Ist es nur Glück?
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ERSTER BEITRAG DES THEMAS
-
sascha94
- Kommt an keinem Thema vorbei
- Beiträge: 304
- Registriert: 19.01.2026, 18:40
- Geschlecht: männlich
- AB-Status: AB Vergangenheit
- Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
- Ich suche hier ...: nur Austausch.
- Wohnort: 28239
Ist es nur Glück?
Ich war selbst AB – und hätte mir mein heutiges Leben vor 1,5 Jahren nicht vorstellen können
Ich lese hier immer wieder Beiträge von Leuten, die schon sehr lange AB sind. Deshalb möchte ich einfach einmal meine eigene Geschichte erzählen.
Nicht als „So bekommt ihr eine Frau“-Anleitung und auch nicht als Coaching. Ich kann nur für mich sprechen. Vielleicht erkennt sich jemand darin wieder oder nimmt zumindest etwas daraus mit.
Denn wenn mir jemand vor anderthalb Jahren erzählt hätte, wie mein Leben heute aussieht, hätte ich ihm wahrscheinlich nicht geglaubt.
Heute bin ich mit meiner Partnerin zusammen, wir wohnen gemeinsam, sind verlobt und wollen heiraten.
Und das Verrückte daran ist: Ich war nicht immer derjenige, der besonders erfolgreich bei Frauen war. Ganz im Gegenteil.
Ich war schon immer eher schüchtern
Ich war von klein auf eher schüchtern, insbesondere gegenüber Frauen.
In der Schule hatte ich nie besonders viel Erfolg. Bis ungefähr zur 8. Klasse wurde ich eher als sonderbar wahrgenommen. Ich habe mich etwas älter gekleidet und auch entsprechend gesprochen und war für mein Alter vermutlich tatsächlich relativ reif.
Ab der 8. Klasse versuchte ich, mein Auftreten etwas zu verändern und humorvoller zu werden. Das schien einigen schon besser zu gefallen.
Trotzdem habe ich mich nie getraut, ein Mädchen einfach anzusprechen.
In der 10. Klasse hatte ich meinen ersten Kuss. Das war auf einer Klassenfahrt bei „Wahrheit oder Pflicht“. Eine Mitschülerin bekam die Wahl zwischen einer Frage und einem Kuss und entschied sich für den Kuss.
Ich weiß natürlich bis heute nicht, was genau in ihrem Kopf vorging. Aber für mich war es damals eine ziemlich große Sache.
Nach der 10. Klasse begann ich mit 16 meine Ausbildung bei der Sparkasse.
Mit 18/19 meldete ich mich beim Online-Dating an.
Ein Date war ziemlich enttäuschend, weil die Frau in Wirklichkeit deutlich anders aussah als auf ihren Bildern.
Später hatte ich eine Online-Bekanntschaft, die wirklich Interesse an mir hatte. Sie schrieb mir regelmäßig, fragte, wie es mir ging und was ich machte und wollte mich unbedingt treffen.
Und jetzt kommt der Teil, bei dem ich mich rückblickend wirklich ärgern könnte:
Ich habe gekniffen.
Ich bekam kalte Füße, ließ mich nicht auf das Treffen ein und blockierte sie irgendwann sogar.
Wenn ich heute darüber nachdenke, war das eigentlich ein ziemlich gutes Beispiel für mein damaliges Problem.
Ich wollte eine Beziehung.
Aber als es tatsächlich hätte passieren können, war meine Angst größer als mein Wunsch danach.
Danach wurde es jahrelang ruhig
Meine Geschwister wurden nach und nach sesshaft, gingen Beziehungen ein und irgendwann kamen die ersten Kinder.
Ich war bei Familienfeiern häufig der einzige ohne Partner.
Und irgendwann hat mich das ziemlich beschäftigt.
Ich kam nach einem Familientreffen nach Hause und dachte:
„Wie schön wäre es, wenn jetzt jemand mit mir nach Hause gekommen wäre.“
Oder manchmal sogar etwas ganz Banales:
„Wie schön wäre es, wenn jetzt jemand hier wäre und mir beim Aufräumen helfen würde.“
Das zeigt rückblickend ganz gut, dass es mir irgendwann gar nicht mehr nur um Sex oder darum ging, „eine Frau zu haben“.
Ich wollte jemanden, mit dem ich mein Leben teilen konnte.
Gleichzeitig wurde mein Selbstwert immer schlechter
Bei 172 cm wog ich irgendwann ungefähr 99 kg.
Ich war mit meinem Aussehen zunehmend unzufrieden und mein ohnehin nicht besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein wurde dadurch sicherlich nicht besser.
Irgendwann hatte ich bei einer Feier ein Erlebnis, bei dem eine Bemerkung über mein Gewicht fiel.
Das war für mich ein Wendepunkt.
Ich beschloss, ungefähr 30 kg abzunehmen.
Und ich habe es tatsächlich geschafft.
Ich änderte außerdem meine Kleidung, meine Frisur und teilweise mein Auftreten.
Und irgendwann merkte ich:
Frauen reagierten teilweise anders auf mich.
Ich wurde angelächelt, es ergaben sich Gespräche und manchmal kleine Flirts.
Ich würde mich deshalb bis heute nicht als besonders gutaussehend bezeichnen.
Aber ich bekam zum ersten Mal das Gefühl:
„Vielleicht kann ich bei Frauen durchaus ankommen.“
Das war für mich wichtig.
Nicht weil plötzlich alle Frauen Interesse an mir hatten, sondern weil sich mein eigenes Bild von mir verändert hatte.
Aber meine Schüchternheit war damit nicht weg
Ich meldete mich wieder beim Online-Dating an.
Ich habe unzählige Stunden mit Swipen, Icebreakern und Chats verbracht.
Hin und wieder kam ein Kontakt zustande.
Mein Problem war aber weiterhin der Schritt vom Schreiben zum tatsächlichen Treffen.
Ich wusste damals ziemlich genau, dass ich wahrscheinlich niemals eine Frau einfach so aus dem Nichts auf der Straße ansprechen würde.
Also nutzte ich Online-Dating, weil das für mich realistischer war.
Und irgendwann besuchte eine Frau mein Profil.
Sie hatte kein Foto, keine richtige Beschreibung und eigentlich kaum Informationen.
Aber irgendetwas sagte mir Versuch es mal.
Also schrieb ich sie an.
Und Sie antwortete mir auch.
Drei Monate bis zum ersten Treffen
Anfang Mai 2025 begannen wir zu schreiben.
Und daraus entwickelte sich ein sehr langer Chat.
Sie ist selbst eher schüchtern und vorsichtig.
Deshalb dauerte es fast drei Monate, bis wir uns tatsächlich trafen.
Unser erstes Date war Mitte Juni.
Es lief gut.
Kein Kuss, keine spektakuläre romantische Szene.
Aber wir verstanden uns und beschlossen, uns wiederzusehen.
Kurz danach flog ich nach Mallorca. Anschließend war erst einmal Funkstille.
Auch das finde ich rückblickend interessant, weil unsere Geschichte überhaupt nicht nach irgendeinem Dating-Lehrbuch ablief.
Es gab keine „Drei-Tage-Regel“.
Kein künstliches Warten.
Kein „Der Mann muss sich zuerst melden“.
Unsere Beziehung hat sich einfach entwickelt.
Das zweite Date
Wir trafen uns später an der Weser zum Schwimmen.
Wir gingen letztlich gar nicht ins Wasser.
Wir gingen etwas essen und irgendwann schauten wir uns tief in die Augen.
Da hat es zwischen uns beiden gefunkt.
Danach gingen wir noch am Weserufer spazieren.
Und dann nahm ich allen Mut zusammen und nahm ihre Hand.
Für jemanden mit viel Dating-Erfahrung wäre das vermutlich keine große Sache.
Für mich war es das.
Ich hatte Angst.
Aber ich habe es gemacht.
Das dritte Date
Das dritte Date war am 05.09.2025.
Ich fuhr zu ihr nach Bremen.
Und ich hatte wieder massives Kopfkino:
Was, wenn sie mich in Natura gar nicht attraktiv findet?
Was, wenn alles nur beim Schreiben funktioniert hat?
Was, wenn ich mich blamiere?
Ich war zwischenzeitlich sogar fast so weit, es ganz sein zu lassen.
Dann habe ich mir eine einfache Frage gestellt:
Was ist das Schlimmste, was passieren kann?
Das Date könnte schlecht laufen.
Dann wäre die ganze Mühe umsonst gewesen.
Aber was könnte ich gewinnen?
Eine Partnerin.
Nähe und Sex, die ich mir schon lange gewünscht hatte.
Die Aussicht auf eine eigene Familie.
Jemanden, dem ich wichtig bin.
Jemanden, der sich freut, wenn ich abends nach Hause komme.
Also bin ich gefahren.
Wir aßen bei ihr, gingen anschließend noch ins Alex in der Waterfront und verbrachten den Abend zusammen.
In dieser Nacht hatten wir zum ersten Mal Sex.
Bei mir lief das anfangs nicht besonders gut.
Auch davor hatte ich Angst.
Ich hatte tatsächlich Sorge, dass sie mich deswegen verlassen könnte.
Aber sie blieb.
Und ausgerechnet diese Frau, bei der ich anfangs so viele Zweifel hatte, ist heute meine Verlobte.
Was danach passiert ist
Seit dem 05.09.2025 sind wir zusammen.
Im April 2026 bin ich zu ihr nach Bremen gezogen und wir wohnen seitdem zusammen.
Am 05.03.2026 habe ich ihr einen Antrag gemacht.
Wir sind also inzwischen verlobt.
Am 15.10.2027 wollen wir heiraten.
Und wenn ich heute auf mein früheres Leben zurückblicke, ist der Unterschied schon ziemlich krass.
Mein Leben vor ihr
Mein Alltag war damals ziemlich vorhersehbar.
Montag bis Freitag Arbeit.
Mittwochnachmittag auf den Balkon setzen und lesen.
Freitag putzen und einkaufen.
Danach Hearts of Iron IV oder Anno 1800 spielen – teilweise bis Sonntagabend.
Zwischendurch Familie oder Kino.
Dann begann der Zyklus wieder von vorne.
Daran war grundsätzlich nichts Schlechtes.
Ich hatte meine Hobbys und konnte meine Freizeit genießen.
