Wie wohnt Ihr?

Dein Thema passt in keines der anderen Freizeit-Foren? Kein Problem, schreib es einfach in diesen Bereich.

Wie wohnt Ihr? Wie zufrieden seid Ihr?

Eigenes Haus, gekauft
5
6%
Eigene Wohnung, gekauft
7
8%
Miethaus
1
1%
Mietwohnung
16
18%
Studierendenwohnheim
0
Keine Stimmen
WG
1
1%
Bei den Eltern
4
5%
Camper, Auto, Wohnwagen, Hausboot, etc...
0
Keine Stimmen
Sonstiges
2
2%
Alleine
17
20%
Mit Partner/in
6
7%
Ich bekomme finanz. Unterstützung
0
Keine Stimmen
Ich fühle mich dort wohl
17
20%
Ich fühle mich dort wohl, aber...
7
8%
Ich fühle mich dort NICHT wohl
4
5%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 87

Benutzeravatar
Finnlandfreundin
Meisterschreiberling
Beiträge: 5891
Registriert: 10 Jun 2019 09:41
Geschlecht: weiblich

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Deja-vu hat geschrieben: 12 Mär 2026 13:02 In irgendeinem Thread hier ging es vor einiger Zeit darum, dass man Bedenken hat, wegen seines finanziellen / sozialen Status als Partner abgelehnt zu werden. Unbegründet, wenn ich mir den Durchschnitt hier so angucke.
Ein großer finanzieller Unterschied ist erschwerend, aber kein Ausschlusskriterium per se.
Wenn man oft Gäste hat. Aber Schlaf-, Wohn-, und Arbeitszimmer geht ja prima im selben Raum (bei entsprechender Größe, und je nachdem, wie viele Schränke und Regale man so benötigt).
Bett und Couch in einem Zimmer finde ich nicht so schön. Mein Bett ist etwas sehr Persönliches. Bekannte, Kollegen und eigentlich auch Freunde haben dort nichts zu suchen. Deswegen hatte ich auch mit einer Zwei-Raum-Wohnung begonnen. Zu Beginn war das auch ausreichend, aber mit der Zeit wird es eng.
Arbeitszimmer und Wohnzimmer zusammen ist bei mir auch nicht optimal. Im Arbeitszimmer könnte ich mehr liegen lassen. Für Außenstehende sieht das wie ein großes Chaos aus, aber ich habe so alles im Blick.
Benutzeravatar
Frangipani210
Gern gesehener Gast
Beiträge: 647
Registriert: 17 Jan 2017 18:00
Geschlecht: weiblich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Frangipani210 »

Deja-vu hat geschrieben: 12 Mär 2026 13:02 Wenn man oft Gäste hat. Aber Schlaf-, Wohn-, und Arbeitszimmer geht ja prima im selben Raum (bei entsprechender Größe, und je nachdem, wie viele Schränke und Regale man so benötigt).
Davon kann ich nur abraten. Wir haben Küche, Wohn- und Arbeitszimmer in einem Raum und es ist einfach nur schrecklich. Die Küche bietet kaum Arbeitsfläche, man kann sich zum Essen nicht ordentlich hinsetzen, weil eben auch das Arbeitszimmer irgendwo Platz finden muss und es ist alles so ungemütlich.

Zum Thema: Ich selbst hätte gerne ein kleines Häuschen mit einem Garten zum gärtnern. Leider findet sich hier in unserer Region preislich nichts passendes. Es ist zum Verrücktwerden, wenn man hier in der Gegend spazieren geht und sieht wie sich immer mehr leere Grundstücke mit Häusern füllen und man selbst nur dabei zuschauen kann :crybaby:

Mitterweile habe ich einen Anbieter für Mikrohäuser und bei diesem auch ein Häuschen gefunden, was mir gefallen könnte, aber 1. fehlt uns dann immer noch ein Grundstück und 2. spielt da mein Freund nicht mit.
Die einzigen 3 Dinge, die ein Mann an seiner Frau verändern sollte:

Ihren Nachnamen, ihre Adresse und ihre Sicht auf Männer
Benutzeravatar
Tania
Eins mit dem Forum
Beiträge: 14511
Registriert: 12 Mai 2016 13:43
Geschlecht: weiblich
AB-Status: mit AB befreundet
Ich bin ...: unfassbar.

