Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

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RomNey
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von RomNey »

Seb-X hat geschrieben: ↑28.04.2026, 18:20 Wenn Männer Frauen nicht erklären sollen, was Feminismus ist, dann können sie auch keine Feministen sein.
Bedeutet Feminismus nicht einfach nur Gleichberechtigung?
Seb-X hat geschrieben: ↑28.04.2026, 18:20 Somit können sie sich auch nicht als Frau fühlen. Dass Feministinnen diese Anmaßung, ein Mann fühlt u. identifiziert sich jetzt als Frau, sogar abfeiern, sagt eigentlich schon, dass der heutige Feminismus nur noch eine Verfallsform seiner selbst ist.
Komm ich dann gar nicht mehr mit.
Du sagst das wenn ein Mann sagt, ich fühle und identifiziere mich als Frau, dann finden das alle Feministen dufte?
Weil dann einer weniger auf der anderen Seite ist und die Ungerechtigkeiten der Geschlechter kennen lernen darf?
Hm ja hast schon Recht, ich würde das auch abfeiern, als bekennender Feminist, es ist für uns einfacher verständlich was Feminismus bedeutet wenn ich die Ungerechtigkeiten selbst erlebe, statt sie erzählt zu bekommen.


Können in deiner Welt nur Frauen Feministen sein?
Ich vermute die meisten von uns Männern scheren sich halt n Scheiß drum uns betrifft es ja nicht...

Und klar gibt es dann "Feministen" die anprangern das Männer mit breiten Beinen in Bus und Bahn sitzen....
Das sind dann aber keine Feministinnen sondern ja keine Ahnung... Schwurbler?
Wird dann gerne als Deckmantel genommen was echt schade ist.

Ich denke deswegen gibt es da auch so viel Verwirrung, weil soviel scheiß kursiert wo es nicht verstanden wurde, zumindest in meiner Wahrnehmung.
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Seb-X »

RomNey hat geschrieben: ↑29.04.2026, 04:21Bedeutet Feminismus nicht einfach nur Gleichberechtigung?
Bedeutet es das heute noch? Wo sind Frauen immer noch nicht gesetzlich gleichberechtigt?
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Deja-vu »

Seb-X hat geschrieben: ↑28.04.2026, 18:20
Ich halte diesen Rundumschlag jetzt nicht für zielführend.

Hier werden gerade eine Menge Dinge vermischt, die mit dem Ursprungsthema nichts mehr zu tun haben.
RomNey hat geschrieben: ↑29.04.2026, 04:21 Bedeutet Feminismus nicht einfach nur Gleichberechtigung?
Ja.
RomNey hat geschrieben: ↑29.04.2026, 04:21 Ich denke deswegen gibt es da auch so viel Verwirrung, weil soviel scheiß kursiert wo es nicht verstanden wurde, zumindest in meiner Wahrnehmung.
Es gibt solche und solche Feministen. Schließlich kann sich ja jeder den Begriff ans Revers heften und ihn gemäß des eigenen Verständnisses benutzen.


Ps: Happy Birthday! :vielglueck:
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Deja-vu »

Seb-X hat geschrieben: ↑29.04.2026, 10:49
RomNey hat geschrieben: ↑29.04.2026, 04:21Bedeutet Feminismus nicht einfach nur Gleichberechtigung?
Bedeutet es das heute noch? Wo sind Frauen immer noch nicht gesetzlich gleichberechtigt?
Gender Pay Gap?

Gibt aber auch Ungleichbehandlung ggü Männern. Zum Beispiel damals und auch jetzt wieder beim Wehrdienst. Finde ich sehr ungerecht.

Vielleicht sollte der Begriff Feminismus ersetzt werden durch, keine Ahnung, "Equalismus"?
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von dfg82 »

Seb-X hat geschrieben: ↑28.04.2026, 18:20 Warum soll es noch Feminismus sein, wenn die islamische Verkopftuchung von Frauen verteidigt wird?
Die Argumentation dazu hättest du mit einer fünfsekündigen Google-Suche selbst finden können. Ebenso, dass es zum Thema des Kopftuchs verschiedene feministische Ansichten gibt. Zum Beispiel gibt es säkulare Strömungen, die das Kopftuch als Zeichen der Unterordnung betrachten und ablehnen. Von daher solltest du vorher erst einmal recherchieren. Dann kannst du dir viele Fragen selbst beantworten.
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Seb-X »