Aber gleichzeitig war da diese Sehnsucht nach jemandem, mit dem ich mein Leben teilen konnte.
Heute ist mein Alltag völlig anders.
Ich wohne mit meiner Partnerin zusammen.
Wir planen Reisen.
Wir machen gemeinsam Urlaub.
Wir haben gemeinsame Zukunftspläne.
Wir haben natürlich auch Sex.
Und das Interessante daran ist, dass Sex heute für mich etwas völlig anderes ist als damals.
Am Anfang hatte ich noch Angst, dass ich sexuell nicht genügen könnte.
Heute kann es passieren, dass wir mitten am Tag miteinander schlafen, einfach weil wir Lust aufeinander haben.
Kein besonderer Anlass.
Keine große Sache.
Es gehört einfach zu unserem gemeinsamen Alltag.
Wenn ich darüber nachdenke, ist das wahrscheinlich einer der größten Kontraste zu meinem früheren Leben.
Und trotzdem vermisse ich mein Singleleben manchmal
Das mag vielleicht komisch klingen.
Aber manchmal vermisse ich tatsächlich bestimmte Dinge.
Ich konnte früher Freitagabend einfach entscheiden:
„Heute spiele ich bis zwei Uhr nachts Anno.“
Ich konnte mein Wochenende komplett nach meinen Vorstellungen gestalten.
Niemand musste berücksichtigt werden.
Diese Freiheit fehlt mir manchmal.
Aber das bedeutet nicht, dass ich meine Beziehung weniger liebe.
Ich glaube, das ist einfach der Unterschied zwischen den beiden Lebensformen.
Als Single hatte ich maximale Freiheit, aber eben auch häufig Einsamkeit.
Heute habe ich weniger völlige Freiheit, dafür jemanden, mit dem ich mein Leben teile.
Und ich glaube, beides darf man gleichzeitig empfinden.
War das alles nur Glück?
Diese Diskussion hat mich überhaupt erst dazu gebracht, meine Geschichte aufzuschreiben.
Manche sagen sinngemäß:
„Das war doch einfach Glück. Irgendwann stand halt die Richtige vor dir.“
Und ja:
Natürlich hatte ich Glück.
Dass ausgerechnet sie und ich uns kennengelernt haben, kann ich nicht planen.
Dass sie zu mir passt, dass sie Interesse an mir hatte und dass wir uns ineinander verliebt haben – daran war definitiv Glück beteiligt.
Aber ich glaube nicht, dass Glück meine komplette Geschichte erklärt.
Denn ich hatte vorher schon Möglichkeiten.
Eine Frau wollte mich unbedingt treffen – und ich habe gekniffen.
Bei einem anderen Date lief es gut, aber beim zweiten Treffen bekam ich Angst und brach den Kontakt ab.
Es gab also durchaus Gelegenheiten.
Mein Problem war nicht ausschließlich:
„Keine Frau will mich.“
Mein Problem war teilweise:
„Wenn es konkret wird, bekomme ich Angst.“
Bei ihr hatte ich wieder Angst.
Der Unterschied war:
Diesmal bin ich trotzdem hingegangen.
Ich habe sie angeschrieben.
Ich habe trotz der langen Kennenlernphase weitergemacht.
Ich bin zum Date gefahren.
Ich habe ihre Hand genommen.
Ich bin beim nächsten Schritt nicht wieder davongelaufen.
Und irgendwann wurde aus einer Möglichkeit eine Beziehung.
Was ich daraus gelernt habe
Ich glaube nicht, dass jeder AB einfach nur „mehr Selbstvertrauen“ braucht.
Ich glaube auch nicht, dass jeder 30 kg abnehmen muss.
Und ich glaube schon gar nicht, dass meine Geschichte bedeutet:
„Wenn ihr genau das macht wie ich, bekommt ihr ebenfalls eine Frau.“
So funktioniert das nicht.
Die Ursachen können bei jedem völlig unterschiedlich sein.
Aber ich glaube, es kann sich lohnen, ehrlich zu hinterfragen:
„Gibt es etwas in meiner Situation, das ich verändern kann?“
Vielleicht geht es um das Aussehen.
Vielleicht um Kleidung.
Vielleicht um soziale Kontakte.
Vielleicht um Dating.
Vielleicht darum, überhaupt einmal jemanden anzuschreiben.
Vielleicht darum, nicht beim ersten Anzeichen von Angst wieder zurückzurudern.
Und wenn man selbst nicht herausfindet, was einen zurückhält, kann eine ehrliche Einschätzung von außen durchaus hilfreich sein.
Nicht:
„Wie bekomme ich garantiert eine Frau?“
Sondern:
„Was mache ich möglicherweise immer wieder, das mir selbst im Weg steht?“
Genau diese Frage hätte ich mir früher wahrscheinlich öfter stellen sollen.
Ich bin kein Frauenheld geworden
Das ist mir auch wichtig.
Ich bin nicht plötzlich ein anderer Mensch geworden.
Ich bin weiterhin jemand, der sich Gedanken macht und manchmal unsicher ist.
Ich bin nicht besonders gutaussehend und auch kein extrovertierter Typ, der jede Frau problemlos anspricht.
Aber ich habe gelernt, dass ich nicht erst komplett selbstsicher sein muss, bevor ich etwas tun darf.
Ich kann Angst haben und trotzdem handeln.
Und genau das war für mich wahrscheinlich die größte Veränderung.
Was wäre gewesen, wenn?
Das weiß ich nicht.
Vielleicht hätte ich auch ohne all diese Veränderungen irgendwann eine Partnerin gefunden.
Vielleicht wäre ich heute noch Single.
Vielleicht hätte ich schon drei Kinder.
Vielleicht wäre ich geschieden.
Vielleicht wäre mein Leben völlig anders.
Das werden wir niemals erfahren.
Aber eines weiß ich:
Vor anderthalb Jahren hätte ich mir mein heutiges Leben kaum vorstellen können.
Heute lebe ich mit einer Frau zusammen, die ich liebe und die mich liebt. Wir sind verlobt und wollen heiraten.
Und wenn ich auf den früheren Sascha zurückblicke, der bei konkreten Gelegenheiten immer wieder gekniffen hat, dann sehe ich durchaus eine Veränderung.
Ich bin nicht angstfrei geworden.
Ich bin kein Frauenheld geworden.
Ich hatte auch Glück.
Aber ich habe irgendwann angefangen, trotz meiner Angst zu handeln.
Und vielleicht ist das die einzige Botschaft, die ich hier wirklich mitgeben möchte:
Ihr wisst nicht, wie euer Leben in anderthalb oder zwei Jahren aussehen wird.
Mein Leben sah damals völlig anders aus.
Und heute sieht es so aus.
Manchmal verändert sich mehr, als man sich selbst vorstellen kann.
Ich lese hier immer wieder Beiträge von Leuten, die schon sehr lange AB sind. Deshalb möchte ich einfach einmal meine eigene Geschichte erzählen.
Nicht als „So bekommt ihr eine Frau“-Anleitung und auch nicht als Coaching. Ich kann nur für mich sprechen. Vielleicht erkennt sich jemand darin wieder oder nimmt zumindest etwas daraus mit.
Denn wenn mir jemand vor anderthalb Jahren erzählt hätte, wie mein Leben heute aussieht, hätte ich ihm wahrscheinlich nicht geglaubt.
Heute bin ich mit meiner Partnerin zusammen, wir wohnen gemeinsam, sind verlobt und wollen heiraten.
Und das Verrückte daran ist: Ich war nicht immer derjenige, der besonders erfolgreich bei Frauen war. Ganz im Gegenteil.
Ich war schon immer eher schüchtern
Ich war von klein auf eher schüchtern, insbesondere gegenüber Frauen.
In der Schule hatte ich nie besonders viel Erfolg. Bis ungefähr zur 8. Klasse wurde ich eher als sonderbar wahrgenommen. Ich habe mich etwas älter gekleidet und auch entsprechend gesprochen und war für mein Alter vermutlich tatsächlich relativ reif.
Ab der 8. Klasse versuchte ich, mein Auftreten etwas zu verändern und humorvoller zu werden. Das schien einigen schon besser zu gefallen.
Trotzdem habe ich mich nie getraut, ein Mädchen einfach anzusprechen.
In der 10. Klasse hatte ich meinen ersten Kuss. Das war auf einer Klassenfahrt bei „Wahrheit oder Pflicht“. Eine Mitschülerin bekam die Wahl zwischen einer Frage und einem Kuss und entschied sich für den Kuss.
Ich weiß natürlich bis heute nicht, was genau in ihrem Kopf vorging. Aber für mich war es damals eine ziemlich große Sache.
Nach der 10. Klasse begann ich mit 16 meine Ausbildung bei der Sparkasse.
Mit 18/19 meldete ich mich beim Online-Dating an.
Ein Date war ziemlich enttäuschend, weil die Frau in Wirklichkeit deutlich anders aussah als auf ihren Bildern.
Später hatte ich eine Online-Bekanntschaft, die wirklich Interesse an mir hatte. Sie schrieb mir regelmäßig, fragte, wie es mir ging und was ich machte und wollte mich unbedingt treffen.
Und jetzt kommt der Teil, bei dem ich mich rückblickend wirklich ärgern könnte:
Ich habe gekniffen.
Ich bekam kalte Füße, ließ mich nicht auf das Treffen ein und blockierte sie irgendwann sogar.
Wenn ich heute darüber nachdenke, war das eigentlich ein ziemlich gutes Beispiel für mein damaliges Problem.
Ich wollte eine Beziehung.
Aber als es tatsächlich hätte passieren können, war meine Angst größer als mein Wunsch danach.
Danach wurde es jahrelang ruhig
Meine Geschwister wurden nach und nach sesshaft, gingen Beziehungen ein und irgendwann kamen die ersten Kinder.
Ich war bei Familienfeiern häufig der einzige ohne Partner.
Und irgendwann hat mich das ziemlich beschäftigt.
Ich kam nach einem Familientreffen nach Hause und dachte:
„Wie schön wäre es, wenn jetzt jemand mit mir nach Hause gekommen wäre.“
Oder manchmal sogar etwas ganz Banales:
„Wie schön wäre es, wenn jetzt jemand hier wäre und mir beim Aufräumen helfen würde.“
Das zeigt rückblickend ganz gut, dass es mir irgendwann gar nicht mehr nur um Sex oder darum ging, „eine Frau zu haben“.
