War auch nie der Kritikpunkt.
Ist es nur Glück?
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Re: Ist es nur Glück?
Wenn die Inhalte ausgehen, geht’s eben um den Tonfall. Passt schon: Die besten Argumente bringt sowieso das echte Leben – und ich bin hier, um mich über das echte Leben auszutauschen und nicht mit dir alles kaputtzuanalysieren und zu argumentieren. Wenn du bessere Möglichkeiten/Hilfen/Beispiele/Erfahrungen aufzeigen und geben kannst, wie andere Mitforisten das AB-Sein überwinden können, dann würde ich sagen: Bühne frei!
Zuletzt geändert von sascha94 am 12.08.2026, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten
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Re: Ist es nur Glück?
@Sascha84:
Ich glaube, wir reden inzwischen aneinander vorbei.
Mein Einwand war von Anfang an nicht, dass man nichts verändern könne oder dass dein Weg wertlos sei. Im Gegenteil: Aus eigener Erfahrung weiss ich doch selbst, wie sinnvoll es sein kann, eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen und Veränderungen bzw. neue Sachen auszuprobieren. Und dass das bei dir ja wohl funktioniert hat, freut mich ehrlich für dich.
Mein Punkt ist und war aber ein anderer: Aus der Tatsache, dass bestimmte Veränderungen bei dir zu einem positiven Ergebnis geführt haben, kann man nun mal nicht rückwirkend sicher feststellen, welche davon tatsächlich entscheidend waren – und natürlich erst recht nicht, dass andere ABs nur noch nicht die richtige Lösung gefunden haben. Aus meiner Erfahrung meine ich zu wissen, das dies viel zu häufig passiert ist.
Manche ABs haben beeinflussbare Baustellen, andere haben Faktoren, auf die sie wenig oder keinen Einfluss haben. Und das schließt sich für mich überhaupt nicht mit deiner Geschichte aus.
Ich sehe allerdings ein, dass ich deine Aussagen stärker interpretiert habe, als du sie selbst verstanden wissen willst - sprich ich über- und misinterpretiert habe: Du hast mehrfach klargestellt, dass du kein Patentrezept behauptest und lediglich deine eigene Erfahrung schilderst. Und das sollte ich dann auch so stehen lassen, statt dir daraus etwas zu machen, das du ausdrücklich zurückweist. Wiederum möchte ich aber auch nicht, das meiner Kritik an dieser Verallgemeinerung als eine Kritik an deiner Person oder an Deiner Beziehung gelesen wird. Darum ging es mir ebenfalls nicht.
Ich würde mir allerdings im Gegenzug wünschen, dass auch umgekehrt nicht aus meiner Kritik an Deinem Beitrag eine Aussage über meine Person oder meine grundsätzliche Einstellung gemacht wird. Wenn ich eben schreibe, dass ich bestimmte Schlussfolgerungen für schwierig halte, bedeutet das nicht, dass ich dir deinen Erfolg nicht gönne, dass ich resigniert bin oder dass ich grundsätzlich gegen Veränderung bin. Im Gegenteil. Und wie ich mich im realen Leben verhalte, lässt sich aus einigen Forenbeiträgen genauso wenig ableiten, wie sich die Ursachen anderer ABs eben aus einem einzelnen Beitrag ableiten lassen
Mein eigenes Beispiel sollte auch nicht beweisen, dass Veränderungen nichts bringen - ich möchte kein Pessimismus verbreiten. Es sollte aber zeigen, dass Veränderungen und mehr soziale Kontakte keine Garantie für Erfolg darstellen - andernfalls führt das sonst schnell zu Enttäuschungen und Frust - das habe ich selbst bereits hinter mir.
Ich denke, an diesem Punkt ist eigentlich genug gesagt. Wir müssen nicht dieselbe Sichtweise haben, um die jeweils andere nachvollziehen zu können. Und dass du heute glücklich bist, ist letztlich etwas, worüber ich mich für dich freuen kann, auch wenn ich die Ursachen dafür wo anders sehe.
Ich glaube, wir reden inzwischen aneinander vorbei.
Mein Einwand war von Anfang an nicht, dass man nichts verändern könne oder dass dein Weg wertlos sei. Im Gegenteil: Aus eigener Erfahrung weiss ich doch selbst, wie sinnvoll es sein kann, eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen und Veränderungen bzw. neue Sachen auszuprobieren. Und dass das bei dir ja wohl funktioniert hat, freut mich ehrlich für dich.
