Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

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Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Kolinatan »

Buddy hat geschrieben: 27 Apr 2026 15:03 Wäre da eventuell ein weiteres Unterforum hier auf der Seite hilfreich?
Bereits der HC-AB Bereich wird kaum verwendet, ebenso wie in den Bereichen für Männer und Frauen wenig geschrieben wird. Daher ist es, aus meiner Sicht, - zum aktuellen Zeitpunkt - wenig sinnvoll ein weiteren Forenbereich abzugrenzen. Auch stehe ich einer solchen Separierung inzwischen eher kritisch gegenüber.

Ich hatte damals meine Gründe, die geschützten Bereiche für Männer und Frauen zu erstellen, aufgrund der Erfahrungen aus meinen Seminaren. Inzwischen denke ich allerdings, dass die Separierung nicht sinnvoll ist und der angestrebte Effekt - eine stärkere gegenseitige Unterstützung und ein tieferer Kontakt -, aufgrund des schriftlichen Austausches, nicht wirklich erreicht wird.

Insbesondere die Schaffung des HC-AB Bereiches war damals ein Schritt in die falsche Richtung. Statt einen Rückzugsort zu schaffen, wäre es wichtiger gewesen, ich hätte damals schon verstanden, dass es darum geht die Probleme zu lösen, warum HC-AB meinten einen eigenen Bereich zu benötigen und sich im Forum selbst nicht (mehr) ausreichend willkommen sahen.
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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Deja-vu »

Kolinatan hat geschrieben: 28 Apr 2026 02:20
Bereits der HC-AB Bereich wird kaum verwendet, ebenso wie in den Bereichen für Männer und Frauen wenig geschrieben wird. Daher ist es, aus meiner Sicht, - zum aktuellen Zeitpunkt - wenig sinnvoll ein weiteren Forenbereich abzugrenzen. Auch stehe ich einer solchen Separierung inzwischen eher kritisch gegenüber.
Sehe ich ehrlich gesagt genauso.
Kolinatan hat geschrieben: 28 Apr 2026 02:20warum HC-AB meinten einen eigenen Bereich zu benötigen und sich im Forum selbst nicht (mehr) ausreichend willkommen sahen.
Ich selbst fühle mich als HC AB hier durchaus willkommen.
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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Reinhard »

Kolinatan hat geschrieben: 28 Apr 2026 02:20 Insbesondere die Schaffung des HC-AB Bereiches war damals ein Schritt in die falsche Richtung. Statt einen Rückzugsort zu schaffen, wäre es wichtiger gewesen, ich hätte damals schon verstanden, dass es darum geht die Probleme zu lösen, warum HC-AB meinten einen eigenen Bereich zu benötigen und sich im Forum selbst nicht (mehr) ausreichend willkommen sahen.

Sind die Probleme der HC-ABs denn jetzt gelöst? :gruebel:
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Kolinatan
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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Kolinatan »

Reinhard hat geschrieben: 28 Apr 2026 17:34 Sind die Probleme der HC-ABs denn jetzt gelöst? :gruebel:
Ich gehe nicht davon aus, dass die Probleme von damals zwischenzeitlich gelöst wurden. Mit dem Neustart der Themenbereich zum Austausch, wodurch diese nicht mehr inhaltlich getrennt sind - AB-Themen, 1. Beziehung, Sonstiges - sondern nur noch ob ein Thema öffentlich besprochen werden soll oder nur für Mitglieder sichtbar sein soll, hat sich die Struktur verändert.

In meiner Erinnerung war damals das größte Problem, dass die inhaltlichen Interessen von AB und Ex-AB schwer miteinander zu verbinden waren. Einige Mitglieder konnten es kaum ertragen, wenn ein AB darüber schrieb, welche Probleme es jetzt mit seinem Partny hatte und um Rat dazu gebeten hat. Es gab in der Folge einige Spannungen im Forum, weil es machen Mitgliedern so vorgekommen ist, als wäre das Forum mehr ein Beziehungsratgeber statt ein Forum für AB. Daher dann der Unterbereich exklusiv für HC-AB sowie die Möglichkeit das Unterforum zum Thema 1. Beziehung komplett auszublenden, um die Beiträge dort nicht zu sehen.

Ich weiß nicht ob es möglich ist diese Spannungen mit Empathie und respektvollem Miteinander ausreichend zu klären, sollten sie weiterhin auftreten, statt durch Abschottung und Verdrängung.
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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Reinhard »

Kolinatan hat geschrieben: 28 Apr 2026 19:09
Reinhard hat geschrieben: 28 Apr 2026 17:34 Sind die Probleme der HC-ABs denn jetzt gelöst? :gruebel:
Ich weiß nicht ob es möglich ist diese Spannungen mit Empathie und respektvollem Miteinander ausreichend zu klären, sollten sie weiterhin auftreten, statt durch Abschottung und Verdrängung.
Das ist eine Abwertung der Abschottung. Ich hol mal ein bisschen aus:

Wenn ein HC-AB feststellt, dass er(*) zu einem Problem keinen Rat geben kann, weil er die Situation nicht mal ansatzweise kennt; und dass es ihn runterzieht, wenn er von den Erfolgen anderer liest; dann ist es ihm nützlich, nicht von allen Problemen zu lesen, die im Forum vorkommen. Das IST eine Lösung. Nicht eine Lösung, die alle Spannungen zwischen Forumsteilnehmer löst, aber es vermindert ein Teilproblem.

