Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

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RomNey
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von RomNey »

Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Ich denke nicht das es an mir liegt, sondern das ich einfach auf ehrliches Interesse hoffe und das extrem selten ist.

Ganz ehrlich, wie soll man die Verbindung aufbauen wenn man als toter chat im Match hängt?
Es dauert wohl im Schnitt 18 Monate bis ich einen Partner finde, wenn ich mir heute sage ich starte die Suche.

Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Die meisten benutzen nicht so, dass sie Likes oder Matches all zu ernst nehmen. Ich aber schon. Weil ich ja ernsthaft jemanden kennen lernen will. Deswegen so halbherziges oder momentanes Interesse ist ärgerlich, aber es passiert halt leider.
...
Aber irgendwann muss es mal klappen.
Im Kern könnte man sagen du nimmst es zu ernst und/oder die anderen zu locker?

Und irgendwann muss es mal klappen, kann sein das es auf dich zu trifft, ich weiß von mir das es nie geklappt hätte, ich immer noch auf der Suche wäre...


Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Das bezweifle ich. Weil selbst wenn ich das Private Zeug sortiert kriege und ein zwei Päckchen abhaken kann, ich immer noch nicht 08/15 bin.
Du möchtest 08/15 sein?
Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 ...
trotzdem, ist das immer noch besser als nichts und ich glaube leider auch nicht daran das mit einem "päuschen" das auch nur ein kleines bisschen besser wird.
Kommt drauf an was in dem päuschen passiert.
Meine größte Blockade war glaube ich meine Bindungsangst.
Gefolgt von dem "so tun jemand zu sein, wo ich glaube das die anderen mich so cool finden"

Aber wenn du da nichts für dich findest woran du aktiv dran arbeiten kannst, bringt es vermutlich nicht viel.
Aber mindestens das du mal kurz Luft holst, dich ausruhst versuchst die negativen erlebnise weg zu drücken und die positiven hervor zu holen und dann mit neuem Anlauf rein startest.
Zumindest bis zum ersten Ghost, dürfte das doch anders wirken?


Ich glaube das es, wenn du einfach nur weiter machst die negative Abwärtsspirale immer weiter geht.
Deine Attraktivität dadurch nicht unbedingt gesteigert wird.
Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Wenn du 1000 mal eine schlechte Erfahrung machst und 2 mal eine gute, ist es doch klar das die negative Erfahrung als "Norm" wahrgenommen wird anstatt die 2 mal wo es gut lief... das sind dann außergewöhnliche Ausnahmen und an das denkt man nicht so oft wie Erfahrungen die man täglich macht.
Ja, was ich meine hast du schonmal aktiv versucht dagegen zu steuern?
Immer wenn dir alles negative rein kommt, versuchen deine Gedanken auf diese 2 positiven zu lenken?
Oder gar richtig steil gehen und dir stattdessen vorzustellen das des nächste Date das letzte erste Date deines Lebens sein könnte?
Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Naja, das ist bei dir so, aber so wie es im OD Profile gibt die direkt sagen "Ich suche einen Mann der für alles aufkommt", gibt es auch Profile die direkt schreiben "Bitte sei nicht langweilig". Und ich bin mir auch sicher das es genug Leute gibt die genauso denken aber nicht das gleich ins Profil schreiben...
Magst du mir einen langweiligen Menschen beschreiben?

Also wenn damit schüchterne Menschen gemeint sind die kaum ein Wort raus bekommen, kann ich das nicht nachvollziehen, die Kommunikation mit solchen Menschen ist anfangs etwas schwieriger, aber spannend sind sie alle.

Und ich meine eine Frau die rein schreibt "bitte sei nicht langweilig" würde ich doch eh nicht anschreiben.
Die sortiert sich für mich selbst aus.
Nicht weil ich mich als langweilig bezeichnen würde, aber weil ich keine Ahnung habe was sie sich darunter vorstellt und ich wie gesagt grosse Schwierigkeiten habe, mir einen langweiligen Menschen vorzustellen.
Ich unter übelst dem Druck stehe, weil ich nicht langweilig sein will, aber gar keine Ahnung habe was sie genau damit meint und ich mich so dann verbiege statt so zu sein wie ich bin.

Also keine Ahnung vielleicht interpretiere ich da auch zuviel rein 🤣
Aber sie könnte genau so gut rein schreiben, sei nicht so wie du bist sondern so wie ich dich haben will.


Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Allerdings "Ehrlich, Direkt, Nichts verheimlichen, auch unangenehme Dinge ansprechen, auch nicht kleine Lügen um zu gefallen" ist halt eher so als würde ich mich darauf vorbereiten eim Game auf höchster stuffe als Glass Canon im No Hit Run zu absolvieren.

Also, nicht sehr lustig, bis es dann klappt und man doch sagen kann "Siehste, hab doch gesagt das es geht!"
Kann ich sehr gut nachvollziehen!
Ich glaube an der Stelle machst du es genau richtig und ich sehe das genau so.


