Hier im Forum liest man immer wieder von der Angst, dass eine Frau (oder ein Mann) merken könnte, dass man sie attraktiv findet oder gar Interesse hätte. Mir geht es selber leider auch so. Bin ich unterwegs, zum Beispiel mit dem Zug und sehe eine attraktive Frau, dann schaue ich natürlich immer mal wieder zu ihr hin. Also ich starre sie jetzt nicht an, sondern gucke eben ab und an mal rüber. Sobald sie aber zu mir schaut, gucke ich reflexartig weg. Immer mit dem Gedanken: "Oh Gott, hoffentlich hat sie nicht bemerkt, dass sie mir gefällt!"
Seit einiger Zeit frage ich mich allerdings, woher diese Gedanken kommen!? Ok, ich bin jetzt kein Mr. Germany, aber sooo hässlich bin ich nun auch nicht. Von den meisten Mitmenschen bekomme ich positives Feedback, auch was meine Art angeht. So ein schlechter Mensch scheine ich also gar nicht zu sein. Und trotzdem habe ich diese Gedanken. Irgendwie werte ich mich damit doch selber ab. Ich mache mich quasi selber nieder und rede mir ein, dass ich nichts wert bin und Frauen angewidert und genervt von mir sein müssen. Aber warum? Warum zum Geier habe ich diese bekloppten Gedanken?
Ich befürchte, dass man das ja auch unbewusst ausstrahlt und dadurch für Frauen unattraktiv wird. Zumal einen diese Gedanken ja auch daran hindern einer Frau zu zeigen, dass man sie attraktiv findet.