Darf ohnehin keiner mehr schreiben.
Problem ist allenfalls wenn ein kreativer Chef ohne Ahnung irgendwas Origninelles schreiben will.
Darf ohnehin keiner mehr schreiben.
Ein Praktikant wünscht ein Zeugnis von mir und ich habe im Internet gesucht, wie man so was schreibt, weil ich weiß, dass da Formulierungen nicht das heißen, was man allgemein denkt, aber ich keine Erfahrung damit habe.
Die Verwendung allgemein bekannter Codes verstößt gegen das Gebot wohlwollend formulieren zu müssen.
Nun, zum Glück trifft nichts von beiden auf den jungen Mann zu. Im großen und ganzen bin ich zufrieden mit ihm, nur seine Kollegen nicht; die stört es, dass er bei der Arbeit singt.Montecristo hat geschrieben: ↑23 Jul 2023 19:11Die Verwendung allgemein bekannter Codes verstößt gegen das Gebot wohlwollend formulieren zu müssen.
Wenn der Arbeitnehmer kein Vollpfosty ist, wird er schlicht und einfach auf Streichung des Abschnitts drängen.
Ich weiß nicht, in welchen Fällen ich mir die Mühe machen würde, etwas im Zeugnis "verstecken" zu wollen. Fristlose Kündigungen wären beispielhaft sehr einfach am Austrittsdatum (ungleich Monatsende) zu erkennen. Also wozu dann zusätzliche Mühe? Höchstens wenn die Gefahr besteht, dass sich jemand innerhalb des Konzerns nochmal bewerben würde.
Es gibt einfach richtig arschige Chefs, die mit solchen Aktionen ihr Ego aufpolieren.
Gab es dafür kein Codewort? "Hat besondere phonetische Kenntnisse" würde sich doch anbietenEgil hat geschrieben: ↑23 Jul 2023 20:02Nun, zum Glück trifft nichts von beiden auf den jungen Mann zu. Im großen und ganzen bin ich zufrieden mit ihm, nur seine Kollegen nicht; die stört es, dass er bei der Arbeit singt.Montecristo hat geschrieben: ↑23 Jul 2023 19:11Die Verwendung allgemein bekannter Codes verstößt gegen das Gebot wohlwollend formulieren zu müssen.
Wenn der Arbeitnehmer kein Vollpfosty ist, wird er schlicht und einfach auf Streichung des Abschnitts drängen.![]()
Ich habe schon für einige subklinische Psychopathen gearbeitet und die haben mich im Gegenteil über den grünen Klee gelobt. Tatsächlich auch nach Auseinandersetzungen. Aber ich erahne was du meinst.
Mein vorletzter Chef attestierte einem Mitarbeiter "pädagogische Kenntnisse", was vom neuen Arbeitgeber (man kannte sich auf dem kleinen Dienstweg) zur Rückfrage führt, ob der Bewerber die Praktikantinnen angraben würde.
Montecristo hat geschrieben: ↑23 Jul 2023 20:46Mein vorletzter Chef attestierte einem Mitarbeiter "pädagogische Kenntnisse", was vom neuen Arbeitgeber (man kannte sich auf dem kleinen Dienstweg) zur Rückfrage führt, ob der Bewerber die Praktikantinnen angraben würde.![]()
oh
Da muss man ja bei jedem Wort total paranoid reagieren, auch wenn es ein ganz normales Fachwort ist.Montecristo hat geschrieben: ↑23 Jul 2023 20:46 Mein vorletzter Chef attestierte einem Mitarbeiter "pädagogische Kenntnisse", was vom neuen Arbeitgeber (man kannte sich auf dem kleinen Dienstweg) zur Rückfrage führt, ob der Bewerber die Praktikantinnen angraben würde.![]()
Tatsächlich genau diese Konstellation. Ein technischer Mitarbeiter, der eigentlich nicht für die (akademische) Ausbildung zuständig war.
Keine Ahnung, Musik aus seiner Heimat, vermutlich (er kommt aus Aserbaidschan). Und auch nur, wenn er halbwegs alleine ist. Aber dafür laut, dass man es in einiger Entfernung eben doch hört. Ich finde es eigentlich ganz niedlich.
Finde ich auch, ich freue mich über sowas.