Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

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Betty1985

Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Betty1985 »

Ich selber bin nur 1,66m groß und mag es eher, wenn ein Mann in etwa gleich groß ist, oder maximal nur 10cm größer ist.
Ansonsten wird das Küssen schwieriger, der Sex ist eingeschränkter, etc.
Mein Ex-Mann war sogar 1cm kleiner als ich.
Mein jetziger Partner ist 10cm größer - empfinde ich als ideal...
Puzzleteil

Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Puzzleteil »

knopper hat geschrieben: ↑05.04.2024, 22:09 Als gut gebauter und großer Mann hat man also online und auch in real die besseren Voraussetzungen als wie ein 1,70m Bauch und Glatze, sag ich jetzt mal, aber dafür mit Redegewandtheit und Humor… Kommt aber auch immer auf die Situation an.

Wenn ich wählen könnte dann immer das bessere Aussehen. ...
Tja, gut Aussehende Männer sind sich dessen allerdings auch bewusst und wählen im Zweifel eher die besser Aussehende Frau. Irgendwie ist Aussehen :spiegel: und Status/Geld immer wichtiger als die "Persönlichkeit", welche eher eine langfristig erfolgreiche Partnerschaft verspricht. Wie lange es hält scheint jedenfalls in der ersten Lebenshälfte (den meisten) egal zu sein? Wie bei den Politikern, ist das Gerede von Charakter und inneren Werten offensichtlich nicht so ernst gemeint wie man "eigentlich" Annehmen sollte. :gruebel:

Aber egal, schon Adenauer stelle fest: "man muss die Menschen nehmen wie sie sind, denn es gibt keine anderen" :hierlang:

Bedeutet für uns also: entweder wir wandern auf einen anderen Planeten aus, oder hören auf zu jammern und bleiben einfach Single, oder wir ändern etwas an unserer eigenen Einstellung. Wäre Klasse es gäbe einen Ausschalt-Knopf um gelegentlich sein Denk-Karussell Auszuschalten und die Welt einfach mal Kopf stehen zu lassen :kopfstand:
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von dfg82 »

Puzzleteil hat geschrieben: ↑06.04.2024, 12:26 Irgendwie ist Aussehen :spiegel: und Status/Geld immer wichtiger als die "Persönlichkeit", welche eher eine langfristig erfolgreiche Partnerschaft verspricht. Wie lange es hält scheint jedenfalls in der ersten Lebenshälfte (den meisten) egal zu sein? Wie bei den Politikern, ist das Gerede von Charakter und inneren Werten offensichtlich nicht so ernst gemeint wie man "eigentlich" Annehmen sollte.
Du solltest mal nicht so verallgemeinern. Status und Geld werden hier seit jeher gnadenlos überhöht.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Todoloo »

dfg82 hat geschrieben: ↑06.04.2024, 19:01 Du solltest mal nicht so verallgemeinern. Status und Geld werden hier seit jeher gnadenlos überhöht.
Ganz Unrecht hat er nicht.
Viele Männer und Frauen suchen ehrlicherweise gar keine Beziehung.
Eine Beziehung zu suchen ist politisch korrekt und gesellschaftlich gewünscht.
Also sagt es jeder, um soziale Bestrafung zu vermeiden.
Aber wie viele Männer gibt es, die eine Beziehung nur wegen regelmäßigen Sex wollen?
We viele Frauen gibt es, die eigentlich nur einen Vater für "ihre" Kinder wollen?
Wie viele Männer wollen hübsche Frauen nur als Statusboost für ihr erfolgreiches Leben?
Und wie viele Frauen suchen einen Mann nur danach aus, um gegen ihre Freundinnen "zu gewinnen"?

Es sind viel mehr Menschen extrem oberflächlich als man allgemein annimmt.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von knopper »

Betty1985 hat geschrieben: ↑06.04.2024, 07:36 Ansonsten wird das Küssen schwieriger, der Sex ist eingeschränkter, etc.
Mein Ex-Mann war sogar 1cm kleiner als ich.
Mein jetziger Partner ist 10cm größer - empfinde ich als ideal...
ich wollte es nicht direkt schreiben, aber ja das ist wirklich so. :D
Ich finde der Unterschied sollte nicht zu groß sein, wobei gleich groß oder ein Stückchen größer noch absolut ok sind.
10 cm kleiner sind ideal, ja.

Puzzleteil hat geschrieben: ↑06.04.2024, 12:26 Tja, gut Aussehende Männer sind sich dessen allerdings auch bewusst und wählen im Zweifel eher die besser Aussehende Frau. Irgendwie ist Aussehen :spiegel: und Status/Geld immer wichtiger als die "Persönlichkeit", welche eher eine langfristig erfolgreiche Partnerschaft verspricht. Wie lange es hält scheint jedenfalls in der ersten Lebenshälfte (den meisten) egal zu sein? :gruebel:
ja... nicht umsonst gibt es ja den Begriff des "Austobens". Bis dann auch irgendwann diese Männer genug davon haben und auf andere Werte schauen.
Das ist ganz normal und war schon immer so, zumindest für einen Teil der Männer und Frauen.