Mein Punkt ist und war aber ein anderer: Aus der Tatsache, dass bestimmte Veränderungen bei dir zu einem positiven Ergebnis geführt haben, kann man nun mal nicht rückwirkend sicher feststellen, welche davon tatsächlich entscheidend waren – und natürlich erst recht nicht, dass andere ABs nur noch nicht die richtige Lösung gefunden haben. Aus meiner Erfahrung meine ich zu wissen, das dies viel zu häufig passiert ist.
Manche ABs haben beeinflussbare Baustellen, andere haben Faktoren, auf die sie wenig oder keinen Einfluss haben. Und das schließt sich für mich überhaupt nicht mit deiner Geschichte aus.
Ich sehe allerdings ein, dass ich deine Aussagen stärker interpretiert habe, als du sie selbst verstanden wissen willst - sprich ich über- und misinterpretiert habe: Du hast mehrfach klargestellt, dass du kein Patentrezept behauptest und lediglich deine eigene Erfahrung schilderst. Und das sollte ich dann auch so stehen lassen, statt dir daraus etwas zu machen, das du ausdrücklich zurückweist. Wiederum möchte ich aber auch nicht, das meiner Kritik an dieser Verallgemeinerung als eine Kritik an deiner Person oder an Deiner Beziehung gelesen wird. Darum ging es mir ebenfalls nicht.
Ich würde mir allerdings im Gegenzug wünschen, dass auch umgekehrt nicht aus meiner Kritik an Deinem Beitrag eine Aussage über meine Person oder meine grundsätzliche Einstellung gemacht wird. Wenn ich eben schreibe, dass ich bestimmte Schlussfolgerungen für schwierig halte, bedeutet das nicht, dass ich dir deinen Erfolg nicht gönne, dass ich resigniert bin oder dass ich grundsätzlich gegen Veränderung bin. Im Gegenteil. Und wie ich mich im realen Leben verhalte, lässt sich aus einigen Forenbeiträgen genauso wenig ableiten, wie sich die Ursachen anderer ABs eben aus einem einzelnen Beitrag ableiten lassen
Mein eigenes Beispiel sollte auch nicht beweisen, dass Veränderungen nichts bringen - ich möchte kein Pessimismus verbreiten. Es sollte aber zeigen, dass Veränderungen und mehr soziale Kontakte keine Garantie für Erfolg darstellen - andernfalls führt das sonst schnell zu Enttäuschungen und Frust - das habe ich selbst bereits hinter mir.
Ich denke, an diesem Punkt ist eigentlich genug gesagt. Wir müssen nicht dieselbe Sichtweise haben, um die jeweils andere nachvollziehen zu können. Und dass du heute glücklich bist, ist letztlich etwas, worüber ich mich für dich freuen kann, auch wenn ich die Ursachen dafür wo anders sehe.
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Januar
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Re: Ist es nur Glück?
Es ist wie mit diesem Witz, wo jemand lange hofft, im Lotto zu gewinnen und nach 50 Jahren kommt Gott vorbei und sagt: "Gib mir eine Chance, kauf Dir einen Lottoschein."Vogel hat geschrieben: ↑12.08.2026, 19:04 Ich denke, an diesem Punkt ist eigentlich genug gesagt. Wir müssen nicht dieselbe Sichtweise haben, um die jeweils andere nachvollziehen zu können. Und dass du heute glücklich bist, ist letztlich etwas, worüber ich mich für dich freuen kann, auch wenn ich die Ursachen dafür wo anders sehe.
Notwendige und hinreichende Bedingungen eben.
Wobei das mit dem "Vorbereitet sein, falls sich Gelegenheit ergibt", also immer das beste Selbst zu sein, einfacher ist, wenn man es für sich selbst tut. Man bleibt dann länger motiviert, als wenn man ein Wunder erwartet, was oft und lange bzw. vielleicht auch überhaupt nicht eintritt.
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Re: Ist es nur Glück?
Ich bin überzeugt, dass die Ursache für den AB-Status bei einem selbst liegt – nicht im Außen. Die Schuld bei anderen oder den Umständen zu suchen, macht handlungsunfähig. Man kann dann nichts tun, außer abzuwarten und bitter zu werden.Vogel hat geschrieben: ↑11.08.2026, 04:00Na - was machst Du dann falsch? Denn warum läuft es denn bei Dir nicht? Wo ist denn Dein Grundproblem? Was willst Du denn ändern - und warum bist Du denn offenbar dann nicht willens es zu schaffen - denn sonst hättest Du es denn schon längst geschafft?Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑10.08.2026, 20:28 [... ]Aber der ein oder andere macht und tut vielleicht an der falschen Stelle. Dies zu erkennen und sich einzugestehen, ist meines Erachtens ein erster notwendiger Schritt. Es sind nicht die Anderen und auch die Anderen müssen nichts verändern. Meines Erachtens liegt das Grundproblem immer bei einem selbst.
