Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
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sascha94
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Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Wenn ich an die Zeit zurückdenke, in der ich noch Single war, habe ich auch ab und zu an das Thema Heirat gedacht. Ich war zwar öfters mal Gast auf einer Hochzeit, trotzdem war mir das Ganze irgendwie fremd, fast wie ein Traum. Eine Beziehung an sich erschien mir lange genug weit entfernt. Von Heirat ganz zu schweigen. Damit gerechnet, dass ich das selbst einmal erleben könnte, hatte ich nie.
Mittlerweile hat sich meine Lebenssituation ziemlich verändert. Ich bin seit etwas über einem Jahr in einer Beziehung, wir wohnen zusammen und inzwischen ist sogar die Hochzeitsplanung für Oktober 2027 abgeschlossen.
Ich bin also genau an der Stelle, die ich nie erwartet hatte.
Manchmal finde ich es selbst erstaunlich, wie weit sich mein Leben innerhalb relativ kurzer Zeit verändert hat. Aus einem Gedanken, der früher ziemlich unrealistisch erschien, ist eine neue Realität geworden. So schnell kann’s gehen.
Mich würde deshalb interessieren, wie ihr zum Thema Heirat steht:
Ist Heiraten für euch ein persönlicher Lebenstraum?
Könnt ihr euch vorstellen, irgendwann zu heiraten, oder spielt das für euch keine große Rolle?
Hat sich eure Einstellung zum Thema im Laufe der Zeit verändert?
Mir ist bewusst, dass eine glückliche Beziehung keine Hochzeit braucht und dass es durchaus gute Gründe gibt, nicht zu heiraten. Mich interessiert einfach, welchen Stellenwert das Thema für euch hat.
Mittlerweile hat sich meine Lebenssituation ziemlich verändert. Ich bin seit etwas über einem Jahr in einer Beziehung, wir wohnen zusammen und inzwischen ist sogar die Hochzeitsplanung für Oktober 2027 abgeschlossen.
Ich bin also genau an der Stelle, die ich nie erwartet hatte.
Manchmal finde ich es selbst erstaunlich, wie weit sich mein Leben innerhalb relativ kurzer Zeit verändert hat. Aus einem Gedanken, der früher ziemlich unrealistisch erschien, ist eine neue Realität geworden. So schnell kann’s gehen.
Mich würde deshalb interessieren, wie ihr zum Thema Heirat steht:
Ist Heiraten für euch ein persönlicher Lebenstraum?
Könnt ihr euch vorstellen, irgendwann zu heiraten, oder spielt das für euch keine große Rolle?
Hat sich eure Einstellung zum Thema im Laufe der Zeit verändert?
Mir ist bewusst, dass eine glückliche Beziehung keine Hochzeit braucht und dass es durchaus gute Gründe gibt, nicht zu heiraten. Mich interessiert einfach, welchen Stellenwert das Thema für euch hat.
https://abtreff.de/viewtopic.php?t=30224
Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten
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ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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dfg82
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Nicht ein Mal habe ich in meinem Leben den Drang danach verspürt, zu heiraten. Meine letzten beiden Freundinnen wollten das gerne, also wäre es daran sowieso irgendwann gescheitert. Meine allererste Freundin hingegen wollte auch nie heiraten. Ich war schon auf so vielen Hochzeiten in meinem Leben und saß dann da mit einer Flasche Wein am Tisch und habe mich gefragt, wie man wegen so etwas, das meistens nicht lange hält, so ein Brimborium veranstalten kann. Auch dieses völlige Aufgehen im Gegenüber, das nun ein fester Teil von einem wird, finde ich äußerst abstoßend. Allenfalls steuerliche und rechtliche Vorteile wären Gründe für eine Heirat, jedoch nicht für mich. Es ist halt wieder so ein menschliches Ritual, das ich nur mit Erstaunen beobachten kann. Wenigstens war auf diesen Veranstaltungen das Essen immer gut. 
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umlaut_a
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Die Lebenziele "Heiraten" oder auch "Kinder kriegen" machen das eigene Lebensglück zu 100% von anderen Menschen abhängig und sind damit eine Garantie für Unglücklichsein wenns nicht klappt.
Ich würde beides nicht ausschließen aber Lebensziel ist heiraten definitiv keins.
