Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Der öffentliche Austauschbereich des AB-Treff zu allem, rund um das Thema Absolute Beginner.

Moderator: Codex Moderatoren

Forumsregeln
Dein Beitrag wird öffentlich sichtbar sein. Für mehr Privatsphäre wechsle bitte in den AB-Treff Nachtclub. Vor der Freigabe wird Dein Beitrag von einem Moderator geprüft, ob dieser dem Codex des AB-Treff entspricht:

  • Denk daran, dass die anderen Mitglieder ebenso Menschen sind wie Du.
  • Bleib beim Thema und trage konstruktiv bei.
  • Erzähle von Dir und Deinen Erfahrungen.
  • Vermeide Wiederholungen, zitiere nur was für Deine Antwort relevant ist.
  • Verzichte auf abwertende Äußerungen.
  • Antworte auf das, was geschrieben wurde.
  • Nicht alles muss öffentlich gesagt werden.
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
Benutzeravatar
RomNey
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2605
Registriert: 15.04.2021, 06:22
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Hamburg

Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von RomNey »

Moderation: Absolute Beginner Treff Diesen Beitrag und die nachfolgenden vier habe ich vom Thema "Ratschläge zur Partnersuche außerhalb von Dating-Plattformen" am 02.03.2025 abgetrennt und in dieses Thema ausgelagert, da es sich hierbei um ein eigenständiges Thema handelt.
Two-Tone hat geschrieben: ↑14.02.2025, 09:16 Begegnet mich eine Frau also empathisch, so reagiere ich wesentlich offener.
Was ist für dich empathisch?

Kaylin ist dir (in meinen Augen) auch empathisch begegnet, du hast es aber als persönlichen Angriff wahrgenommen.
Was nichts mit ihrer Aussage zu tun hat, ist alles in deinem Kopf.

Fühlt sich halt so an als müsste man deine Lebensgeschichte kennen damit man dir empathisch begegnen kann?

Two-Tone hat geschrieben: ↑14.02.2025, 09:16 Und nein, Falsch zu liegen akzeptiere ich nicht mehr bei mir. Zu oft durfte ich nicht recht haben, zum Beispiel gegen Klimawandelleugner, gegen Frauenhasser oder gegen Tierquäler, irgendwann hat man es satt. Also, Selbstbewusstsein zusammenraufen, ab sofort ist nichts mehr was ich sage, falsch. Im Notfall biege ich mir das zurecht.
Ja, schade habs mir fast gedacht...
Aber wenn du dich selbst nicht verbessern möchtest, ist das ja auch vollig legitim.
Also in meiner Welt ist es zumindest nicht möglich sich irgendwie zu verbessern, wenn ich der Meinung bin eh alles richtig zu machen.
Dann bin ich ja schon "perfekt" und es gibt nichts zu tun.

Ob man sich so selber belügen möchte und ob das gesund ist, muss jede/r für sich entscheiden.

Ich habe es sehr lange getan und es war sehr ungesund für mich und bestimmt auch unangenehm für mein Umfeld, das sowieso (nicht zuletzt auch deswegen) immer kleiner wurde.

An der Stelle macht es dann irgendwie eh keinen Sinn mehr dir nochmal irgendwas zu schreiben, weil alle deine Aussage eh richtig sind, alle die was anderes behaupten liegen falsch (oder wollen dich gar persönlich angreifen), wirklich schade.

Möchte mich an dieser Stelle nur kaylin anschließen
Na hoffentlich reagierst nicht immer so negativ auf Ratschläge. Dir weiterhin noch viel Erfolg.
Und dir alles Gute und Erfolg für deinen Weg wünschen.
Und das es dir vielleicht doch irgendwann möglich ist dein Handeln zu reflektieren und daraus zu lernen und Tipps/Hilfe anzunehmen.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 02.03.2025, 11:14, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Moderationshinweis ergänzt.
Normal ist was sich gut anfühlt!

ERSTER BEITRAG DES THEMAS
Benutzeravatar
Kolinatan
Beiträge: 3083
Registriert: 01.05.2023, 08:56
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Nähe Würzburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Kolinatan »

RomNey hat geschrieben: ↑14.02.2025, 13:52 Was ist für dich empathisch?
Was verstehst Du denn darunter? Nach meinem Verständnis müsste es dafür zunächst einen Dialog zwischen zwei Personen geben, damit eine Person auf eine andere empathisch eingehen könnte.

Der Beitrag, auf welchen Two-Tone zunächst reagiert hatte, hatte keinen persönlichen Bezug zu ihm, sondern wurde allgemein in die Runde gestellt. Er hat die Aussage - "ich meine nicht zocken" - entsprechend seinen Erfahrungen und Vorstellungen interpretiert. Vielleicht aufgrund von selbst erlebter Ablehnung, oder weil er aus anderen Äußerungen erlebt hat, dass Menschen die sich so äußern, solche abwertenden Assoziationen haben, gegenüber Menschen, welche gerne Computerspiele spielen.

Für mich bedeutet empathisch, dass sich jemand auf die Sichtweise, Vorstellung, Empfindung und/oder Meinung des anderen einstellt. Ohne dabei zu werten, zu korrigieren, zu belehren oder in anderer Weise die andere Person meint zurechtzuweisen zu wollen.
RomNey hat geschrieben: ↑14.02.2025, 13:52 Aber wenn du dich selbst nicht verbessern möchtest, ist das ja auch vollig legitim.
Das ist Deine Projektion. Ich lese die Äußerung von Two-Tone komplett anders.
Two-Tone hat geschrieben: ↑14.02.2025, 09:16 Und nein, Falsch zu liegen akzeptiere ich nicht mehr bei mir.
Für mich bedeutet diese Aussage, dass er beginnt sich selbst wertzuschätzen. Das er beginnt nach seinen Werten zu leben, statt sich von anderen bevormunden zu lassen, wie er zu sein und zu handeln hätte. Für mich hat er also gerade einen wichtigen Schritt gemacht, um er selbst zu sein. Möglich, dass er mit diesem Verhalten auf Kritik stößt, weil er ggf. nicht mehr so angepasst agiert, wie es andere von ihm erwarten und es ihm noch schwer fällt, Strategien zu finden, welche sowohl seine als auch die Bedürfnisse anderer Menschen gut erfüllen können.

In meiner Betrachtung beginnt er somit sich zu emanzipieren und von der Meinung und der Be- oder Verurteilung anderer Menschen unabhängig zu machen. Für mich ist die Vorstellung jemand müsse sich permanent "verbessern" eine gewaltvolle und bevormundende Umgangsweise. Indem ich meine Meinung äußere, gehe ich aktuell auch nicht empathisch auf Dich ein. Ein empathisches Eingehen würde anders aussehen.

