Mangelnde Vorstellungskraft

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Tania
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Tania »

Meffi hat geschrieben: ↑07.10.2025, 15:38 Insofern bin ich auf vielen Ebenen ziemlich wählerisch. Deshalb werde ich wohl auch AB bleiben und mich höchstens auf die eine oder andere F+ einlassen – die dann irgendwann wieder auseinandergehen
Schon mal über eine "LAT-Beziehung" (living apart together) nachgedacht? Wenn man jung genug ist, um nicht einander, und alt genug, um keinen gemeinsamen Nachwuchs pflegen zu müssen, sind getrennte Wohnungen gar nicht übel.
Meffi hat geschrieben: ↑07.10.2025, 15:38
Tania hat geschrieben: ↑07.10.2025, 13:52 Es geht dann einfach nur um das Gefühl, ...
wenn man keine Kompromisse findet und jeder stur auf seinem Recht beharrt,
Hasi, ich rede über "Gefühle" und Du antwortest mit "Recht". So wird das nix mit uns :sadwoman:
Zuletzt geändert von Kolinatan am 07.10.2025, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert.
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Vogel
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Vogel »

Kisuli hat geschrieben: ↑06.10.2025, 16:11 Tania hat darauf hingewiesen, dass Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern im Haushalt auch heutzutage nicht unbedingt immer gegeben ist. ....
Das entscheiden in erster Linie immer noch die Paare selbst, wie sie Haushalt etc.. regeln. Beeinflusst wird das aber erheblich von außen, der Gesellschaft, Umfeld, den strukturellen Bedingungen (Kitaplätze, kann/ darf der Mann in Teilzeit gehen, ....), .... kurz: es ist ein Symptom fehlender Bedingungen für Gleichstellung.

Es ging ursprünglich bei den Ergebnissen und Rückschlüssen der Studien nunmal nicht darum aufzuzeigen, wie faul Männer seien. Sondern es geht um: unbezahlte Haus- und Sorgearbeit. Abgesehen von den von Meffi beschriebenen Einschränkungen, zählt man nämlich unbezahlte und bezahlte Arbeit zusammen, dann gibt es laut dem statistischen Bundesamt gerade mal einen Unterschied von 1,5h zwischen Mann und Frau (Frau 46h, Mann 44,5h). Aber die Aufteilung von bezahlter Arbeit und unbezahlter Arbeit zwischen Frau und Mann unterscheidet sich erheblich (https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 63991.html) - es zeigt sich hier einfach das klassische Rollenbild - Mann als Ernährer, Frau für Hausarbeit und Erziehung - immer noch stark ist und wird in großen Teilen immer noch so in der Gesellschaft erwartet wird. Damit machen die Studien eher deutlich, wie wenig die Integraton von Müttern in den Arbeitsmarkt gelingt und wie die dadurch häufigere Teilzeit von Frauen deren Gefahr von Altersarmut steigert. Interessant ist übrigens hier ein Ost-West-Gefälle (https://www.rechtsdepesche.de/unbezahlt ... -care-gaps) - der sog. Gender Care Gap fällt im Ostdeutschland weit niedriger aus.

Wer jetzt ernsthaft glaubt, Männer seien einfach nur faul, macht es sich einfach und entlässt Politik und Gesellschaft aus der Verantwortung Bedingungen für echte Gleichstellung zu schaffen. Was nämlich hier auch wieder ignoriert wird: Männer und Frauen wünschen sich nämlich auch eine deutlich ausgewogenere Verteilung (https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 63991.html; https://www.rechtsdepesche.de/unbezahlt ... -care-gaps) - das lassen aber bisher die Strukturen nicht zu (z.B. Betriebe die keine Elternzeit und/ oder elternfreundliche Arbeitsmodelle zulassen/ behindern).
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von RomNey »

dfg82 hat geschrieben: ↑07.10.2025, 16:25
RomNey hat geschrieben: ↑07.10.2025, 13:24
dfg82 hat geschrieben: ↑07.10.2025, 12:57 Es sollte halt kein all zu großes Ungleichgewicht entstehen.
Darf aber. Kann auch funzen.
Wenn es der- oder diejenige mit sich machen und sich ausnutzen lässt, dann kann das sicherlich "funzen". Es ist nämlich nicht selten der Fall, dass sich eine Person bedienen lässt und es gar nicht mehr merkt, wie sehr sich die andere Person abrackert.
Weiß nicht wo das ausnutzen her kommt, das hatte ich dabei nicht im Sinn. Ich meinte eigentlich das wenn beide dann mit okay sind, kann es "funktionieren".
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von RomNey »