Ich würde beides nicht ausschließen aber Lebensziel ist heiraten definitiv keins.
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Fehltrade
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
tach,
seit ich die total verkorkste Ehe meiner Eltern von klein auf miterleben konnte, war Ehe und Kinder nie ein Lebensziel. Die Ehe wurde nur durch die Existenz der Kinder aufrechterhalten und nachdem das letzte Kind (ich) ausgezogen ist, kam umgehend der Scheidungsanwalt zum Einsatz. Nennt mich meinetwegen aromantisch, aber es ist eben so wie es ist.
seit ich die total verkorkste Ehe meiner Eltern von klein auf miterleben konnte, war Ehe und Kinder nie ein Lebensziel. Die Ehe wurde nur durch die Existenz der Kinder aufrechterhalten und nachdem das letzte Kind (ich) ausgezogen ist, kam umgehend der Scheidungsanwalt zum Einsatz. Nennt mich meinetwegen aromantisch, aber es ist eben so wie es ist.
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Wusel
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Man sollte Ehe heutzutage nur noch als juritisches Gebilde auffassen, dass mit Rechten und Pflichten einhergeht.
Den romantischen Anteil sollte man besser außen vor lassen... auch die wenigen Ehen die heutzutage geschlossen werden, verzeichnen dennoch hohe Scheidungsqouten.
Ich denke auch, dass der romantische Aspekt früher deutlich mehr Bedeutung hatte, als die Gesellschaft religiöser war und Monogamie der weitgehend unhinterfragte Standard war.
Nie gewesen
Den romantischen Anteil sollte man besser außen vor lassen... auch die wenigen Ehen die heutzutage geschlossen werden, verzeichnen dennoch hohe Scheidungsqouten.
Ich denke auch, dass der romantische Aspekt früher deutlich mehr Bedeutung hatte, als die Gesellschaft religiöser war und Monogamie der weitgehend unhinterfragte Standard war.
Nein.
Nie gewesen
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Andrea
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Ich hatte noch nie den Wunsch zu heiraten und verstehe auch nicht, welchen Mehrwert eine Ehe für eine Beziehung bringen soll.
Meiner Ansicht nach ist Heiraten erstmal ein ziemlich veraltetes gesellschaftliches Konstrukt aus einer Zeit, in der es für Frauen nötig war zu heiraten, um wirtschaftlich und gesellschaftlich abgesichert zu sein.
Ich finde es immer wieder seltsam, wie selbstverständlich heute noch daran festgehalten wird.
Mich irritiert es auch, wenn ich von Leuten, die ich kennenlerne, direkt gefragt werde, ob ich verheiratet bin. Die Frage nach einer Beziehung fände ich ja noch naheliegend, aber die Frage, ob man einen Ehemann hat, vermittelt einem ja direkt das Gefühl, dass in meinem Alter selbst eine Beziehung ohne Ring am Finger nicht als "normal" gilt.
Welchen Mehrwert bringt eine Heirat denn für eine Beziehung? Das Versprechen, für immer zusammen zu bleiben? Gibt es einem mehr Sicherheit, wenn man den anderen quasi vertraglich an sich bindet? Finde ich eine seltsame Vorstellung.
Den einzigen nachvollziehbaren Grund, den ich für eine Ehe sehe, sind Kinder. Ich kann verstehen, dass man mit Kindern als Familie auftreten möchte und beispielsweise alle Familienmitglieder den gleichen Nachnamen tragen sollen.
Meiner Ansicht nach ist Heiraten erstmal ein ziemlich veraltetes gesellschaftliches Konstrukt aus einer Zeit, in der es für Frauen nötig war zu heiraten, um wirtschaftlich und gesellschaftlich abgesichert zu sein.
Ich finde es immer wieder seltsam, wie selbstverständlich heute noch daran festgehalten wird.
Mich irritiert es auch, wenn ich von Leuten, die ich kennenlerne, direkt gefragt werde, ob ich verheiratet bin. Die Frage nach einer Beziehung fände ich ja noch naheliegend, aber die Frage, ob man einen Ehemann hat, vermittelt einem ja direkt das Gefühl, dass in meinem Alter selbst eine Beziehung ohne Ring am Finger nicht als "normal" gilt.
