Das ist eine Studie, die ich neulich auch gelesen hab. Und die mich auch noch mehr frustriert hat.
Allein die Vorstellung, dass Menschen, die deutlich jünger sind als ich, in einem anderen Jahrtausend geboren wurden und nicht nur auf mich wie Kinder wirken, sondern stellenweise auch noch Kinder
sind, schon ihr erstes Mal haben / hatten, während ich mit bald 32 immer noch darauf warte, finde ich ... verstörend.
Wusel hat geschrieben: ↑27 Jan 2026 14:58
Das kann ich so gut nachvollziehen, was du beschreibst. Mir ging es da ganz ähnlich.
Bei mir fing es auch so mit 14 an, dass sich so ein Sexualtrieb entwickelte zum andern Geschlecht hin, ab 16 kann ich mich noch gut dran erinnern, wie ich mir schon wünschte, bald eine eigene Familie gründen zu können. Da war mir auch klar, dass ich sehr früh dran bin für heutige Verhältnisse (im Mittelalter war das ja teilweise wohl normal, aber das ist ja wieder ein ganz anderes Thema

), und ich einfach Geduld brauche und auf die Gelegenheit warten muss, bis ich die richtige Freundin finde, mit der ich zusammen alt werden möchte.
Wer hätte da ahnen können, dass die sich niemals finden lassen würde...
Deswegen finde ich es übrigens so absurd, wenn mir heutige einige erzählen, man müsste in Interessensgruppen und Vereine gehen, um eine Freundin zu finden, und man sollte schon wissen, was man will. Mir kann keiner erzählen, dass meine Mitschüler und Freunde damals schon wussten, was sie vom Leben wollen, und in Vereinen waren sie ganz gewiss auch nicht.
Ob man allerdings pauschal sagen kann, dass wir Menschen alle darauf biologisch getrimmt sind, in jungen Jahren uns fortzupflanzen, weiß ich nicht. Klar, früher war das überlebenswichtig für unsere Vorfahren. Aber ich denke, das hat auch was mit der körperlichen und geistigen Reife, zumindest heutzutage, zu tun, und das unterscheidet sich von Mensch zu Mensch schonmal in ein paar Jahren.