Tania hat geschrieben: ↑07.10.2025, 13:52
RomNey hat geschrieben: ↑07.10.2025, 13:24
dfg82 hat geschrieben: ↑07.10.2025, 12:57 Es sollte halt kein all zu großes Ungleichgewicht entstehen.
Darf aber. Kann auch funzen.
Zumindest für eine gewisse Zeit ....
Klar kann es sein das die eine Seite es sehr genießt und irgendwann anfängt das auszunutzen.
Oder die andere Seite das Gefühl bekommt das es zuviel wird und sich ausgenutzt fühlt.
In meiner Welt ist das dann aber ein Problem in der Kommunikation.
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Tania »

RomNey hat geschrieben: ↑08.10.2025, 05:10 Klar kann es sein das die eine Seite es sehr genießt und irgendwann anfängt das auszunutzen.
Oder die andere Seite das Gefühl bekommt das es zuviel wird und sich ausgenutzt fühlt.
In meiner Welt ist das dann aber ein Problem in der Kommunikation.
Ja, das gibt es auch - dass eine/r es nicht schafft, seine Unzufriedenheit zu kommunizieren und/oder der/die andere es nicht schafft, das wahrzunehmen. Das ist zwar von der Sache her eine andere Situation als ein "Ich weiß dass mein/e Partner/in überbelastet ist, aber ich ändere trotzdem mein Verhalten nicht", führt aber zum gleichen Ergebnis: entweder Trennung, oder der überlastete Part fällt eines Tages um (Burnout, Krankheit, Herzinfarkt ...).
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Meffi »

dfg82 hat geschrieben: ↑07.10.2025, 16:47 Hast du denn für dich nun entschieden, dass deine Kriterien, die du hier mal ausgebreitet hattest, nicht verhandelbar sind?
Naja, es ist eben so: Ich habe große Angst, verlassen zu werden. Deshalb versuche ich, die vermeintlich besten Parameter zu finden, um genau dem zu entgehen. Meine Kriterien sind letztlich Mauern, die ich errichtet habe, um nicht verletzt zu werden – Vermeidungstaktiken, damit ich nicht in irgendeinen Schlamassel gerate.

Geprägt ist das Ganze natürlich auch von den Videos, die Social Media ausspuckt – voller grausamer Geschichten, in denen Männer betrogen oder mit untergeschobenen Kindern konfrontiert werden. Angst ist einer der stärksten inneren Treiber, das sieht man ja auch in vielen anderen Bereichen.

Und obwohl ich weiß, dass die Realität oft anders aussieht, blockiert mich diese Angst und hindert mich daran, wirklich vorwärtszugehen. :hammer:
Tania hat geschrieben: ↑07.10.2025, 17:32 Schon mal über eine "LAT-Beziehung" (living apart together) nachgedacht? Wenn man jung genug ist, um nicht einander, und alt genug, um keinen gemeinsamen Nachwuchs pflegen zu müssen, sind getrennte Wohnungen gar nicht übel.
Ich weiß nicht, wie sich das wirklich anfühlen würde. Im Grunde wünsche ich mir (noch) eine Beziehung – auch, um neue Meffis in die Welt zu setzen. Eine LAT wirkt auf mich eher wie eine Freundschaft Plus: Früher oder später will doch meist einer von beiden mehr, und das endet dann oft in Unzufriedenheit.
Tania hat geschrieben: ↑07.10.2025, 17:32 Hasi, ich rede über "Gefühle" und Du antwortest mit "Recht". So wird das nix mit uns :sadwoman:
Ich dachte, das wäre inzwischen bekannt: Ich bin wählerisch – und das mit Stil und Haltung. :frech:
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von RomNey »

Tania hat geschrieben: ↑08.10.2025, 12:06
RomNey hat geschrieben: ↑08.10.2025, 05:10 Klar kann es sein das die eine Seite es sehr genießt und irgendwann anfängt das auszunutzen.
Oder die andere Seite das Gefühl bekommt das es zuviel wird und sich ausgenutzt fühlt.
In meiner Welt ist das dann aber ein Problem in der Kommunikation.
Ja, das gibt es auch - dass eine/r es nicht schafft, seine Unzufriedenheit zu kommunizieren und/oder der/die andere es nicht schafft, das wahrzunehmen. Das ist zwar von der Sache her eine andere Situation als ein "Ich weiß dass mein/e Partner/in überbelastet ist, aber ich ändere trotzdem mein Verhalten nicht", führt aber zum gleichen Ergebnis: entweder Trennung, oder der überlastete Part fällt eines Tages um (Burnout, Krankheit, Herzinfarkt ...).
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Hoppala »