Puzzleteil hat geschrieben: ↑06.04.2024, 12:26 Wäre Klasse es gäbe einen Ausschalt-Knopf um gelegentlich sein Denk-Karussell Auszuschalten und die Welt einfach mal Kopf stehen zu lassen :kopfstand:
oh ja. da wäre ich einer mit der ersten der das in Anspruch nehmen würde :D
Einfach mal machen, und nicht zuviel Grübelei und Kopfzerbrechen, aber ganz abstellen kann man es eben nie.
Ich denke aber da ist bei mir noch Potential da. :D
Zuletzt geändert von knopper am 07.04.2024, 21:54, insgesamt 1-mal geändert.
Levyn
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Levyn »

Todoloo hat geschrieben: ↑01.04.2024, 10:52 Aber das ist doch irgendwie traurig.
Das Liebesleben scheint ein klares Verfallsdstum zu haben.
Und als AB durfte ich die schönen Seiten nie erleben.
Das tut weh.
Persönlich glaube ich ja, dass man einen großen Einfluss darauf hat, ob die Liebe ein Verfallsdatum hat. Ich finde, dass Menschen, gerade wenn sie Kinder haben, bequemer werden und sich keine wirkliche Mühe mehr für den Partner geben, weil der ja sowieso da ist.
Man muss sich aber klar machen, dass menschliche Beziehung einfach auch Arbeit sind und man sie nicht als selbstverständlich wahrnehmen darf, auch wenn es einfach ist. Wir haben hier Forum doch auch jüngst eine Userin gehabt, die darüber geschrieben hat, dass sie schon seit mehr als einer Dekade nicht mehr mit ihrem Freund geschlafen hat und auch die Leidenschaft verloren gegangen ist. Jedoch kam die dann wieder als ihr Freund sich langsam von ihr entfernte und mit einer anderen Frau am Anbandeln war. Erst da hat die Userin dann wieder eine gewisse Anziehung gefunden.
Puzzleteil hat geschrieben: ↑03.04.2024, 20:13 Es bleibt jedoch seltsam, das Charakter und Persönlichkeit offenbar nie ausreichend sind um körperliche Defizite "wett" zu machen?
Das kommt doch auch sicherlich voll darauf an, was man unter "körperliche Defizite" versteht. Wenn man im Rollstuhl sitzt, dann ist das definitiv ein erheblicher Nachteil, wenn es ums Dating geht.
Wenn man aber nicht unbedingt dem konventionellen Schönheitsideal entspricht, dann kann man schon viel wettmachen. Charakter und Persönlichkeit sind ja auch relative Eigenschaften auf die jeder anders reagiert. Man kann sich ja nicht hinstellen und sagen "Ich hab einen tollen Charakter und eine tolle Persönlichkeit, aber die Leute sehen das nie". So objektiv ist das dann doch nicht. Da kommt es dann wahrscheinlich eher darauf an, ob andere Menschen die Selbstwahrnehmung teilen. Ich kann mich für den charismatischsten Typen auf Erden halten, aber wenn mich andere trotzdem als zurückhaltend und unsicher wahrnehmen, dann bringt mir das im Datinggame auch nichts.
knopper hat geschrieben: ↑05.04.2024, 22:09 Es ist eben irgendwann so dass diese jugendliche Leichtigkeit, das 1. Kennenlernen, die 1. Berührung usw.... verflogen ist auch wenn man sich das 1. mal trifft.
Das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner. Wenn ich die Leute danach frage wie ihre ersten Erfahrungen waren, dann waren das selten so romantische Beschreibungen. Viel öfter höre ich negative Adjektive, die sie mit ihren ersten Verliebtheiten verbinden als super tolle Erfahrungen. Es ist wohl auch echt ein perspektivisches Ding und man romantisiert vieles einfach. Ich beschreibe das gerne mit dem Sex im Auto. Von der Vorstellung hört sich das schon so spannend und irgendwie unkonventionell an, weil man einfach nicht darauf warten kann im Bett erst zu landen, sondern direkt über einen herfällt. Es hat auch so einen gewissen verbotenen Touch, weil andere Leute einen ja erwischen könnten, aber ich persönlich empfand es als absolut unangenehme Erfahrung, weil es super unbequem ist. Es ist halt einfach eine Sache, die man erzählt, um zu sagen, dass man das ja schon gemacht hat, als dass es wirklich wiederholungswürdig ist.
Puzzleteil hat geschrieben: ↑06.04.2024, 12:26 Tja, gut Aussehende Männer sind sich dessen allerdings auch bewusst und wählen im Zweifel eher die besser Aussehende Frau. Irgendwie ist Aussehen und Status/Geld immer wichtiger als die "Persönlichkeit", welche eher eine langfristig erfolgreiche Partnerschaft verspricht.
Finde ich jetzt nicht unbedingt. Ich würde behaupten, dass viele Männer definitiv eher nach der Persönlichkeit gehen, wenn es um Partnerschaften geht. Natürlich meine ich das im Verhältnis.
Ich würde auch lieber eine Partnerin haben wollen, die ansatzweise meinem Typ entspricht, aber dann zusätzlich noch eine tolle Persönlichkeit hat. Da lasse ich dann auch gerne alle objektiv hübscheren Frauen links liegen. Für mich ist diese Frau dann trotzdem toller. Ich merke ja auch selbst wie sehr die Persönlichkeit meine Bewertung von Attraktivität - selbst die optische - beeinflusst.
Damit will ich nicht sagen, dass sich eine 4/10 dann automatisch in eine 8/10 verwandeln wird, sondern dass ich jede Frau, die ich optisch erstmal als 6/10 bewerte, in eine 8/10 oder sogar 10/10 verwandeln kann, wenn sie irgendetwas an sich hat, was ich persönlich anziehend finde.
Als jemand der auch viel mit super hübschen Mädels zu tun hat, merke ich auch, dass ich bei vielen Mädels wirklich auch nur ein hübsches Gesicht sehe, aber sie mich ansonsten wenig ansprechen. Ich kann mit denen ganz normal reden und habe auch nicht wirklich das Bedürfnis sie kennen zu lernen. Dagegen treffe ich auch Mädels, die leicht überdurchschnittlich hübsch sind, aber die dann irgendetwas an sich haben, das ich einfach mega attraktiv finde.
Todoloo hat geschrieben: ↑07.04.2024, 13:17 Es sind viel mehr Menschen extrem oberflächlich als man allgemein annimmt.
Will man aber mit diesen Menschen zu tun haben? Ich kenne solche Menschen von denen du sprichst, aber diese Leute geben mir persönlich nichts und die wirken auch nie so richtig happy.
knopper hat geschrieben: ↑07.04.2024, 21:54 ja... nicht umsonst gibt es ja den Begriff des "Austobens". Bis dann auch irgendwann diese Männer genug davon haben und auf andere Werte schauen.
Das ist ganz normal und war schon immer so, zumindest für einen Teil der Männer und Frauen.
Ich glaube ja eher, dass sich die Männer da "austoben" wollen, weil sie sich nach dem gesellschaftlichen Ideal sehnen als erfolgreicher Mann gesehen zu werden. Das sind Männer, die von sich sagen können wollen, dass sie ein Frauenheld waren bzw. sie keine Probleme mit dem Gewinnen von Frauenherzen hatten.
Um sich und seine Bedürfnisse zu erkunden, geht es doch fast gar nicht. Es geht einfach nur darum sich sagen zu können "Yeah, ich bin ein Checker. Ich bin geil".
Das kommt mir dann eher wie ein Spiel vor, in dem es Gewinner und Verlierer gibt. Mit einer echten menschlichen Beziehungen hat das meiner Meinung nach aber dann echt wenig zu tun.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Puzzleteil »

