Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

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Phil123
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Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Phil123 »

Hallo Leute,
ich denke dass ausbleiben von Beziehungen hat bei mir viel mit Sexualität zu tun, weil ich so erzogen bin, erstmal die Frau kennenzulernen oder mich zurückzuhalten, aber wenn ich mich erinnere und auch laut Aussagen von mindestens 1 Freund, ist es wichtig sexuelles Interesse früh zu zeigen und ich denke dass war/ist hier bei mir das Problem. Frauen denken sonst, mit dennen ich zu tun hatte ,ich will Sie nicht oder so etwas und in meiner Jugend wo ich viel sexuelles Interesse bekam oder auch mal Einladungen, war ich auch etwas offener damit. Also ich werde wieder lernen zu "flirten" und sexueller im Datingkontext zu werden. Ich denke das Problem haben viele Männer, ich schäme mich fast dafür, wenn ich ehrlich bin und habe so auch bestimmt einige gut passende Frauen verloren leider.

Beste Grüße

Lixart

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Einsamkeit_is_doof
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Phil123 hat geschrieben: ↑14.06.2025, 04:20 Also ich werde wieder lernen zu "flirten" und sexueller im Datingkontext zu werden. Ich denke das Problem haben viele Männer, ich schäme mich fast dafür, wenn ich ehrlich bin und habe so auch bestimmt einige gut passende Frauen verloren leider.
Ja, ich habe auch dieses Problem. Ich traue mich einfach nicht einer Frau zu zeigen, wenn sie mir gefällt und ich gerne mehr von ihr will. Dann habe ich sofort die Sorge, ich könnte ihr zu nahe treten und sie könnte sich von mir (sexuell) belästigt fühlen. :specht:
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von ABler11235 »

Ja, natürlich. Frauen wollen sexualisiert werden, sonst gilt man als schwul oder nicht interessiert.
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RomNey
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von RomNey »

:gruebel:
ABler11235 hat geschrieben: ↑14.06.2025, 18:26 Ja, natürlich. Frauen wollen sexualisiert werden, sonst gilt man als schwul oder nicht interessiert.
:gruebel:
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Levyn »

ABler11235 hat geschrieben: ↑14.06.2025, 18:26 Ja, natürlich. Frauen wollen sexualisiert werden, sonst gilt man als schwul oder nicht interessiert.
Eher nicht. Man sollte aber schon sein Interesse zeigen können und das erfordert Mut.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Al Bundy »

Man sollte schon irgendwie in die Richtung gehen Interesse an mehr zu zeigen, ich hatte das oft dass das ganze dann im Sande verlaufen ist bzw so in Richtung Friendzone driftet.
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Finnlandfreundin
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Finnlandfreundin »

Phil123 hat geschrieben: ↑14.06.2025, 04:20 ... sexuelles Interesse früh zu zeigen ...
Ja, das scheint wichtig zu sein, um nicht als desinteressiert angesehen zu werden.

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑14.06.2025, 17:52 Ich traue mich einfach nicht ... zu zeigen, ... ich gerne mehr ... will. Dann habe ich sofort die Sorge, ich könnte ... zu nahe treten und ... könnte sich von mir (sexuell) belästigt fühlen. :specht:
Kenne ich und frage mich, wieso das so ist. Die Mehrheit scheint das Problem nicht zu haben.

ABler11235 hat geschrieben: ↑14.06.2025, 18:26 Ja, natürlich. Frauen wollen sexualisiert werden, sonst gilt man als schwul oder nicht interessiert.
Das geht dann schon wieder für mich in die falsche Richtung. Zwischen eigenes sexuelles Interesse an einer Person zeigen und jemanden sexualisieren ist für mich ein Unterschied.

