Ich habe mir den Trailer angesehen. Was die Psychologin sagt, ist soo typisch für die Selbstherrlichkeit vieler Vertreter ihres Berufsstandes:
Psychologin hat geschrieben:
"Die Frage ist: Warum vermeide ich Beziehung? … Sie machen etwas, um Sie zu vermeiden, sonst hätten Sie eine. … Sie vermeiden eine Beziehung aus Angst, abgewiesen zu werden."
Wenn Wolfram etliche Chancen gehabt und sie nicht genutzt hätte, könnte man das so diagnostizieren. Oder wenn er explizit einen Bogen um Diskotheken und andere Orte, wo man Frauen kennenlernen kann, machen würde. Aber so ganz allgemein, ohne etwas über sein Leben im Einzelnen zu wissen?
Dass Wolframs Partnerlosigkeit auch damit zu tun haben könnte, dass er bestimmte Techniken zur Beziehungssanbahnung nicht gelernt hat oder innere Einstellungen hat, die ihn bei seinem Wunsch behindern, kommt sie nicht. Oder dass er traumatische Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht hat, die ihn bis heute prägen. Gerade an solchen Punkten könnte man sinnvollerweise ansetzen.
Stattdessen: Rational-abgehobenes Wortgeklingel einer Psychologin, das implizit unterstellt, dass Wolfram mit voller Absicht beziehungslos ist. Und die dadurch verletzend wirkt.
Sehr wenig hilfreich.