Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
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dfg82
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Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Würdet ihr umziehen, auch in ein anderes Bundesland? Würdet ihr eure Hobbys aufgeben oder die eigene Singlewohnung und mit dem Partny in eine gemeinsame Wohnung ziehen? Euren Freundeskreis aufgeben, wenn das Partny nichts mit ihnen anfangen kann und lieber nur mit euch Zeit verbringen möchte? Euren Job? Eure Haustiere, wenn sie oder er kein Tiermensch oder allergisch ist?
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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Cavia
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Ich würde absolut gar nichts mehr für einen Mann aufgeben. Schon gar nicht meinen Seelenfrieden.
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Mhhh..., eine interessante Frage.
In den Norden wäre auch ok. Also Schleswig-Holstein oder Niedersachsen. Ostdeutschland kenne ich zu wenig, als dass ich mir da jetzt ein Urteil erlauben könnte.
Da ich keinen Freundeskreis habe, fällt diese Entscheidung für mich weg.
Ich denke jetzt nicht an Kündigung, aber ich wäre bei einem guten Jobangebot jetzt auch nicht abgeneigt zu wechseln. War vor einigen Wochen noch anders...
Gäbe es an ihrem Wohnort ein Jobangebot oder die Möglichkeit mich selbstständig zu machen, wäre ich jedenfalls nicht abgeneigt.
Mal angenommen, ich würde eine Frau kennenlernen, die nicht von hier (Raum Köln) kommt und es käme zu einer Beziehung, dann käme ja unweigerlich die Frage auf, wer zu wem zieht, wenn man keine Fernbeziehung will. Die wichtigste Frage hierbei wäre für mich, wie es Jobtechnisch aussieht. Kann sie einfach wechseln? Will sie wechseln? Oder ist es besser, wenn ich Wechsel? Da müsste man sich zusammensetzen und drüber reden.
Für einen Langzeitsingle und besonders für einen AB, wäre eine Beziehung mit Sicherheit eine große Umstellung. Man müsste sich auch von einigem aus seinem alten Leben verabschieden. Das mag zwar vielleicht auch schmerzhaft sein, aber ich denke dafür bekommt man ja auch vieles, was man vorher nicht hatte. Nähe, Liebe, Zweisamkeit usw.. Das dürfte dann das, was man "verliert" ausgleichen.
Das käme drauf an. Wenn es nach Süddeutschland geht, dann wäre ich da durchaus zu breit. Ich liebe Baden-Württemberg und auch Bayern hat ja sehr schöne Ecken. Ginge es beispielsweise an den Bodensee, müsste ich wohl nicht lange überlegen.
In den Norden wäre auch ok. Also Schleswig-Holstein oder Niedersachsen. Ostdeutschland kenne ich zu wenig, als dass ich mir da jetzt ein Urteil erlauben könnte.
Mein Hobby würde ich nicht aufgeben. Das würde ich aber von meiner Freundin auch nicht verlangen. Zusammenziehen wäre natürlich eine schöne Sache.Würdet ihr eure Hobbys aufgeben oder die eigene Singlewohnung und mit dem Partny in eine gemeinsame Wohnung ziehen?
Euren Freundeskreis aufgeben, wenn das Partny nichts mit ihnen anfangen kann und lieber nur mit euch Zeit verbringen möchte?
Da ich keinen Freundeskreis habe, fällt diese Entscheidung für mich weg.
Ich mache meinen Job echt gerne und fühle mich auch recht wohl bei meinem Arbeitgeber. Allerdings hat die "Beziehung" vor einiger Zeit einen Knacks abbekommen, nachdem sich meine Chefin und ihre Stellvertreterin mir gegenüber echt daneben benommen haben.Euren Job?
Gäbe es an ihrem Wohnort ein Jobangebot oder die Möglichkeit mich selbstständig zu machen, wäre ich jedenfalls nicht abgeneigt.
Mal angenommen, ich würde eine Frau kennenlernen, die nicht von hier (Raum Köln) kommt und es käme zu einer Beziehung, dann käme ja unweigerlich die Frage auf, wer zu wem zieht, wenn man keine Fernbeziehung will. Die wichtigste Frage hierbei wäre für mich, wie es Jobtechnisch aussieht. Kann sie einfach wechseln? Will sie wechseln? Oder ist es besser, wenn ich Wechsel? Da müsste man sich zusammensetzen und drüber reden.
