Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
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Zuya Hiyaye
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Kolinatan du scheinst eine Welt zu bevorzugen, in der Menschen ihre wahren Absichten oder Bedürfnisse direkt kommunizieren, ohne auf "Alibi"-Angebote zurückzugreifen und kritisierst, wenn das Anliegen nicht klar benannt wird und die andere Person spekulieren muss.
Tanja du hingegen kommuniziert bewusst in einer Weise bei der mögliche Missverständnisse von vornherein ausgeschlossen sind. Die Einladung zum Kaffee, ist dann tatsächlich eine Einladung zum Kaffee.
Irgendwie fallen mir dabei ein paar Textzeilen von Max Raabe ein:
“Heute ist ein Tag um glücklich zu sein.
Steht das Glück vor der Tür, lass ich es rein.
Hallo liebes Glück. Schön dich zu seh'n.
Kaffee oder Tee, du willst doch nicht gleich wieder geh'n“
Gut hier werden zwei Getränke angeboten. Aber ich verstehe das als Einladung zum Zusammensein, bei dem notfalls auch auf Kaffee und Tee verzichtet werden kann und Kekse und ein Glas Wasser als Ersatz ausreichend sind.
Oder ist euch mein Gedanke jetzt wieder zu strange?
Tanja du hingegen kommuniziert bewusst in einer Weise bei der mögliche Missverständnisse von vornherein ausgeschlossen sind. Die Einladung zum Kaffee, ist dann tatsächlich eine Einladung zum Kaffee.
Irgendwie fallen mir dabei ein paar Textzeilen von Max Raabe ein:
“Heute ist ein Tag um glücklich zu sein.
Steht das Glück vor der Tür, lass ich es rein.
Hallo liebes Glück. Schön dich zu seh'n.
Kaffee oder Tee, du willst doch nicht gleich wieder geh'n“
Gut hier werden zwei Getränke angeboten. Aber ich verstehe das als Einladung zum Zusammensein, bei dem notfalls auch auf Kaffee und Tee verzichtet werden kann und Kekse und ein Glas Wasser als Ersatz ausreichend sind.
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ABler11235
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Findest du nicht selber, dass du da viel zu kompliziert drüber nachdenkst? Wenn mich eine Frau fragt, ob ich für einen Kaffee mit hochkommen möchte, und ich dann sage "ich trinke heute keinen Kaffee mehr, aber komme gerne mit hoch", dann ist es doch der Frau überlassen dem zuzustimmen oder eben nicht. Ende der Situation, alles Weitere ist nicht verallgemeinerbar und ergibt sich halt. Wenn es dich so sehr stressen würde, dass der Mann keinen Kaffee möchte aber trotzdem gerne mit hochkommen würde, dann sag halt einfach nein. Ich finde deine Ausführungen spiegeln ziemlich gut wieder, wieso es das Klischee gibt dass Frauen so kompliziert und nicht zu verstehen sind.
Zuletzt geändert von ABler11235 am 03.07.2025, 14:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Bobbertus
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Ich finde diese Kaffee Sache sehr schwierig... 
Ich finde es ne komische Gepflogenheit. Ich bin zwar glücklicherweise noch nicht in die Verlegenheit gekommen das mir ein Kaffee angeboten wurde... aber ich kann mir trotzdem vorstellen das wenn ich in dem Moment sage "Ne, Kaffee schmeckt mir nicht" das es zwar blöd ist, aber weniger blöd als dann einfach "Ja" zu sagen, mit rauf zu gehen und dann das Gesicht zu verziehen weil ich Kaffee nicht mag...
Oder ja sagen und dann oben "Du, warte, ich brauche keinen Kaffee" oder direkter "Ich mag Kaffee nicht"...
Ist doch irgendwie alles doof...
Wie sollte ich bitte (falls ich jemals in diese Situation komme) vermeiden da in Fettnäpfchen zu treten?
Ich hab grob gesagt scheinbar das Problem das ich entweder "zu zurückhaltend bin" oder wenn ich dann versuche direkter zu sein "zu direkt"...
Ich finde es ne komische Gepflogenheit. Ich bin zwar glücklicherweise noch nicht in die Verlegenheit gekommen das mir ein Kaffee angeboten wurde... aber ich kann mir trotzdem vorstellen das wenn ich in dem Moment sage "Ne, Kaffee schmeckt mir nicht" das es zwar blöd ist, aber weniger blöd als dann einfach "Ja" zu sagen, mit rauf zu gehen und dann das Gesicht zu verziehen weil ich Kaffee nicht mag...
Oder ja sagen und dann oben "Du, warte, ich brauche keinen Kaffee" oder direkter "Ich mag Kaffee nicht"...
Ist doch irgendwie alles doof...