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Tania »

Frangipani210 hat geschrieben: 19 Mär 2026 07:34 Wir haben Küche, Wohn- und Arbeitszimmer in einem Raum und es ist einfach nur schrecklich. Die Küche bietet kaum Arbeitsfläche, man kann sich zum Essen nicht ordentlich hinsetzen, weil eben auch das Arbeitszimmer irgendwo Platz finden muss ...
Mitterweile habe ich einen Anbieter für Mikrohäuser ...
Und im Mikrohaus habt ihr dann separate Küche, Wohn- und Arbeitszimmer mit ausreichend Platz? :gruebel:
Benutzeravatar
Vogel
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2293
Registriert: 21 Feb 2020 20:16
Geschlecht: männlich
AB-Status: Hardcore AB

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Vogel »

Tania hat geschrieben: 19 Mär 2026 10:41 ...
Und im Mikrohaus habt ihr dann separate Küche, Wohn- und Arbeitszimmer mit ausreichend Platz? :gruebel:
Mikrohäuser sind feststehende kleine Häuser bis 60qm - also keine Tinyhäuser. Auf 60qm gibt es durchaus die Möglichkeit für so etwas. Drüber hinaus wirds schwierig.
Deja-vu
Liebt es sich hier auszutauschen
Beiträge: 450
Registriert: 05 Aug 2025 17:20
AB-Status: Hardcore AB
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Deja-vu »

Frangipani210 hat geschrieben: 19 Mär 2026 07:34
Deja-vu hat geschrieben: 12 Mär 2026 13:02 Wenn man oft Gäste hat. Aber Schlaf-, Wohn-, und Arbeitszimmer geht ja prima im selben Raum (bei entsprechender Größe, und je nachdem, wie viele Schränke und Regale man so benötigt).
Davon kann ich nur abraten. Wir haben Küche, Wohn- und Arbeitszimmer in einem Raum und es ist einfach nur schrecklich. Die Küche bietet kaum Arbeitsfläche, man kann sich zum Essen nicht ordentlich hinsetzen, weil eben auch das Arbeitszimmer irgendwo Platz finden muss und es ist alles so ungemütlich.

Von Küche und Wohnraum in einem sprach ich ja nicht. Das ist wirklich unpraktisch wenn man kocht.
Ich hab aber auch nur ne winzige Küche. Nicht mal ein eigener Raum, sondern nur eine Nische, wo es kaum Stellfläche gibt und Kochen keinen Spaß macht. Konnte ich mir nicht aussuchen. War wohl gedacht für Studis oder Leute, die sowieso ständig Essen bestellen.


Frangipani210 hat geschrieben: 19 Mär 2026 07:34 Mitterweile habe ich einen Anbieter für Mikrohäuser und bei diesem auch ein Häuschen gefunden, was mir gefallen könnte, aber 1. fehlt uns dann immer noch ein Grundstück und 2. spielt da mein Freund nicht mit.
Tiny House war auch mal mein Traum. Aber ohne Grundstück...
Alternative wäre wohl ein Wohnmobil oder ähnliches gewesen. Das muss man dann eben nur häufiger umparken.
Sieht man in der Großstadt immer häufiger, dass Leute aufgrund von Wohnungsnot diese Wohnform wählen.
Finnlandfreundin hat geschrieben: 17 Mär 2026 21:09 Bett und Couch in einem Zimmer finde ich nicht so schön. Mein Bett ist etwas sehr Persönliches. Bekannte, Kollegen und eigentlich auch Freunde haben dort nichts zu suchen. Deswegen hatte ich auch mit einer Zwei-Raum-Wohnung begonnen. Zu Beginn war das auch ausreichend, aber mit der Zeit wird es eng.
Arbeitszimmer und Wohnzimmer zusammen ist bei mir auch nicht optimal. Im Arbeitszimmer könnte ich mehr liegen lassen. Für Außenstehende sieht das wie ein großes Chaos aus, aber ich habe so alles im Blick.
Verstehe. Das ergibt natürlich Sinn.

