Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

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River_Song
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von River_Song »

Ich selbst bin auch unter 1,60m und mir fällt auf, dass vor allem nicht-europäische Frauen kleiner sind als ich. Da gibt es sogar recht viele. Vielleicht einfach da mal die Augen ein bisschen offen halten...
Ich selbst finde auch, dass Männer über 1,70m für mich schon fast zu groß sind, aber ich bin da auch vielleicht eine Ausnahme.
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Giebenrath
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Giebenrath »

Ich kenne einige Paare, bei denen die Partner gleichgroß sind oder die Frau deutlich größer.

Ich gehe aber trotzdem davon aus, dass es geringerer Körpergröße als man nochmal schwieriger wird.
An der Körpergröße kann man nichts ändern. Es macht daher auch nicht so viel Sinn sich darüber den Kopf zu zerbrechen.

Ein Bekannter von mir ist auch ziemlich klein, so ca. 1,60m. Er lässt sich extra einen Bart wachsen, damit er nicht für 12 gehalten wird. Seine Freundin ist ungefähr gleich "groß" ohne Absätze.
Give a man a mask and he will show his true face. - Oscar Wilde
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Finnlandfreundin
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Ich weiß nicht, ob man von kompensieren sprechen kann, denn es kommt auch darauf an, was du selbst als Messlatte anlegst. Kommen für dich nur kleinere Frauen in Betracht, grenzt du selbst alle größeren aus. Kommen für dich nur schlankere Frauen in Betracht, grenzt du alle dickeren als du aus. Kommen für dich nur blonde Frauen in Betracht, grenzt du alle nicht-blonden aus.
Es liegt natürlich nicht nur an deiner Messlatte, sondern auch an der der gegenüberliegenden Seite. Darauf hast du aber keinen Einfluss. Legt die gegenüberliegende Seite Wert auf bestimmte Sachen, kannst du wenig daran ändern. Sind ihre bestimmte Aspekte egal, kannst du schauen, dass du in Bereichen punkten kannst, die ihr wichtig sind.
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Videl
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Videl »

°°°Raupe hat geschrieben: ↑04.03.2024, 20:28 Tom Cruise ist auch ein Zwerg.
Ähm, er ist 1,70 m groß, also kein Zwerg, sondern gehört zum Standard! Soweit ich weiß, gelten 1,60 m bis 1,80 m als Standardgrößen für Frauen und 1,70 m bis 1,90 m für Männer.

@Wasserkaktus

Eigentlich bleibt dir nur die Wahl dich mit deiner Größe zu arrangieren oder dir die Beine brechen und verlängern zu lassen - dies Stelle ich mir allerdings ziemlich schmerzhaft und teuer vor...

Diesen Fetisch für sehr große Männer kann ich nicht nachvollziehen. Ich kann mir nur vorstellen, dass, manche Frauen, denken, dass besonders große Partner sie vor nervigen Anmachen, anderer Männer, und mehr bewahren. Denn je größer jemand ist, um so mehr Respekt haben die Leute, ist leider so. :? Und wenn Frau mit einem 1,90 m großen Mann zusammen ist, wird sie eher in Ruhe gelassen als wenn ihr Partner 1,58 m ist...
knopper
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von knopper »

Aus meinen bisherigen Erfahrungen bzw. Erfahrung kann ich nur sagen dass es auch bei geringere Körpergröße wozu ich mich mit 1,78m auch mal zähle ein zu klein gibt und zwar bei der Frau.
und ja ich hatte wegen meiner Körpergröße auch schon Komplexe gerade wenn man manche Anforderungen beim Online Dating so liest wie "bitte sei groß", "ach ja ich bin 1,80m bitte sei größer" und so :D alles eigentlich völlig unbegründet wie mir nun klar ist.

Die Frau die ich zuletzt gedatet habe war 1,52m groß und wenn ich ganz ehrlich bin fand ich das schon etwas zu klein.
Damit meine ich jetzt auch ganz praktische Sachen die in einer Beziehung an der Reihe sind, auf die ich jetzt hier aber nicht weiter eingehen möchte. Es wurde ja leider sowieso nichts draus und die Körpergröße war es auch nicht, daher das nur als Erfahrung.

Der Größenunterschied sollte eben nicht allzu groß sein. Heißt für dich wäre eine 1,52m Frau sicher idealer.
Ja mir ist klar dass es davon natürlich auch nicht so viele gibt und die Realität eben so ist wie sie ist, aber man sollte versuchen eben das Beste daraus zu machen und daher würde ich die kleineren Frauen doch ehr in die engere Auswahl nehmen.