Wie sollte ich bitte (falls ich jemals in diese Situation komme) vermeiden da in Fettnäpfchen zu treten?
Ich hab grob gesagt scheinbar das Problem das ich entweder "zu zurückhaltend bin" oder wenn ich dann versuche direkter zu sein "zu direkt"...
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Kolinatan
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Interessante Wendung, welche Du hier eingeschlagen hast. Aus dem ehemals freundlichen Angebot ein Kaffee zu trinken wurde nun die Unterstellung, ich würde - statt wie ausgemacht Dich zum Arzt zu fahren - mal eben Dein Auto zu wer weiß was nutzen. Die Verdrehung meiner Aussage, dass für mich die beiden Angebote Kaffee (A) und betreten der Wohnung (B) entsprechend dem ursprünglichen Angebot getrennt voneinander seien und nicht in dem Sinne zu verstehen sind, dass B nur zum Zwecke von A erfolgt, verdrehst Du dabei komplett zu der Behauptung ich hätte gesagt, dass die Aussage "A und B" für mich die gleiche logischen Bedeutung hätte wie "B". Dies trifft nicht zu.
Für mich war das Angebot dass sowohl "B und A" als auch "B und nicht A" möglich sind. Für Dich auch, denn Du hast geschrieben, es käme nicht auf den Kaffee an:
Auch interessant Deine Unterstellung ich würde, indem ich das Angebot B annehmen und Angebot A zugleich ausschlage, nicht offen mein Interesse kommunizieren. Dabei warst Du es, welche mit intransparenter Kommunikation beginnt und doch nur wolltest, dass ich als Mann mich für oder gegen Dein Angebot entscheide. Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es, wenn Menschen mit Doppelstandards arbeiten, also von anderen plötzlich ein Verhalten einfordern zu welchem sie selbst nicht bereit sind. Schließlich hast Du nicht kommuniziert, dass es Dir bei der Kaffee-Einladung darum ging in Wirklichkeit die Person besser kennen lernen zu wollen, was zumindest diese Aussage von Dir impliziert:
Nehme ich mal die folgende Definition für Alibihandlung:Tania hat geschrieben: ↑03.07.2025, 10:38 Erst recht nicht, wenn es sich (wie bei der typischen Kaffeeeinladung) um jemanden handelt, den ich nicht gut genug kenne, um einschätzen zu können, ob er eine "Generalvollmacht" einfach nutzen oder sich jedes Mal vergewissern würde, dass er in meinem Sinne handelt.
Entsprechend Deiner Ausführungen scheint mir diese Definition zu passen. Ich würde einen Menschen, wenn ich die Vorstellung hätte ihn nicht wieder aus meiner Wohnung zu bekommen, wenn er sich nicht so verhält wie ich es als angemessen beurteile, auch nicht mehr Vertrauen entgegen bringen, weil er sich bereit erklärt einen Kaffee zu trinken.Defensivstrategie zur Aufrechterhaltung von Sorglosigkeit; dazu zählen Handlungen, die zur Gewissensberuhigung dienen, jedoch keineswegs objektiven Schutz bieten. Ein Beispiel für eine Alibihandlung: Nur beim ersten Sexualkontakt mit einem neuen Partner wird ein Kondom verwendet, danach nicht mehr.
Quelle: spektrum.de
Das Thema ging darum, dass Flirtsignale nicht eindeutig sind und ich es als problematisch sehe, wenn mit Andeutungen und versteckten Botschaften gearbeitet wird. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Du Dich aktuell auf die Position zurückziehst, dass das Angebot auf einen Kaffee mitzukommen, in Deinem Fall auch nur diese Intention hätte, dass es um nichts anderes ginge, obwohl Du bereits etwas anderes geschrieben hast. Natürlich ist zu dem Zeitpunkt, wo es darum geht die Einladung in die Wohnung anzunehmen, keine diese Optionen vereinbart, trotzdem hast Du klar geschrieben, dass Du diese Optionen eventuell selbst im Sinn hast, wenn Du Deine Einladung aussprichst, nur dass Du noch Zeit brauchst, um für Dich eine klare Entscheidung zu treffen.
