Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

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Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Path1974 »

Dieses Thema habe ich schon vor 15 Jahren behandelt . Ich finde ein Ab mann sollte nur dann zu einer Prostituierten gehen wenn er Depressionsfrei und diese Dame psyschich Unterstützung geben kann in seinem Werdegang weiter zu kommen . Ansonsten schadet es mehr als es bringt. Oberste Prämisse Mann muss sich dabei wohlfühlen ist dies nicht so Finger davon lassen . Kann man die Flut der Gefühle nicht Kognitiv verarbeiten muss man sich vorher Hilfe holen .
Ich hoffe ich konnte euch meine Sicht der Dinge Nahe bringen.

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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Wolfcraft »

Path1974 hat geschrieben: ↑18.04.2025, 12:14
Ich sehe das ähnlich.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 18.04.2025, 15:12, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Den "Service" einer Prostituierten zu nutzen halte ich nicht unbedingt für falsch. Ich denke, es kann einem AB-Mann durchaus helfen. Sex hat ja für uns ABs eher etwas theoretisches. Etwas, was so unglaublich klingt. Klar, man weiss, dass es Sex gibt, aber irgendwie scheint er doch meilenweit weg.

Ich bin aber auch der Meinung, dass man sich vorher genau überlegen sollte, ob man das wirklich machen will. Grundsätzlich könnte ich mir vorstellen, dass es einem schon helfen könnte. Immerhin kann man auf diese Weise endlich mal erfahren, wie es ist mit einer Frau intim zu werden, wie es sich anfühlt eine Frau zu berühren und von einer Frau berührt zu werden. Aber man sollte sich auch klar machen, dass es eben "nur" um Sex geht. Es fehlt Liebe, Zuneigung und Zweisamkeit. Da kann es durchaus passieren, dass man hinterher in ein Loch fällt.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von ABler11235 »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑18.04.2025, 17:06
Also mir persönlich hat käuflicher Sex sehr geholfen, das Thema "Sex" zu normalisieren und weniger stark auf ein mystisches Podest zu heben.
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Egil
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Egil »

Für mich selbst lautete die Antwort definitiv "Ja". Ich wurde im Urlaub in einem für Sextourismus bekannten Land von einer (Semi-)professionellen abgeschleppt und entjungfert (wobei das nicht meine Zielsetzung in dem Urlaub war und ich anfangs ziemlich entsetzt und genervt war, dass jeder Taxifahrer fragte "you want a lady?"). In den darauf folgenden Jahren habe ich (mit großen zeitlichen Abständen) auch in Deutschland dann diesbezüglich mit mehreren Frauen Erfahrungen gesammelt, da mir klar wurde, dass ich etwas tun muste, um normal mit Frauen interagieren zu können. Ohne den "unkomplizierten" (das war es für mich ganz und gar nicht, aber mehr war damals echt nicht machbar) Sex hätte ich es wahrscheinlich nie geschafft, meine massiven Hemmungen abzulegen. Manchmal war es zwar sehr geschäftsmäßig, und was massiv ärgerlich war, war das "Nachkobern", also plötzlich mehr Geld fordern oder weniger bieten als versprochen, aber ich habe neben dem Sex auch einige sehr gute Gespräche gehabt. Insbesondere eine junge deutsche Frau (Gesicht und "Name" ist längst vergessen) ist mir in Erinnerung geblieben. Sie ahnte wohl, dass ich nahezu unerfahren war, fragte, ob ich eine Freundin hätte, und auf mein "Nein" sagte sie in etwa: "Wieso nicht? Du siehst doch gut aus. Also, ich würde dich nehmen." Obwohl ich mir selbst gesagt habe, dass ich nichts darauf geben könnte, hat mir das im Nachhinein enorm geholfen, mein damals massiv fluktuierendes Selbstbild zu stabilisieren.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Fehltrade »

moin,

ich war in jüngeren Jahren auch schon einige Male Kunde von gewerblichen Damen. Bei mir war es die Neugier. Da ich aufgrund meiner Persönlichkeitsstruktur laut Psychologe eher mit angezogener Handbremse auf normale Partnersuche hätte gehen müssen (schizoide Persönlichkeitsstörung mit ähnlichem Habitus wie Asperger-Patienten), schien mir das der einfachste Weg. Aufgrund der beruflichen Belastung hatte ich zudem nach dem Studium kaum Zeit und wollte nicht auch noch meine berufliche Laufbahn infolge emotionalem Beziehungswirrwarr vermurksen. Zudem war es die Vor-Ära des Online-Datings und alle Kolleginnen am Arbeitsplatz verpartnert. Ich empfand das Ganze nicht als unangenehm, aber es war für mich auch nicht das Non-Plus-Ultra. Das emotionale Beziehungsgeflecht mit allem drum und dran lernt man dadurch natürlich nicht kennen.