Zu mir kommt ja niemand zu Besuch, von daher ist es für mich egal.
Benutzeravatar
Frangipani210
Gern gesehener Gast
Beiträge: 647
Registriert: 17 Jan 2017 18:00
Geschlecht: weiblich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Frangipani210 »

Vogel hat geschrieben: 19 Mär 2026 10:48 Mikrohäuser sind feststehende kleine Häuser bis 60qm - also keine Tinyhäuser. Auf 60qm gibt es durchaus die Möglichkeit für so etwas. Drüber hinaus wirds schwierig.
In meinem Fall wären es sogar nur 50qm. Trotzdem sind die Häuser super praktisch geschnitten. Da wird wirklich jeder cm genutzt.
Für ein Arbeits- bzw. Gästezimmer, sowie einen kleinen Abstellraum wäre auch noch Platz.
Deja-vu hat geschrieben: 19 Mär 2026 12:43 Tiny House war auch mal mein Traum. Aber ohne Grundstück...
Alternative wäre wohl ein Wohnmobil oder ähnliches gewesen. Das muss man dann eben nur häufiger umparken.
Sieht man in der Großstadt immer häufiger, dass Leute aufgrund von Wohnungsnot diese Wohnform wählen.
Dauerhaft in einem Wohnmobil zu leben, stelle ich mir schrecklich vor. Ich habe auch einen Kollegen, der diese Wohnform im Alter für sich wählen wird. Da liegt es aber weniger an der Wohnungsnot, sondern an der Tatsache, dass er keine finanziellen Rücklagen für die Rente aufgebaut hat und sich seine Miete dann nicht mehr leisten kann. Deswegen bleibt ihm nichts anderes übrig. Ob da seine Freundin mitspielt, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Die einzigen 3 Dinge, die ein Mann an seiner Frau verändern sollte:

Ihren Nachnamen, ihre Adresse und ihre Sicht auf Männer
Benutzeravatar
Einsamkeit_is_doof
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1714
Registriert: 04 Sep 2011 14:49
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Köln

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Ich wohne mit meinen Eltern zusammen. Ist eigentlich auch ok, aber dennoch ist es so, dass ich mir mit 40 natürlich schon eine eigene Wohnung wünschen würde. Allerdings ist es nicht so leicht, eine bezahlbare Wohnung zu finde, die einem dann auch gefällt.
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
Benutzeravatar
Finnlandfreundin
Meisterschreiberling
Beiträge: 5891
Registriert: 10 Jun 2019 09:41
Geschlecht: weiblich

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Frangipani210 hat geschrieben: 19 Mär 2026 07:34 Mitterweile habe ich einen Anbieter für Mikrohäuser und bei diesem auch ein Häuschen gefunden, was mir gefallen könnte, aber 1. fehlt uns dann immer noch ein Grundstück und 2. spielt da mein Freund nicht mit.
Was mag er daran nicht?

Mir wäre alles vermutlich zu beengt, war aber noch in keinem drin.
Benutzeravatar
Finnlandfreundin
Meisterschreiberling
Beiträge: 5891
Registriert: 10 Jun 2019 09:41
Geschlecht: weiblich

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: 23 Mär 2026 20:08 Ich wohne mit meinen Eltern zusammen. Ist eigentlich auch ok, aber dennoch ist es so, dass ich mir mit 40 natürlich schon eine eigene Wohnung wünschen würde. Allerdings ist es nicht so leicht, eine bezahlbare Wohnung zu finde, die einem dann auch gefällt.
Die eigenen vier Wände waren mir damals nach meinem Studium schon wichtig. Aufgrund dessen, dass mein Gehalt damals noch um einiges geringer war, kam eben nur eine 50 qm große 2-Raumwohnung in Frage. An Kauf war damals noch nicht zu denken. Das fand ich aber besser als weiterhin im Haus meiner Eltern zu wohnen. Aber das war meine Priorität.
Benutzeravatar
Frangipani210
Gern gesehener Gast
Beiträge: 647
Registriert: 17 Jan 2017 18:00
Geschlecht: weiblich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Frangipani210 »

Finnlandfreundin hat geschrieben: 27 Mär 2026 18:50 Was mag er daran nicht?

Mir wäre alles vermutlich zu beengt, war aber noch in keinem drin.
Ihm wäre es zu eng, da er gerne eine Werkstatt im Keller hätte, das Mikrohaus aber keinen Keller besitzt und auch sonst im Haus kein Platz für eine Werkstatt wäre.
Fun Fact: Gerade hat er auch keine Werkstatt und es funktioniert trotzdem.

Ich glaube, wir müssen als Gesellschaft dringend umdenken. Die Zeiten von dem freistehenden Einfamilienhaus sind sowohl finanziell als auch Platztechnisch einfach vorbei.
Mikrohäuser brauchen nicht viel Platz, sind weitaus günstiger als normale Häuser und beinhalten trotzdem alles was man braucht.
Für mich persönlich also die perfekte Alternative.

