Das alltägliche AB Problem, verbittert und wütend

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Das alltägliche AB Problem, verbittert und wütend

Beitrag von EinEremit »

Hallo,

Ich bin mit meinem Latein wahrlich am Ende. Die Problematik ist so enorm & belastend & ich mache keinerlei Fortschritte.

Ich bin ohne Mutterliebe aufgewachsen, meine Mutter wollte mich eigentlich gar nicht. Das merkt man ihr auch an. Wurde emotional vernachlässigt, hatte Angst vor dem Vater, ich fühle mich von meinen Eltern nicht geliebt.

In der Schulzeit ging ich immer davon aus, dass mich sowieso niemand mag. Es wurde zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung. Ich schloss mich selber aus, schaute stets böse um mich rum und redete mit niemandem. Wurde zwar nicht unbedingt gemobbt, aber hier und da mal verspottet, war halt unbeliebt.

In der Arbeitswelt genau der gleiche Käse. Nach dem ich dort endlich gekündigt hatte, war ich erstmal in der Klapse wegen sozialer Phobie und Depressionen. Dies war vor einem Jahr. Geändert hat sich an meinem Zustand gar nichts. Keine Freunde, keine Partnerin, nichts. Ja, ich muss proaktiv sein, ich weiß.

Dazu kam, dass ich mit dem Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde, was die ganze Situation nur noch beschissener macht aber wenigstens erklärt, wieso ich soziale Situationen verkacke. Das Sozialgedöns ist zwar erlernbar, aber ich habe ein viel tieferliegendes Problem in mir.


Beim Thema Frauen: Noch nie eine Beziehung gehabt, wirklich noch nie. Ich fühle mich nicht würdig, einer Frau, die mir gefällt, in die Augen zu schauen. Ich fühle mich beschissen in dem Gedanken, eine Frau anzusprechen. Ich hab das mal probiert, aber nur aus dem Versuch, meine Ansprechangst abzubauen. "Hey, weißt du wo man hier gut essen gehen kann?" Das wars. Einmal versuchte ich mein Glück, aber ich war so beschämt von mir selber, dass ich es verkackt habe XD. Ich ging zu ihr hin, stellte mich mit meinem Namen vor und gab ihr meine Hand. Sie dann so "Sorry, muss weiter." mit einem ängstlichen Gesichtsausdruck.

Im Nachhinein hätte ich lieber sowas machen sollen "Hey, du bist mir aufgefallen und wollte dir sagen, dass du schöne Haare hast. Wie heißt du?" Wie auch immer, Wenn ich heute rausgehe mit dem Gedanken, eine Frau anzusprechen, kommen bei mir NUR negative Gedanken bis hin zu Selbstmordgedanken. Dann kommt sowas wie "Du bist nicht würdig, du bist eh zu hässlich, du bist dumm, gib auf, du kannst es nicht, du bist wertlos"

Wie soll ich eine Frau ansprechen, wenn mir dauernd solche Gedanken lauern? Ich strahle das aus und die Frau merkt das. Aus meinem nahen Umfeld hatte ich Gelegenheit, flüchtigen Kontakt mit Frauen zu haben, wo man dann auch die Nummer hat. Da war es natürlich einfacher denen zu schreiben "Hey, ich fand dich attraktiv und sympathisch, hast du Lust mit mir einen Kaffee zu trinken?"

Natürlich kam keine Antwort. Mein Interesse wurde von meinem sehr nahen Umfeld nie erwidert. Ich habe leider nicht die nötige Self-Confidence. Ich hasse mich dafür so sehr, als läge ein Fluch Gottes auf mir.

Kommen wir zu der eigentlichen Ursache, mal vom verkorksten Drecksautismus abgesehen. Wikipedia beschreibt Minderwertigkeitskomplexe folgendermaßen. Und dies trifft den Nagel auf den Kopf:

- "Nur wenn das Minderwertigkeitsgefühl zu stark ist, kann sich auf dem Weg der Kompensation ein neurotischer Lebensplan entwickeln. Eine wirklich vorhandene Minderwertigkeit, die übertrieben erlebt wird, kann mit einer mehr oder weniger eingebildeten Überlegenheit kompensiert werden."

- "Meist wird Arroganz als gesichertes kompensatorisches Zeichen eines Minderwertigkeitskomplexes gesehen."

