Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

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Einsamkeit_is_doof
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Seb-X hat geschrieben: ↑08.05.2026, 22:46
Deja-vu hat geschrieben: ↑08.05.2026, 18:29
Seb-X hat geschrieben: ↑08.05.2026, 15:22 Ich finde viele Frauen sympathisch - aber das macht sie eigentlich in keinem Fall automatisch (!) auch für mich attraktiv für mehr als Freundschaftliches.
Das ist ziemlich normal, würde ich sagen.
Absolut, wollte nicht anders verstanden werden.
Ich stelle auch immer wieder fest, dass ich viele Frauen sympathisch finde. Es ist aber nicht so, dass ich mir direkt mit jeder eine Beziehung wünsche. Irgendwie finde ich das ja auch beruhigend. Es ist also nicht so, dass man als AB mit jeder x-beliebigen etwas anfangen würde, nur um endlich eine Beziehung zu bekommen.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Buddy »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑09.05.2026, 17:47 Es ist also nicht so, dass man als AB mit jeder x-beliebigen etwas anfangen würde, nur um endlich eine Beziehung zu bekommen.
Das wäre auch sehr bedürftig und verzweifelt. Spräche auch gegen ein gutes Selbstwertgefühl.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Buddy hat geschrieben: ↑10.05.2026, 07:47 Das wäre auch sehr bedürftig und verzweifelt. Spräche auch gegen ein gutes Selbstwertgefühl.
Stimmt. Aber von aussen betrachtet, wäre sowas ja nun nicht wirklich verwunderlich. Man könnte ja denken: Bevor ich gar keine Beziehung habe, nehme ich eben das was ich kriegen kann. Von daher finde ich es beruhigend, dass man auch als AB doch so viel Selbstwertgefühl hat, dass es dann doch auch passen sollte mit der Frau.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Tania »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑10.05.2026, 15:35 Man könnte ja denken: Bevor ich gar keine Beziehung habe, nehme ich eben das was ich kriegen kann. Von daher finde ich es beruhigend, dass man auch als AB doch so viel Selbstwertgefühl hat, dass es dann doch auch passen sollte mit der Frau.
Gute Theorie. Allerdings wissen die wenigsten Leute - egal ob AB oder nicht - auf den ersten oder zweiten Blick ganz sicher, ob es passt oder nicht passt. Insofern ist es vielleicht keine schlechte Idee, mit jemandem, den man kriegen kann, erstmal paar Wochen auszuprobieren, ob es funktioniert ... also sich auf eine Kennenlernphase einzulassen, statt die Entscheidung schon nach einem Kennenlerndate (oder gar nach einem Blick auf ein Profilfoto) zu treffen.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Finnlandfreundin »

dfg82 hat geschrieben: ↑08.05.2026, 20:15
Ferienhaus hat geschrieben: ↑08.05.2026, 18:30 Man findet sich niemals damit ab.

Gespräche mit einer Partnerin sind toll, Sex ist toll, Unternehmungen mit einer Partnerin sind toll.

Wen einem das fehlt, dann hat man einen unfassbar wichtigen Teil des Lebens nicht.
Ich hatte das alles noch bis vor einigen Wochen und sie wollte so gern mit mir in einer Wohnung zusammenleben. Dann habe ich es beendet und sitze nun wieder alleine vor meinem PC und höre mir Space-Ambient-Musik an.