Deja-vu hat geschrieben: ↑29.04.2026, 11:10Gender Pay Gap?
Welches Gesetz bzw. welche Gesetzeslücke erlaubt es, Frauen bei gleicher Qualifikation (Ausbildung, Berufserfahrung) schlechter zu bezahlen?
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Deja-vu »

Seb-X hat geschrieben: ↑29.04.2026, 13:02
Deja-vu hat geschrieben: ↑29.04.2026, 11:10Gender Pay Gap?
Welches Gesetz bzw. welche Gesetzeslücke erlaubt es, Frauen bei gleicher Qualifikation (Ausbildung, Berufserfahrung) schlechter zu bezahlen?
Es passiert, das reicht doch, oder? Ein Verstoß gegen das Grundgesetz, by the way.
(Aber seit wann interessiert sich die Wirtschaft dafür...)

Es geht bei der Gleichstellung um die Gesellschaft. Und da werden Frauen und Männer in unterschiedlicher Form immer noch ungleich behandelt, allein ihres Geschlechts wegen.
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Videl »

Seb-X hat geschrieben: ↑20.04.2026, 13:05 Wenn "nur" - ich betreibe keine Verharmlosung - über die Fälle berichtet wird, in denen die (vermeintlichen) Täter weiße Männer sind, dann weiß ich bereits, dass es nicht wirklich um Feminismus geht.
Worum sollte es sonst gehen?! Und das es für weiße, westliche Frauen in erster Linie um ihre eigen Erfahrung mit Männern in ihrem Umfeld geht, ist doch klar? Das heißt ja nicht, dass ihnen weibliche Genitalverstümmelung in Kenia oder die Kriegsopfer in Palästina egal sind.

Laut Statistiken, Berichten und Unterhaltungen mit Frauen geht die meiste Gefahr für Frauen von Männern in ihrem Umfeld aus. Wie z.B. bei den genannten Fällen Pelicot oder Fernandez. Und viel seltener von unbekannten, fremden Männern. Die meisten Femizide werden von (Ex) Ehemännern oder Partnern begangen. Das heißt natürlich nicht, dass sexuelle Belästigung oder Morde von fremden Männern weniger schlimm sind. Sagt doch auch niemand? Selbst wenn alle "Migranten"/Ausländer/sonstige Männer mit Migrationshintergrund Deutschland verlassen würden, würde es weiterhin Femizide und Co. geben. Die gab es auch schon lange vor den ersten Gastarbeitern hier in Deutschland. Es ist ein Gesamtgesellschaftliches Problem und kein importiertes. Und die meisten Frauen finde sexistisches Verhalten weder von deutschen noch von arabischen (etc.) Männern ok.

Ich denke mir bei einigen ABs mittlweile auch, dass es eher weniger am Aussehen liegt und mehr am sexistischen Mindset, dass sie noch ABs sind. Hört man auch von vielen, anderen Frauen, dass sie auf diese Art von Männern keine Lust mehr haben und daher lieber alleine bleiben...

Weil du mir gehörst! Gewalt an Frauen und wie Taten sich ankündigen: https://www.youtube.com/watch?v=FLRjmA1G4bw

Tödlicher Hass gegen Frauen: "Morgen muss ich sterben": https://www.youtube.com/watch?v=9G5TG2ZvI6k

Femizide: Wer sind die Täter? https://www.youtube.com/shorts/ND2pVzH3l2k

Motiv: Frauenhass – wenn Beziehungen im Femizid enden: https://www.youtube.com/watch?v=Y6MNDKOKNv0
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Vogel
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Vogel »

Videl hat geschrieben: ↑29.04.2026, 21:49 [...] Selbst wenn alle "Migranten"/Ausländer/sonstige Männer mit Migrationshintergrund Deutschland verlassen würden, würde es weiterhin Femizide und Co. geben. Die gab es auch schon lange vor den ersten Gastarbeitern hier in Deutschland. Es ist ein Gesamtgesellschaftliches Problem und kein importiertes. Und die meisten Frauen finde sexistisches Verhalten weder von deutschen noch von arabischen (etc.) Männern ok.
Das ist richtig, was Du sagst - und es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Und trotzdem: Ich habe Seb-X Argumente gerade so nicht verstanden, wie Du es hier darstellen willst. Das natürlich gerade Anhänger von rechtsradikalen Parteien Kriminalität von Ausländern als Argument gegen Feminismus heranziehen - geschenkt. Aber gerade von nicht-weissen, teils auch muslimischen Frauen höre oder lese ich zunehmend Kritik am sog. Weissen Feminismus, weil dieser diesen Aspekt wie Seb-X ihn dargestellt hat, regelmässig ignoriert oder relativiert. Überhaupt sehen sie sich vom Feminismus nicht gesehen.