Ja, das bin ich. Das menschliche Verhalten wird überwiegend unbewusst gesteuert, und wenn meine Grundüberzeugungen über mich selber, meine Glaubenssätze über mich selber so negativ sind, strahle ich dies unbewusst aus und kompensiere das mit ungünstigem Verhalten. Dazu kommt, dass ich eine so enorme Zurückweisungssensitivität habe, dass ich sogar anfange, jede Mimik und Gestik als mögliche Ablehnung meiner Person zu interpretieren.

Zum Thema Optik:
Von meinem nahen Umfeld wurde ich entweder als extrem hässlich oder durchschnittlich eingestuft. Ich stellte Bilder von mir auf Reddit hoch, um die Meinungen anderer zu hören. Manche sagten hübsch, andere sagten gar nichts :D Schwieriges Thema. Meine Einschätzung über meine Attraktivität ist der, dass ich eher nicht dem Schönheitsideal entspreche. Ich weiß wie man sich pflegt, sich gut anzieht und so weiter. Aber vom Gesicht her ist es ungünstig.

Was ich aber weiß ist der Fakt, dass man dies durch Selbstbewusstsein enorm kompensieren kann, was ich aber nicht habe. Ich bin halt nicht der klassische "gutaussehende Mann".

Bezüglich meiner Ansprüche: Ich habe keine, außer dass die Frau fit sein sollte. Also schlank. Ich selber gehe täglich ins Gym und bin fit. Sonst habe ich keine Ansprüche.

Man sagte mir als Ratschlag: "Vergiss Dating und Sex, bis Freundschaft klappt." "Ohne ein soziales Netzwerk wird es nicht funktionieren"

Ja ich habe kein soziales Netzwerk, geschweige denn irgendwelche Freunde. Hatte ich auch noch nie. wie baut man sich denn ein soziales Netzwerk auf? Ich zocke und gehe jeden Tag ins Gym. Das sind meine Interessen, mehr Interessen habe ich nicht. Ich war in Diskos, aber da funktionierts erst recht nicht. Ich finde einfach keinen Anschluss in der Gesellschaft :D Spreche ich die Menschen im Gym an? Einfach so? Aber die wollen doch auch nur trainieren. Dann kommt jemand wie ich angeschissen und quatscht die Menschen einfach an und sage Hallo. Der denkt sich auch wat will der jetzt von mir? Und was ist mit den Frauen? Darf ich die ansprechen? Darf ich ein Kompliment geben oder ist das eher unerwünscht?

zum Thema Tinder und co.: Ich sag mal so, es funktioniert nicht für mich :D Dafür brauche ich Bilder die wirklich top sind, und wirklich jede Frau die ich bei Hinge angeschrieben habe hat nicht geantwortet, kann ich also vergessen.

Das Fitness gegen Depressionen hilft, halte ich für teilweise richtig. Kommt nämlich auf die Person an. Ich selber möchte mich sehr gerne binden und jemanden lieben und kuscheln, wofür ich mich bisschen schäme diese Bedürfnisse zu haben, aber es ist so. Und weil jene Bedürfnisse nie gestillt wurden, bin ich depressiv as fuck. Und ich trainiere hart, nehme Antidepressiva, aber fühle mich immer noch so beschissen :D

Werde auf jeden Fall bald eine Therapie machen, wenn der Papierkram endlich mal bearbeitet wird. Weil alleine komme ich aus diesem Drecksloch nicht raus. Ja ich weiß, nur ich kann was an der Lage ändern. Aber diese Baustelle in meinem Leben ist so groß und für mich sowas von belastend, das Einzige was mich am Selbstmord abhält ist der Glaube, dass ich dafür ewig im Höllenfeuer leiden werde. Für was stehe ich auf? Nennt mir was schöneres als eine innige Beziehung zu einem Menschen, aber ich fühle mich so als hätte Gott mir Menschen für immer verwehrt.

Bin 24 Jahre alt und werde immer verbitterter und verbitterter LOL

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Silvina
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Re: Das alltägliche AB Problem, verbittert und wütend

Beitrag von Silvina »

Willkommen im Forum!
EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 12:47 Nennt mir was schöneres als eine innige Beziehung zu einem Menschen
Hierüber bin ich gestolpert. Nicht böse gemeint, aber meines Wissens tun Aspis sich mit „innig“ üblicherweise schwer. Bist Du da eine Ausnahme?
Manchmal muss man das Chaos nur ein bisschen schütteln, und es wird ein Wunder draus.
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Re: Das alltägliche AB Problem, verbittert und wütend

Beitrag von Deja-vu »

Hallo und herzlich willkommen im Club der Leidensgenossen und -genossinnen.