Für einen Langzeitsingle und besonders für einen AB, wäre eine Beziehung mit Sicherheit eine große Umstellung. Man müsste sich auch von einigem aus seinem alten Leben verabschieden. Das mag zwar vielleicht auch schmerzhaft sein, aber ich denke dafür bekommt man ja auch vieles, was man vorher nicht hatte. Nähe, Liebe, Zweisamkeit usw.. Das dürfte dann das, was man "verliert" ausgleichen.
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
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Kolinatan
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Da ich nie wirklich ortsgebunden war und auch keinen Freundeskreis, welche lokal hätte gepflegt werden können, war ich durchaus offen meinen Wohnort zu ändern.
Als wir bereits einige Jahre zusammen waren, habe ich mich schließlich entschieden meine Eigentumswohnung zu vermieten. Zunächst möbliert, so dass ich jederzeit in meine Wohnung hätte zurückkehren können. Inzwischen, nach dem letzten Mieterwechsel, habe ich die meisten Möbel aus meiner Wohnung nun hier in ihrem Haus.
Mein Hobby Computerspiele habe ich nie aufgegeben, allerdings gibt und gab es immer wieder Aufgaben, welche ich höher priorisiert habe, so dass ich mitunter nicht die Zeit dafür aufgebracht habe, wie es ein Teil in mir gerne gewollt hätte. Auch diesen Beitrag zu schreiben, statt zu spielen, ist eine dieser Entscheidungen, dass mir der Kontakt und Austausch mit anderen Menschen dann doch wichtiger ist, als dieses Hobby und weil ich weiß, dass ich heute noch einige Stunden Zeit dafür habe.
Ich würde auch nicht von aufgeben sprechen, sondern sehe es eher als normal an, dass ich entsprechend meiner Bedürfnisse und Möglichkeiten jeweils meine Prioritäten anpasse.
Als wir bereits einige Jahre zusammen waren, habe ich mich schließlich entschieden meine Eigentumswohnung zu vermieten. Zunächst möbliert, so dass ich jederzeit in meine Wohnung hätte zurückkehren können. Inzwischen, nach dem letzten Mieterwechsel, habe ich die meisten Möbel aus meiner Wohnung nun hier in ihrem Haus.
Mein Hobby Computerspiele habe ich nie aufgegeben, allerdings gibt und gab es immer wieder Aufgaben, welche ich höher priorisiert habe, so dass ich mitunter nicht die Zeit dafür aufgebracht habe, wie es ein Teil in mir gerne gewollt hätte. Auch diesen Beitrag zu schreiben, statt zu spielen, ist eine dieser Entscheidungen, dass mir der Kontakt und Austausch mit anderen Menschen dann doch wichtiger ist, als dieses Hobby und weil ich weiß, dass ich heute noch einige Stunden Zeit dafür habe.
Ich würde auch nicht von aufgeben sprechen, sondern sehe es eher als normal an, dass ich entsprechend meiner Bedürfnisse und Möglichkeiten jeweils meine Prioritäten anpasse.
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Deja-vu
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Die Antwort auf alles ist: Nein.dfg82 hat geschrieben: ↑23.08.2026, 14:24 Würdet ihr umziehen, auch in ein anderes Bundesland? Würdet ihr eure Hobbys aufgeben oder die eigene Singlewohnung und mit dem Partny in eine gemeinsame Wohnung ziehen? Euren Freundeskreis aufgeben, wenn das Partny nichts mit ihnen anfangen kann und lieber nur mit euch Zeit verbringen möchte? Euren Job? Eure Haustiere, wenn sie oder er kein Tiermensch oder allergisch ist?
Freundeskreis habe ich nicht, aber ne beste Freundin, und die werde ich sicher nicht aufgeben.
Umzug in fremde Stadt für mich finanziell, logistisch und psychisch nicht zu bewältigen. Obwohl ich hier verdammt gerne weg möchte. Ich wäre also schon weg, wenn das möglich wäre.
Haustier nicht vorhanden, wenn es aber so wäre, würde ich es wohl niemals einfach so weggeben. Ein Tier ist kein Gegenstand.
Die Lösung wären wie so oft Kompromisse. Und anhand derer zeigt sich dann auch, wie tragfähig die Beziehung ist.