Es fehlt mir nicht und es war für mich auch kein wichtiger Teil meines Lebens.
Dann ist das eine bewusste Entscheidung von dir. Sie sitzt auch wieder alleine in ihrer Wohnung, aber von ihr ist es keine bewusste Entscheidung. So fehlt dem Einen das nicht, dem Anderen aber schon.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Seb-X hat geschrieben: ↑08.05.2026, 15:22 Ich finde viele Frauen sympathisch - aber das macht sie eigentlich in keinem Fall automatisch (!) auch für mich attraktiv für mehr als Freundschaftliches.
Und dass du jemanden sympathisch findest, reicht nicht aus, ihn kennenzulernen?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑08.05.2026, 17:42 Lernt man sie kennen, dann stellt man plötzlich fest, dass man sich mit ihr auch mehr vorstellen könnte. Selber schon erlebt. Zu einer Beziehung kam es aber bekanntlich leider nicht... :fessel:
Das lag dann aber nicht an dir, oder?
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑10.05.2026, 15:35 Man könnte ja denken: Bevor ich gar keine Beziehung habe, nehme ich eben das was ich kriegen kann. Von daher finde ich es beruhigend, dass man auch als AB doch so viel Selbstwertgefühl hat, dass es dann doch auch passen sollte mit der Frau.
Den passenden Partner kannst du aber nur aus dem Pool auswählen, den du kriegen kannst. Das hat für mich weniger mit Selbstwertgefühl zu tun, als mit der Fähigkeit in eine Partnerschaft zu kommen.

Natürlich sollte es passen, aber eine 100 prozentige Passung wird man selten finden.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 10.05.2026, 19:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Joshua »

Seb-X hat geschrieben: ↑07.05.2026, 10:50
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑05.05.2026, 18:09Naja, weil online größtenteils nach der Optik geschaut wird.
Im RL genauso.
Es gibt sogar eine Studie die belegt, dass im RL die optische Attraktivität sogar noch relevanter ist als bei Online-Kontakten. Simon Josef-Eckert hat diese Erkenntnisse in einem Video zusammengefasst: https://www.youtube.com/watch?v=IYLIztv8XF8

Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen bin ich zu 100% überzeugt davon, dass äußere Attraktivität eines der wichtigsten Kriterien überhaupt ist, wenn es um Partnersuche geht und sogar darüber hinaus. Sie ist die Eintrittskarte für alles weitere. Du kannst charakterlich der tollste Typ überhaupt sein, wenn du nicht gut aussiehst bekommst du noch nicht mal die Chance, deinen Charakter zu zeigen (ausgenommen natürlich Situationen, in denen sich andere mit dir abgeben "müssen", wie etwa am Arbeitsplatz).

Diejenigen die behaupten, das wäre nicht so, kann man so gut wie immer einer der beiden Kategorien zuordnen:

  • sieht selbst deutlich überdurchschnittlich gut aus (absolutes Paradebeispiel dafür ist für mich der Beziehungsforscher Alexander, der auch regelmäßig in Podcasts auftritt und nicht müde wird zu behaupten, dass optische Attraktivität keine relevante Rolle bei der Partnersuche spielt: https://www.youtube.com/@alex.datepsych)
  • ist Therapeut/ Coach/ Berater oder aus sonstigen finanziellen Gründen daran interessiert, dass Aussehen nicht sehr relevant ist (es lässt sich halt schwer Coaching oder Therapie verkaufen, wenn man zugeben würde, dass der Klient mit seiner mangelhaften Optik so oder so chancenlos ist)
Ich bin aber gerne für Gegenbeispiele offen.
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Tania
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Tania »

Joshua hat geschrieben: ↑11.05.2026, 11:12 Du kannst charakterlich der tollste Typ überhaupt sein, wenn du nicht gut aussiehst bekommst du noch nicht mal die Chance, deinen Charakter zu zeigen (ausgenommen natürlich Situationen, in denen sich andere mit dir abgeben "müssen", wie etwa am Arbeitsplatz).
Interagierst Du selbst freiwillig (z.B. in Vereinen, in sozialen Projekten, bei Müllsammelaktionen, bei Demos, bei Konzerten, in kooperativen Online-Games, beim Einkaufen etc.) ausschließlich mit gut aussehenden Menschen?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Deja-vu »

Joshua hat geschrieben: ↑11.05.2026, 11:12 Ich bin aber gerne für Gegenbeispiele offen.
Ich bin ein Gegenbeispiel.