Videl hat geschrieben: ↑08.03.2024, 19:02 Eigentlich bleibt dir nur die Wahl dich mit deiner Größe zu arrangieren oder dir die Beine brechen und verlängern zu lassen - dies Stelle ich mir allerdings ziemlich schmerzhaft und teuer vor...
ja sehr schmerzhaft sogar. Auch wenn es sicherlich nicht als ernsthafter Tipp gemeint, finde ich es etwas unangebracht, da eine solche OP wirklich sehr fragwürdig ist immerhin wird ein gesundes Bein zerstört.
Das gleiche gilt übrigens für Brustvergrößerungen und auch noch andere Dinge in die Richtung. Es ist alles mit einem gewissem Risiko verbunden.
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Videl
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Videl »

knopper hat geschrieben: ↑09.03.2024, 02:35 ja sehr schmerzhaft sogar. Auch wenn es sicherlich nicht als ernsthafter Tipp gemeint, finde ich es etwas unangebracht, da eine solche OP wirklich sehr fragwürdig ist immerhin wird ein gesundes Bein zerstört.
Das gleiche gilt übrigens für Brustvergrößerungen und auch noch andere Dinge in die Richtung. Es ist alles mit einem gewissem Risiko verbunden.
Als Tipp war es nicht gemeint, nur als Aufzählung der Möglichkeiten. Wenn der Leidensdruck besonders groß ist, würde ich persönlich schon drüber nachdenken. Ist bei mir, zum Glück, nicht der Fall aber persönlich Betroffene sehen das sicher anders. Ich hab schon mehrere Dokus über Schönheits-OPs gesehen, u.a. auch zur Beinverlängerung, und den meisten gab so eine OP so viel Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Natürlich gibt es da Vor- und Nachteile aber Schönheits-OPs von vorne herein abzulehnen und zu verteufeln halte ich nicht für die richtige Lösung. Allerdings denke ich, dass das Problem nicht die Körper bzw. Körperstellen an sich sind, sondern die Gesellschaft - Schönheitsideale, Erwartungen, Trends usw.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Invisible »

knopper hat geschrieben: ↑09.03.2024, 02:35
ja sehr schmerzhaft sogar. Auch wenn es sicherlich nicht als ernsthafter Tipp gemeint, finde ich es etwas unangebracht, da eine solche OP wirklich sehr fragwürdig ist immerhin wird ein gesundes Bein zerstört.
Das gleiche gilt übrigens für Brustvergrößerungen und auch noch andere Dinge in die Richtung. Es ist alles mit einem gewissem Risiko verbunden.
Solch eine OP dürfte auch noch wesentlich gefährlicher als eine Brustvergrößerung sein und ist deutlich teurer.

"Die Kosten für eine beidseitige Beinverlängerung liegen je nach Ausgangssituation, Vorgehensweise und Verlängerungsausmaß zwischen 60.000 € und 160.000 € und werden nicht von den Krankenkassen übernommen."

https://www.beinverlaengerung.de/spezia ... laengerung
„Europe is threatened with civilisational suicide.“ (JD Vance)
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Keule »

Also das mit dem "du musst dich erst selbst lieben" ist Quatsch. Liebe ist nun mal leider nicht rein intrinsisch.

Zu der Größe... Warst du mal beim Arzt damit? Nur zur Sicherheit.

Ich kenne übrigens kleine Männer, die eine Freundin gefunden haben, aber ja, da viele Menschen oberflächlich sind ist das bestimmt nicht leicht. Andererseits möchtest du doch sowieso keinen oberflächlichen Partner?

Ich würde, wenn ich ein Mann wäre, vielleicht im Ausland rine Partnerin suchen. Das ist aber wahrscheinlich auch leichter gesagt als getan?
knopper
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von knopper »

Invisible hat geschrieben: ↑10.03.2024, 22:15
"Die Kosten für eine beidseitige Beinverlängerung liegen je nach Ausgangssituation, Vorgehensweise und Verlängerungsausmaß zwischen 60.000 € und 160.000 € und werden nicht von den Krankenkassen übernommen."