Andere Frage (bis auf die Tierhaarallergie vielleicht): Warum sollte ein Partner sowas alles verlangen?
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Egil
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Was ich nie für eine Beziehung aufzugeben bereit wäre: das gute Verhältnis zu meiner Mutter. Und meinen Betrieb. Entsprechend kan auch ein Umzug für mich nie infrage. Meinen Hund auch nicht; ein Hund ist treuer als jeder Mensch und hat entsprechende Treue auch verdient. Freundeskreis habe ich nicht mehr, nennenswerte Hobbys auch nicht, also nichts, was aufgegeben werden könnte.
Ergänzung: ein paar Überzeugungen und Prinzipien würde ich auch nicht aufgeben.
Ergänzung: ein paar Überzeugungen und Prinzipien würde ich auch nicht aufgeben.
Zuletzt geändert von Egil am 23.08.2026, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Tania
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Generell würde ich nichts einfach nur "aufgeben". Aber eintauschen würde ich ne Menge - wenn die "Gegenleistung" stimmt und/oder es wirklich gute Gründe gibt.
Aber wenn er genau so gute Gründe hat, an seinem Wohnort bleiben zu müssen, wie ich, dann wird es eben eine unbefristete Fernbeziehung.
Allgemein: ich würde ne Menge tun, um zusammen mit dem Menschen, der sich für mich entschieden hat und für den ich mich entschieden habe, ein Leben aufzubauen, mit dem wir beide glücklich sind. Ich würde allerdings Wert darauf legen, dass er das auch tut. Es wird nicht funktionieren, wenn eine Seite ihr Singleleben umbaut, um die Beziehung zu ermöglichen, und die andere Seite die Beziehung so baut, dass möglichst viel des alten Singlelebens erhalten bleibt.
Und deswegen finde ich es gut und wichtig, dass dieses Thema auch hier, in einem Forum für unfreiwillig Beziehungslose, diskutiert wird. Denn es ist ziemlich Scheisse, wenn einem dann endlich mal der Traummensch über den Weg läuft, und man erst dann feststellt, dass man in seinem Leben einfach keinen Platz für eine Beziehung hat und auch keine Ahnung hat, wie man den schaffen könnte - oder ob man das überhaupt möchte. Ich hab einfach schon genug vielversprechende Beziehungsanbahnungen scheitern sehen, weil der/die beteiligte/n Langzeitsingle/s es einfach nicht geschafft hat/haben, die gewohnten Alltagsroutinen aufzubrechen und erwartet hat/haben, dass der/die Partner/in sich irgendwie in die noch vorhandenen oder mit relativ geringer Mühe herstellbaren Lücken quetschen lässt. Aber das ist etwas, das wirklich nur bei sehr jungen Menschen funktioniert, bei denen besagte Lücken noch sehr groß sind. Wir Älteren haben uns im Laufe der Jahre und Jahrezehnte ein "erfülltes Leben" geschaffen - also unsere Tage mit Tätigkeiten, Routinen und Gewohnheiten gefüllt. Da gibt es nur noch wenige Lücken - und es würde an ein Wunder grenzen, jemanden zu finden, der exakt kompatible Lücken in seinem Leben hat. Also müssen sich beide aufeinander zu bewegen und viele Dinge umstellen. Wenn es nur eine/r tut, wird es eine gewisse Zeit auch funktionieren. Aber irgendwann kommt es zu einer Diskussionen wie "Ich reiß mir hier alle Beine aus, verschiebe meine Verabredungen, erledige meinen Wochenendhausputz am Donnerstag bis Mitternacht, fahre paar Stunden durch die Gegend, um wie verabredet am Wochenende bei Dir zu sein - und Du erzählst mir, dass Du jetzt noch Toastbrot kaufen musst, Dich Sonntag vormittag zum Joggen verabredet hast, Du Sonnabend nachmittag noch fix 3 Stunden was am PC erledigen musst, und dass wir noch Dein Bad putzen müssen, weil Du leider Montag bei Freund A warst, Dienstag irgendwie beim Zocken die Zeit vergessen hast, Mittwoch beim Ehrenamt warst und Donnerstag ganz spontan Freund B Hilfe brauchte? Vielleicht solltest Du mal über Deine Prioritäten nachdenken .... "
Es mag sein, dass das Etikett "unerfahren" ein Hindernis ist, wenn es um die Suche nach sexuellen Kontakten geht. Aber das Etikett "komplett versingelt" ist eine noch dunkelrotere Flagge - vor allem, weil sich "unerfahren" in wenigen Wochen und mit meist freudiger Kooperation des/der Betroffenen beseitigen lässt. Den Zustand "versingelt" zu beseitigen, dauert Monate - und die Bemühungen dafür stoßen oft auf erbitterten Widerstand der/des Betroffenen. Was verständlich ist - jahrelang erarbeitete Sicherheitsnetze gibt man nicht so leicht auf. Unverständlich ist nur, wenn die Betroffenen trotzdem beteuern, sie würden sich sehnlichst eine Beziehung wünschen ....
