Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von sascha94 »

Deja-vu hat geschrieben: ↑05.09.2026, 20:41 Wobei Arbeitslosigkeit, auch länger als vier Wochen, gerade heute jeden treffen kann, und durch KI sicher noch schlimmer wird.

Ich verstehe das, wenn man eine gemeinsame Zukunft ganz klassisch mit Eigenheim und Kindern anstrebt, oder einen luxuriösen Lebensstil bevorzugt (zB gerne teure Urlaubsreisen macht).

Sonst aber finde ich das schon ziemlich picky.
Ich glaube das mit der KI ist aktuell noch kein Massenphänomen und es gibt nach wie vor Branchen, wo Händerigend Arbeitskräfte gesucht werden. Es betrifft ja nicht nur einen potenziellen Partner dieses Problem sondern auch mich selbst. Für mich ist es einfach normal für meinen Lebensunterhalt zu sorgen und ich erwarte bei einer Partnerin, dass sie das ebenso sieht. Das ist bei meiner zum Glück der Fall. Es kann immer mal sein dass Umstände wie eines Tages Kinder usw dazu kommen und deswegen Teilzeitmodelle greifen etc. Und man deswegen weniger verdient. Wir wollen uns aber auch etwas leisten können und dafür braucht es halt Lohnarbeit und auch da sind wir uns beide einig, ich glaube auch nicht dass wir damit alleine sind 🙂
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 06:48 Für mich ist es einfach normal für meinen Lebensunterhalt zu sorgen und ich erwarte bei einer Partnerin, dass sie das ebenso sieht. Das ist bei meiner zum Glück der Fall.
Damit ist ja die Frage deines ersten Threads endlich beantwortet: Es war Glück.

Stell dir vor, sie wär arbeitslos gewesen. Wärst du jetzt womöglich immer noch Single.
sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 06:48 Es kann immer mal sein dass Umstände wie eines Tages Kinder usw dazu kommen und deswegen Teilzeitmodelle greifen etc. Und man deswegen weniger verdient. Wir wollen uns aber auch etwas leisten können und dafür braucht es halt Lohnarbeit und auch da sind wir uns beide einig, ich glaube auch nicht dass wir damit alleine sind 🙂
Auch Lohnarbeit verhindert nicht immer, dass es zu Geldmangel kommt. Ich denke da an die Leute in prekären Jobs oder in Teilzeit.

Außerdem kann jeder Mensch jederzeit unverschuldet in die Lage kommen, eben nicht oder nicht mehr komplett für sich selbst sorgen zu können.

Wer das nicht wahrhaben will, der lebt schon irgendwo im Elfenbeinturm. In direkter Nachbarschaft unseres Kanzlers.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von sascha94 »

Deja-vu hat geschrieben: ↑06.09.2026, 12:17
Erstens finde ich es völlig unnötig mit meinem ersten Thread daher zu kommen, das hat hiermit überhaupt nichts zu tun bzw. die Frage war dort eine ganz andere. Das sorgt nur dafür dass die Diskussion persönlich wird und inwiefern das hier nützlich ist wage ich es zu bezweifeln.

Zweitens gibt es für mich nicht allzu viele plausible Gründe in bspw in Teilzeit zu arbeiten außer z.B wenn ich Angehörige Pflegen muss oder Kinder betreue, das habe ich schon gesagt, dass so etwas eine Ausnahme darstellt. Würde ich mir mit einer Person verpartnern, bei der das so ist. Nein würde ich nicht und das gebe ich auch offen zu, ich weiß halt ganz genau was ich will und was ich nicht will. 😉
Ob ich aus dem Grund heute noch Single wäre kann ich nicht sagen, umgekehrt wäre es aber auch so gewesen, dass sie einen Mann wollte der berufstätig ist und zumindest Gleichwertig verdient.
Es haben sich also zwei getroffen mit ähnlichen Wünschen und Vorstellungen, was ist da schlimm dran? Wenn du keine Präferenzen bei der Partnerwahl hast ist das für mich ok und gratuliere dass du solche Themen ausblenden kannst 😉 ich finde es aber Legitim dass es bei anderen anders ist. Ich finde es aber wiederum nicht ok wenn man anderen ihre Meinung absprechen will und meint sie hätten Realitätsverlust nur weil es nicht zum eigenen Weltbild passt. Zum Glück sucht sich jeder den Menschen mit dem er zusammen will selber aus und du brauchst halt jemanden, dem solche Fragen wie berufliche, finanzielle Situation, Lebensstandard usw auch egal sind und da gibt’s bestimmt welche.🙂
Zuletzt geändert von Kolinatan am 06.09.2026, 14:30, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 13:27 Erstens finde ich es völlig unnötig mit meinem ersten Thread daher zu kommen, das hat hiermit überhaupt nichts zu tun bzw. die Frage war dort eine ganz andere. Das sorgt nur dafür dass die Diskussion persönlich wird und inwiefern das hier nützlich ist wage ich es zu bezweifeln.
Sind nicht alle deine Beiträge hier sehr persönlich?