Es soll heutzutage auch professionelle Sexualbegleiterinnen geben, die speziell auf die Bedürfnisse von AB und Leuten mit Asperger und anderen Beziehungsbehinderten wie meine Wenigkeit eingehen. ich glaube, Kolinatan hat hier irgendwo schon mal eine Liste veröffentlicht, da es nicht viele dieser Damen gibt. Allerdings werden die Kosten nicht über die Krankenkasse getragen, da es richtigerweise als erweiterte Prostitution eingestuft wird.
Zuletzt geändert von Fehltrade am 19.04.2025, 09:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von knopper »

Fehltrade hat geschrieben: ↑19.04.2025, 09:10 Es soll heutzutage auch professionelle Sexualbegleiterinnen geben, die speziell auf die Bedürfnisse von AB und Leuten mit Asperger und anderen Beziehungsbehinderten wie meine Wenigkeit eingehen. ich glaube, Kolinatan hat hier irgendwo schon mal eine Liste veröffentlicht, da es nicht viele dieser Damen gibt. Allerdings werden die Kosten nicht über die Krankenkasse getragen, da es richtigerweise als erweiterte Prostitution eingestuft wird.
Also ich finde AB's mit Behinderten oder Menschen mit Asperger-Syndrom gleichzusetzen nicht besonders zielführend. AB's sind nicht körperlich oder geistig behindert auch wenn dies, von außen gesehen, immer mal wieder gleichgesetzt wird.
Ich sage das weil ich selber die Erfahrung gemacht habe dass es nur die richtige Frau und auch richtige Zeit braucht und da muss es nicht unbedingt eine professionelle Sexualbegleiterin sein. Es ist keine Krankheit, es ist keine Störung, sondern als AB hat man einfach noch keinen Sex oder eine Beziehung gehabt.

Ich will damit die Arbeit dieser Begleiter natürlich nicht in Frage stellen und finde es ja gut dass es so was gibt für Menschen die es wirklich benötigen.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

knopper hat geschrieben: ↑19.04.2025, 14:34 Also ich finde AB's mit Behinderten oder Menschen mit Asperger-Syndrom gleichzusetzen nicht besonders zielführend. AB's sind nicht körperlich oder geistig behindert auch wenn dies, von außen gesehen, immer mal wieder gleichgesetzt wird.
Natürlich ist eine echte Behinderung wesentlich schlimmer. Gar keine Frage. Dennoch empfinde ich das AB-tum schon auch als eine Art Behinderung.

Für viele (besser gesagt die Meisten) ist das AB-tum etwas unvorstellbares. Ich habe das Gefühl, dass es dadurch auch kaum Hilfsangebote für ABs gibt. Da würde ich mir schon wünschen, dass es verschiedene Hilfsangebote geben würde. Unter anderem wäre es eben auch schön, wenn es eine Art Hilfe gäbe, bei der es um Sex geht. Also eine Sexualtherapeutin, mit der man sich ganz langsam ran tasten könnte. Das wäre für einen AB sicherlich besser, als zu einer echten Prostituierten zu gehen, da diese wahrscheinlich wenig bis gar kein Verständnis für ABs haben.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Path1974 »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑18.04.2025, 17:06 [...] Immerhin kann man auf diese Weise endlich mal erfahren, wie es ist mit einer Frau intim zu werden, wie es sich anfühlt eine Frau zu berühren und von einer Frau berührt zu werden. Aber man sollte sich auch klar machen, dass es eben "nur" um Sex geht. Es fehlt Liebe, Zuneigung und Zweisamkeit. [...]
Ich habe eine Prostituierte gefunden die jetzt bezahlte Kuschelstunden hält
Noch wichtiger sie ist empathisch , viele langjährige Prostituierte sehen Freier entweder als Melkkuh oder Triebgesteurte Primaten die sie ausnehmen dürfen.
ABler11235 hat geschrieben: ↑18.04.2025, 18:42 Also mir persönlich hat käuflicher Sex sehr geholfen, das Thema "Sex" zu normalisieren und weniger stark auf ein mystisches Podest zu heben.
Darum geht es bei den meisten Abs nicht wenn Deppression und Scham wegen seiner Unerfahrenheit und eigene Entwertungsmechanismsen zusammen wirken dann ist es der Gordische Knoten unentwirrbar.
Wenn du es nur auf ein Podest gehoben hast war es eine einfache Vermeidungsstratgie und weit aus weniger komplex
Zuletzt geändert von Kolinatan am 19.04.2025, 19:25, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt. Vollzitate gekürzt.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von ABler11235 »