Aktuell wohne ich sehr günstig, habe an meinem Wohnort einen sicheren Weg, meinen Lebensunterhalt zu verdienen, und meine Familie lebt dort. Zudem ist die Seeluft super für meine nicht ganz funktionsfähige Lunge. Aber wenn der hypothetische Partner an einem ähnlich gesunden Ort lebt, und dort ebenfalls familiäre Verpflichtungen o.ä. hat, wäre evtl. ein Pendelleben mit Homeoffices an beiden Orten denkbar. Wenn an seinem Wohnort außerdem ein toller Job auf mich wartet, mit dem ich einen Privatheli für spontane Heimatbesuche finanzieren kann, auch ein kompletter Umzug.
Aber wenn er genau so gute Gründe hat, an seinem Wohnort bleiben zu müssen, wie ich, dann wird es eben eine unbefristete Fernbeziehung.
Warum sollte ich? Ich finde Menschen, die 24/7 meine ungeteilte Aufmerksamkeit brauchen, eh nicht interessant. Mein hypothetischer Partner wird also auch ab und zu etwas ohne mich machen - also bleibt genug Zeit für meine Hobbys. Die praktischerweise sehr zeitflexibel sind.Würdet ihr eure Hobbys aufgeben ... ?
Siehe letzte Frage. Mein hypothetischer Partner muss mit meinen Freunden nichts anfangen können - aber wenn ich bei einem Mann nicht mal die Zeit habe, meine Freundschaften zu pflegen, wird wohl keine Beziehung entstehen.Euren Freundeskreis aufgeben, wenn das Partny nichts mit ihnen anfangen kann und lieber nur mit euch Zeit verbringen möchte?
Wenn ich einen besseren finde, oder der hypothetische Partner zufällig Milliardär ist und mir die Kündigung mit einer hohen Überweisung versüßt ...Euren Job?
Nur wenn sie bei Menschen bleiben können, die sie kennen und lieben. Ansonsten gibt es sehr gute Allergietabletten. Und mit "kein Tiermensch" wäre ich eh nicht glücklich.Eure Haustiere, wenn sie oder er kein Tiermensch oder allergisch ist?
Allgemein: ich würde ne Menge tun, um zusammen mit dem Menschen, der sich für mich entschieden hat und für den ich mich entschieden habe, ein Leben aufzubauen, mit dem wir beide glücklich sind. Ich würde allerdings Wert darauf legen, dass er das auch tut. Es wird nicht funktionieren, wenn eine Seite ihr Singleleben umbaut, um die Beziehung zu ermöglichen, und die andere Seite die Beziehung so baut, dass möglichst viel des alten Singlelebens erhalten bleibt.