Ich finde schon, dass es zum Thema Glück, also deinem ersten Thread, passt, weils ein gutes Beispiel ist. Stell dir doch vor, es hätte bei euch genau wie jetzt eigentlich alles gepasst, aber dieses eine Detail (du darfst hier auch gern ein anderes beliebiges Merkmal einsetzen, weiß nicht, falsche Haarfarbe, falsche Schuhe oder so) hätte bei einem von euch zur Ablehnung des anderen geführt. Glück war, dass dem nicht so war.

sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 13:27Es haben sich also zwei getroffen mit ähnlichen Wünschen und Vorstellungen, was ist da schlimm dran?
Überhaupt nichts, siehe oben. Ein hundertprozentiges Match ohne Abstriche und ohne Kompromisse, und dann auch noch gleich beim ersten Date. Da darf man schon von Glück sprechen. Und das ist doch das Gegenteil von schlimm. :)

sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 13:27Ich finde es aber wiederum nicht ok wenn man anderen ihre Meinung absprechen will und meint sie hätten Realitätsverlust nur weil es nicht zum eigenen Weltbild passt.
Meinst du den "Elfenbeinturm"? Na ja, wenn man sich außer Kindern keinen plausiblen Grund für Geldmangel vorstellen kann, dann bekommt man offensichtlich nicht so viel mit. Oder man will es nicht. Weil es vielleicht nicht zum eigenen Weltbild passt.

Kannst du dir beispielsweise vorstellen, dass Menschen krank werden können? Einfach so, unverschuldet? Oder einen Unfall haben können? Und ja, auch Jobverlust kommt vor, aus verschiedensten Gründen.

Kinder sind übrigens keine Krankheit und kein Unfall. Sondern meistens eine freiwillige Entscheidung.


Es geht mir gar nicht darum, dir deine Meinung abzusprechen oder so. Du kannst aber sicher auch andere Meinungen aushalten.
Und war dein Ziel hier nicht, Leuten Mut zu machen?
Ich finde es eben ungünstig, wenn hier immer wieder reihenweise oberflächliche Gründe aufgelistet werden, die Menschen suggerieren, dass sie falsch sind, so wie sie sind, dass sie keine Chance haben, und dann auch noch selbst schuld dran sind. Das ist das Gegenteil von Mut machen. Nein, das bezieht sich nicht nur auf dich. Aber guck dir doch allein den Thread hier an. Sollte mit einer optimistischen Botschaft starten, und was wurde draus ...? Ist halt so typisch für dieses Forum mittlerweile.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 13:27 Zweitens gibt es für mich nicht allzu viele plausible Gründe in bspw in Teilzeit zu arbeiten außer z.B wenn ich Angehörige Pflegen muss oder Kinder betreue, das habe ich schon gesagt, dass so etwas eine Ausnahme darstellt.
Sehr praktisch, dass Deine Verlobte das anscheinend genauso sieht.

Für mich war in einer Beziehung immer nur wichtig, dass beide das leisten, was sie können, und dass das, was dann in Summe herauskommt, reicht, um das gemeinsame Leben so zu gestalten, wie beide es sich wünschen. Das ist natürlich leicht zu sagen, wenn man ein einigermaßen sichere Einkommen und keine hohen materiellen Ansprüche hat. Also würde ich einen Mann kennenlernen, der ebenfalls nicht viel braucht, wäre es egal, ob er bezahlt arbeitet oder sich um Haus und Garten kümmert. Wenn er aber ein teures Hobby hat und jede Woche viermal auswärts speisen will, würde er einen gut bezahlen Job brauchen.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von sascha94 »

Deja-vu hat geschrieben: ↑06.09.2026, 18:48 Es geht mir gar nicht darum, dir deine Meinung abzusprechen oder so. Du kannst aber sicher auch andere Meinungen aushalten.
Und war dein Ziel hier nicht, Leuten Mut zu machen?
Ich finde es eben ungünstig, wenn hier immer wieder reihenweise oberflächliche Gründe aufgelistet werden, die Menschen suggerieren, dass sie falsch sind, so wie sie sind, dass sie keine Chance haben, und dann auch noch selbst schuld dran sind. Das ist das Gegenteil von Mut machen. Nein, das bezieht sich nicht nur auf dich. Aber guck dir doch allein den Thread hier an. Sollte mit einer optimistischen Botschaft starten, und was wurde draus ...? Ist halt so typisch für dieses Forum mittlerweile.
du verdrehst hier leider einige Aussagen recht eigenwillig und stellst Vergleiche an, die an der Realität einer Partnerschaft völlig vorbeigehen.