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: 23 Mär 2026 20:08 Ich wohne mit meinen Eltern zusammen. Ist eigentlich auch ok, aber dennoch ist es so, dass ich mir mit 40 natürlich schon eine eigene Wohnung wünschen würde. Allerdings ist es nicht so leicht, eine bezahlbare Wohnung zu finde, die einem dann auch gefällt.
Dann muss man wohl Abstriche bei der Wohnung machen.
Ich frage mich bei solchen Argumenten immer, wie lange ü30 Männer, die noch bei den Eltern wohnen, immer die eigene finanzielle Lage als Ausrede benutzen, um sich keine eigene Wohnung suchen zu müssen.
Steht man(n) dann mit 50, 60 oder 70 immer noch da und sagt, dass man sich die Miete für eine eigene Wohnung nicht leisten kann und deswegen noch bei den Eltern wohnt?
Irgendwann muss man doch auch selbstständig werden oder will man sein Leben lang von den Eltern abhängig sein.
Ist bestimmt für die auch nicht besonders schön.
Die einzigen 3 Dinge, die ein Mann an seiner Frau verändern sollte:

Ihren Nachnamen, ihre Adresse und ihre Sicht auf Männer
Benutzeravatar
Vogel
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2293
Registriert: 21 Feb 2020 20:16
Geschlecht: männlich
AB-Status: Hardcore AB

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Vogel »

Finnlandfreundin hat geschrieben: 27 Mär 2026 18:55 Die eigenen vier Wände waren mir damals nach meinem Studium schon wichtig. Aufgrund dessen, dass mein Gehalt damals noch um einiges geringer war, kam eben nur eine 50 qm große 2-Raumwohnung in Frage. An Kauf war damals noch nicht zu denken.
Puh - das wirkt auf mich hier etwas "verwöhnt" und auch provokant.

Und wie ich immer wieder erwähnt habe: So etwas hängt zudem immer von der Region ab.

Hier unten im Stuttgarter Raum zum Beispiel sind solche Wohnungen mit 50qm alleinstehend nur realistisch zu mieten, wenn man zu den oberen 20% der Verdiener gehört.

Zum Vergleich: Das Median-Nettogehalt liegt aktuell bei ca. 2300Euro - die Warmmiete für den Einzelnen dürfte also 690Euro nicht übersteigen. Solche Wohnungen gibt es hier hauptsächlich nur von Genossenschaften und Wohnbauvereinen - es gibt nur wenige solcher Wohnungen und ein Übermass an Interessenten.

Kaufpreise liegen bei zwischen ca. 200.000 und 250.000 Euro wenn man 80er/90er Jahre Ausstattung liebt, und deutlich mehr, wenn es modernisiert wurde bzw. Neubau ist.

Das klappt also nur, wenn man entweder in der Automobilbranche ist, wo wirklich sehr gute Gehälter gezahlt werden, wenn man in ner Beziehung ist und doppeltes Gehalt zur Verfügung hat oder Eltern mit Erbe etc.. unterstützen.
Benutzeravatar
Vogel
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2293
Registriert: 21 Feb 2020 20:16
Geschlecht: männlich
AB-Status: Hardcore AB

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Vogel »

Frangipani210 hat geschrieben: 28 Mär 2026 09:25
Ich glaube, wir müssen als Gesellschaft dringend umdenken. Die Zeiten von dem freistehenden Einfamilienhaus sind sowohl finanziell als auch Platztechnisch einfach vorbei.
Mikrohäuser brauchen nicht viel Platz, sind weitaus günstiger als normale Häuser und beinhalten trotzdem alles was man braucht.
Für mich persönlich also die perfekte Alternative.
Sind im Grunde genommen auch Einfamilienhäuser - nur mit kleinerer Grundfläche. :gruebel:

Aber ich stimme Dir grundsätzlich zu, die Wohnfläche ist gewaltig angestiegen, und der Platzverbrauch immens. Auch mir gefällt daher das Konzept der Mikrohäuser. Allerdings wenn sie nur "2-dimensional" gedacht werden - also keine zweite oder dritte Wohnung drüber, wird auch hier früher oder später Platz verschwendet.

Frangipani210 hat geschrieben: 28 Mär 2026 09:25
Dann muss man wohl Abstriche bei der Wohnung machen.
Ich frage mich bei solchen Argumenten immer, wie lange ü30 Männer, die noch bei den Eltern wohnen, immer die eigene finanzielle Lage als Ausrede benutzen, um sich keine eigene Wohnung suchen zu müssen.
[...]
Leben lang von den Eltern abhängig sein.
Ist bestimmt für die auch nicht besonders schön.
Letzteres bezweifle ich sogar: die Eltern profitieren sogar, gerade wenn sie älter sind. So bekommen sie Unterstützung und Hilfe, und der teure Einzug ins Pflegeheim wird womöglich sogar verhindert oder wenigstens verzögert. Allerdings war das früher oft anders herum: die Eltern oder verbliebenen Elternteile zogen zu den Kindern.

