Hallo
Ich frage mich ob ihr momentan lokal bei Euch beobachten könnt dass sich die Job-Situation verschlechtert, vielleicht die Umstände am Arbeitsplatz aber auch das lokale Job-Angebot.
Gibt es überall (mit pendelbarem Aufwand) berufliche Möglichkeiten in renommierten Unternehmen? Oder wie geht ihr damit um? Umzug, Verzicht, Remote Office?
Job-Chancen
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Desiised
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Re: Job-Chancen
Hängt immer vom der Branche ab - aber bei mir im Job ist es aktuell so: unsere Klientenzahl steigt, die Zahl der Mitarbeiter weniger. Ungünstige Umstrukturierungen - oder anders gesagt: Verschlimmbesserungen - sorgen dafür, das gute Mitarbeiter bei uns wieder gehen. Auch bei anderen Trägern/ Firmen sieht es ähnlich aus - es gibt einen Mangel an Kräften auf den Markt, man versucht sich daher gegenseitig Mitarbeiter abzuwerben.
Pendelbar ist es aber nicht immer, gerade hier im Grossraum Stuttgart eine einzige Katastrophe.
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Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
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Re: Job-Chancen
Darf ich fragen in welcher Branche Du bist?Vogel hat geschrieben: ↑26.11.2025, 20:54 Hängt immer vom der Branche ab - aber bei mir im Job ist es aktuell so: unsere Klientenzahl steigt, die Zahl der Mitarbeiter weniger. Ungünstige Umstrukturierungen - oder anders gesagt: Verschlimmbesserungen - sorgen dafür, das gute Mitarbeiter bei uns wieder gehen. Auch bei anderen Trägern/ Firmen sieht es ähnlich aus - es gibt einen Mangel an Kräften auf den Markt, man versucht sich daher gegenseitig Mitarbeiter abzuwerben.
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Re: Job-Chancen
Pflege und Gesundheitswesen, im Ausbildungsbereich.
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Re: Job-Chancen
Ich würde auch sagen, hängt von der Branche ab. Grundsätzlich ist für mich das Jobangebot besser, als z.B. vor zwanzig Jahren. Das jetzt die Boomer Jahrgänge anfangen in Rente zu gehen, gefolgt von den geburtenstärksten Jahrgängen in den nächsten Jahren macht sich bemerkbar.
Da ich alleinstehend bin, wie sollte es bei einem AB auch schon anders sein, war und ist Umzug grundsätzlich nie ausgeschlossen, bzw. habe das schon zwei mal gemacht.
Da ich alleinstehend bin, wie sollte es bei einem AB auch schon anders sein, war und ist Umzug grundsätzlich nie ausgeschlossen, bzw. habe das schon zwei mal gemacht.
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!
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Re: Job-Chancen
Meine Jobchancen sinken ganz klar und auch bei meinem aktuellen Arbeitgeber wird sich meine Anstellung verschlechtern.
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(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)
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Re: Job-Chancen
Auf starke Weise ja. Die Automobilbranche organisiert nun Massenentlassungen. Ich frage mich, was in Zukunft folgen wird.Desiised hat geschrieben: ↑26.11.2025, 20:43 Hallo
Ich frage mich ob ihr momentan lokal bei Euch beobachten könnt dass sich die Job-Situation verschlechtert, vielleicht die Umstände am Arbeitsplatz aber auch das lokale Job-Angebot.
Gibt es überall (mit pendelbarem Aufwand) berufliche Möglichkeiten in renommierten Unternehmen? Oder wie geht ihr damit um? Umzug, Verzicht, Remote Office?
Wir sind konfrontiert mit einer Wirtschaft, die sich – gerade was das Ingenieurwesen angeht – geirrt und damit die falschen Strategien entwickelt hat. Mit einer Politik der Ignoranz, die es zulässt, dass eine blaue, bucklige Brotspinne wie die AfD auf der Lauer ist. Und mit einer Presse, die sich eher mit der Thematik der universellen Kloschüssel auseinandersetzt als mit der Sozialisierung der Produktionsmittel.