1. Kriterien vs. Äußerlichkeiten
Grundsätzliche Vorstellungen von Eigenverantwortung, Berufstätigkeit und einer gemeinsamen Lebensführung mit einer „falschen Haarfarbe“ oder „falschen Schuhen“ gleichzusetzen, ist ein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich. Bei einer Partnerschaft auf Augenhöhe geht es nicht um Kleinlichkeiten, sondern um kompatible Werte und Lebensentwürfe. Dass zwei Menschen bei diesen Kernthemen übereinstimmen müssen, hat nichts mit pingeligem Aussortieren zu tun, sondern ist die Basis jeder funktionierenden Beziehung.

2. Vorbereitung und Mut vs. „reines Glück“
Zu einer Beziehung gehört sicherlich das Quäntchen Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Erfolgreiche Beziehungsanbahnung aber als reines Lotteriespiel darzustellen, wird dem Aufwand nicht gerecht. Bevor man jemanden trifft, mit dem es passt, gehört dazu die Bereitschaft, an sich zu arbeiten, die eigene Komfortzone zu verlassen und aktiv Risiken einzugehen. Das auf bloßen Zufall zu reduzieren, greift einfach zu kurz.

3. Eigenverantwortung und Schicksalsschläge
Es hat niemand behauptet, dass Menschen nicht unverschuldet in Not, Krankheit oder Arbeitslosigkeit geraten können. Es ist jedoch ein gewaltiger Unterschied, ob man in einer bestehenden Partnerschaft gemeinsam Schicksalsschläge durchsteht, oder ob man bei der Partnerwahl nach einer Grundhaltung sucht, die zur eigenen passt. Wer berufliche Eigenverantwortung als Kriterium schätzt, spricht damit niemandem den Wert als Mensch ab.

4. Was wirklich Mut macht
Mut machen heißt für mich nicht, Leuten einzureden, dass Vorstellungen und Kriterien bei der Partnerwahl egoistisch oder oberflächlich wären und man einfach warten müsse, bis jemand alle Gegebenheiten bedingungslos akzeptiert. Mut machen heißt zu zeigen: Man kann die eigene Situation selbst in die Hand nehmen, an sich arbeiten und genau das Leben und die Partnerschaft aufbauen, die man sich wünscht.

Für mich ist zu diesem Thema nun wirklich alles gesagt. Wir haben hier offensichtlich völlig unterschiedliche Ansichten darüber, wie Partnerschaften entstehen und was gesunde Kriterien sind – und das ist auch völlig in Ordnung. Ich belasse es von meiner Seite dabei.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 19:16 1. Kriterien vs. Äußerlichkeiten
Grundsätzliche Vorstellungen von Eigenverantwortung, Berufstätigkeit und einer gemeinsamen Lebensführung mit einer „falschen Haarfarbe“ oder „falschen Schuhen“ gleichzusetzen, ist ein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich.
Hiermit hast du recht. Das war von mir schnippisch gemeint. ;)

Es wurden ja durchaus schon derartige Kleinlichkeiten hier diskutiert, das führte von "sich gehen lassen" (wozu schon der Waschbärbauch zählte) bishin zu der These, dass man die falschen Schuhe tragen, oder sogar das falsche Bett haben kann.

Und je mehr solcher Details es sind, anhand derer man aussiebt, oder durch andere ausgesiebt wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es mit irgendwem passt. Oder umso mehr Glück braucht man dann. Eigentlich logisch.

sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 19:16 2. Vorbereitung und Mut vs. „reines Glück“
Zu einer Beziehung gehört sicherlich das Quäntchen Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Ja, und nichts anderes meine ich. Den passenden Menschen zu treffen. Das gelingt trotz Mut und eigener Anstrengung nicht jedem, also scheint es nicht ausschließlich daran zu hängen.

sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 19:16 3. Eigenverantwortung und Schicksalsschläge
Es hat niemand behauptet, dass Menschen nicht unverschuldet in Not, Krankheit oder Arbeitslosigkeit geraten können. Es ist jedoch ein gewaltiger Unterschied, ob man in einer bestehenden Partnerschaft gemeinsam Schicksalsschläge durchsteht, oder ob man bei der Partnerwahl nach einer Grundhaltung sucht, die zur eigenen passt. Wer berufliche Eigenverantwortung als Kriterium schätzt, spricht damit niemandem den Wert als Mensch ab.
Tut mir leid, das hat sich für mich so gelesen, als du meintest, du könntest dir keinen plausiblen Grund außer Kinder vorstellen.
Auch im Folgenden sprichst du wieder von Grundhaltung und Eigenverantwortung. Ob man aber zB einen Schicksalsschlag erleidet oder krank wird (und deswegen vorübergehend oder dauerhaft arbeitsunfähig wird), hat nichts mit Grundhaltung oder Eigenverantwortung zu tun. Das wollte ich dir bewusst machen.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Finnlandfreundin »

Reinhard hat geschrieben: ↑03.09.2026, 17:56 Das Aussehen ist eher der Auslöser, oder das was den Mut über die Schwelle der Hemmungen hinaushebt. Wenn man nur eine Kontaktaufnahme durchstehen kann, dann versucht man sein Glück halt beim größten Gewinn. Bei den anderen nimmt man eher an, dass sich mit denen halt schon was ergeben wird, wenn man sich vielleicht öfter über den Weg läuft.
Meine Herangehensweise ist genau andersherum. Desto attraktiver ich einen Mann finde, desto mehr Hemmungen habe ich. Da versuche ich mein Glück eher bei einem Mann, den ich weniger attraktiv finde (natürlich nicht so, dass ich ihn gar nicht attraktiv finde) und dann schaue, ob man Übereinstimmungen hat, die diesen Menschen für mich interessant machen.

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑04.09.2026, 07:50 Allerdings gibt es Männer, die Frauen aufgrund ihrer Optik auffallen. Diese Männer haben es deutlich leichter. Ich hingegen gehöre zu den Männern, die gefühlt für Frauen unsichtbar sind. Da ist es deutlich schwerer einer Frau überhaupt erstmal aufzufallen, geschweige denn zu gefallen.
Das ist unbestreitbar - attraktive Menschen fallen sowohl den attraktiven als auch den weniger attraktiven auf.
Und klar hat jeder weniger attraktive Mensch das Recht sich auf die attraktiven zu fokussieren, weil sie ihm eben einfach gefallen, aber da ist die Konkurrenz eben höher. Und dann kommen bei einem AB noch weitere Problemchen hinzu, die das noch alles erschweren.

Deja-vu hat geschrieben: ↑04.09.2026, 12:00 Die meisten Menschen sind wohl schon irgendwie "Augentiere".
Ich würde eher behaupten, dass die meisten Normalos nicht wirklich "Augentiere" sind. Aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen haben sie eher gelernt, was ihnen für eine Beziehung wirklich wichtig sind. Dass der Fokus auf der Optik liegt, höre ich eher hier und im Onlinedating, wenn nach Bildern ausgewählt wird, ob Kontakt aufgenommen wird oder nicht. Auch Jugendliche einer 9. Klasse gaben der Optik gar nicht so viel Gewicht bei der Frage, was ihnen bei einem Freund / einer Freundin wichtig wäre.

Waldgeist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 09:38 Bei Gleichklang gab es vor 5 Jahren mal eine Umfrage zum Thema Mittellosigkeit (Geldmangel).
Dabei kam eine Ablehnung von über 80 % bei Frauen gegenüber mittellosen Männern raus.
Bei den restlichen ca. 20 % Frauen war es auch nur eine Toleranz der Mittellosigkeit.
Keine einzige Frau hat die Mittellosigkeit als positiv oder wünschenswert benannt.
Das finde ich aber normal, dass man etwas Negatives nicht als was Positives bzw. Wünschenswertes angibt, Toleranz reicht da vollkommen aus.

sascha94 hat geschrieben: ↑06.09.2026, 13:27 ... umgekehrt wäre es aber auch so gewesen, dass sie einen Mann wollte der berufstätig ist und zumindest Gleichwertig verdient.
Ein ähnlicher oder gleicher Verdienst ist auf jeden Fall vorteilhaft. Wobei ich sagen muss, dass ein geringerer Verdienst bei einem Mann für mich kein Ausschlusskriterium ist.
Eine Dauerarbeitslosigkeit könnte ich vermutlich nur akzeptieren, wenn stetig was unternommen wird, dies zu ändern oder wenn man sich in ein Ehrenamt vertieft. Kann jemand gesundheitsbedingt nicht arbeiten gehen, ist dies an sich nicht das Problem, sondern eher die fehlende Gesundheit.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von alex321 »