Path1974 hat geschrieben: ↑19.04.2025, 18:09
ABler11235 hat geschrieben: ↑18.04.2025, 18:42 Also mir persönlich hat käuflicher Sex sehr geholfen, das Thema "Sex" zu normalisieren und weniger stark auf ein mystisches Podest zu heben.
Darum geht es bei den meisten Abs nicht wenn Deppression und Scham wegen seiner Unerfahrenheit und eigene Entwertungsmechanismsen zusammen wirken dann ist es der Gordische Knoten unentwirrbar.
Wenn du es nur auf ein Podest gehoben hast war es eine einfache Vermeidungsstratgie und weit aus weniger komplex
Glaub mir, ich hatte ne krasse "Angst" und Respekt vor Sex und Intimität mit Frauen. Näheres dazu habe ich in dem Haupthread zu diesem Thema geschildert. Mir haben die käuflichen Damen, ganz normale für nicht-behinderte Männer, sehr geholfen.
Zuletzt geändert von ABler11235 am 19.04.2025, 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Path1974 »

ABler11235 hat geschrieben: ↑19.04.2025, 19:31
Da haste Glück gehabt das sie sensibel waren
Zuletzt geändert von Kolinatan am 19.04.2025, 20:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von RomNey »

Path1974 hat geschrieben: ↑18.04.2025, 12:14 Dieses Thema habe ich schon vor 15 Jahren behandelt...
Hey Path, danke für deine Sicht.

Ich sehe das sehr ähnlich.

Ich bin heute sehr froh das ich das alles auf dem "natürlichen" Weg erleben durfte.
Schon alleine die Einstellung der Frau, tut da einiges bei, denke ich.
Ist glaube ich ein großer Unterschied ob Sie mich nur möglichst schnell abpumpen möchte oder ob sie mit mir eine schöne Zeit haben möchte.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Grüblerin »

Nein, sollte er nicht.

Denn in Schweden käme er dafür ins Gefängnis. Und Petitionen, die sich einsetzen, das auch hierzulande strafbar zu machen, laufen bereits.

Wer dazu Hintergrundinfos will, kann ja mal dieses Buch lesen:
https://www.amazon.de/Auf-Seite-Frauen- ... 3910955185

Davon ab, kann man mit Erfahrungen, die man im Rotlichmilieu gesammelt hat, sowieso keine Frau beeindrucken, geschweige denn sein Ego pushen.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Kolinatan »

Aus meiner Sicht wird jedes für sich selbst entscheiden müssen, welche Haltung es zum Thema Prostitution einnehmen möchte und welchen Studien und Aussagen dazu es mehr Vertrauen schenken möchte.

Da dieses Thema oft von normativen Ansichten, Vorwürfen und starken Emotionen begleitet ist, bitte ich Euch darum auf jeden Fall sachlich und respektvoll zu bleiben, egal für welche Haltung Ihr Euch entscheidet. Danke.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Fehltrade »

schöne Ostern,

von dem Verbot der Prostitution über das Nordische Modell habe ich heute zum ersten Mal gelesen. Ob das allerdings wie gewünscht funktioniert und ob sich nicht ein großer Schwarzer Markt in den betreffenden Ländern gebildet hat, würde mich brennend interessieren, zumal die Prostitution ja als ältestes Gewerbe der Welt gilt und meines Erachtens nicht so leicht kaputt zu machen ist. Ich frage mich auch gerade, was die Freier im Falle eines Verbots dann machen, falls ihnen aus welchen Gründen auch immer andere Möglichkeiten zur Triebbefriedigung nicht offenstehen. Eventuell kann das in Einzelfällen bei entsprechender Veranlagung zu noch abscheuungswürdigerem Verhalten führen.
Es scheint von der Thematik her ein ähnlich komplexes Thema zu sein, wie derzeitig die Frage in Deutschland, ob man bestimmte Rauschmittel/ Drogen wie in den Niederlanden legalisiert, also hierbei genau in die andere Richtung. Alles hat seine Vor- und Nachteile.
In den USA hat in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts das Alkoholverbot (Prohibition) übrigens zu einem Boom von mafiaartigen Strukturen geführt, weshalb man das Verbot ca. 10 Jahre später wieder aufgehoben hat.
Zuletzt geändert von Fehltrade am 20.04.2025, 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Diomedes »

Ich würde sagen falls das Erleben des 1 Mals auf einem "normalen" Wege mit einem Alter von 30+ bisher nicht möglich war und die Wahrscheinlichkeit dafür dass es passiert weiterhin im Promillebereich liegt... definitiv JA.