Wir sind verloren – in der BRD und in BW. Wie seht ihr das?
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Re: Job-Chancen
Diskussionen die zu sehr ins politische Abdriften, werden in dem Forum, soweit mir bekannt ist, durch die Moderation beendet.Hannibal hat geschrieben: ↑13.07.2026, 19:31
[...] Die Automobilbranche organisiert nun Massenentlassungen. Ich frage mich, was in Zukunft folgen wird.
Wir sind konfrontiert mit einer Wirtschaft, die sich – gerade was das Ingenieurwesen angeht – geirrt und damit die falschen Strategien entwickelt hat. Mit einer Politik der Ignoranz, die es zulässt, dass eine blaue, bucklige Brotspinne wie die AfD auf der Lauer ist. Und mit einer Presse, die sich eher mit der Thematik der universellen Kloschüssel auseinandersetzt als mit der Sozialisierung der Produktionsmittel.
Wir sind verloren – in der BRD und in BW. Wie seht ihr das?
Verloren fühlen würde ich mich in einem Drittweltland .. Wir sind aber noch lange vom Hunger entfernt.
Aber ja, die ganz ganz fetten Jahre, so bis 2020, sind wohl vorbei.
Was ich jedoch sagen will ist, dass Deutschland insgesamt eben eine sehr große Fallhöhe hat.
Und noch sieht es eben so aus:
Arbeitslosenquote ist vergleichsweise (Vergleich mit USA und EU Ländern) niedrig bei vergleichsweise hohen Lohnniveau.
Deswegen halte ich von Fatalismus wenig. Auch der füttert Brotspinnen.
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Wusel
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Re: Job-Chancen
Ich arbeite, grob gehalten, im Bereich Pflege und Sozialen.Desiised hat geschrieben: ↑26.11.2025, 20:43 Hallo
Ich frage mich ob ihr momentan lokal bei Euch beobachten könnt dass sich die Job-Situation verschlechtert, vielleicht die Umstände am Arbeitsplatz aber auch das lokale Job-Angebot.
Gibt es überall (mit pendelbarem Aufwand) berufliche Möglichkeiten in renommierten Unternehmen? Oder wie geht ihr damit um? Umzug, Verzicht, Remote Office?
Arbeit gibt es da genug und Jobauswahl gibt es da sehr ausreichend.
Verschlechtern kann sich da natürlich dennoch einiges, wenn da demnächst der Rotstift durch die Gesetzgebung angesetzt wird.
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Daniog
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Re: Job-Chancen
da ich mein eigener Herr bin, kann ich mal aus der anderen Seite berichten.
Ich benötige Personal, aber ich kann keine ausgemusterte Mitarbeiter von den Großkonzernen gebrauchen. Keiner von denen hält die Arbeitsbelastung bei mir durch. Bezahlen tue ich ähnlich. Aber bei mir muss man acht Stunden selbstständig denkend arbeiten. Leider werden solche Kräfte nicht freigesetzt.
Ich benötige Personal, aber ich kann keine ausgemusterte Mitarbeiter von den Großkonzernen gebrauchen. Keiner von denen hält die Arbeitsbelastung bei mir durch. Bezahlen tue ich ähnlich. Aber bei mir muss man acht Stunden selbstständig denkend arbeiten. Leider werden solche Kräfte nicht freigesetzt.
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Seb-X
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Re: Job-Chancen
Eine Diskussion über Jobchancen, die in vielen Branchen schlechter werden, ohne die politischen Rahmenbedingungen, die diese Verschlechterung mitverursacht haben, zu berücksichtigen, ist sinnlos. Klar ist: je weniger Industrie, desto weniger Wohlstand in der Breite. Zeitversetzt erwischt es dann auch andere Branchen. Pflege z.B. hat dann auch keine Zukunft, denn egal wie groß der Bedarf ist, ohne Geld geht nix. Der öffentliche Sektor wird dann auch leiden inkl. Bildung von KiTa bis Hochschule.
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(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)
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