Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

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Einsamkeit_is_doof
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Seb-X hat geschrieben: ↑11.10.2026, 20:31 Diese Überlegungen habe ich schon lange. Das Ergebnis ist eher, dass Erwerbsarbeit genereil nur ein notwendiges Übel für mich ist. In jedem Job geht es um Leistung.
In erster Linie ist Arbeit tatsächlich ein notwendiges Übel um Geld zu verdienen und sein Leben zu finanzieren. Ich muss zugeben, würde ich dick im Lotto gewinnen, dann würde ich sicherlich nicht mehr arbeiten gehen. Wobei ich mich ab und an auch frage, ob ich damit glücklicher wäre?! Möglicherweise würden mir auf Dauer die sozialen Kontakte, die man jetzt auf der Arbeit beispielsweise mit den Kollegen hat und auch die Arbeit selber fehlen. Es könnte also durchaus sein, dass ich ohne Arbeit auf Dauer sogar unglücklicher würde. Wer weiss?! :gruebel: :brille1:

Nachdem ich aber Jahrelang einer Arbeit nachgegangen bin, die mir wirklich 0,0 Freude gemacht hat, bin ich heute glücklich mit meinem Job und ich kann an den meisten Tagen abends sagen, dass es ein guter Tag war. Klar, man freut sich, wenn man frei hat, aber dennoch macht mir meine jetzige Arbeit großen Spass und Freude. Es ist also durchaus möglich, dieses notwendige Übel auch angenehmer zu gestalten.
Das war klar, dass das kommt. Du verdrehst es mit Absicht. Du willst mir Tipps geben, bist aber noch dreimal feiger als ich. Man muss es so deutlich sagen. So wird es nie was. Warte weiter auf deinen Engel, der dich rettet.
Warum bist du mal wieder so aggressiv? Was soll das?
Du findest es also feige, wenn man sich nicht an eine glücklich verheiratete Frau ranmacht? Nein mein Freund, das ist nicht feige! Das hat etwas mit Anstand und Respekt zu tun!!! Ausserdem sollte es selbstverständlich sein, dass man, egal ob AB oder Normalo, die Finger von einer Frau lässt, die in einer glücklichen Beziehung lebt!
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von pisces83 »

Seb-X hat geschrieben: ↑12.10.2026, 15:25
pisces83 hat geschrieben: ↑07.10.2026, 07:24Kannst du zumindest die Möglichkeit zulassen, dass nicht zwangsläufig dein gesamtes Leben objektiv so aussichtslos ist, sondern dass deine Wahrnehmung der eigenen Möglichkeiten vielleicht deutlich negativer und absoluter ist, als sie sein müsste?
Wo ist denn die gute Aussicht? Wenn man sich nicht maximal anstrengt, kann es sie sowieso nicht geben.
Okay, dann ist das deine Antwort.

Ein Wort möchte ich dir trotzdem noch mitgeben.
Ich würde dir wirklich dringend raten, einmal professionelle psychotherapeutische Hilfe in Erwägung zu ziehen. Nicht weil ich glaube, dass damit plötzlich alles einfach wird oder dir jemand eine Lösung versprechen kann.
Ich sage das deshalb so deutlich, weil ich einen Teil von dem, was du schreibst, erschreckend gut von mir selbst kenne.
Ich habe mit 17 und mit 24 Suizidversuche unternommen und mir trotzdem jahrelang keine Hilfe geholt. Für mich war völlig klar: Mein Leben ist eben scheiße, bei mir ist sowieso nichts zu ändern und etwas Schönes habe ich ohnehin nicht verdient. Diese Gedanken haben sich für mich nicht wie eine Krankheit oder eine verzerrte Wahrnehmung angefühlt, sondern schlicht wie Tatsachen.

Erst als ich völlig am Boden war und dachte, ich hätte sowieso nichts mehr zu verlieren, habe ich eine Therapie begonnen. Später kamen weitere Therapie und auch medikamentöse Unterstützung dazu. Und nein, das war weder einfach noch irgendeine Wunderheilung. Es war verdammt viel Arbeit und ist es teilweise heute noch.