Waldgeist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 09:38 Bei Gleichklang gab es vor 5 Jahren mal eine Umfrage zum Thema Mittellosigkeit (Geldmangel).
Dabei kam eine Ablehnung von über 80 % bei Frauen gegenüber mittellosen Männern raus.
Bei den restlichen ca. 20 % Frauen war es auch nur eine Toleranz der Mittellosigkeit.
Keine einzige Frau hat die Mittellosigkeit als positiv oder wünschenswert benannt.
Und wir reden bei Gleichklang von einer links-grünen-alternativen Datingplattform.
Auf den Mainstreamplattformen dürfte die Akzeptanz noch niedriger sein.
Kann ich bestätigen. Online-Dating ist als Arbeitsloser praktisch sinnlos. Nach mangelnder optischer Attraktivität ist ein niedriges Einkommen wahrscheinlich dass schnellste Ausschlusskriterium. Offline ist es nicht viel besser. "Was machst du beruflich?" ist da auch immer eine der ersten Fragen.

Die besten Chancen eine Frau zu treffen, die ein niedriges Einkommen akzeptiert, hat man wohl bei einem dieser Vereine die Aktivitäten für einkommensschwache Menschen anbieten, denn dort gehen auch Frauen hin die arbeitsunfähig sind oder einen alternativ/esoterisch angehauchten Lebensstil haben. Diese Vereine gibt es allerdings nicht überall.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von LonesomeCoder »

Eigentlich sagt der Spruch "Das Aussehen bestimmt, wer zusammenkommt und der Charakter, wer zusammenbleibt." doch alles. Ohne ein Aussehen, was für sexuelle Anziehung sorgt, geht nichts, aber wenn jemand mit einer Person längere Zeit zusammen sein will und mehr als nur Sex gefragt ist, dann muss natürlich auch noch der Charakter passen.
alex321 hat geschrieben: ↑11.09.2026, 20:57 "Was machst du beruflich?" ist da auch immer eine der ersten Fragen.
Eine arbeitslose Frau müsste doch für dich passen. Eine solche Frau hat mit einem arbeitenden Mann das Problem, dass er den ganzen Tag wegen der Arbeit und dem Arbeitsweg nicht daheim ist, am Abend völlig gestresst heimkommt und meist Freizeitaktivitäten hat, die sie sich nicht leisten kann.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

LonesomeCoder hat geschrieben: ↑12.09.2026, 08:09 Eigentlich sagt der Spruch "Das Aussehen bestimmt, wer zusammenkommt und der Charakter, wer zusammenbleibt." doch alles.

Er ist zu verallgemeinernd. Auch fürs Zusammenkommen braucht es mehr als das Aussehen.

LonesomeCoder hat geschrieben: ↑12.09.2026, 08:09Ohne ein Aussehen, was für sexuelle Anziehung sorgt, geht nichts, aber wenn jemand mit einer Person längere Zeit zusammen sein will und mehr als nur Sex gefragt ist, dann muss natürlich auch noch der Charakter passen.
Die meiste Beziehungen bestehen aus mehr als nur Sex.

LonesomeCoder hat geschrieben: ↑12.09.2026, 08:09 Eine arbeitslose Frau müsste doch für dich passen. Eine solche Frau hat mit einem arbeitenden Mann das Problem, dass er den ganzen Tag wegen der Arbeit und dem Arbeitsweg nicht daheim ist, am Abend völlig gestresst heimkommt und meist Freizeitaktivitäten hat, die sie sich nicht leisten kann.
Nicht unbedingt. Man hat ja die Wochenenden. Und Aktivitäten müssen nicht viel kosten.

Das Problem sehe ich hier eher darin, dass man sich als der arbeitslose Teil permanent minderwertig fühlen würde. Und irgendwo immer das Gefühl mitschwingt, den Partner evtl. nur auszunutzen. Gerade in so einer Kombination würde ich noch mehr auf getrennte Haushalte bestehen, und auf absolute Fairness bzw. Ausgeglichenheit, wer was zahlt oder wer wen einlädt. Alles andere würde sich für mich falsch anfühlen.


alex321 hat geschrieben: ↑11.09.2026, 20:57 Kann ich bestätigen. Online-Dating ist als Arbeitsloser praktisch sinnlos. Nach mangelnder optischer Attraktivität ist ein niedriges Einkommen wahrscheinlich dass schnellste Ausschlusskriterium. Offline ist es nicht viel besser. "Was machst du beruflich?" ist da auch immer eine der ersten Fragen.
Wäre jetzt interessant, ob für dich eine arbeitslose oder geringverdienende Partnerin in Frage käme.