Levyn hat geschrieben: ↑08.04.2024, 16:24 4/10 ... 6/10 ... 8/10 ... 10/10
Uff - nach dem Schema eines solchen Punktesystem habe ich Frauen noch nie "bewertet" und Eingeteilt.

Liebe Frauen hier, teilt ihr Männern auch so ein, je nach dem wie attraktiv sie insgesamt für euch erscheinen?


Aber ja, das stimmt natürlich, Charakter und Persönlichkeit sind schwerlich bewertbar und immer alles sehr individuell im Auge des Betrachters. Und sowieso nur dann, wenn man jemanden findet, der oder die, das überhaupt will. Im Sinne von Kennenlernen mit ausreichend Zeit. Gerade das scheint mir aber nicht mehr in Mode zu sein. Ausgewählt wird überwiegend nach dem Wisch und weg -Prinzip der äußerlichen Kriterien. Und wenn das "augenscheinlich" passt und dann auch noch erwidert wird, geht's gleich beim ersten Date ins Schlafzimmer ... spätestens aber beim zweiten oder dritten Treffen ... schwupps findet man sich in einer "Beziehung" wieder und rasch kommt dann der Alltag und bringt die entsprechenden Persönlichkeiten inklusive Marotten und Angewohnheiten zutage. Das es dann immer noch passt ist eher selten sein, wie man an den Trennungsquoten unschwer erkennen kann. Die einen halten länger durch, die anderen sind wechselfreudiger, wisch und weg zum nächsten "Abenteuer" ... alles irgendwie so überhaupt nicht mehr meine Welt. Ohne damit sagen zu wollen, das Früher alles besser gewesen sei, wahrlich nicht.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Rantanplan »

Also ich habe so eine Aufteilung für mich nicht. Und obwohl jemand extrem gut aussieht heisst das noch gar nichts. Bei mir entscheidet sehr viel auch die Nase...ich muss jemanden gut riechen können. Das ist bei sehr vielen Leute eher nicht der Fall und das macht es so schwierig. Und geht natürlich auch nur über persönlichen Kontakt...
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von selina »

Puzzleteil hat geschrieben: ↑13.04.2024, 06:07
Levyn hat geschrieben: ↑08.04.2024, 16:24 4/10 ... 6/10 ... 8/10 ... 10/10
Uff - nach dem Schema eines solchen Punktesystem habe ich Frauen noch nie "bewertet" und Eingeteilt.