[...] Lief bei mir leider nicht so. [...]
Zu akzeptieren, dass das Grundproblem bei einem selbst liegt, ist schmerzhaft, aber es ist der einzige Weg, der überhaupt in die Aktivität führt. Genau das zeigt Saschas Geschichte. Ich kenne einzelne meiner Baustellen: das Kopfkino, die Angst vor Ablehnung und das Gekneife im entscheidenden Moment.
Die Psyche funktioniert nicht wie ein Lichtschalter. Wissen und Umsetzen sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Man kann den Weg auf der Landkarte perfekt vor sich sehen und trotzdem blockieren die Räder, weil die Angst-Bremse noch festsitzt. Sascha hat für seine Entwicklung Jahre gebraucht und am Ende die Verantwortung für sein Leben übernommen. Ich schaue mir seinen Erfolg an, um daraus zu lernen. Wer diesen Mut für den nächsten Schritt (noch) nicht aufbringt, sollte den Frust darüber aber definitiv nicht an denjenigen auslassen, die ehrlich an sich arbeiten. Ich diskutiere meine Fortschritte hier im Forum gerne auf Augenhöhe – aber ganz sicher nicht in diesem vorwurfsvollen Tonfall.
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Re: Ist es nur Glück?
Ok dann ist ja alles gut, es ist auch in meinem Fall nicht eine Sache gewesen sondern viele verschiedene, viele Glieder einer Kette, die mich dahin gebracht haben wo ich heute bin und meine Kette ist bestimmt anders als andere. Ich finde es gut dass du dich etwas korrigierst, das zeugt von Stärke, Intelligente Menschen können Ihre Meinungen anpassen und so schätze ich dich grundsätzlich ein. Ich habe deine ersten Beiträge mal gelesen, da klangst du noch wesentlich optimistischer, weil du da durchaus noch Kontakt zu Frauen hattest nur das letzte Quäntchen zu einer Beziehung scheinbar noch gefehlt hat. Ich wünsche dir wie jedem anderen auch, dass du die Ursache was dich daran hindert dein Glück zu leben findest und dass du deinen Optimismus nie verlierst.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 13.08.2026, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Ist es nur Glück?
Du machst das gut! Aktiv das Leben in die Hand nehmen und nicht in die passive Opferrolle rutschen.
Erfolg ist nie garantiert, aber passiv bleiben garantiert den Mißerfolg.
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Re: Ist es nur Glück?
Natürlich liegt es immer bei einem selbst.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑12.08.2026, 21:49 Zu akzeptieren, dass das Grundproblem bei einem selbst liegt, ist schmerzhaft, aber es ist der einzige Weg, der überhaupt in die Aktivität führt.
Aber dennoch kann man nicht immer alles selbst ändern, je nachdem, was das Problem ist.
Und dass einem von außen eine Menge Hürden gelegt werden (Stichwort Gesundheit, Soziales), ist nun mal Tatsache.
Deswegen finde ich Begriffe wie
auch ein wenig deplatziert.
Auch das stimmt.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑12.08.2026, 21:49 Wissen und Umsetzen sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe
Bei diesen Beispielen ist vor allem ausschlaggebend, wie man sich mit sich selbst fühlt. Gewicht und Kleidungsstil ändern kann zB das Selbstbewusstsein beeinflussen, und damit die Ausstrahlung auf andere, wenn man sich im ursprünglichen Zustand nicht wohlgefühlt hat.
So etwas aber nur für andere zu machen, weil man glaubt, man käme dann besser an (obwohl man sich selber wohlfühlt wie man ist), halte ich nicht für zielführend.
Oder anders gesagt, wer mich nur aufgrund eines Details ablehnt (mit dem ich kein Problem habe), der ist mutmaßlich sowieso nicht der passende Mensch für mich.
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Re: Ist es nur Glück?
Genau wegen deines Beitrages glaube ich auch das der Austausch hier im Forum seinen Sinn hat, nicht immer nur zu überlegen was nicht funktioniert, sondern sich darauf zu fokussieren, wo die eigenen Möglichkeiten liegen könnten diesen Zustand zu beenden.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑12.08.2026, 21:49 Ich diskutiere meine Fortschritte hier im Forum gerne auf Augenhöhe – aber ganz sicher nicht in diesem vorwurfsvollen Tonfall.