Empathie-Modus on
Du siehst bei Two-Tones Verhalten Parallelen zu Deinem Verhalten in der Vergangenheit und möchtest ihm Deine Erfahrungen und Sorgen mitteilen und welche Probleme Dir daraus erwachsen sind, um ihn davor zu bewahren, die gleichen Fehler zu machen? Machst Du Dir sorgen, dass er einen Weg gehen könnte, in welchem er ähnlich wie Du, sein Umfeld vor den Kopf stößt und so vielleicht Freunde und Bekannte verliert?
Empathie-Modus off

Auch wenn Du dies schreibst, du fändest es legitim sich nicht verbessern zu wollen, so kann ich in keiner Deiner Ausführungen etwas lesen, dass Du sein Verhalten wirklich akzeptieren würdest. Insbesondere diese Aussage sagt für mich etwas anderes aus:
RomNey hat geschrieben: ↑14.02.2025, 13:52 Und das es dir vielleicht doch irgendwann möglich ist dein Handeln zu reflektieren und daraus zu lernen und Tipps/Hilfe anzunehmen.
Die Botschaft enthält für mich die folgende Aussage - auch wenn es natürlich meine Interpretation ist: Du hast Dich für die falsche Verhaltensweise entschieden, hoffentlich siehst Du es irgendwann ein, denn wir habe recht und Du solltest Dich besser so verhalten, wie wir es von Dir erwarten.

Auf mich wirkt Deine Ausführung so, dass Du zwar Dein Verhalten soweit verändert hast, dass Du begonnen hast den Hinweisen und Tipps andere Menschen zuzuhören und Dich mehr zu reflektieren, statt jede Kritik abzuwehren. Allerdings hast Du Dein Verhalten nicht grundsätzlich dahingehend geändert, recht haben zu wollen. Denn dass Du anderen vorgibst, welches Verhalten für sie - Deiner Meinung nach - das "richtige" sei, bringst Du - entsprechend meiner Interpretation Deiner Worte - recht eindeutig zum Ausdruck.

Ja, auch ich analysiere und bewerte Dein Verhalten, wenn ich dies so schreibe. Allerdings ist es nicht mein Ziel, dass Du Dein Verhalten änderst oder Dir etwas vorzuwerfen. Es ist Deine Entscheidung, ob und wie Du die Menschen um Dich herum beurteilen willst und ob Du in Verbindung mit ihnen gehen möchtest oder Du Dich von Menschen distanzierst, weil sie sich nicht Deinen Vorstellungen entsprechend verhalten. Mir ist es nur wichtig, eine andere Sichtweise zu Deiner Interpretation hinzuzufügen, da ich Two-Tones Schritt in seiner Entwicklung begrüße. Auch wenn ich davon ausgehe, dass er sich nicht mit Gewaltfreier Kommunikation beschäftigt, klingt seine Erklärung genau nach dem 2. Stadium auf dem Weg zur emotionalen Befreiung - das rebellische Stadium. Ich halte es für sinnvoll, solche Schritte zu unterstützen und zu bestärken.
berani.at hat geschrieben: 1. Emotionale Sklaverei: hier glauben wir für die Gefühle anderer verantwortlich zu sein
2. Das rebellische Stadium: wo wir jegliche Rücksichtnahme auf das, was andere fühlen oder brauchen, ablehnen
3. Emotionale Befreiung: wir übernehmen die volle Verantwortung für unsere eigenen Gefühle, aber nicht für die Gefühle anderer Menschen. Dabei ist uns bewusst, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse niemals auf Kosten anderer erfüllen können.
Quelle: Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation, S. 81
:se-vulcan+: Lebe lang und in Frieden.
Benutzeravatar
selina
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1431
Registriert: 20.05.2007, 19:10
Geschlecht: weiblich
AB-Status: AB Vergangenheit
Wohnort: Berlin-Pankow

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von selina »

Kolinatan hat geschrieben: ↑14.02.2025, 15:25 Auch wenn ich davon ausgehe, dass er sich nicht mit Gewaltfreier Kommunikation beschäftigt, klingt seine Erklärung genau nach dem 2. Stadium auf dem Weg zur emotionalen Befreiung - das rebellische Stadium. Ich halte es für sinnvoll, solche Schritte zu unterstützen und zu bestärken.
Versuchst damit nicht auch das Verhalten von ihm zu beeinflussen? Nur eben in eine andere Richtung. Und weil du diese (seine) Richtung für richtig hältst?
Glück ist für mich, wenn mir niemand auf den Sack geht.
Klaus Kinski
Benutzeravatar
Kolinatan
Beiträge: 3083
Registriert: 01.05.2023, 08:56
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Nähe Würzburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Kolinatan »

selina hat geschrieben: ↑01.03.2025, 16:18 Versuchst damit nicht auch das Verhalten von ihm zu beeinflussen?
Natürlich. Wir versuchen immer Einfluss auf unser Umfeld zu nehmen. Habe ich etwas Gegenteiliges ausgesagt?
selina hat geschrieben: ↑01.03.2025, 16:18 Und weil du diese (seine) Richtung für richtig hältst?
Nein. Mein Maßstab nachdem ich entscheide, welches Verhalten ich als Unterstützenswert betrachte, basiert nicht auf dem Schema "richtig/falsch", weil dann würde ich ebenfalls nur meinen normativen Maßstab auf die Handlungen anderer anwenden. Darum geht es mir nicht, sondern darum ein Verhalten zu unterstützen, welches nach meinem Verständnis ein selbstbestimmtes Leben fördert, welches ohne Verurteilungen auskommt.

Es mag von außen keinen großen Unterschied machen, ob ich nur normativ urteilte oder meine Bevorzugung von Verhaltensweisen auf einer Abwägung von verschiedenen Bedürfnissen und Werten basiert und es mir bei der Kommunikation meiner Präferenzen nicht um eine Verurteilung einer Person geht, weil sie sich anders verhält, als es meiner Präferenz entspricht. Für mich ist dieser Unterschied wichtig, weil es darum geht einen Menschen zu befähigen selbst abzuwägen, statt sich sozialem Druck zu beugen, Verurteilungen zu übernehmen und so zu reproduzieren.
:se-vulcan+: Lebe lang und in Frieden.
Benutzeravatar
RomNey
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2605
Registriert: 15.04.2021, 06:22
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Hamburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von RomNey »

selina hat geschrieben: ↑01.03.2025, 16:18
Kolinatan hat geschrieben: ↑14.02.2025, 15:25 Auch wenn ich davon ausgehe, dass er sich nicht mit Gewaltfreier Kommunikation beschäftigt, klingt seine Erklärung genau nach dem 2. Stadium auf dem Weg zur emotionalen Befreiung - das rebellische Stadium. Ich halte es für sinnvoll, solche Schritte zu unterstützen und zu bestärken.
Versuchst damit nicht auch das Verhalten von ihm zu beeinflussen? Nur eben in eine andere Richtung. Und weil du diese (seine) Richtung für richtig hältst?
Ich halte es zumindest für fragwürdig einem Menschen der sagt "ich hab recht, alles was ihr sagt stimmt nicht, falls ich doch ins straucheln komme lüge ich mir das irgendwie zusammen" dabei zu unterstützen und zu bestärken in diesem Verhalten.