Meffi hat geschrieben: ↑06.10.2025, 13:25
Hoppala hat geschrieben: ↑06.10.2025, 11:33 Da kannst du die nicht wegen ihrer notwenidgen Grundlagen in Bausch und Bogen als irreführend abtun, aber zugleich "Objektivität" einfordern. Widerspruch in sich.
Aus methodischer Sicht wäre es ohne Weiteres möglich gewesen, die Teilnehmenden ihre alltäglichen Care-Tätigkeiten ausführen zu lassen
Klar. Dann wäre es halt eine andere Studie. Dass man es auch anders machen kann, ist eigen tlich selbsterklärend. Das begründet allerdings nicht, warum die gewählte Erhebung - Frage, Methodik, Auswertung - nicht stimmig sien sollte.
und den damit verbundenen Zeitaufwand objektiv zu erfassen
. ist die Frage, was "objektiv" in Bezug auf die Fragestellung exakt bedeuten soll. Physikalische Messmethoden liefern zwar Daten - deren Relevanz für die Frage hingegen muss immer noch begründet werden, ansonsten hat man nicht mehr - oder sogar weniger - relevante Fakten als mit qualitativen Befragungen.
da du dazu neigst, dich auf einzelne Aspekte zu versteifen und dabei den Gesamtzusammenhang auszublenden.
Wenn eine Argumentation in ihren Ausgangsgedanken weder das Thema trifft, und/oder in sich widersprüchlich ist, interessiert mich der "Gesamtzusammenhang" bis zu einer Klärung dieser Grundlagen in der Tat wenig. Bevor ich mich mit den Eventualitäten befasse, ob ein Unfallfahrer auf der Kreuzung dem Radfahrer mit einem (zumutbaren) Ausweichmanöver.hätte das Leben retten können, oder dieser sich mit einem solchen Manöver selbst hätte retten können, oder eventuell eine Geschwingdigkeitsübertretung vorlag oder die Fahrradbeleuchtung korrekt funktionierte, frage ich, ob die Ampel in den entscheidenden Momenten Rot oder Grün gezeigt hat.
Meffi hat geschrieben: ↑06.10.2025, 15:51 Und hier noch einmal deine damalige Einschätzung zu einem vergleichbaren Thema – das letztlich ebenfalls nur auf einer „Online-Befragungsstudie“ beruhte.
Hoppala hat geschrieben: ↑11.07.2023, 16:52 Ich habe gelernt, dass man bei solchen Statistiken immer erst mal prüfen muss, ob sich im Vergleichszeitraum Definitionen, Kategorien, die beobachtende/verfolgende Personallage oder Fallaufnahmesituation oder andere wesentliche Faktoren gravierend geändert haben. Das wäre eigentlich die Aufgabe der berichtenden Redaktionen.
(....)
Ich habe den Rest des langen Ziats mal weggekürzt. Den der verbliebene Beginn macht schon deutich, dass dieses Zitat nichts zu der hier strittigen Thematik beiträgt.
Oder wo ist hier gerad von berichtenden Redaktionen und Vergleichszeiträumen mit ggf. veränderter Ausgangslage und Erhebungsmethodik die Rede?

Ich sehe meinen Einwand der argumentaitiven Widersprüchlichkeit und Nicht-Verständnisses, wie empirische Forschung funktioniert, erneut bestärkt.
Dazu kommt das Nebelkerzenwerfen mittels Aufblähen von Nebenaspekten, die den Kern der Sache gar nicht berühren.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 10.10.2025, 10:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatzuordnung ergänzt.
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Meffi

Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Meffi »

Hoppala hat geschrieben: ↑10.10.2025, 01:14 Klar. Dann wäre es halt eine andere Studie. Dass man es auch anders machen kann, ist eigen tlich selbsterklärend. Das begründet allerdings nicht, warum die gewählte Erhebung - Frage, Methodik, Auswertung - nicht stimmig sien sollte.
Die Studie trägt den Titel ‚Männer überschätzen ihren Beitrag zur Hausarbeit‘ – und nicht etwa ‚Subjektive Einschätzungen zu Care-Arbeit, die sich Menschen im Internet zusammenreimen‘. Dieser Titel suggeriert eine objektivierbare Aussage über ein Verhalten, das in der Realität überprüfbar wäre. Im Diskussionsverlauf zeigt sich zudem, dass mindestens eine Person die Ergebnisse als objektiv belegbare Fakten interpretiert – und es ist anzunehmen, dass weitere dies ebenso tun. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob das Erkenntnisinteresse der Studie – also die Differenz zwischen subjektiver Wahrnehmung und tatsächlicher Verteilung – methodisch hinreichend klar und transparent operationalisiert wurde.