Welchen Mehrwert bringt eine Heirat denn für eine Beziehung? Das Versprechen, für immer zusammen zu bleiben? Gibt es einem mehr Sicherheit, wenn man den anderen quasi vertraglich an sich bindet? Finde ich eine seltsame Vorstellung.
Den einzigen nachvollziehbaren Grund, den ich für eine Ehe sehe, sind Kinder. Ich kann verstehen, dass man mit Kindern als Familie auftreten möchte und beispielsweise alle Familienmitglieder den gleichen Nachnamen tragen sollen.
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Finnlandfreundin
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Früher wollte ich immer heiraten. Das änderte sich mit dem Tod meines Vaters. Es erschien mir plötzlich nicht mehr wichtig.
Meinen Ex habe ich wirklich geliebt und tue es eigentlich auch heute noch, aber der Gedanke, irgendwann heiraten zu wollen, kam mir nicht.
Ganz ausschließen, möchte ich es für mich nicht, aber es muss eben auch nicht unbedingt sein.
Wäre es meinem potentiellen Partner wichtig und würde er mich fragen, kann es schon sein, dass ich dann heiraten würde.
Es macht für mich eine Beziehung nicht besser oder haltbarer.
Meine Geschwister sind beide schon mehrere Jahre mit ihren Partnern zusammen. Mein Bruder ist verheiratet, meine Schwester nicht.
Meinen Ex habe ich wirklich geliebt und tue es eigentlich auch heute noch, aber der Gedanke, irgendwann heiraten zu wollen, kam mir nicht.
Ganz ausschließen, möchte ich es für mich nicht, aber es muss eben auch nicht unbedingt sein.
Wäre es meinem potentiellen Partner wichtig und würde er mich fragen, kann es schon sein, dass ich dann heiraten würde.
Es macht für mich eine Beziehung nicht besser oder haltbarer.
Meine Geschwister sind beide schon mehrere Jahre mit ihren Partnern zusammen. Mein Bruder ist verheiratet, meine Schwester nicht.
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Deja-vu
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Ich persönlich seh darin keinen Sinn.
Und es war auch nie mein Traum oder Ziel.
Meine Schwester hat bis jetzt auch noch nicht geheiratet, obwohl sie mit ihrem Partner schon 20 Jahre zusammen ist, und sie eine Tochter haben. Geht also auch ohne.
Aber wer möchte, der soll es gerne machen.
Und es war auch nie mein Traum oder Ziel.
Meine Schwester hat bis jetzt auch noch nicht geheiratet, obwohl sie mit ihrem Partner schon 20 Jahre zusammen ist, und sie eine Tochter haben. Geht also auch ohne.
Aber wer möchte, der soll es gerne machen.
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sascha94
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Hallo zusammen,
vielen Dank für die vielen ehrlichen und offenen Rückmeldungen!
Ich muss ehrlich gestehen, dass mich die überwiegend kritische oder distanzierte Sichtweise zum Thema Heiraten hier im Forum doch ziemlich überrascht hat.
Gerade in einem Forum für Absolute Beginner, in dem es häufig um den Wunsch nach Partnerschaft, Verbindlichkeit und das Nachholen bisher verpasster Lebenserfahrungen geht, hätte ich erwartet, dass die Ehe zumindest für einen größeren Teil einen gewissen Stellenwert hat.
Natürlich ist mir bewusst, dass eine Ehe keine Garantie für eine glückliche oder dauerhafte Beziehung ist und dass man auch ohne Trauschein eine genauso verbindliche Partnerschaft führen kann.
Für mich persönlich hat sich der Blickwinkel auf das Thema allerdings ziemlich verändert, seit ich selbst in einer glücklichen Beziehung bin. Was früher für mich kaum vorstellbar war, ist inzwischen ein konkreter Teil meiner Zukunftsplanung geworden.
Umso spannender finde ich es, hier so viele unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen. Gerade weil wir alle unterschiedliche Erfahrungen und Vorstellungen vom Leben haben, finde ich diesen Austausch interessant.
vielen Dank für die vielen ehrlichen und offenen Rückmeldungen!
Ich muss ehrlich gestehen, dass mich die überwiegend kritische oder distanzierte Sichtweise zum Thema Heiraten hier im Forum doch ziemlich überrascht hat.