Das ist meiner Meinung nach der Schlüssel. Ich kann im Roulette nicht gewinnen, wenn ich nicht die Kugel in die Hand nehme bzw. Überhaupt ins Casino gehe
Zuletzt geändert von Kolinatan am 13.08.2026, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert.
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Re: Ist es nur Glück?
Ich frage mich bei solchen Aussagen dann meist, ob sich die Leute damit wirklich wohlfühlen oder es sich nur einreden.Deja-vu hat geschrieben: ↑13.08.2026, 11:59 So etwas aber nur für andere zu machen, weil man glaubt, man käme dann besser an (obwohl man sich selber wohlfühlt wie man ist), halte ich nicht für zielführend.
Oder anders gesagt, wer mich nur aufgrund eines Details ablehnt (mit dem ich kein Problem habe), der ist mutmaßlich sowieso nicht der passende Mensch für mich.
Klar, wenn Du Dich wohlfühlst, musst Du nichts ändern.
Aber vielleicht hätten diese Änderungen ja auch positive Auswirkungen auf diejenigen selbst.
Man sollte sich bewusst sein, dass grad auch Kleidung und Co. immer eine Außenwirkung haben, die vom Gegenüber interpretiert wird und Assoziationen auslöst.
Trägt jemand abgetragenene Schuhe mit Löchern, löst das auf der Gegenseite ggfs. Gedanken aus wie
- der achtet nicht auf sich
- der ist nicht im Reinen mit sich selbst
- der hasst sich selbst
- mit dem kann man sich ja nirgendwo sehen lassen
etc.
Kann man oberflächlich finden , wird aber passieren.
Klar kann jetzt jemand schreien: "ICH WILL ABER SO AKZEPTIERT WERDEN WIE ICH BIN!". Ja, ok. Bist dann aber auch noch die gleiche Person, nur mit besseren Klamotten und besserer Außenwirkung. Kann sich auch positiv auf die eigene Psyche auswirken. Und das sagt jemand, der Klamottenshoppen so richtig hasst
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wenn Du Dich wirklich wohlfühlst, ok. Benutzt Du es als Ausrede oder aus Faulheit, um nichts zu ändern, dann wird es schwierig.
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Tania
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Re: Ist es nur Glück?
Gibt es aber auch.
Ich hab paar Monate einen Mann (nicht hier aus dem abtreff) gedatet, der bei jeder Kritik, die ich geäußert habe, mit "Ich bin eben AB, ich hab das noch nie gemacht" reagiert hat. Okay, wenn irgendwas wegen fehlender Erfahrung einmal schief geht, habe ich volles Verständnis. Beim zweiten und dritten Mal sehe ich immer noch ein, dass manche Menschen eine etwas flachere Lernkurve haben. Aber irgendwann denke ich dann nur noch genervt "Alter, wenn Du es wirklich lernen willst, dann tue es und versteck Dich nicht immer hinter Deinem AB-Status. Sonst ändert der sich nie."
Und bitte nicht missverstehen - es ging nicht um Raketenwissenschaft oder Sex (da gibt es zwar Naturtalente, aber in der Regel braucht man paar Monate, bis man sich da aufeinander eingestellt hat - also diesbezüglich ist meine Geduld nahezu grenzenlos), sondern um Fragen wie "Hast Du nen Vorschlag - was könnten wir in Deiner Stadt zusammen unternehmen?" oder Kritik wie "Wenn Du um 16:00 Uhr mit mir verabredet bist und ich extra über 100km zu Dir fahre, ist es ne blöde Idee, Deinen Wochenendeinkauf um 15:45 Uhr zu planen."
Keine/wenig Erfahrung ist kein Problem. Aber passiv abwarten, dass einem.diese Erfahrung irgendwann von selbst zufliegt, ist wenig erfolgversprechend.
Zuletzt geändert von Tania am 13.08.2026, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist es nur Glück?
Ich finde eure beiden Beiträge richtig gut
Es zeigt letztlich worauf es ankommt.
Zum einem dass man schon dafür sorgen sollte, dass man für eine breite Masse zumindest als angenehm/sympathisch empfunden werden kann und das halt mit den Gründen zu tun die Buddy geschrieben hat.