Wenn eine Studie mit dem Anspruch auf Repräsentativität auftritt, entsteht bei Rezipient berechtigterweise die Erwartung, dass auch einfach erfassbare, objektive Daten – etwa zur tatsächlichen Zeitverwendung – erhoben und einbezogen werden. Dass dies unterblieben ist, macht die Methodik durchaus kritikwürdig: Nicht, weil subjektive Einschätzungen irrelevant wären, sondern weil sie ohne ergänzende objektive Messung leicht überinterpretiert werden können. Gerade bei einem Thema, das gesellschaftspolitisch aufgeladen ist und normative Implikationen hat, wäre eine methodische Triangulation nicht nur möglich, sondern auch geboten gewesen.
Hoppala hat geschrieben: ↑10.10.2025, 01:14 ist die Frage, was "objektiv" in Bezug auf die Fragestellung exakt bedeuten soll. Physikalische Messmethoden liefern zwar Daten - deren Relevanz für die Frage hingegen muss immer noch begründet werden, ansonsten hat man nicht mehr - oder sogar weniger - relevante Fakten als mit qualitativen Befragungen.
Ohne objektive Zeitbudgetdaten oder direkte Beobachtungen lässt sich kaum verlässlich bestimmen, wie die tatsächliche Verteilung der Hausarbeit aussieht. Genau darum sollte es jedoch gehen: um empirisch belastbare Aussagen über reale Tätigkeitsmuster. Was könnte in diesem Kontext denn mehr Fakten liefern als konkret gemessene Zeitaufwände? Die Fragen in einer Onlinebefragung sind in der Regel weder methodisch komplex noch tiefenstrukturell differenziert – sie erfassen subjektive Einschätzungen, keine überprüfbaren Verhaltensdaten. Gerade deshalb wäre es notwendig gewesen, die subjektiven Angaben durch objektive Messgrößen zu ergänzen, um die Aussagekraft der Studie zu erhöhen.
Hoppala hat geschrieben: ↑10.10.2025, 01:14 Bevor ich mich mit den Eventualitäten befasse, ob ein Unfallfahrer auf der Kreuzung dem Radfahrer mit einem (zumutbaren) Ausweichmanöver.hätte das Leben retten können, oder dieser sich mit einem solchen Manöver selbst hätte retten können, oder eventuell eine Geschwingdigkeitsübertretung vorlag oder die Fahrradbeleuchtung korrekt funktionierte, frage ich, ob die Ampel in den entscheidenden Momenten Rot oder Grün gezeigt hat.
Da ist es natürlich äußerst praktisch, dass die Ampel immer auf Grün steht, solange du zustimmst – und zuverlässig auf Rot springt, sobald du widersprichst. Das ist das wirklich Geniale daran: Du kannst gar nicht falsch liegen. ;)

Hoppala hat geschrieben: ↑10.10.2025, 01:14 Ich habe den Rest des langen Ziats mal weggekürzt. Den der verbliebene Beginn macht schon deutich, dass dieses Zitat nichts zu der hier strittigen Thematik beiträgt.
Für mich wirft das erhebliche Fragen zu deinem Vorgehen auf – insbesondere, wie du mit zwei inhaltlich vergleichbaren Studienlagen umgehst. In einem Fall wird die Erhebung als verschwurbeltes Konstrukt abgetan, dessen Datengrundlage angeblich völlig unbrauchbar sei. Im anderen Fall – bei identischer Erhebungsmethode – wird dieselbe Form der Onlinebefragung plötzlich als seriös und aussagekräftig dargestellt. Was denn nun? Ist die Onlinebefragung ein legitimes wissenschaftliches Instrument, das keiner weiteren Kritik bedarf, oder nicht? Du kannst dich nicht gleichzeitig auf die methodische Schwäche berufen und sie im nächsten Moment als Gütesiegel verwenden. Beide Studien basieren auf derselben Erhebungsform – und wenn du die eine als methodisch fragwürdig verurteilst, musst du diese Kritik konsequenterweise auch auf die andere anwenden. Alles andere wirkt inkonsistent und selektiv.
Hoppala hat geschrieben: ↑10.10.2025, 01:14 Oder wo ist hier gerad von berichtenden Redaktionen und Vergleichszeiträumen mit ggf. veränderter Ausgangslage und Erhebungsmethodik die Rede?
Muss ich wirklich noch erläutern, weshalb du es versäumt hast, dich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen? Das kannst du selbst viel besser? ;)

Es ist ja keineswegs so, als hätte es hier an Raum gefehlt, um beispielsweise Statista in die Verantwortung zu nehmen, eine methodisch belastbarere Studie zu setzen oder zumindest die Erhebungsmethodik – die sich ausschließlich auf eine Onlinebefragung stützt – einer angemessenen Kritik zu unterziehen. All das blieb aus. Warum diese Aspekte von dir nicht thematisiert wurden, wirst du uns als selbsternannter Experte für empirische Forschung vermutlich in deinem nächsten erratischen Beitrag erklären.

Nur zur Erinnerung: Ich verzichte auch weiterhin gerne auf weitere Beiträge von dir – in jeglichem Zusammenhang. Ich habe meine Meinung und Kritik nun mehrfach deutlich gemacht, und was du denkst, interessiert mich ehrlich gesagt wenig.
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Tania
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Tania »

Meffi hat geschrieben: ↑11.10.2025, 23:47Was könnte in diesem Kontext denn mehr Fakten liefern als konkret gemessene Zeitaufwände?
Vielleicht war es gar nicht Ziel der Studie, konkret gemessene Zeitaufwände zu vergleichen, sondern die Selbsteinschätzungen der Teilnehmenden?