Ich glaube mir bleibt nur zu sagen, Kopf hoch, du bist n geiler Macker, ich hoffe sehr bald findet dich deine zukünftige.
Nehme dich in Arm und drück dich, oder Bro Fist falls dir das zuviel des Guten ist 😉
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von RomNey »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑11.06.2026, 17:56
RomNey hat geschrieben: ↑11.06.2026, 04:48 Ich habe unendlich viel vorher geschrieben.
Ging bei mir nur so.
Also bei meiner Ex über Wochen und Monate bevor wir uns das erste Mal getroffen haben.
Das machen aber nur die wenigsten mit, eventuell Frauen etwas mehr als Männer.
Vermutlich ja.
Das ist halt mein zu hoher Anspruch 😉
Deswegen würde ich länger suchen und so würden sich für mich die durchschnittlichen 18 Monate erklären, zumindest zum Teil.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Bobbertus »

RomNey hat geschrieben: ↑12.06.2026, 04:58 Im Kern könnte man sagen du nimmst es zu ernst und/oder die anderen zu locker?
So fühlt es sich schon an, ja. Es gibt Profile die schreiben schon rein das sie was ernstes suchen und so weiter... aber auch "Bin sehr Empathisch" oder "Kann gut Menschen lesen" profile sind dann oft nicht in der Lage Zeit zu machen um zu schreiben.

Und ich denke wenn der Chat auf OD platform so niedrige Priorität hat das man einfach nie dazu kommt zu antworten, hat die Person auch generell wahrscheinlich nicht die Kapazitäten um jemand zu Daten.

Ich weiß nicht wo der psychologische Unterschied liegt ob man auf Hinge schreibt oder auf WhatsApp, aber meiner Erfahrung nach wenn ich sag "Auf WhatsApp kann ich dann auch doofe Gifs schicken" oder was auch immer jemand überzeugt von Hinge auf WhatsApp zu wechseln, die Kommunikation obwohl es ja immer noch im Textformat ist danach WESENTLICH einfacher als auf Hinge... obwohl der Aufwand die App zu öffnen und zurück zu schreiben genau der gleiche ist... 🤷🏻‍♂️
Meine größte Blockade war glaube ich meine Bindungsangst.
Gefolgt von dem "so tun jemand zu sein, wo ich glaube das die anderen mich so cool finden"

Aber wenn du da nichts für dich findest woran du aktiv dran arbeiten kannst, bringt es vermutlich nicht viel.
Ja, da ich mich nicht verstellen will oder irgendwas verheimlichen will... bringt das glaube ich bei mir nix.
Aber mindestens das du mal kurz Luft holst, dich ausruhst versuchst die negativen erlebnise weg zu drücken und die positiven hervor zu holen und dann mit neuem Anlauf rein startest.
Zumindest bis zum ersten Ghost, dürfte das doch anders wirken?
Ein halbes Jahr Pause würde mir auch keinen Moral Boost geben oder etwas daran ändern wie ich kommuniziere und wenn ich noch länger warte würde sich wahrscheinlich einfach mein Leidensdruck erhöhen.
Ich glaube das es, wenn du einfach nur weiter machst die negative Abwärtsspirale immer weiter geht.
Deine Attraktivität dadurch nicht unbedingt gesteigert wird.
Ich rede mir mein Leben jetzt nicht unbedingt schön... aber auf der anderen Seite weiß ich es könnte schlimmer sein. WESENTLICH schlimmer. Also nach unten ist da noch sehr viel Platz.

Von dem her sehe ich es nicht unbedingt als Abwärtsspirale solange ich es weiter versuche.

Wenn ich jetzt anfangen würde Freunde und Familie zu vermeiden und nur noch depri im Bett dahinsieche, da wäre klar ne Abwärtsspirale.

Im Moment muss ich halt einfach wenn der Frust zu viel wird den irgendwie ablassen.

Und meine Tendenz sich Worst Case Scenarios vorzustellen dient als Selbstschutz, weil ein "hab gleich gewusst das wird nichts" weitaus weniger schmerzhaft ist als Vorfreude und Enttäuschung. Denn wenn man vorher viel Vorfreude hatte kickt die Enttäuschung mindestens 3 mal so hart...

Ich verstehe das es halt auch leicht missverstanden werden kann.

Aber für den Fall das mir was gutes passiert kann ich das dann auch annehmen. Also bin ich nicht so weit das ich mir tatsächlich gute Dinge schlecht rede.

Aber generell geh ich im Kopf immer durch wie alles mögliche schiefgehen kann. Und leider hab ich manchmal sogar recht damit. Das ist dann bitter aber wie gesagt eher verschmerzbar als große Hoffnungen die komplett zerstört werden.

Trotz all dem negativen kann ich die Hoffnung ne Partnerin zu finden nicht einfach komplett aufgeben... im Kern ist es mir zu wichtig auch wenn in einer Depri Phase genau der Gedanke "Es wäre leichter das Single dasein zu akzeptieren und sich den ganzen scheiß zu sparen" aufkommt.
Ja, was ich meine hast du schonmal aktiv versucht dagegen zu steuern?
Immer wenn dir alles negative rein kommt, versuchen deine Gedanken auf diese 2 positiven zu lenken?
Oder gar richtig steil gehen und dir stattdessen vorzustellen das des nächste Date das letzte erste Date deines Lebens sein könnte?
Wie gesagt... meine negative Denke ist Selbstschutz weil ich schon zu oft im Leben groß geträumt habe und dann aber komplett auf den Arsch gefallen bin.

Also während da dieser Hoffnungsschimmer ist das wenn ich es jemals schaffe eine Partnerin zu finden das es dann einfach heißt "Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage" ist schon da. Aber es ist auch immer ne Stimme da die sagt "Bro, so einfach wird das nicht."
Magst du mir einen langweiligen Menschen beschreiben?
Ich würde sagen ein langweiliger Mensch ist einer der nicht nur an einem bestimmten Thema hängen bleibt das ihm wichtig ist sondern wenn man diesem Menschen schon sagt "Ja, weiß ich, das hast du mir schon hundert mal erzählt..." immer noch nicht in der Lage ist über IRGENDWAS anderes zu reden.