In der F.A.Z. gab es letztens einen interessanten Gastbeitrag von zwei renommierten Rechtswissenschaftlerinnen dazu, die sehr deutlich machen wollen, das es deutlich differenzierter und komplexer ist - aber auch nicht zu ignorieren: https://archive.ph/AtKQa

Man muss nicht alles für richtig halten, was sie sagen. Ich arbeite aber viel mit jungen Auszubildenden, mit 90% Migrationshintergrund aus noch stärker geprägten patriachischen Ländern, und sowohl meinen Kolleginnen wie auch ich finden es erschreckend, welche Sichtweisen da noch vorherrschen. Das einfach so abzutun, und den Finger allein auf dt. Männer zu zeigen - zudem ohne genauere Unterscheidungen zu Alter, Herkunft, Bildung sozioökonomischer Status, ... -
halte ich für naiv, genauso populistisch und wichtiger: damit wenig lösungsorientiert.
Ich denke mir bei einigen ABs mittlweile auch, ....
Solche Pauschalisierungen und die ganzen Rage Bait Beiträge und Kommentare auf Social Media und zunehmend auch Qualitätsmedien dazu machen mich zunehmend müde - weil sie einfach viel pauschalisierend sind, zu viele Männer darin zu oft einfach in einen Topf gworfen werden, und oft auch einfach nur Mythen wiederholen und reproduzieren.

Und hier zudem: Ich finds einfach zu bequem etweder alles auf das Mindset oder Attraktivität zu schieben. Da macht es sich so eine Abine zu leicht: "Ich bekomme keinen Mann, denn die sind ja alle eh sexistisch, misogyn, ..."
Das sexistische oder misogyne Ansichten extrem unattraktiv sind, ist keine Überraschung. Aber wieviel sind den "einige MABs" ? Und wieviel von diesen "einigen MABs" bekommen Gegenwind von wieviel anderen MABs hier?

Wie gesagt - mich machen solche Diskussionen zunehmend müde.
Zuletzt geändert von Vogel am 30.04.2026, 07:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Vogel »

Seb-X hat geschrieben: ↑20.04.2026, 13:05
Videl hat geschrieben: ↑29.04.2026, 21:49
Im übrigen: Aufgrund Eurer Aussagen finde ich, Ihr beide solltet Eurer Wissen über Femizide mal überprüfen.
Es gab 2025 dazu eine gute und umfassende Studie aus Tübingen, die ein sehr genaues und differenziertes Bild zeichnet und mit zahlreichen Mythen aufräumt wie z.B., der Häufigkeit von Femiziden (zuviele aber in Vergleich zu anderen Gewalttaten in Deutschland selten und Zahl hat sich bis heute tatsächlich nicht erhöht), das von Ehrenmorden (sehr selten - nur drei) - stattdessen Besitzdenken und Eifersucht durch Männer als Hauptgrund, aber auch den Anteil von Männern nicht-deutscher Angehörigkeit (sind überrepräsentiert), betroffene Schichten ( alle, aber die mit geringer Bildung und ökonomisch angespannter Situation häufiger) sowie psychische Störungen/ Probleme und Sucht als zusätzlicher Faktor (bei ca. 40%), und vieles mehr...

Die Arbeit macht sehr deutlich, das Femizide und Gewalt gegen Frauen eingebettet sind in strukturelle, gesellschaftliche und institutionelle Zusammenhänge und macht relativ konkrete Vorschläge und Ableitungen, wo anzusetzen ist.

https://uni-tuebingen.de/universitaet/a ... rgestellt/

https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/ju ... utschland/
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Ferienhaus »

Videl hat geschrieben: ↑29.04.2026, 21:49 Ich denke mir bei einigen ABs mittlweile auch, dass es eher weniger am Aussehen liegt und mehr am sexistischen Mindset, dass sie noch ABs sind. Hört man auch von vielen, anderen Frauen, dass sie auf diese Art von Männern keine Lust mehr haben und daher lieber alleine bleiben...
1. Was ist ein "sexistisches Mindset"? Ist das jede Nicht-Anbetung von Frauen, jedes "Ich halte von feministischer Seite erhobene Vorwürfe für nicht ganz richtig oder sogar falsch"? Grenze es doch ein.