Und deswegen finde ich es gut und wichtig, dass dieses Thema auch hier, in einem Forum für unfreiwillig Beziehungslose, diskutiert wird. Denn es ist ziemlich Scheisse, wenn einem dann endlich mal der Traummensch über den Weg läuft, und man erst dann feststellt, dass man in seinem Leben einfach keinen Platz für eine Beziehung hat und auch keine Ahnung hat, wie man den schaffen könnte - oder ob man das überhaupt möchte. Ich hab einfach schon genug vielversprechende Beziehungsanbahnungen scheitern sehen, weil der/die beteiligte/n Langzeitsingle/s es einfach nicht geschafft hat/haben, die gewohnten Alltagsroutinen aufzubrechen und erwartet hat/haben, dass der/die Partner/in sich irgendwie in die noch vorhandenen oder mit relativ geringer Mühe herstellbaren Lücken quetschen lässt. Aber das ist etwas, das wirklich nur bei sehr jungen Menschen funktioniert, bei denen besagte Lücken noch sehr groß sind. Wir Älteren haben uns im Laufe der Jahre und Jahrezehnte ein "erfülltes Leben" geschaffen - also unsere Tage mit Tätigkeiten, Routinen und Gewohnheiten gefüllt. Da gibt es nur noch wenige Lücken - und es würde an ein Wunder grenzen, jemanden zu finden, der exakt kompatible Lücken in seinem Leben hat. Also müssen sich beide aufeinander zu bewegen und viele Dinge umstellen. Wenn es nur eine/r tut, wird es eine gewisse Zeit auch funktionieren. Aber irgendwann kommt es zu einer Diskussionen wie "Ich reiß mir hier alle Beine aus, verschiebe meine Verabredungen, erledige meinen Wochenendhausputz am Donnerstag bis Mitternacht, fahre paar Stunden durch die Gegend, um wie verabredet am Wochenende bei Dir zu sein - und Du erzählst mir, dass Du jetzt noch Toastbrot kaufen musst, Dich Sonntag vormittag zum Joggen verabredet hast, Du Sonnabend nachmittag noch fix 3 Stunden was am PC erledigen musst, und dass wir noch Dein Bad putzen müssen, weil Du leider Montag bei Freund A warst, Dienstag irgendwie beim Zocken die Zeit vergessen hast, Mittwoch beim Ehrenamt warst und Donnerstag ganz spontan Freund B Hilfe brauchte? Vielleicht solltest Du mal über Deine Prioritäten nachdenken .... "
Es mag sein, dass das Etikett "unerfahren" ein Hindernis ist, wenn es um die Suche nach sexuellen Kontakten geht. Aber das Etikett "komplett versingelt" ist eine noch dunkelrotere Flagge - vor allem, weil sich "unerfahren" in wenigen Wochen und mit meist freudiger Kooperation des/der Betroffenen beseitigen lässt. Den Zustand "versingelt" zu beseitigen, dauert Monate - und die Bemühungen dafür stoßen oft auf erbitterten Widerstand der/des Betroffenen. Was verständlich ist - jahrelang erarbeitete Sicherheitsnetze gibt man nicht so leicht auf. Unverständlich ist nur, wenn die Betroffenen trotzdem beteuern, sie würden sich sehnlichst eine Beziehung wünschen ....
Zuletzt geändert von Tania am 24.08.2026, 07:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Wusel
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
- Weit umziehen .. eher nein, da ich meinen Freundeskreis nicht aufgeben würde wollen.dfg82 hat geschrieben: ↑23.08.2026, 14:24 Würdet ihr umziehen, auch in ein anderes Bundesland? Würdet ihr eure Hobbys aufgeben oder die eigene Singlewohnung und mit dem Partny in eine gemeinsame Wohnung ziehen? Euren Freundeskreis aufgeben, wenn das Partny nichts mit ihnen anfangen kann und lieber nur mit euch Zeit verbringen möchte? Euren Job? Eure Haustiere, wenn sie oder er kein Tiermensch oder allergisch ist?
- den Freundeskreis isoliert betrachtet: Aufgeben, weil die Partnerin mit diesem nichts anfangen kann, fällt völlig raus. Mein Freundeskreis ist meinen Einstellungen, Sichtweisen und Interessen ähnlich... wenn sie mit dem nichts anfangen kann oder ihn gar ablehnt, wäre das eine Haltung auch zu meiner Person und somit eine Warnung das hier keine wirkliche Kompatibilität besteht.
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Wenn das meine Partnerin von mir alles verlangt ist es die falsche.dfg82 hat geschrieben: ↑23.08.2026, 14:24 Würdet ihr umziehen, auch in ein anderes Bundesland? Würdet ihr eure Hobbys aufgeben oder die eigene Singlewohnung und mit dem Partny in eine gemeinsame Wohnung ziehen? Euren Freundeskreis aufgeben, wenn das Partny nichts mit ihnen anfangen kann und lieber nur mit euch Zeit verbringen möchte? Euren Job? Eure Haustiere, wenn sie oder er kein Tiermensch oder allergisch ist?