Man kann ein und dieselbe Geschichte auf sehr unterschiedliche Art und Weise verpacken, aber wenn ein Mensch so an einer Sache hängt das du ihn nur mit seiner einen Leier in Verbindung bringen kannst und dein inneres schon schreit "Ey, bitte sprich mich nicht an, ich will die Story nicht mehr hören..." dann würde ich sagen hat man es geschafft ein langweiliger Mensch zu sein.

Vielleicht ist das auch der Grund das ich mich selbst langweilig finde weil ein Teil von mir keine Lust hat meine eigenen Geschichten zum 100. mal zu wiederholen... auch wenn sie neu sind für die Person die mich erst kennen lernen. Nach dem Motto, ich kann mich selber schon nicht mehr hören. 😅
Also wenn damit schüchterne Menschen gemeint sind die kaum ein Wort raus bekommen, kann ich das nicht nachvollziehen, die Kommunikation mit solchen Menschen ist anfangs etwas schwieriger, aber spannend sind sie alle.
Ne, schüchtern =/= langweilig. Aber kann auch problematisch wersen, in extrem Fall.

Wenns so weit geht das selbst auf direkte Nachfrage eher "..." oder "keine Ahnung" kommt weil die schon Angst davor haben irgendwas banales oder "was falsches" zu sagen, dann hab ich da mittlerweile auch schon wenig Toleranz für... das heißt ab dem Punkt wo ich merke das Männlein mit der Fistelstimme und dem Lockenkopf (also meine Wenigkeit) ist für die so einschüchternd als ob Kratos seine Axt in den Tisch jagt und sagt "SPRICH! JETZT!"... dann geh ich halt auf Abstand.

Ich muss mich auch mächtig überwinden um meinen Freunden klare Ansagen zu machen wenn mir was gegen den Strich geht... aber es geht. Und es ist besser als immer runterschlucken. Wenn man sagt "Sorry, das fuckt mich ab!" kann man Kompromisse finden. Das entlastet eine selber und die anderen wissen dann auch bescheid und denken sich nicht "Was da wieder los?"

Also von dem her... ja, ich kann Schüchternheit verstehen, aber wenn das schon oberflächlichen Unterhaltungen in den Weg kommt... dann ist mir das auch zu viel Energie da immer so zu reden wie mit einem Kätzchen das sich verkrümmelt hat und Hilfe braucht. Das hält keiner auf Dauer durch.

Für michvist das halt ein Besonders schwerer Knackpunkt weil selbst wenn ich meinen "Ey ich hab grad keinen Bock auf nichts und niemand" Modus anmache mit Kopfhörern, lauter Musik und Kapuze überm Kopf es immer noch Leute gibt denen das Wumpe ist und sie much dann Sachenffragen wie "War der Bus schon da?", also glaube ich wirklich das meine Aura alles andere als einschüchternd ist... 🤣
Und ich meine eine Frau die rein schreibt "bitte sei nicht langweilig" würde ich doch eh nicht anschreiben.
Die sortiert sich für mich selbst aus.
Nicht weil ich mich als langweilig bezeichnen würde, aber weil ich keine Ahnung habe was sie sich darunter vorstellt und ich wie gesagt grosse Schwierigkeiten habe, mir einen langweiligen Menschen vorzustellen.
Ich unter übelst dem Druck stehe, weil ich nicht langweilig sein will, aber gar keine Ahnung habe was sie genau damit meint und ich mich so dann verbiege statt so zu sein wie ich bin.
Ja genauso ist es. So eine hat sich dann für mich "selbst aussortiert" weils eben diese "der Hofnarr soll mich mal belustigen" Energie ausstrahlt wo ich sage... nein danke.

Wenn jemand schon genug Selbstbewusstsein hat sowas als ersten Eindruck nach außen zu tragen... glaube ich einfach nicht das es die Art Mensch istvdie ich suche.

Leben ist nicht immer spannend und wenn jemand immer Action und Aufregung braucht, ist die Person bei mir eh an der falsche Adresse.

Bin eher der "Lass ruhig angehen und rede Stunden lang über alles und nichts" Typ. Für mich ist eher wichtig was die andere Person ausmacht, was sie mag und nicht mag, wo die Moral liegt, das man über doofe Sprüche gemeinsam lachen kann und man bei einer Meinungsveschiedenheit nicht gleich zu Erzfeinden wird.
Kann ich sehr gut nachvollziehen!
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Ich glaube mir bleibt nur zu sagen, Kopf hoch, du bist n geiler Macker, ich hoffe sehr bald findet dich deine zukünftige.
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Und ganz vielleicht minimal Chance, eventuell ziehst du eine Pause doch nochmal irgendwann in Betracht 😉
Danke dafür, aber "Wer rastet, der rostet." und solange alles in dem Bereich ist wo ichs noch aushalte mit dem ein oder anderen Rant hier und da bleibe ich lieber aktiv als zu pausieren für einen positiven eff6der eventuell auch gar nicht bei mir aufkommen würde.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Hoppala »

Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Wenn du 1000 mal eine schlechte Erfahrung machst und 2 mal eine gute, ist es doch klar das die negative Erfahrung als "Norm" wahrgenommen wird anstatt die 2 mal wo es gut lief...
Das ist nicht zwingend. Also nicht "klar".
Die Frage ist, was deine "1000 schlechten Erfahrungen" sind.
Da du selbst ja auch nur vermutlich mit sehr wenigen Menschen auf der Welt was anfangen willst, ist es schon rein statistisch unausweichlich, dass die große Mehrzahl dasselbe mit dir nicht will.
Sebst, wenn du dich auf die "für dich interessanten" konzentrierst.
Wäre es nicht klüger, aus den "gelungenen" Versuchen zu lernenund darauf aufzubauen, als sich von den schinbar "misslungenen" die Laune vermiesen zu lassen?
Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Ich muss mich immer wieder über OD auskotzen, aber leider auch sagen das andere optionen für mich nur umso abwegiger klingen.