Aber das 1 Mal ist etwas absolut besonderes und sollte eigentlich mit jemandem passieren... wo Begehren und Verlangen beiderseits vorliegt... dafür ist dieses Ereignis dann doch zu emotional... als dass es durch eine monetäre Transaktion und gefühllosem Sexprogramm ersetzt werden könnte.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Einzelgänger »

Kommt auf den Grund des ABtums an.
Wenn es an "inneren Blockaden" oder ähnlichem liegt: Ja
Wenn man einfach total unbegehrt ist: Nein, denn es bringt einem am Ende ja dann nicht weiter
Diomedes hat geschrieben: ↑20.04.2025, 17:28 Aber das 1 Mal ist etwas absolut besonderes und sollte eigentlich mit jemandem passieren... wo Begehren und Verlangen beiderseits vorliegt... dafür ist dieses Ereignis dann doch zu emotional... als dass es durch eine monetäre Transaktion und gefühllosem Sexprogramm ersetzt werden könnte.
Sehe ich genauso. Sollte ich es irgendwie schaffen mein 1. Mal "normal" zu kriegen und danach immer noch (SC-)AB sein, würde ich wahrscheinlich regelmäßig dafür bezahlen.
Verschwenden möchte ich mein 1. Mal aber auf keinen Fall.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Diomedes »

Einzelgänger hat geschrieben: ↑22.04.2025, 06:49 Kommt auf den Grund des ABtums an.
Wenn es an "inneren Blockaden" oder ähnlichem liegt: Ja
Wenn man einfach total unbegehrt ist: Nein, denn es bringt einem am Ende ja dann nicht weiter
Es kann einem aber viel inneren Druck nehmen dass Sex kein Hexenwerk ist und bestenfalls hat man etwas wunderschönes erlebt... auch wenn es nur Fake Nähe für Geld war... manchmal eben besser als nichts... wenn halt das Herauskommen aus dem AB-tum verbunden mit einem höheren Alter immer unwahrscheinlicher wird.

Muss am Ende jeder mit sich selber ausmachen.
Elfriede

Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Elfriede »

Also, nachdem ich mich jetzt längere Zeit mit dem AB-Thema beschäftigt habe und auch das Leid meines Sohnes (HC-AB) und die Probleme meines Mannes kenne (Ex-AB), würde ich es auch für gut befinden, wenn ein M-AB mit spätestens 30 sein erstes Mal mit einer Prostituierten verbringt. Allerdings möchte ich zu Bedenken geben, dass Prostituierte zu 90% in dieses Gewerbe gezwungen werden. Jeder Freier ist also automatisch auch Täter in Sachen Zwangsprostitution. Daher sollte man sich das gut überlegen, eine Dame wählen, die nicht auf der Straße oder in einem Laufhaus arbeitet, sondern möglichst selbstständig und selbstbestimmt. Die sind natürlich entsprechend teuer aber ich denke, das sollte es Mann schon wert sein.

Ansonsten kann ich aber empfehlen, z.B. eine Kuschelgruppe zu besuchen oder sich ab und zu eine Tantra-Massage zu gönnen. Hier geht es in erster Linie darum, körperliche Nähe zuzulassen und zu erfahren, um Hemmungen abzubauen. Ich könnte mir vorstellen, dass das sehr hilfreich ist.
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Re: Sollte ein Ab Mann zu einer Prostituierten gehen

Beitrag von Darth Bane »

knopper hat geschrieben: ↑19.04.2025, 14:34 Also ich finde AB's mit Behinderten oder Menschen mit Asperger-Syndrom gleichzusetzen nicht besonders zielführend. AB's sind nicht körperlich oder geistig behindert auch wenn dies, von außen gesehen, immer mal wieder gleichgesetzt wird.
Jein. Ich halte ABs auch keineswegs für behindert. Aber es ist doch erstaunlich, dass die Schnittmenge zwischen ABs und Menschen, die am Asperger-Syndrom leiden, recht groß ist. Asperger-Menschen haben nämlich große Probleme mit Empathie und dem Knüpfen sozialer Kontakte. Dafür verfügen sie auf anderen Gebieten über verblüffende Begabungen. Vielleicht kennt hier ja jemande den Film "The Accountant" mit Ben Affleck. Teil 2 läuft übrigens momentan in den Kinos. Der Protagonist ist ein absolutes Mathematik-Genie, kann aber im Zwischenmenschlichen überhaupt nicht punkten. Asperger würde ich auch nicht als Behinderung klassifizieren, aber zumindest als Störung.
Genau zwei sollen es sein. Nicht mehr, nicht weniger. Einer, der die Macht verkörpert, und einer, der nach ihr giert.

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