Es ist ja grad schön heiss und deshalb meinen sämtliche Arbeitskolleginnen, Freundinnen und Familienangehörige, allesamt heiraten zu müssen. Was an sich ja irgendwie toll für sie ist, mein Fall allerdings gar nicht.
Im Mai gings los, ich arbeite in eine sehr frauenlastigen Job, mit Antrag, Hausbau, Schwangerschaft, blaablaablubb. Diese Typische Bubble, in der gefühlt ein großteil der 25-35 Jährigen leben. Ich geh da mittlerweile mit schwarzen Humor dran, aber in der Realität wird alles auf die Goldwaage gelegt. Freuen kann ich mich tatsächlich über Messenger oder so besser als Live, es interessiert mich nicht und für gespielte Freude oder dieses "Aaaaaaaaw wie schööön" bin ich echt nicht der Typ. Mittlerweile redet niemand mehr in meine Beisein über dergleichen, weil ich immer "alles kaputtmache"
Generell hab ich das Reden und Mitteilen gegenüber meinen Kollegen, Freunden oder Verwandten ziemlich eingestellt, ich bin viel daheim und habe mich auch überwiegend von Social Media zurückgezogen, sämtliche Datingprofile gelöscht und generell die Partnersuche aufgegeben. Ich gehe auf die 30 zu, ich glaube, dass sich der Aufwand nicht mehr lohnt
Nach 6 Wochen absolut kein Reden (bin grad stressbedingt krank) hatte ich einfach das Bedürfnis, von euch mal zu erfahren, ob ihr sowas auch schon hattet? So einen Rückzug? War das eine Phase? Oder eher Dauerzustand?
Ich komm ganz gut klar, es gibt so und so Tage. Aber es ist weniger anstrengend, als ständig vorgesetzt zu bekommen, dass was nicht in Ordnung ist