Waldgeist hat geschrieben: ↑26.08.2026, 09:39
Auch wenn man es nicht gerne hört, ist es eben die Wahrheit.
Respekt sollte nichts mit dem Alter zu tun haben. Es passt nicht zusammen, Frauen U30 zu vergöttern und sie ab dem Moment, in dem sie angeblich ihren Zenit überschritten haben, wie Menschen zweiter Klasse zu behandeln.
Waldgeist hat geschrieben: ↑26.08.2026, 09:39
Maximal 1-2 Jahre jünger darf der Mann sein, aber gerne 10-20 Jahre älter.
In meinem Umfeld sind es mind. 1/3 der Frauen, welche mit 10-25 Jahre älteren Männer zusammen sind.
Also die meisten Verpartnerten, die ich kenne sind in einem ähnlichen Alter. Das bezieht sich aber auf Partnerschaften von Menschen bis Anfang 30.
Waldgeist hat geschrieben: ↑26.08.2026, 09:39
Umkehren lässt es sich aber auch nicht, weil für einen 30 jährigen Mann, welcher gerne eigene Kinder möchte,
eine 50 jährige Frau keine geeignete Partnerin ist. Frauen werden vermutlich auch gute Gründe haben,
warum sie keine 10 - 20 Jahre jüngeren Männern daten möchten.
Ich glaube nicht, dass es hier vorrangig um Kinder geht. Es geht schlicht darum, dass eine 50 Jährige nun mal nicht so attraktiv aussieht wie eine 25 Jährige. Man muss sich keine fadenscheinigen Gründe zurechtlegen, um zu rechtfertigen, warum man auf deutlich jüngere Menschen steht.
Tania hat geschrieben: ↑26.08.2026, 11:34
...werden wir wohl leider erst erfahren, wenn Du Dein Beuteschema auf Ü30-Frauen ausweitest
Ich habe schon mit Frauen geschlafen, die 40+ waren. Wir waren uns aber immer einig, dass das nur etwas Einmaliges ist.
dfg82 hat geschrieben: ↑26.08.2026, 11:59
Viele Männer finden eben nur Frauen um die 20 attraktiv. Ist das nicht deren Natur?
Es geht nicht darum, dass jüngere Frauen tendenziell attraktiver sind, sondern darum, wie man ihnen gegenüber auftritt. Ich habe aber auch schon Frauen kennengelernt, die mit 40+ oder sogar 50+ noch richtig gut aussehen. Das erfordert freilich eine gewisse Disziplin, Willenskraft und die Priorität, in Form zu bleiben. Einfach nur leben und wenig essen reicht im Alter meist nicht mehr aus, um fit zu bleiben.
Aber auch Männer müssen etwas dafür tun, um in Form zu bleiben. Meist haben sie ihren Zenit längst überschritten, merken es nur nicht. Einfach nur Ü40 zu sein und gebildet sowie intelligent zu heucheln, reicht auch für eine Frau U30 nicht aus. Ich erlebe immer wieder, wie Männer Ü40 glauben, sie seien etwas Besseres, bloß weil sie schon so viele Lebensjahre auf dem Buckel haben - und daher angeblich gebildet, sogar intelligent sind und der Frau viel bieten können. Scheiße sehen sie trotzdem aus, während von der jungen Frau verlangt wird, bitte in Form zu sein.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑26.08.2026, 13:56
Für mich ist es selbstverständlich, dass ich die gemeinsame freie Zeit größtenteils mit meinem Partner verbringe. Da brauche ich gar nicht viel Willenskraft. Grundsätzlich erwarte ich das auch von meinem Partner. Heißt ja nicht, dass man gar nichts alleine machen kann, aber die Priorität sollte auf dem Partner liegen.
Wenn mir mein Partner nicht wichtig genug ist, wozu habe ich dann einen Partner? Das Wir sollte größer sein als das Ich.