Ein gutes Selbstwertgefühl schafft Selbstbewusstsein, ein gutes Selbstbewusstsein ist Voraussetzung für Sympathie, die brauche ich erstmal um überhaupt in die romantisch/sexuelle Ebene zu kommen, wenn ich da schon versagt habe, lande ich entweder im Spam Ordner oder in der Friend Zone. Das letzte Stück ist dann meiner Meinung nach Kommunikation.
Die hilft mir in die Ebene zu kommen in die die meisten Leute wollen, wenn ich mit meinem potenziellen Partner nicht kommunizieren kann und ihm nicht auch selbst signalisiere was für Absichten ich habe, wird der Funke nie überspringen.
Was Tania betrifft stützt das wieder meine Theorie, dass Daten das eine ist, eine Frau zu halten eine andere.
Einige Foristen glaube ich stehen auf dem Standpunkt, dass man nur ein Date haben muss und die Beziehung läuft dann so.
So einfach ist es nicht, ich glaube mit dir Tanja hatte der Mann noch sehr viel Glück, dass du Geduld aufgebracht hast, viele andere Frauen würde die vielleicht gar nicht so aufbringen.
Es zeigt letztlich worauf es ankommt.
Zum einem dass man schon dafür sorgen sollte, dass man für eine breite Masse zumindest als angenehm/sympathisch empfunden werden kann und das halt mit den Gründen zu tun die Buddy geschrieben hat.
Ein gutes Selbstwertgefühl schafft Selbstbewusstsein, ein gutes Selbstbewusstsein ist Voraussetzung für Sympathie, die brauche ich erstmal um überhaupt in die romantisch/sexuelle Ebene zu kommen, wenn ich da schon versagt habe, lande ich entweder im Spam Ordner oder in der Friend Zone. Das letzte Stück ist dann meiner Meinung nach Kommunikation.
Die hilft mir in die Ebene zu kommen in die die meisten Leute wollen, wenn ich mit meinem potenziellen Partner nicht kommunizieren kann und ihm nicht auch selbst signalisiere was für Absichten ich habe, wird der Funke nie überspringen.
Was Tania betrifft stützt das wieder meine Theorie, dass Daten das eine ist, eine Frau zu halten eine andere.
Einige Foristen glaube ich stehen auf dem Standpunkt, dass man nur ein Date haben muss und die Beziehung läuft dann so.
So einfach ist es nicht, ich glaube mit dir Tanja hatte der Mann noch sehr viel Glück, dass du Geduld aufgebracht hast, viele andere Frauen würde die vielleicht gar nicht so aufbringen.
Zuletzt geändert von sascha94 am 13.08.2026, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Hoppala
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Re: Ist es nur Glück?
Ich sag mal ausdrücklich danke für deinen einsichtigen und moderaten Beitrag1
Dies noch.
Diese letzte Aussage braucht aber keine Analyse oder Begründung, um zuzutreffen. Es ist eine Beschreibung, vielleicht auch nur eine andere Formulierung, der akuten Situation eines AB mit Beziehungswunsch: "hat noch nicht die richtige Lösung gefunden."
Dies noch.
Das ist richtig: man kann diese letzte Aussage nicht aus einer umgekehrten Wirkung-Ursache-Analyse bei jemand ganz anderen ziehen.Vogel hat geschrieben: ↑12.08.2026, 19:04 Aus der Tatsache, dass bestimmte Veränderungen bei dir zu einem positiven Ergebnis geführt haben, kann man nun mal nicht rückwirkend sicher feststellen, welche davon tatsächlich entscheidend waren – und natürlich erst recht nicht, dass andere ABs nur noch nicht die richtige Lösung gefunden haben.
Diese letzte Aussage braucht aber keine Analyse oder Begründung, um zuzutreffen. Es ist eine Beschreibung, vielleicht auch nur eine andere Formulierung, der akuten Situation eines AB mit Beziehungswunsch: "hat noch nicht die richtige Lösung gefunden."
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Re: Ist es nur Glück?
Auch das finde ich eine wichtige Erkenntnis. Es ist völlig richtig, dass man nicht alles ändern kann, das ist auch nicht notwendig. Manches ist so wie es ist und man muss das Beste daraus machen. Operationen gehören für mich bspw dazu. Auch andere Menschen haben ihre Baustellen, haben aber dennoch jemanden gefunden.Deja-vu hat geschrieben: ↑13.08.2026, 11:59Natürlich liegt es immer bei einem selbst.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑12.08.2026, 21:49 Zu akzeptieren, dass das Grundproblem bei einem selbst liegt, ist schmerzhaft, aber es ist der einzige Weg, der überhaupt in die Aktivität führt.