Also mal abgesehen davon das es sowieso bei solchen Menschen keinen Einfluss haben wird.
Möchte da auch nur noch mal eine andere Meinung zu aufzeigen.
Ich halte es für komplett sinnlos einen Menschen darin zu unterstützen und zu bestärken, besonders wenn ich davon ausgehe das dieser Mensch sich nicht mit Gewaltfreier Kommunikation beschäftigt und keine Ahnung von diesen Stadien hat und/oder haben will.

Wenn ich dabei an mich und mein Umfeld denke wo ich so ein Verhalten bemerkt habe, war es sehr ungesund.
Ich frage mich halt auch wie lange möchte so ein Stadium dauern?
Jahre? Jahrzehnte? Bei mir waren es 37 Jahre...
Hatte aber auch keine Ahnung von Gfk und deren Stadien...
Aber wenn ich den Menschen darin auch noch bestärke und unterstütze, unwahrscheinlich das er da irgendwann wieder raus kommt.
Unwahrscheinlich das ich das 2. Stadium der Gfk abschließe wenn ich davon gar keine Kenntnis habe.

Mich hat dabei nie jemand unterstützt oder bestärkt. Das war aber auch vollkommen unnötig.
Ich "wusste" ja immer das ich alles richtig mache und alle anderen keine Ahnung haben.
Normal ist was sich gut anfühlt!
Benutzeravatar
Kolinatan
Beiträge: 3083
Registriert: 01.05.2023, 08:56
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Nähe Würzburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Kolinatan »

RomNey hat geschrieben: ↑02.03.2025, 05:53 Mich hat dabei nie jemand unterstützt oder bestärkt.
Für mich ist es schade zu lesen, dass Du keine Unterstützung erhalten hast oder jemals darin bestärkt wurdest Deinen eigenen Weg zu gehen. Ist dies ein Grund, warum Du so bewertend auf andere Menschen reagierst, wenn sie Dich an Dein früheres Ich erinnern?
RomNey hat geschrieben: ↑02.03.2025, 05:53 Aber wenn ich den Menschen darin auch noch bestärke und unterstütze, unwahrscheinlich das er da irgendwann wieder raus kommt.
Zumindest wird aus Deinen Aussagen deutlich wie schwer es Dir fällt einen Menschen seinen Weg gehen zu lassen und die Bewertung von richtig und falsch abzulegen.
RomNey hat geschrieben: ↑02.03.2025, 05:53 Ich "wusste" ja immer das ich alles richtig mache und alle anderen keine Ahnung haben.
Hat sich an dieser Vorstellung bei Dir etwas geändert? Mir scheint, dass Du inzwischen zwar die Bewertungen gewechselt hast, dass Du Dein früheres Ich nun verurteilst und sagst, es habe nicht alles richtig sondern alles falsch gemacht und Dein heutiges Ich nun im Besitz des "richtigen" Wissens wäre, um zu beurteilen, was richtig und was falsch sei. Dein heutiges Ich scheint sogar in der Lage zu sein zu beurteilen, welches Verhalten für andere Menschen richtig oder das falsche sei, allein aufgrund einige weniger Sätze, welche sie geschrieben haben.

Auf mich wirken Deine Schilderungen nicht, dass Du Dich vom Urteilen in richtig und falsch in irgendeiner Form gelöst hättest. Du hast nur die Schilder auf den Schubladen überklebt. Auf der Schublade "richtig" scheint jetzt "falsch" zu stehen und umgekehrt? Hast Du Dir überlegt, dass es nicht auf die Beschriftung der Schublade ankommt sondern darauf ob und wie ich Schubladen verwende? Wie stehst Du zu Deinem früheren Ich? Wie viel Empathie und wie viel Verurteilung bringst Du ihm entgegen?

Ja, auch dass ist nur meine Meinung und Interpretation von dem, was Du geschrieben hast. Es steht Dir frei darüber nachzudenken oder es zu lassen. Ebenso kannst Du meine Meinung in eine Schublade legen, mit der aktuellen Aufschrift "falsch" oder vergleichbarer Bedeutung, um Dich damit nicht auseinander zu setzen. Es ist okay. Schließlich ist es Dein Weg und Deine Entscheidung.
RomNey hat geschrieben: ↑02.03.2025, 05:53 Also mal abgesehen davon das es sowieso bei solchen Menschen keinen Einfluss haben wird.
Wenn Du das doch sowieso glaubst, dann spielt es doch auch keine Rolle, was ich einem "solchen Menschen" schreibe. Allerdings glaube ich es nicht und daher schreibe ich eben das, was ich als sinnvoll ansehe, damit es jedes gelingt sich erst einmal abzunabeln, um zu sich selbst zu finden. Wenn es dabei erst einmal weiterhin nur in den Kategorien richtig und falsch denken kann, weil es noch kein Bedürfnisvokabular entwickelt hat, dann ist es eben so.

Ich möchte trotzdem dazu ermuntern tiefer zu schauen und die eigenen Bedürfnisse zu erkunden. Erst wenn ich eine Vorstellung davon habe, wer ich sein möchte und mich davon löse, wer ich sein solle, kann ich beginnen mich meinem Wesen und meinem Willen entsprechend zu verhalten. Es mag sein, dass es am Anfang einige Reibungen mit der gegenwärtigen Umwelt geben wird, weil vielleicht zu viele Dinge nicht mehr zueinander passen. Trotzdem halte ich es für sinnvoller diesen Weg zu gehen, statt ein fremdes Leben zu leben. Allerdings sage ich dies immer nur auch meiner eigenen Perspektive. Ein Mensch der weiterhin auf der Suche nach seinem Platz in der Welt ist und der mit vielem hadert, wie Menschen mit sich selbst und mit anderen umgehen. Es ist jeden Tag eine Herausforderung sich gegenüber den Schmerz und dem Leid auf der Welt, ebenso wie er hier im Forum immer wieder in einzelnen Beiträgen aufscheint, sich nicht zu verschließen und trotzdem die Bereitschaft zu haben, sich auf den Menschen der gerade da ist einzulassen, ohne etwas ändern zu müssen oder ihr gar "reparieren" zu wollen.