Dass es bei der Einladung zum Kaffee - im Kontext eines Flirts - üblicherweise nicht um den Kaffee geht, sondern um die Abklärung ob ggf. andere soziale Interaktionen stattfinden, von Dir jetzt so dargestellt wird, dass es bei Dir nur um den Kaffee ginge, obwohl Du selbst zuvor die oben zitierte Aussage getroffen hast, beschreibt aus meiner Sicht genau das Verhalten was Zuya zuvor kritisiert hat und von dem Du meintest, nicht zu wissen was damit gemeint sei.Tania hat geschrieben: ↑01.07.2025, 21:46 Aber ich glaube, ich habe mich nicht verständlich genug ausgedrückt. Mit "Wenn ich einen Kaffee anbiete, dann verspreche ich auch nur einen Kaffee. Nicht mehr." meine ich, dass der Kaffee alles ist, was ich dem eingeladenen Mann GARANTIERE. Damit ist nicht ausgeschlossen, dass es vielleicht auch noch ein Glas Wein, einen kleinen Imbiss, eine Besichtigung meiner Briefmarkensammlung oder einen Kuss oder Sex geben könnte - aber das verspreche ich eben nicht, das ist lediglich eine MÖGLICHKEIT. Auf die er hoffen darf, sich aber nicht beschweren darf, wenn es nicht dazu kommen sollte.
Deine Aussage, nicht nachvollziehen zu können, dass die Kaffee-Einladung eine Alibihandlung ist und mir unterstellst, dass ich - weil ich sie als solche benennen - andere Pläne verfolgte, ist genau ein Beispiel für eine solche Doppelbotschaft.
Auch diese Umkehrung fällt in den Bereich Doppelbotschaft. Indem ich deutlich mache, dass mir klar ist, dass es eben nicht um den Kaffee geht, unterstellt Du mir, ich würde Unklarheit erzeugen, dabei lege ich die Situation nur offen und mache meine Sichtweise deutlich. Indem Du so tust, als wäre es immer und ausschließlich nur um einen Kaffee gegangen, fängst Du an Spielchen zu spielen und begibst Dich in Widerspruch zu Deiner vorherigen Aussage:Tania hat geschrieben: ↑03.07.2025, 10:38 Die Unklarheit kommt erst dazu, wenn Du antwortest, dass Du zu diesem Zweck nicht mit rauf kommen willst, aber nicht gleichzeitig sagst, zu welchem Zweck Du mit raufkommen willst. Warum eigentlich nicht? Du hast doch selbst geschrieben, dass Du eine klare Aussage über die Absichten, die das Gegenüber verfolgt, bevorzugen würdest - warum würdest Du dann in dieser Situation offen lassen, welche Absichten Du mit dem "mit hoch kommen" verfolgst?
Du erwartest somit viel mehr, als nur seine Bereitschaft auf Deine Bedürfnisse einzugehen. Obwohl er Dich nicht kennt und auch nicht weiß wie Du Dich im Kino verhältst, soll er in der Lage sein zu bewerten, ob Du für den Film, welchen er sehen möchte, eine Begleitung darstellst, welche für ihn den Kinobesuch und das Filmerlebnis verbessert statt verschlechtert? Wie sollte er in der Lage sein dies sinnvoll zu beurteilen?
Zugleich macht Deine Ausführung deutlich, mit welchen Erwartungen solche vermeintlich "einfachen" Entscheidungen verknüpft werden, insbesondere wenn die einzelnen Ebenen nicht für beide Seiten inhaltlich klar sind. Deine Interpretation seines Verhaltens bezüglich des Beziehungsaspektes war offensichtlich verkehrt, sonst wäre es wohl kaum zu der späteren Nachfrage bezüglich eines Dates gekommen.
Nein, ich sehe dies auch so. Im Kontext von Flirten geht es primär um die gemeinsame Zeit. Es wird nur anstrengend, wenn beide nicht klar wissen, in welchem Kontext sie sich gerade bewegen und unklare oder sogar widersprüchliche Botschaften gesendet werden.Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑03.07.2025, 13:16 Gut hier werden zwei Getränke angeboten. Aber ich verstehe das als Einladung zum Zusammensein, bei dem notfalls auch auf Kaffee und Tee verzichtet werden kann und Kekse und ein Glas Wasser als Ersatz ausreichend sind.
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Beim Onlinedating hatte ich ständig Ablehnung erfahren. Ob man sich nun über Onlinedating trifft und es kein weiteres Treffen gibt oder ob man nun ohne Onlinedating versucht jemanden mehr als einmal zu sehen, ist recht ähnlich.ABler11235 hat geschrieben: ↑02.07.2025, 13:07 Die meisten ABs erfahren glaube ich wenig Ablehnung, weil sie es erst gar nicht probieren. Zumindest geht es mir so. Im echten Leben habe ich noch nie einen Korb bekommen, weil ich halt gar nicht auf Frauen zugehe. [...]
Das gilt nicht nur für mAB´s, sondern auch für wAB´s und Normalos beiderlei Geschlechts, wenn man sich für jemanden interessiert, muss man aktiv werden.
Hier fällt mir wieder das Beispiel einer Freundin ein, die zwar hin und wieder einen Mann hat, jedoch das keine Männer waren, die sie sich ausgesucht hätte.