Wäre schön, wenn du auch auf das antwortest, was ich tatsächlich geschrieben habe - und nicht, wie fast immer, nur auf den Teil, den du lesen willst oder vermeintlich gelesen hast. Es ging um die anderen Dinge neben der Partnerschaft, die du erwähnt hast, und nicht darum, dass es besonders schwierig ist dem Partner eine gewisse Priorität einzuräumen. Darüber hinaus teile ich deine Ansicht nicht: Ich finde nicht, dass der Partner - so wie ich das bei dir herauslese - Priorität Nr. 1 sein sollte. Dieser Gedanke wirkt auf mich sogar ziemlich abschreckend. Meinen Partner würde ich niemals zu meinem primären Lebensinhalt machen. Individuell kannst du das natürlich so sehen, dass dir persönlich ein solches Partnerschaftsmodell zusagt und du es verständlicherweise auch von deinem Partner erwartest - aber mir wäre jemand, der so klammert, einfach zu viel.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑26.08.2026, 13:56
Wenn man Bekanntschaften eingehen kann, scheint man schonmal irgendwelche sozialen Fähigkeiten haben.
Das erfordert keine besonderen sozialen Fähigkeiten. Bekanntschaften hat im Prinzip jeder, der irgendetwas mit der Gesellschaft zu tun hat und nicht nur Zuhause rumsitzt.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑26.08.2026, 13:56
Wenn man einen Korb bekommen hat, hat das Gegenüber schonmal gemerkt, dass mehr angestrebt wurde, also das bestehende Interesse wurde wahrgenommen. Da kann es sein, dass Wunsch und Realität nicht zusammenpassen.
Wenn du im Leben eine Handvoll Körbe kassiert hast, weißt du dann wirklich, was der Realität entspricht? Sorry, aber das ist absoluter Unsinn.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑26.08.2026, 13:56
Gegenseitige Wertschätzung finde ich in allen Varianten wichtig.
Das habe ich doch implizit damit ausdrücken wollen.
MattEagle hat geschrieben: ↑26.08.2026, 14:30
Das hab ich zumindest bei mir noch nie erlebt. Ich werde heute genauso wenig in Betracht gezogen wie vor 15 Jahren. Es gab für mich noch nie eine Option auf irgendwas. Es gab und gibt keine Frauen die mich anflirten oder gar körperliche Nähe suchen.
Da ich dich nicht kenne, kann ich das bei dir nicht einschätzen - aber es gibt auch genügend Männer, die "Anflirten" nur dann als solches wahrnehmen, wenn es von einer relativ passenden Frau kommt. Von Frauen, die nicht auf ihrem Radar auftauchen, wird es logischerweise nicht wahrgenommen. Zumal Frauen es generell viel subtiler machen. Letztens sagte mir eine Frau, die ich zum ersten Mal traf, die mich aber schon die ganze Zeit aus dem Augenwinkel beobachtet hatte, sie finde es unfair, dass es Menschen wie mich gibt, die mit Sonnenbrille so gut aussehen. Vor 5 Jahren hätte ich das als normalen Kommentar abgetan - heute sind meine Antennen deutlich feiner geworden.
MattEagle hat geschrieben: ↑26.08.2026, 14:30
Ich würde auch sagen dass "Sie" mehr emotionale Ansprüche an einen Partner stellt.
Habe ich jetzt nicht so wahrgenommen. Das ist natürlich wieder ziemlich individuell, aber die meisten Frauen, die ich erlebt habe und die Ü35 sind, sind sehr unabhängig und brauchen niemanden, der sie an die Hand nimmt. Ganz im Gegenteil: Es schreckt sie sogar ab, wenn ein Mann 24/7 darüber lamentiert, dass er ein guter Fang ist. Ich habe eher den Eindruck, dass viele mittelalte Frauen vor allem den Anspruch haben, nicht noch ein weiteres Kind an der Backe zu haben. Da geht es dann eher um emotionale Reife und jemanden, der ihnen nicht zusätzlich auf den Sack geht.