Wie man hier sieht, nehmen sich die Geschlechter ja hinsichtlich Toleranz dessen nicht viel.

Aber auch solche Frauen kannst du überall finden, außer vielleicht in einer Luxusboutique oder einem teuren Cafe. Bei kostenlosen Aktivitäten beispielsweise, oder in Online Foren.

Ich frage übrigens nie nach dem Beruf. Meist erzählen die Leute das nämlich von sich aus. Wenn diesbezüglich nichts kommt, dann bohrt man da besser auch nicht nach.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

Deja-vu hat geschrieben: ↑12.09.2026, 12:09 Das Problem sehe ich hier eher darin, dass man sich als der arbeitslose Teil permanent minderwertig fühlen würde. Und irgendwo immer das Gefühl mitschwingt, den Partner evtl. nur auszunutzen.
Sehe ich leicht anders: ein Problem entsteht, WENN der arbeitslose Partner sich minderwertig fühlt oder vom anderen als minderwertig angesehen wird. Oder wenn auf einer Seite ein Gefühl des Ausnutzens/Ausgenutztwerdens aufkommt.

Ich hatte jahrelang einen joblosen Partner - der allerdings anfangs nicht arbeitslos war, sondern sich super um Haushalt und Kinder gekümmert hat. Ein Problem entstand erst, als er diese "Arbeit" eingestellt hat. Da fühlte ich mich dann schon etwas ausgenutzt.

Später hatte ich dann mal die Situation, dass mein Freund arbeitslos wurde. Wäre es so gelaufen, wie er zuerst angekündigt hatte ("Dann kann ich Dir viel öfter im Garten helfen, und ich koche gern abends für uns"), hätte wohl eher ich das Gefühl gehabt, ihn auszunutzen. Leider lief es anders, er verschwand in einem tiefen Loch von Minderwertigkeitsgefühlen und Hoffnungslosigkeit, und statt wie geplant mich zu unterstützen, brauchte er meinen Support. Ich hab auch durchgehalten, bis er ne (wirklich tolle) neue Stelle hatte - aber leider keinen Tag länger. :sadwoman:
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Finnlandfreundin »

Tania hat geschrieben: ↑06.09.2026, 19:00 Für mich war in einer Beziehung immer nur wichtig, dass beide das leisten, was sie können, und dass das, was dann in Summe herauskommt, reicht, um das gemeinsame Leben so zu gestalten, wie beide es sich wünschen. Das ist natürlich leicht zu sagen, wenn man ein einigermaßen sichere Einkommen und keine hohen materiellen Ansprüche hat. Also würde ich einen Mann kennenlernen, der ebenfalls nicht viel braucht, wäre es egal, ob er bezahlt arbeitet oder sich um Haus und Garten kümmert. Wenn er aber ein teures Hobby hat und jede Woche viermal auswärts speisen will, würde er einen gut bezahlen Job brauchen.
So ähnlich sehe ich das auch.

Arbeit und seinen Beitrag in der Beziehung leisten, finde ich wichtig, aber das erfolgt nicht allein über die Erwerbsarbeit. Von daher finde ich es nicht schlimm, wenn der Mann weniger als ich verdiene. Er darf damit einfach kein Problem haben. Auch darf er damit kein Problem haben, dass mein Gehalt der sichere Hafen ist, der nicht wegbrechen kann. Oftmals scheinen Männer aber gerade damit ein Problem zu haben. Bin gerade wieder mal online unterwegs.
Männer, die sich aber nur zurücklehnen und resignieren, kommen bei mir aber auch nicht gut an. Eine Freundin, die EU-Rente bekommt (aufgrund psychischer Probleme) geht 4x in der Woche für je 2,5 Stunden arbeiten (Kasse). Wenn sie das kann, erwarte ich das auch von einem Mann. Und sollte man mal arbeitslos werden, sollte ein potentieller Partner dann auch schauen, dass er was Neues bekommt und nicht so wählerisch sein, dass nichts übrig bleibt.