Ich bewerte Menschen nicht nach ihrem Äußeren bzw. gebe mich auch mit Menschen ab, die mir optisch nicht gefallen.

Umgedreht kann jemand noch so toll aussehen, wenn die Chemie nicht stimmt oder er nur Unsinn redet, nützt das rein gar nichts.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑10.05.2026, 17:40
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑08.05.2026, 17:42 Lernt man sie kennen, dann stellt man plötzlich fest, dass man sich mit ihr auch mehr vorstellen könnte. Selber schon erlebt. Zu einer Beziehung kam es aber bekanntlich leider nicht... :fessel:
Das lag dann aber nicht an dir, oder?
Teils teils. Es gibt eine Frau, die ich zunächst nicht so interessant fand. Mit der Zeit stieg mein Interesse an ihr und ich habe ihr auch gesagt, dass ich sie mag. Vielleicht hätte ich ihr mehr zeigen sollen, dass ich sie mag und mir mehr wünsche? Möglicherweise hatte sie aber auch gar kein Interesse an mir.
Eine andere Frau in meinem Umfeld habe ich auch anfangs nicht als so interessant wahrgenommen. Wir haben uns sogar mal richtig heftig gestritten. Mittlerweile habe ich eine richtige Schwäche für diese Frau. Sie ist einfach nur süß. Man würde sie am liebsten in den Arm nehmen und vor allem schlechten beschützen. :shylove: Da sie aber einen Freund hat, scheidet sie auch aus. :sadman:
Den passenden Partner kannst du aber nur aus dem Pool auswählen, den du kriegen kannst.
Nunja, vielleicht sollte ich meine Aussage etwas präzisieren. Natürlich kann man nur das nehmen was man kriegen kann. Was nicht verfügbar ist, kann man auch nicht bekommen. Man kann also tatsächlich seinen Partner nur aus dem wählen, was verfügbar ist. Was ich aber eigentlich meinte war folgendes: Man nimmt eine Frau zur Freundin, die einem eigentlich gar nicht gefällt. Weder charakterlich, noch optisch. Sie ist aber Single und ist auch bereit sich auf einen einzulassen. Aber eigentlich gefällt einem die Frau überhaupt nicht. Man nimmt sie halt, weil man etwas anderes gerade nicht bekommen kann. Man nimmt sie quasi nur der Beziehung wegen.
Natürlich sollte es passen, aber eine 100 prozentige Passung wird man selten finden.
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Man wird in jeder Beziehung auch gewisse Kompromisse eingehen müssen. Ohne geht es nicht. Aber wenn man eine Beziehung nur eingeht, damit man endlich eine Beziehung hat, dann läuft etwas falsch und ich glaube, dass eine solche Beziehung keine große Zukunft hätte.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: ↑11.05.2026, 13:32 Interagierst Du selbst freiwillig (z.B. in Vereinen, in sozialen Projekten, bei Müllsammelaktionen, bei Demos, bei Konzerten, in kooperativen Online-Games, beim Einkaufen etc.) ausschließlich mit gut aussehenden Menschen?

Wieviel Chance hat man da, seinen Charakter zu zeigen? :gruebel: Interessieren sich die anderen Leute dafür?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Hoppala »

Reinhard hat geschrieben: ↑11.05.2026, 20:12
Tania hat geschrieben: ↑11.05.2026, 13:32 Interagierst Du selbst freiwillig (z.B. in Vereinen, in sozialen Projekten, bei Müllsammelaktionen, bei Demos, bei Konzerten, in kooperativen Online-Games, beim Einkaufen etc.) ausschließlich mit gut aussehenden Menschen?
Wieviel Chance hat man da, seinen Charakter zu zeigen?
Jede?
Das liegt dann doch an jedem selbst wieviel ersiees "zeigt"?
Reinhard hat geschrieben: ↑11.05.2026, 20:12 Interessieren sich die anderen Leute dafür?
Dasf indet sich dann. Kannste vorher nicht wissen. Auch nicht, wie es ankommt,.Jedenfalls nicht so pauschal-.allgemein.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Hoppala »