Ich wollte jemanden, mit dem ich mein Leben teilen konnte.
Gleichzeitig wurde mein Selbstwert immer schlechter
Bei 172 cm wog ich irgendwann ungefähr 99 kg.
Ich war mit meinem Aussehen zunehmend unzufrieden und mein ohnehin nicht besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein wurde dadurch sicherlich nicht besser.
Irgendwann hatte ich bei einer Feier ein Erlebnis, bei dem eine Bemerkung über mein Gewicht fiel.
Das war für mich ein Wendepunkt.
Ich beschloss, ungefähr 30 kg abzunehmen.
Und ich habe es tatsächlich geschafft.
Ich änderte außerdem meine Kleidung, meine Frisur und teilweise mein Auftreten.
Und irgendwann merkte ich:
Frauen reagierten teilweise anders auf mich.
Ich wurde angelächelt, es ergaben sich Gespräche und manchmal kleine Flirts.
Ich würde mich deshalb bis heute nicht als besonders gutaussehend bezeichnen.
Aber ich bekam zum ersten Mal das Gefühl:
„Vielleicht kann ich bei Frauen durchaus ankommen.“
Das war für mich wichtig.
Nicht weil plötzlich alle Frauen Interesse an mir hatten, sondern weil sich mein eigenes Bild von mir verändert hatte.
Aber meine Schüchternheit war damit nicht weg
Ich meldete mich wieder beim Online-Dating an.
Ich habe unzählige Stunden mit Swipen, Icebreakern und Chats verbracht.
Hin und wieder kam ein Kontakt zustande.
Mein Problem war aber weiterhin der Schritt vom Schreiben zum tatsächlichen Treffen.
Ich wusste damals ziemlich genau, dass ich wahrscheinlich niemals eine Frau einfach so aus dem Nichts auf der Straße ansprechen würde.
Also nutzte ich Online-Dating, weil das für mich realistischer war.
Und irgendwann besuchte eine Frau mein Profil.
Sie hatte kein Foto, keine richtige Beschreibung und eigentlich kaum Informationen.
Aber irgendetwas sagte mir Versuch es mal.
Also schrieb ich sie an.
Und Sie antwortete mir auch.
Drei Monate bis zum ersten Treffen
Anfang Mai 2025 begannen wir zu schreiben.
Und daraus entwickelte sich ein sehr langer Chat.
Sie ist selbst eher schüchtern und vorsichtig.
Deshalb dauerte es fast drei Monate, bis wir uns tatsächlich trafen.
Unser erstes Date war Mitte Juni.
Es lief gut.
Kein Kuss, keine spektakuläre romantische Szene.
Aber wir verstanden uns und beschlossen, uns wiederzusehen.
Kurz danach flog ich nach Mallorca. Anschließend war erst einmal Funkstille.
Auch das finde ich rückblickend interessant, weil unsere Geschichte überhaupt nicht nach irgendeinem Dating-Lehrbuch ablief.
Es gab keine „Drei-Tage-Regel“.
Kein künstliches Warten.
Kein „Der Mann muss sich zuerst melden“.
Unsere Beziehung hat sich einfach entwickelt.
Das zweite Date
Wir trafen uns später an der Weser zum Schwimmen.
Wir gingen letztlich gar nicht ins Wasser.
Wir gingen etwas essen und irgendwann schauten wir uns tief in die Augen.
Da hat es zwischen uns beiden gefunkt.
Danach gingen wir noch am Weserufer spazieren.
Und dann nahm ich allen Mut zusammen und nahm ihre Hand.
Für jemanden mit viel Dating-Erfahrung wäre das vermutlich keine große Sache.
Für mich war es das.
Ich hatte Angst.
Aber ich habe es gemacht.
Das dritte Date
Das dritte Date war am 05.09.2025.
Ich fuhr zu ihr nach Bremen.
Und ich hatte wieder massives Kopfkino:
Was, wenn sie mich in Natura gar nicht attraktiv findet?
Was, wenn alles nur beim Schreiben funktioniert hat?
Was, wenn ich mich blamiere?
Ich war zwischenzeitlich sogar fast so weit, es ganz sein zu lassen.
Dann habe ich mir eine einfache Frage gestellt:
Was ist das Schlimmste, was passieren kann?
Das Date könnte schlecht laufen.
Dann wäre die ganze Mühe umsonst gewesen.
Aber was könnte ich gewinnen?
Eine Partnerin.
Nähe und Sex, die ich mir schon lange gewünscht hatte.
Die Aussicht auf eine eigene Familie.
Jemanden, dem ich wichtig bin.
Jemanden, der sich freut, wenn ich abends nach Hause komme.
Also bin ich gefahren.
Wir aßen bei ihr, gingen anschließend noch ins Alex in der Waterfront und verbrachten den Abend zusammen.
In dieser Nacht hatten wir zum ersten Mal Sex.
Bei mir lief das anfangs nicht besonders gut.
Auch davor hatte ich Angst.
Ich hatte tatsächlich Sorge, dass sie mich deswegen verlassen könnte.
Aber sie blieb.
Und ausgerechnet diese Frau, bei der ich anfangs so viele Zweifel hatte, ist heute meine Verlobte.
Was danach passiert ist
Seit dem 05.09.2025 sind wir zusammen.
Im April 2026 bin ich zu ihr nach Bremen gezogen und wir wohnen seitdem zusammen.
Am 05.03.2026 habe ich ihr einen Antrag gemacht.
Wir sind also inzwischen verlobt.
Am 15.10.2027 wollen wir heiraten.
Und wenn ich heute auf mein früheres Leben zurückblicke, ist der Unterschied schon ziemlich krass.
Mein Leben vor ihr
Mein Alltag war damals ziemlich vorhersehbar.
Montag bis Freitag Arbeit.
Mittwochnachmittag auf den Balkon setzen und lesen.
Freitag putzen und einkaufen.
Danach Hearts of Iron IV oder Anno 1800 spielen – teilweise bis Sonntagabend.
Zwischendurch Familie oder Kino.
Dann begann der Zyklus wieder von vorne.
Daran war grundsätzlich nichts Schlechtes.
Ich hatte meine Hobbys und konnte meine Freizeit genießen.
Aber gleichzeitig war da diese Sehnsucht nach jemandem, mit dem ich mein Leben teilen konnte.
Heute ist mein Alltag völlig anders.
Ich wohne mit meiner Partnerin zusammen.
Wir planen Reisen.
Wir machen gemeinsam Urlaub.
Wir haben gemeinsame Zukunftspläne.
Wir haben natürlich auch Sex.
Und das Interessante daran ist, dass Sex heute für mich etwas völlig anderes ist als damals.
Am Anfang hatte ich noch Angst, dass ich sexuell nicht genügen könnte.
Heute kann es passieren, dass wir mitten am Tag miteinander schlafen, einfach weil wir Lust aufeinander haben.
Kein besonderer Anlass.
Keine große Sache.
Es gehört einfach zu unserem gemeinsamen Alltag.
Wenn ich darüber nachdenke, ist das wahrscheinlich einer der größten Kontraste zu meinem früheren Leben.
Und trotzdem vermisse ich mein Singleleben manchmal
Das mag vielleicht komisch klingen.
Aber manchmal vermisse ich tatsächlich bestimmte Dinge.
Ich konnte früher Freitagabend einfach entscheiden:
„Heute spiele ich bis zwei Uhr nachts Anno.“
Ich konnte mein Wochenende komplett nach meinen Vorstellungen gestalten.
Niemand musste berücksichtigt werden.
Diese Freiheit fehlt mir manchmal.
Aber das bedeutet nicht, dass ich meine Beziehung weniger liebe.
Ich glaube, das ist einfach der Unterschied zwischen den beiden Lebensformen.
Als Single hatte ich maximale Freiheit, aber eben auch häufig Einsamkeit.
Heute habe ich weniger völlige Freiheit, dafür jemanden, mit dem ich mein Leben teile.
Und ich glaube, beides darf man gleichzeitig empfinden.
War das alles nur Glück?
Diese Diskussion hat mich überhaupt erst dazu gebracht, meine Geschichte aufzuschreiben.
Manche sagen sinngemäß:
„Das war doch einfach Glück. Irgendwann stand halt die Richtige vor dir.“
Und ja:
Natürlich hatte ich Glück.
Dass ausgerechnet sie und ich uns kennengelernt haben, kann ich nicht planen.
Dass sie zu mir passt, dass sie Interesse an mir hatte und dass wir uns ineinander verliebt haben – daran war definitiv Glück beteiligt.
Aber ich glaube nicht, dass Glück meine komplette Geschichte erklärt.
Denn ich hatte vorher schon Möglichkeiten.
Eine Frau wollte mich unbedingt treffen – und ich habe gekniffen.
Bei einem anderen Date lief es gut, aber beim zweiten Treffen bekam ich Angst und brach den Kontakt ab.
Es gab also durchaus Gelegenheiten.
Mein Problem war nicht ausschließlich:
„Keine Frau will mich.“
Mein Problem war teilweise:
„Wenn es konkret wird, bekomme ich Angst.“
Bei ihr hatte ich wieder Angst.
Der Unterschied war:
Diesmal bin ich trotzdem hingegangen.
Ich habe sie angeschrieben.
Ich habe trotz der langen Kennenlernphase weitergemacht.
Ich bin zum Date gefahren.
Ich habe ihre Hand genommen.
Ich bin beim nächsten Schritt nicht wieder davongelaufen.
Und irgendwann wurde aus einer Möglichkeit eine Beziehung.
Was ich daraus gelernt habe
Ich glaube nicht, dass jeder AB einfach nur „mehr Selbstvertrauen“ braucht.
Ich glaube auch nicht, dass jeder 30 kg abnehmen muss.
Und ich glaube schon gar nicht, dass meine Geschichte bedeutet:
„Wenn ihr genau das macht wie ich, bekommt ihr ebenfalls eine Frau.“
So funktioniert das nicht.
Die Ursachen können bei jedem völlig unterschiedlich sein.
Aber ich glaube, es kann sich lohnen, ehrlich zu hinterfragen:
„Gibt es etwas in meiner Situation, das ich verändern kann?“
Vielleicht geht es um das Aussehen.