Diesen Absatz schreibe ich letztlich nicht für speziell für Dich RomNey, sondern für diejenigen, welche noch einen Impuls brauchen, um sich auf ihren Weg zu sich selbst zu machen. Ich bin sicher, dass jeder Mensch nur seinen eigenen Weg gehen kann und es nicht meine Aufgabe ist, die Wege für anderen Menschen festzulegen. Daher halte ich es für wichtig, Menschen darin zu unterstützen zu überlegen, wer sie sein wollen und wie sie mit anderen umgehen möchten. Möglichst um zu verstehen, dass ich nur das in der Welt finden kann, was ich selbst in sie hineingebe. Es gibt Umgangsformen, welche es mir erleichtern mich mit anderen verbunden zu fühlen und andere Verhaltensweisen, welche mich vom Gefühl von Verbundenheit abschneiden.

Manche Menschen lernen nur durch ihre eigenen Erfahrungen und müssen einige Erfahrungen mehrfach durchlaufen, um etwas für sie wichtiges zu verstehen, bis sie genug Kraft entwickeln, um sich selbst als den wichtigsten Menschen in ihrem Leben anzuerkennen. Andere Menschen können auch aus den Erfahrungen anderer Menschen etwas für sich mitnehmen. So wie es keine Abkürzungen in der eigenen Entwicklung gibt, so gibt es auch keine Umwege. Ab einem gewissen Alter ist es unsere Entscheidung, in welcher Umgebung wir nach welchen Erfahrungen suchen und wie schnell wir uns auf unserem Weg bewegen. Es gibt keine zwei Wege die gleich sind. Ich wünsche jedem Menschen, dass er sich auf seinen Weg begibt, wenn er mit seinem jetzigen Leben nicht zufrieden ist, was auch immer die Gründe dafür sein mögen. Es gibt keine Garantien, dass es schöner oder erfüllter wird. Doch was wäre eine sinnvolle Begründung, um es nicht zu versuchen? Erfahrungen gibt es schließlich immer zu gewinnen.
:se-vulcan+: Lebe lang und in Frieden.
Benutzeravatar
selina
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1431
Registriert: 20.05.2007, 19:10
Geschlecht: weiblich
AB-Status: AB Vergangenheit
Wohnort: Berlin-Pankow

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von selina »

Kolinatan hat geschrieben: ↑01.03.2025, 18:16 Habe ich etwas Gegenteiliges ausgesagt?
Nö, glaube nicht. Aber du wirst es ja wissen, falls ich etwas überlesen haben sollte.
Glück ist für mich, wenn mir niemand auf den Sack geht.
Klaus Kinski
Benutzeravatar
RomNey
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2605
Registriert: 15.04.2021, 06:22
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Hamburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von RomNey »

Kolinatan hat geschrieben: ↑02.03.2025, 12:35 ...
Zumindest wird aus Deinen Aussagen deutlich wie schwer es Dir fällt einen Menschen seinen Weg gehen zu lassen und die Bewertung von richtig und falsch abzulegen.
...
Und wenn ich es nicht ablegen möchte?
Normal ist was sich gut anfühlt!
Benutzeravatar
Kolinatan
Beiträge: 3083
Registriert: 01.05.2023, 08:56
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Nähe Würzburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Kolinatan »

RomNey hat geschrieben: ↑02.03.2025, 17:42
Was Du nicht willst, wirst Du auch nicht tun. Es ist und bleibt Deine Entscheidung, wie Du leben möchtest. So wie für jeden anderen Menschen auch.

Wenn Du andere Menschen bewerten willst, wird Dich ohnehin niemand davon abhalten können. Du weißt selbst am besten, wie es Dir damit geht bewertet zu werden und ebenso, wie es Dir damit geht andere Menschen zu bewerten.
:se-vulcan+: Lebe lang und in Frieden.
Benutzeravatar
RomNey
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2605
Registriert: 15.04.2021, 06:22
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Hamburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von RomNey »

Also wird aus meinen Aussagen doch nicht so deutlich das es mir schwer fällt das abzulegen?
Normal ist was sich gut anfühlt!
Benutzeravatar
Kolinatan
Beiträge: 3083
Registriert: 01.05.2023, 08:56
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Nähe Würzburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Kolinatan »

RomNey hat geschrieben: ↑03.03.2025, 08:14
Zumindest hast Du mit Deiner spekulativen Frage angedeutet, dass es Dir vielleicht gar nicht darum gänge die Ebene normativer Bewertungen zu verlassen.

Da ich nicht in Deinen Kopf sehen kann, kann ich nur versuchen Rückschlüsse aus Deinen Äußerungen zu ziehen. Ich hatte angenommen, als Du bei Two-Tone kritisiert hast, dass er kein Interesse habe, sich "verbessern" zu wollen und dabei auf sein Verhalten referenziert hast, dass er mache Verhaltensweisen als richtig und andere als falsch einstuft, dass Du dieses Schema kritisierst und es Dir nicht nur darum ging, dass er die Etiketten tauschen sollte.

Ich wäre nicht davon ausgegangen, dass Deine Argumentation so gedacht sei, dass Du Two-Tone sagen wolltest, dass er kein Selbstbewusstsein entwickeln sollte und sich weiterhin nach den Meinungen von Menschen richten solle, deren Meinungen für ihn unpassend sind. Hast Du das aussagen wollen?

In meiner Vorstellung assoziiere ich eine "Verhaltensänderung", welche Du Dir selbst zugeschrieben hast, nicht damit das ich meine Bewertung verändere und das was ich früher für richtig gehalten habe heute als falsch bewerte und umgekehrt. So etwas würde ich als Änderung meiner Bewertung aber nicht als Änderung meines Verhaltens bezeichnen. Da habe ich Deine Aussage somit falsch interpretiert, was Du mit Verhaltensänderung gemeint hattest und was Du als eine Verbesserung bewertest.