Beispiel: Mann geht direkt nach der Arbeit 17:00 Uhr in den Schuppen, holt den Rasenmäher raus, mäht mit ihm den kompletten Rasen, reinigt ihn und stellt ihn 17:48 Uhr zurück. Zeitmessung: 48 Minuten. Beginn seines Feierabends: 17:49 Uhr.

Frau beginnt nach der Arbeit 17:00 Uhr mit der Essenszubereitung. Kartoffeln und Gemüse schälen beendet: 17:15 Uhr. Dann Diskussion mit dem Kind zum Thema "Ich will aber Nudeln mit Tomatensoße". 17:23: Kartoffeln und Gemüse auf den Herd stellen. (1min). 17:28: Hitze unter den Kartoffeln reduzieren, Würstchen aus dem Kühlschrank holen und kleinschneiden. Beendet: 17:33. 17:44: Kartoffeln stampfen, Petersilie und Gewürze hinzufügen, Würstchen rein, erwärmen, abschmecken. Tisch decken, Kartoffelsuppe servieren, Familie rufen (insgesamt 11min). Gemütliches Abendessen von 17:56 - 18:16. Tisch abräumen, Rest der Suppe in Frischhaltedose füllen, Spülmaschine aus- und einräumen, Herd abwischen, Spüle und Arbeitsfläche ebenfalls, Biomüll rausbringen - und um 18:33 hat auch sie Feierabend. Und objektiv gemessen exakt genauso viele Minuten gearbeitet wie er.

Wieviel Aussagekraft hat da die objektive Messung? Und wieviel, wenn man noch den Energieaufwand für die Tätigkeiten misst - zählt Umgraben so viel wie Kirschen pflücken? Was, wenn man den Spaßfaktor der Arbeit einbezieht - dem müden Kind eine Geschichte vorlesen vs. Klo putzen? Und vor allem: wozu der ganze Aufwand, wenn es in der Praxis doch ausschließlich drauf ankommt, dass beide das Gefühl haben, die Arbeit sei zufriedenstellend aufgeteilt?
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von alex321 »

Tania hat geschrieben: ↑07.10.2025, 17:32 Schon mal über eine "LAT-Beziehung" (living apart together) nachgedacht? Wenn man jung genug ist, um nicht einander, und alt genug, um keinen gemeinsamen Nachwuchs pflegen zu müssen, sind getrennte Wohnungen gar nicht übel.
In Zeiten des extremen Wohnungsmangels die einzig vernünftige Variante wenn man schon in einer akzeptablen Wohnung ist. Ich habe z.B. insgesamt fast 5 Jahre nach meiner leistbaren Wohnung in guter Lage gesucht. Würde ich mit einer Frau zusammenziehen und nach 5 Monaten draufkommen es passt nicht, stünde ich vor einem großen Problem. Ich müsste wahrscheinlich notgedrungen in eines dieser möblierten Mini-Apartments wo man irre 25€ pro m² zahlt, was auch bedeuten würde dass ich mich von vielen Sachen trennen müsste weil man dort keinen Stauraum hat. Voreiliges Zusammenziehen könnte also in einer kleinen Katastrophe enden.
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Hoppala »

Meffi hat geschrieben: ↑11.10.2025, 23:47
Wolte dich gar nicht persönlich ansprechen. Kolinatan hat die Namensbezüge in den Zitaten des vorherigen Beitrags eigenmächtig wiederhergestellt.

Wollte die geneigten Leser auf die Inkonsistenz und Unhaltbarkeit dieses gedanklichen Vorgehens hinweisen - soweit sie es noch oicht selbst bemerkt haben sollten.
In diesem Beitrag spreche ich dich ebenfalls nur sehr reduziert an. Zumindest, solange Kolinatan das nicht wieder ändert.
Die Studie trägt den Titel ‚Männer überschätzen ihren Beitrag zur Hausarbeit‘
Nein. Die Auswertung trägt diesen Titel. Wer den verfasst hat, weiß´man nicht. Ich tippe auf die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der forschenden Institution.
Dieser Titel suggeriert eine objektivierbare Aussage (...)
Mag sein, dass mancheiny das so empfindet. Ich sehe diese "Suggestion" da nicht.
Im Diskussionsverlauf zeigt sich zudem, dass mindestens eine Person die Ergebnisse als objektiv belegbare Fakten interpretiert
Ja nun. Es gibt auch Menschen, die die Klimaerwärmung für Fake halten. Das sagt indes weniger über die Daten und ihre ernstzunehmenden Interpretation, als über diese Menschen aus.,
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob das Erkenntnisinteresse der Studie – also die Differenz zwischen subjektiver Wahrnehmung und tatsächlicher Verteilung – methodisch hinreichend klar und transparent operationalisiert wurde.
Diese Frage stellt sich bei Foschung jeder Art immer. Der "Hintergurnd" ist da egal.
Wenn eine Studie mit dem Anspruch auf Repräsentativität auftritt, entsteht bei Rezipient berechtigterweise die Erwartung, dass auch einfach erfassbare, objektive Daten – etwa zur tatsächlichen Zeitverwendung – erhoben und einbezogen werden.
Äh: nein??? Bzw. falls jemand von solcher Methodik keine Ahnung hat, mag das sein. Das schließt nicht aus, dass "einfach erfassbare, objektive Daten" genutzt oder dargestellt.werden. Dies aber aufgrund des Anspruchs der Repräsentativiutät zu erwarten, deutet schlicht auf ein fehlerhaftes Verständnis solcher Abreiten hin
Dass dies unterblieben ist, macht die Methodik durchaus kritikwürdig:
Nein. S. o.