Hier höre ich gleich wieder den Einwand, dass sie aber jemanden hat und man selbst nicht. Ihr Vorteil ist, dass sie Signale senden (manchmal mehr als sie will) und empfangen und darauf eingehen kann. Und sie geht eben auch darauf ein, wenn er eigentlich nicht ihr Typ ist.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 03.07.2025, 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt. Vollzitat gekürzt.
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Im realen Leben würde ich das auch tun - ohne groß nachzudenken, einfach aus dem Bauchgefühl heraus.ABler11235 hat geschrieben: ↑03.07.2025, 14:42 Wenn es dich so sehr stressen würde, dass der Mann keinen Kaffee möchte aber trotzdem gerne mit hochkommen würde, dann sag halt einfach nein.
Aber hier geht es ja darum, fremden Menschen zu erklären, dass und warum ich als Frau auf so eine Aussage negativ reagieren würde. Manch einem hilft das vielleicht - und wer es zu kompliziert findet oder Frauen wie mich eh nicht daten würde, darf es gern überlesen.
Bei mir wäre es recht simpel - wenn der Herr keinen Kaffee mag, kann er gern sagen "Nee, Kaffee mag ich nicht, aber ein Wasser würde ich gern nehmen." Natürlich kann er auch einen anderen Wunsch äußern, aber das Getränk seiner Wahl hab ich dann vielleicht nicht im Haus und würde mir dann was Anderes einfallen lassen müssen. Aber letzten Endes ist es egal - solange er deutlich macht, dass er nicht erwartet, mich direkt ins Bett zu zerren, ist alles fein.
Nein, der Gedanke trifft es ziemlich genau. WAS bei diesem Zusammensein getan wird, ist mir relativ egal, solange es etwas ist, dem beide zugestimmt haben, wobei es möglichst wenig Raum für Missverständnisse gibt und das optimalerweise die Chance beinhaltet herauszufinden, was beide als nächstes tun wollen. Und die beiden letzten Punkte sind bei "ich komme mit hoch" nicht erfüllt - es sei denn, der Herr will tatsächlich nur mit hoch kommen und bleibt dann dort an der Tür stehen, bis wir uns auf ein "wie weiter" geeinigt habenZuya Hiyaye hat geschrieben: ↑03.07.2025, 13:16 Aber ich verstehe das als Einladung zum Zusammensein, bei dem notfalls auch auf Kaffee und Tee verzichtet werden kann und Kekse und ein Glas Wasser als Ersatz ausreichend sind.
Oder ist euch mein Gedanke jetzt wieder zu strange?
Nebenbei bemerkt: ich hasse Kaffee. In der Realität würde mein Angebot also lauten "Willst Du noch was trinken" oder "Wollen wir das Gespräch auf meiner Couch fortsetzen?" oder im Extremfall "Wenn Du nicht mehr fahren willst kannst Du auch auf meiner Couch pennen."
Wo genau habe ich behauptet, es sei immer und ausschließlich nur um einen Kaffee gegangen? Ich dachte eigentlich, ich hätte deutlich gemacht, dass ich IN DIESEM MOMENT einen Kaffee anbiete. Das bedeutet weder, dass wir bereits begonnene Gespräche oder Flirts abbrechen und ab da stumm unser Heissgetränk schlürfen müssen (also: das bereits laufende "Kennenlernen und Zeit zusammen verbringen" läuft natürlich weiter), noch, dass nach dem Kaffee die Bekanntschaft beendet wird. Aber was nach dem Kaffee passieren wird, weiß ich im Moment der Kaffeeeinladung einfach noch nicht. Was würde es da bringen, dem Herrn alle Optionen, die ich mir in diesem Moment vorstellen kann, sowie alle Optionen, die ich mir in diesem Moment nicht vorstellen kann, aufzulisten? Ich habe genug Phantasie, damit das ein 20minütiger Vortrag werden könnte - und genug Lebenserfahrung um zu wissen, dass in dieser Situation undenkbare Optionen eine Stunde später vielleicht denkbar werden könnten, und dass momentan denkbare Optionen schon 10 Minuten später ausgeschlossen sein könnten. Z.B. wenn unerwartet seine bis dahin unerwähnte Frau anruft, oder wenn man bei näherem "Beschnuppern" merkt, dass die berühmte Chemie einfach nicht stimmt und keinerlei Erregung aufkommt.Kolinatan hat geschrieben: ↑03.07.2025, 15:11 Indem Du so tust, als wäre es immer und ausschließlich nur um einen Kaffee gegangen, fängst Du an Spielchen zu spielen und begibst Dich in Widerspruch zu Deiner vorherigen Aussage:Tania hat geschrieben:Dass damit andere Optionen weiterhin offen sind, ist doch selbstverständlich
Wenn es allerdings Dinge gibt, die er mit einiger Wahrscheinlichkeit erwarten könnte (z.B. einen Abschiedkuss), die ich aber mit Sicherheit nicht liefern kann, dann sage ich durchaus etwas wie "Nur um das klarzustellen: ich bin in einer glücklichen monogamen Beziehung und habe nicht die Absicht, das zu ändern". Aber solche Situationen sind so selten, muss man eigentlich gar nicht erwähnen.