2. Ich bezweifle, das selbst der sozial inkompetenteste Typ wenn er mal die Chance zum Flirten bekommt, mit einer Predigt darüber anfängt, ob Falschbeschuldigungen häufiger sind als geglaubt oder nicht. Und wenn doch: Ok, dann wäre wirkich eine Predigt angemessen "Du sollst flirten und gute Lauen ausstrahlen!" :mrgreen:
Ich warne immer davor, Forumsdiskussionen auf der Metaebene als Beweis für die angebliche Schlechtigkeit von männlichen ABs zu nehmen, wenn die sich mal über mangelndes weibliches Interesse oder zu harter Selektionsmechanismen oder Probleme auf dem Partnermarkt beschweren. (Muss nicht alles richtig sein, was die dann schreiben, aber der Punkt steht)

3. Ich erinnere mich an gewisse User, die im Übrigen als Nicht-ABs freudestrahlend über ihre Selektionskriterien berichtet haben, die überhaupt nicht "freundlich" gegenüber Frauen waren ("Ich date keine Übergewichtigen oder jemand mit geringem Bildungsstand und will nur Top-Akademikerinnen mit vielen Reisen im Profil und langen Beinen"). Aber da besagte User sehr sehr gerne gegen männliche ABs gestichelt haben, war das natürlich Null Problem. :roll:
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Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von dfg82 »

Videl hat geschrieben: ↑29.04.2026, 21:49 Ich denke mir bei einigen ABs mittlweile auch, dass es eher weniger am Aussehen liegt und mehr am sexistischen Mindset, dass sie noch ABs sind. Hört man auch von vielen, anderen Frauen, dass sie auf diese Art von Männern keine Lust mehr haben und daher lieber alleine bleiben...
Die männlichen ABs sind eben auch nur eine Teilmenge aller Männer, die genauso heterogen ist, wie die der Normalo-Männer. Ganz früher las man hier oft, dass die Frauen nur Bad Boys wollen und die lieben AB-Männer alleine bleiben. Dabei wurde ja auch spätestens mit dieser Hetz-Community widerlegt, dass die ABs hier nur "die Lieben" sind.
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Tania »

Ferienhaus hat geschrieben: ↑30.04.2026, 08:22 Ich erinnere mich an gewisse User, die im Übrigen als Nicht-ABs freudestrahlend über ihre Selektionskriterien berichtet haben, die überhaupt nicht "freundlich" gegenüber Frauen waren ("Ich date keine Übergewichtigen oder jemand mit geringem Bildungsstand und will nur Top-Akademikerinnen mit vielen Reisen im Profil und langen Beinen"). Aber da besagte User sehr sehr gerne gegen männliche ABs gestichelt haben, war das natürlich Null Problem. :roll:
Soweit ich mich erinnere, erfreute sich dieser User nicht unbedingt höchster Beliebtheit bei den anwesenden Damen. Und darunter waren durchaus schlanke reisefreudige Akademikerinnen mit langen Beinen ...
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Ferienhaus »

Tania hat geschrieben: ↑30.04.2026, 11:07
Ferienhaus hat geschrieben: ↑30.04.2026, 08:22 Ich erinnere mich an gewisse User, die im Übrigen als Nicht-ABs freudestrahlend über ihre Selektionskriterien berichtet haben, die überhaupt nicht "freundlich" gegenüber Frauen waren ("Ich date keine Übergewichtigen oder jemand mit geringem Bildungsstand und will nur Top-Akademikerinnen mit vielen Reisen im Profil und langen Beinen"). Aber da besagte User sehr sehr gerne gegen männliche ABs gestichelt haben, war das natürlich Null Problem. :roll:
Soweit ich mich erinnere, erfreute sich dieser User nicht unbedingt höchster Beliebtheit bei den anwesenden Damen. Und darunter waren durchaus schlanke reisefreudige Akademikerinnen mit langen Beinen ...
Natürlich Tania. Aber der war ganz bestimmt nicht unbeliebt bei den Damen, weil er zu hart und massiv stichelnd gegen MABs ausgeteilt hätte. Ich bin mir sicher, das fanden so manche Damen sicherlich absolut ok. ;)
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Vogel »