Aber mein Leben sieht heute völlig anders aus. Ich habe es im Grunde erst mit 40 wirklich begonnen und sehr vieles umgekrempelt. Wer mich heute kennt, kann sich kaum vorstellen, wie ich früher gedacht und gelebt habe. Manchmal kann ich es selbst kaum.
Das Einzige, was ich wirklich bereue, ist die verlorene Zeit.
Deshalb schreibe ich dir das. Nicht um dir zu erzählen, dass du dich einfach nur mehr anstrengen musst. Im Gegenteil. Sondern weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass man vollkommen davon überzeugt sein kann, die eigene Aussichtslosigkeit ganz objektiv zu sehen – obwohl genau diese Wahrnehmung ein Teil des Problems sein kann.
Therapie ist kein leichter Weg und niemand kann dir versprechen, was dabei herauskommt. Aber sie ist auch nichts, wovor man Angst haben muss. Ich möchte dich wirklich ermuntern, dir Hilfe zu holen.

Solltest du spezifische Ängste zu diesem Thema haben kannst du mir gerne ein PN schreiben, vielleicht kann ich die ausräumen.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Prinzessinnenschreck »

pisces83 hat geschrieben: ↑13.10.2026, 09:53Ich würde dir wirklich dringend raten, einmal professionelle psychotherapeutische Hilfe in Erwägung zu ziehen.
Bevor ich jemandem mit so einer Allerweltsweisheit komme, würde ich mich erst einmal etwas mehr über die Person informieren. Dafür muß ich nur den Benutzernamen und das Stichwort "Therapie" eintippen und ein paar Minuten Lesezeit aufwenden. Ist das zuviel verlangt?
Seb-X hat geschrieben: ↑17.04.2025, 22:12 Meine Ansprüche an eine, meine dritte, Therapie wären sehr hoch.
Es ist eben nicht alles und jeder therapierbar.
Und wenn mich das ratlos und traurig macht, dann kann ich auch schweigen und muß nicht auf Teufel komm raus den Helfer spielen.
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Hoppala
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Hoppala »

Seb-X hat geschrieben: ↑11.10.2026, 20:31 In jedem Job geht es um Leistung.
Die Frage ist, ob man das immer als Top-Priorität setzt. Die Frage ist, ob Leistung unter bestimmten Umständen nicht auch erfreulich und aufbauend sien kann. Die Frage ist, was mensch als "Leistung" definiert.
Seb-X hat geschrieben: ↑11.10.2026, 20:31 Ja, ich verbiete es mir. Ich habe es nicht verdient. Zum Beispiel wegen meiner Feigheit. Oder auf anderen Gebieten mich nicht genügend angestrengt zu haben. Aber v.a. wegen der Feigheit.
Du fragst immer danach, was du ändenr konntest.
Das.
Eventuell noch die Frage, was oder wer dich nötigt, zu feige für Zufriedenheit zu sein. Muss ja nicht gleich das ganze Leben umfassen.
Seb-X hat geschrieben: ↑12.10.2026, 15:25 Wo ist denn die gute Aussicht? Wenn man sich nicht maximal anstrengt, kann es sie sowieso nicht geben.
Das sehe viele Menschen anders. "Dienst nach Vorschrift", "Ich tu nur was man mir sagt" "Ich sitz hier nur meine Zeit ab" "Im Job langweile ich mich, Leben beginnt nach Feierabend" etc.

Ist schon seltsam paradox und komplett widersprüchlich, wie du dich selbst fertig machst.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von pisces83 »

Prinzessinnenschreck hat geschrieben: ↑13.10.2026, 11:49
Einen Helferkomplex habe ich nicht. Aber ich hätte in bestimmten Phasen meines Lebens gerne jemanden gehabt, der mir Möglichkeiten aufgezeigt hätte, die ich selbst damals nicht mehr sehen konnte.

Ich habe auf Seb-X’ Aussagen in diesem Thread reagiert. Dass ich vor jeder persönlichen Antwort erst einmal die mehrjährige Forenhistorie des Gegenübers nach bestimmten Stichworten recherchieren muss, halte ich für keine realistische Erwartung.
Mein Rat war auch kein „Therapie und alles wird gut“, sondern kam aus meiner eigenen Erfahrung mit genau dieser Art von empfundener Aussichtslosigkeit.

Therapie ist außerdem nicht gleich Therapie. Unterschiedliche Therapeuten, Ansätze und auch unterschiedliche Lebensphasen können einen erheblichen Unterschied machen. Dass Seb-X bereits zwei Therapien gemacht hat, nehme ich zur Kenntnis. Ob und was er daraus für sich ableitet, ist selbstverständlich seine Sache.

