Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑22.10.2026, 18:03Deshalb denke ich, dass du dich doch mal mit dem Thema Jobwechsel auseinander setzen solltest, wenn du deinen aktuellen Job als Belastung erlebst. Immerhin ist man ja doch viele Stunden auf der Arbeit, da muss man sich ja nicht unnötig quälen.
Bei allem Respekt, aber ich wirklich den Eindruck, du hast nicht verstanden, was mir wirklich Probleme bereitet. Ohne Neugier u. Motivation fange ich auf keinen Fall etwas Neues an. Warum sollte mir etwas Neues auf einmal nicht dauerhaft Angst bereiten?
Zuletzt geändert von Seb-X am 26.10.2026, 20:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑22.10.2026, 12:32Für mich schon, denn sowohl beim Lernen in der Schule als auch auf der Arbeit muss man Leistung erbringen.
So unterschiedlich sind eben die Sichtweisen. In der Schule weiß zur Not der Lehrer die Lösung. Auf der Arbeit muss ICH die Lösung finden. Und nein, es gibt nicht automatisch einen erfahrenen Kollegen, der helfen kann, weil eben bisher überhaupt niemand für das Feld zuständig war und man genau deswegen eingestellt wurde. Auch kann ich aus Erfahrung sagen: Man kann auch ZU oft die Kollegen fragen, das kommt nicht gut an bei der Bewertung.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Seb-X hat geschrieben: ↑26.10.2026, 10:50 Um das Thema Zeugungsunfähigkeit ging es überhaupt nicht, deswegen ergibt deine Antwort keinen Sinn.
Das war doch deine Aussage:
Seb-X hat geschrieben: ↑11.10.2026, 20:29 Der Mann für's Leben sollte ja auch Kinder zeugen können.
Worauf ich antwortete, dass der Zug bei mir langsam abgefahren sei und es demzufolge keine Voraussetzung mehr wäre.

Du hast das dann mit einer sexlosen Beziehung gleichgesetzt, was für mich nicht gleichzusetzen ist.
Seb-X hat geschrieben: ↑11.10.2026, 20:29 Also ist eine sexlose Beziehung auf einmal kein Problem mehr für dich?
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Seb-X hat geschrieben: ↑26.10.2026, 10:45
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑22.10.2026, 12:40Alles gleich als nicht möglich abzutun ist einfach, es aber zu probieren erfordert Mut. Ohne dass du aber etwas änderst, ändert sich nichts.
Nein, es erfordert in MEINEM (!!!!!) Fall nicht Mut. sondern Lust. Außerdem hieße das in MEINEM (!!!) Fall, sich etwas anderes suchen, das mich auch nicht interessiert. Aber schön, dass ihr mich noch mehr unter Druck setzt, mir immer schön das Gefühl gibt, alles falsch zu machen, falsch zu sein etc. Da fühlt man sich gleich besser.
Ich habe hart dafür gearbeitet, diesen Beruf auszuüben. Das wirft man nicht einfach weg für anders, das einen nicht interessiert, aber andere habe es einfach so gesagt.
Wie oft soll ich es noch wiederholen, dass mich anderes auch nicht interessiert? Wofür denn bitte? Dass sich dadurch die Persönlichkeit auch nicht weiterentwickelt zu einem Punkt, an dem sie schon vor ca. 20 Jahren hätte sein müssen? Dass man dafür auch nicht mutiger gegenüber Frauen wird und wieder jeden Abend der einsame Loser ist? Es geht doch nicht bloß um den Job, eigentlich geht es um alles.

Wenn du nochmal von vorne anfangen könntest - hast gerade deinen Schulabschluss in der Tasche. Würdest du beruflich wieder den gleichen Weg einschlagen? Warum? Warum nicht? Was würdest du stattdessen machen wollen? ... Die Fragen musst du nicht öffentlich beantworten, einfach für dich.

Als Loser würde ich niemanden bezeichnen. Immerhin kämpfst du dich durch einen Job, der dir keine Freude bereitet. Hat er dir denn irgendwann mal Freude bereitet?

Und doch, ich würde es schon als Mut bezeichnen, wenn man einen neuen Weg geht, insbesondere, wenn man nicht weiß, ob er besser ist als der alte Weg.

Deinen Berufsabschluss, deine beruflichen Erfahrungen kann dir keiner wegnehmen, aber wenn du total unglücklich bzw unzufrieden bist, ist es an der Zeit neue Wege einzuschlagen. Ob du es machst, ist am Ende deine Sache.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Seb-X hat geschrieben: ↑26.10.2026, 20:15
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑22.10.2026, 12:32Für mich schon, denn sowohl beim Lernen in der Schule als auch auf der Arbeit muss man Leistung erbringen.
So unterschiedlich sind eben die Sichtweisen. In der Schule weiß zur Not der Lehrer die Lösung. Auf der Arbeit muss ICH die Lösung finden. Und nein, es gibt nicht automatisch einen erfahrenen Kollegen, der helfen kann, weil eben bisher überhaupt niemand für das Feld zuständig war und man genau deswegen eingestellt wurde. Auch kann ich aus Erfahrung sagen: Man kann auch ZU oft die Kollegen fragen, das kommt nicht gut an bei der Bewertung.
Die Sichtweise ist unterschiedlich, weil du was ganz anderes mit meinem Beispiel verbindest als ich.

Mir ging es darum, dass eine Leistung von jemandem erbracht wird. Dass sie in Bezug auf Arbeit vs Schule, aber auch von Beruf zu Beruf unterschiedlich ist, ist klar, aber das ist ja gerade der Vorteil an der Sache.
Wird in der Schule etwas bewetet, hat der Schüler nicht viel davon, wenn der Lehrer das weiß, er selbst aber nicht. Um eine gute Note zu bekommen, um die Klasse zu schaffen, um den gewünschten Abschluss zu bekommen, muss der Schüler Leistung erbringen. Bezüglich des Abschlusses hat er zwar auch eine Wahl. Nicht jeder muss Abitur machen, besser ist es, den Abschluss anzustreben, der machbar ist und damit seinen Weg gehen.
Und so ist es auch bezüglich des Berufes. Jeder kann sich die Arbeit raussuchen, wo er die geforderte Leistung erbringen kann, ohne daran kaputt zu gehen. Weniger ist dann manchmal mehr.

Wenn ich dich richtig verstehe, bist du alleine für einen Bereich verantwortlich. Ich glaube, gerade das baut bei dir enormen Druck auf.

Für mich wäre das definitiv nichts. Ich mag den Austausch mit meinen Kollegen - nicht nur vom beruflichen Standpunkt aus, sondern auch vom sozialen.

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