Das aber mit Kompromissen, den eigenen finanziellen Möglichkeiten und den vorhandenen Wohnungen hat aber für mich Ähnlichkeiten mit unserer Situation als AB - wobei die Frage ist, ob man das wirklich vergleichen kann.
Benutzeravatar
Andrea
Tauscht Gedanken aus
Beiträge: 47
Registriert: 17 Jun 2025 16:25
Geschlecht: weiblich
AB-Status: AB
Ich bin ...: nur an Männern interessiert.

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Andrea »

Vogel hat geschrieben: 28 Mär 2026 10:05 Puh - das wirkt auf mich hier etwas "verwöhnt" und auch provokant.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was daran verwöhnt oder provokant sein soll.
Ich glaube, die Frage ist doch, welchen Stellenwert Wohnungsgröße und -ausstattung für den Einzelnen hat und was man bereit ist, dafür monatlich auszugeben - und worauf man dafür eventuell stattdessen verzichtet.

Vogel hat geschrieben: 28 Mär 2026 10:05 Das Median-Nettogehalt liegt aktuell bei ca. 2300Euro - die Warmmiete für den Einzelnen dürfte also 690Euro nicht übersteigen.
Das würde ich - weil mir Wohnen aber auch sehr wichtig ist - als sehr knapp bemessen einordnen.
Bei mir gehen aktuell ca. 40% meines Gehalts für die Wohnung drauf. Als ich zwischenzeitlich einige Jahre in München gewohnt habe, war es durchaus auch mehr als die Hälfte.
entomological
Tauscht Gedanken aus
Beiträge: 53
Registriert: 29 Dez 2025 19:26
Geschlecht: männlich
AB-Status: Hardcore AB
Ich bin ...: offen für alles.

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von entomological »

Ich wohne alleine in einer 3ZW auf 65qm. Da ich öfter von zu Hause aus gearbeitet habe, war mir das dritte Zimmer als Büro wichtig, um eine Trennung von Schlafen, Wohnen und Arbeiten zu bekommen, auch wenn ich mein Büro zusätzlich und mittlerweile nur noch privat nutze. Im Büro habe ich auch meine Tiere stehen und kann die Tür zumachen, wenn ich Besuch bekommen sollte, der Angst vor ihnen hat.
Die Wohnung ist vergleichsweise günstig und mit einer kleineren würde ich nicht viel einsparen, hätte wahrscheinlich auch noch viel länger suchen müssen. Hatte viel Glück im Unglück (meine Vormieterin ist meine verstorbene Großtante) und die Hausverwaltung war froh, sich nicht kümmern zu müssen, als ich mich gemeldet habe, ohne dass die Wohnung ausgeschrieben war. Klingt pietätlos, ich weiß, ihre Tochter (die Cousine meiner Mutter) fand das aber gar nicht schlimm und hat sich sogar gefreut.

Ich fühle mich hier aber nicht ganz wohl, es ist mir zu hellhörig. Es ist zwar zentral und ich komme gut zu Fuß überall hin, aber es gibt kaum Natur, es ist viel Verkehr und ich hätte gerne mein eigenes kleines Häuschen in einer ländlicheren Gegend mit guter Anbindung an ÖPNV. Kann ich mir aber nicht leisten und werde ich mir wohl nie leisten können, dafür müsste ich im Lotto gewinnen.
Mich macht das psychisch leicht fertig, denke aber nicht, dass ein eigenes Haus großartig etwas an meinem AB-Status ändern würde, sondern mir ganz allgemein mehr Lebensqualität gäbe.
Benutzeravatar
Vogel
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2293
Registriert: 21 Feb 2020 20:16
Geschlecht: männlich
AB-Status: Hardcore AB

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Vogel »

Andrea hat geschrieben: 28 Mär 2026 10:48 Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was daran verwöhnt oder provokant sein soll.
Ich glaube, die Frage ist doch, welchen Stellenwert Wohnungsgröße und -ausstattung für den Einzelnen hat und was man bereit ist, dafür monatlich auszugeben - und worauf man dafür eventuell stattdessen verzichtet.
Das jemand entscheidet mehr zu zahlen, damit er seinen gewünschten Wohnstandard und Wohnkomfort bekommt, halte ich für absolut legitim. Und auch das jemand mehr Platz braucht.