Und zwar dermaßen das ich nicht mal drüber nachdenken will es zu probieren.
Tja. Für mich klingt das sehr nach einer selbstgebauten Falle. Klar, auch Erfahrungen spielen rein. Aber wie du sie wertest und gewichtest, ist deine Entscheidung. Die dich in genau diese Falle treibt.
Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38
Hoppala hat geschrieben: ↑11.06.2026, 11:27 Das Sample ist klein. Aber 100% "RL an sich positiv".
Während OD dich annervt wg. minimalem "Erfolg".
Ja, aber ohne OD hätte ich die 2 Positiven Erfahrungen auch nicht gemacht.
Und die beiden Positien Erfahrungen hast du wie gemachjt? Online? Oder face to face?
Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Aber es wäre auch nicht besser wenn ich in anderem Setting Leute ansprechen. Sobald dann solche Punkte kommen wie "Ich reise nicht besonders gerne..." oder "Bei Sport habe ich echt keine Ahnung weil es mich einfach nicht interessiert"... ja, da kommt dann meist nicht "kein Problem" sondern eher "Oh... :/"
Na und?
Ist doch okay Von sowas hängt doch Sympathie (und ggf. mehr) nicht ab.
Falls doch für die beteiligten Personen, ist halt klar: passt eh nicht.
Ich habe mich auch nie für Sport interessiert (außer selbst praktizierten, nach Lust und Laune). Und unter "Reisen" verstehe ich überwiegend Fahrrad, Zelt, Zug.
Da fällt bei 95% (oder mehr?) der Mitbevölkerung) auch die Klappe. Bei mir, dagegen wenn es 3x jährlich "Städtereisen" oder Instanturlaub im Strandhotel heißt. Oder sonst was, dass es Reisebüro zu erstehen gibt oder gäbe. Ein bisschen Kompromissbereitschaft meiner Seite gibt es. Von der anderen Seite meist nicht so sehr. Na dann nicht.
Guess what: es gibt genug Menschen, die das sehen wie ich. Auch wenn ihr prozentualer Anteil klein ist.


Kann mir schon vorstellen, dass "Online-Dating" nochmal stärker die (aus meiner Sicht:) erlebnisarmen Luxus-Menschen anzieht. Denn die"genügsamen" stehen dem Onlinekram insgesamt etwas distanzierter gegenüber. Meine Erfahrung.
Bobbertus hat geschrieben: ↑11.06.2026, 13:38 Ich bin ne extreme niche und eine Partnerin die zu mir passen würde wäre auch unter normalen Umständen extrem schwer zu finden.
Und deine Entswchiedungen machen es m. E nicht einfacher.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Deja-vu »

Bobbertus hat geschrieben: ↑12.06.2026, 08:40 Wie gesagt... meine negative Denke ist Selbstschutz weil ich schon zu oft im Leben groß geträumt habe und dann aber komplett auf den Arsch gefallen bin.
Das kann ich sehr gut nachvollziehen. In gewisser Hinsicht und in manchen Fällen ist das sogar hilfreich.
Bobbertus hat geschrieben: ↑12.06.2026, 08:40 Wenns so weit geht das selbst auf direkte Nachfrage eher "..." oder "keine Ahnung" kommt weil die schon Angst davor haben irgendwas banales oder "was falsches" zu sagen, dann hab ich da mittlerweile auch schon wenig Toleranz für... das heißt ab dem Punkt wo ich merke das Männlein mit der Fistelstimme und dem Lockenkopf (also meine Wenigkeit) ist für die so einschüchternd als ob Kratos seine Axt in den Tisch jagt und sagt "SPRICH! JETZT!"... dann geh ich halt auf Abstand.
Damit sortierst du aber vielleicht jemanden aus, der sonst ganz gut zu dir passen würde.

In deiner ganzen Ungeduld bei dem Thema gibst du vielen Menschen möglicherweise gar keine Chance.

Ungeduld ist leider Gift bei der Partnersuche.
Bobbertus hat geschrieben: ↑12.06.2026, 08:40Also von dem her... ja, ich kann Schüchternheit verstehen, aber wenn das schon oberflächlichen Unterhaltungen in den Weg kommt... dann ist mir das auch zu viel Energie da immer so zu reden wie mit einem Kätzchen das sich verkrümmelt hat und Hilfe braucht. Das hält keiner auf Dauer durch.
Manche brauchen eben länger um warm zu werden.

Und dann wäre da noch der Aspekt Chat.
Ich habe das zuletzt nach einem gefühlten Jahrhundert mal wieder versucht. Und gemerkt, dass mir das oft zu schnell geht. Die andere Person schreibt und schreibt und schreibt... Während ich noch nicht mal einen Satz beendet hab. Es entsteht zeitweise der Eindruck, ich würde mit Chat GPT kommunizieren. Und wenn ich nur mal fünf Minuten meine Antwort überlege, ist der Chatpartner entweder schon wieder drei Themen weiter, oder fragt ungeduldig: "Noch da??"

Vielleicht bin ich auch falsch in dieser schnelllebigen Zeit.
Bobbertus hat geschrieben: ↑12.06.2026, 08:40Wenn jemand schon genug Selbstbewusstsein hat sowas als ersten Eindruck nach außen zu tragen... glaube ich einfach nicht das es die Art Mensch istvdie ich suche.
Genau so läuft aber OD. Dort präsentiert man sich selbst im besten Licht und ein möglichst aktives, spannendes Leben.