Vielleicht um Kleidung.
Vielleicht um soziale Kontakte.
Vielleicht um Dating.
Vielleicht darum, überhaupt einmal jemanden anzuschreiben.
Vielleicht darum, nicht beim ersten Anzeichen von Angst wieder zurückzurudern.
Und wenn man selbst nicht herausfindet, was einen zurückhält, kann eine ehrliche Einschätzung von außen durchaus hilfreich sein.
Nicht:
„Wie bekomme ich garantiert eine Frau?“
Sondern:
„Was mache ich möglicherweise immer wieder, das mir selbst im Weg steht?“
Genau diese Frage hätte ich mir früher wahrscheinlich öfter stellen sollen.
Ich bin kein Frauenheld geworden
Das ist mir auch wichtig.
Ich bin nicht plötzlich ein anderer Mensch geworden.
Ich bin weiterhin jemand, der sich Gedanken macht und manchmal unsicher ist.
Ich bin nicht besonders gutaussehend und auch kein extrovertierter Typ, der jede Frau problemlos anspricht.
Aber ich habe gelernt, dass ich nicht erst komplett selbstsicher sein muss, bevor ich etwas tun darf.
Ich kann Angst haben und trotzdem handeln.
Und genau das war für mich wahrscheinlich die größte Veränderung.
Was wäre gewesen, wenn?
Das weiß ich nicht.
Vielleicht hätte ich auch ohne all diese Veränderungen irgendwann eine Partnerin gefunden.
Vielleicht wäre ich heute noch Single.
Vielleicht hätte ich schon drei Kinder.
Vielleicht wäre ich geschieden.
Vielleicht wäre mein Leben völlig anders.
Das werden wir niemals erfahren.
Aber eines weiß ich:
Vor anderthalb Jahren hätte ich mir mein heutiges Leben kaum vorstellen können.
Heute lebe ich mit einer Frau zusammen, die ich liebe und die mich liebt. Wir sind verlobt und wollen heiraten.
Und wenn ich auf den früheren Sascha zurückblicke, der bei konkreten Gelegenheiten immer wieder gekniffen hat, dann sehe ich durchaus eine Veränderung.
Ich bin nicht angstfrei geworden.
Ich bin kein Frauenheld geworden.
Ich hatte auch Glück.
Aber ich habe irgendwann angefangen, trotz meiner Angst zu handeln.
Und vielleicht ist das die einzige Botschaft, die ich hier wirklich mitgeben möchte:
Ihr wisst nicht, wie euer Leben in anderthalb oder zwei Jahren aussehen wird.
Mein Leben sah damals völlig anders aus.
Und heute sieht es so aus.
Manchmal verändert sich mehr, als man sich selbst vorstellen kann.
https://abtreff.de/viewtopic.php?t=30224
Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten
Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
-
Deja-vu
- Liebt es sich mitzuteilen
- Beiträge: 830
- Registriert: 05.08.2025, 17:20
- AB-Status: Hardcore AB
- Ich suche hier ...: nur Austausch.
- Wohnort: Berlin
Re: Ist es nur Glück?
Vielen Dank fürs Teilen deiner Geschichte und fürs Mut machen.
Man merkt, das Thema beschäftigt dich.
Also, was ich meine, wenn ich von Glück rede, ist zum Einen: Zur richtigen Zeit die passende Person zu treffen.
Zum anderen: Bessere Startbedingungen. Beispielsweise Resilienz, Willenskraft, keine psychischen und körperlichen Erkrankungen.
Auf ersteres kann man die Chancen erhöhen. Wenn nicht wiederum zweiteres im Weg steht.
Aber da spielt auch der Gedanke rein, dass ich aus vielen Gründen für eine Partnerschaft ungeeignet wäre. Es würde dem Gegenüber viel Toleranz und Genügsamkeit abverlangen. Und das kann man von niemandem erwarten. Deswegen mache ich vermutlich auch Rückzieher, sobald es konkret werden könnte. Ja, vor allem aus Angst nicht zu genügen und jemanden zu enttäuschen, sowie enttäuscht zu werden.
Hinzu kommen Erfahrungswerte, dass sobald ich mir mal etwas zutraue, es oft zu nichts führt.
Es kostet nur eine riesige Überwindung und eine Menge Energie.
(Das ist jetzt allgemein und nicht auf Partnersuche bezogen)
Ich glaube, es war vor allem das Auftreten.
Du hast dich wohler mit dir selbst und in deinem Körper gefühlt, und das vermutlich dann ausgestrahlt.
Damit wirkt man positiver auf andere Menschen.
Und das positive Feedback nährt wiederum das Selbstwertgefühl.
Nochmal Respekt dafür, dass du das geschafft hast!
Du sagst, deine jetzige Partnerin wohnte in Bremen. Du bist also zu ihr hingereist.
Wie weit war das von deinem Wohnort entfernt?
Ich bin zB nicht in der Lage, längere Strecken zu fahren. (Lustigerweise wohnen die meisten meiner neuen Kontakte ziemlich weit weg)
Die meisten "normalen" Freizeitaktivitäten kann ich darüberhinaus nicht ausüben.
Nicht einmal Treffen kann ich verbindlich zusagen - ich versuche das, aber oft bin ich dann einfach gesundheitlich nicht auf der Höhe und keine gute Gesellschaft für irgendwen.
Es sind einfach zu viele Sachen, die mir bereits den Alltag schon so massiv erschweren, dass für Partnersuche oder Beziehung eigentlich keine Kapazitäten bleiben.
Ein Aspekt vielleicht noch, der mir immer wieder begegnet:
Das würde ja bedeuten, man zwingt sich zu Dingen, die man eigentlich nicht tun möchte, oder dass man lieber was anderes machen würde.
Wenn da aber eine Person ist, mit der man am liebsten Zeit verbringt, dann ist das doch kein Verlust von Freiheit, sondern das Gegenteil.
Man möchte doch dann gar nichts anderes.
Oder sehe ich das zu naiv?
Sicher verändert sich das mit der Zeit, dann sollte man natürlich Kompromisse finden.
Wünsche euch beiden auf jeden Fall alles Gute für die gemeinsame Zukunft!
Man merkt, das Thema beschäftigt dich.
Also, was ich meine, wenn ich von Glück rede, ist zum Einen: Zur richtigen Zeit die passende Person zu treffen.
Zum anderen: Bessere Startbedingungen. Beispielsweise Resilienz, Willenskraft, keine psychischen und körperlichen Erkrankungen.
Auf ersteres kann man die Chancen erhöhen. Wenn nicht wiederum zweiteres im Weg steht.
Ist definitiv ein Thema bei mir. Gerade aktuell merke ich das.
Aber da spielt auch der Gedanke rein, dass ich aus vielen Gründen für eine Partnerschaft ungeeignet wäre. Es würde dem Gegenüber viel Toleranz und Genügsamkeit abverlangen. Und das kann man von niemandem erwarten. Deswegen mache ich vermutlich auch Rückzieher, sobald es konkret werden könnte. Ja, vor allem aus Angst nicht zu genügen und jemanden zu enttäuschen, sowie enttäuscht zu werden.
Hinzu kommen Erfahrungswerte, dass sobald ich mir mal etwas zutraue, es oft zu nichts führt.
Es kostet nur eine riesige Überwindung und eine Menge Energie.
(Das ist jetzt allgemein und nicht auf Partnersuche bezogen)
An dieser Frage beiße ich mir jeden Tag die Zähne aus. Es fühlt sich an wie ein Knäuel, das man nicht entwirren kann, weil man die losen Enden nicht findet..
Ich glaube, es war vor allem das Auftreten.
Du hast dich wohler mit dir selbst und in deinem Körper gefühlt, und das vermutlich dann ausgestrahlt.
Damit wirkt man positiver auf andere Menschen.
Und das positive Feedback nährt wiederum das Selbstwertgefühl.
Nochmal Respekt dafür, dass du das geschafft hast!
Du sagst, deine jetzige Partnerin wohnte in Bremen. Du bist also zu ihr hingereist.
Wie weit war das von deinem Wohnort entfernt?
Ich bin zB nicht in der Lage, längere Strecken zu fahren. (Lustigerweise wohnen die meisten meiner neuen Kontakte ziemlich weit weg)
Die meisten "normalen" Freizeitaktivitäten kann ich darüberhinaus nicht ausüben.
Nicht einmal Treffen kann ich verbindlich zusagen - ich versuche das, aber oft bin ich dann einfach gesundheitlich nicht auf der Höhe und keine gute Gesellschaft für irgendwen.
Es sind einfach zu viele Sachen, die mir bereits den Alltag schon so massiv erschweren, dass für Partnersuche oder Beziehung eigentlich keine Kapazitäten bleiben.
Ein Aspekt vielleicht noch, der mir immer wieder begegnet:
In meiner Vorstellung heißt Beziehung nicht, dass man seine Freiheit aufgeben muss.
Das würde ja bedeuten, man zwingt sich zu Dingen, die man eigentlich nicht tun möchte, oder dass man lieber was anderes machen würde.
Wenn da aber eine Person ist, mit der man am liebsten Zeit verbringt, dann ist das doch kein Verlust von Freiheit, sondern das Gegenteil.
Man möchte doch dann gar nichts anderes.
Oder sehe ich das zu naiv?
Sicher verändert sich das mit der Zeit, dann sollte man natürlich Kompromisse finden.
Wünsche euch beiden auf jeden Fall alles Gute für die gemeinsame Zukunft!
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sascha94
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Re: Ist es nur Glück?
Ja mein auftreten hat sich definitiv verändert und ich merke das jetzt auch nach einem Jahr Beziehung das ich nicht mehr der alte bin.
Ich bin aus Hannover, ist zwar auch im Norden aber trotzdem knapp 135 KL oder 1,5 Stunden Autofahrt.
Naja es heißt für mich in einer Beziehung schon das ich Rücksicht nehme auf meine Partnerin. Ich kann jetzt nicht mehr nach Lust und Laune beispielsweise ein Wochenende durch zocken wie ich es vielleicht früher mal getan hätte.
Ich bin aus Hannover, ist zwar auch im Norden aber trotzdem knapp 135 KL oder 1,5 Stunden Autofahrt.
