dfg82 hat geschrieben: ↑02.04.2026, 17:31
Gibt es dazu Erhebungen?
Brauchst du dafür wirklich erst Studien, dass Menschen eher das glauben, was ihnen täglich präsentiert wird und ohnehin allgegenwärtig ist? Erstaunlich.
Vielleicht erklärst du uns derweil noch, welche "toxischen"Verhaltensweisen von Männern deiner Ansicht nach überhaupt einer Umerziehung bedürfen.
dfg82 hat geschrieben: ↑02.04.2026, 17:31
Das sind keine Phrasen, sondern das ist eine tatsachengetreue Beschreibung der Gegenwart, wobei wir lieber von Rechtsextremen anstatt von Rechtskonservativen sprechen sollten und dass diese Strömungen oftmals mit einfachen Lösungen daherkommen, ist historisch belegt. Dass diese Strömung derzeit auch ein regressives Männerbild propagiert, insbesondere auf Social Media, ist auch ein Faktum. Vielleicht solltest du mal aus deiner Bubble, was immer die auch sein mag, heraustreten. Es geht ja noch nicht einmal um die Bewertung des Ganzen, sondern nur darum, dass das, das genannt worden ist, nun mal existiert und so stattfindet.
Wird es nicht irgendwann peinlich, wenn man ständig Leute als Rechtsextremisten bezeichnet, aber diese Bestätigung nicht vom Gericht bekommt? Zusätzlich dürfen dann auch noch so demokratische Leute der eigenen Ecke gerichtlich bestätigt als Linksextremisten bezeichnet werden. Historisch ist da nichts belegt.
Was genau ist für dich ein regressives Männerbild, welches von wem irgendwie propagiert werden soll? Kannst du das bitte erstmal konkretisieren. Bislang erkenne ich nur, dass du auf Social Media unangenehme Inhalte siehst, die dein Weltbild angreifen und die du dann pauschal alle unter einer Flagge unterbringst. Es geht dir also vor allem um Feindbilder.
dfg82 hat geschrieben: ↑02.04.2026, 17:31
Ich finde es aber bemerkenswert, dass du anscheinend jedem, der diese Begriffe benutzt, vorwirfst, er hätte das nur auswendig gelernt und sich, im Gegensatz zu dir, der das alles durchblickt, keine Gedanken gemacht. Etwas zu viel Hybris deinerseits, denke ich.
Naja, ob mein Vorwurf der Tatsache entspricht, kann man ja gut in einer Diskussion ausloten. Erstmal sehe ich nur die ewig gleichen Aussagen, die ich schon von hunderten Linksgrünen vor dir gehört habe.
Deja-vu hat geschrieben: ↑02.04.2026, 21:32
Der Hinweis "nicht alle sind so" und der Hinweis auf Individualität ist mein Einwand auf pauschalisierende Aussagen wie "Frauen wollen, Männer sollen", oder auf Klagen über hohe Ansprüche und Erwartungen von Frauen, wie sie hier im Forum sehr oft zu lesen sind.
Okay. Glaubst du, dass genau so viele Frauen wie Männer nach Casual Sex suchen?
Deja-vu hat geschrieben: ↑02.04.2026, 21:32
Das mit den einfachen Lösungen für komplexe Probleme ist ein Fakt. Wie Egil schon schrieb, bieten alle politischen Richtungen diese in unterschiedlicher Form an.
Es ist schon ziemlich bezeichnend, dass ausgerechnet die Seite diesen Vorwurf ständig bringt und dann selbst genauso daran scheitert.
Gerade aus dem linksgrünen Spektrum hört man immer wieder dieses Gerede von "einfachen Lösungen für komplexe Probleme" - meist verbunden mit dem Vorwurf an die Gegenseite.
Sobald es aber um die eigenen Themen geht, gilt das plötzlich nicht mehr. Dann werden komplizierte Zusammenhänge auf einmal ganz selbstverständlich vereinfacht, als wäre die Lösung doch ziemlich offensichtlich.
Am Ende wirkt das weniger wie echte Analyse und mehr wie eine auswendig gelernte Floskel, die nur solange funktioniert, bis man sie auf die eigenen Positionen anwendet.
Deja-vu hat geschrieben: ↑02.04.2026, 21:32
Im Kontext Männer/ Frauen/ Rollenbilder habe ich nun das Beispiel der rechten Seite aufgegriffen. Weil es leider verfängt.