Manche Menschen passen in dieses Konzept nicht rein. Hab das Gefühl, du auch nicht. Und dennoch machst du weiter....
Bobbertus hat geschrieben: ↑12.06.2026, 08:40 Bin eher der "Lass ruhig angehen und rede Stunden lang über alles und nichts" Typ.
Diese Leute findest du selten bei Social Media.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Videl »

Bobbertus hat geschrieben: ↑12.06.2026, 08:40 Und ich denke wenn der Chat auf OD platform so niedrige Priorität hat das man einfach nie dazu kommt zu antworten, hat die Person auch generell wahrscheinlich nicht die Kapazitäten um jemand zu Daten.
Das ist, meiner Meinung nach, das Hauptproblem in der heutigen Datingwelt. Die Leute können oder wollen sich einfach keine Zeit nehmen einen anderen Menschen richtig kennenzulernen. Das dauert eben seine Zeit und das muss einem die andere Person schon Wert sein, ebenso wie man es der anderen Person Wert sein sollte. Aber wenn andere Dinge immer wichtiger sind, dann wird das nichts. Ist auch beim Knüpfen neuer Freundschaften ein Problem. Sowohl beim OD als auch beim online Freunde finden hatte ich oft das Gefühl, Person X nimmt sich einfach keine Zeit für mich. Wenn immer etwas wichtigeres dazwischen kommt, dann kann man keine neuen Kontakte knüpfen. Zeit investieren ist aber das Bare Minimum. Etwas worauf jede Beziehung (platonisch oder romantisch) aufbaut.

Ich hatte, bei meinem letzten OD Versuch, auch mal einem Vater eine Chance gegeben. Wohlwissend das er wohl weniger Zeit als ein Kinderloser haben wird und ich nie die oberste Priorität haben werde. Wir verstanden uns gut und er interessierte sich für mich aber er schrieb immer nur 1 Mal die Woche. Und das war mir definitiv zu wenig. Als ich ihn darauf ansprach, dass da für mich zu lange "Wartezeiten" sind, meinter er nur, dass er unter der Woche nicht viel Zeit hat, diese nicht am Handy verbringen will und es am WE sogar ganz ausmacht, weil dann sein Kind da ist, wurde mir schmerzlich klar, auch das wird nichts. Er investiert einfach so gut wie keine Zeit in mich. Und wenn er am Anfang schon nichts investierst, wo man sich ja eigentlich von seiner besten Seite zeigen sollte, wie soll das denn erst später werden?! Mit ein paar hingworfenen Brotkrumen, ab und zu, sollte sich jedenfalls keiner zufrieden geben. Auch wir ABs und Abinen verdienen mehr!
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Reinhard »

RomNey hat geschrieben: ↑12.06.2026, 04:58 Magst du mir einen langweiligen Menschen beschreiben?

Das wäre schon fast ein Thema für einen eigenen Thread ...

Ich würde sagen, langweilig ist jemand, der wenig zu erzählen hat. Und wenn man so zuhört, wovon die Leute so erzählen, dann sind das Sachen, die jemand zugestoßen sind, die eigenen Erlebnisse reichen nicht aus, also wird von nichtanwesenden Dritten erzählt. Langweilig ist dann jemand, der nicht viele Leute kennt und/oder wenig von denen berichten will.

Das dürfte auf so einige ABs zutreffen.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Tania »

Reinhard hat geschrieben: ↑12.06.2026, 20:37 Ich würde sagen, langweilig ist jemand, der wenig zu erzählen hat. Und wenn man so zuhört, wovon die Leute so erzählen, dann sind das Sachen, die jemand zugestoßen sind, die eigenen Erlebnisse reichen nicht aus, also wird von nichtanwesenden Dritten erzählt. Langweilig ist dann jemand, der nicht viele Leute kennt und/oder wenig von denen berichten will.
Reden über nichtanwesende Dritte ist meist dann un-langweilig, wenn die anderen Gesprächsteilnehmer/innen besagte Dritte kennen oder an diesen interessiert sind. Dann ist das genauso interessant wie jedes andere Gespräch über gemeinsame Interessen, ggf. mit dem zusätzlichen Bonus, dass man gegenüber der erwähnten Person ähnliche Gefühle hat. Egal, ob man sie voll süß findet oder total verabscheut - es ist ein verbindendes Gefühl.

Kennen die Gesprächsteilnehmer den Dritten allerdings nicht oder finden ihn maximal unspannend, muss das, worüber berichtet wird, schon ausgesprochen spektakulär sein. Sonst ist es auf jeden Fall langweiliger als alles, was man aus seinem eigenen Leben erzählen kann - denn man selbst hat ja den Vorteil, dass man gerade anwesend und damit spannender als ein unbekannter Nicht-Anwesender ist.

Gibt es aber weder gemeinsame Interessen noch irgendetwas aus dem eigenen Leben, über das man sprechen könnte, und man referiert stattdessen ausschweifend und unverständlich über ein Thema, an dem das Gegenüber überhaupt nicht interessiert ist - dann wird besagtes Gegenüber sich wohl irgendwann gelangweilt abwenden.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Levyn »

Bobbertus hat geschrieben: ↑12.06.2026, 08:40 Ich weiß nicht wo der psychologische Unterschied liegt ob man auf Hinge schreibt oder auf WhatsApp, aber meiner Erfahrung nach wenn ich sag "Auf WhatsApp kann ich dann auch doofe Gifs schicken" oder was auch immer jemand überzeugt von Hinge auf WhatsApp zu wechseln, die Kommunikation obwohl es ja immer noch im Textformat ist danach WESENTLICH einfacher als auf Hinge... obwohl der Aufwand die App zu öffnen und zurück zu schreiben genau der gleiche ist...
Wenn es doch das gleiche ist, warum stört dich dann eigentlich, dass man nicht auf der Dating-App bleibt?
Bobbertus hat geschrieben: ↑12.06.2026, 08:40 Ja, da ich mich nicht verstellen will oder irgendwas verheimlichen will... bringt das glaube ich bei mir nix.
Naja, du verstellst dich offensichtlich schon, wenn man deinen Text auch als ChatGPT-Text wahrnehmen könnte, während du hier im Forum gar nicht nach ChatGPT wirkst.