Naja es heißt für mich in einer Beziehung schon das ich Rücksicht nehme auf meine Partnerin. Ich kann jetzt nicht mehr nach Lust und Laune beispielsweise ein Wochenende durch zocken wie ich es vielleicht früher mal getan hätte.
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Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten
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Re: Ist es nur Glück?
Zunächst einmal ein ganz herzliches Dankeschön für diesen Beitrag und meinen herzlichen Glückwunsch zu deiner Entwicklung!
Das zeigt, dass man sich manchmal trauen muss, auch wenn es schwer fällt. Aber es kann sich durchaus lohnen!
Und du hattest Glück. Wobei ich mal behaupten würde, dass die Wahrscheinlichkeit eine Partnerin zu finden wahrscheinlich höher ist, wie im Lotto zu gewinnen.
Ich wünsche euch beiden auf jeden Fall viel Glück und freue mich für euch, dass ihr euch gefunden habt.

Ja, diesen Wunsch habe ich auch. Klar, ich wünsche mir auch Sex, aber es geht eben um deutlich mehr. Einfach eine Frau, mit der man sein Leben teilen kann. Die für einen da ist und für die man da sein kann. Das muss ein wunderbares Gefühl sein.
Meine Hochachtung!Ich hatte Angst.
Aber ich habe es gemacht.
Wow, das muss ein wunderbares Gefühl sein.Heute ist mein Alltag völlig anders.
Ich wohne mit meiner Partnerin zusammen.
Wir planen Reisen.
Wir machen gemeinsam Urlaub.
Wir haben gemeinsame Zukunftspläne.
Wir haben natürlich auch Sex.
Ja, es klingt komisch. Aber wenn man bedenkt, dass du Jahrelang Single warst, dann ist das eigentlich ganz natürlich. Du lebst jetzt halt ein anderes, wahrscheinlich schöneres(?) Leben.Und trotzdem vermisse ich mein Singleleben manchmal
Das mag vielleicht komisch klingen.
Ich finde das zeigt halt sehr schön, dass beides seine Vor- und Nachteile hat.Ich konnte mein Wochenende komplett nach meinen Vorstellungen gestalten.
Niemand musste berücksichtigt werden.
Diese Freiheit fehlt mir manchmal.
Aber das bedeutet nicht, dass ich meine Beziehung weniger liebe.
Ich glaube, das ist einfach der Unterschied zwischen den beiden Lebensformen.
Klar, in einer Beziehung hat man weniger Freiheit in dem Sinne, dass man eben nicht mehr einfach machen kann, sondern sich absprechen muss. Oder besser gesagt: absprechen darf. Der Preis für diese Freiheit ist aber, dass man eben oft einsam ist. Wenn ich mich entscheiden könnte, würde ich gerne einen Teil dieser Freiheit aufgeben.Als Single hatte ich maximale Freiheit, aber eben auch häufig Einsamkeit.
Heute habe ich weniger völlige Freiheit, dafür jemanden, mit dem ich mein Leben teile.
Natürlich war es Glück! Aber du hast dem Glück eben auch eine Chance gegeben. Du hast etwas unternommen und hattest Glück, dass du die richtige gefunden hast. Ich finde, das kann man mit Lottospielen vergleichen. Wenn ich immer nur von den Millionen träume, aber nie einen Schein abgebe, dann wird es immer ein Traum bleiben. Gebe ich aber einen Lottoschein ab, dann könnte es mit ein bisschen Glück vielleicht tatsächlich was werden.War das alles nur Glück?
„Das war doch einfach Glück. Irgendwann stand halt die Richtige vor dir.“
Und du hattest Glück. Wobei ich mal behaupten würde, dass die Wahrscheinlichkeit eine Partnerin zu finden wahrscheinlich höher ist, wie im Lotto zu gewinnen.
Du hast etwas unternommen, hast dich selber verändert und hast dem Glück eine Chance gegeben. Das finde ich super. Es ist nämlich verdammt schwer, sich selber zu verändern. Toll, dass du es geschafft hast.Aber ich glaube nicht, dass Glück meine komplette Geschichte erklärt.
Es sind Beiträge bzw. Geschichten wie diese, die mich nicht verzweifeln lassen. Die mir Kraft und Hoffnung geben, vielleicht doch noch mit 40, bzw. bald 41, doch noch eine Freundin zu finden.Vor anderthalb Jahren hätte ich mir mein heutiges Leben kaum vorstellen können.
Heute lebe ich mit einer Frau zusammen, die ich liebe und die mich liebt. Wir sind verlobt und wollen heiraten.
Da kannst du auch richtig stolz drauf sein. Ich bemerke bei mir auch gewisse Veränderungen, die sich in den letzten Jahren ergeben haben. Während ich vor 4 oder 5 Jahren noch total unsicher Frauen gegenüber war, kann ich mich heute relativ locker mit ihnen unterhalten. Das gibt mir Hoffnung, dass ich es vielleicht irgendwann auch mal schaffe, den AB-Status abzulegen.Und wenn ich auf den früheren Sascha zurückblicke, der bei konkreten Gelegenheiten immer wieder gekniffen hat, dann sehe ich durchaus eine Veränderung.
Ich wünsche euch beiden auf jeden Fall viel Glück und freue mich für euch, dass ihr euch gefunden habt.
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
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Re: Ist es nur Glück?
Vielen Dank für deine wirklich lieben Worte!
Und vor allem freut es mich sehr, wenn dir meine Geschichte ein bisschen Hoffnung gibt. Genau das war eigentlich auch der Grund, warum ich sie hier überhaupt teilen wollte.
Ich finde deinen Vergleich mit dem Lottoschein tatsächlich ziemlich passend. Natürlich gehört Glück dazu – ich hätte Wiebke genauso gut nie kennenlernen können oder wir hätten uns treffen können und es hätte einfach nicht gepasst. Das kann man nicht erzwingen. Aber wenn man gar nichts unternimmt, kann das Glück eben auch nicht viel ausrichten.
Und genau deshalb würde ich auch nicht sagen, dass ich heute „alles richtig gemacht“ habe. Ich hatte vorher durchaus Gelegenheiten, aber ich habe sie teilweise aus Angst selbst kaputtgemacht. Bei Wiebke war es dann irgendwann einfach der Punkt, an dem ich mir gesagt habe: Ich habe Angst, aber ich fahre trotzdem hin. Mehr war es in dem Moment eigentlich gar nicht.
Was du über deine eigene Entwicklung schreibst, finde ich übrigens mindestens genauso interessant. Wenn du vor vier oder fünf Jahren noch total unsicher gegenüber Frauen warst und dich heute relativ locker mit ihnen unterhalten kannst, ist das bereits eine Veränderung. Vielleicht wäre dein heutiger Stand vor fünf Jahren für dein damaliges Ich ebenfalls kaum vorstellbar gewesen.
Und genau deshalb würde ich an deiner Stelle auch nicht unbedingt denken: „Ich bin jetzt 40 bzw. bald 41, also wird das nichts mehr.“ Ich kann dir natürlich nicht versprechen, dass du eine Partnerin finden wirst – das wäre unseriös. Aber meine eigene Geschichte hat mir gezeigt, wie wenig man manchmal weiß, was in den nächsten ein oder zwei Jahren passieren kann.
Vor anderthalb Jahren hätte ich mein heutiges Leben jedenfalls auch nicht für besonders wahrscheinlich gehalten. Heute wohne ich mit meiner Partnerin zusammen, wir sind verlobt und planen unsere Hochzeit. Das hätte ich damals wahrscheinlich für ziemlich unrealistisch gehalten.
Und ja, mein Singleleben vermisse ich tatsächlich manchmal ein bisschen. Wenn ich heute daran denke, dass ich früher einfach das ganze Wochenende Anno oder Hearts of Iron spielen konnte, wann ich wollte, muss ich schon manchmal schmunzeln.
Aber gleichzeitig ist es eben ein Tausch: Ich habe etwas Freiheit abgegeben und dafür etwas bekommen, was mir damals sehr gefehlt hat – jemanden, mit dem ich mein Leben teilen kann.
Deshalb wünsche ich dir wirklich, dass deine eigene Entwicklung weitergeht. Vielleicht sieht dein Leben in zwei Jahren genauso anders aus, wie meines heute im Vergleich zu damals. Und wenn nicht, heißt das natürlich auch nicht, dass die bisherigen Veränderungen umsonst waren.
Vielen Dank jedenfalls für deinen tollen Kommentar und deine Glückwünsche!
Ich drücke dir ebenfalls die Daumen. 
Ich finde deinen Vergleich mit dem Lottoschein tatsächlich ziemlich passend. Natürlich gehört Glück dazu – ich hätte Wiebke genauso gut nie kennenlernen können oder wir hätten uns treffen können und es hätte einfach nicht gepasst. Das kann man nicht erzwingen. Aber wenn man gar nichts unternimmt, kann das Glück eben auch nicht viel ausrichten.
Und genau deshalb würde ich auch nicht sagen, dass ich heute „alles richtig gemacht“ habe. Ich hatte vorher durchaus Gelegenheiten, aber ich habe sie teilweise aus Angst selbst kaputtgemacht. Bei Wiebke war es dann irgendwann einfach der Punkt, an dem ich mir gesagt habe: Ich habe Angst, aber ich fahre trotzdem hin. Mehr war es in dem Moment eigentlich gar nicht.
Was du über deine eigene Entwicklung schreibst, finde ich übrigens mindestens genauso interessant. Wenn du vor vier oder fünf Jahren noch total unsicher gegenüber Frauen warst und dich heute relativ locker mit ihnen unterhalten kannst, ist das bereits eine Veränderung. Vielleicht wäre dein heutiger Stand vor fünf Jahren für dein damaliges Ich ebenfalls kaum vorstellbar gewesen.
Und genau deshalb würde ich an deiner Stelle auch nicht unbedingt denken: „Ich bin jetzt 40 bzw. bald 41, also wird das nichts mehr.“ Ich kann dir natürlich nicht versprechen, dass du eine Partnerin finden wirst – das wäre unseriös. Aber meine eigene Geschichte hat mir gezeigt, wie wenig man manchmal weiß, was in den nächsten ein oder zwei Jahren passieren kann.
Vor anderthalb Jahren hätte ich mein heutiges Leben jedenfalls auch nicht für besonders wahrscheinlich gehalten. Heute wohne ich mit meiner Partnerin zusammen, wir sind verlobt und planen unsere Hochzeit. Das hätte ich damals wahrscheinlich für ziemlich unrealistisch gehalten.