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Von Verlangen steht da nichts sondern was würde man aufgeben.
https://abtreff.de/viewtopic.php?t=30224
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Da ich im Beamtenverhältnis bin, kann ich nicht einfach meine Arbeitsstelle wechseln. Damit bin ich wohnlich auch gebunden und könnte nur im Radius um meine Arbeitsstelle umziehen.dfg82 hat geschrieben: ↑23.08.2026, 14:24 Würdet ihr umziehen, auch in ein anderes Bundesland? Würdet ihr eure Hobbys aufgeben oder die eigene Singlewohnung und mit dem Partny in eine gemeinsame Wohnung ziehen? Euren Freundeskreis aufgeben, wenn das Partny nichts mit ihnen anfangen kann und lieber nur mit euch Zeit verbringen möchte? Euren Job? Eure Haustiere, wenn sie oder er kein Tiermensch oder allergisch ist?
Hobbys aufgeben würde ich nicht, aber die Gewichtung verändern. Will man eine Beziehung, braucht man auch Zeit für sie. Singlewohnung heißt nicht ohne Grund so. Man kann nicht die Vorzüge des Singledaseins und die der Beziehung wollen. Den Freundeskreis würde ich auch nie aufgeben, aber die Prioritäten ebenfalls anders setzen. Sie rücken natürlich auch in den Hintergrund. Haustiere habe ich nicht mehr, aber hätte ich wieder eins, würde ich es nicht weggeben, weil mein Partner kein Tiermensch ist, bei einer Allergie müsste man schauen, wie man das vereinen könnte. Wir hatten früher eine Katze, meine Schwester war allergisch auf Katzenhaare. Unsere Katze durfte nicht in Schlafräume.
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sascha94
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Aufjedenfall eine sehr Interessante Fragestellung.
Wenn ich mir einen Partner suche, würde ich mir schon Gedanklich so wenig Gewichte anlegen wollen wie möglich um den Kreis derer die infrage kommen so groß wie möglich zu halten bezüglich der Auswahl.Je älter man wird, desto mehr Gewichte packt man sich dann scheinbar noch obendrauf (Job,Beruf,Hobby,Freunde,Eigentum usw) sodass man irgendwann an den Punkt kommt, dass man praktisch zu schwer wird um noch jemanden in sein Leben zu lassen. Oder anders die Auswahl wird so klein, an Partnern die da noch reinpassen würden, dass es wirklich Zufall bedarf um demjenigen noch zu begegnen. Vielleicht nicht meine beste Metapher aber vielleicht wird deutlich was ich meine.
Wenn ich mir einen Partner suche, würde ich mir schon Gedanklich so wenig Gewichte anlegen wollen wie möglich um den Kreis derer die infrage kommen so groß wie möglich zu halten bezüglich der Auswahl.Je älter man wird, desto mehr Gewichte packt man sich dann scheinbar noch obendrauf (Job,Beruf,Hobby,Freunde,Eigentum usw) sodass man irgendwann an den Punkt kommt, dass man praktisch zu schwer wird um noch jemanden in sein Leben zu lassen. Oder anders die Auswahl wird so klein, an Partnern die da noch reinpassen würden, dass es wirklich Zufall bedarf um demjenigen noch zu begegnen. Vielleicht nicht meine beste Metapher aber vielleicht wird deutlich was ich meine.
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Ich lebe hier das Gleichklang-Prinzip. Bei zentralen Eigenschaften keinerlei Abstriche, aber bei dem Rest maximale Kompromissbereitschaft.
D.H. langfristige gute Freundschaften würde ich auf keinen Fall aufgeben, aber über kurzfristige oder durchwachsene Freundschaften lassen ich mit mir reden.
Hunde und Katzen sind für mich ein absolutes No-Go. Wenn eine Hunde- oder Katzenbesitzerin (oder solche die es gerne werden möchten) mit mir zusammen sein möchte, dann müsste sie die Tiere für mich aufgeben und mir versichern, dass nie wieder darüber nachgedacht wird sich eins anzuschaffen oder aufzunehmen.
Gaming, Outdooraktivitäten und Sport würde ich niemals komplett aufgeben, maximal reduzieren. Die Hobbies aus der zweiten Reihe wie Lesen, Brettspiele oder Youtube schon.