Für die Mehrheit der Singles in der Bevölkerung sind aber Wohnungsgrössen wie Finnlandfreundin sie für sich wünscht bzw. zur Verfügung hat, nicht realistisch.

Die Antworten von Finnlandfreundin richten sich hier dabei an User, die deutlich zu verstehen geben, das sie sich einfach aktuell nur eben deutlich kleinere und billigere Wohnungen leisten können und ihr Erstaunen zum Ausruck bringen, das andere für sich mehr beanspruchen.

Die Aussagen hier klingen für mich daher teilweise schon ein wenig, als wären höhere Wohnkosten und grössere Wohnräume für alle problemlos möglich.

Andrea hat geschrieben: 28 Mär 2026 10:48
Das würde ich - weil mir Wohnen aber auch sehr wichtig ist - als sehr knapp bemessen einordnen.
Bei mir gehen aktuell ca. 40% meines Gehalts für die Wohnung drauf. Als ich zwischenzeitlich einige Jahre in München gewohnt habe, war es durchaus auch mehr als die Hälfte.
Und das ist ein Punkt: es gibt Regionen wie München oder Stuttgart wo das in der Tat sehr knapp bemessen ist. Und dann Regionen wo damit sehr grosszügig gewohnt werden kann.
Soviel zur Allgemeingültigkeit!
Die 30%-Regel ist auch nur Faustregel - hat man z.B. kein Auto kann deutlich mehr Miete leisten. Dann gehen auch 40% und mehr.

Aber das ist trotzdem nicht für jeden drin - ich habe schon selbst erlebt, das Vermieter sehr darauf achten, ob jemand die Mieten sicher zahlen kann - ich wurde deshalb schon offen aussortiert, weil dem Vermieter mein Nettolohn zu niedrig war, trotz eingehaltener 30%-Faustregel. Soviel zum Mehr-Zahlen-Wollen.

Mein Punkt ist: es lässt sich nicht verallgemeinern. Für viele ist es halt nicht die Frage nach Prioritäten, sondern nach Möglichkeiten. Ich finde es daher schwierig grössere bzw. teurere Wohnräume als normal und selbstverständlich auzulegen. Für eine gesunde, in Vollzeit arbeitende Oberstudienrätin vielleicht eher problemlos möglich - für die Fachkraft für Lagerlogistik weniger.
Benutzeravatar
dfg82
Kennt sich hier gut aus
Beiträge: 186
Registriert: 01 Apr 2024 20:30
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von dfg82 »

Frangipani210 hat geschrieben: 28 Mär 2026 09:25 Dann muss man wohl Abstriche bei der Wohnung machen.
Ich frage mich bei solchen Argumenten immer, wie lange ü30 Männer, die noch bei den Eltern wohnen, immer die eigene finanzielle Lage als Ausrede benutzen, um sich keine eigene Wohnung suchen zu müssen.
Steht man(n) dann mit 50, 60 oder 70 immer noch da und sagt, dass man sich die Miete für eine eigene Wohnung nicht leisten kann und deswegen noch bei den Eltern wohnt?
Irgendwann muss man doch auch selbstständig werden oder will man sein Leben lang von den Eltern abhängig sein.
Ist bestimmt für die auch nicht besonders schön.
Hach ja, diese ominöse Selbstständigkeit. Da stelle ich die wichtigste Frage: Wieso soll ich mein hart erarbeitetes Geld einem Vermieter in den Rachen schmeissen oder mich der Gefahr aussetzen, nervige, laute Nachbarn unter oder über mir zu haben? Damit ich in den Augen der Gesellschaft als erwachsen und selbstständig angesehen werde, denn in Deutschland macht man das nur mal so? Da sitze ich dann in einer miesen, hellhörigen Wohnung an der Hauptstraße, zahle 50 % meines Einkommens an den Vermieter und hefte mir dafür die Urkunde der Selbstständigkeit an die Wand. 8-)

Nein, ein Auszug wäre unlogisch, da er keinerlei Vorteile, dafür aber jede Menge Nachteile hätte und welcher Mensch hat schon gerne Nachteile.

