst zu irgendetwas steht und damit auch direkt lenkend eingreifen könnte, sondern die Assoziationen des Gegenübers auf Körpersprache und andere oberflächliche wie meist unbewusste Zeichen.
Zum Text:
A) Erster Eindruck: Eine Meinung hat vermutlich schon jeder, aber so zuverlässig? Ich habe meine zumindest schon öfters korrigieren müssen. Umso schlimmer, wenn es dann zu spät sein sollte diese korrigierte Meinung entsprechend zu signalisieren, weil Andere rein auf die ersten Sekunden achten und dann dabei blieben.
B) Einstufung: Also danach Status+Verträglichkeit. Nebenbei: Einige Leute kennen auch noch die Kategorie Opfer.
C) Verfügbarkeit: Wer ist denn selbst für einen Fremden sofort (ich nehme an partnerschaftlich ist gemeint) verfügbar? Das sehe ich als entweder Sorglosigkeit oder Verstellung. Und wie kommen all die zögerlichen, umwerbungsbedürftigen Damen dann zu Dates/Partnern? Oder der Part gilt tatsächlich nur für bereits etablierte Dates und ich überstrecke diese Aussage hier unzulässig. Dann bleibt aber die Frage: wie komme ich zu den Dates?
D) Wenn die andere Seite selbst noch nicht überzeugt oder unsicher ist, gibt es ganz sicher ein zu viel/ zu schnell.
E) Raum&Ansprechen: Hier zumindest sind wir vor dem Date. Und bei sich erst einmal nützlich anhörenden Hinweisen. Beim Satz sind wir aber wieder in einer Datesituation, oder?
F) Erster Satz, ja, aber wie soll das mit der Seelenverwandtschaft aussehen? Bei den besseren spontanen Kontakten war halt ein zufälliger externer Aufhänger dabei. Den kann man aber nicht planen Sicherheit: Hier kann ich mir ungünstige Orte vorstellen, aber keine günstigen.
G) Ist das jetzt spezifisch aus der Sicht von Frauen geschrieben? Das würde auch das mit der Verfügbarkeit erklären und den Mangel an Optikeinfluss. Umgekehrt erklärt das, warum manche Frauen überraschend mit ungeplanter Aufmerksamkeit überrannt werden.
H) Gesprächsthemen – damit muss aber auch das gegenüber etwas anfangen können sonst fällt man auf der Seite raus.
I) Klamotten – ja, den Hinweis verkleidet zu wirken hatte ich auch schon. Zum Thema „Schönheit“ durch Klamotten, keine Ahnung.
J) Handy nicht, aber auch mit anderen Dingen kann man ein „Nicht Date“ dann wohl mit Ablenkungen torpedieren.
Erste Überlegungen dazu:
1) Was die Erkennbarkeit von Verfügbarkeit angeht sieht es bei mir vermutlich mehrfach schlecht aus: Einmal wegen „abgewöhnter“ Mimik und Zurückhaltung bei Erstkontakten, zweitens aus der Erziehung nicht zu „belästigen“, drittens, weil ich bei der Beurteilung/Begeisterung eher langsam bin und diese entsprechend wenn später kommt – wie es aussieht typischerweise zu spät.
2) Da es offenbar auch entsprechend allgemein „leutselige“ Typen gibt, ist es umso schwieriger „Signale“ zu erkennen, bzw. davon zu trennen
3) Unsicherheiten und aus der Körpersprache abgeleiteter mangelnder Status werden einem also doch ungünstig ausgelegt, vor dem ersten Wort schon.
4) Zur Verbindung mit dem ersten Satz gehört dann eben auch etwas Verbindendes, sprich die passenden Themen.