Levyn hat geschrieben: ↑15.06.2025, 19:08 Man sollte aber schon sein Interesse zeigen können und das erfordert Mut.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von RomNey »

ABler11235 hat geschrieben: ↑14.06.2025, 18:26 Ja, natürlich. Frauen wollen sexualisiert werden, sonst gilt man als schwul oder nicht interessiert.
Bin/War etwas schockiert.
Magst du das weiter ausführen was du genau damit meinst?
Also besonders das "Frauen wollen sexualisiert werden"
Woher nimmst du da deine Infos? Wie meinst du das genau?
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von ABler11235 »

RomNey hat geschrieben: ↑16.06.2025, 05:00 Wie meinst du das genau?
Der Frau klar machen, dass man sie als sexuell begehrenswertes Wesen wahrnimmt und dass man einen Penis hat, den man gerne in sie einführen würde. Klingt grob, ist aber Tatsache. Wenn man seine Intentionen nicht klar macht, dann verläuft es meist im Sande oder bleibt freundschaftlich. Gut, kann natürlich sein dass sie kein Interesse hat, aber das ist was anderes.

Wenn ich mir mal Leute anschaue, bei denen es auf natürliche Art und Weise sehr gut mit Frauen läuft, dann meist genau deshalb. Sie lassen in Gesprächen absolut keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie heterosexuell sind und dass sie die Frau sexuell anziehend finden. Und dies geschieht eben meist durch "sexualisierung" der Frau. Sei es durch Bemerkungen über ihren Körper, sexuell angehauchte Gesprächsthemen, etc. Frauen wollen begehrt werden. Aus dem selben Grund gehen sie ja auch i.d.R. nicht aktiv auf Partnersuche, sondern lassen sich suchen.
Zuletzt geändert von ABler11235 am 16.06.2025, 10:00, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von RomNey »

ABler11235 hat geschrieben: ↑16.06.2025, 09:46 Frauen wollen begehrt werden.
Okay, danke, das klingt wieder ganz anders.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Daswirdwohlnix »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑16.06.2025, 04:09 Zwischen eigenes sexuelles Interesse an einer Person zeigen und jemanden sexualisieren ist für mich ein Unterschied.
Ganz ehrlich gemeint und keine Fangfrage: Kannst Du das genauer ausführen? Und: Glaubst Du, dass Deine Unterscheidung auch von vielen – oder sogar den meisten – anderen Frauen geteilt wird?
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Finnlandfreundin »

Daswirdwohlnix hat geschrieben: ↑16.06.2025, 15:53
Wenn ich von sexuellem Interesse spreche, dann gehe ich von mir aus - dass ich jemanden sexuell attraktiv finde. Wenn ich jemanden sexualisiere, dann objektifiziere ich ihn. Das ist für mich ein Unterschied.

In Onlinedatingportalen haben sich Frauen häufig darüber beschwert, dass viele Männer häufig grenzenüberschreitend sind, indem sie sexuelle Andeutungen und Baggereien machen, obwohl die Frauen das garnicht wollen, dass den Männern ihre Signale egal sind. Das ist für mich, jemanden zu sexualisieren.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 16.06.2025, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von ABler11235 »

Daswirdwohlnix hat geschrieben: ↑16.06.2025, 15:53
Ich will auch mal darauf eingehen. Für mich sind beide Punkte identisch. Vielleicht für andere nicht, weshalb der Kommentar wohl auch für Aufregung gesorgt hat? Was ist denn der Unterschied? Wie kann man einer Frau denn sexuelles Interesse bekunden, ohne sie dabei zu sexualisieren?

Zwei Definition aus Wikipedia:

Als Sexualisierung bezeichnet man dem Wortsinne nach
  • die Fokussierung bzw. Hervorhebung der Sexualität innerhalb eines umfassenderen Kontextes.
  • die Betrachtung eines Objektes unter sexuellen Gesichtspunkten bzw. unter dem Aspekt der Sexualität, besonders wenn dieses Objekt diese Betrachtung von sich aus nicht evoziert.

Es gab noch eine dritte Definition, die ich aber für schwachsinnig und zu negativ ausgedrückt halte.