Gerade in einem Forum für Absolute Beginner, in dem es häufig um den Wunsch nach Partnerschaft, Verbindlichkeit und das Nachholen bisher verpasster Lebenserfahrungen geht, hätte ich erwartet, dass die Ehe zumindest für einen größeren Teil einen gewissen Stellenwert hat.
Natürlich ist mir bewusst, dass eine Ehe keine Garantie für eine glückliche oder dauerhafte Beziehung ist und dass man auch ohne Trauschein eine genauso verbindliche Partnerschaft führen kann.
Für mich persönlich hat sich der Blickwinkel auf das Thema allerdings ziemlich verändert, seit ich selbst in einer glücklichen Beziehung bin. Was früher für mich kaum vorstellbar war, ist inzwischen ein konkreter Teil meiner Zukunftsplanung geworden.
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dfg82
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Es sind halt Traditionen, die sich Menschen irgendwann einmal ausgedacht haben und die Ehe war auch immer ein gutes Kontrollinstrument. Mir haben meine Beziehungen dabei geholfen, zu erkennen, dass ich keinesfalls heiraten darf. Ich hasse es ja schon, wenn Frauen von Brautkleidern schwärmen. Das hat so ZDF-Nachmittags-Soap-Vibes. Hilfe!
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Vogel
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Heiraten als eine Art Lifestyle-Party-Event. Was da auch teilweise an Geld ausgegeben wird....
Auch ich sehe mich nicht im Team Heirat. Auch wenn es steuerliche Vorteile haben mag.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
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Reinhard
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
sascha94 hat geschrieben: ↑05.11.2026, 07:34 Gerade in einem Forum für Absolute Beginner, in dem es häufig um den Wunsch nach Partnerschaft, Verbindlichkeit und das Nachholen bisher verpasster Lebenserfahrungen geht, hätte ich erwartet, dass die Ehe zumindest für einen größeren Teil einen gewissen Stellenwert hat.
Mich überrascht das gar nicht. Das Bedürfnis zu heiraten ergibt sich doch meines Erachtens erst, wenn man mal entweder eine ziemlich gut laufende, oder mehrere gescheiterte Beziehungen hatte. Also woher sollte ein AB die Idee haben, heiraten zu wollen?
Und Leute, die schon mit fünf von einer Hochzeit träumten, die werden vielleicht selten ABs. Insofern ist das dann an der Stelle nur selection bias.
Make love not war!
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alex321
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
In meiner Kindheit habe ich oft von Streit in den Ehen in der Nachbarschaft und Verwandtschaft mitbekommen. Die Ehe ist mir damals wie ein Gefängnis vorgekommen, dass Paare zwingt zusammenzubleiben. Ich habe nicht verstanden, warum sich Erwachsene sowas antun.
Ich selbst will keine, alleine schon wegen der großen Feier bei der man im Mittelpunkt steht. Die Gefahr einer Heirat bestand aber eh noch nie, denn ich bin noch nicht mal in die Nähe einer Beziehung gekommen.
Ich selbst will keine, alleine schon wegen der großen Feier bei der man im Mittelpunkt steht. Die Gefahr einer Heirat bestand aber eh noch nie, denn ich bin noch nicht mal in die Nähe einer Beziehung gekommen.
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Egil
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Re: Heiraten – ein Lebensziel oder für euch überflüssig?
Als Kind einer unverheirateten und weitgehend beziehungslosen Mutter hatte ich nie den Wunsch zu heiraten. In der Grundschule (und vielleicht sogar noch in den ersten Jahren Gymnasium) wurde ich teilweise noch erstaunt von Mitschülern gefragt, wie das sein kann, dass meine Eltern nie verheiratet waren ("Ach, dann sind sie geschieden?" "Nein!!!"). Und meine Mutter erzählt, dass sie durchaus noch schief angeguckt wurde, dass sie sich gegen eine Beziehung oder gar Ehe mit meinem Alkoholiker-Vater entschieden hat (zum Glück hat sie es!). Gut, das hat sich wohl höchstwahrscheinlich in den letzten Jahrzehnten zum Glück gegeben - es ist wohl weitgehend normalisiert, dass Kinder auch nur bei einem Elternteil aufwachsen können.