Joshua hat geschrieben: ↑11.05.2026, 11:12 Es gibt sogar eine Studie die belegt, dass im RL die optische Attraktivität sogar noch relevanter ist als bei Online-Kontakten.
Unter welchen Umständen präzise? Bei Modenschauen?
Joshua hat geschrieben: ↑11.05.2026, 11:12 Simon Josef-Eckert hat diese Erkenntnisse in einem Video zusammengefasst: https://www.youtube.com/watch?v=IYLIztv8XF8
Äh ne. YT-laufendeBildchen sind für mch keine ernsthafte Informationsquelle für nicht-visuelle "Erkenntnisse".^
Joshua hat geschrieben: ↑11.05.2026, 11:12 Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen bin ich zu 100% überzeugt davon,
Warum solte irgendwer nicht wahrhaben wollen wovon du überzeugt bist?

Dass das Äußere - attrakt voder bicht - eine wichtige Rollen spielt, bestreitet ja niemand. Ob es immer die wichtigste und primäre ist, ist die Frage.
Joshua hat geschrieben: ↑11.05.2026, 11:12 Du kannst charakterlich der tollste Typ überhaupt sein
Wie würde jemand den "charakterlich tollsten Typ überhaupt" charakterisieren"? Das ist doch eine rein fiktionae Idee, die entsprechend wirre Gedankenergebnisse hervorbringt.
Ich wüsste auch nicht, warum jemand, egal wie erseies ausschaut, "seinen Charakter" nicht zeigen können sollte. Muss mensch halt tun (was auch immer dieser Charakter in jeweiliger Situation ist und wie immer es von anderen aufgenommen wird).

Das sind Gedankenspielchen, die keine relae Entsprecheung haben.
Joshua hat geschrieben: ↑11.05.2026, 11:12 Ich bin aber gerne für Gegenbeispiele offen.
Erst mal eine realistische These, bitte
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von dfg82 »

Joshua hat geschrieben: ↑11.05.2026, 11:12 Du kannst charakterlich der tollste Typ überhaupt sein, wenn du nicht gut aussiehst bekommst du noch nicht mal die Chance, deinen Charakter zu zeigen.
Das ist so eine Standardbehauptung aus dem Internet, die ich so gar nicht durchs real life bestätigen kann. Wie erklärst du es dir, das auch Menschen, die nicht "gutaussehend" sind, in sehr großer Zahl verpartnert sind? Die dürfte es laut dir gar nicht geben und das sind auch keine Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Geht einfach mal einkaufen und schaut in Fußgängerzonen, was dort alles verpartnert ist.
Zuletzt geändert von dfg82 am 12.05.2026, 10:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Vogel »

dfg82 hat geschrieben: ↑12.05.2026, 10:40 .... Wie erklärst du es dir, das auch Menschen, die nicht "gutaussehend" sind, in sehr großer Zahl verpartnert sind? Die dürfte es laut dir gar nicht geben und das sind auch keine Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Geht einfach mal einkaufen und schaut in Fußgängerzonen, was dort alles verpartnert ist.
Ich finde Deine Argumentation jetzt auch nicht so wirklich sauberer. Zwar ist die Aussage von Joshua recht absolut - dürfte aber vielleicht eher emotional bedingt sein. Ich lese da viel Frust heraus.

Deine Argumentation ist daher nicht sauber, weil man auch analog sagen könnte: "Es gibt kein Problem mit Wohnungslosigkeit und fehlenden Wohnungen: schau Dich um, es wohnen auch arme Menschen in Wohnungen, ich sehe kaum obdachlose Menschen auf der Strasse".