https://www.beinverlaengerung.de/spezia ... laengerung
oha das ist ja doch einiges :shock: bzw. noch mal ein Grund warum so was nicht in Frage käme. Ich denke da muss der Leidensdruck wirklich sehr groß sein, was ja durchaus sein kann.
Keule hat geschrieben: ↑10.03.2024, 23:33 Also das mit dem "du musst dich erst selbst lieben" ist Quatsch. Liebe ist nun mal leider nicht rein intrinsisch.
ja ist es auch. Man kann sich so sehr lieben wie man will bzw. sagen dass man ja eh der beste ist und alles richtig macht... das bringt einem aber noch lange keine Liebe und Anerkennung von anderen.
Diese ganzen "Veränderungsmethoden" hin zu einem besseren Menschen sind am Ende nur Bauernfängerei. Natürlich kann man z.b. extreme Schüchternheit irgendwann ablegen oder Angst unter Menschen zu gehen.
Aber aus einem Intro-Nerd wird eben nie ein brüllender Alpha-Löwe mit tiefer Stimme und Frauenmagnet... jetzt etwas überspitzt ausgedrückt.
Besser ist es daher mit dem zu arbeiten was man hat und gut kann.
Keule hat geschrieben: ↑10.03.2024, 23:33 Ich würde, wenn ich ein Mann wäre, vielleicht im Ausland rine Partnerin suchen. Das ist aber wahrscheinlich auch leichter gesagt als getan?
ja!
aus den Erfahrungen, und das soll selbstverständlich keine Allgemeingültigkeit haben, die ich bisher gemacht habe ist es doch was anderes als ein Date mit einer Frau von hierzulande. Ich weiß nicht genau was es ist, aber irgendwo ist man ja im Ausland auch der Exot und das übt evt. eine höhere Anziehungskraft aus.
Vielleicht ist es aber auch die Sprache, da man sich ja wenn man bspw. englisch spricht, doch anders unterhält als in der Muttersprache. So vom Gefühl her fällt es mir jedenfalls jedes Mal lockerer und leichter mit einer Ausländerin zu reden als mit einer deutschen Frau.

Mit jeder deutschen Frau mit der ich bereits zu tun hatte war die Stimmung stets etwas verkrampft. Kann natürlich auch an mir liegen :D aber ist nur meine Erfahrung.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Zuya Hiyaye »

Das Thema ist natürlich ein Dauerbrenner, weil hier mal wieder Ideologien aufeinander prallen und das Thema natürlich z.T. wieder politisch ist.

Kleinere Männer haben nicht nur weniger Chancen bei Frauen, sondern auch im beruf, werden seltener befördert usw. usf.
Sie können sich dabei die Hand reichen mit Frauen die unter Übergewicht leiden. Wenn nicht durch sich selbst, dann durch die Umwelt.

Unsere Welt ist weder gerecht, noch bietet sie allen Menschen die gleichen Chancen und wer damit nicht klar kommt: "Ab zum Psychotherapeuten!"

So geht es nicht!

Wir ABs sind alle von Zurücksetzungen und Zurückweisungen in unserer Jugend betroffen. Mit Ausnahme derer die bis zu ihrem 66 Lebensjahr tatsächlich noch nie eine Frau angesprochen haben oder noch nie eine gesehen haben wollen.

Die Frage ist nur, wie gehen wir damit um?

Und das führt mich zu dem Thema "Du musst dich verändern!"
Warum überhaupt? Und die Frage klingt nicht nur trotzig, sondern sie ist es auch.

Grundsätzlich gibt es mehrere Veränderungen.
- Die die ohnehin geschehen,
- die die wir wollen und
- die die wir müssen.
Und nur letztere stelle ich in Frage.
Denn dass wir uns verändern, erleben wir tagtäglich. Die Frage ist nur, ob wir den Kurs bestimmen oder andere. Sind wir Ross oder Reiter?

Und da muss ich zu dem Ursprungsthema sagen,: "Nein, die Körpergröße ist nicht kompensierbar." Man muss sich damit arrangieren. Das müssen Menschen mit Behinderungen z.B. auch. Auch Frauen können nicht einfach ihr Geschlecht ändern, um mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen.
Nötigenfalls zusätzliche Hilfen in Anspruch nehmen. Z.B. statt sich selbst zu verändern -wie es hier das Credo einiger zu sein scheint- die Umwelt zu verändern und sich eine Leiter dahinstellen.

Männer die nicht die Idealmaße 1,80m -1,90m haben sind benachteiligt. Um so mehr, je mehr sie von diesen Idealen abweichen.
Aber verminderte Chancen, heißt nicht völlig chancenlos.