Was genau soll daran eigentlich skandalös sein?
Seit wann gilt es als moralischer Fehltritt, die Existenz von 100 Geschlechtern zu bezweifeln oder die jährliche, gesetzlich abgesegnete Selbstneuerfindung der eigenen Identität nicht für eine gesellschaftliche Notwendigkeit zu halten?
Und ist es wirklich so abwegig, darauf hinzuweisen, dass Männer und Frauen biologisch keine identischen Kategorien darstellen?
Deja-vu hat geschrieben: ↑02.04.2026, 21:32
In solchen Situationen wäre der von mir beschriebene Weg des Kennenlernens vielleicht doch der bessere - aus meiner Sicht.
Es geht aber nicht darum, was besser/schlechter wäre. Es geht um beschriebene Situationen, wie ich sie gefühlt jedes zweite Wochenende erlebe. Mir wäre es auch lieber, wenn ich eine Frau in meinem direkten Umfeld hübsch finde und sie dann auch noch genau auf meiner Wellenlänge ist. Ich glaube den meisten hier geht es so.
Deja-vu hat geschrieben: ↑02.04.2026, 21:32
Ich weiß es nicht. Wenn du sagst, dass es nicht so ist, dann glaube ich dir, weil du da definitiv mehr Erfahrungswerte hast.
Ganz ehrlich, du widersprichst mir hier doch nicht zum ersten Mal - und das, obwohl du selbst sagst, dass du es eigentlich gar nicht wissen kannst. Aber komischerweise bist du dir deiner eigenen Meinung trotzdem jedes Mal absolut sicher. Wie passt das zusammen?
Und jetzt auf einmal willst du mir erzählen, dass du es gar nicht weißt? Vorhin warst du dir doch noch ziemlich sicher, dass es "pauschalisierend" sei, wenn man sagt, viele Frauen hätten überzogene Ansprüche. Also was denn jetzt - weißt du es oder weißt du es nicht? Das wirkt schon ziemlich widersprüchlich.
Also sag mal klar: Was ist denn deiner Meinung nach überhaupt die Wahrheit?
dfg82 hat geschrieben: ↑03.04.2026, 12:17
Das haben sie ab 1933 bestimmt auch gedacht.
Schön, dass man die Opfer der NS-Zeit so einfach verhöhnt
dfg82 hat geschrieben: ↑03.04.2026, 12:17
so existieren diese Opferhierarchien dennoch und diese sollte man schon aufzeigen und nicht einfach stillschweigend hinnehmen.
Inwiefern existieren diese Opferhierarchien denn? Kannst du das bitte konkretisieren?
dfg82 hat geschrieben: ↑03.04.2026, 12:17
Selbst wenn das so kommen würde oder schon so wäre: Was wäre daran schlimm? Ich kann Frauen jedenfalls auch verstehen, wenn sie von den meisten Männern genervt sind. Mir geht es nicht anders.
Also ernsthaft: Du findest es okay, einfach mal pauschal jeden Mann unter Generalverdacht zu stellen, als wäre er automatisch eine potenzielle Gefahr? Genau mit so einer Haltung sorgt man doch dafür, dass Männer irgendwann komplett die Schnauze voll haben, überhaupt noch auf Frauen zuzugehen. Dann läuft halt alles nur noch über Apps, weil man im echten Leben direkt schief angeschaut wird, sobald man jemanden anspricht, den man nicht kennt. Super Entwicklung.
Am Ende bleiben alle in ihren kleinen Wohlfühl-Bubbles hängen, lernen niemanden mehr außerhalb ihres Kreises kennen und wundern sich dann, warum alles so oberflächlich geworden ist. Und ja, genau so nimmt man Männern den Mut, überhaupt noch Initiative zu zeigen.
Ehrlich, selten so einen weltfremden Take gelesen.
Kann natürlich auch sein, dass jemand so indirekt seine Konkurrenz abschütteln will, weil man an einer Frau Interesse hat und diese aber keine anderen Alternativen haben soll. Wenn fremde Interaktionen so geächtet werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit natürlich größer, dass die Frau niemand Interessanteres kennenlernt, weil sich keiner traut. Vllt steckt da also sogar ein Kalkül dahinter, weil man sich selbst in Männergruppen immer ganz klein fühlt.