Tania hat geschrieben: ↑30.04.2026, 11:07 Soweit ich mich erinnere, erfreute sich dieser User nicht unbedingt höchster Beliebtheit bei den anwesenden Damen. Und darunter waren durchaus schlanke reisefreudige Akademikerinnen mit langen Beinen ...
Das aber unterging, weil MABs die bessere Zielscheibe ergaben.
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Deja-vu »

Ferienhaus hat geschrieben: ↑30.04.2026, 08:22 3. Ich erinnere mich an gewisse User, die im Übrigen als Nicht-ABs freudestrahlend über ihre Selektionskriterien berichtet haben, die überhaupt nicht "freundlich" gegenüber Frauen waren ("Ich date keine Übergewichtigen oder jemand mit geringem Bildungsstand und will nur Top-Akademikerinnen mit vielen Reisen im Profil und langen Beinen"). Aber da besagte User sehr sehr gerne gegen männliche ABs gestichelt haben, war das natürlich Null Problem. :roll:
Dachte, nur Frauen hätten derartige Ansprüche :gruebel:
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Vogel »

Seb-X hat geschrieben: ↑29.04.2026, 13:02 Welches Gesetz bzw. welche Gesetzeslücke erlaubt es, Frauen bei gleicher Qualifikation (Ausbildung, Berufserfahrung) schlechter zu bezahlen?
Grundsätzlich erst mal keines, wenn es sich um Tarifverträge handelt. Aber, es gibt einen Fall aus Todtmoos, Ba-Wü, wo eine Bürgermeisterin schlechter bezahlt wurde als ihr jeweils männlicher Vorgänger und Nachfolger: https://www.zeit.de/news/2026-03/26/equ ... or-gericht

Sie hat übrigens nicht gewonnen.

Bei nicht-tariflichen Verträgen ist es aber durchaus möglich.
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Tania »

Ferienhaus hat geschrieben: ↑30.04.2026, 11:46 Aber der war ganz bestimmt nicht unbeliebt bei den Damen, weil er zu hart und massiv stichelnd gegen MABs ausgeteilt hätte. Ich bin mir sicher, das fanden so manche Damen sicherlich absolut ok. ;)
Naja, zumindest hast Du prima von ihm (oder woanders) gelernt, wie man sich bei den Damen unbeliebt macht. :good:
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Ferienhaus »

Tania hat geschrieben: ↑30.04.2026, 14:26
Ferienhaus hat geschrieben: ↑30.04.2026, 11:46 Aber der war ganz bestimmt nicht unbeliebt bei den Damen, weil er zu hart und massiv stichelnd gegen MABs ausgeteilt hätte. Ich bin mir sicher, das fanden so manche Damen sicherlich absolut ok. ;)
Naja, zumindest hast Du prima von ihm (oder woanders) gelernt, wie man sich bei den Damen unbeliebt macht. :good:

Sehr interessant.

Und das kannst du woran sehen? Weil ich hier explizit auch mal gegen feministische Annahmen argumentiere? :gruebel:

Oder weil du mich im Privatleben verfolgst, wo ich seit zwei Jahren gar nichts mehr in Richtung Damen irgendwie versucht habe, also wir auch keinen Referenzpunkt haben? :gruebel:


Erleuchte mich, Tania. Bitte. Ansonsten ist das eher Stichelei - und das ist für dich eher untypisch, da bist du eigentlich besser als ich. ;)
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Re: Kann oder sollte man als AB-ler Feminist sein?

Beitrag von Tania »

Ferienhaus hat geschrieben: ↑30.04.2026, 17:17
Tania hat geschrieben: ↑30.04.2026, 14:26
Ferienhaus hat geschrieben: ↑30.04.2026, 11:46 Aber der war ganz bestimmt nicht unbeliebt bei den Damen, weil er zu hart und massiv stichelnd gegen MABs ausgeteilt hätte. Ich bin mir sicher, das fanden so manche Damen sicherlich absolut ok. ;)
Naja, zumindest hast Du prima von ihm (oder woanders) gelernt, wie man sich bei den Damen unbeliebt macht. :good:
Und das kannst du woran sehen?
Du behauptest (also Du bist Dir sicher), dass "so manche Damen" es absolut okay finden, dass hart und massiv stichelnd gegen MABs ausgeteilt wird und dass ein solches Verhalten nicht bei Frauen unbeliebt macht. So ein negatives Frauenbild macht eben nicht sonderlich beliebt - zumindest nicht bei Frauen. Auch wenn Du zumindest nicht über alle Frauen so denkst, sondern nur über "so manche".

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