Hier heißt es sich die vorhandenen Chancen nicht durch moch zusätzlich angehäufte Komplexe zu vermasseln.
Ein Umdenken, sich nicht so sehr auf seine vorhandenen Defizite zu fixieren, sondern auf seine Stärken, wäre ganz hilfreich.

Den Idealbody können wirklich nur die wenigsten Männer und Frauen bieten. Und wir Abs schon gar nicht. Nach uns dreht sich eben keiner um.
Aber wenn wir uns mit dem Blick auf die Realität umgucken, dann müssen wir das auch nicht.

Und das was 90% der Männer und 95% der Frauen bieten können, das können wir bestimmt auch.
Und das sollte unsere Orientierungsgröße sein und nicht der „schöne“ Schein aus Heidi Klums GNTM.
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Finnlandfreundin
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Finnlandfreundin »

knopper hat geschrieben: ↑09.03.2024, 02:35
Man wird immer Menschen finden, denen man zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn, zu unsportlich, zu krumme Beine hat usw. Wichtig ist, dass man zu sich stehen kann, denn das strahlt man aus.
Ich fand mich auch immer zu dick, aber wenn selbst Ernährungsumstellung und Sport nur wenig daran ändern, dann muss ich mich so akzeptieren wie ich bin. Mittlerweile kann ich das. Wer etwas an mir auszusetzen hat, soll weiter ziehen.
Wenn es für jemanden ein zu klein oder zu groß usw gibt, dann ist das so. Muss jeder selbst wissen, wie weit ein Kompromiss eingegangen werden kann oder nicht. Ich kenne ein Paar - sie ca 1,50 und er ca 1,80 - sie fanden es nicht als Ausschlusskriterium. Schaut man sich die Paare in der Stadt an, sind viele sehr unterschiedlich und viele sehr gleich. Komplett bunt gemischt.

Operationen finde ich sollten die allerletzte Option sein. Erst, wenn gesundheitliche Schäden auftreten, machen OP´s für mich Sinn.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 19.03.2024, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
Puzzleteil

Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Puzzleteil »

Das Thema Anspruchshaltung hinsichtlich der Körpergröße erlebe ich seit über 30 Jahren und lasse mir da nichts mehr schön reden. Es ist so, das die allermeisten Frauen teils aus nachvollziehbaren Gründen einen Partner suchen, der deutlich sichtbar größer sein "muss" (ihrer Meinung nach).

Einmal wegen der verflixten Gesellschaftsnorm und darüber hinaus aus praktischen Gründen ... wenn sie ihre 5cm Heels tragen will, soll er trotzdem noch etwas größer sein ... der ebenso praktische Gegenvorschlag, dann halt Plateau-Schuhe zu tragen und oder einen Hut aufzusetzen :hut: wird als unzulässiger Vorschlag verworfen. :gruebel:

Wer bzgl. dem Thema Vorstellungen zur Körpergröße des weiblichen Geschlechts Forschen möchte, kann dies sehr gut in den Kontaktanzeigen tun. Dort steht überall, immer wieder und wieder und wieder der Satzteil "er soll/muss ab 1,80m groß sein" ... schön wenn das ganz oben steht, da weiß man(n) wenigstens gleich Bescheid. Oft steht es aber erst mitten im Text oder kommt ganz weit unten. Naja, Mädels die solche Mindestanforderungen haben, kann man nicht davon abbringen. Die suchen was sie suchen, so wie die meisten im Netz jemanden suchen, den es "eigentlich" gar nicht gibt ... Traumpartner sind eben nur Träume.

Hier kam der Vorschlag sich an Frauen nicht europäischer Ethnie zu halten. Da ich dies bezüglich Erfahrung habe möchte ich davor warnen zu glauben das dies das Leben einfacher macht. Man handelt sich zusätzliche Probleme damit ein. Zumindest wenn die Dame nicht in Deutschland Geborgen ist und noch die Gepflogenheiten ihres Kulturkreises verinnerlicht hat. Im übrigen muss man dann ggf. auch in der Öffentlichkeit zu ihr stehen, sie gegen Übergriffe und Anfeindungen, zb. wegen Hautfarbe oder erkennbar "ausländischer" Herkunft verteidigen. Das kann einen in ziemliche Konflikte bringen, darüber muss man sich klar sein.