Wie wäre es denn, wenn du direkt nach einem Treffen fragst, ohne viel zu schreiben? Von meinen Kontakten, die ab und zu Dates auf Dating-Apps haben, weiß ich, dass sie relativ schnell ein Date ausmachen und sich dann treffen. Entweder die Frau ist dabei oder hat keine Lust. Ich kenne wenige Leute, die auf den Apps lange geschrieben haben und sich dann erst getroffen haben.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Bobbertus »

Levyn hat geschrieben: ↑12.06.2026, 22:19 Wenn es doch das gleiche ist, warum stört dich dann eigentlich, dass man nicht auf der Dating-App bleibt?
Eben weil dann das "Aus den Augen, aus dem Sinn" kommt (Warum genau auch immer...) und ich auch gerne mal Bilder und GIFs schicke, was auf WhatsApp kein Problem ist aber auf Hinge nicht geht...

Ich meine bloß, ich verstehe nicht genau warum es theoretisch der selbe Aufwand ist auf eine WhatsApp Nachricht zu antworten oder auf eine Nachricht dieüber Hinge reinkommt, aber bei WhatsApp das mit dem Antworten besser funktioniert...
Naja, du verstellst dich offensichtlich schon, wenn man deinen Text auch als ChatGPT-Text wahrnehmen könnte, während du hier im Forum gar nicht nach ChatGPT wirkst.
Das war das Feedback einer Person, keine Ahnung ob die genau das gleiche über diverse user hier sagen würde 🤷🏻‍♂️
Wie wäre es denn, wenn du direkt nach einem Treffen fragst, ohne viel zu schreiben? Von meinen Kontakten, die ab und zu Dates auf Dating-Apps haben, weiß ich, dass sie relativ schnell ein Date ausmachen und sich dann treffen.
Als ich das probiert habe ging es vielen "zu schnell" und die fanden es dann "creepy" oder "weird"... also wenn ich auch aus eigner Präferenz lieber erstmal schauen will ob das schriftliche antworten funktioniert (weil ich mir schon denke das man doch in Zukunft ja auch über WhatsApp schreibt über dies und das) und nicht bereits nach 3 nichtssagenden Nachrichten später sagen will "Lass Treffen", weiß ich nicht wie ich das machen soll...

Und bei denen wo der Chat so oder so unbeantwortet bleibt würde es auch nichts bringen wenn sofort frage...
Entweder die Frau ist dabei oder hat keine Lust. Ich kenne wenige Leute, die auf den Apps lange geschrieben haben und sich dann erst getroffen haben.
Tja, aber genauso lief es mit der ersten Dame mit der ich lange geschrieben habe vor dem ersten Date. Und dann haben wir uns auch noch 2 mal getroffen.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: ↑12.06.2026, 22:03 Gibt es aber weder gemeinsame Interessen noch irgendetwas aus dem eigenen Leben, über das man sprechen könnte, und man referiert stattdessen ausschweifend und unverständlich über ein Thema, an dem das Gegenüber überhaupt nicht interessiert ist - dann wird besagtes Gegenüber sich wohl irgendwann gelangweilt abwenden.

Hmm. Das Thema hatten wir schon mal. Ein --beispielsweise-- Modelleisenbahnfan wird auf dem Treffen der Modelleisenbahner als interessanter Mensch angesehen werden, aber für andere erscheint dieses Thema als langweilig.

In meiner Beobachtung ist es halt so, dass es allgemein interessant gefunden wird, was irgendwelchen Menschen in seinem Umfeld passiert sind. Die Dinge, die man kurz "Leben" nennt. Dafür interessieren sich doch ziemlich viele, zumindest ist das ein häufiger zu beobachtendes Gesprächsthema. Und das wiederum läuft unter der Bezeichnung "Tratsch" oder "Klatsch". Die nichtanwesenden Dritten müssen dazu nicht den anderen bekannt sein, scheint mit, Kommt wohl eher darauf an, derjenige ist "einer wie ich" und es hätte mir auch passieren können.

Jedenfalls ... worauf ich hinauswollte ... diejenigen Leute, die kaum solche Geschichten erfahren oder erzählen wollen, die fallen schon mal bei einem Großteil der Nicht-Langweilig-Gespräche durch. Klar kann man damit kompensieren, indem man von seiner Modelleisenbahn erzählt oder was auch immer. Vielleicht reicht das ja.
Aber wenn nicht, dann erfüllt die Person halt die Definition für "langweilig". :hierlang:
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Tania
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Tania »

Reinhard hat geschrieben: ↑14.06.2026, 06:13 Ein --beispielsweise-- Modelleisenbahnfan wird auf dem Treffen der Modelleisenbahner als interessanter Mensch angesehen werden, aber für andere erscheint dieses Thema als langweilig.
Vielleicht gibt es ja auch keine wirklich langweiligen Menschen, sondern nur Menschen, die kein Talent dafür haben zu erkennen, in welcher Situation sie was erzählen sollten?
Die nichtanwesenden Dritten müssen dazu nicht den anderen bekannt sein, scheint mit, Kommt wohl eher darauf an, derjenige ist "einer wie ich" und es hätte mir auch passieren können.
Und woher soll man wissen, ob das "einer wie ich" ist, wenn man ihn gar nicht kennt?