Aber dennoch kann man nicht immer alles selbst ändern, je nachdem, was das Problem ist.
Und dass einem von außen eine Menge Hürden gelegt werden (Stichwort Gesundheit, Soziales), ist nun mal Tatsache.
Mir laufen bestimmt täglich Singles über den Weg und viele werden auch mit ihrer Situation unzufrieden sein. Eine Chance hat nur der, der bspw auch raus geht, der die Gemeinschaft sucht, der den Kontakt sucht ... das habe ich selbst in der Hand, ist aber keine Garantie für eine Beziehung.
Grundsätzlich hast du Recht mit deiner Aussage - NUR für Andere sollte ich nichts machen, aber es kommt eben auch darauf an, wen ich suche. Ein Beispiel: Gefallen mir selbst sportliche Menschen, werden das welche sein, denen Sport wichtig ist, was ihnen wiederum häufig auch wichtig bei einem Partner ist und wenn ich das selbst nicht bin, falle ich raus. Dann stellt sich die Frage: ist das dann nur eine Veränderung für Andere, da ich mich in meinem Körper an sich wohlfühle oder ist das auch eine Veränderung für mich?Bei diesen Beispielen ist vor allem ausschlaggebend, wie man sich mit sich selbst fühlt. Gewicht und Kleidungsstil ändern kann zB das Selbstbewusstsein beeinflussen, und damit die Ausstrahlung auf andere, wenn man sich im ursprünglichen Zustand nicht wohlgefühlt hat.
So etwas aber nur für andere zu machen, weil man glaubt, man käme dann besser an (obwohl man sich selber wohlfühlt wie man ist), halte ich nicht für zielführend.
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Re: Ist es nur Glück?
Ich glaube, das eigentliche Problem liegt tiefer: Du reduzierst den Reiz einer Partnerin hier rein auf die Optik und die Biologie. Eine Beziehung besteht aber nicht nur aus dem Betrachten eines glatten Gesichts. Wenn du sagst, dir sei eine 20 Jahre jüngere Frau definitiv lieber, übersiehst du etwas Entscheidendes. Was will diese 20-Jährige denn von dir? Eine junge Frau Mitte 20 sucht in der Regel jemanden, der auf ihrer Wellenlänge ist – im selben Lebensabschnitt steckt, dieselbe Musik hört, die gleichen Zukunftsängste oder Partyphasen durchmacht. Wenn du als 40-jähriger AB auf eine Mittzwanzigerin triffst, hast du ein doppeltes Gefälle. Du bist ihr lebenspraktisch und beruflich weit voraus, beziehungstechnisch aber meilenweit hinterher. Das ist für die meisten Frauen absolut unattraktiv. Es ist eine riesige Illusion zu glauben, dass die Jugendlichkeit einer Partnerin deine eigene verpasste Jugend kompensieren kann. Eine gleichaltrige Frau bringt Verständnis für deine Lebenswelt mit. Sie hat oft selbst Narben, Enttäuschungen oder eben eine andere Reife, die eine Partnerschaft überhaupt erst stabil macht. Wer Frauen im eigenen Alter pauschal den Reiz abspricht, blockiert sich im Grunde selbst, weil er das reale Gegenüber für ein theoretisches Idealbild opfert.Januar hat geschrieben: ↑09.08.2026, 18:30 Sind halt internalisierte gesellschaftliche Normen. Also das Bashen der Alten mit Jüngeren.
Wenn ich die Wahl habe zwischen 20 Jahre jüngerer und 20 Jahre älterer, dann ist mir die jüngere definitiv lieber. Und wahrscheinlich ist mir auch keine lieber als die ältere. "Jugend ohne Schönheit hat immer noch Reiz; 'Schönheit' ohne Jugend keinen."
Zuletzt geändert von Kolinatan am 13.08.2026, 18:57, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Ist es nur Glück?
Probieren schadet sicher nicht. Hatte irgendwann in meinen 20ern mal ein fast transparentes weißes Hemd und ein paar Jahre später eine skinny Jeans, aber irgendwie waren die Reaktionen auf der Straße eher negativ (allerdings nur von Männern
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Re: Ist es nur Glück?