Im Übrigen stellte ich bei Annoncen immer wieder fest, das es gerade die Frauen von kleiner Statur (1,50, bis 1,60) sind, die sehr häufig ganz besonders hohe Erwartungen an die Körpergröße ihres Liebsten haben. Da reichen selbst 1,80m oft nicht, sondern müssen mindestens 1,85m oder sogar 1,90m sein ... keine Ahnung was das soll, eine bspw. 1,52m Frau mit 'nem 1,93m Mann daneben. Aber da kann man halt nichts machen, denn des Menschen Wille ist sein Himmelreich ...

Und leider gibt es neben dem Problem "zu kleiner" Männer noch viele weitere Ausschlusskriterien, mit denen sich beiderlei Geschlechter gegenseitig Ausgrenzen. Drum kam ich zu dem Schluss, das es für Menschen, die erkennbar nicht den allgemeinen Wunschvorstellungen entsprechen (können), sinnlos ist im Netz zu suchen. Sehr schade, weil diese Art sich zu finden sich weitgehend zum Standard entwickelt hat. Was bleibt ist das ganz normale Leben. "Im Zug" kennengelernt ist mir zb. mal "passiert", als ich beim Ausstieg einen Zettel mit Adresse und der Bitte einen Brief zu schreiben in die Hand gedrückt bekam. Daraus wurde dann zwar nichts von Dauer, aber es ist eine schöne Erinnerung. Auch daran, das es viel mehr Möglichkeiten als das Internet gibt ...

Aus gesundheitlichen Gründen kann ich die nur leider nicht mehr so wahrnehmen wie früher. Aber da ist noch eine Erfahrung meinerseits. Ich hatte drei Beziehungen und keine davon kam über die Zeitung oder Internet zustande, es hatte sich immer beiläufig so ergeben. Im Cafe kennengelernt, beim Bäcker begegnet und zuletzt auf einer Party. Und das, obwohl ich viel über Zeitung und später I-Net versucht hatte und da auch ein paar Treffen / Dates hatte. Doch gerade optische Ausschlusskriterien spielen im Alltagsleben eine weniger große Rolle, als im Filternetz ... wo man in aller Regel schon wegen der Webseitengestaltung dazu neigt, eher seine Ideal-Vorstellung zu suchen, als offen zu bleiben für Chancen die man sonst verpasst ... das gilt allerdings für beiderlei Geschlechter oder auch allen sonstigen das es inzwischen auch noch gibt. Denn wenn wir hier "Jammern und Klagen", vergessen wir das es Gruppen gibt, die es per se noch viel schwerer haben. Inzwischen selber chronisch erkrankt habe ich eher eine grobe Ahnung davon als früher ... wo ich wenigstens noch gesundheitlich nicht Eingeschränkt war.

Tschuldigung für den vielleicht etwas langen Text
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Todoloo »

Was Menschen sagen und wie Menschen handeln, das sind aber auch zwei Paar Schuhe.

Frauen wollen humorvolle Männer - und sind doch meist mit Männern zusammen, die nicht lustig sind.
Männer wollen 25j Studentinnen - und bleiben doch bei ihrer Frau.
Frauen wollen große Männer. - Schau ich mich bei mir im Park auf dem Spielplatz um, sehe ich viele kleine Männer, die Kinder haben.
Männer wollen schlanke Frauen. - Aber auf besagtem Spielplatz sind geschätzte 50% der Mütter eher nicht schlank.

Letztlich sind die allermeisten Nicht-ABs scheinbar bereit, Kompromisse zu machen.

Ich finde die meisten Menschen in Beziehungen sogar weniger attraktiv als viele Singles.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Puzzleteil »

Todoloo hat geschrieben: ↑31.03.2024, 16:06 Letztlich sind die allermeisten Nicht-ABs scheinbar bereit, Kompromisse zu machen.

Ich finde die meisten Menschen in Beziehungen sogar weniger attraktiv als viele Singles.
Da ist was dran. Abär: die Dauer von Beziehungen scheint davon abzuhängen, wie lange der eine Part, nämlich der, der die meisten und größeren Kompromisse Eingeht, bereit ist, diese Abstriche ohne Gegenleistung hinzunehmen. Denn nach meiner Erfahrung ist das Kompromisse machen selten Ausgewogen, es ist immer einer der sich voll rein hängt und dabei meist über den Tisch gezogen wird, bis er oder sie es nicht mehr Aushält.