Mit 50 bis 70 Jahren hat man das Haus der Eltern dann schon längst übernommen. Außerdem hat man als Hausbesitzer doch auch die freie Auswahl auf dem Partnermarkt. Da explodiert das Postfach förmlich. :cooler:
Deja-vu
Liebt es sich hier auszutauschen
Beiträge: 450
Registriert: 05 Aug 2025 17:20
AB-Status: Hardcore AB
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Deja-vu »

Andrea hat geschrieben: 28 Mär 2026 10:48
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was daran verwöhnt oder provokant sein soll.
Ich glaube, die Frage ist doch, welchen Stellenwert Wohnungsgröße und -ausstattung für den Einzelnen hat und was man bereit ist, dafür monatlich auszugeben -
Oder wozu man in der Lage ist.
Ich hatte keine Wahl.



entomological hat geschrieben: 28 Mär 2026 11:12 Ich fühle mich hier aber nicht ganz wohl, es ist mir zu hellhörig. Es ist zwar zentral und ich komme gut zu Fuß überall hin, aber es gibt kaum Natur, es ist viel Verkehr
Hier bei mir ist es ähnlich.

Frangipani210 hat geschrieben: 28 Mär 2026 09:25 Irgendwann muss man doch auch selbstständig werden oder will man sein Leben lang von den Eltern abhängig sein.
Ist bestimmt für die auch nicht besonders schön.
Wenn das Verhältnis zu den Eltern gut ist, sehe ich da kein Problem - es ist sogar für beide Seiten Win-Win. Komplett abhängig ist er ja auch nicht von ihnen, denn ein eigenes Einkommen hat er schon. Auch platztechnisch ist es gemeinwohlorienterter.

Mein Verhältnis zu meiner Familie ist nicht so gut, deswegen wollte ich dann irgendwann auch raus. War aber auch erst relativ spät. Und dann musste ich nehmen, was zur Verfügung stand.
Benutzeravatar
Frangipani210
Gern gesehener Gast
Beiträge: 647
Registriert: 17 Jan 2017 18:00
Geschlecht: weiblich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von Frangipani210 »

Vogel hat geschrieben: 28 Mär 2026 10:21
Sind im Grunde genommen auch Einfamilienhäuser - nur mit kleinerer Grundfläche. :gruebel:
Es passen aber deutlich mehr Häuser auf eine geringere Fläche. Außerdem ziehen auch viele ältere Herrschaften in solche Häuser ein und verkaufen dann ihre Einfamilienhäuser. So wird wieder Wohnraum für junge Familien frei.

Letzteres bezweifle ich sogar: die Eltern profitieren sogar, gerade wenn sie älter sind. So bekommen sie Unterstützung und Hilfe, und der teure Einzug ins Pflegeheim wird womöglich sogar verhindert oder wenigstens verzögert. Allerdings war das früher oft anders herum: die Eltern oder verbliebenen Elternteile zogen zu den Kindern.
Ganz ehrlich: Kinder schulden ihren Eltern nichts. Auch keine Pflege im Alter. Und deswegen weiterhin bei den Eltern zu wohnen, halte ich auch für sehr fragwürdig. Da sollte man sich selbst mal hinterfragen.

dfg82 hat geschrieben: 28 Mär 2026 12:44
Hach ja, diese ominöse Selbstständigkeit. Da stelle ich die wichtigste Frage: Wieso soll ich mein hart erarbeitetes Geld einem Vermieter in den Rachen schmeissen oder mich der Gefahr aussetzen, nervige, laute Nachbarn unter oder über mir zu haben? Damit ich in den Augen der Gesellschaft als erwachsen und selbstständig angesehen werde, denn in Deutschland macht man das nur mal so? Da sitze ich dann in einer miesen, hellhörigen Wohnung an der Hauptstraße, zahle 50 % meines Einkommens an den Vermieter und hefte mir dafür die Urkunde der Selbstständigkeit an die Wand.
Du sollst gar nichts. Aber es wird nun mal allgemein nicht gut angesehen, wenn man als erwachsener Mann immer noch bei den Eltern wohnt.
Und was heißt überhaupt ominöse Selbstständigkeit? In den meisten Fällen kümmert sich die Mutter weiterhin um den erwachsenen Sohn. Wäscht die Wäsche, kocht, geht einkaufen. Ich habe auch so einen Fall in der Familie und sehe doch wie es abläuft. Da lässt sich der Mann gerne in die Fürsorgehängematte der Mutter fallen. Natürlich wird der Mann dann nicht selbstständig und bleibt ewig das bemutterte Kind.
Nein, ein Auszug wäre unlogisch, da er keinerleieile, dafür aber jede Menge Nachteile hätte und welcher Mensch hat schon gerne Nachteile.