Keiner weiss, wie die Menschen auf der Strasse aussahen, als sie zusammen kamen. Ich kenne einige Paare, die sich im Laufe der Beziehung optisch eher negativ veränderten. Und auch Du weisst nicht, wie schwer diese Menschen es hatten einen Partner zu finden. Vielleicht haben sie einfach den ersten genommen, der auf sie zukam? Wieviel Körbe haben diese Menschen bekommen? Was mussten sie machen, um Erfolg zu haben? Sind es nicht vielleicht nur Freunde, Geschwister, KollegInnen, ...?

Die Forschung sagt sehr deutlich, das Attraktivität beim Dating, insbesondere Onlinedating, einen deutlichen Vorteil verschafft. Joshua übertreibt zwar deutlich - aber Deine Argumentation ist am Ende genauso wenig logisch!

Nur weil etwas möglich und sichtbar erscheint, heisst das nicht, das es einfach ist oder gar normal.

Vor allem schwingt bei Deiner Aussage leider auch mit, das (M)ABs quasi selbst schuld seien, aufgrund ihres Charakters, Persönlichkeit und Verhalten. Ich empfinde deine Antwort auf Joshua daher - weil Du die User hier gar nicht persönlich kennst, Du ausserdem nie AB warst - als überheblich und abwertend.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von MattEagle »

Ich würde das mal so beschreiben, wie ich das sehe bzw bisher erlebt habe.
Es geht bt die "platonische" Ebene und die "romantische" Ebene.

Auf der platonischen Ebene spielt das Aussehen kaum eine Rolle.
Auf der romantischen Ebene ist das Ausehen sehr wohl wichtig.

Das ist die Erfahrung die ich gemacht haben... mag für andere anders sein.

Beim OD wurde ich schon ehrlich zurückgewiesen, im RL lief das etwas indirekter wenn ich meine Intention gezeigt habe. Bei OD its ja sowieso gleich klar worum es geht.

Auf der platonischen Ebene kann ich ganz gut mit Frauen.... auf der romantischen läuft seit Jahren garnichts. Abgesehen das es bei mir im RL fast garkeine Single-Frauen gibt.. es gibt auch keine die jemals romantisches Interesse an mir hatte... selbst wenn man sich sonst gut verstanden hat.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Reinhard »

Hoppala hat geschrieben: ↑11.05.2026, 23:14
Reinhard hat geschrieben: ↑11.05.2026, 20:12 Wieviel Chance hat man da, seinen Charakter zu zeigen?
Jede?
Das liegt dann doch an jedem selbst wieviel ersiees "zeigt"?

Naja, so von hingehen und fünf bis zehn Sätze austauschen ist noch kein Charakter gezeigt. Den kann man sich halt nicht auf ein Schild malen und vor sich hertragen und noch aus fünf Metern Entfernung kann man ihn erkennen ...

Hoppala hat geschrieben: ↑11.05.2026, 23:14
Reinhard hat geschrieben: ↑11.05.2026, 20:12 Interessieren sich die anderen Leute dafür?
Dasf indet sich dann. Kannste vorher nicht wissen. Auch nicht, wie es ankommt,.Jedenfalls nicht so pauschal-.allgemein.

(Achte bitte mehr auf deine Rechtschreibung.)

Wenn man etwas dabeibleibt, dann werden sich die anderen schon mit einem abgeben, ja. Es bleibt aber durchaus noch ein größerer Schritt, dass dann jemand wegen Interesse an der Person dorthin geht. Auch wenn sie in der sprachlichen Formulierung ähnlich sind: vom reinen "interessant sein" (was man noch mit Aufwand beeinflussen kann) zum "Interesse wecken" (was in der Hand der anderen liegt) ist es noch ein weiter Weg.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Deja-vu »