Meinen Beobachtungen nach ist "Klatsch und Tratsch" am Interessantesten, wenn es um gemeinsame Bekannte (inklusive Promis) geht, oder wenn es um Dinge geht, bei denen es Parallelen zum eigenen Leben geht. Ist beides nicht gegeben, muss das Ereignis schon spektakulär gewesen sein.

Einer der für mich langweiligsten Erzähler, denen ich mal begegnet bin, hat z.B. sehr viel über mir völlig unbekannte Dritte erzählt. Es ging meist darum, dass irgendwer mit irgendeinem Unternehmen sehr viel Geld verdient hat, oder was derjenige sich mit diesem Geld gekauft hat. Offensichtlich reicht eine gute Saison mit einem Wurststand auf Volksfesten für die Anzahlung für einen Ferrari.

Fandest Du jetzt irgendwas an dem vorherigen Absatz interessant? Wenn ja, war es die Sache mit dem Wurststand oder der Ferrari oder der Dir unbekannte Erzähler der Erfolgsgeschichten?
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Seb-X »

Tania hat geschrieben: ↑14.06.2026, 10:20 Vielleicht gibt es ja auch keine wirklich langweiligen Menschen, sondern nur Menschen, die kein Talent dafür haben zu erkennen, in welcher Situation sie was erzählen sollten?
Vielleicht gibt es langweilige Menschen, aber das ist überhaupt nicht schlimm und auch kein grundsätzlicher Grund, diese Menschen zu meiden.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 14.06.2026, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat korrigiert.
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(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: ↑14.06.2026, 10:20
Reinhard hat geschrieben: ↑14.06.2026, 06:13 Ein --beispielsweise-- Modelleisenbahnfan wird auf dem Treffen der Modelleisenbahner als interessanter Mensch angesehen werden, aber für andere erscheint dieses Thema als langweilig.
Vielleicht gibt es ja auch keine wirklich langweiligen Menschen, sondern nur Menschen, die kein Talent dafür haben zu erkennen, in welcher Situation sie was erzählen sollten?
Das macht das keinen Unterschied. Wenn man nur langweilig kann, ist der genaue Grund nicht wichtig.

Tania hat geschrieben: ↑14.06.2026, 10:20
Die nichtanwesenden Dritten müssen dazu nicht den anderen bekannt sein, scheint mit, Kommt wohl eher darauf an, derjenige ist "einer wie ich" und es hätte mir auch passieren können.
Und woher soll man wissen, ob das "einer wie ich" ist, wenn man ihn gar nicht kennt?

Meinen Beobachtungen nach ist "Klatsch und Tratsch" am Interessantesten, wenn es um gemeinsame Bekannte (inklusive Promis) geht, oder wenn es um Dinge geht, bei denen es Parallelen zum eigenen Leben geht. Ist beides nicht gegeben, muss das Ereignis schon spektakulär gewesen sein.
Eine random Person, die jemand Bekannter kennt hat wahrscheinlich ein ähnliches Leben wie man selbst. Das ist jedenfalls deutlich wahrscheinlicher als bei einem Promi.

Tania hat geschrieben: ↑14.06.2026, 10:20 Einer der für mich langweiligsten Erzähler, denen ich mal begegnet bin, hat z.B. sehr viel über mir völlig unbekannte Dritte erzählt. Es ging meist darum, dass irgendwer mit irgendeinem Unternehmen sehr viel Geld verdient hat, oder was derjenige sich mit diesem Geld gekauft hat. Offensichtlich reicht eine gute Saison mit einem Wurststand auf Volksfesten für die Anzahlung für einen Ferrari.

Fandest Du jetzt irgendwas an dem vorherigen Absatz interessant? Wenn ja, war es die Sache mit dem Wurststand oder der Ferrari oder der Dir unbekannte Erzähler der Erfolgsgeschichten?

Geld verdienen ist doch in der kapitalistischen Gesellschaft immer wichtig. Das ist doch ein ähnlich smalltalktaugliches Thema wie das Wetter, Essen oder Hobby. Für einen Teil der Menschen rangiert Statuskonsum vielleicht in ähnlichem Niveau an Alltäglichkeit. Es ist zumindest mal ein Anfang, bei dem man einsteigen kann.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von Levyn »