Und damit bin ich aus dem Thema jetzt auch raus. Ich finde es trotzdem schade, wenn eine eigentlich ermunternd und unterstützend gemeinte Ansprache eher als unerwünschtes „Helferspielen“ verstanden wird.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von sascha94 »

pisces83 hat geschrieben: ↑14.10.2026, 13:07
Danke für diese offene und ehrliche Einordnung. Ich finde, du hast absolut recht.
Wer selbst einmal an einem Punkt stand, an dem sich alles ausweglos angefühlt hat, weiß, dass professionelle Hilfe kein naiver Ratschlag ist, sondern oft der einzige Weg, diesen Tunnelblick zu durchbrechen. Es ist wirklich schade, wenn ein so reflektierter und aus eigener Erfahrung geteilter Impuls direkt als "Helferspielen" abgetan wird.
Manchmal braucht es eben den Mut, sich einzugestehen, dass die eigene Wahrnehmung durch eine Krise oder Depression massiv verzerrt sein kann – und dass man sich da nicht ganz alleine herauskämpfen muss.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 15.10.2026, 07:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Kolinatan »

sascha94 hat geschrieben: ↑15.10.2026, 07:21 Es ist wirklich schade, wenn ein so reflektierter und aus eigener Erfahrung geteilter Impuls direkt als "Helferspielen" abgetan wird.
Es wurde nicht kritisiert die eigene Erfahrung zu teilen. Das kritisierte Verhalten ist, dass die eigenen Erfahrungen und Vorstellungen als Ratschläge einem anderen Menschen übergestülpt werden. Manche Mitglieder reagieren darauf ablehnend, weil sie es zu oft erlebt haben, dass ihnen Ratschläge gegeben werden ohne sich zuvor mit ihrer Person wirklich zu beschäftigen, um erst einmal Vertrauen und Kontakt aufzubauen und zu verdeutlichen, dass es nicht darum geht sie "in Ordnung" zu bringen, sondern wirkliches Interesse an ihrer Person besteht, so wie sie sind.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von sascha94 »

Kolinatan hat geschrieben: ↑15.10.2026, 10:47
Manchmal können einem Ratschläge aber auch helfen die Sicht auf Dinge zu verändern. Das tun wir alle von Geburt an. Ich finde, man kann den Menschen auch einfach die Eigenverantwortung und Freiheit geben, Ratschläge anzunehmen oder zu ignorieren. Dass man in einem Online Forum nicht die Möglichkeit hat, jeden Ratschlag auf jeden User immer passgenau zuzuschneiden ist glaube ich klar und geht auch an der Realität für mich vorbei. Wie sagte meine Oma immer, man muss sich nicht jeden Schuh anziehen. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 15.10.2026, 18:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Kolinatan hat geschrieben: ↑15.10.2026, 10:47 Das kritisierte Verhalten ist, dass die eigenen Erfahrungen und Vorstellungen als Ratschläge einem anderen Menschen übergestülpt werden. Manche Mitglieder reagieren darauf ablehnend, weil sie es zu oft erlebt haben, dass ihnen Ratschläge gegeben werden ohne sich zuvor mit ihrer Person wirklich zu beschäftigen, um erst einmal Vertrauen und Kontakt aufzubauen und zu verdeutlichen, dass es nicht darum geht sie "in Ordnung" zu bringen, sondern wirkliches Interesse an ihrer Person besteht, so wie sie sind.
Aber genau das finde ich in einem Internetforum nahezu unmöglich. Man "kennt" die Forumsmitglieder ja nur durch das geschriebene. Wie die Person im wahren Leben ist, wie sie sich gibt, was sie bewegt usw. weiss man ja alles gar nicht, kann es auch gar nicht wissen. Man kann sich nur anhand der geschriebenen Beiträge ein Bild von der Person machen. Und so bleiben nur "Allerweltsvorschläge". Was die Person daraus macht, muss sie selber wissen und entscheiden. Was aber meiner Meinung nach gar nicht geht, dass Leute, die gutgemeinte Ratschläge geben, dann recht aggressiv angegangen werden und die Vorschläge rigoros zurückgewiesen werden.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Wusel »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑12.10.2026, 18:00 Du findest es also feige, wenn man sich nicht an eine glücklich verheiratete Frau ranmacht? Nein mein Freund, das ist nicht feige! Das hat etwas mit Anstand und Respekt zu tun!!! Außerdem sollte es selbstverständlich sein, dass man, egal ob AB oder Normalo, die Finger von einer Frau lässt, die in einer glücklichen Beziehung lebt!
Also ich hatte durchaus wiederholt die Erfahrung gemacht, das Frauen in Partnerschaft sich an mir ran gemacht haben...drei Mal
Das waren auch tatsächlich für lange Zeit die einzigen Erfahrungen und Gelegenheiten weibliche Nähe zu erfahren. Dabei blieb es immer bei Küsschen und engen Körperkontakt.