Ich kann zum Teil nachvollziehen, dass es sich wie eine Veränderung anfühlt, wenn Du nun Meinungen in Dein Meinungsbild integrierst, welche Du früher vielleicht abgelehnt hättest. Was ist der Maßstab nach dem Du heute die Meinungen anderer Menschen bewertest und entscheidest, ob Du diese übernimmst oder ablehnst und wie sah dieser Maßstab früher aus? Hat sich der Personenkreis verändert, von dem Du bereit bist Meinungen zu übernehmen? Bist Du heute mehr Du selbst oder mehr so, wie Dein heutiges Umfeld will, dass Du sein sollst?
:se-vulcan+: Lebe lang und in Frieden.
Benutzeravatar
Hoppala
Meisterschreiberling
Beiträge: 6410
Registriert: 30.11.2014, 16:56
Geschlecht: männlich
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Hoppala »

Kolinatan hat geschrieben: ↑01.03.2025, 18:16 sondern darum ein Verhalten zu unterstützen, welches nach meinem Verständnis ein selbstbestimmtes Leben fördert, welches ohne Verurteilungen auskommt.
Das tust bzw.. möchtest du warum fördern?
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.
Benutzeravatar
Kolinatan
Beiträge: 3083
Registriert: 01.05.2023, 08:56
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Nähe Würzburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Kolinatan »

Hoppala hat geschrieben: ↑03.03.2025, 13:03
Weil ich ein selbstbestimmtes Leben einem fremdbestimmten Leben vorziehe.

Da ich davon ausgehe, dass sich die Wahrscheinlichkeit für mich erhöht, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, je mehr Menschen ebenfalls selbstbestimmt leben, unterstütze ich entsprechende Verhaltensweisen. Ich gehe davon aus, dass sich die Wahrscheinlichkeit, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, für mich verringert, je mehr Menschen bereit sind sich Fremdbestimmen zu lassen, sei es weil sie meinen Befehle befolgen zu müssen, weil sie Angst vor Konsequenzen haben oder aufgrund von Abhängigkeit dazu tendieren, sich von anderen Menschen benutzen zu lassen, weil sie nicht gelernt haben sich eine eigene Meinung zu bilden und sich nach normativen Regeln richten, welche ihnen von anderen vorgegeben werden.

Das Verurteilen von anderen Menschen ist im ungünstigsten Fall nur ein Anfang. Bin ich bereit Menschen zu verurteilen, kann dies eine Grundlage für eine weitere Radikalisierung sein. Je stärker die Bereitschaft zur Verurteilung zunimmt und damit die Toleranz gegenüber anderen Gedanken, Meinungen und Verhaltensweisen abnimmt, um so stärker wird die Gefahr für Menschen, welche nicht bereit sind sich anzupassen oder unterzuordnen. Darum ist es mir wichtig am Anfang anzusetzen und deutlich zu machen, in welcher Haltung ich einem Menschen begegne, wenn ich ihn verurteile. Wenn es gelingt Vorurteile schließlich als Hass zu kanalisieren, ist es nur noch ein kleiner Schritt, bis Menschen auch dazu bereit sind das Leben eines anderen Menschen als wertlos zu bewerten und jemandem nicht nur die Selbstbestimmung sondern gleich die Zulässigkeit seiner Existenz absprechen.

Zum Glück ist dieser Vorgang kein Automatismus. An jeder Stelle und zu jedem Moment kann ein Mensch sich entscheiden auszusteigen und versuchen sein Verhalten zu verändern. Ob es ihm gelingt hängt von vielen Umständen ab.

Um die Antwort auf Deine Frage in einem Satz zu geben: Ich fördere dieses Verhalten, weil ich meine Existenz meiner Nichtexistenz vorziehe. Zumindest war es an den meisten Tagen meines bisherigen Lebens so. An machen Tagen mag ein Teil von mir dies nicht immer so gesehen haben. Allerdings ist die ein anderes Thema.
:se-vulcan+: Lebe lang und in Frieden.
Benutzeravatar
RomNey
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2605
Registriert: 15.04.2021, 06:22
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Hamburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von RomNey »

Kolinatan hat geschrieben: ↑03.03.2025, 12:26
RomNey hat geschrieben: ↑03.03.2025, 08:14
Zumindest hast Du mit Deiner spekulativen Frage angedeutet, dass es Dir vielleicht gar nicht darum gänge die Ebene normativer Bewertungen zu verlassen.
Keine Ahnung welche Frage du meinst, ist aber im Bereich des Möglichen.
Kolinatan hat geschrieben: ↑03.03.2025, 12:26 Ich wäre nicht davon ausgegangen, dass Deine Argumentation so gedacht sei, dass Du Two-Tone sagen wolltest, dass er kein Selbstbewusstsein entwickeln sollte und sich weiterhin nach den Meinungen von Menschen richten solle, deren Meinungen für ihn unpassend sind. Hast Du das aussagen wollen?
Nein.

Sein Selbstbewusstsein scheint für mich einfach "through the Roof" zu sein, also viel zu Stark als das es gesund wäre.
Deswegen denke ich er möchte am Selbstbewusstsein nur soweit schrauben, das er sich nicht mehr für allwissend hält und auch mal andere Meinung in seine Welt rein lässt.
Ist halt schwer wenn keine andere Meinung passend ist.

Kolinatan hat geschrieben: ↑03.03.2025, 12:26 In meiner Vorstellung assoziiere ich eine "Verhaltensänderung", welche Du Dir selbst zugeschrieben hast, nicht damit das ich meine Bewertung verändere und das was ich früher für richtig gehalten habe heute als falsch bewerte und umgekehrt.
Ich auch nicht.
Kolinatan hat geschrieben: ↑03.03.2025, 12:26 So etwas würde ich als Änderung meiner Bewertung aber nicht als Änderung meines Verhaltens bezeichnen.
Ich würde das als sich um 180° drehen bezeichnen.


Kolinatan hat geschrieben: ↑03.03.2025, 12:26 Was ist der Maßstab nach dem Du heute die Meinungen anderer Menschen bewertest und entscheidest, ob Du diese übernimmst oder ablehnst und wie sah dieser Maßstab früher aus?
Ändert sich der nicht sowieso stündlich/täglich/jährlich?
Je nach Stimmung, Sorgen, Ängsten die ich zur Zeit habe.


Also mein heutiger "Maßstab" ist vermutlich der Healthygamer.
Wenn man das so sagen mag.
Ich wäre gern mehr so wie er, ein (in meinen Augen) besserer Mensch.
Er geht mit jedem Menschen gleich um. Zumindest in meiner Wahrnehmung.
Das ich diesen Status irgendwann erreichen werde, glaube ich nicht, ist aber auch nicht mein Ziel.
Ich habe mich so schon durch ihn immens verbessert und werde es auch noch weiter tun, aber es ist sowieso ein Marathon und ich habe schon sehr viel Strecke in kurzer Zeit gemacht.

Früher gab es keinen Maßstab, alle waren schlecht/falsch, mich eingeschlossen, aber ich hatte trotzdem immer recht.

Kolinatan hat geschrieben: ↑03.03.2025, 12:26 Hat sich der Personenkreis verändert, von dem Du bereit bist Meinungen zu übernehmen?
Ändert sich für jeden, also auch mich, doch auch ständig?
Mal mehr, mal weniger.
Kolinatan hat geschrieben: ↑03.03.2025, 12:26 Bist Du heute mehr Du selbst oder mehr so, wie Dein heutiges Umfeld will, dass Du sein sollst?
Ich bin heute so, wie ich sein möchte.
Mehr ich selbst, geht nicht :flirten:
Normal ist was sich gut anfühlt!
Benutzeravatar
Hoppala
Meisterschreiberling
Beiträge: 6410
Registriert: 30.11.2014, 16:56
Geschlecht: männlich
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Hoppala »

Kolinatan hat geschrieben: ↑03.03.2025, 13:54 Ich fördere dieses Verhalten, weil ich meine Existenz meiner Nichtexistenz vorziehe.
Und das (ab "weil") tust du warum?

Wenn dir jemand begegnet, der deine Überlegungen und Einstellungen teilt, aber daraus die Konsequenz zieht, einen jeden seinen Weg ohne Förderung durch ihnsiees leben zu lassen - wie würdest du deine Entscheidung diesbezüglich auf Basis der direkten Kenntnisnahme dieser anderen Entscheidung selbst finden?

Oder siehst du es unabwendbar, nicht persönlich entscheidbar, auf Basis deiner Einstellungen anderen auf einen (diesen) Weg fördern zu wollen? Dann kannst du vielleicht die inhärente Unvermeidbarkeit darlegen? Denn ich sehe die nicht.
Sondern eine Entscheidung ("für das eine, nicht für das andere."). Daher die Frage nach den Beweggründen.

Denn eine Bewertung (in deinen Worten: "Verurteilung") anderer Leut Denken und Handeln in Form richtig/falsch, besser/schlechter liegt dir ja fern. Da frage ich mich: warum machst du dies und nicht das? Was ist dein Beweggrund, wenn er sich nicht in besser/schlechter richtig/falsch bemessen lässt, und auch keine zwingende Notwendigkeit gegeben ist (die ich nicht sehe .) Oer hast du ne Münze geworfen? (Was aber uach die Fragen nach dem Warum nach sich zieht: Warum willst du eine Entscheidug? Warum auf diesem Wege?)
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.
Benutzeravatar
Kolinatan
Beiträge: 3083
Registriert: 01.05.2023, 08:56
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Nähe Würzburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Kolinatan »

RomNey hat geschrieben: ↑04.03.2025, 06:33er möchte
Ist für Dich diese Formulierung die Aufweichung von dem, was sonst mit "er sollte" ausgedrückt würde? Weil Du zwar nicht direkt eine Vorgaben machen willst, zugleich aber trotzdem sagen willst, dass es sich anders verhalten solle?
RomNey hat geschrieben: ↑04.03.2025, 06:33 Ändert sich der nicht sowieso stündlich/täglich/jährlich?
Nein, es mag sein, dass sich die Bereitschaft verändert jemandem zuzuhören, weil ich gerade unter Stress stehe oder sauer bin, auf die Person. Dabei ändert sich der Maßstab allerdings trotzdem nicht, vorausgesetzt ich habe einen. Allerdings kann ich immer noch Dinge falsch bewerten, etwas als hilfreich ansehen, was es gar nicht ist und umgekehrt. Dabei ändere ich aber nicht den Maßstab, sondern ich korrigiere fehlerhafte Bewertungen.
RomNey hat geschrieben: ↑04.03.2025, 06:33 Also mein heutiger "Maßstab" ist vermutlich der Healthygamer.
Wenn Du eine Person als "Maßstab" anführst und dass Du nach richtig/falsch einordnest, bedeutet es, dass Du Dich somit nach seinem Maßstab richtest, was richtig und falsch ist?
Ich weiß nicht wie Dr. K arbeitet und ob er mit den Kriterien richtig und falsch arbeitet oder ob er Dir beibringt, Deinen eigenen Kompass verstehen zu lernen, indem Du lernst nach Deinen persönliche Kriterien zu beurteilen, was für Deine mentale Gesundheit förderlich ist und was nicht. Er Dir also hilft einen Maßstab zu entwickeln, statt einfach seinen (normativen?) Maßstab zu übernehmen.

Wobei, wenn er eher als Vorbild für Dich fungiert, dann ist der Maßstab seine Art der Umgangsform, welche er anderen gegenüber an den Tag legt. Ich kann jetzt nur spekulieren, aber ich würde vermuten - ohne ein Video von ihm gesehen zu haben -, dass er den Menschen offen und vorurteilsfrei begegnet? Vielleicht wirkt er dabei zusätzlich unterstützend und freundlich?
RomNey hat geschrieben: ↑04.03.2025, 06:33 Ändert sich für jeden, also auch mich, doch auch ständig?
Ja und Nein. Im Gegensatz zum Maßstab ist hier sicher mehr Varianz vorhanden. Für mich ist es so, dass je mehr ich mit einem Menschen Kontakt habe, ich natürlich ein Abbild von ihm in meiner Vorstellung aufbaue und ich einem Menschen gegenüber Erwartungen entwickle. Je nachdem ob ich trotz möglicher negativer Erwartungen es schaffe offen dafür zu bleiben, dass ich mich über die Person täuschen könnte, gelingt es mir vielleicht auch ihre Meinung zu respektieren. Allerdings, je mehr negative Erlebnisse ich mit einem Menschen verbinde, um so schwerer mag es sein, einem Menschen weiterhin zuzuhören und offen zu sein, für das war er mit mitteilen möchte.
Hoppala hat geschrieben: ↑06.03.2025, 00:17
Du willst wissen, warum ich meine Existenz meiner Nichtexistenz vorziehe?

Ganz einfach, würde ich nicht existieren könnte ich mich nicht amüsieren, z.B. über Deinen Beitrag, in welchem Du so tuts, als wäre für Dich nicht nachvollziehbar, warum ein Mensch lieber existiert statt nicht zu existieren.

Bereits indem Du mir antwortest zeigst Du - allein durch Dein Handeln, nicht durch Deine Äußerung -, dass Du meine Existenz meiner Nichtexistenz vorziehst. Sonst hättest Du Deine Frage schließlich mir gar nicht stellen können.