Zuletzt geändert von Tania am 03.07.2025, 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Und ich dachte immer, es seien nur MABs, die alles viel zu thoretisch sehen....
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
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Kolinatan
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Immerhin ist es beruhigend, dass Deine ganzen Ausführungen rein theoretischer Natur sind und nichts mit Deinem Verhalten im realen Leben zu tun haben. Nur ist das leider dann auch eine Diskussion, welche einem Menschen - der mit solche Situationen nicht vertraut ist - auch nicht weiterhelfen. Solche Ausführungen führen dann nur zu noch mehr unnötigen mind games, weil an der Realität vorbei irgendwelche Annahmen und Mutmaßungen kommuniziert werden, welche in der Realität gar nicht stattfinden.Tania hat geschrieben: ↑03.07.2025, 10:38 Ich vertraue ihm bei einer solchen Einladung genug, um zu riskieren, ihn zu einem klar definierten Zweck in meine Wohnung zu lassen. Aber noch nicht genug, um für eine eventuelle Diskussion der Form "Aber Du hast mich doch mit hoch genommen, und jetzt soll ich nach einem Kaffee schon gehen???" auf das Argument "Ich habe Dir doch nur einen Kaffee angeboten!!!" verzichten zu wollen.
Wie schön wäre es, wenn sich Männer und Frauen offen begegneten, ihre Bedürfnisse und Interessen klar kommunizierten und aus den psychologischen Spielchen ausstiegen.
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Reinhard
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Hmm.
Naja, ich lese das eher so, das Tania ihre Bedürfnisse, die sie in so einer Situation haben könnte(*) klar darlegt, und eines dieser Bedürfnisse ist offensichtlich, sich nicht zu früh auf etwas festzulegen, von dem sie in dem Moment noch nicht weiß, ob sie das später tun oder haben will.Kolinatan hat geschrieben: ↑03.07.2025, 20:46 Wie schön wäre es, wenn sich Männer und Frauen offen begegneten, ihre Bedürfnisse und Interessen klar kommunizierten und aus den psychologischen Spielchen ausstiegen.
Erfüllt solches Verhalten die Definition von "Spielchen"?
(*) da gibt es eine Bandbreite, und was genau davon nun zutrifft, kommt auf den Einzelfall an. In der theoretischen Diskussion kann man deshalb mehrere voneinander abweichende Fälle besprechen, was natürlich nicht heißt, dass derjenige, der solche untrerschiedlichen Aussagen trifft, sich selbst widerspricht.
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Ersetze "Kaffee" durch "ein Glas Wein", und wir sind bei einer Situation aus meinem realen Leben. Zwar schon ein paar Jahre her, aber durchaus prägend. War schon das zweite Treffen mit einem Herren - das erste war im Restaurant, das zweite sollte eigentlich eine Veranstaltung sein, zu der wir zusammen fahren wollten. Er stand dann auch pünktlich vor der Tür, um mich abzuholen - und informierte mich, dass sein Auto leider ne Panne hat, aber er hätte eine Flasche Wein mitgebracht. Ich habe dann gesagt "Okay, dann setzen wir uns halt auf meine Couch und trinken ein Glas Wein". War ein netter Abend, und ich hatte nichts dagegen, dass er dann heranrutschte und mich küsste - aber habe dabei bemerkt, dass es sich falsch anfühlt. Die Chemie passte einfach gar nicht. Ich habe dann gesagt, dass ich das nicht fortsetzen möchte und dass er bitte gehen möge - und dann ging die Diskussion los. Es sei doch wohl klar, dass er hier sei, um Sex zu haben, und ich hätte mich schließlich mit ihm verabredet und ihn rein gebeten, da könne ich jetzt nicht einfach einen Rückzieher machen, und ob ich ahne, wie wütend er jetzt ist ... Ich war einfach völlig perplex und verängstigt - und mein einziges Argument, das mir außer "nein" (was ja eigentlich reichen sollte) noch einfiel, war "Ich habe Dir nur ein Glas Wein angeboten, mehr nicht".Kolinatan hat geschrieben: ↑03.07.2025, 20:46Immerhin ist es beruhigend, dass Deine ganzen Ausführungen rein theoretischer Natur sind und nichts mit Deinem Verhalten im realen Leben zu tun haben.Tania hat geschrieben: ↑03.07.2025, 10:38 Ich vertraue ihm bei einer solchen Einladung genug, um zu riskieren, ihn zu einem klar definierten Zweck in meine Wohnung zu lassen. Aber noch nicht genug, um für eine eventuelle Diskussion der Form "Aber Du hast mich doch mit hoch genommen, und jetzt soll ich nach einem Kaffee schon gehen???" auf das Argument "Ich habe Dir doch nur einen Kaffee angeboten!!!" verzichten zu wollen.