Ich denke, eine Frau in glücklicher Partnerschaft ließe sich gar nicht angraben.

Und umgekehrt signalisiert sie es auch, dass sie sich etwas anderes vorstellt als ihre gegenwärtige Beziehung... wenn sie woanders Nähe sucht.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

pisces83 hat geschrieben: ↑13.10.2026, 09:53Ich würde dir wirklich dringend raten, einmal professionelle psychotherapeutische Hilfe in Erwägung zu ziehen.
Hatte ich bereits - mehr als einmal.
pisces83 hat geschrieben: ↑13.10.2026, 09:53und auch medikamentöse Unterstützung dazu
Ich kann dir eine lange Liste geben, was man bei mir alles ausprobiert hat. Nichts hat wirksam geholfen, weder stimmungsaufhellend, noch antriebssteigernd.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 15.10.2026, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑12.10.2026, 18:00Du findest es also feige, wenn man sich nicht an eine glücklich verheiratete Frau ranmacht? Nein mein Freund, das ist nicht feige! Das hat etwas mit Anstand und Respekt zu tun!!! Ausserdem sollte es selbstverständlich sein, dass man, egal ob AB oder Normalo, die Finger von einer Frau lässt, die in einer glücklichen Beziehung lebt!
Ich wiederhole mich: Du hast nicht verstanden, worauf ich hinaus will.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑12.10.2026, 18:00Möglicherweise würden mir auf Dauer die sozialen Kontakte, die man jetzt auf der Arbeit beispielsweise mit den Kollegen hat und auch die Arbeit selber fehlen.
Mir ist das Home-Office deutlich lieber. Diese sozialen Kontakte auf Arbeit haben mich eher noch mehr gestresst, weil ich für diese keinen freien Kopf hatte, denn ich war mit meiner Arbeit beschäftigt, ich muss mich auf anstrengende Aufgaben konzentrieren.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑12.10.2026, 18:00Es ist also durchaus möglich, dieses notwendige Übel auch angenehmer zu gestalten.
Wieder sprichst du nur von dir. Damit kann ich nichts anfangen. Das hat mit meiner Lebensrealität nichts zu tun. Die Aufgaben müssen erledigt werden. Diese sind nicht leicht.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 15.10.2026, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Reinhard »

Seb-X hat geschrieben: ↑15.10.2026, 15:12 Ich kann dir eine lange Liste geben, was man bei mir alles ausprobiert hat. Nichts hat wirksam geholfen, weder stimmungsaufhellend, noch antriebssteigernd.

Nur leider haben die Forumsteilnehmer noch weniger Möglichkeiten als ein Therapeut. Also kann durchaus sein, dass dir der Ratschlag nichts bringt, eine Therapie anzustreben. Es ist allerdings trotzdem der beste Ratschlag, auf den man kommen kann.

Ist halt einfach Mist, wenn das Beste nicht ausreichend ist. :sadman:
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Tania hat geschrieben: ↑09.10.2026, 07:12 Nicht generell. Es gibt dort Leute, die wirklich nur Sex nach dem Motto "Komm am besten nackt, dann können wir direkt loslegen. Hallo sagen ist nicht nötig" suchen - und welche, die erstmal schauen wollen, ob es menschlich passt. Da entstehen dann durchaus auch Freundschaften oder Beziehungen ...
Ja, solche Anzeigen findet man haufenweise. Da habe ich dann aber den Eindruck, dass ihm nur seine sexuelle Befriedigung wichtig ist und dass der Andere andere Bedürfnisse haben könnte, interessiert nicht. Hatte mal so einer Anzeige geantwortet, ob für ihn auch ein Treffen unter anderen Bedingungen möglich wäre - er lehnte ab, dazu hätte er seine Frau. Auch so ein Punkt, der mich stört. Aber ich vermute, die Mehrheit ist eh vergeben.
Letzten Endes sind solche Portale auch nur Möglichkeiten, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Was dann daraus wird, entscheiden die Beteiligten im Laufe der Zeit selbst.
So wirkt es beim Schreiben nicht (bis jetzt).