Vogel hat geschrieben: ↑12.05.2026, 12:25 Und auch Du weisst nicht, wie schwer diese Menschen es hatten einen Partner zu finden. Vielleicht haben sie einfach den ersten genommen, der auf sie zukam? Wieviel Körbe haben diese Menschen bekommen?
Sie hatten Erfolg. Trotz ihres Aussehens. Und das zählt doch, oder?
Vogel hat geschrieben: ↑12.05.2026, 12:25Die Forschung sagt sehr deutlich, das Attraktivität beim Dating, insbesondere Onlinedating, einen deutlichen Vorteil verschafft.
Ja, deswegen verstehe ich nicht, warum man, wenn man sich selbst als optisch unattraktiv empfindet, sich diesem OD Mist immer wieder aussetzt. Und damit ja nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen aufgrund von Oberflächlichkeiten selektiert.
Vogel hat geschrieben: ↑12.05.2026, 12:25Nur weil etwas möglich und sichtbar erscheint, heisst das nicht, das es einfach ist oder gar normal.
Ging es jetzt um Einfachheit oder die Tatsache, dass sie am Ende verpartnert sind? ;)
Vogel hat geschrieben: ↑12.05.2026, 12:25Vor allem schwingt bei Deiner Aussage leider auch mit, das (M)ABs quasi selbst schuld seien, aufgrund ihres Charakters, Persönlichkeit und Verhalten. Ich empfinde deine Antwort auf Joshua daher - weil Du die User hier gar nicht persönlich kennst, Du ausserdem nie AB warst - als überheblich und abwertend.
Das finde ich jetzt übertrieben.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man sich auf Teufel komm raus immer einreden möchte, dass es am Aussehen liegt.
Ist das eventuell leichter zu ertragen?
Weil man das Aussehen nicht ändern (bestenfalls optimieren) kann und es somit Schicksal ist? Und damit ist man dann weniger "selbst schuld"?

Würde den Begriff "Schuld" hier aber gar nicht benutzen.

Für zwei ABs (kenne einen persönlich, den anderen von einem Foto) kann ich schon mal nicht bestätigen, dass es an der Optik liegt.
Aber das ist ja auch nur meine Sicht.
Hinzu kommt nämlich auch, dass Wahrnehmung von Optik subjektiv ist, auch wenn es natürlich gewisse Standards gibt.


Alles hat am Ende mit Glück zu tun.

Andauernd bekomme ich Fälle mit, wo pures Glück im Spiel war, und sonst nichts.
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtige Person getroffen.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?

Beitrag von Hoppala »

Deja-vu hat geschrieben: ↑12.05.2026, 17:54 Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man sich auf Teufel komm raus immer einreden möchte, dass es am Aussehen liegt.
Das ist "greifbarer". Kann man im Spiegel begucken. Und vergleichen. Bevorzugt mit (Bildern von) Menschen, die man selbst für besseraussehend hält.
Das eigene Denken, Verhalten, Sein und Gewordensein zu hinterfragen, iut meist anstrengend und frustrierend (selten wird man sich selbst in den Himmel loben, wenn man gerad auf der Suche nach "Was sollte ich anders machen?" ist. Es greift das eigen Ich strker an als "meine Ohren sind ungelichmäßig, das ist hässlich, wird's sein!".

Frauen lernen meist, "sich hübsch zu machen". Viele lernen recht schnell, dass das nicht wirklich wichtig, aber kuklturell erwünscht ist. Naja, ist halt die Verpackung. Manchen macht''s Spaß, anderen nicht so.
Männer lernen meist: sei du selbst und setz dich durch, dann packst du dein Leben. Dann klappt das nicht wie gedacht. Upps, das geht ans Eingemachte! Begucken wir lieber die Verpackung.

So entdecken Frauen ihre inneren Werte und die zu schätzen.
Und Männer stehen auf Äußerlichkeiten.

Jede Menge Konfliktpotential. Aber auch Schnittmengen.
Wie ausbrechen: Das eine wie das andere nicht ganz so wichtig nehmen. Aber auch nicht außer Acht lassen.


Mal so auf die Schnelle dahinanalysiert.
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