Liebe Frauen hier, teilt ihr Männern auch so ein, je nach dem wie attraktiv sie insgesamt für euch erscheinen?
Nee noch nie. Wozu auch. :gruebel:
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Levyn »

Puzzleteil hat geschrieben: ↑13.04.2024, 06:07 Und wenn das "augenscheinlich" passt und dann auch noch erwidert wird, geht's gleich beim ersten Date ins Schlafzimmer ... spätestens aber beim zweiten oder dritten Treffen ... schwupps findet man sich in einer "Beziehung" wieder
Sexdates über Tinder sind, im Vergleich zu allen Usern, die sich treffen, wohl eher die Ausnahme. Natürlich merkt man sich solche Informationen viel mehr als die ganzen anderen First Dates, die in einen netten Abend geendet sind, aber ansonsten nicht viel passiert ist.
Und solche Sexdates bleiben meist auch nur Sexdates. D.h. die Frau will mit jemandem schlafen, der ihrer Meinung nach hot ist und danach sieht man sich nie wieder. Passiert ja auch häufig im Club.
Damit will ich grundsätzlich auch nur sagen, dass man nicht so hohe Erwartungen an das erste Date haben sollte, falls es sich denn irgendwann mal ergibt. Man bekommt also keinen Korb, nur weil das Mädel auf dem ersten Date nicht direkt das Schlafzimmer aufgesucht hat.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Puzzleteil »

Levyn hat geschrieben: ↑14.04.2024, 16:13 ...dass man nicht so hohe Erwartungen an das erste Date haben sollte...
Also meine persönliche Anzahl von ersten Dates ist über das ganze Leben recht überschaubar geblieben und meine Erwartungen an ein solches Date beschränken sich zunächst Mal nur auf die Dinge, welche sozusagen die Grundlage für dieses Date sind. Nämlich das, was zb. in einer Annonce geschrieben stand, wonach gesucht wurde (egal welche Seite das Inserat aufgegeben hatte), oder auch das, worüber man im Gespräch zuvor gesprochen hat. Und das waren bei mir NIE irgendwelche Abenteuer, Affären, one night stands ...

Unter solchen Umständen, können und müssen einem dann schon Zweifel aufkommen, wie ernsthaft die angebliche Partnersuche vom Gegenüber gemeint sein kann, wenn dort im Grunde die Trieb-Befriedigung im Vordergrund steht? Und da heißt es immer "Männer denken immer nur an das Eine", nach meinen - zugegeben nicht sooo vielen - Erfahrungen traf das halt eher auf die Mädels zu als auf mich.
Aktuell stehe ich gerade vor der Entscheidung ob man sich mit einer Person überhaupt noch treffen sollte? Die von sich aus, schon beim "ersten Telefonat" mit diesem Thema Angefangen hat ... vielleicht ist es so: ALLE denken nur an das Eine, bloß ich nicht? Bin halt eine Art Außerirdischer :kopfstand: in dieser Welt, irgendwie komisch alles :gruebel:
Zuletzt geändert von Puzzleteil am 18.04.2024, 06:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von knopper »

Puzzleteil hat geschrieben: ↑18.04.2024, 06:40 Unter solchen Umständen, können und müssen einem dann schon Zweifel aufkommen, wie ernsthaft die angebliche Partnersuche vom Gegenüber gemeint sein kann, wenn dort im Grunde die Trieb-Befriedigung im Vordergrund steht? Und da heißt es immer "Männer denken immer nur an das Eine", nach meinen - zugegeben nicht sooo vielen - Erfahrungen traf das halt eher auf die Mädels zu als auf mich.
das schon, aber andererseits ist ja gerade so was für einen HC-AB auch schon fast wie ein 6er im Lotto.
Also wenn es bisher nie geklappt und gepasst hat und man dann doch mal auf eine Dame trifft die gleich mehr will. Warum nicht? Ist ja im Grunde auch was ganz normales und die Allermeisten erleben das schon im Teeniealter.

Puzzleteil hat geschrieben: ↑18.04.2024, 06:40 Aktuell stehe ich gerade vor der Entscheidung ob man sich mit einer Person überhaupt noch treffen sollte? Die von sich aus, schon beim "ersten Telefonat" mit diesem Thema Angefangen hat ... vielleicht ist es so: ALLE denken nur an das Eine, bloß ich nicht? Bin halt eine Art Außerirdischer :kopfstand: in dieser Welt, irgendwie komisch alles :gruebel:
ja am Ende ist es so.
Ich wollte es auch lange nicht für wahr haben. Natürlich nicht sofort jede Frau....aber jede "normale" Frau möchte auch irgendwann Sex, die eine früher, die andere später. Das sollte man stets im Hinterkopf behalten bzw. nicht zu viel falsche Vorsicht und Zurückhaltung walten lassen.
Es führt am Ende zu nix bzw. eben zu einem HC-AB Dasein. Lieber einmal mehr trauen und frech sein als zu wenig, auch wenn die Gesellschaft da aktuell gern etwas anderes suggeriert.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Puzzleteil »

