In der Studie wurden zwar genausoviele Männer wie Frauen befragt, wie sie diesen Mann finden, der manchmal von einer Frau angelächelt wird.
Herauskam kam dann das anscheinend der abgebildete Mann attraktiver wird, wenn er von einer Frau angegrinst wird. Heraus kam aber auch, dass die befragten Männer, die den abgebildeten Mann hinsichtlich seiner Attraktivität beurteilen sollten, den im selben Maße "blöder" fanden.
Ich denke, der umgekehrte Fall, wo eine abgebildete Frau in einigen Fällen von einem Mann angegrinst wird, wird dasselbe zeigen: Männer fänden sie attraktiver und Frauen vermutlich nicht so.
Ich denke der Antidiskriminierungswelle ist auch geschuldet, dass die Studie für Homosexuelle durchgeführt wird.
Vom Verstand her meine ich eher, wenn ein Mann für eine Frau attraktiver wird, nur weil der von ihr angelächelt wird --übertragen auf z.B. ein Mann wird für eine Frau attraktiver, wenn er bereits liiert ist: denke ich eher, ist denn die Frau blöd, dass sie den heiß findet?! (der ist doch schon weg vom Fenster)
Mich würde interessieren in welchem Alter die befragten Personen waren, die die Männerbilder beurteilen sollten.
Wenn die um die 20 J. rum sind, ist es für mich klarer Fall von peering group oder wie das heisst.
Andererseits wenn die schön durchmischt vom Alter her waren, 20-80jährige, dann ist das Ergebnis der Studie für die innerlichen Werte doch erfreulich. Die Frau, die den Mann angrinst, wird wohl innerlich was gutes an ihm entdeckt haben: Humor ...Kompetenz in einem Hobby usw., d.h. er hat was.
D.h. der Frau, die den Mann angrinst, wird eine Art von Vor-Kompetenz eingeräumt, so dass der abgebildete Mann quasi schon vor-beurteilt ist.
Dann mag es aber durchaus einige Frauen geben, deren Hobby der Jagdtrieb ist, einen -vermeintlich- hoch angesehenen Mann zu catchen.
In der Regel unterstell ich aber beiden Geschlechtern, dass sie absolut für sich alleine entscheiden, ob die anvisierte Person attraktiv oder unattraktiv ist.