Ein jeder ist eingeladen, es gern besser zu machen. Wobei "besser" sich dann aus der Bewertung der forschenden Peer Group ergibt.
Meffi hat geschrieben: ↑11.10.2025, 23:47 Da ist es natürlich äußerst praktisch, dass die Ampel immer auf Grün steht, solange du zustimmst – und zuverlässig auf Rot springt, sobald du widersprichst. Das ist das wirklich Geniale daran: Du kannst gar nicht falsch liegen. ;)
Solche Unterstellungen und Fehlannahmen bestärken meine Mutmaßung über das methodische Versätndnis des Äußernden.
Meffi hat geschrieben: ↑11.10.2025, 23:47 Für mich wirft das erhebliche Fragen zu deinem Vorgehen auf – insbesondere, wie du mit zwei inhaltlich vergleichbaren Studienlagen umgehst.
Es nag ja sein, dass die Stuidenlagen "vergleichbar" sind oder nicht,. Indes ist das nicht mein Thema.. Ich habe nichts verglichen. Ich habe mich zu einen auf unhaltbare "kritische Argumentation" In Bezug auf eine Studie, zum anderen auf mediale Darstellung (bzw. redaktionelle Versäumnisse dabei) von ganz anderen Vergleichsstudien bezogen. Wie bereits dargelegt.
Meffi hat geschrieben: ↑11.10.2025, 23:47 Muss ich wirklich noch erläutern, weshalb du es versäumt hast, dich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen? Das kannst du selbst viel besser? ;)
Sorry;: hatte ich einen Auftrag angenommen mich "kritisch" mit "dem Thema" (welches auch immer) auseinanderzusetzen? Falls ja: dann müsste mir das in der Tat erneut erläutert werden, da bei mir überhaupt nicht präsent.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 12.10.2025, 23:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Fehlende Beitragsverlinkung ergänzt. Wenn keine Bezugnahme auf eine andere Person gewünscht ist, dann bitte weder die Beiträge zitieren noch die Person namentlich benennen. Danke.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.
Meffi

Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Meffi »

Hoppala hat geschrieben: ↑12.10.2025, 22:48 Wollte die geneigten Leser auf die Inkonsistenz und Unhaltbarkeit dieses gedanklichen Vorgehens hinweisen - soweit sie es noch oicht selbst bemerkt haben sollten.
In diesem Beitrag spreche ich dich ebenfalls nur sehr reduziert an. Zumindest, solange Kolinatan das nicht wieder ändert.
Dann lass die Zitate doch einfach stehen, wenn du ohnehin über mich sprichst. Für mich hast du dich bislang in jeder Diskussion – [abwertende Äußerung und unbelegte Behauptung entfernt]. Insofern: Diskutiere ruhig weiter im Kreis, wenn dir das gefällt.

Hoppala hat geschrieben: ↑12.10.2025, 22:48 Ja nun. Es gibt auch Menschen, die die Klimaerwärmung für Fake halten. Das sagt indes weniger über die Daten und ihre ernstzunehmenden Interpretation, als über diese Menschen aus.,
Ein klassischer Whataboutism. Sollten wir künftig tatsächlich ausschließlich auf Internetumfragen zurückgreifen und deren Ergebnisse ungeprüft als Grundlage für gesellschaftliche oder wissenschaftliche Interpretationen heranziehen? Wäre das aus deiner Sicht ein methodisch belastbarer Zugang – etwa im Kontext des Klimawandels oder vergleichbarer komplexer Themenfelder? Oder verlieren solche Daten dann plötzlich ihre Gültigkeit, sobald sie nicht ins argumentative Raster passen?