Attraktivere Singles ... dafür gibt es zwei gute Erklärungen

1.) wer sich in seiner Beziehung sicher wähnt lässt sich schon eher mal hängen ... oder umgekehrt, wird vom Partner/in derart verwöhnt, das man automatisch aus der Form gerät.

2.) Kummer und Sorgen in und durch die Beziehung, kann man vielen Ansehen. Glücklicher, weil Sorgloser, erscheinen hingegen häufig Singles.

Und Lächeln wirkt generell Anziehend. So kam damals wohl mein unverhoffter Kontakt aus'm Zug zustande. Da dies in einer Phase geschah, als ich bewusst außer Haus versuchte immer zu lächeln (ohne es zu übertreiben) und farbenfroh drein zu schauen ... es kostet viel Kraft, aber es wirkt auch. Besser wäre, ein tolles Leben zu haben, das einen von selbst zum Strahlen bringt. An ärgerlichen Lebensumständen (Arbeitsplatz, Wohnsituation, giftige Beziehungen/Freunde im Umfeld ...) etwas grundlegend zu verändern kann helfen das Wohlbefinden zu steigern, fröhlicher zu werden und indirekt vielleicht auch bei der Partnersuche. Natürlich haben solche Tips aber auch ihre Grenzen. Lächeln allein macht noch keinen anderen Menschen aus einem.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von LonesomeCoder »

Leider ist eine ausreichend hohe Körpergröße beim Mann fast allen Frauen sehr wichtig. "Zu klein" ist dazu oft ein KO-Kriterium, wo die anderen Eigenschaften dann keine Rolle mehr spielen. Für die meisten Männer ist das aber kein Thema, Männer sind im Schnitt größer als Frauen und da die meisten Männer eh auf Frauen stehen, die kleiner als sie sind passt das gut zum weiblichen Anspruch größerer Männer. Nur sehr kleine Männer und sehr große Frauen, die es nicht schaffen, ihre Ansprüche zu senken, sind die Verlierer.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Rantanplan »

Menschen in Beziehungen lassen sich leider oft auch gehen...was wiederum auch das Ende der Beziehung bedeuten kann. Und wenn ein Kind kommt passiert das noch schneller. Da ist dann eh keine Zeit mehr für Selbstoptimierung.
Ansonsten siegt wohl meistens die Bequemlichkeit.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Todoloo »

Rantanplan hat geschrieben: ↑01.04.2024, 07:59
Das ist auch meine subjektive Erfahrung.
Ich kenne keinen verheirateten Mann, den ich um seine Ehefrau beneide.

Früher waren deren Frauen lustig, offen, süß, teilweise durchaus sexy.
Nun mit 40+ wirken sie gelangweilt, genervt, desinteressiert, eingefahren. Sexuell anziehend ist keine der Ehefrauen meiner Freunde.
Keine Leichtigkeit mehr vorhanden.

Ich bin selbst in diesem Alter.
Ich muss zugeben, es entmutigt mich schon etwas, dass ich wohl keine Gelegenheit mehr haben werde, diese Lebensfreude und feminine Seite einer Frau jemals in meinem Leben zu haben.

Und nur um das deutlich zu machen: Ich gehe davon aus, Frauen geht es mit uns Männern genauso.

Aber das ist doch irgendwie traurig.
Das Liebesleben scheint ein klares Verfallsdstum zu haben.
Und als AB durfte ich die schönen Seiten nie erleben.
Das tut weh.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von dfg82 »

Puzzleteil hat geschrieben: ↑31.03.2024, 14:17 Das Thema Anspruchshaltung hinsichtlich der Körpergröße erlebe ich seit über 30 Jahren und lasse mir da nichts mehr schön reden. Es ist so, das die allermeisten Frauen teils aus nachvollziehbaren Gründen einen Partner suchen, der deutlich sichtbar größer sein "muss" (ihrer Meinung nach).

