Hallo,
Ich bin selbst AB, ungeküsst, keinerlei sexuelle oder sonstige Liebeserfahrungen. Ich finds cool zu lesen wie Du Dich um einen Mann bemühst und Geduld zeigst, zugleich aber selbst unsicher wirkt - zumindest hier.
Wie habt Ihr Euch kennengelernt? Was magst Du an ihm, das Du Interesse an ihm hast?
Ein paar Sachen sind mir aufgefallen- hier einfach ein paar Cents aus der Perspektive eines ABs:
Madame hat geschrieben: ↑09.06.2024, 17:44
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Ich habe vor ein paar Monaten einen Mann kennengelernt, der sehr sehr wenig Beziehungserfahrungen vorweisen kann.
Er sagt von sich aus, er hat mit dem Thema Beziehung irgendwann einfach abgeschlossen und sich damit arrangiert. Er ist seit ca 5 Jahren Single und ich traue mich ehrlich gesagt nicht nachzufragen, wie seine bisherigen Erfahrungen waren. Dies scheint ein heikles Thema zu sein. Er redet von sich aus nicht darüber.
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Da passt was für mich etwas nicht zusammen. Auch wenn es nicht unwahrscheinlich klingt- Nur weil er seit 5 Jahren Single ist, ist er deshalb noch kein AB.
Und es gibt Menschen, für die ist Vergangenheit tatsächlich etwas abgeschlossenes- warum noch darüber reden?
Die Frage ist überhaupt: Macht das einen Unterschied, ob er AB ist oder nicht?
Ich würd sagen: nicht wirklich. Jeder Jeck ist anders. Er gehört Deiner Beschreibung nach eher zu denen, die eher passiv sind- die Herausforderung ist also selbst aktiv zu werden, wenn man bisher selbst eher passiv war.
Redet Ihr über Eure Bedürfnisse? Über Eure Wünsche? Wie Du Dich selbst mit ihm in seiner Gegenwart fühlst?
Interessant fand ich folgenden Satz von Dir: "in den nächsten Tagen steht ein Gespräch an..." Klingt wie in einer beruflichen Situation, oder einem Konfliktfall- aber nicht wie ein entspanntes Kennenlernen. Was macht Ihr bei Euren Treffen? Wo trefft Ihr Euch?
Auch interessant: Du möchtest nicht, das er das Gefühl hat, Du möchtest ihn ändern. Bei so Aussagen frage ich mich immer, ob der Satz nicht auch bedeuten könnte: ich würde ihn gerne ändern- will aber nicht das er es mitbekommt. Wäre verständlich, so wie Duvdie Situation beschrieben hast.
Was das Schreiben angeht- gewisse Dinge lassen sich besser aussprechen als schreiben, und umgekehrt. Wenn ich zum Beispiel jemanden sehr mag, dann geht mir persönlich die Schreiberei auch eher auf die Nerven. Dann will ich der Person nahe sein.
Mein Tipp: sehe ihn als den Mensch an, der er ist. Erkenne die Unterschiede zu Dir an- er muss Dir nicht gleichen. Und versuche langsam die nä. Schritte zu initiieren- ich kann aber nachvollziehen, dass Du mehr Initiative von ihm wünschst- Liebe und Beziehung ist kein Einbahnstrasse, wo es kein Entgegenkommen gibt.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.