Ob man sowas mit Empathie auch lösen kann? Vielleicht ... andererseits demjenigen, dessen Hilfegesuch triggert wird aber auch nicht geholfen, wenn er sein Problem nicht darstellen kann, den kann man ja auch nicht beliebig auf Empathie verpflichten.

Es ist auch keine Respektlosigkeit und keine Verdrängung, wenn ich mit jemandem oder seinem Problem nichts zu tun haben will. Mit den aller-aller-meisten Menschen dieser Erde habe ich nichts zu tun, das liegt aber an deren Menge und nicht an meinem Respekt. Irgendwo muss man seine Grenze ziehen, da ist der konkrete Verlauf der Grenze keine besondere Bedeutung.

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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Deja-vu »

Reinhard hat geschrieben: 28 Apr 2026 20:21 Wenn ein HC-AB feststellt, dass er(*) zu einem Problem keinen Rat geben kann, weil er die Situation nicht mal ansatzweise kennt; und dass es ihn runterzieht, wenn er von den Erfolgen anderer liest; dann ist es ihm nützlich, nicht von allen Problemen zu lesen, die im Forum vorkommen. Das IST eine Lösung
Dann müsste man aber nicht die HC ABs abschotten, sondern diejenigen, die in einer Beziehung sind. Denn wenn letztere Beiträge im Nachtclub oder offenen Bereich gepostet werden, sieht man sie ja dennoch.

Und LGBT soll jetzt einen eigenen Bereich bekommen, damit die Heteros das nicht lesen müssen? Oder wie ist das zu verstehen?
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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Reinhard »

Deja-vu hat geschrieben: 28 Apr 2026 20:51 Dann müsste man aber nicht die HC ABs abschotten, sondern diejenigen, die in einer Beziehung sind. Denn wenn letztere Beiträge im Nachtclub oder offenen Bereich gepostet werden, sieht man sie ja dennoch.

Und LGBT soll jetzt einen eigenen Bereich bekommen, damit die Heteros das nicht lesen müssen? Oder wie ist das zu verstehen?

Weiß nicht. Das fragst du mich? :gruebel: Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man die eigenen Bereiche vielleicht als Lösung sehen kann, oder wenn man es schon nicht lösen kann, dann als Weg, wie man miteinander auskommen kann und sich nicht komplett aus dem Weg geht (was noch schlechter wäre).

Solange es keinen Konflikt zwischen Heteros und Nicht-heteros gibt, braucht man aber auch nix lösen wollen. :hierlang:
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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Kolinatan »

Reinhard hat geschrieben: 29 Apr 2026 18:48 Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man die eigenen Bereiche vielleicht als Lösung sehen kann, oder wenn man es schon nicht lösen kann, dann als Weg, wie man miteinander auskommen kann und sich nicht komplett aus dem Weg geht (was noch schlechter wäre).
Das ist doch der Widerspruch in Deiner Ausführung. Indem ich es strukturell unterstütze, dass sich Menschen separieren, kommen sie gerade nicht "miteinander" aus sondern gehen sich möglichst aus dem Weg. Wenn Du selbst die Bewertung hast, dass ein sich "komplett aus dem Weg" gehen schlecht wäre, warum sollte es dann sinnvoll sein diese Verhalten zu fördern statt zu versuchen einen Rahmen zu schaffen, welcher es erfordert seine Fähigkeit zur Toleranz zu trainieren?

Natürlich kann ich niemandem Toleranz gegen seinen Willen vermitteln sondern nur durch mein Verhalten zu mehr Toleranz beitragen. Welches Verhalten ich dabei jeweils wähle, ist mitunter schwierig zu entscheiden, weil ich Menschen nicht in den Kopf sehen kann, um zu erkennen aus welcher Haltung heraus gerade eine bestimmte Meinung vertreten wird.
Reinhard hat geschrieben: 29 Apr 2026 18:48 Solange es keinen Konflikt zwischen Heteros und Nicht-heteros gibt, braucht man aber auch nix lösen wollen.
Wenn Du Dir die Erfahrungsberichte in diesem Thema anschaust oder auch in anderen Themen, wo verschiedenen sexuelle Orientierungen thematisiert wurden, spiegelt sich in den Äußerungen fasst zwangsläufig der gesellschaftliche Konflikt wieder, der bereits daraus entsteht, indem Menschen eine bestimmte sexuelle Orientierung als "normal" deklarieren. Allein ein solches Postulat der "Normierung" ist symptomatisch für viele Konflikte in unserer Gesellschaft. So wie auch AB - weil eine vermeintliche Norm unterstellt wird, wann der erste Sex oder die erste Beziehung zu erfolgen habe - im ungünstigsten Fall sich selbst ein Stigma in den Kopf setzen, sie seien anormal.