alex321 hat geschrieben: ↑09.10.2026, 18:05
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑08.10.2026, 23:00 Auf Erotikportalen scheint das anders zu sein.
Auf Erotikportalen hat mir noch nie eine Frau geantwortet, also habe ich keine Ahnung wie das dort in der Praxis abläuft.
Für mich wirkt das immer so, wenn die Männer dort nicht kompromissbereit sind, dass sie anderweitig erfolgreich sind - mit Frauen, die auf das eingehen, was sie suchen.

Bedeutet, du hast selbst ein Gesuch, ich nicht, ich antworte nur auf die von anderen.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Seb-X hat geschrieben: ↑11.10.2026, 20:29
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑07.10.2026, 23:22Will man den Mann fürs Leben kennenlernen, dann sind andere Aspekte auch wichtig.
Das findest du in normalen Beziehungsforen. Der Mann für's Leben sollte ja auch Kinder zeugen können.
Da bei mir bspw der Zug langsam abgefahren ist, dann ist das keine Voraussetzung mehr.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Seb-X hat geschrieben: ↑12.10.2026, 15:25
pisces83 hat geschrieben: ↑07.10.2026, 07:24Kannst du zumindest die Möglichkeit zulassen, dass nicht zwangsläufig dein gesamtes Leben objektiv so aussichtslos ist, sondern dass deine Wahrnehmung der eigenen Möglichkeiten vielleicht deutlich negativer und absoluter ist, als sie sein müsste?
Wo ist denn die gute Aussicht? Wenn man sich nicht maximal anstrengt, kann es sie sowieso nicht geben.
Das maximale Anstrengen kann aber nur in dem Bereich erfolgen, der machbar ist. Die gute Aussicht ist das, was man unter seinen Möglichkeiten erreichen kann. Es wird immer Andere geben, die besser sind, die mehr erreichen können, aber die kann ich mir doch nicht als Vergleich heranziehen. Da sucht man sich Ziele, die nie erreichbar sind. Kein Wunder, wenn man nie zufrieden ist.
Ich finde es wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und dann in dessen Rahmen das bestmögliche herauszuholen. Betrifft alle Lebenslagen.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Prinzessinnenschreck hat geschrieben: ↑13.10.2026, 11:49
Seb-X hat geschrieben: ↑17.04.2025, 22:12 Meine Ansprüche an eine, meine dritte, Therapie wären sehr hoch.
Es ist eben nicht alles und jeder therapierbar.
Mag sein, aber vielleicht war es einfach der falsche Therapieansatz.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Reinhard hat geschrieben: ↑15.10.2026, 19:48 Ist halt einfach Mist, wenn das Beste nicht ausreichend ist. :sadman:
Die Frage ist, ob das eine verzerrte Wahrnehmung ist.

Ist man im Beruf nicht ausreichend, wäre man schon längst gekündigt. Also ist das, was man leistet, doch ausreichend. Etwas weniger wäre vermutlich auch ausreichend, insbesondere, wenn man dann zufriedener ist, was sich wiederum positiv auf die Arbeitsleistung auswirkt.

Heutzutage muss man als Lehrer auch fachfremd unterrichten, also nicht nur die Fächer, die man jahrelang studiert hat. Würde ich jetzt den Anspruch an mich stellen, dass ich alle Fächer unterrichten können müsste, würde ich mir ein Ziel stecken, das ich nie erreichen könnte. Da ich weiß, dass ich weder eine künstlerische noch musikalische Ader habe, kann ich Kunst und Musik von vornherein ausschließen. Auch Chemie ist ein Fach, das mir in meiner eigenen Schulzeit schwer viel, ergo schließe ich es aus zu unterrichten. Vor paar Jahren hatte ich mal eine 7. Klasse in Mathematik, das hatte gut geklappt, sodass ich einwilligte, Mathe in den Klassen 5 bis 7 übernehmen zu können. Gegeben wurden mir zwei 5. Klassen in Mathe. Das kann ich stemmen, bedeutet aber dennoch immer eine intensivere Vorbereitung als in den studierten Fächern, wobei es sich aktuell mit dem schriftlichen Rechnen noch in Grenzen hält (wird aber auch andere Zeiten geben).