Ich finde es gut, dass du deine Situation reflektierst und dass dir vieles bewusst ist.
Dadurch kann es nur besser werden.

EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 12:47 Ich habe keine, außer dass die Frau fit sein sollte. Also schlank.
Naja, schlank bedeutet nicht automatisch fit. Ich weiß wovon ich rede ;)

EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 12:47 Bin 24 Jahre alt und werde immer verbitterter und verbitterter LOL
24 erst? :o

Du hast noch ganz viel vor dir, kein Grund zu verbittern.
Dir bleibt noch jede Menge Zeit, um an deinen Zielen zu arbeiten und jemanden zu finden.

EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 12:47 Man sagte mir als Ratschlag: "Vergiss Dating und Sex, bis Freundschaft klappt."
Der Rat hätte von mir sein können.
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Re: Das alltägliche AB Problem, verbittert und wütend

Beitrag von EinEremit »

Silvina hat geschrieben: ↑11.06.2026, 17:53 Willkommen im Forum!
EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 12:47 Nennt mir was schöneres als eine innige Beziehung zu einem Menschen
Hierüber bin ich gestolpert. Nicht böse gemeint, aber meines Wissens tun Aspis sich mit „innig“ üblicherweise schwer. Bist Du da eine Ausnahme?
Ich hatte noch nie eine emotionale Bindung zu einem Menschen - daher keine Ahnung. Was ich aber weiß ist, dass Menschen mit Autismus durchaus in der Lage sind, eine Bindung zu jemandem einzugehen, was eher schwer ist sind die sozialen Signale, die impliziten social cues, smalltalk und alles was dazu gehört. Deswegen muss ich alles kognitiv erlernen, weil mein Dreckshirn intuitiv soziale Situationen nicht meistern kann

Ist aber bei jedem bisschen anders, weswegen es im ICD-11 Autismus-Spektrum-Störung heißt und nicht mehr unterteilt wird in Asperger, hochfunktional und co.
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Re: Das alltägliche AB Problem, verbittert und wütend

Beitrag von Egil »

EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 12:47 Im Nachhinein hätte ich lieber sowas machen sollen "Hey, du bist mir aufgefallen und wollte dir sagen, dass du schöne Haare hast. Wie heißt du?" Wie auch immer, Wenn ich heute rausgehe mit dem Gedanken, eine Frau anzusprechen, kommen bei mir NUR negative Gedanken bis hin zu Selbstmordgedanken. Dann kommt sowas wie "Du bist nicht würdig, du bist eh zu hässlich, du bist dumm, gib auf, du kannst es nicht, du bist wertlos"

Wie soll ich eine Frau ansprechen, wenn mir dauernd solche Gedanken lauern? Ich strahle das aus und die Frau merkt das. Aus meinem nahen Umfeld hatte ich Gelegenheit, flüchtigen Kontakt mit Frauen zu haben, wo man dann auch die Nummer hat. Da war es natürlich einfacher denen zu schreiben "Hey, ich fand dich attraktiv und sympathisch, hast du Lust mit mir einen Kaffee zu trinken?"

Natürlich kam keine Antwort. Mein Interesse wurde von meinem sehr nahen Umfeld nie erwidert. Ich habe leider nicht die nötige Self-Confidence. Ich hasse mich dafür so sehr, als läge ein Fluch Gottes auf mir.

Kommen wir zu der eigentlichen Ursache, mal vom verkorksten Drecksautismus abgesehen. Wikipedia beschreibt Minderwertigkeitskomplexe folgendermaßen. Und dies trifft den Nagel auf den Kopf:

- "Nur wenn das Minderwertigkeitsgefühl zu stark ist, kann sich auf dem Weg der Kompensation ein neurotischer Lebensplan entwickeln. Eine wirklich vorhandene Minderwertigkeit, die übertrieben erlebt wird, kann mit einer mehr oder weniger eingebildeten Überlegenheit kompensiert werden."

- "Meist wird Arroganz als gesichertes kompensatorisches Zeichen eines Minderwertigkeitskomplexes gesehen."