Die beiden genannten klingen für mich nach notwendigen Schritten, sexuelles Interesse an einer Frau zu bekunden. Ja auch der zweite Punkt. Wenn man darauf wartet, dass die Frau "evoziert", dann kann man lange warten und wird bestimmt AB.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 16.06.2025, 17:45, insgesamt 5-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von oldfield2283 »

RomNey hat geschrieben: ↑16.06.2025, 12:55
Ich hatte auch ein enormes Problem mit dem Begriff Sexualisieren, da das ja doch sehr negativ besetzt scheint, man reduziert Menschen (nicht nur aber hier wohl mehr, Frauen) auf einiges Weniges, man übertreibt usw. Wenn man es als Begehren bezeichnet und als Begehrtwerden, klingt das doch schon gleich viel besser. Nur kommen wir dann zu dem Problem, was ich und so viele Andere dabei anscheinend haben: wie macht man das? Wie zeigt man es. Und vor allem, wie so daß es nicht gekünstelt, aufdringlich oder sonstwie erscheint. Ein großer Teil der Menschen scheint es irgendwie zu wissen und zu können, und sie wenden es ganz einfach wie selbstverständlich an. Nun ja, aber einige können es anscheinend nicht - ich weiß auch nicht warum, vielleicht habe ich in dem Jahr in der Schule gefehlt (ich weiß auch schon in welchem Schuljahr und was ich da tat) oder es fehlt eine Fertigkeit, ein Gen, eine Antenne.
Wenn man sich dann eben nicht so verhält wie erwartet, heißt es aber eben leider oft, die/der will wohl nicht, weil die andere Möglichkeit daß die/der nicht kann oder nicht weiß wie, ist so unwahrscheinlich, so unglaublich oder so weit hergeholt - eben weil es für die meisten fast selbstverständlich ist.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 16.06.2025, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Reinhard »

Phil123 hat geschrieben: ↑14.06.2025, 04:20 auch laut Aussagen von mindestens 1 Freund, ist es wichtig sexuelles Interesse früh zu zeigen
Was man sich halt so erzählt ... was für die eine Frau gerade richtig wäre, ist bei der anderen falsch. :gruebel:

Ganz ohne sexuelles Interesse zu zeigen wird es aber nicht gehen. Wenn das bei dir das Problem ist, dann kannst du da was ändern wollen. Aber jetzt gleich zum Casanova werden wollen, ist wohl auch etwas überdreht.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Kolinatan »

ABler11235 hat geschrieben: ↑16.06.2025, 17:25 Es gab noch eine dritte Definition, die ich aber für schwachsinnig und zu negativ ausgedrückt halte.
Ich finde die 3. Definition in der Wikipedia ebenso hilfreich und wichtig, insbesondere um deutlich zu machen, wann Grenzen überschritten werden und das Risiko besteht jedes zu entmenschlichen.
Als Sexualisierung bezeichnet man dem Wortsinne nach [...] Martha Nussbaumers Sex and Social Justice (dt. Geschlecht und soziale Gerechtigkeit) eine Form der sozialen Hierarchisierung, wenn Sexualität und Geschlecht dazu benutzt werden, Personen (nicht nur, aber insbesondere Frauen) zum sexuellen Objekt zu degradieren und über Sexualität Machtansprüche zu kommunizieren und durchzusetzen.
Quelle: Wikipedia
In der 8. Folge des AB-Podcast, wo ich mich u.a. mit der Pilotstudie „Sexismus im Alltag“ beschäftige, war es für mich interessant mich auch mit dem Objektifizierungsmodell von Martha Nussbaum zu beschäftigen, um besser zu verstehen, wann es gilt genauer hinzuschauen, um einem Menschen nicht zu entwürdigen, sondern ihn als Menschen zu achten und mit Würde zu behandeln, selbst wenn man sich entscheidet seine Sexualität im Bereich SM auszuleben. Die Bewertung von Umgangsformen und von Worten ist allerdings je nach Milieu verschieden - wie die Pilotstudie ebenfalls deutlich macht -, daher halte ich es für wichtig, sich immer wieder auf sein Gesprächspartny einzustellen und deutlich zu machen, dass es keine allgemeingültige Grenze für "angemessenes" Verhalten gibt.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Daswirdwohlnix »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑16.06.2025, 16:49 Wenn ich von sexuellem Interesse spreche, dann gehe ich von mir aus - dass ich jemanden sexuell attraktiv finde. Wenn ich jemanden sexualisiere, dann objektifiziere ich ihn. Das ist für mich ein Unterschied.
Danke für die Antwort. :hut:

Leider hilft sie mir nur bedingt weiter: Du hast geschrieben, wie es in Dir drin aussieht, wenn Du sexuelles Interesse hast oder wenn Du jemanden sexualisierst und dass es einen Unterschied zwischen diesen beiden inneren Haltungen gibt. Da man aber nicht in Dich hineinsehen kann, könnte jemand anderes, ich zum Beispiel, anhand dieser Erklärung nicht erkennen, ob Du ihn einfach nur sexuell attraktiv findest oder ob Du ihn sexualisierst/objektifizierst. Gäbe es verbales oder nonverbales Verhalten, anhand dessen es zu erkennen wäre?
Zuletzt geändert von Kolinatan am 16.06.2025, 19:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Subreferenz entfernt.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Finnlandfreundin »

Daswirdwohlnix hat geschrieben: ↑16.06.2025, 18:40 [...] Du hast geschrieben, wie es in Dir drin aussieht, wenn Du sexuelles Interesse hast oder wenn Du jemanden sexualisierst und dass es einen Unterschied zwischen diesen beiden inneren Haltungen gibt. Da man aber nicht in Dich hineinsehen kann, könnte jemand anderes, ich zum Beispiel, anhand dieser Erklärung nicht erkennen, ob Du ihn einfach nur sexuell attraktiv findest oder ob Du ihn sexualisierst/objektifizierst. Gäbe es verbales oder nonverbales Verhalten, anhand dessen es zu erkennen wäre?
Das sind für mich nicht beides innere Haltungen, lediglich ersteres, also wenn ich jemanden sexuell anziehend finde. Dann ist es meine Aufgabe, dem anderen dies mitzuteilen. Wenn man jemanden sexualisiert, dann geschieht das bspw über Aussagen wie "du hast ja einen geile/n Arsch/Titten" oder Handlungen wie auf den Po zu klapsen, in den Schritt zu fassen. Da ist die Grenze des Übergriffigen schnell da. Aus Filmen kennt man das Hinterherpfeifen einer Frau (in der Realität noch nie beobachtet).
ABler11235 hat geschrieben: ↑16.06.2025, 09:46 Der Frau klar machen, dass man sie als sexuell begehrenswertes Wesen wahrnimmt und dass man einen Penis hat, den man gerne in sie einführen würde. Klingt grob, ist aber Tatsache. Wenn man seine Intentionen nicht klar macht, dann verläuft es meist im Sande oder bleibt freundschaftlich. Gut, kann natürlich sein dass sie kein Interesse hat, aber das ist was anderes.
Klar, irgendwie schon, aber wenn beispielsweise Pimmelbilder verschickt werden, finde ich das schon übergriffig oder irgendwelche Piktogramme, die das Einführen symbolisieren. (Hatte mir eine Freundin letztens bei einem Chat gezeigt. Affen machen das auch und zeigen ihr Gemächt.)
Wenn ich mir mal Leute anschaue, bei denen es auf natürliche Art und Weise sehr gut mit Frauen läuft, dann meist genau deshalb. Sie lassen in Gesprächen absolut keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie heterosexuell sind und dass sie die Frau sexuell anziehend finden. Und dies geschieht eben meist durch "sexualisierung" der Frau. Sei es durch Bemerkungen über ihren Körper, sexuell angehauchte Gesprächsthemen, etc. Frauen wollen begehrt werden. Aus dem selben Grund gehen sie ja auch i.d.R. nicht aktiv auf Partnersuche, sondern lassen sich suchen.
Es kommt aber darauf an, welche Körperteile man heranzieht - Busen und Po wären die Falschen, Augen und ihr Lächeln wären passende. Begehren kann man aber auch über Handlungen zeigen, wie Tür aufmachen, Jacke abnehmen (Gentleman sein).
Zuletzt geändert von Kolinatan am 17.06.2025, 09:48, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt. Zitat gekürzt.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von ABler11235 »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.06.2025, 08:22 Wenn man jemanden sexualisiert, dann geschieht das bspw über Aussagen wie "du hast ja einen geile/n Arsch/Titten" oder Handlungen wie auf den Po zu klapsen, in den Schritt zu fassen. Da ist die Grenze des Übergriffigen schnell da.
Nur weil du das so empfindest, heißt es nicht dass alle Frauen das tun. Die wenigen Male wo ich einer Frau mal gesagt habe, dass sie einen geilen Arsch hat, kam das sehr gut an. Ergebnis ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein stolzes Lächeln, statt einer Anzeige wegen sexueller Übergriffigkeit. Wieso sollte eine Frau von einem Kompliment über ihren Körper beleidigt sein? Viele Frauen sexualisieren sich doch sogar selber und freiwillig. Niemand kann mir erzählen, dass der extrem tiefe Ausschnitt, der Minirock, oder die Shorts bei der die Arschbacken rausschauen, nicht gezielt sexuell provozieren soll.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.06.2025, 08:22 Klar, irgendwie schon, aber wenn beispielsweise Pimmelbilder verschickt werden, finde ich das schon übergriffig oder irgendwelche Piktogramme, die das Einführen symbolisieren.
Klar das ist unangebracht, für jede soziale Situation fällt mir ein unangebrachtes Verhaltensbeispiel ein, ob jetzt im sexuellen Kontext oder nicht. Das hat aber nichts damit zu tun, dass "sexualisierung" bzw. sexuelles Interesse äußern, im Allgemeinen schlecht / falsch / übergriffig sein soll.
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Re: Potentielle Lösung nach Reflexion, noch nicht erprobt