Das, was ich leisten kann, muss ausreichend sein - sowohl für mich als auch für meinen Arbeitgeber. Alternative wäre immerhin, das, was ich abdecken kann, wird dann nicht abgedeckt. Da ist es meinem Arbeitgeber lieber, dass ich da bin, auch wenn ich nicht überall für alles einsetzbar bin.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Hoppala »

Seb-X hat geschrieben: ↑15.10.2026, 15:14
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑12.10.2026, 18:00Es ist also durchaus möglich, dieses notwendige Übel auch angenehmer zu gestalten.
Wieder sprichst du nur von dir. Damit kann ich nichts anfangen.
Nein. Er schreibt den Satz allgemein, nicht auf sich bezogen.
Dass du die genannte Option für dich nicht sehen willst, ist deine Entscheidung.

Es gibt Bedingungen, die machen einem das Leben schwer. Und es gibt Sichtweisen, mit denen man sich das Leben schwer macht. Beides kann gemeinsam wahr sein. Bei deinen Schilderungen beschreibst du den zweitgenannten Aspekt, als sei er der erstgenannte.
Und der erstgenannte wiederum ist in deiner Wahrnehmung wesentlich für den zweitgenannten.
Diese selbstkonstruierte Zange tut dir weh. Lösen kannst du sie nur durch eigene, deine Entscheidungen. Mag sein, dass die wiederum "schmerzhafte Leistung" erfürdern. Aber dann doch wenigstens mal an der richtigen Stelle?
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Seb-X hat geschrieben: ↑15.10.2026, 15:14 Ich wiederhole mich: Du hast nicht verstanden, worauf ich hinaus will.
Stimmt! Ich verstehe dich wirklich nicht. :brille1:
Mir ist das Home-Office deutlich lieber. Diese sozialen Kontakte auf Arbeit haben mich eher noch mehr gestresst, weil ich für diese keinen freien Kopf hatte, denn ich war mit meiner Arbeit beschäftigt, ich muss mich auf anstrengende Aufgaben konzentrieren.
Auch wenn du dich jetzt wahrscheinlich wieder persönlich angegriffen fühlen wirst: Wenn dein Job dich anstrengt, evtl. sogar überfordert(?), wäre es dann nicht eine Option, dir etwas anderen zu suchen.
Ich war ja mit Ausbildung rund 20 Jahre in der Situation, dass ich einem Job nachgegangen bin, den ich in den letzten Jahren regelrecht gehasst habe. Nun ist es ja so, dass man seine finanzielle Sicherheit nicht ohne Not aufgibt. Als ich nicht mehr anders konnte und mir etwas neues suchen musste, fiel mir das zwar wahnsinnig schwer, heute bin ich aber jobmässig glücklich und mir macht mein Job Spass. Aber ja, das ist meine Sicht, deine wird sicherlich ganz anders sein.
Wieder sprichst du nur von dir. Damit kann ich nichts anfangen. Das hat mit meiner Lebensrealität nichts zu tun. Die Aufgaben müssen erledigt werden. Diese sind nicht leicht.
Da muss ich dir widersprechen! Ich spreche nicht nur von mir. Es gibt viele Leute, die im Laufe ihres Lebens ihren Beruf wechseln und möglicherweise erst nach ein paar Jahren beruflich dort ankommen, wo sie glücklich sind. Ein Job, der einem keinen Spass macht, zu dem man sich jeden morgen hin quälen muss, macht einen auf Dauer kaputt. Logisch, dass man diesen Job dann als große Belastung wahrnimmt. Macht man aber etwas, was einem Spass und Freude macht, dann fällt einem die Arbeit deutlich leichter.
Aber wie ich ja schonmal geschrieben habe: Ich habe das Gefühl, dass du dir selber verbietest glücklich und zufrieden zu sein. Solange du dir das selber verbietest, wird sich auch nichts ändern, so hart es klingt. :fessel:
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