Ich kann Dir kein mehr an "Warum" liefern, als Du Dir selbst bereits gegeben hast. Auch kann ich Dir mein "Warum" nicht verständlicher machen, wenn Du erwartest, ein "Warum" müsste auf einer normativen Bewertung basieren und die Bewahrung der eigenen Existenz für Dich kein ausreichendes "Warum" für eine Handlung darstellt.

Ob Du wiederum meine Überlegungen bereit oder in der Lage bist nachzuvollziehen, auch dass kann ich nicht oder kaum beeinflussen, denn dies ist von Deinem Willen und/oder Fähigkeiten abhängig. Ich habe Dir meine Überlegungen und meine Gründe bereits aufgeschrieben, warum ich welches Verhalten bevorzuge. Du magst diese Überlegungen als Dir nicht ausreichend bewerten. Dies ist Deine Entscheidung, welche ich nicht ändern kann, dass kannst nur Du.
:se-vulcan+: Lebe lang und in Frieden.
Benutzeravatar
RomNey
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2605
Registriert: 15.04.2021, 06:22
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Hamburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von RomNey »

Kolinatan hat geschrieben: ↑06.03.2025, 01:22
RomNey hat geschrieben: ↑04.03.2025, 06:33er möchte
Ist für Dich diese Formulierung die Aufweichung von dem, was sonst mit "er sollte" ausgedrückt würde? Weil Du zwar nicht direkt eine Vorgaben machen willst, zugleich aber trotzdem sagen willst, dass es sich anders verhalten solle?
Nein, ich habe geschrieben "er möchte" weil er lieber "möchte" als "sollte".
Versteh ich nicht so ganz, das ich schreibe "er möchte" und du siehst da drin "er sollte"?
Kolinatan hat geschrieben: ↑06.03.2025, 01:22
RomNey hat geschrieben: ↑04.03.2025, 06:33 Ändert sich der nicht sowieso stündlich/täglich/jährlich?
Nein, es mag sein, dass sich die Bereitschaft verändert jemandem zuzuhören, weil ich gerade unter Stress stehe oder sauer bin, auf die Person. Dabei ändert sich der Maßstab allerdings trotzdem nicht, vorausgesetzt ich habe einen. Allerdings kann ich immer noch Dinge falsch bewerten, etwas als hilfreich ansehen, was es gar nicht ist und umgekehrt. Dabei ändere ich aber nicht den Maßstab, sondern ich korrigiere fehlerhafte Bewertungen.
Okay, einigen wir uns das wir uns uneinig sind.
Normal ist was sich gut anfühlt!
Benutzeravatar
Hoppala
Meisterschreiberling
Beiträge: 6410
Registriert: 30.11.2014, 16:56
Geschlecht: männlich
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Hoppala »

Kolinatan hat geschrieben: ↑06.03.2025, 01:22
Hoppala hat geschrieben: ↑06.03.2025, 00:17
Du willst wissen, warum ich meine Existenz meiner Nichtexistenz vorziehe?

Ganz einfach, würde ich nicht existieren könnte ich mich nicht amüsieren,
Und das möchtest du warum?
Kolinatan hat geschrieben: ↑06.03.2025, 01:22 z.B. über Deinen Beitrag, in welchem Du so tust, als wäre für Dich nicht nachvollziehbar, warum ein Mensch lieber existiert statt nicht zu existieren.
Du interpretierst, und obendrein in die Irre.
Warum ziehst du es vor, zu existieren als nicht zu eistieren. Okay, Amüsement. Warum?
Ist für dich amüsieren besser als nicht amüsieren, weil man dazu mangels Existenz gar keine Möglichkeit hätte? Allerdings auch nicht zu all der Mühsal des Existenz? Wieviel Amüsement tut für dich Not, um deine Eistenz zu begründen?
Kolinatan hat geschrieben: ↑06.03.2025, 01:22 Bereits indem Du mir antwortest zeigst Du - allein durch Dein Handeln, nicht durch Deine Äußerung -, dass Du meine Existenz meiner Nichtexistenz vorziehst. Sonst hättest Du Deine Frage schließlich mir gar nicht stellen können.
Das ist a) erneut eine Fehlinterpretation, die b) du aus einem meines Erachtens ganz und gar nicht zwingenden (Fehl)Schluss ableitest, der obendrein an der Sache vorbeigeht.
Gegenbeweis: ich kann Fragen potenziell unendlich vielen Nicht-Existenzen stellen. Und natürlich denen auch antworten. (Gut, ich liefe Gefahr, früher oder später ein paar Medikamente einwerfen zu müssen; aber ich wäre damit in bester Gesellschaft.)
Ich ziehe deine Existenz allerdings gerad nicht in Zweifel. Das steht hier nicht zur Debatte.
Kolinatan hat geschrieben: ↑06.03.2025, 01:22 Ich kann Dir kein mehr an "Warum" liefern, als Du Dir selbst bereits gegeben hast.
Schad.
Das heißt, du hast eine unbegründete Meinung über eine zentrale Frage des Existierens. Das heißt du wertest. Das heißt, du hast einen nicht hinterfragten Maßstab. Weshalb du - am Ende weiterer Denkschritte, aber letztlich: unbegründet der Anscht bist, andere Leut auf einem bestimmten Weg/in eine bestimmte Richtung fördern zu wollen (und ggf.: zu können?).
Ob die wollen oder nicht.
Ich sehe da einen eklatanten Widerspruch zu deiner ausformulierten Theorie vom Miteinander und erstebenswerten Sein der Menschen.
Kolinatan hat geschrieben: ↑06.03.2025, 01:22 Auch kann ich Dir mein "Warum" nicht verständlicher machen, wenn Du erwartest, ein "Warum" müsste auf einer normativen Bewertung basieren und die Bewahrung der eigenen Existenz für Dich kein ausreichendes "Warum" für eine Handlung darstellt.
Ist das ein "und und" oder ein "oder und"?
Jedenfalls ist deine erste Mutmaßung unzutreffend. Deine folgende Mutmaßung ist faktisch unzureichend - die Welt ist voller Beispiele von (ehemals existierenden) Menschen, die die Bewahrung der eigenen Existenz nicht (mehr) hinrechend begründet sehen. Es gibt also ein (oder mehrere) "Warum(s)" - ob es dem Einzelnen (schon) bewusst ist oder nicht.
Alternativ gibt es 2 Sorten Menschen: die einen haben ein Warum, mit oder ohne ihrem Wissen. Die anderen nicht. Bevor ich diese Annahme für Tatsache halte, bräuchte ich ein paar mehr Indizien, dass Menschen in zwei so grundlegend unterschiedlich funktionierende Gruppen unterteilbar sind.
Kolinatan hat geschrieben: ↑06.03.2025, 01:22 Du magst diese Überlegungen als Dir nicht ausreichend bewerten. Dies ist Deine Entscheidung, welche ich nicht ändern kann, dass kannst nur Du.
Oder du.
Es sind immerhin deine Überlegungen.