Beitrag von Daswirdwohlnix »

Passend zu dem Thema ist mir gerade heute etwas passiert.

Bei der Arbeit gibt es in einer anderen Abteilung eine Frau, die offensichtlich Interesse an mir hat, und das schon seit längerem – über ein Jahr schon lässt sie das immer wieder durchblicken. Da sie zwar durchaus nett, aber nicht mein Typ und alleinerziehende Mutter ist, bin ich nicht an ihr interessiert.

Für weibliche Verhältnisse hat sie ihr Interesse schon mehrfach ziemlich deutlich gemacht ("Das ist aber schön, Dich zu sehen ...", mit seeehr viel Betonung und ähnliche Äußerungen), wenn wir uns zufällig begegnen oder wenn sie mich gezielt zum Reden aufsucht (kommt manchmal vor). Sie ist aber in keiner Weise aufdringlich oder dergleichen. Ein paar Mal waren wir auch schon gemeinsam im Kino, sonst ist aber nichts passiert.

Heute nun ist sie mir ganz kurz nach Arbeitsbeginn über den Weg gelaufen; wir haben uns begrüßt, wobei sie auf mich zukam und mit der rechten Hand mich auf spielerisch-anzügliche Weise an der Schulter berührte (so eine Mischung aus Streicheln und Kitzeln). Danach hat sie verlegen gelacht, ich habe die Geste ignoriert, und wir haben uns allgemein unterhalten.

Ich habe mich nach dem Gespräch gefragt, ob das jetzt sexuelle Belästigung gewesen ist oder nicht. Für mein Empfinden war das überhaupt nicht schlimm oder grenzüberschreitend, aber ich denke mir, wenn die Situation anders herum gewesen wäre – der Mann berührt die Frau –, wäre durchaus eine andere Einschätzung möglich. Und das ist es, was mich dann eigentlich geärgert hat: Ich bin ein sehr großer Verfechter von "Gleichheit für alle" und glaube deshalb, dass man so eine Situation unabhängig davon bewerten sollte, welches Geschlecht die involvierten Personen hatten. Ich hätte mich diese Berührung nicht getraut, jedenfalls nicht bei der Arbeit. Umgekehrt finde ich aber den Gedanken vollkommen absurd, ich sollte jetzt empört oder verletzt oder sonstwie emotional getroffen sein und mich unter Umständen sogar beschweren oder etwas Ähnliches.

Was meint Ihr dazu?
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