Und ja, mein Singleleben vermisse ich tatsächlich manchmal ein bisschen. Wenn ich heute daran denke, dass ich früher einfach das ganze Wochenende Anno oder Hearts of Iron spielen konnte, wann ich wollte, muss ich schon manchmal schmunzeln.
Deshalb wünsche ich dir wirklich, dass deine eigene Entwicklung weitergeht. Vielleicht sieht dein Leben in zwei Jahren genauso anders aus, wie meines heute im Vergleich zu damals. Und wenn nicht, heißt das natürlich auch nicht, dass die bisherigen Veränderungen umsonst waren.
Vielen Dank jedenfalls für deinen tollen Kommentar und deine Glückwünsche!
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Re: Ist es nur Glück?
Der Text wäre viel glaubhafter, wäre er nicht mit KI geschrieben worden. Gleichzeitig betonst Du, Du wärst kein Frauenheld, willst keine Erfolgsgeschichte erzählen - und doch ist es eigentlich eine "Helden" - Geschichte, wo der scheinbare Underdog mit scheinbar viel Arbeit das scheinbar unmögliche schafft.
Am Ende ist es eben doch so wie "Ich möchte ja nicht angeben, Aber...."
Leider verkennst Du immer noch, das nicht jede*r AB übergewichtig ist. Nicht jede*r schüchtern ist. Auch ohne Frau alleine vereist und keine Probleme damit hat.
Bei Dir mögen es soziale Ängste gewesen sein, sowie Dein Aussehen - aber das sind sie nicht bei allen ABs der Grund. Es ist komplizierter - nicht immer ist der Grund, das man sich selbst im Weg steht. Ich war nie übergewichtig - trotzdem kein Erfolg. Meine ersten und einzigen Dates hatte ich mit 40+ - unsportlicher als vor 20 Jahren. Kein Mädchen wollte mich in der Schule küssen. Da war nur das eine Mädchen, das vor mir sich die Hose runterzog - Form des sexuellen Missbrauchs.
Gemobbt wurde ich bis zur 11. Klasse - nicht weil ich irgendwie Schuld daran hatte, sondern weil es A********** waren. Aber es prägt mich bis heute.
Am Ende lese ich als HC+AB dann doch heraus: "Ich habs geschafft! Und wenn Ihr es nicht schafft, liegts dann wohl an Euch!"
Es liest sich wie ein Projekt - was passiert mit Dir wenn es scheitert? Wenn sie wider Erwarten die Verlobung auflöst?
Am Ende ist es eben doch so wie "Ich möchte ja nicht angeben, Aber...."
Leider verkennst Du immer noch, das nicht jede*r AB übergewichtig ist. Nicht jede*r schüchtern ist. Auch ohne Frau alleine vereist und keine Probleme damit hat.
Bei Dir mögen es soziale Ängste gewesen sein, sowie Dein Aussehen - aber das sind sie nicht bei allen ABs der Grund. Es ist komplizierter - nicht immer ist der Grund, das man sich selbst im Weg steht. Ich war nie übergewichtig - trotzdem kein Erfolg. Meine ersten und einzigen Dates hatte ich mit 40+ - unsportlicher als vor 20 Jahren. Kein Mädchen wollte mich in der Schule küssen. Da war nur das eine Mädchen, das vor mir sich die Hose runterzog - Form des sexuellen Missbrauchs.
Gemobbt wurde ich bis zur 11. Klasse - nicht weil ich irgendwie Schuld daran hatte, sondern weil es A********** waren. Aber es prägt mich bis heute.
Am Ende lese ich als HC+AB dann doch heraus: "Ich habs geschafft! Und wenn Ihr es nicht schafft, liegts dann wohl an Euch!"
Es liest sich wie ein Projekt - was passiert mit Dir wenn es scheitert? Wenn sie wider Erwarten die Verlobung auflöst?
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Re: Ist es nur Glück?
Ich wollte nur einen Beitrag schreiben der dem einen oder anderen etwas Hoffnung bringt.
Dazu benutze ich auch KI, weils mir oft schwer fällt meine Gedanken in die richtigen Wort zu fassen. Es sind und bleiben trotzdem meine Gedanken und Erfahrungen, wenn ich diese Möglichkeit beruflich nutze wieso nicht auch Privat.
Zum letzten Absatz. Das wird nicht passieren und ich weigere mich auch in solchen Szenarien zu denken. Ich bin ein grundlegend Positiv denkender Mensch und eine von Liebe erfüllte Lebenslange Partnerschaft als Projekt zu bezeichnen liegt mir mehr als Fern. Als wenn man sowas am Reißbrett planen könnte. Aber egal was die Zukunft bringt, ich durfte/darf erfahren wie es ist jemanden bedingungslos zu lieben und geliebt zu werden und das kann mir keiner mehr nehmen.
Ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung Menschen, die in einer ähnlichen Lage sind wie ich es war, mit meinen Erfahrungen und meiner Geschichte einen Silberstreif zu geben oder zu motivieren einen entscheidenden Schritt mehr zu tun. Mit vielen Beiträgen konnte Ich mich im Nachhinein identifizieren. Der Gedanke war wohl falsch. Jedenfalls habe ich nicht den Eindruck dass an derartigen Hilfeversuchen großes Interesse besteht, deshalb schaue ich hier auch nicht mehr rein.
Falls es jemanden geholfen hat freut es mich und ich wünsche alles gute
Dazu benutze ich auch KI, weils mir oft schwer fällt meine Gedanken in die richtigen Wort zu fassen. Es sind und bleiben trotzdem meine Gedanken und Erfahrungen, wenn ich diese Möglichkeit beruflich nutze wieso nicht auch Privat.
Zum letzten Absatz. Das wird nicht passieren und ich weigere mich auch in solchen Szenarien zu denken. Ich bin ein grundlegend Positiv denkender Mensch und eine von Liebe erfüllte Lebenslange Partnerschaft als Projekt zu bezeichnen liegt mir mehr als Fern. Als wenn man sowas am Reißbrett planen könnte. Aber egal was die Zukunft bringt, ich durfte/darf erfahren wie es ist jemanden bedingungslos zu lieben und geliebt zu werden und das kann mir keiner mehr nehmen.
Ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung Menschen, die in einer ähnlichen Lage sind wie ich es war, mit meinen Erfahrungen und meiner Geschichte einen Silberstreif zu geben oder zu motivieren einen entscheidenden Schritt mehr zu tun. Mit vielen Beiträgen konnte Ich mich im Nachhinein identifizieren. Der Gedanke war wohl falsch. Jedenfalls habe ich nicht den Eindruck dass an derartigen Hilfeversuchen großes Interesse besteht, deshalb schaue ich hier auch nicht mehr rein.
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Zuletzt geändert von sascha94 am 08.08.2026, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist es nur Glück?
An mir hat noch nie eine Frau wirkliches romantisches Interesse gehabt. Weder früher als Nerd in der Schule, danach als dicker Gamer Couchpotato, noch dann in meinen Mid20ern wo ich viel Sport getrieben habe und auch an meinem Selbstbewusstsein gearbeitet habe.
Frauen mit denen ich mich gut verstanden habe, waren in dem Augenblick weg wo Sie mein romantisches Interesse bemerkt haben.
Eine Frau konnte ich mal so überumpeln dass Sie zumindest mit mir ein paar mal ins Bett gegangen ist. Das war aber auch nur weil Sie gerade aus ner hässlichen Trennung kam und einfach jemanden brauchte der sich nicht wie Arschloch verhält.
Ich hab Sie mal gefragt ob Sie mich überhaupt attraktiv fand, das hat sie ehrlicherweise verneint, es war nur ihrer Situation (Liebeskummer/Einsamkeit) dass Sie sich überhaupt auf ein Date mit mir eingelassen hat. Ich war auch ziemlich hartnäckig beim anbaggern, da ich gemerkt habe das Sie nicht sofort das weite gesucht hat.
Nach ihr (das war 2010) lief nie wieder was mit einer Frau.
Im RL danach nur Enttäuschungen gab nichtmal minimales Interesse, also auch kein Date.
OD war auch nix, ganz wenig treffen. Kein zweites Date... hat ehrlicherweise auch nie wirklich gepasst, auch für mich nicht. Es macht auch keinen Spass wenn es nicht mal zu Matches oder Chats kommt.
Bin zur Zeit bei Gleichklang angemeldet, ist nicht wirklich passend für mich, finde wenig interessante Frauen.. ob wohl ich das Konzept der Plattform ganz gut finde. Hab 5-6 Frauen angeschrieben... hat keine geantwortet.. mich hat auch keine angeschrieben bisher.
So mit Anfang 30 hab ich das Thema große Liebe/Beziehung eigentlich begraben, auch um mit der Enttäuschung umzugehen.
Sport und Selbstbewusstsein trainieren ist immer gut...das hat mir im Hobby, Privat und Beruf wirklich geholfen. Auf der romantischen Ebene wie gesagt garnicht.
Beruf, finanziell, Hobby ect läuft bei mir echt gut. Im zwischenmenschlichen garnichts.
Habe auch keine engen Freunde z.b. .. eine letzte gute Freundin hat vor 3 Jahren auch den Kontakt zu mir abgebrochen, ich weiss nicht warum.... ich denke ihre neue Lebensgefährtin mochte mich nicht.
Ein andere Freundschaft ist dann vor Gericht geendet,auch wegen der Lebensgefährtin von meinem damaligen Kumpel.
Ich hab daher auch viel Vertrauen in andere Menschen verloren, dass sich mittlerweile eine Partnerin wahrscheinlich mein Vertrauen erarbeiten müsste... ich brauche sicher einige Zeit um aufzutauen in der Hinsicht.
Natürlich völlig illusorisch wenn ich an meine bisherigen Erfahrungen denke.
Frauen mit denen ich mich gut verstanden habe, waren in dem Augenblick weg wo Sie mein romantisches Interesse bemerkt haben.
Eine Frau konnte ich mal so überumpeln dass Sie zumindest mit mir ein paar mal ins Bett gegangen ist. Das war aber auch nur weil Sie gerade aus ner hässlichen Trennung kam und einfach jemanden brauchte der sich nicht wie Arschloch verhält.