Warum fühle ich mich gerad an Prediger pro Existenz höherer Wesen außerhalb der Verständniskraft des Menschen erinnert?

Ich denke, du willst diese Rolle nicht spielen.
Aber dies ist Deine Entscheidung, welche ich nicht ändern kann, dass kannst nur Du.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.
Benutzeravatar
Kolinatan
Beiträge: 3083
Registriert: 01.05.2023, 08:56
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Nähe Würzburg

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Kolinatan »

Hoppala hat geschrieben: ↑07.03.2025, 15:17 Warum fühle ich mich gerad an Prediger pro Existenz höherer Wesen außerhalb der Verständniskraft des Menschen erinnert?
Da es Deine Assoziation ist, kannst Du sie nur selbst ergründen.

Ich kann Dir nur erklären, warum mich Dein Beitrag an ein Kind in der Autonomiephase erinnert.
Das zweite Fragealter beginnt ab dem vierten bis fünften Lebensjahr, wenn die Wortschatzentwicklung bereits weit fortgeschritten ist. Das Kind stellt jetzt Warum-Fragen, um Informationen zu den einzelnen es beschäftigenden Gebieten zu bekommen und stellt auch die Erwachsenen in Frage, wenn es erkennt, dass diese keine Antwort auf seine Frage parat haben. Während dieser Phase widersprechen Kinder ihren Eltern und versuchen durch Sturheit, Bockigkeit und kreative Ideen ihre erwachsenen Mitmenschen auf das eigentliche Problem hinzuweisen.
Quelle: Wikipedia
Interessant wäre also zu erfahren, was Dein Problem ist, auf das Du hinweisen möchtest und worauf Du von mir eine Antwort erwartest und vergiss dabei bitte nicht, Dein Warum zu erklären. Wenn Du erklärst, was Du wissen möchtest und warum, bin ich auch nicht darauf angewiesen zu interpretieren.
:se-vulcan+: Lebe lang und in Frieden.
Benutzeravatar
Hoppala
Meisterschreiberling
Beiträge: 6410
Registriert: 30.11.2014, 16:56
Geschlecht: männlich
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Analyse, Bewertung, emotionale Sklaverei oder doch Empathie? Was ist erwünscht und was hilft wobei?

Beitrag von Hoppala »

Kolinatan hat geschrieben: ↑07.03.2025, 18:29
Hoppala hat geschrieben: ↑07.03.2025, 15:17 Warum fühle ich mich gerad an Prediger pro Existenz höherer Wesen außerhalb der Verständniskraft des Menschen erinnert?
Da es Deine Assoziation ist, kannst Du sie nur selbst ergründen.
Meine Assoziation wird durch deine Äußerungen hier getriggert. Sofern du das nicht beabsichtigt oder in Kauf genbommen hast, könnte daraus auch eine Mötivation zur Ergründung der Äußerungen duirch dich erwachsen.
Kolinatan hat geschrieben: ↑07.03.2025, 18:29 Ich kann Dir nur erklären, warum mich Dein Beitrag an ein Kind in der Autonomiephase erinnert.
Ja, mit dem zitierten Auszug hast du teilweise(! - du rekurrierst auf einenb Ausschnitt, uznd lässt anderes weg) nicht Unrecht. Mensch lernt in der Kindheit fürs spätere Leben (meistens, hoffentlich). Unter anderem. autonom zu denken, Gegebenes zu hinterfragen. Da diese Fertigkeiten in der Frühphase noch nicht so gut ausgebildet sind und dementsprechend Methoden und Ergebnisse öfter unbefriedgend sind, greift Kind ersatzweise auf zuvor erlernte Methoden des Dialogs/Umgang mit der Umwelt wie Sturheit (lange genug fragen; oder nochmal Aufstehen nach dem Hinfallen beim Laufenlernen) etc. zurück. Im Laufe des Lebens werden die Methoden des Hinterfragens ausgefeilter, und benötigen den Rückgriff nicht mehr so häufig - sofern mensch nicht - wie m. E. leider viel zu häufig - die Lektionen der Kindheit aus Gründen des angepassten "Erwachsenseins" nicht mehr anwendet. (Ich halte "Warum?" oder "Ist das so??" für eine viel zu selten gestellte Frage.)
Das bedeutet ja nicht, dass mensch im Laufe seiner Entwicklung (aka Leben) nicht auch weitere Methoden gelernt hat und kennt, die je nach Lage der Dinge angemessen scheinen.

Ab einem gewissen Alter ist "Du musst um 8 ins Bett, weil ich das für dein Bestes halte und größer und stärker bin und das Essen auf den Tisch stelle bin" halt nicht mehr ausreichend.
Kolinatan hat geschrieben: ↑07.03.2025, 18:29 Interessant wäre also zu erfahren, was Dein Problem ist, auf das Du hinweisen möchtest und worauf Du von mir eine Antwort erwartest und vergiss dabei bitte nicht, Dein Warum zu erklären. Wenn Du erklärst, was Du wissen möchtest und warum, bin ich auch nicht darauf angewiesen zu interpretieren.
Mein "Warum" steht klar und deutlich im vorherigen Beitrag.
Auch "men Problem" (eigentlich:; deines) habe ich bereits benannt:
Ich sehe da einen eklatanten Widerspruch zu deiner ausformulierten Theorie vom Miteinander und erstebenswerten Sein der Menschen.
Du hast es entweder nich tgelesen. Oder ziehst es vor, mit "Interpretationen" einer Antwort auszuweichen.
Mag sein, du kennst die Antwort selbst nicht. Diese Option habe ich bereits angedeutet. Sie beantwortet indes nich tdie Frage.

Und du bekräftigst sie hier nochmal. Indem du erneut ausweichst und obendrein versuchst, dich auf eine "erwachsene" Ebene gegenüber einer "kindlichen Frage" zu stellen. Wie Mama oder Papa (oder Prediger), die überfragt sind und das nicht zugeben wollen und stattdessen ihre Autorität ausspielen (wollen).

Ich hättte jetzt auch die Option, dir kindliche "Bockigkeit" zu attestieren. Indes halte ich das nicht für ein hier sinnvolles Vorgehen.

Im Kontext hier ist das nämlich: respektlos. Wie gesagt: eklatanter Widerspruch zu deinem ausformulierten Kodex vom Miteinander.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

Zurück zu „AB-Treff Café - öffentlich“