knopper hat geschrieben: ↑21.04.2024, 03:25 ....aber jede "normale" Frau möchte auch irgendwann Sex, die eine früher, die andere später.
Es ist ja nicht so, das ich überhaupt keine Gelüste dieser Art hätte. Es macht aber einen Unterschied, ob sich "das Eine" zwischen zwei sich liebenden, quasi von selber, ergibt. Im richtigen Moment, in der passenden Stimmung usw. Oder ob das Gegenüber einen nur benutzt und dabei erwartet das man "gefälligst" wie eine Maschine auf Knopfdruck funktioniert ... und dann wundert sich manche "Dame", das ihre Befriedigungsmaschine vermeintlich impotent sei, verursacht mit ihrem Verhalten aber selbst den psychisch/psychosomatischen Auslösegrund. Für meinen Teil ist es so, das ich einfach keine Lust mehr habe "auf Knopfdruck" die Erwartungshaltung einer Frau zu erfüllen, zumal wenn diese sich in diesem Moment einen Dreck für meine Befindlichkeit interessiert. Und sich dazu noch einfach nur hinlegt und bedienen lässt, ohne sich selber auch nur ein my zu bewegen. Genau das hatte ich bei der Ex nach den ersten paar Wochen erlebt, das sie danach glaubte ich sei als Partner für ihre Bedürfnis sozusagen "zuständig", wie sie es einmal wörtlich Formuliert hatte. Nee, als Mann bin ich da genauso wenig zu irgendwas "verpflichtet" wie umgekehrt!

Ganz ehrlich, ich kann nach 54 Jahren meine Schlafzimmer-Erfahrungen an einer Hand abzählen (die Zahl der Damen betreffend) und hatte nur zwei Mal das "Glück", das sich alles wirklich gut angefühlt hat und es in dieser jeweils mehrere Monate andauernden Phase auch viel Lust und Liebe gab. Auf die übrigen Zeiten im Leben hätte ich gerne verzichten können ... alles nicht gut gelaufen.
Naja, hat immerhin dazu gereicht um von Null bis zum schuldenfreien EFH mit Garten drumherum zu kommen. Und das mit einem unterdurchschnittlichen Normaleinkommen. Aber das wird für einen allein mit der Zeit auch zur Last, als das man sich noch an seinem sanierungsbedürftigen Altbau freuen könnte... Dazu kommt, das man mit dem was man hat, besser nicht am Partnermarkt wirbt, es lockt nur um so mehr die Zecken an ... orientiere mich nun wieder in Richtung Mietwohnung, nachdem ich im Umfeld all die 80 Jährigen und noch älteren sehe, wie sie sich allein auf ihren Grundstücken abmühen und quälen (müssen) ...
knopper hat geschrieben: ↑21.04.2024, 03:25 Ist ja im Grunde auch was ganz normales und die Allermeisten erleben das schon im Teeniealter.
Das einzige was ich vor dem 22. LJ in dieser Hinsicht "erlebt" habe, war eine traumatische Erfahrungen mit drei Klassen-Kameradinnen. Die eine (10cm größer und recht voluminös und kräftig) hielt mich fest und die anderen zogen die Hose runter ... wollten nur mal gucken, aber das hätten sie ggf. ja auch anders haben können! Nee, das war gar kein guter Start, den sich die "Damen" bei mir geleistet haben. Bin aber generell sehr enttäuscht wie weit doch Wunsch und Wirklichkeit in Sachen Umgang der Menschen (generell) auseinander klaffen ... mir kommt es so vor, das nach dem Tod eigentlich gar nichts weiter schlimmes auf uns zu kommen kann, denn in der Hölle sind wir im Diesseits ja schon! Wo bleibt mein Stück Himmel, wo ist meine Sonne? :gruebel: Hatte leider nicht das Glück sie zu finden, oder gar in jungen Jahren schon zu finden, bzw. ihr zu begegnen. Vielleicht wird es ja noch, oder vielleicht war's das auch schon und es passiert nichts Gutes mehr? Ich wünsche allen die noch Hoffnung haben :vielglueck:
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von knopper »

Puzzleteil hat geschrieben: ↑22.04.2024, 07:52 Es ist ja nicht so, das ich überhaupt keine Gelüste dieser Art hätte. Es macht aber einen Unterschied, ob sich "das Eine" zwischen zwei sich liebenden, quasi von selber, ergibt. Im richtigen Moment, in der passenden Stimmung usw. Oder ob das Gegenüber einen nur benutzt und dabei erwartet das man "gefälligst" wie eine Maschine auf Knopfdruck funktioniert ... und dann wundert sich manche "Dame", das ihre Befriedigungsmaschine vermeintlich impotent sei, verursacht mit ihrem Verhalten aber selbst den psychisch/psychosomatischen Auslösegrund.
ja ganz richtig, diesen Unterschied macht es wohl auch wenn ich da jetzt noch nicht so groß mitreden kann da ich bisher nur die "Befriedigungsmaschine" wie du es beschreibst. Das geht eben nicht auf Knopfdruck, jedenfalls nicht bei mir.
Andere Männer haben damit evt. weniger Probleme und nutzen so eine Situation vermutlich voll aus.
Puzzleteil hat geschrieben: ↑22.04.2024, 07:52 Das einzige was ich vor dem 22. LJ in dieser Hinsicht "erlebt" habe, war eine traumatische Erfahrungen mit drei Klassen-Kameradinnen. Die eine (10cm größer und recht voluminös und kräftig) hielt mich fest und die anderen zogen die Hose runter ... wollten nur mal gucken, aber das hätten sie ggf. ja auch anders haben können! Nee, das war gar kein guter Start, den sich die "Damen" bei mir geleistet haben.
uff ok. das tut mir leid und klingt ja wirklich unschön.
Wäre für mich sicher auch sehr traumatisch gewesen. Da hat man sicherlich auch eine ganze Weile dran zu knabbern.
…und man stelle sich die Situation mal andersrum vor, 3 Männer die das bei einer Frau machen. Ich glaube mehr muss ich da jetzt nicht schreiben.