Sollte er ein teures Hobby haben, sollte er schon in der Lage sein, sich das selbst zu finanzieren - neben laufenden Kosten wie Lebensmittel, Wohnung und Auto. Mir macht es aber bspw nichts aus, wenn ich bspw den Urlaub bezahle, weil ich gerne in den Urlaub möchte. Da reicht mir in dieser Situation seine Anwesenheit. Auf der anderen Seite freue ich mich, wenn er bspw mich als Gegenleistung zum Essen einlädt. Das muss kein teures Restaurant sein. Er weiß dann einfach, dass ich das mag und deshalb tut er es. Mein Ex war so, nur leider spielte Sex keine Rolle.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Finnlandfreundin »

alex321 hat geschrieben: ↑11.09.2026, 20:57 Online-Dating ist als Arbeitsloser praktisch sinnlos. Nach mangelnder optischer Attraktivität ist ein niedriges Einkommen wahrscheinlich dass schnellste Ausschlusskriterium. Offline ist es nicht viel besser. "Was machst du beruflich?" ist da auch immer eine der ersten Fragen.

Die besten Chancen eine Frau zu treffen, die ein niedriges Einkommen akzeptiert, hat man wohl bei einem dieser Vereine die Aktivitäten für einkommensschwache Menschen anbieten, denn dort gehen auch Frauen hin die arbeitsunfähig sind oder einen alternativ/esoterisch angehauchten Lebensstil haben. Diese Vereine gibt es allerdings nicht überall.
Ich habe in meinem Profil im Onlinedating keinen Beruf angegeben. Vor paar Tagen hat mich ein Mann angeschrieben und gefragt, ob er mir eine persönliche Frage stellen kann. 3x raten, was das war. - Richtig. Er fragte nach meinem Beruf. Ich verstehe nicht, wieso das immer so als wichtig angesehen wird.

Würde es dich stören, wenn deine Freundin mehr als du verdient? Vielen Männern stört das, so meine Erfahrung.
Ich kann nur für mich sprechen - mich stört es nicht, wenn er weniger verdient als ich. Mein Ex hatte ca die Hälfte von meinem Verdienst. Er wusste es von Anfang an und ich auch - es war nie ein Problem.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Finnlandfreundin »

LonesomeCoder hat geschrieben: ↑12.09.2026, 08:09 Eigentlich sagt der Spruch "Das Aussehen bestimmt, wer zusammenkommt und der Charakter, wer zusammenbleibt." doch alles. Ohne ein Aussehen, was für sexuelle Anziehung sorgt, geht nichts, aber wenn jemand mit einer Person längere Zeit zusammen sein will und mehr als nur Sex gefragt ist, dann muss natürlich auch noch der Charakter passen.
Für mich muss sexuelle Anziehung nicht von Anfang an da sein. Lernt man jemanden mit der Zeit kennen, kann sich auch Anziehung einstellen, auch das Bedürfnis nach Sex mit diesem Menschen, der ja nach etwas Zeit kein Anderer ist. Kann mir aber auch vorstellen, dass das nicht passiert, wenn man jemanden total unattraktiv findet. Zwischen total unattraktiv und so attraktiv, dass man von vornherein sexuelle Anziehung spürt, ist ein weites Feld.
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Ein ähnliches Einkommen scheint perfekt zu sein, aber sobald beide einen Beruf haben und ihm auch nachgehen, hat man fast immer Unterschiede - selbst im gleichen Beruf (mit der Ausnahme, dass man nach Tarif bezahlt wird).
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Finnlandfreundin »

Deja-vu hat geschrieben: ↑12.09.2026, 12:09 Das Problem sehe ich hier eher darin, dass man sich als der arbeitslose Teil permanent minderwertig fühlen würde. Und irgendwo immer das Gefühl mitschwingt, den Partner evtl. nur auszunutzen. Gerade in so einer Kombination würde ich noch mehr auf getrennte Haushalte bestehen, und auf absolute Fairness bzw. Ausgeglichenheit, wer was zahlt oder wer wen einlädt. Alles andere würde sich für mich falsch anfühlen.
Wenn du dich dann minderwertig fühlst, dann liegt das Problem bei dir. Wenn es dich absolut stört, dann kannst du dir nur jemanden suchen, wo der Unterschied nicht so groß oder garnicht da ist.
Komplett getrennte Haushalte sind schwer umsetzbar, finde ich.
Wie schafft man in deinen Augen absolute Fairness / Ausgeglichenheit, wenn der Unterschied im Verdienst sagen wir mal 2000 Euro ist? Du 2000 Euro weniger als sie.

