Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑29.10.2026, 00:08
Aber man kann eben nicht auf der einen Seite jemanden an seiner Seite haben wollen und auf der anderen Seite nur auf seine Bedürfnisse schauen.
Es gibt ja nicht nur schwarz und weiß, sondern auch viel dazwischen. Die eigenen Bedürfnisse sind genauso wichtig wie die des anderen, und man kann durchaus beides berücksichtigen. Man braucht eben den passenden Menschen, mit ähnlichen Bedürfnissen.
Ich bin der Typ Mensch, der einfach viel Freiraum braucht. Teils aus Gewohnheit, weil ich jahrzehntelang allein war, teils ist es einfach meine Persönlichkeit. Wünsche mir dennoch Nähe ab und zu. Da wäre jemand geeignet, der ähnlich empfindet.
Es gibt verschiedene Beziehungsmodelle, nicht alle Paare wohnen zusammen oder verbringen 24 Stunden am Stück miteinander (bewusst übertrieben jetzt).
Zudem halte ich es auch für reichlich unrealistisch, seine ganze Lebensplanung (Wohnsituation, Jobwahl, soziales Umfeld, Hobbys) auf eine etwaige Partnerschaft auszurichten. Das macht glaube ich fast niemand. Die meisten Menschen sind wahrscheinlich schon mittendrin in einer Beziehung, wenn diese Entscheidungen anstehen, und können dann gemeinsam planen. Aber kaum ein Single wird sein komplettes Leben um diesen "Fall der Fälle" herum bauen.
Dieser Anspruch mit dem Platz freihalten / schaffen (physisch) scheitert, selbst wenn man es wollen würde, auch oft an der Realität. Ich erinnere an die Diskussion um die Wohnungsgröße und das Doppelbett.
Vogel hat geschrieben: ↑29.10.2026, 09:07
Ich schrieb in der Vergangenheit ja bereits, das Frauen mit sehr vielen und zeitaufwändigen Hobbies und Interessen mich z.B. eher abschrecken. Ist man eher der häusliche Typ oder mag man es ständig unterwegs zu sein?
Gibt auch zeitintensive Hobbys, die man größtenteils zu Hause macht.
Viele hier zocken.
Ich schreibe Bücher. Das würde ich auch nicht aufgeben, aber es würde sich im Fall einer Partnerschaft womöglich reduzieren.
Na ja, so viel zur Theorie...