Ich überlasse es den Menschen, die das lesen, zu entscheiden, ob sie es hilfreich finden oder nicht. Und ich wünsche jedem von ihnen, dass er Gelegenheit bekommt,selbst auszuprobieren, ob eine Dame auf ihre Einladung zum Kaffee besser auf "Danke, gern, aber ein Wasser wäre mir lieber" oder auf "Kaffee mag ich nicht, aber ich komme trotzdem gern mit rein" reagiert. Ich bin ziemlich sicher, dass es vielen Frauen egal wäre ... ich bin schließlich kein Maßstab für die Frauenwelt, sondern habe lediglich von meinen persönlichen Erfahrungen geschrieben.Nur ist das leider dann auch eine Diskussion, welche einem Menschen - der mit solche Situationen nicht vertraut ist - auch nicht weiterhelfen.
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Dieses "möchtest du noch hoch kommen auf einen kaffee" gibt mir nur flashbacks an mein date mit einer Frau die vor dem Spaziergang zur mir sagte "vielleicht nehme ich dich danach noch mit hoch auf einen Kaffee"
Hinterher hat sich herausgestellt die Aussage war eigentlich, "mal schauen ob ich bei dir sexuelle vibes verspüre und ich dich zum bumsen mit hoch nehmen möchte"
Offen und ehrlich gewinnt für mich.
Hinterher hat sich herausgestellt die Aussage war eigentlich, "mal schauen ob ich bei dir sexuelle vibes verspüre und ich dich zum bumsen mit hoch nehmen möchte"
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Normal ist was sich gut anfühlt!
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Kolinatan
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Gerade gehört, passend zum Thema: Helene Fischer, Florian Silbereisen - Schau Mal Herein
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Seb-X
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Ich bekomme keine Signale. Ich müsste voll ins Blaue hinein ansprechen. Immer. Und stets bei Frauen, die ich vorher noch nicht gesehen habe. Meine einzige Möglichkeit ist auch zugleich die Schwierigste.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑03.07.2025, 16:33 Hier höre ich gleich wieder den Einwand, dass sie aber jemanden hat und man selbst nicht. Ihr Vorteil ist, dass sie Signale senden (manchmal mehr als sie will) und empfangen und darauf eingehen kann. Und sie geht eben auch darauf ein, wenn er eigentlich nicht ihr Typ ist.
Außerdem käme ich mir creepy vor, sobald ich deutlich machen müsste, dass es um mehr als nur Freundschaftliches geht. Deswegen vermeide ich das immer.
"Im innersten Gehäuse des Humanismus, als dessen eigene Seele, tobt gefangen der Wüterich, der als Faschist die Welt zum Gefängnis macht."
(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)
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Meffi
Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Und nur weil es in dieser einen anekdotischen Evidenz so war, heißt es jetzt wieder, dass alle Männer angeblich genauso reagieren, wenn sie enttäuscht sind, weil es nicht zum Sex kommt? Spannend …Tania hat geschrieben: ↑03.07.2025, 21:28 das erste war im Restaurant, das zweite sollte eigentlich eine Veranstaltung sein, zu der wir zusammen fahren wollten. Er stand dann auch pünktlich vor der Tür, um mich abzuholen - und informierte mich, dass sein Auto leider ne Panne hat, aber er hätte eine Flasche Wein mitgebracht. Ich habe dann gesagt "Okay, dann setzen wir uns halt auf meine Couch und trinken ein Glas Wein". War ein netter Abend, und ich hatte nichts dagegen, dass er dann heranrutschte und mich küsste - aber habe dabei bemerkt, dass es sich falsch anfühlt. Die Chemie passte einfach gar nicht. Ich habe dann gesagt, dass ich das nicht fortsetzen möchte und dass er bitte gehen möge - und dann ging die Diskussion los. Es sei doch wohl klar, dass er hier sei, um Sex zu haben, und ich hätte mich schließlich mit ihm verabredet und ihn rein gebeten, da könne ich jetzt nicht einfach einen Rückzieher machen, und ob ich ahne, wie wütend er jetzt ist ... Ich war einfach völlig perplex und verängstigt - und mein einziges Argument, das mir außer "nein" (was ja eigentlich reichen sollte) noch einfiel, war "Ich habe Dir nur ein Glas Wein angeboten, mehr nicht".