Puzzleteil hat geschrieben: ↑22.04.2024, 07:52 Bin aber generell sehr enttäuscht wie weit doch Wunsch und Wirklichkeit in Sachen Umgang der Menschen (generell) auseinander klaffen ... mir kommt es so vor, das nach dem Tod eigentlich gar nichts weiter schlimmes auf uns zu kommen kann, denn in der Hölle sind wir im Diesseits ja schon! Wo bleibt mein Stück Himmel, wo ist meine Sonne? :gruebel: Hatte leider nicht das Glück sie zu finden, oder gar in jungen Jahren schon zu finden, bzw. ihr zu begegnen. Vielleicht wird es ja noch, oder vielleicht war's das auch schon und es passiert nichts Gutes mehr? Ich wünsche allen die noch Hoffnung haben :vielglueck:
kann deine Gefühle sehr gut nachvollziehen, mir geht es ja auch nicht anders.
Ein wenig Trost spendet dass vergleichen mit anderen Regionen der Welt wir hier vielleicht ja doch noch kleines Stück Himmel haben, auch wenn sich das alles irgendwie zu drehen scheint.
Wirkliches Glück lässt sich aber auch mit dieser Gewissheit nicht herbei zaubern.
Ich würde mal behaupten es gehört schon eine Menge Glück dazu wirklich die Richtige Partnerin zu finden. Klar es gibt sie irgendwo, nur das nützt mir ja nicht viel.

Die Hoffnung gebe ich jedenfalls auch nicht auf. Vielen Dank dir. :)
Puzzleteil

Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Puzzleteil »

knopper hat geschrieben: ↑22.04.2024, 15:56
Puzzleteil hat geschrieben: ↑22.04.2024, 07:52 Das einzige was ich vor dem 22. LJ in dieser Hinsicht "erlebt" habe ...
uff ok. das tut mir leid und klingt ja wirklich unschön.
Wäre für mich sicher auch sehr traumatisch gewesen. Da hat man sicherlich auch eine ganze Weile dran zu knabbern.
Es gibt Dinge, die einen sofort umhauen und es gibt Dinge die einen erst später im Leben Einholen.

Jeder kennt diesen Begriff von der "midlife crisis" ... ich konnte damit früher auch nie viel Anfangen. Bis etwa ab dem 45. Lebensjahr, ab da hatte ich einige Erkenntnisreiche Momenten bzgl. der Vergangenheit, insbesondere der länger zurück liegenden. Da war noch manches das erst so im nach hinein diese "Traumatische" Wirkung entfaltet ...

Z.b. wenn einem klar wird, das man eigentlich nie wirklich Teil der eigenen Familie war, obwohl man (biologische) Eltern und Geschwister hatte ... latent hat man das schon immer gespürt, konnte es aber nie zuordnen, warum und wieso. Und dann Boooam, klärt sich das und mit dieser Frage auch gleich, warum Eltern+Geschwister einem mit Anfang 20 so einen Satz wie "so lange du mit der zusammen bist, wollen wir nichts mehr mit dir zu tun haben" an den Kopf geworfen hatten ...

Diese krassen Erlebnisse der Dritten Art nahm ich in dem Moment des Geschehens gar nicht so richtig wahr und empfand das daher weniger dramatisch. Aber je mehr sich in der Mitte des Lebens die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ereignissen obbenbaren und sich das Puzzle des Lebens komplettiert, desto heftiger holt einen diese Vergangenheit ein und haut einen um.

Die Sache mit den drei Mädels aus der Schulklasse, kann man natürlich nicht mit 'ner Vergewaltigung vergleichen. Wir waren 11 bis 12 Jahre alt und die waren halt neugierig (ich auch) und wollten bloß mal gucken. Aber das wäre eben auch anders gegangen in dem Alter. Schön war es sicher nicht und mag sein, das es aber trotzdem einen ersten Knacks verursacht hatte, der einem später im Leben an manchem hindert.
Das es bis zum 22. LJ dauerte bis ich meine erste Freundin kennenlernte, hatte aber mehr mit dem Ehrgeiz zu tun, möglichst baldig und ein möglichst gutes Ausbildungsergebnis im Beruf zu erzielen. Das wiederum war dem Unterbewussten streben nach Anerkennung seitens des Vaters geschuldet, von dem ich nie wahrgenommen wurde, egal wie brav und ordentlich und erfolgreich ich auch war ... da hätte ich Professor werden können, das hätte ihm trotzdem nichts gegolten ... ich wusste damals nicht warum ... sieh oben "Midlife" ... da erhärteten sich die Verdachtsmomente ...