Ein gemeinsamer Haushalt mit gemeinsamen Konto (wie bei meinen Eltern) lässt die Unterschiede verschwinden. Meine Eltern hatten einen Unterschied von 2000 Euro im Monat. Mein Vater hatte den höheren Verdienst.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑13.09.2026, 19:31 Wenn du dich dann minderwertig fühlst, dann liegt das Problem bei dir. Wenn es dich absolut stört, dann kannst du dir nur jemanden suchen, wo der Unterschied nicht so groß oder garnicht da ist.
Mich stört da gar nichts. Ich bin ja nun nicht die Person, die hier immer wieder die Wichtigkeit des Einkommens oder des finanziellen Status betont. Das ist mir komplett egal, und kein Kriterium für mich.

Hilft mir aber nicht, wenn es für fast alle anderen eins ist.


Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑13.09.2026, 19:31 Komplett getrennte Haushalte sind schwer umsetzbar, finde ich.
Finde ich nicht.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑13.09.2026, 19:31Wie schafft man in deinen Augen absolute Fairness / Ausgeglichenheit, wenn der Unterschied im Verdienst sagen wir mal 2000 Euro ist? Du 2000 Euro weniger als sie.
Weniger als ich kann man nicht verdienen, also ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der andere mehr verdient.
Fairness heißt für mich: Jeder lädt den anderen mal ein, abwechselnd, und mal zahlt jeder für sich.
So habe ich das bisher bei allen Treffen gehandhabt, so handhabe ich das in meiner Freundschaft, und so wäre es auch in einer Beziehung.
Was ich nicht möchte, ist ein Abhängigkeitsverhältnis, oder das Gefühl, mich aushalten zu lassen.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Finnlandfreundin »

Deja-vu hat geschrieben: ↑13.09.2026, 21:15
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑13.09.2026, 19:31 Wenn du dich dann minderwertig fühlst, dann liegt das Problem bei dir. Wenn es dich absolut stört, dann kannst du dir nur jemanden suchen, wo der Unterschied nicht so groß oder garnicht da ist.
Mich stört da gar nichts. Ich bin ja nun nicht die Person, die hier immer wieder die Wichtigkeit des Einkommens oder des finanziellen Status betont. Das ist mir komplett egal, und kein Kriterium für mich.

Hilft mir aber nicht, wenn es für fast alle anderen eins ist.
Wenn du dich minderwertig fühlst, weil du weniger Verdienst hast, dann stört es dich, dann ist es ein Thema für dich. Dein Gegenüber muss das gar nicht so empfinden.

Hatte das Thema erst vor kurzem bei einer Familienfeier. Der Freund meiner Schwester berichtete von seinem Kumpel, dem es wichtig ist, dass seine Zukünftige einen gleichen Verdienst hat - weder weniger noch mehr. Mag sein, dass er in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat, aber man schränkt sich damit ziemlich ein, finde ich. Und dennoch, wenn es für eine Seite ein totales Problem darstellt, über das man nicht hinwegsehen kann, kann man es nicht ändern. Mich nervt es auch, weil es mich damit auch einschränkt, aber was will man machen.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Waldgeist »

Deja-vu hat geschrieben: ↑13.09.2026, 21:15 Weniger als ich kann man nicht verdienen, also ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der andere mehr verdient.
Fairness heißt für mich: Jeder lädt den anderen mal ein, abwechselnd, und mal zahlt jeder für sich.
So habe ich das bisher bei allen Treffen gehandhabt, so handhabe ich das in meiner Freundschaft, und so wäre es auch in einer Beziehung.
Was ich nicht möchte, ist ein Abhängigkeitsverhältnis, oder das Gefühl, mich aushalten zu lassen.
Klingt logisch und löblich, aber ist es auch sinnvoll?

Wäre es nicht auch sinnvoll es anderweitig auszugleichen (nein, damit meine ich nicht Sex!).

Ich bin vom Verdienst das Gegenteil von dir, aber was nützt mir das ganze Geld auf dem Konto,
wenn ich es nicht für etwas Schönes ausgeben kann.
Mir ist es wichtig, dass die andere Person es nicht von mir erwartet/verlangt
und ich keine dauerhafte Verantwortung für die andere Person habe, sowie ein respektvoller Umgang herrscht.
Seb-X
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Ich bin ...: verdammt bissig.

Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Seb-X »

Wer hat jemals glaubhaft behauptet, dass optische Attraktivität nahezu allein ein Garant für eine Beziehung wäre?
In Wirklichkeit ist es nicht anders als sonst im Leben: Man muss bereit sein, hart zu arbeiten, sich zu quälen, nicht aufgeben, Unangenehmes länger aushalten etc.
"Im innersten Gehäuse des Humanismus, als dessen eigene Seele, tobt gefangen der Wüterich, der als Faschist die Welt zum Gefängnis macht."
(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)

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