Merkwürdig finde ich auch, wie sich die Story plötzlich von „wildes Rumgeknutsche“ zu „die Chemie hat dann doch nicht mehr gepasst“ wandelt. Naja, jedem das Seine.
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Tania
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Nein. Es heisst, dass so eine Reaktion vorkommen kann. Und dass die Angst vor so einer Situation der Grund sein kann, warum eine Frau erstmal nur ein Getränk verspricht. Wo hast Du was von "alle Männer" gelesen?
Merkwürdig finde ich, dass Du irgendwo was von "wildes Rumgeknutsche" gelesen hast. Und das dann auch noch in Anführungszeichen schreibst, als würdest Du mich zitieren.Merkwürdig finde ich auch, wie sich die Story plötzlich von „wildes Rumgeknutsche“ zu „die Chemie hat dann doch nicht mehr gepasst“ wandelt.
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Meffi
Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Ja, Ängste sind oft irrational geprägt. Umso bewundernswerter, dass du so mutig dagegen vorgehst
Alles gut – wir wissen ja alle, wie wichtig dir bei jedem Thema die Deutungshoheit ist.
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Tania
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Du kannst gern deuten, was Du willst. Und wenn Du besser einschlafen kannst, wenn Du Dir mich beim wilden Rumknutschen vorstellst - gönn Dir. Deine Phantasie ist garantiert spannender als meine Realität.
Aber leg mir bitte keine Zitate in den Mund, die ich nie gesagt, bzw. geschrieben, habe.
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Zuya Hiyaye
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Ich bin hier von meiner Ansicht nach eher bei Tanja. In diesem Thread geht es um Flirtsignale und um deren "nicht Eindeutigkeit".
Zunächst aber müssen wir davon wegkommen, anhand solcher Beispiele gleich die ganze Welt erklären zu wollen. Zu einem anderen Zeitpunkt hätte es sich vielleicht in der genau gleichen Situation ganz anders angefühlt.
Ideologien, wie sie auch gerne von Pick Up Artsisten aufgestellt werden, „beim dritten Date muss es knallen“ helfen uns nicht weiter.
Und als Kolinatan diesen Thread angestoßen hat, dachte ich erst, nein, ich hoffte, es ginge nur um anfängliche Signale. Nun ist es aber leider Tanja, die schon wieder mal viel weiter ist und viele AB's damit überfordert.
Flirten ist ein Annäherungsprozess, der in verschiedenen Phasen abläuft.
Ganz am Anfang geht es erst einmal um Kontaktbereitschaft und darum sich erst einmal kennenzulernen. Schon hier muss man sich vor Augen führen, dass 90% der Kommunikation unterbewusst abläuft.
Aus dieser Phase entwickelt sich die emotionale Phase. Passen wir zusammen? Welche Bedürfnisse haben wir? Man rückt zusammen, die Stimmen sacken mindestens eine halbe wenn nicht eine ganze Oktave tiefer. Man zieht sich gemeinsam zurück. Aus dieser Phase entwickelt sich die Intimitätsphase.
Alles nicht meine Idee, kann man nachlesen. z.B. im DTV-Atlas Psychologie. Ich bin nur jetzt zu faul großartig nachzublättern und genau zu zitieren. Aber ich schreibe ja hier auch keine wissenschaftliche Arbeit. Und die Konzeptschreiberei habe ich auch an andere Kolleg*innen abgedrückt. Mir winkt die Rente.
Dabei haben die Partner selbstverständlich unterschiedliche Geschwindigkeiten und passen sich aneinander an. Sie synchronisieren sich sogar. Bewegungsabläufe sind so aufeinander abgestimmt, als würden sie in einer imaginären Band spielen und einem festen Muster folgen.
Kann man beobachten, wenn man neidvoll die Beziehungen anderer beobachtet.
Dass Tanja ihrem Gefühl nach reagierte, während er mit Regeln -im Straßenverkehr gilt rechts vor links- daher kam, ist daher nichts Ungewöhnliches, wenn man sich auf Ratschläge selbsternannter Sexakrobaten verlässt.
Aber dass man die Bedürfnisse des Partners im Teil C des Da Capo Duetts gewissermaßen erspüren muss, ist für die meisten ABs, die nicht einmal Teil A erleben etwas zu viel. Und wenn es dann um das Gestalten einer mehr als dreiwöchigen Beziehung mit sieben Kommas dazwischen geht, bin auch ich draußen. Bzw. Volltheoretiker.
Nachtrag, nur um mal was schlaues zu schreiben: Ein Gedicht von Eugen Roth:
Ein Mensch wollt sich ein Weib erringen,
Doch leider konnts ihm nicht gelingen.