Jobwechsel und Umzug sind auf jeden Fall denkbar, wenn die Rahmenbedingungen passen.
D.H. langfristige gute Freundschaften würde ich auf keinen Fall aufgeben, aber über kurzfristige oder durchwachsene Freundschaften lassen ich mit mir reden.
Hunde und Katzen sind für mich ein absolutes No-Go. Wenn eine Hunde- oder Katzenbesitzerin (oder solche die es gerne werden möchten) mit mir zusammen sein möchte, dann müsste sie die Tiere für mich aufgeben und mir versichern, dass nie wieder darüber nachgedacht wird sich eins anzuschaffen oder aufzunehmen.
Gaming, Outdooraktivitäten und Sport würde ich niemals komplett aufgeben, maximal reduzieren. Die Hobbies aus der zweiten Reihe wie Lesen, Brettspiele oder Youtube schon.
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Vielleicht hat man im Alter auch einfach festgestellt, dass eine Beziehung nicht alles im Leben ist und man gewichtet andere Dinge höher oder betrachtet sie als gleichwertig.sascha94 hat geschrieben: ↑25.08.2026, 04:50 Aufjedenfall eine sehr Interessante Fragestellung.
Wenn ich mir einen Partner suche, würde ich mir schon Gedanklich so wenig Gewichte anlegen wollen wie möglich um den Kreis derer die infrage kommen so groß wie möglich zu halten bezüglich der Auswahl.Je älter man wird, desto mehr Gewichte packt man sich dann scheinbar noch obendrauf (Job,Beruf,Hobby,Freunde,Eigentum usw) sodass man irgendwann an den Punkt kommt, dass man praktisch zu schwer wird um noch jemanden in sein Leben zu lassen.
Um maximal flexibel zu sein, könnte man auch Freundschaften meiden, kein Eigentum erwerben, Hobbys aufgeben und nur Jobs annehmen, die man überall ausüben kann. Dann kann man auch sofort von Flensburg nach Freiburg ziehen, ohne dass man irgendetwas aufgeben muss.
Zufall bedarf es immer.
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Wurde ja inzwischen schon diskutiert die Frage
https://abtreff.de/viewtopic.php?t=30224
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Waldgeist hat geschrieben: ↑25.08.2026, 08:36 Ich lebe hier das Gleichklang-Prinzip. Bei zentralen Eigenschaften keinerlei Abstriche, aber bei dem Rest maximale Kompromissbereitschaft.
D.H. langfristige gute Freundschaften würde ich auf keinen Fall aufgeben, aber über kurzfristige oder durchwachsene Freundschaften lassen ich mit mir reden.
Sehe ich auch so, da gibt es im Grunde nix zu HinzufügenWaldgeist hat geschrieben: ↑25.08.2026, 08:36 Gaming, Outdooraktivitäten und Sport würde ich niemals komplett aufgeben, maximal reduzieren. Die Hobbies aus der zweiten Reihe wie Lesen, Brettspiele oder Youtube schon.
Jobwechsel und Umzug sind auf jeden Fall denkbar, wenn die Rahmenbedingungen passen.
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Gaming ist ein interessantes Thema. Ich habe meinen PC verkauft, weil ich einfach nicht mehr die Zeit hatte. Wenn ich gespielt habe waren das meistens 6 Stunden plus und das gerne Freitag, Samstag, Sonntag, brauchte man für die Spiele auch, Ich fange kein Strategiespiel an um dann mittendrin abzubrechenWaldgeist hat geschrieben: ↑25.08.2026, 08:36 Gaming, Outdooraktivitäten und Sport würde ich niemals komplett aufgeben, maximal reduzieren. Die Hobbies aus der zweiten Reihe wie Lesen, Brettspiele oder Youtube schon.
Jobwechsel und Umzug sind auf jeden Fall denkbar, wenn die Rahmenbedingungen passen.
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Auf die Freundschaft zu mir haben einige gute Freunde verzichtet, weil die Partnerin mich nicht mochte.
Einen Tag ist man noch "best Friends forever" und eine Woche später geht die Person nicht mehr ans Telefon.
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Wer kennt das nicht
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Re: Was würdet ihr für eine Beziehung aufgeben und was nicht?
Wahrscheinlich erfüllt Liebe Bedürfnisse, die eine Freundschaft nicht erfüllen kann.