Einmal wegen der verflixten Gesellschaftsnorm und darüber hinaus aus praktischen Gründen ... wenn sie ihre 5cm Heels tragen will, soll er trotzdem noch etwas größer sein ... der ebenso praktische Gegenvorschlag, dann halt Plateau-Schuhe zu tragen und oder einen Hut aufzusetzen :hut: wird als unzulässiger Vorschlag verworfen. :gruebel:
Also dass der Mann größer sein soll, kann ich in den meisten Fällen bestätigen. Dass er deutlich größer sein soll, jedoch nicht unbedingt und diese Sache mit den Heels hört sich für mich eher nach Internet-Science an. Ich selbst bin nur 1,76 cm groß und hatte immer Frauen, die kleiner waren. Ich kenne aber auch zwei Kumpels, die beide kleiner als ich sind und die waren vor ihrer Heirat Frauenhelden, weil sie ihre geringe Körpergröße mit Charme und einem einigermaßen attraktiven Gesicht wettmachen konnten.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Puzzleteil »

dfg82 hat geschrieben: ↑02.04.2024, 18:24 ...weil sie ihre geringe Körpergröße mit Charme und einem einigermaßen attraktiven Gesicht wettmachen konnten.
Nicht ganz neu, das sich Defizite einerseits durch andere Vorzüge Ausgleichen lassen. "Charme", ein ansehnliches Gesicht oder spezielle Interessen wie "Tanzen" sind da ja auch ok. Alle wissen worauf diese Kompensation sonst oft hinaus läuft ... was nicht mehr so ok und auch nicht sinnvoll ist.
Es bleibt jedoch seltsam, das Charakter und Persönlichkeit offenbar nie ausreichend sind um körperliche Defizite "wett" zu machen? :gruebel: Da kann man sich bloß noch mit der Situation als Dauersingle arrangieren, wenn man das kann?
knopper
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von knopper »

Puzzleteil hat geschrieben: ↑31.03.2024, 14:17 Im Übrigen stellte ich bei Annoncen immer wieder fest, das es gerade die Frauen von kleiner Statur (1,50, bis 1,60) sind, die sehr häufig ganz besonders hohe Erwartungen an die Körpergröße ihres Liebsten haben. Da reichen selbst 1,80m oft nicht, sondern müssen mindestens 1,85m oder sogar 1,90m sein ... keine Ahnung was das soll, eine bspw. 1,52m Frau mit 'nem 1,93m Mann daneben. Aber da kann man halt nichts machen, denn des Menschen Wille ist sein Himmelreich ...
uff echt? Ich muss sagen 1,52m waren mir schon irgendwie zu klein...und ich wurde selber mit 1,78,m schon mal als "Zwerg" oder "kleiner Mann" bezeichnet.
Zum küssen sich ein wenig zu bücken ist ja ok...aber selbst das wird bei 1,93m und 1,52m schwierig...

Todoloo hat geschrieben: ↑01.04.2024, 10:52 Ich bin selbst in diesem Alter.
Ich muss zugeben, es entmutigt mich schon etwas, dass ich wohl keine Gelegenheit mehr haben werde, diese Lebensfreude und feminine Seite einer Frau jemals in meinem Leben zu haben.

muss nicht immer sein, und ich bin froh dass ich da eine andere Erfahrung machen durfte, mit einer jetzt 41 jährigen. 8-)
Aber im großen und Ganzen gebe ich dir schon recht.
Es ist eben irgendwann so dass diese jugendliche Leichtigkeit, das 1. Kennenlernen, die 1. Berührung usw.... verflogen ist auch wenn man sich das 1. mal trifft.
Es spielen unterbewusst gleich weitere Aspekte mit rein wie die soziale Sicherheit, interessante Hobbys, der Job, "was man bieten kann", evt. Kinderwunsch usw.. all das gibt es ja als Teenie noch nicht.
Puzzleteil hat geschrieben: ↑03.04.2024, 20:13
Es bleibt jedoch seltsam, das Charakter und Persönlichkeit offenbar nie ausreichend sind um körperliche Defizite "wett" zu machen? :gruebel: Da kann man sich bloß noch mit der Situation als Dauersingle arrangieren, wenn man das kann?
den Eindruck hab ich auch.
Es ergeben sich einfach so viel leichter Flirts und allgemein Aufmerksamkeit wenn man als Mann gut aussieht und halt dazu noch groß ist. Das geht ja schon beim Ansprechen los....
Klar Charakter und Persönlichkeit können einiges wettmachen, aber die sieht man bzw. Frau ja nicht gleich.
Als gut gebauter und großer Mann hat man also online und auch in real die besseren Voraussetzungen als wie ein 1,70m Lauch und Glatze, sag ich jetzt mal, aber dafür mit Redegewandtheit und Humor… Kommt aber auch immer auf die Situation an.

Wenn ich wählen könnte dann immer das bessere Aussehen. Bringt auch in anderen Bereichen Vorteile, viele Studien belegen das.

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