Er ließ sich drum, vor weitem Taten,
Von Fraun und Männern wohl beraten:
»Nur nicht gleich küssen, tätscheln, tappen!«
»Greif herzhaft zu, dann muss es schnappen!«
»Lass deine ernste Absicht spüren!«
»Sei leicht und wahllos im Verführen!«
»Der Seele Reichtum lege bloß!«
»Sei scheinbar kalt und rücksichtslos!«
Der Mensch hat alles durchgeprobt,
Hat hier sich ehrenhaft verlobt,
Hat dort sich süß herangeplaudert,
Hat zugegriffen und gezaudert,
Hat Furcht und Mitleid auferweckt,
Hat sich verschwiegen, sich entdeckt,
War zärtlich kühn, war reiner Tor,
Doch wie ers machte – er verlor.
Zwar stimmte jeder Rat genau,
Doch jeweils nicht für jede Frau.
Zuletzt geändert von Zuya Hiyaye am 04.07.2025, 21:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Tania
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Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
Ich hätte die "Kaffeefragsituation" überhaupt nicht unter "Flirtsignale" eingeordnet. Die kam ja als OT aus einem anderen Thread und wurde dann per Zitat hierher "verschleppt". Was mir leider erst aufgefallen ist, nachdem ich geantwortet habe.Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑04.07.2025, 21:21 Und als Kolinatan diesen Thread angestoßen hat, dachte ich erst, nein, ich hoffte, es ginge nur um anfängliche Signale. Nun ist es aber leider Tanja, die schon wieder mal viel weiter ist und viele AB's damit überfordert.
Flirtsignale liegen für mich zeitlich deutlich vor einer Situation, wo man gemeinsam vor der Haustür steht. Um dort hin zu kommen, hat man ja bereits Kontakt aufgenommen und wenigstens so viel interagiert, dass eine "ich begleite Dich noch nach Hause" Situation entstehen konnte.
Deswegen hat mich Kolinatans Wunsch, schon in der Flirtphase klar die Intentionen zu verbalisieren, auch etwas irritiert. Denn für mich entstehen in dieser Phase die Intentionen ja erst.
Beobachtet habe ich eine solche Harmonie auch schon - erlebt allerdings noch nicht. Was ich nicht weiter schlimm finde - es darf ruhig holprig laufen, Hauptsache es geht in eine Richtung, mit der beide zufrieden sein können.Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑04.07.2025, 21:21 Dabei haben die Partner selbstverständlich unterschiedliche Geschwindigkeiten und passen sich aneinander an. Sie synchronisieren sich sogar. Bewegungsabläufe sind so aufeinander abgestimmt, als würden sie in einer imaginären Band spielen und einem festen Muster folgen.
Kann man beobachten, wenn man neidvoll die Beziehungen anderer beobachtet.
Und auch das "aneinander anpassen" kann ein schwieriger Prozess sein. Denn es geht da ja nicht "fair" zu, indem der Langsamere beschleunigt und der Schnellere bremst, bis beide das gleiche Tempo haben, sondern der Schnellere wartet. Manche Entwicklungen lassen sich nun mal nicht willentlich beschleunigen - aber warten ist immer möglich. Wenn auch zuweilen etwas nervenaufreibend.
Kann man gar nicht oft genug sagenZwar stimmte jeder Rat genau,
Doch jeweils nicht für jede Frau.
Und deswegen wüsste ich auch nicht, was ich zum Thema "Flirtsignale" schreiben sollte. Ich könnte höchstens schreiben, welche Signale ich senden kann, und welche ich empfangen kann - aber das nützt ja nur den Menschen etwas, die mit MIR flirten wollen. Andere Menschen senden bzw. empfangen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf ganz anderen Frequenzen.
Aber ich glaube, dass es schon einen Sinn hat, dass sich so Menschen finden, die auf kompatiblen Frequenzen kommunizieren. Wenn man einander schon beim ersten Flirt nicht versteht, wird der Aufbau einer Beziehung echt schwierig - und scheitert wahrscheinlich irgendwann an kommunikativen Missverständnissen.
Zuletzt geändert von Tania am 04.07.2025, 23:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Meffi
Re: Warum es keine eindeutigen Flirtsignale gibt.
"In Anführungszeichen gesetzte Dinge können verschiedene Bedeutungen haben, je nach Kontext. Am häufigsten werden sie verwendet, um wörtliche Rede oder Zitate zu kennzeichnen. Sie können aber auch verwendet werden, um Hervorhebungen, ironische oder abwertende Bemerkungen, Titel oder Eigennamen zu markieren."
Nur weil dir das Zitat gerade besonders gut gefällt, bedeutet das nicht, dass es in diesem Fall zutrifft.