Ich hab Sie mal gefragt ob Sie mich überhaupt attraktiv fand, das hat sie ehrlicherweise verneint, es war nur ihrer Situation (Liebeskummer/Einsamkeit) dass Sie sich überhaupt auf ein Date mit mir eingelassen hat. Ich war auch ziemlich hartnäckig beim anbaggern, da ich gemerkt habe das Sie nicht sofort das weite gesucht hat.
Nach ihr (das war 2010) lief nie wieder was mit einer Frau.
Im RL danach nur Enttäuschungen gab nichtmal minimales Interesse, also auch kein Date.
OD war auch nix, ganz wenig treffen. Kein zweites Date... hat ehrlicherweise auch nie wirklich gepasst, auch für mich nicht. Es macht auch keinen Spass wenn es nicht mal zu Matches oder Chats kommt.
Bin zur Zeit bei Gleichklang angemeldet, ist nicht wirklich passend für mich, finde wenig interessante Frauen.. ob wohl ich das Konzept der Plattform ganz gut finde. Hab 5-6 Frauen angeschrieben... hat keine geantwortet.. mich hat auch keine angeschrieben bisher.
So mit Anfang 30 hab ich das Thema große Liebe/Beziehung eigentlich begraben, auch um mit der Enttäuschung umzugehen.
Sport und Selbstbewusstsein trainieren ist immer gut...das hat mir im Hobby, Privat und Beruf wirklich geholfen. Auf der romantischen Ebene wie gesagt garnicht.
Beruf, finanziell, Hobby ect läuft bei mir echt gut. Im zwischenmenschlichen garnichts.
Habe auch keine engen Freunde z.b. .. eine letzte gute Freundin hat vor 3 Jahren auch den Kontakt zu mir abgebrochen, ich weiss nicht warum.... ich denke ihre neue Lebensgefährtin mochte mich nicht.
Ein andere Freundschaft ist dann vor Gericht geendet,auch wegen der Lebensgefährtin von meinem damaligen Kumpel.
Ich hab daher auch viel Vertrauen in andere Menschen verloren, dass sich mittlerweile eine Partnerin wahrscheinlich mein Vertrauen erarbeiten müsste... ich brauche sicher einige Zeit um aufzutauen in der Hinsicht.
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Re: Ist es nur Glück?
Woran hast du das erkannt? Ich hätte es nicht gemerkt.
Naja, das Gewicht oder Schüchternheit waren ja nur Beispiele.
Er hatte ja geschrieben
Rücksicht bedeutet ja, dass man seine eigenen Wünsche der anderen Person zuliebe auch mal hinten anstellt. In der Anfangsphase einer Beziehung stelle ich mir allerdings vor, dass die Bedürfnisse beider - nämlich viel Zeit gemeinsam zu verbringen - ähnlich sind.
(Das Wie ist dann eine andere Frage)
Also dass man beispielsweise das Zocken erst mal gar nicht vermisst. Später im Alltag mag es anders aussehen.
Ich denke schon, dass deine Geschichte einige motivieren kann. Also war der Gedanke sicher nicht falsch.
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Re: Ist es nur Glück?
Danke für den Beitrag, das bestätigt ja nur was ich sage, dass jeder AB seine eigenen Probleme hat und es leider keine Allgemeingültige Formel gibt wie man diesen Zustand beenden kann.
Du bist zum Beispiel in einem Punkt weiter gewesen als ich es war. Auch wenn sie im Nachhinein nicht auf dich Stand hast du es geschafft, dass eine Frau mit dir Sex hatte, freiwillig unterm Strich hat sie ja niemand dazu gezwungen und das ist etwas was mir bis letztes Jahr überhaupt noch nicht gelungen war.
Was du über deine beruflichen, finanziellen und privaten Bereiche schreibst, zeigt mir jedenfalls nicht, dass du grundsätzlich unfähig bist, Beziehungen aufzubauen. Im Gegenteil – du scheinst durchaus Dinge in deinem Leben auf die Reihe zu bekommen. Warum es romantisch bisher nicht funktioniert hat, kann ich aus einem Forenbeitrag natürlich nicht beurteilen.
Ich würde an deiner Stelle die Flinte noch nichts ins Korn werfen, wir sind ja wenn du Anfang 30 bist in einem Alter, es kann sich so schnell etwas ändern und das war eins der Dinge die ich mit meinem Beitrag sagen wollte. Vor 1,5 Jahre war ich auch nahe an der Hoffnungslosigkeit und doch hat sich das Blatt gewendet.
Ich kann natürlich nicht versprechen, dass du demnächst eine Frau kennenlernen wirst.
Aus meiner Geschichte kann ich nur sagen dass der Zustand sich jederzeit ändern kann wenn man beharrlich den Glauben daran nicht verliert.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg
Zuletzt geändert von Kolinatan am 09.08.2026, 09:43, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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https://abtreff.de/viewtopic.php?t=30224
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Januar
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Re: Ist es nur Glück?
Wie alt warst Du ungefähr als das AB-Sein beendet wurde? (20er, 30er, 40er ...)? Wenn die Zahl hinter dem Nick auf das Geburtsjahr hindeutet, dann also spätestens in den 30ern. Wo ja noch Hoffnung besteht.
Ich vermute es ist so eine Sache mit den "notwendigen" und "hinreichenden" Bedingungen.
Bei Dir war es vielleicht Gewicht, Frisur und Kleidung, die die kritischen zu ändernden Merkmale waren.
Und wenn wenn insgesamt noch anderes positive dazukommt, "vergibt" Dir die Frau auch manch negatives.
In verschiedenen Lebensphasen kann man vielleicht mit unterschiedlichen Dingen zu kämpfen haben.
Beispiel: In den 20ern ist vielleicht Gewicht und Körperbau akzeptabel, aber es mangelt an Geld und Lebenserfahrung.
In den 30ern hat man vielleicht ein bisschen normalen Wohlstand akkumuliert, aber auch einen Wohlstandsbauch und irgendwelche ererbten gesundheitlichen Dispositionen machen sich negativ bemerkbar. Und in den 40ern schlägt das Alter durch.
Auch in den Lebensphasen sind die Anforderungen unterschiedlich gewichtet.
In der Jugend wird viel "verziehen", da ist experimentieren erlaubt und notwendig, weil anders kommt es nicht zu "sexuellen" oder Beziehungs-Erfahrungen. Daher ist diese Phase so wichtig. In späteren Phasen wird mehr vorausgesetzt, dass man Erfahrungen hatte.
Aber ich schließe bei Dir natürlich auch kein Wunder oder großes Glück aus.
Zuletzt geändert von Januar am 09.08.2026, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist es nur Glück?
Doch Sascha, das Interesse besteht durchaus! Wie schon erwähnt freue ich mich immer über positive Beiträge, da sie mir Hoffnung geben es auch irgendwann mal zu schaffen.
Was auffällt hier im Forum ist, dass es bei solchen Erfolgsgeschichten auch immer skeptische , negative Antworten gibt. Ich denke, dass es daran liegt, dass man als AB sehr unter seinem AB-tum leidet und es dann der ein oder andere vielleicht nicht ertragen kann, wenn es dann doch mal jemand schafft. Ich freue mich für Leute wie dich, wenn sie es schaffen. Aber ich kann auch verstehen, wenn es manch einem hier im Forum weh tut sowas zu lesen, weil sie selber eben noch nicht so weit sind.
Ja, mir hat deine Geschichte geholfen. Ich freue mich für euch und mir persönlich hat sie Kraft und Zuversicht gegeben.Falls es jemanden geholfen hat freut es mich und ich wünsche alles gute
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Re: Ist es nur Glück?
Tatsächlich habe ich sie mit 30 Jahren kennen gelernt, an meinem 31. habe ich sie meiner Familie vorgestellt.
Den Wohlstandsbauch (5Kilo) habe ich erst mit ihr gekriegt
Freut mich wenns dir hilft
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Re: Ist es nur Glück?
Was allerdings nur dann zum Problem wird, wenn das "Beuteschema" nicht ebenfalls altert. Was bei einigen ABs aufgrund der fehlenden praktischen Erfahrung, dass ältere Frauen auch ganz nett anzufühlen sind, leider nicht selten vorkommt.
Du suchst doch, wenn ich mich richtig erinnere, sowieso keine Beziehung, also sollte die fehlende Beziehungserfahrung keine Rolle spielen. Und wegen der Sexerfahrung: die meisten Frauen wissen, dass es nicht darauf ankommt, wie viel Sex ein Mann schon hatte, sondern darauf, dass er bereit ist, sich auf genau sie einzustellen, herauszufinden, was beiden (also auch ihr!) gefällt, ein bisschen experimentieren mag, Probleme (von A wie ausbleibende Erektion bis Z wie zusammenbrechender Lattenrost) nicht tragisch nimmt sondern versucht, eine Lösung zu finden, und versteht, dass ein gutes Vorspiel weit vor der Bettkante beginnt und keinen Körperkontakt erfordert. Und ich denke, das ist auch ohne Sexerfahrung hinzukriegen.In der Jugend wird viel "verziehen", da ist experimentieren erlaubt und notwendig, weil anders kommt es nicht zu "sexuellen" oder Beziehungs-Erfahrungen. Daher ist diese Phase so wichtig. In späteren Phasen wird mehr vorausgesetzt, dass man Erfahrungen hatte.
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Re: Ist es nur Glück?
Das stimmt, eine Frau richtig in Stimmung zu bringen erfordert definitiv etwas Vorbereitung und Übung 
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Re: Ist es nur Glück?
Aber besagte Übung findet am besten mit der Frau statt, die man gerade datet. Erfahrungen mit anderen Frauen helfen nur wenig - was bei einer funktioniert hat, kann bei der nächsten völlig wirkungslos sein. Und als AB vermeidet man wenigstens den Fehler zu denken, dass die bei der Ex bewährte Methode absolut perfekt ist und es daher keinerlei Anpassungen bedarf ... Und natürlich wird man nie vorwurfsvoll sagen "Wie kann Dir das nicht gefallen, meine Ex stand da total drauf"
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Re: Ist es nur Glück?