Bobbertus hat geschrieben: ↑13.06.2026, 16:22 Ich meine bloß, ich verstehe nicht genau warum es theoretisch der selbe Aufwand ist auf eine WhatsApp Nachricht zu antworten oder auf eine Nachricht dieüber Hinge reinkommt, aber bei WhatsApp das mit dem Antworten besser funktioniert...
Nun ja, wenn sie dir ihre Nummer gibt, deutet das in der Regel auf ein größeres Interesse hin als bei jemandem, der den Kontakt ausschließlich auf der Dating-App halten möchte. Entsprechend ist es auch nachvollziehbar, dass die Antwortfrequenz auf WhatsApp höher ausfällt.
Bobbertus hat geschrieben: ↑13.06.2026, 16:22 Das war das Feedback einer Person, keine Ahnung ob die genau das gleiche über diverse user hier sagen würde
Wenn das tatsächlich so ist, dann hatte sie wohl Tomaten auf den Augen.
Bobbertus hat geschrieben: ↑13.06.2026, 16:22 Tja, aber genauso lief es mit der ersten Dame mit der ich lange geschrieben habe vor dem ersten Date. Und dann haben wir uns auch noch 2 mal getroffen.
Ich hätte nicht die Energie, über einen längeren Zeitraum so intensiv mit jemandem zu schreiben, ohne zu wissen, ob es überhaupt zu einem Treffen kommt. Deshalb halte ich es für sinnvoll, relativ zeitnah ein Date zu vereinbaren - natürlich nicht sofort, ein gewisses Maß an Austausch gehört dazu, aber es sollte sich auch nicht über Wochen oder gar Monate hinziehen.
Mir ist bewusst, dass es Frauen gibt, die zunächst viel Vertrauen aufbauen müssen, bevor sie diesen Schritt gehen. Für mich persönlich wäre der damit verbundene Aufwand jedoch zu groß. Gerade wenn man empathisch ist, sollte man beide Perspektiven berücksichtigen und nicht ausschließlich einseitig Rücksicht erwarten.
Reinhard hat geschrieben: ↑14.06.2026, 06:13 In meiner Beobachtung ist es halt so, dass es allgemein interessant gefunden wird, was irgendwelchen Menschen in seinem Umfeld passiert sind. Die Dinge, die man kurz "Leben" nennt. Dafür interessieren sich doch ziemlich viele, zumindest ist das ein häufiger zu beobachtendes Gesprächsthema. Und das wiederum läuft unter der Bezeichnung "Tratsch" oder "Klatsch". Die nichtanwesenden Dritten müssen dazu nicht den anderen bekannt sein, scheint mit, Kommt wohl eher darauf an, derjenige ist "einer wie ich" und es hätte mir auch passieren können.
Reinhard hat geschrieben: ↑14.06.2026, 06:13 Aber wenn nicht, dann erfüllt die Person halt die Definition für "langweilig".
Nicht unbedingt. Mir ist vor allem wichtig, dass die andere Person meine Gedankenwelt nachvollziehen kann - und umgekehrt genauso. Wenn jemand in einer bestimmten Situation ähnlich handeln würde wie ich, fühle ich mich eher zu dieser Person hingezogen, als wenn ein Verhalten beschrieben wird, das ich selbst nicht nachempfinden kann.
Dabei geht es weniger um "Klatsch und Tratsch", sondern vielmehr um das Gefühl von Verbundenheit. Das entsteht häufig über Geschichten und Erfahrungen, die für beide Seiten greifbar sind.
Menschen wirken auf mich dann langweilig, wenn sie nichts von sich teilen, das andere in irgendeiner Weise berührt - unabhängig davon, wie stark oder auf welche Art.
Wenn mir jemand ausführlich von seinem Modelleisenbahn-Hobby erzählt, etwa über neue Züge oder technische Details, bleibt das für mich reine Sachinformation, zu der ich keinen Bezug habe. Ich verstehe dann weder, warum es gerade erzählt wird, noch kann ich etwas damit anfangen. Ähnlich geht es mir bei sehr spezifischen Themen aus Sportarten oder Vereinen, mit denen ich nichts verbinde.
Deutlich interessanter finde ich hingegen anschauliche, alltagsnahe Geschichten - etwa von einem Restaurantbesuch, bei dem ein unfreundlicher, arroganter Kellner eine Champagnerflasche nicht öffnen konnte und sich beim zweiten Versuch sein weißes Hemd samt Sakko bekleckert hat, während ich ihn nur noch süffisant anlächeln konnte.

Man muss nicht einmal besonders gut darin sein, Geschichten zu erzählen, um nicht langweilig zu wirken. Oft reicht es schon, ein wenig von sich selbst preiszugeben, anstatt sich ausschließlich auf externe Themen zu konzentrieren.
Über Politik oder Hobbys lernt man einen Menschen nur selten wirklich kennen. Dennoch ziehen sich viele auf solche Themen zurück, weil sie einen sicheren Rahmen bieten und man sich darin kompetent fühlt.
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Re: Ich glaube es ist Zeit für mich endgültig aufzugeben...

Beitrag von verticalist »

Levyn hat geschrieben: ↑14.06.2026, 16:35 Ich hätte nicht die Energie, über einen längeren Zeitraum so intensiv mit jemandem zu schreiben, ohne zu wissen, ob es überhaupt zu einem Treffen kommt. Deshalb halte ich es für sinnvoll, relativ zeitnah ein Date zu vereinbaren - natürlich nicht sofort, ein gewisses Maß an Austausch gehört dazu, aber es sollte sich auch nicht über Wochen oder gar Monate hinziehen.
Mir ist bewusst, dass es Frauen gibt, die zunächst viel Vertrauen aufbauen müssen, bevor sie diesen Schritt gehen.
Ich habe auch schon Frauen erlebt, die direkt nach einem Treffen IRL gefragt haben. Wobei ich ein bisschen vorher schreiben schon sinnvoll finde, um zu sehen ob es grundsätzlich passen könnte oder nicht. War auch schon auf einem ersten Treffen, wo es so gar nicht gepasst hat und ich mir dachte, dass hätte man mit ein paar Nachrichten auch schon feststellen können.

Allgemein glaube ich, dass man keine allgemeine Regel geben kann, wie lange man vorher schreiben sollte. Vor meiner ersten kurzen Beziehung haben wir mehrere Wochen geschrieben, weil das Timing so war, dass der Kontakt erst kurz bevor ich mir Urlaub war zustande kam und dann ging es halt erst nach dem Urlaub. Bei der nächsten Frau, die ich gedated habe, war haben wir vorher nicht so lange geschrieben.

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