Jeder Vergleich eines Menschen mit einem anderen stellt einen möglichen Ausgangspunkt für einen Konflikt dar. Wer von uns hat schon die Erfahrung gemacht, mit all seinen Facetten vollständig und allumfassend angenommen zu sein?
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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von time4change »

m.E. wäre der WESENTLICHE Aspekt:
wie viele (aktive!) Mitglieder werden benötigt, damit in einem Forum bzw. Unterforum ein fruchtbarer Austausch stattfindet?
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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Kolinatan »

time4change hat geschrieben: 30 Apr 2026 12:27 m.E. wäre der WESENTLICHE Aspekt:
wie viele (aktive!) Mitglieder werden benötigt, damit in einem Forum bzw. Unterforum ein fruchtbarer Austausch stattfindet?
Aus meiner Sicht genügen zwei Menschen um einen fruchtbaren Austausch zu haben. Ebenso können sich auch unter 1.000 aktiven Mitgliedern keine zwei finden, um einen Austausch fruchtbar zu gestalten. Je nachdem was jedes unter "fruchtbar" versteht.
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Re: Eigener Forenbereich für lesbische, schwule, bi, trans Menschen

Beitrag von Reinhard »

Kolinatan hat geschrieben: 29 Apr 2026 23:47
Reinhard hat geschrieben: 29 Apr 2026 18:48 Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man die eigenen Bereiche vielleicht als Lösung sehen kann, oder wenn man es schon nicht lösen kann, dann als Weg, wie man miteinander auskommen kann und sich nicht komplett aus dem Weg geht (was noch schlechter wäre).
Das ist doch der Widerspruch in Deiner Ausführung. Indem ich es strukturell unterstütze, dass sich Menschen separieren, kommen sie gerade nicht "miteinander" aus sondern gehen sich möglichst aus dem Weg. Wenn Du selbst die Bewertung hast, dass ein sich "komplett aus dem Weg" gehen schlecht wäre, warum sollte es dann sinnvoll sein diese Verhalten zu fördern statt zu versuchen einen Rahmen zu schaffen, welcher es erfordert seine Fähigkeit zur Toleranz zu trainieren?

Ach, naja. :gruebel: Die Leute brauchen deine Unterstützung nicht, um sich aus dem Weg zu gehen. Das passiert schon von selbst, wenn man keine Vorgaben macht, wie sie sich verträglich verhalten sollen. Oder: diejenigen mit einem Problem fordern die anderen auf, aus dem Weg zu gehen, dann meist eher im Tonfall :nudelholz: als :opa: .

Jedenfalls sehe ich in eigenen Forenbereichen (oder beispielsweise auch Ignore-Funktion) weniger eine "strukturelle Unterstütung der Separierung" als vielmehr ein Werkzeug, wie man einzelne Gruppen adressieren kann oder sich einen Zeitaufwand sparen kann.

Kolinatan hat geschrieben: 29 Apr 2026 23:47 Wenn Du Dir die Erfahrungsberichte in diesem Thema anschaust oder auch in anderen Themen, wo verschiedenen sexuelle Orientierungen thematisiert wurden, spiegelt sich in den Äußerungen fasst zwangsläufig der gesellschaftliche Konflikt wieder, der bereits daraus entsteht, indem Menschen eine bestimmte sexuelle Orientierung als "normal" deklarieren. Allein ein solches Postulat der "Normierung" ist symptomatisch für viele Konflikte in unserer Gesellschaft. So wie auch AB - weil eine vermeintliche Norm unterstellt wird, wann der erste Sex oder die erste Beziehung zu erfolgen habe - im ungünstigsten Fall sich selbst ein Stigma in den Kopf setzen, sie seien anormal.

Jeder Vergleich eines Menschen mit einem anderen stellt einen möglichen Ausgangspunkt für einen Konflikt dar. Wer von uns hat schon die Erfahrung gemacht, mit all seinen Facetten vollständig und allumfassend angenommen zu sein?

Vielleicht geht mir mittlerweile die Fähigkeit verloren, mich aufzuregen :schlafen: ... aber ich sehe darin keinen Konflikt, wenn andere Leute zuwenig Phantasie haben außerhalb ihres "Normal" Horizontes sich was vorzustellen. Ist vielleicht auch notwendig so, sonst käme ich aus dem Aufregen gar nicht mehr raus.

Das ist halt blöd für denjenigen, der dann nicht ernstgenommen wird, ja. Aber eigentlich fängt der Konflikt auch erst dann an, wenn man trotzdem noch vom andern was will, obwohl man schon weiß, das wird nix.
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