Auch wenn die Aussage nicht von mir kam, erkenne ich, dass das keine Werbung für ältere Frauen ist. Es geht hier doch nicht darum, dass Frauen in den 30ern und 40ern einen Partner finden, sondern es geht hier darum, dass ein AB einen Partner findet.Seb-X hat geschrieben: ↑09.08.2026, 18:42Soll das jetzt Werbung sein für ältere Frauen, die es angeblich nicht so leicht haben bei der Partnersuche? Wenn ich diese Damen nicht attraktiv finde, warum sollte ich das tun? Außerdem haben diese Frauen oft hohe Ansprüche, da braucht es ein AB gar nicht erst versuchen.
Niemand zwingt dich, jemanden attraktiv zu finden, den du nicht attraktiv findest. Aber du baust dir da gerade einen ziemlichen Widerspruch auf. Einerseits sagst du, gleichaltrige oder ältere Frauen hätten zu hohe Ansprüche, weshalb es ein AB bei ihnen gar nicht erst versuchen brauche. Andererseits schaust du lieber nach jüngeren Frauen.
Eine 20-/25-Jährige, die eine Auswahl aus Männern in ihrer Altersklasse (und darüber) hat, hat keine geringeren Ansprüche an die Beziehungs- und Lebenserfahrung eines 40-jährigen Mannes. Das Gegenteil ist der Fall. Je jünger die Frau, desto genauer schaut sie hin, warum ein deutlich älterer Mann noch nie eine Beziehung hatte. Eine gleichaltrige Frau hingegen hat oft selbst schon Brüche im Lebenslauf, eine Scheidung hinter sich oder Macken abbekommen. Sie bringt oft viel mehr Verständnis und Empathie für unperfekte Biografien mit als eine junge Frau, die das Leben noch durch die rosarote Brille sieht.
Die Ansprüche der älteren Frauen sind nicht zwingend höher, sie sind von anderer Natur als die von jüngeren Frauen. Eine Partnerschaft wird nicht mehr gesucht, um „versorgt“ zu sein oder um sich eine gemeinsame Existenz aufzubauen, sondern als qualitativer Bonus zum ohnehin funktionierenden Leben. Sie erkennen toxische Verhaltensmuster schneller und sind weniger bereit, faule Kompromisse einzugehen. Was Männer oft als „hohe Ansprüche“ wahrnehmen, ist schlicht Konsequenz. Wenn du das als Hürde siehst, blockierst du dich selbst.
Für einen AB im Alter von 40 Jahren entsteht hier eine doppelte Hürde. Wer nie eine Beziehung hatte, dessen Ansprüche sind oft theoretisch geblieben. Sie orientieren sich an Idealbildern aus den Medien oder aus Jugendfantasien. Es fehlt das Wissen darüber, welche Kompromisse in einer realen Partnerschaft normal und gesund sind.
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Re: Ist es nur Glück?
Für meinen Tonfall möchte ich um Verzeihung bitten. Was ich aber mit der Aussage an bezwecken wollte, war Deine Prämisse konsequent zu Ende zu denken.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑12.08.2026, 21:49 Ich bin überzeugt, dass die Ursache für den AB-Status bei einem selbst liegt – nicht im Außen. Die Schuld bei anderen oder den Umständen zu suchen, macht handlungsunfähig.
[...]
Ich diskutiere meine Fortschritte hier im Forum gerne auf Augenhöhe – aber ganz sicher nicht in diesem vorwurfsvollen Tonfall.
Bei meiner Kritik bleibe ich: anderen die Schuld zu geben, steht für mich am extremen Ende einer Skala und halte ich selbst auch nicht richtig. Daraus folgt für mich aber nicht, dass das gegenüberliegende Ende der Skala - so wie Du es hier beschrieben hast - dann automatisch besser ist. Denn daraus könnte man leicht ableiten, man sei automatisch immer selbst Schuld wenn es nicht klappt: "Der andere hat mich abgelehnt? Ich bin dieses und jenes, eben selbst Schuld und muss beim nä. Mal dieses oder jenes tun/ sein. Klappt beim nä. Mal wieder nicht? War das Problem eben wieder bei mir..."
Dahinter steckt eine ähnliche Logik wie beim esoterischen Manesfestieren - statt Selbstwirksamkeit übernimmt man irgendwann eine falsche Selbstverantwortung für Dinge, die man real eigentlich nicht beeinflussen kann: "Der Krebs ist zurück? Nicht genug manesfestiert!"
Mir fallen dazu immer zwei Sachen ein:
"It takes two for a tango"
"Ich kann die Segel richtig setzen, den Kurs ändern. Aber für eine Flaute bin ich nicht verantwortlich. Ich werd nicht machen können, damit der Wind zurück kommt."
