Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42
Sollten wir künftig tatsächlich ausschließlich auf Internetumfragen zurückgreifen und deren Ergebnisse ungeprüft als Grundlage für gesellschaftliche oder wissenschaftliche Interpretationen heranziehen? Wäre das aus deiner Sicht ein methodisch belastbarer Zugang – etwa im Kontext des Klimawandels oder vergleichbarer komplexer Themenfelder? Oder verlieren solche Daten dann plötzlich ihre Gültigkeit, sobald sie nicht ins argumentative Raster passen?
Ich sehe nicht, wie sich aus meinen bisherigen Äußerungen diese mutmaßenden Fragen ergeben.
Aber da du sie nun mal warum auch immer in den Raum gestellt hast:
zu 1., 1. Aussage: Kommt auf Fragestellung und gewählte Methodik an. 2. Aussage: Nein.
zu 2. siehe 1.
zu 3. Die Frage versteh ich nicht. Ich denke, es steht zur Debatte, ob Daten überhaupt gültig sind und welche Aussagen sie zulassen? Und von welchem "argumentativen Raster" reden wir? Vom methodischen (auf das ich mich beziehe)? Dann ja: wenn Daten entstehen, die nicht der Untersuchungsmethodik entsprechen, ist das ein deutlicher HInweis, dass was schief gelaufen ist.
Das heißt nicht, dass die Daten zwingend unnütz sind. Allerdings halt nicht im Rahmen der gewählten Methodik.
Oder meinst du "argumentatives Raster" in Bezug auf was anderes - wie ich aus dem Kontext für möglich halte? Nämlich in Bezug auf die Folgerungen der Daten, oder in Bezug auf den angenommenen Ausgangszustand, der dann zur forschenden Fragestelleung und Methodik führt? Falls du dies oder das meinst: dazu habe ich mich nicht.
Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42
Weshalb wird die Erhebungsmethodik im einen Fall als problematisch eingestuft, im anderen jedoch ohne weitere Prüfung akzeptiert? Und worauf gründet sich das Ausbleiben einer inhaltlichen Reaktion?
Ich wiederhole mich (weil du es anscheinend nicht registrioerst) (siehe u.a mein vorheriger Beitrag): ich habe mich weder zum einen noch zum anderen geäußert.
Das gründet darauf, dass ich mich nicht in diese Studien vertieft habe, vertiefen werde oder auch nur will.
Ich habe mich auf die Interpretation bzw. Darstellung bezogen. Die hier (im Forum) vorfindbaren Fakten mit sehr grundsätzlichen Prinzipien von Analyse und Kritik abgeglichen und für mich erkennbare eklatante Brüche angesprochen.
Und eine "Vergleichsstudie" (war es nicht sogar eine vergleichende Metastudie - nochmal was anderes?) ist nun mal im Ansatz was anderes als eine "Online-Erhebung".
Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, weshalb du den zuvor publizierten Studien ein höheres Maß an Vertrauen entgegenbringst als der damaligen diskutierten Online-Erhebung.
Wie kommst du darauf, dass ich den "Studien" irgendein "Vertrauen entgegebringe"? - Nein, lass. Es ist nur ein weiterer HInweis, dass du zu häufig Annahmen triffst, die ohne Grundlage sind. Ich weiß, dass mir beide Studien ziemlich am Allerwertesten vorbeigehen. Und du darfst sehr gern andere Mutmaßungen über mein "Vertrauen" haben - nur mach doch bitte deutlich, dass du dann Vermutungen ohne hinreichende Grundlage anstellst.
Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42
Wenn man die eine Studie ohne Belege und Fakten abwertet, die andere jedoch nicht, liegt der Verdacht nahe, dass hier die eigene Weltanschauung den Ausschlag gibt.
Okay, das ist dan wohl deine Denke. Nicht meine. Es ist auch deine Sichtweise, dass meinen Äußerungen keine "Belege und Fakten" zugrundeliegen. Nicht meine. Es steht m. E. alles dafür Nötige hier im Forum, sowie in den Grundlagen wahrheitsorientierter Analyse..
Nebenbei bemerkt:
Meffi hat geschrieben: ↑13.10.2025, 16:42
in denen eine Studie einmal nicht dein Weltbild bestätigt und trotzdem richtig war.
Studien sind nie "richtig". Sie können nur methodisch sauber durchgeführt werden. Und methodisch sauber interpretiert werden. In meinem "Weltbild" sagt "richtig" oder "falsch" nichts über Realität aus, und hebeln als wertende Kategorien "Objektivität" schon mal im Ansatz aus.
Außer eventuell in reiner Mathematik und Logik (was - aus gutem Grund - kaum jemand anständig beherrscht), bei der ein Satz Wertungen im Vorhinein als undiskutierbare Grundlagen festgelegt wird (meist, weil sich diese Grundlagen einfach sehr gut bewährt haben und "Wahrheit" so gut nahekommen, wie es der Menschheit bisher möglich ist, und man nicht jedes Mal wieder komplett bei Null anfabngen will. Ist völlig legitim - solange nicht vergessen wird, dass eine Abkürzung genommen wird, die im Fall des Falles nicht mehr unbvedingt angemessen ist - und damit auch alles, was darauf aufbaut, neu in Frage gestellt werden sollte.)
@Kolinatan
[abwertende Äußerung und unbelegte Behauptung entfernt].
Danke.
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