Im Hinblick auf Kisuli erscheint mir deine kritische Einordnung inkonsistent: Sie verkörpert doch gerade nicht jenen Typus, den du in deiner Argumentation selbst als problematisch herausstellst.
Hoppala hat geschrieben: ↑12.10.2025, 22:48 Solche Unterstellungen und Fehlannahmen bestärken meine Mutmaßung über das methodische Versätndnis des Äußernden.
Das ist doch erfreulich. Wenn es sich tatsächlich um Unterstellungen und Fehlannahmen handelt, solltest du problemlos hunderte Beispiele nennen können – etwa: ‚Oh, hier habe ich etwas übersehen und mich geirrt.‘ So etwas habe ich von dir im Forum allerdings noch nie gelesen. Es kann natürlich auch sein, dass du grundsätzlich immer Recht hast – Hoppala. Ich bin jedenfalls gespannt auf deine Anekdoten, in denen eine Studie einmal nicht dein Weltbild bestätigt und trotzdem richtig war.
Hoppala hat geschrieben: ↑12.10.2025, 22:48 Indes ist das nicht mein Thema.. Ich habe nichts verglichen.
Ich hingegen habe sehr wohl eine Differenz im Umgang mit den beiden Themen wahrgenommen. Es erstaunt mich, mit welcher Vehemenz du im ersten Fall Kritik geäußert hast, während du im zweiten deutlich zurückhaltender agierst. Daher erlaube ich mir, die Frage erneut zu stellen – zumal sie offenbar unbeantwortet geblieben ist: Weshalb wird die Erhebungsmethodik im einen Fall als problematisch eingestuft, im anderen jedoch ohne weitere Prüfung akzeptiert? Und worauf gründet sich das Ausbleiben einer inhaltlichen Reaktion?
Hoppala hat geschrieben: ↑12.10.2025, 22:48 In Bezug auf eine Studie, zum anderen auf mediale Darstellung (bzw. redaktionelle Versäumnisse dabei) von ganz anderen Vergleichsstudien bezogen. Wie bereits dargelegt.
Wenn Online-Befragungen zu derartigen Ergebnissen führen – und du, wie zu vermuten steht, bei beiden Studien nicht systematisch geprüft hast, ob die jeweiligen Erhebungen methodischen Qualitätsstandards genügen –, das wäre das zweifellos ein bemerkenswerter Glücksfall für das Forum. Ich halte es jedoch für unwahrscheinlich, dass eine solche Prüfung tatsächlich erfolgt ist.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, weshalb du den zuvor publizierten Studien ein höheres Maß an Vertrauen entgegenbringst als der damaligen diskutierten Online-Erhebung. Auch Letztere könnte methodisch sauber durchgeführt worden sein und somit als valide, objektivierbare Quelle gelten. Wenn du eine Studie so kategorisch abwertest, dass du ihr jegliche Aussagekraft absprichst – worin, so frage ich, liegt dann tatsächlich die Grundlage deiner Kritik hier und deiner Abwertung dort?

Ich hab da so ’ne Idee, woran’s liegen könnte. ;)
Hoppala hat geschrieben: ↑12.10.2025, 22:48 Sorry;: hatte ich einen Auftrag angenommen mich "kritisch" mit "dem Thema" (welches auch immer) auseinanderzusetzen? Falls ja: dann müsste mir das in der Tat erneut erläutert werden, da bei mir überhaupt nicht präsent.
Wenn man die eine Studie ohne Belege und Fakten abwertet, die andere jedoch nicht, liegt der Verdacht nahe, dass hier die eigene Weltanschauung den Ausschlag gibt. Denn offenbar ist dir Kritik an einer Online-Befragung nur dann wichtig, wenn deren Ergebnisse nicht mit deiner Perspektive vereinbar sind.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 14.10.2025, 00:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Abwertende Äußerung und unbelegte Behauptung entfernt.
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Hoppala
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Hoppala »

Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42 Sollten wir künftig tatsächlich ausschließlich auf Internetumfragen zurückgreifen und deren Ergebnisse ungeprüft als Grundlage für gesellschaftliche oder wissenschaftliche Interpretationen heranziehen? Wäre das aus deiner Sicht ein methodisch belastbarer Zugang – etwa im Kontext des Klimawandels oder vergleichbarer komplexer Themenfelder? Oder verlieren solche Daten dann plötzlich ihre Gültigkeit, sobald sie nicht ins argumentative Raster passen?
Ich sehe nicht, wie sich aus meinen bisherigen Äußerungen diese mutmaßenden Fragen ergeben.
Aber da du sie nun mal warum auch immer in den Raum gestellt hast:
zu 1., 1. Aussage: Kommt auf Fragestellung und gewählte Methodik an. 2. Aussage: Nein.
zu 2. siehe 1.
zu 3. Die Frage versteh ich nicht. Ich denke, es steht zur Debatte, ob Daten überhaupt gültig sind und welche Aussagen sie zulassen? Und von welchem "argumentativen Raster" reden wir? Vom methodischen (auf das ich mich beziehe)? Dann ja: wenn Daten entstehen, die nicht der Untersuchungsmethodik entsprechen, ist das ein deutlicher HInweis, dass was schief gelaufen ist.
Das heißt nicht, dass die Daten zwingend unnütz sind. Allerdings halt nicht im Rahmen der gewählten Methodik.
Oder meinst du "argumentatives Raster" in Bezug auf was anderes - wie ich aus dem Kontext für möglich halte? Nämlich in Bezug auf die Folgerungen der Daten, oder in Bezug auf den angenommenen Ausgangszustand, der dann zur forschenden Fragestelleung und Methodik führt? Falls du dies oder das meinst: dazu habe ich mich nicht.
Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42 Weshalb wird die Erhebungsmethodik im einen Fall als problematisch eingestuft, im anderen jedoch ohne weitere Prüfung akzeptiert? Und worauf gründet sich das Ausbleiben einer inhaltlichen Reaktion?
Ich wiederhole mich (weil du es anscheinend nicht registrioerst) (siehe u.a mein vorheriger Beitrag): ich habe mich weder zum einen noch zum anderen geäußert.
Das gründet darauf, dass ich mich nicht in diese Studien vertieft habe, vertiefen werde oder auch nur will.
Ich habe mich auf die Interpretation bzw. Darstellung bezogen. Die hier (im Forum) vorfindbaren Fakten mit sehr grundsätzlichen Prinzipien von Analyse und Kritik abgeglichen und für mich erkennbare eklatante Brüche angesprochen.
Und eine "Vergleichsstudie" (war es nicht sogar eine vergleichende Metastudie - nochmal was anderes?) ist nun mal im Ansatz was anderes als eine "Online-Erhebung".
Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42 Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, weshalb du den zuvor publizierten Studien ein höheres Maß an Vertrauen entgegenbringst als der damaligen diskutierten Online-Erhebung.
Wie kommst du darauf, dass ich den "Studien" irgendein "Vertrauen entgegebringe"? - Nein, lass. Es ist nur ein weiterer HInweis, dass du zu häufig Annahmen triffst, die ohne Grundlage sind. Ich weiß, dass mir beide Studien ziemlich am Allerwertesten vorbeigehen. Und du darfst sehr gern andere Mutmaßungen über mein "Vertrauen" haben - nur mach doch bitte deutlich, dass du dann Vermutungen ohne hinreichende Grundlage anstellst.
Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42 Wenn man die eine Studie ohne Belege und Fakten abwertet, die andere jedoch nicht, liegt der Verdacht nahe, dass hier die eigene Weltanschauung den Ausschlag gibt.
Okay, das ist dan wohl deine Denke. Nicht meine. Es ist auch deine Sichtweise, dass meinen Äußerungen keine "Belege und Fakten" zugrundeliegen. Nicht meine. Es steht m. E. alles dafür Nötige hier im Forum, sowie in den Grundlagen wahrheitsorientierter Analyse..

Nebenbei bemerkt:
Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42 in denen eine Studie einmal nicht dein Weltbild bestätigt und trotzdem richtig war.
Studien sind nie "richtig". Sie können nur methodisch sauber durchgeführt werden. Und methodisch sauber interpretiert werden. In meinem "Weltbild" sagt "richtig" oder "falsch" nichts über Realität aus, und hebeln als wertende Kategorien "Objektivität" schon mal im Ansatz aus.
Außer eventuell in reiner Mathematik und Logik (was - aus gutem Grund - kaum jemand anständig beherrscht), bei der ein Satz Wertungen im Vorhinein als undiskutierbare Grundlagen festgelegt wird (meist, weil sich diese Grundlagen einfach sehr gut bewährt haben und "Wahrheit" so gut nahekommen, wie es der Menschheit bisher möglich ist, und man nicht jedes Mal wieder komplett bei Null anfabngen will. Ist völlig legitim - solange nicht vergessen wird, dass eine Abkürzung genommen wird, die im Fall des Falles nicht mehr unbvedingt angemessen ist - und damit auch alles, was darauf aufbaut, neu in Frage gestellt werden sollte.)

@Kolinatan
[abwertende Äußerung und unbelegte Behauptung entfernt].
Danke.
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RomNey
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von RomNey »

Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42 [abwertende Äußerung und unbelegte Behauptung entfernt]. Insofern: Diskutiere ruhig weiter im Kreis, wenn dir das gefällt.
Made my day 🤣
Wollte Meffi sich nich sowieso Mal abmelden?
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft

Beitrag von Seb-X »

Meffi hat geschrieben: ↑11.10.2025, 23:47 Die Studie trägt den Titel ‚Männer überschätzen ihren Beitrag zur Hausarbeit‘ – und nicht etwa ‚Subjektive Einschätzungen zu Care-Arbeit, die sich Menschen im Internet zusammenreimen‘. Dieser Titel suggeriert eine objektivierbare Aussage über ein Verhalten, das in der Realität überprüfbar wäre.
Dann überschätzen sie eben ihren Beitrag zur Hausarbeit. Na und? Das impliziert nicht automatisch, dass sie auch mehr als bisher beitragen müssten.
"Im innersten Gehäuse des Humanismus, als dessen eigene Seele, tobt gefangen der Wüterich, der als Faschist die Welt zum Gefängnis macht."
(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)

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