Mit 50 bis 70 Jahren hat man das Haus der Eltern dann schon längst übernommen. Außerdem hat man als Hausbesitzer doch auch die freie Auswahl auf dem Partnermarkt. Da explodiert das Postfach förmlich. :cooler:
Das wage ich zu bezweifeln. Wer möchte außerdem nur aufgrund des Eigenheims als Partner in Betracht gezogen werden. Daran ist nichts erstrebenswert.
Ich glaube du bist einfach schon zu festgefahren in deiner Einstellung.

Deja-vu hat geschrieben: 28 Mär 2026 12:45
Wenn das Verhältnis zu den Eltern gut ist, sehe ich da kein Problem - es ist sogar für beide Seiten Win-Win. Komplett abhängig ist er ja auch nicht von ihnen, denn ein eigenes Einkommen hat er schon. Auch platztechnisch ist es gemeinwohlorienterter.
Es geht doch nicht um das Verhältnis zu den Eltern. Man(n) lernt so niemals, wie es ist auf eigenen Beinen zu stehen und bei Problemen auch mal auf sich selbst gestellt zu sein. Daran wächst man ungemein und es stärkt das Selbstvertrauen.

Von mir aus können diese Herren auch weiterhin bei Mami wohnen, aber sollen sich dann eben auch nicht beschweren, wenn sie deswegen von Frauen aussortiert werden. Damit habe ich dann nämlich ein Problem.
Die einzigen 3 Dinge, die ein Mann an seiner Frau verändern sollte:

Ihren Nachnamen, ihre Adresse und ihre Sicht auf Männer
Benutzeravatar
dfg82
Kennt sich hier gut aus
Beiträge: 186
Registriert: 01 Apr 2024 20:30
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit

Re: Wie wohnt Ihr?

Beitrag von dfg82 »

Frangipani210 hat geschrieben: 28 Mär 2026 13:35 Du sollst gar nichts. Aber es wird nun mal allgemein nicht gut angesehen, wenn man als erwachsener Mann immer noch bei den Eltern wohnt.
Das war auch nur eine rhetorische Frage. Was allgemein nicht angesehen ist, besitzt keinerlei Relevanz für mich, solange es anderen nicht schadet. Da meine Wohnsituation niemandem schadet, ist es mir auch egal, wenn es in der Gesellschaft irgendwelche Konventionen gibt, die Mann/Frau zu erfüllen haben, wollen sie nicht in Verruf geraten. Who cares?
Frangipani210 hat geschrieben: 28 Mär 2026 13:35 Und was heißt überhaupt ominöse Selbstständigkeit? In den meisten Fällen kümmert sich die Mutter weiterhin um den erwachsenen Sohn. Wäscht die Wäsche, kocht, geht einkaufen. Ich habe auch so einen Fall in der Familie und sehe doch wie es abläuft. Da lässt sich der Mann gerne in die Fürsorgehängematte der Mutter fallen. Natürlich wird der Mann dann nicht selbstständig und bleibt ewig das bemutterte Kind.
Aus diesem Einzelfall kannst du nicht auf alle anderen Männer, die noch im Elternhaus leben, schließen.
Frangipani210 hat geschrieben: 28 Mär 2026 13:35 Das wage ich zu bezweifeln. Wer möchte außerdem nur aufgrund des Eigenheims als Partner in Betracht gezogen werden. Daran ist nichts erstrebenswert.
Das war Ironie.
Frangipani210 hat geschrieben: 28 Mär 2026 13:35 Ich glaube du bist einfach schon zu festgefahren in deiner Einstellung.
Nein. Mein Verhalten ist ökonomisch sinnvoll und ist es nicht erwachsen, wenn man weiß, wie man mit Geld umzugehen hat? ;)
Frangipani210 hat geschrieben: 28 Mär 2026 13:35 Von mir aus können diese Herren auch weiterhin bei Mami wohnen, aber sollen sich dann eben auch nicht beschweren, wenn sie deswegen von Frauen aussortiert werden. Damit habe ich dann nämlich ein Problem.
Ich hatte mehrere Freundinnen und mit einer habe ich hier sogar gemeinsam gewohnt. Anscheinend sind nicht alle Frauen so wie du. Und weißt du, womit ich ein Problem habe? Dass du andere Menschen aufgrund ihrer Wohnsituation abwertest und ihnen gewisse Defizite unterstellst.