So haben hier wohl einige ähnliche Problemlagen aus ihrem Leben, zumindest als Teil-Ursache ihrer AB-Existenz. Von der durch Ausgrenzung, Mobbing und Rückzug, schon in jungen Jahren verhinderte Entwicklung der nötigen "Sozialkompetenzen" abgesehen, welche zwingend nötig sind um sich einen Freundeskreis zu entwickeln und schließlich auch Kontaktfähigkeiten zu erlernen, mittels derer man "normaler Weise" mit dem anderen Geschlecht in Interaktion kommt ...

Wer hier würde von sich behaupten gut Flirten zu können? Oder Small-Talk zu beherrschen und auch zu mögen? Wer von Euch kann gut Tanzen und macht das gerne? Wer geht alleine "aus"? ... bei alle dem liegt der Hase im Pfeffer. Es nutzt ja nichts, Sonntag Nachmittag ins Cafe zu gehen und je nach Jahreszeit ein Eis oder Tasse Kaffee zu bestellen, wenn man sich dabei nicht überwinden kann "jemanden" Anzusprechen, den Augenkontakt zu suchen, sich dazu zu setzen ... sofern "jemand" ansprechendes dort Anwesend ist, versteht sich.

Selbstbewusstsein kommt eben nicht allein aus einem selbst heraus. Sondern aus Selbstvertrauen, das den Mut erfordert etwas zu wagen, das dann erfolgreich ist, woraus man das Vertrauen in sich selbst und die eigenen Eigenschaften und oder Fähigkeiten schöpft. Dieser Mut folgt nicht zuletzt aus Ermutigung und Lob, das man beides in der Kindheit und Jugend durch sein Umfeld (Eltern, Geschwister, Verwandte, Lehrer, Freunde ...) erfahren sollte ... das passiert aber nicht, wenn man nur allein vor dem PC herum hängt und Spiele zockt. Oder wie zu meiner Zeit, allein mit dem Fahrrad durch Felder und Wiesen fährt ... Computer waren damals noch unbezahlbar, spielten bis zu meinem 21. Lebensjahr praktisch keine Rolle. Das Ergebnis, der verpassten Persönlichkeits-Entwicklung, ist aber das gleiche.

Den jüngeren von Euch würde ich empfehlen die eigene Lebensgeschichte zeitnah Aufzuarbeiten, damit sie euch nicht erst im "Midlife" einholt. Sucht euch 'nen Psychiater mit dem das möglich ist und der auch auf Persönlichkeits-Entwicklung spezialisiert ist. Zahlt es zur Not selbst, wenn die Kasse das für "lifestyle" hält und ihr es zahlen könnt. Es lohnt sich. Und zb. in den USA ist so etwas ganz normal, da werden solche Dinge auch nicht gesellschaftlich geächtet und tot geschwiegen, man wird nicht schief angeguckt, wenn man einen Termin beim Psycho hat ... das ist nur in unserem rückständigen Land so. Macht euch das bewusst, das es keine Schande ist. Ein paar Sitzungen zur Persönlichkeits-Entwicklung könnt ihr betrachten wie Fitness-Studio für die Psyche. Und wenn ihr Muskelaufbautraining in der Muckibude macht, da lästert ja auch keiner, im Gegenteil, dafür gibt es Anerkennung. :gewinner:
Zuletzt geändert von Puzzleteil am 24.04.2024, 14:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von topacity »

Hallo zusammen,

ich nähere mich diesem Thread mal vom anderen Ende der Skala, sprich ich bin überdurchschnittlich groß geraten. Mein maximaler jemals gemessener Wert lag bei 2,06m - aber inzwischen bin ich wohl schon einen cm "geschrumpft". Ich kann euch also aus eigener Erfahrung berichten, dass man mit dieser Länge auch keinen leichten Stand hat, da sich alles, aber wirklich alles um einen rum einfach zu klein anfühlt. Das geht los beim Klassiker Türen (bloß nicht zu leichtsinnig durch eine durchgehen!), geht weiter zur Kleidung (vieles gibt es leider nicht in meiner Größe), Bett (gibt es zwar in Überlänge, aber die Matratzenauswahl ist stark eingeschränkt) bis hin zum Auto (Traumauto gefunden! Pass ich halt bloß nicht richtig rein...). Ich könnte diese Liste unendlich fortsetzen und sogar um Geschichten erweitern, wo ich schon mal in unangenehme Situationen gekommen bin, nur weil ich aus der Menge rausragte, aber das führt jetzt erst mal zu weit.