Ja, das bin ich. Das menschliche Verhalten wird überwiegend unbewusst gesteuert, und wenn meine Grundüberzeugungen über mich selber, meine Glaubenssätze über mich selber so negativ sind, strahle ich dies unbewusst aus und kompensiere das mit ungünstigem Verhalten. Dazu kommt, dass ich eine so enorme Zurückweisungssensitivität habe, dass ich sogar anfange, jede Mimik und Gestik als mögliche Ablehnung meiner Person zu interpretieren.
Hallo Eremit, dieser Teil hätte 100% von mir sein können in deinem Alter. Ich hatte auch ein Selbstbewusstsein, dass zwischen "unterirdisch" und Überkompensation mit - von anderen so wahrgenommener - Arroganz und ziemlichem Größenwahn pendelte. Depressiv war ich dabei nie, aber ich hatte ständig brodelnde Wut in mir. Ich kann leider nicht erklären, wie ich da raus gekommen bin, aber lass dir von mir gesagt sein, es ist möglich, aber dauert.
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Re: Das alltägliche AB Problem, verbittert und wütend

Beitrag von Silvina »

EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 20:23 Ist aber bei jedem bisschen anders, weswegen es im ICD-11 Autismus-Spektrum-Störung heißt und nicht mehr unterteilt wird in Asperger, hochfunktional und co.
Dass man die Bezeichnung eigentlich nicht mehr verwendet, ist mir bekannt, hatte es jetzt nur der Einfachheit halber bei Dir aufgegriffen:
EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 12:47 Dazu kam, dass ich mit dem Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde
EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 20:23
Silvina hat geschrieben: ↑11.06.2026, 17:53
EinEremit hat geschrieben: ↑11.06.2026, 20:23 Nennt mir was schöneres als eine innige Beziehung zu einem Menschen
Hierüber bin ich gestolpert. Nicht böse gemeint, aber meines Wissens tun Aspis sich mit „innig“ üblicherweise schwer. Bist Du da eine Ausnahme?
Ich hatte noch nie eine emotionale Bindung zu einem Menschen - daher keine Ahnung. Was ich aber weiß ist, dass Menschen mit Autismus durchaus in der Lage sind, eine Bindung zu jemandem einzugehen, was eher schwer ist sind die sozialen Signale, die impliziten social cues, smalltalk und alles was dazu gehört. Deswegen muss ich alles kognitiv erlernen, weil mein Dreckshirn intuitiv soziale Situationen nicht meistern kann
Mir ging es dabei allein um das Wörtchen „innig“, die grundsätzliche Fähigkeit zur Bindung wollte ich weder Dir im Speziellen, noch Menschen aus dem Autismus-Spektrum im Allgemeinen absprechen.

„Innig“ bedeutet für mich sowas wie sehr eng, sehr viel Nähe. Das hatte ich bisher noch nie mit Autisten, da habe ich eher Distanz empfunden. Aber das heißt ja nix, Menschen sind sehr unterschiedlich. Und meine Definition von „innig“ mag auch nicht die einzig mögliche sein, vielleicht definierst Du es auch anders als ich. Ich war einfach nur neugierig, wollte Dir nix absprechen, sorry, falls das so rüberkam.
Manchmal muss man das Chaos nur ein bisschen schütteln, und es wird ein Wunder draus.
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Re: Das alltägliche AB Problem, verbittert und wütend

Beitrag von EinEremit »

Silvina hat geschrieben: ↑12.06.2026, 03:41 „Innig“ bedeutet für mich sowas wie sehr eng, sehr viel Nähe. Das hatte ich bisher noch nie mit Autisten, da habe ich eher Distanz empfunden. Aber das heißt ja nix, Menschen sind sehr unterschiedlich. Und meine Definition von „innig“ mag auch nicht die einzig mögliche sein, vielleicht definierst Du es auch anders als ich. Ich war einfach nur neugierig, wollte Dir nix absprechen, sorry, falls das so rüberkam.
Ich verstehe was du meinst. Ich vermute die Distanz die du erlebt hast, kommt daher, weil Menschen im Spektrum eher wenig soziale Initiative zeigen, eher eine schlechte soziale Annährung haben, der Augenkontakt nicht wirklich gut ist und vielleicht auch eher in sich gekehrt sind. Obwohl das halt nicht beabsichtigt ist kommt es dann so rüber als würde man Distanz wahren.

Also das ist halt in meinem Fall so, ich weiß nicht ob es bei Dir auch der Fall gewesen ist
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Re: Das alltägliche AB Problem, verbittert und wütend

Beitrag von Silvina »

@EinEremit
Auch, aber es geht auch um emotionale Nähe. Gefühle zeigen und teilen. Bin nicht so sicher, wie ich es anschaulich erklären kann.
Manchmal muss man das Chaos nur ein bisschen schütteln, und es wird ein Wunder draus.

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