Und eigentlich passt das ganz vielleicht besser"
"Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Zuletzt geändert von Vogel am 13.08.2026, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Deja-vu
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Re: Ist es nur Glück?
Und ich frage mich, warum man sich sowas fragt. Weil nicht sein kann was nicht sein darf?
Das ist dann wohl das Problem des Gegenübers. Ich gucke Leuten in der Regel ins Gesicht und nicht auf die Schuhe, oder Kleidung.
Und eigentlich gehe ich schon davon aus, dass hier niemand in total zerlöcherten oder verdreckten Klamotten herumläuft. Oder im Micky Maus Schlafanzug. Also worüber reden wir?
Gerade Leute mit solchen Gedanken können mir gepflegt am Allerwertesten vorbei gehen, sorry. Wer Menschen nur als Vorzeigeobjekt oder Dekoartikel braucht, soll sich besser gleich einen solchen kaufen, oder einen Escort Service nutzen.
Ja, finde ich oberflächlich. Und mit oberflächlichen Menschen kann ich nichts anfangen.
Es ist wie Finnlandfreundin sagt: Es kommt darauf an was man sucht.
Die meisten möchten das, denke ich mal. So schlimm?
Andere Außenwirkung, aber nicht zwingend besser.
Ich ziehe nun mal nichts an, in dem ich mich nicht wohlfühle, nur weil die breite Masse der Gesellschaft meint, man müsse das.
Diese Art von Anpassung ist übrigens das ganze Gegenteil von Selbstbewusstsein.
Heutzutage meint ja jeder von außen immer ganz genau beurteilen zu können, was Ausrede oder Faulheit ist, und was nicht.
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Kolinatan
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Re: Ist es nur Glück?
Es wäre deutlich einfacher, wenn Du die Schuldzuweisung einmal hinten anstellen könntest.
Für mich geht es nie darum jemandem "Schuld" zuzuweisen, weil eine Handlung nicht das gewünschte Ergebnis liefert. Für mich geht es darum, dass ich Selbstwirksamkeit nur erfahren kann, wenn ich a) selbst ins Handeln komme und b) mir mein Ziel auch so definiere, dass das Ergebnis durch mein Handeln erreichbar ist. Ich kann mir also vornehmen auszugehen und eine Frau auszusprechen oder - wenn es noch zu herausfordernd ist - mir vornehmen sie anzulächeln.
Dein letztes Zitat verdeutlicht es sehr gut. Aus meiner Sicht sind zu viele Menschen der Meinung es wäre ihre Aufgabe andere Menschen zu ändern bzw. dazu zu bringen sich zu ändern. Mit dem Ergebnis, dass am Ende mindesten zwei Menschen frustriert sind. Einmal dasjenige, welches zum Ziel hatte, dass sich der andere Mensch ändern solle sowie der Mensch, welcher - ggf. mal wieder - die Erfahrung macht, dass er so wie er ist in irgendeiner Weise nicht in Ordnung sei bzw. nicht akzeptiert wird.
Der große Unterschied liegt eben darin, dass ein Mensch eine Veränderung von sich aus wollen muss. Ob er diese Veränderung dann auch von alleine bewerkstelligen kann, ob er dazu Hilfe benötigt oder wünscht oder gar nicht in der Lage ist eine Bitte um Unterstützung zu formulieren ist dann individuell verschieden. Problematisch ist allerdings der letzte Fall. Unerwünschte Unterstützung kann schnell als übergriffig und bevormundend erlebt werden und mir fällt es dann schwer herauszufinden, wenn jemand unfähig ist Hilfe zu erbitten, welches Verhalten in einer solchen Situation am sinnvollsten unterstützt ohne der Person etwas vorzugeben, was sie gar nicht möchte.
Der letzte Punkt ist wiederum eine Erfahrung aus meiner Lebensgeschichte. Es war ein schwieriger Weg das Verhalten zu durchbrechen und sich Menschen auch mit meinen Problemen zuzumuten und ggf. um Unterstützung zu bitten. Entsprechend kenne ich beide Perspektiven. Manchmal gab es Zeiten, da wünschte ich mir, dass mich jemand unaufgefordert an die Hand genommen hätte, solange ich nicht genügend Mut oder Motivation aufbringen konnte. Heute ist es mir lieber, wenn vorher gefragt wird, ob ich Unterstützung wünsche oder eine Meinung hören möchte, weil ich inzwischen gelernt habe sowohl Ja, als auch Nein sagen zu können.