Klar, inzwischen bin ich einigermaßen an all diese Problemchen gewohnt, und auch an die Tatsache, dass ich egal wo ich hingehe mal wieder "der Größte" sein werde und wahrscheinlich einen "lustigen" Spruch zu hören bekomme, aber aus meiner Sicht ist die optimale Größe für einen Mann wirklich irgendwo zwischen 1,80m und 1,90m.
Man hört zwar auch von Frauen immer, der Mann soll doch groß sein, aber ganz ehrlich? Ich denke die Damen haben da auch eher 1,90 im Kopf, Ü2 kommt einfach doch zu selten vor, somit ist diese Größe irgendwie ausgeblendet. Zumindest ich habe da schon oft eine ablehnende Haltung erlebt. Es gibt zwar sogar Online-Singlebörsen für große Menschen, aber 1. ist da nur wenig los und 2. melden sich da oft auch sehr kleine Frauen an, die dann trotzdem kein Interesse haben.

Wie auch immer: irgendwo habe ich mal aufgeschnappt, dass der Mann 10% größer sein soll als die Frau. Ich hoffe also immer noch auf eine Begegnung mit meiner 1,86-Traumfrau ;-)
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von captain-slow »

Ja mit 1,58 m bist du sehr klein aber du wirst es nun mal nicht ändern können, also besser nimmst du das Thema mit Selbstsicherheit und Humor und konzentrierst du dich auf das, was du statt körperlich Grösse bietest.

Dank Übergewicht und Glatze komme ich auch nicht so gut bei den meisten Frauen an. Das Problem ist erst mal ein Treffen zu bekommen, beim Treffen zu überzeugen scheint mir einfacher zu sein.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Puzzleteil »

topacity hat geschrieben: ↑25.04.2024, 16:52 Hallo zusammen,
ich nähere mich diesem Thread mal vom anderen Ende der Skala, sprich ich bin überdurchschnittlich groß geraten.
Danke für den Beitrag. Er erinnert daran, das es generell schwierig ist, wenn "äußere Umstände" (Größe, Alter, Beruf, Wohnort, ...) zur zentralen Grundsatzfrage erklärt werden, ob man (oder frau) sich eine Beziehung mit einem virtuellen Gegenüber im Internet (oder einer Zeitungs-Annonce) vorstellen kann. Denn immer wenn man glaubt in einer Auswahl-Situation zu sein, in der man die vermeintlich freie Wahl hat, wird man automatisch wählerisch reagieren.

Frauen um die 1,90m sieht man in Kontaktbörsen gelegentlich auch, doch je begrenzter die persönliche Auswahl durch Eingrenzung mittels eines Kriteriums wird, desto schwieriger wird sie weiterhin durch weitere Punkte, die man auch für wichtig hält. Kann halt sein, das die "perfekte" 1,86m Single-Frau, zu weit weg wohnt, oder andere Dinge nicht passen, wie zb. schon die Frage des Nicht-/-Rauchens oder oder oder . . . .

Ich glaub' wir sind alle zu sehr darauf fixiert unbedingt das (fast) Perfekte haben zu wollen, weil wir das bei Amazon ja auch ständig bekommen ...
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Puzzleteil hat geschrieben: ↑13.04.2024, 06:07 [...] Ausgewählt wird überwiegend nach dem Wisch und weg -Prinzip der äußerlichen Kriterien. [...]
Ganz so genau teile ich Männer nicht in ein Schema, aber ob ich jemanden optisch ausreichend finde oder nicht schon. Da fällt aber schon die Mehrheit rein, auch wenn ich innerhalb der Mehrheit auch Abstufungen in der Attraktivität wahrnehmen kann. Wenn ich einen Mann attraktiv finde, heißt das aber noch nicht, ob ich ihn kennenlernen möchte oder er für Sex oder eine Beziehung in Frage kommt. Ich glaube, deshalb fiel mir Onlinedating auch schwer. Ich konnte mir ein Treffen mit den meisten vorstellen, sie aber anscheinend nicht mit mir. Ich brauche paar Treffen, um zu wissen, ob Sex bzw Beziehung in Frage kommt. Eine Freundin sagte mir auch mal, dass ich zu lange warte. Sie dagegen ist immer schnell in einer Beziehung, aber genauso auch wieder Single. Mir ist das nichts. Mag sein, dass es früher anders war - ist jedenfalls auch mein Eindruck, aber meine Großeltern waren auch noch nicht so von den Medien beeinflusst. Man nahm das, was einem vor den Füßen lag.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 03.05.2024, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Körpergröße - wann ist sie nicht mehr kompensierbar?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Puzzleteil hat geschrieben: ↑18.04.2024, 06:40 ...
Wenn bereits beim Schreiben im Onlinedating das Thema Sex aufkam und nach der Häufigkeit und Lieblingsstellungen gefragt wurde, hatte ich mich garnicht mehr getroffen. Zu Beginn meiner Onlinedatingphase war das noch kein Ausschlusskriterium, aber wenn man dann öfters versetzt wird oder er geht nach 5 Minuten des Treffens, dann war mir irgendwann klar, dass das keinen Sinn macht. Damals war das noch ein absolutes No-Go für mich, heutzutage könnte ich es mir zwar vorstellen, weiß aber, dass ich nicht der Typ dazu bin, auch wenn es am Ende nur auf Sex hinausläuft.

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