In meinen Augen ist die Ehe ein überkommenes Relikt aus vergangenen Zeiten, das eigentlich nicht mehr benötigt wird, zumal die meisten Ehen eh nach ein paar Jahren wieder geschieden werden. Ich verbinde damit keinerlei positive Emotionen, allerdings auch keine Abneigung dagegen - es ist mir schlicht egal. Das wäre so die emotionale und moralische Einschätzung von meiner Seite. Allerdings gibt es dann noch die rechtliche Seite: einerseits ist eine Ehe rechtlich höchst riskant - diese ganze Geschichte mit Abfindung und Güterteilung im Falle einer Scheidung kann fatal sein. Wie oft geraten z.B. Immobilien in Zwangsversteigerung deswegen? Und ich kenne auch einige Betriebsinhaber, deren Betrieb infolge der Scheidung ruiniert war. No way - wenn Ehe, dann nur mit knallhartem Vertrag, alles andere ist Wahnsinn! Etwas, was auf der anderen Seite pro Heirat spricht, ist, dass man als unverheirateter Vater quasi keinerlei Rechte in Bezug auf die Kinder hat - mit einer Ausnahme: Mann darf zahlen, und zwar 18 Jahre lang. Auch bei einer Scheidung hat Mann da mehr rechtlichen Einfluss.
Wie gesagt, mir bedeutet die Ehe nichts. Für meine Freundin ist sie allerdings sehr wichtig, zum einen wohl wegen ihrem streng christlichen Glauben, zum anderen sind die Menschen in Osteuropa wohl ohnehin konservativer in der Hinsicht. Und sie hat obskure Ängste, sie könnte anderenfalls vielleicht irgendwann abgeschoben werden und würde dann mit einem kleinen Kind alleine in der Ukraine sitzen. Ich habe ihr also vor zwei Jahren einen Antrag gemacht (während wir eigentlich getrennt waren), und seit meinem Geburtstag 2025 sind wir verlobt. Da wir allerdings beide nicht so auf große Partys stehen (ich wüsste kaum, wenn ich überhaupt einladen sollte, und vor allem sind mir derartige Veranstaltungen ein Greuel), werden wir wohl eher eine richtig schöne große Hochzeitsreise machen statt Geld für eine Feier auszugeben.
In meinen Augen ist die Ehe ein überkommenes Relikt aus vergangenen Zeiten, das eigentlich nicht mehr benötigt wird, zumal die meisten Ehen eh nach ein paar Jahren wieder geschieden werden. Ich verbinde damit keinerlei positive Emotionen, allerdings auch keine Abneigung dagegen - es ist mir schlicht egal. Das wäre so die emotionale und moralische Einschätzung von meiner Seite. Allerdings gibt es dann noch die rechtliche Seite: einerseits ist eine Ehe rechtlich höchst riskant - diese ganze Geschichte mit Abfindung und Güterteilung im Falle einer Scheidung kann fatal sein. Wie oft geraten z.B. Immobilien in Zwangsversteigerung deswegen? Und ich kenne auch einige Betriebsinhaber, deren Betrieb infolge der Scheidung ruiniert war. No way - wenn Ehe, dann nur mit knallhartem Vertrag, alles andere ist Wahnsinn! Etwas, was auf der anderen Seite pro Heirat spricht, ist, dass man als unverheirateter Vater quasi keinerlei Rechte in Bezug auf die Kinder hat - mit einer Ausnahme: Mann darf zahlen, und zwar 18 Jahre lang. Auch bei einer Scheidung hat Mann da mehr rechtlichen Einfluss.
Wie gesagt, mir bedeutet die Ehe nichts. Für meine Freundin ist sie allerdings sehr wichtig, zum einen wohl wegen ihrem streng christlichen Glauben, zum anderen sind die Menschen in Osteuropa wohl ohnehin konservativer in der Hinsicht. Und sie hat obskure Ängste, sie könnte anderenfalls vielleicht irgendwann abgeschoben werden und würde dann mit einem kleinen Kind alleine in der Ukraine sitzen. Ich habe ihr also vor zwei Jahren einen Antrag gemacht (während wir eigentlich getrennt waren), und seit meinem Geburtstag 2025 sind wir verlobt. Da wir allerdings beide nicht so auf große Partys stehen (ich wüsste kaum, wenn ich überhaupt einladen sollte, und vor allem sind mir derartige Veranstaltungen ein Greuel), werden wir wohl eher eine richtig schöne große Hochzeitsreise machen statt Geld für eine Feier auszugeben.
Every Dudu needs a Bubu 