Naja, es ist ja so: Als AB hat man es ja verpasst im Teeniealter mit einer gleichaltrigen "rumzumachen". Auch Mädchen bzw. Frauen in den 20ern hat man schon verpasst. Ich halte es für ganz natürlich, dass man manchmal sehnsüchtig diesen Mädchen bzw. Frauen hinterher guckt. Man ist sich halt bewusst, dass man etwas im Leben verpasst hat.
Aber du hast absolut Recht! Es gibt auch in den 30ern und 40ern viele tolle Frauen. Und seien wir mal ehrlich: Ich bin jetzt 40, bald 41. Will ich da wirklich eine Freundin, die 18, 19 oder Anfang 20 ist? Ehrlich gesagt nein. Ich fände es jedenfalls komisch als "alter Knacker" eine Freundin an meiner Seite zu haben, die 20 Jahre jünger ist wie ich.
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
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Vogel
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Re: Ist es nur Glück?
Ich bin seit 2009 mit Pausen hier im Forum unterwegs, und ich kann gar nicht mehr zählen, wieviel Menschen sich hier angemeldet hatten, nur um uns armen ABs zu helfen, weil wir ja ohne deren "Tritt in den Arsch" für immer ABs bleiben würden. Der Gedanke dahinter ist sicherlich gut gemeint. Es ist menschlich und sozial, das man seinen Leidensgenossen helfen möchte. Die Ausführung dagegen war aber meist halt nicht so gelungen.sascha94 hat geschrieben: ↑08.08.2026, 17:57 Ich wollte nur einen Beitrag schreiben der dem einen oder anderen etwas Hoffnung bringt.
[...]
Zum letzten Absatz. Das wird nicht passieren und ich weigere mich auch in solchen Szenarien zu denken. [.... ] ich durfte/darf erfahren wie es ist jemanden bedingungslos zu lieben und geliebt zu werden und das kann mir keiner mehr nehmen.
Ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung Menschen, die in einer ähnlichen Lage sind wie ich es war, mit meinen Erfahrungen und meiner Geschichte einen Silberstreif zu geben oder zu motivieren einen entscheidenden Schritt mehr zu tun. Mit vielen Beiträgen konnte Ich mich im Nachhinein identifizieren. Der Gedanke war wohl falsch. Jedenfalls habe ich nicht den Eindruck dass an derartigen Hilfeversuchen großes Interesse besteht, deshalb schaue ich hier auch nicht mehr rein.
Dabei gibt bzw. gab es hier im Forum genügend Beispiele von Erfolgsgeschichten, sogar einen eigenen Thread gab bzw. gibt es. Und darunter ABs, die weitaus weniger Startchancen hatten, oder wo man dachte, der/ die schafft es eh nie - NBCU fällt mir dazu ein.
Das Gefühl, bedingungslos geliebt worden zu sein - das ist sicherlich ein schönes Gefühl, auch wenn eigentlich dem widerspricht, was Du berichtet hast dafür getan zu haben - das keiner einem nehmen. Aber es kann passieren, das die ach so tolle feste Liebe doch plötzlich zerbricht. Ich habs oft genug von aussen beobachten dürfen, und jedes Mal war es für die Personen eine riesige Katastrophe, fast schon traumatisierend. Einer radikalisierte sich rechtsradikal, ein anderer brachte sich und meine Kollegin um...
Vielleicht ist das Gute als AB, das man weiss, das eine liebende Person ein Geschenk ist, gelernt hat, das es kein Anrecht auf diese oder andere Personen gibt und gelernt hat mit sich alleine zurecht zu kommen, alleine zu verreisen und nicht abhängig von anderen zu sein.
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Re: Ist es nur Glück?
Hallo Tania,
Nun kann man sagen, "im Sturm ist jeder Hafen recht". Ist aber auch nicht so. Ich hab mir Casual Dating Seiten angesehen und in meinem Alter ist die Aussicht 0. Egal, wie viel Abstriche ich machen würde. Allerdings ist es auch umgekehrt so. Wenn man viel Glück hat, dann bemüht sich die Frau bei Anfragen, den "Nein, Danke" Knopf zu drücken. In praktisch allen andern Fällen tut sie nicht mal das.
Allerdings gibt es noch andere Formen des Kennenlernens, über Freizeit-Aktivitäten, über Bekanntennetzwerk etc.
Dating-Seiten sind für Männer über einem bestimmten Alter Scam. Aus verschiedenen Gründen. Ist hier nicht das Thema und ich würde die Details nur ungern in öffentlichem Chat besprechen.
Und dass bei Sex auch Beziehungsfähigkeit vorausgesetzt wird, auch wenn beide nicht auf Suche nach Beziehung sind, ist nicht selten. Zumindest bei den Online Plattformen.
Es kann sein, dass es in "freier Wildbahn" alles mögliche an Wundern und unbekannten Konstellationen gibt, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. In der "konstruierten" Welt des Online Datings und im institutionalisierten und politisierten gesellschaftlichen Leben haben sich aber anscheinend ein paar Gesetzmäßigkeiten und Regeln etabliert, die für alte männliche ABs (wahrscheinlich auch für junge) das Leben schwer machen.
Deine Erfahrungen mögen komplett andere sein und die meinigen maximal kontrastieren.
Du kannst sagen, ich hätte mir nicht genug Mühe gegeben oder besonders viel Pech gehabt.
Aber meine Sicht ist, dass es eben auch so etwas, wie ein "cock blocking" Feature im Sozialleben gibt, dass es für männliche heterosexuelle Singles maximal erschweren soll, Sex zu haben.
Das "Beuteschema" altert bei "Anfängern" nicht sehr gut mit. Bei Männern tendenziell nicht und bei Frauen im Casual-Dating (also wenn es um Sex geht) auch nicht. Biologie ist kein Freund hohen Alters. Auch und insbesondere bei Sex wird Erfahrung bei Männern vorausgesetzt. Wenn es um Beziehungen geht, kann das manchmal anders sein, bei Frauen.
Nun kann man sagen, "im Sturm ist jeder Hafen recht". Ist aber auch nicht so. Ich hab mir Casual Dating Seiten angesehen und in meinem Alter ist die Aussicht 0. Egal, wie viel Abstriche ich machen würde. Allerdings ist es auch umgekehrt so. Wenn man viel Glück hat, dann bemüht sich die Frau bei Anfragen, den "Nein, Danke" Knopf zu drücken. In praktisch allen andern Fällen tut sie nicht mal das.
Allerdings gibt es noch andere Formen des Kennenlernens, über Freizeit-Aktivitäten, über Bekanntennetzwerk etc.
Dating-Seiten sind für Männer über einem bestimmten Alter Scam. Aus verschiedenen Gründen. Ist hier nicht das Thema und ich würde die Details nur ungern in öffentlichem Chat besprechen.
Das mag sein, dass man sich als Paar sexuell noch aus-kalibrieren muss. Doch damit es überhaupt dazu kommt, sind eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen. Und eine dieser Voraussetzung ist, bereits Erfahrungen zu haben.Tania hat geschrieben: ↑09.08.2026, 13:04Du suchst doch, wenn ich mich richtig erinnere, sowieso keine Beziehung, also sollte die fehlende Beziehungserfahrung keine Rolle spielen. Und wegen der Sexerfahrung: die meisten Frauen wissen, dass es nicht darauf ankommt, wie viel Sex ein Mann schon hatte, sondern darauf, dass er bereit ist, sich auf genau sie einzustellen, herauszufinden, was beiden (also auch ihr!) gefällt, ein bisschen experimentieren mag, Probleme (von A wie ausbleibende Erektion bis Z wie zusammenbrechender Lattenrost) nicht tragisch nimmt sondern versucht, eine Lösung zu finden, und versteht, dass ein gutes Vorspiel weit vor der Bettkante beginnt und keinen Körperkontakt erfordert. Und ich denke, das ist auch ohne Sexerfahrung hinzukriegen.In der Jugend wird viel "verziehen", da ist experimentieren erlaubt und notwendig, weil anders kommt es nicht zu "sexuellen" oder Beziehungs-Erfahrungen. Daher ist diese Phase so wichtig. In späteren Phasen wird mehr vorausgesetzt, dass man Erfahrungen hatte.
Und dass bei Sex auch Beziehungsfähigkeit vorausgesetzt wird, auch wenn beide nicht auf Suche nach Beziehung sind, ist nicht selten. Zumindest bei den Online Plattformen.
Es kann sein, dass es in "freier Wildbahn" alles mögliche an Wundern und unbekannten Konstellationen gibt, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. In der "konstruierten" Welt des Online Datings und im institutionalisierten und politisierten gesellschaftlichen Leben haben sich aber anscheinend ein paar Gesetzmäßigkeiten und Regeln etabliert, die für alte männliche ABs (wahrscheinlich auch für junge) das Leben schwer machen.
Deine Erfahrungen mögen komplett andere sein und die meinigen maximal kontrastieren.
Du kannst sagen, ich hätte mir nicht genug Mühe gegeben oder besonders viel Pech gehabt.
Aber meine Sicht ist, dass es eben auch so etwas, wie ein "cock blocking" Feature im Sozialleben gibt, dass es für männliche heterosexuelle Singles maximal erschweren soll, Sex zu haben.
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Re: Ist es nur Glück?
Ein paar Dinge gibts aber glaube ich, die universell gelten. Komplimente in die Richtung, wie ich sie finde und was genau mich an an ihr reizt, ich glaube da reagieren 99,99% der Frauen Positiv draufTania hat geschrieben: ↑09.08.2026, 16:43Aber besagte Übung findet am besten mit der Frau statt, die man gerade datet. Erfahrungen mit anderen Frauen helfen nur wenig - was bei einer funktioniert hat, kann bei der nächsten völlig wirkungslos sein. Und als AB vermeidet man wenigstens den Fehler zu denken, dass die bei der Ex bewährte Methode absolut perfekt ist und es daher keinerlei Anpassungen bedarf ... Und natürlich wird man nie vorwurfsvoll sagen "Wie kann Dir das nicht gefallen, meine Ex stand da total drauf"![]()
Also mag sein dass man in der Jugend was verpasst hat. Ich fand aber immer wichtig dass meine Partnerin in ungefähr der gleichen Lebensphase ist wie ich, das heißt maximal 5 Jahre drüber oder darunter. Auch wenn ich eine beispielsweise jüngere haben könnte ist mir da die Entwicklung einfach zu weit auseinander.
https://abtreff.de/viewtopic.php?t=30224
Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten
Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten