Wenn einem alles zuviel ist

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ERSTER BEITRAG DES THEMAS
Wechselta.(ug)

Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Muss mal was los werden, da ich mich seit einiger Zeit irgendwie total überfordert fühle:

Kennt Ihr das auch, dass so viel auf Euch einströmt, dass Euch das alles zuviel wird?

Bei mir ist es so, dass ich mir immer jede Menge Sachen vornehme, dann aber von den ganzen daraus resultierenden Aufgaben total erschlagen werde worauf ich meistens mit Prokrastination reagiere, was das Ganze natürlich immer schlimmer macht. Gerade sitze ich um einen Haufen kleiner Zettelchen mit jeder Menge Aufgaben drauf. Komischerweise habe ich auf der Arbeit mit sowas weniger Probleme, benutze dort aber auch Computerprogramme, die mir die Übersicht erleichtern. Privat habe ich nur ein Email-Programm bei dem ich mir Aufgaben eintragen kann, was aber nicht so wirklich hilft.

Dazu kommt, dass ich wenn ich extrem frustriert bin (was öfter mal vorkommt) einen großen Kaufdrang habe und mir dann teilweise Sachen hole, die ich gar nicht wirklich brauche. Z.B. habe ich mir früher sehr viele DVDs geholt, von denen ich zwar schon etliche zum Verkauf aussortiert habe, mich aber bisher nicht dazu überwinden konnte die einzustellen, weil es soviel Zeit kostet (Fotos machen & bearbeiten, Text ausdenken, Preis recherchieren, ...) und kaum was einbringt. Mittlerweile habe ich seit einiger Zeit ein DVD-Abonnement, wodurch sich zumindest keine Neuen mehr anhäufen.

In eines meiner Hobbies - und das hört sich jetzt sicher ziemlich schräg an - bin ich auch nur so rein gerutscht, habe aber schon soviel rein investiert, dass ich es nicht einfach aufgeben kann. Dieses Hobby ist sehr zeit intensiv und für einen Großteil oben genannter Aufgaben verantwortlich und auch noch für neue Aufgaben gefährdet. Es ist ein Hobby, dass mir mittlerweile mit den richtigen Werkzeugen (= Investitionen) zum größten Teil richtig Spaß macht und schon viele Erfolgsmomente, andererseits aber auch viel Frustpotential bietet. Paradoxerweise führt der Erfolg über den Frust dann aber zu noch schöneren Erfolgsmomenten. Das ist fast so wie sich beim Laufen trotz Seitenstechen über die Linie zu retten und dann extrem stolz über den Sieg über den eigenen Körper ist.

Das blöde ist, dass ich in der Theorie weiß wie ich das Problem löse, mir aber dann in der Praxis aber die Energie fehlt, weil mir das alles wie oben geschrieben dann zuviel ist. Ich bin auch öfter mal nach der Arbeit einfach zu ausgelaugt um noch was geistig anspruchsvolleres zu machen.
Also irgendwie bräuchte ich irgendwas, was mir Energie gibt oder jemanden der mich dann anpeitscht und die Batterie auflädt. :?

Wie soll ich so die Energie für eine Beziehung aufbringen?

ERSTER BEITRAG DES THEMAS
schmidy

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von schmidy »

Ich kenne das auch, dass ein Hobby fast schon eher eine Belastung ist als Entspannung. Für mich war es eine Sportart, die ich letztendlich aufgegeben habe. Hier habe ich auch viel Zeit in investiert und meine (kleine) Erfolge waren gut und schön, aber da ich regelmäßig gefrustet war, habe ich es aufgegeben. Bei mir war es u.a. mein Ehrgeiz, der mir im Weg stand. Hat mich letztendlich auch ein paar Freundschaften gekostet und das möchte ich echt nicht wieder erleben.
Ich versuche es auch so einzurichten, dass meine Hobbys nicht meine sozialen Kontakte gefährden. Mir sind gute Freundschaften wichtiger, als ein Hobby (unter vielen).

Ich würde eher auf die Suche gehen, nach Dingen/Hobbys/Situationen/Personen, die dir Energie liefern.
Nem Sklaventreiber ist aber in meinen Augen nicht gerade erfolgsversprechend :D
Optimist
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Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Optimist »

Hab gerade ein neues Studium angefangen und mir geht es wieder ähnlich, hab diese Verhaltensmuster auch schon früher gezeigt. Nur das mit dem Geld verprassen klappt bei nur 100 Euro im Monat zum Glück nicht. :mrgreen:

Das Problem ist, dass mir meine CED viel Kraft raubt und ich mich deswegen oft müde fühle. Vielleicht mach ich mir auch selber zu oft Druck.
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."
Wechselta.(ug)

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Eine CED hab ich auch, bist dann der Dritte hier, den ich damit kenne. Hab gottseidank schon seit langem keinen Schub mehr gehabt, aber mich bei meinem letzten total zurück gezogen und es immer noch nicht wirklich geschafft die dadurch fehlenden Sozialkontakte zu ersetzen. Wobei ich vor zwei Jahren ein Medikament ausprobiert hab, was möglicherweise meine Leber geschädigt hat, was auch müde macht. Hätte ich das mal vorher gewusst, es war nämlich eigentlich total unnötig, weil ich ja keinen Schub hatte.

@schmidy:
Meine (an der Zeit gerechnet) wenigen sozialen Kontakte belastet das Hobby nicht. Es ist eigentlich umgekehrt, dass ich damit angefangen habe, weil ich zu wenig Leute kenne und mich extrem schwer tue neue Leute kennen zu lernen und für mich zu gewinnen oder überhaupt mal Leute zu finden, die halbwegs mit mir auf einer Wellenlänge liegen. Mit den meisten Menschen kann ich halt recht wenig anfangen oder umgekehrt, daher habe ich auch unter den ABs bei den diversen Treffen bisher noch niemand gefunden mit dem ich mich anfreunden konnte.

Es kann natürlich auch sein, dass die Hobbies so ein Kompensationsding sind und ich mir deswegen unerreichbar viele Zeile vornehme.
schmidy

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von schmidy »

Kompensationsding? Was meinst du damit genau?

Bei mir war es (bzw. ist es manchmal immer noch so), dass ich mich durch meinen Ehrgeiz und meine Begeisterung nur auf die Sportart selbst konzentriere und die neuen Leute um mich herum so gar nicht kennen lernen kann. Da ich aber gerne neue Leute kennen lernen möchte, versuche ich gerade da meine Prioritäten anders zu setzten (sprich: nicht so stark darauf konzentrieren besser zu werden, sondern einfach eine schöne Zeit mit den Mannschaftskollegen zu haben). Bin mal gespannt, wie es in ein paar Monaten damit aussieht.
Wechselta.(ug)

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Wechselta.(ug) »

schmidy hat geschrieben:Kompensationsding? Was meinst du damit genau?
Na, ich habe weder eine Beziehung noch einen großen Freundeskreis und die Leute sehe ich vielleicht einmal im Monat. Das da gerade das große Kinder-kriegen ausgebrochen ist, macht es auch nicht besser.
schmidy

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von schmidy »

Ich habe gemerkt, dass es einen großen Unterschied für mich macht, ob ich geistig oder körperlich ausgelaugt bin. Wenn ich zum Beispiel viel für die Uni getan habe, dann hilft es mir, Sport zu treiben um meine (geistigen) Akkus wieder auf zu laden. Anders herum genauso.
Wie ist das bei dir?
Wechselta.(ug)

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Wenn ich körperlich kaputt bin, geht auch geistig meistens nicht viel. Es geht dabei aber weniger um geistige Höchstleistungen als konzentriertes Arbeiten. Und schlimm ist halt das vor lauter Wald keine Bäume sehen, also irgendwie das Gefühl zu haben selbst wenn ich einiges abends erledige immer noch total viele Aufgaben über zu haben.

Ich hab gestern z.B. zwei Zettel erledigt und hier immer noch direkt 8 rum liegen und da stehen leider meistens mehrere Sachen drauf. Muss wohl glaube ich mal ordnen wieviel Zeit ich für die einzelnen Sachen brauche und erstmal die einfachsten abarbeiten. Dann ist wieder was Luft, was den Kopf freier macht und dann kann ich die anderen Aufgaben nach Priorität abarbeiten.
schmidy

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von schmidy »

Bist du sicher, dass das noch ein Hobby ist? Klingt für mich eher nach Arbeit und auch ein bisschen nach Überforderung (Papierberge abarbeiten ohne das es weniger wird, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können, ...). :?
Kann sehr gut verstehen, dass dich das auslaugt.

Was macht dir denn Spaß an deinem Hobby?
Wechselta.(ug)

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Wechselta.(ug) »

schmidy hat geschrieben:Was macht dir denn Spaß an deinem Hobby?
Das ich Dinge haben kann die man nicht kaufen kann und Sachen nach meinem eigenen Geschmack gestalten kann.

Klavier oder Gitarre lernen ist auch erstmal pure Arbeit. Die Früchte zu ernten macht dann aber viel mehr Spaß.
Baghira444

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Baghira444 »

Mein Hobby ist manchmal auch sehr zeitraubend, aber es war auch der erste Schritt für mich um mehr aus mich heraus zugehen. Durch die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe, habe ich auch die Kraft bekommen mich hier anzumelden, mich mit anderen Menschen auszutauschen und sogar Dates mit Frauen zu haben.

Eine Fan-Mail zu bekommen ist aus rein psychologischer Sicht äußerst erbauend und gibt einen Hoffnung und Kraft etwas in seinem Leben ändern zu können. Auch wenn der Zeitdruck und die Erwartungen manchmal etwas stressig sein können, so wird es mir trotzdem nicht gleich zuviel.
Wechselta.(ug)

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Stressig ist es bei mir auch nur durch Prokrastrination geworden. Und wenn sich einmal was aufstaut ist es schwierig das wieder abzubauen, da ja auch immer neue Sachen kommen.

Ich versuche aber auch gerade ein paar Sachen einfach los zu werden, dann muss ich mich da nicht mehr drum kümmern. ;)
Wechselta.(ug)

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Man, man, gestern und heute hatte ich wieder überhaupt gar keine Energie. Bin mir auch gar nicht mehr so sicher, ob das wirklich an der Vielzahl Aufgaben liegt. Vielleicht ist es nur ein Ausdruck von Vereinsamung und in solchen Momenten fühle ich mich schon halbtot.

In einem anderen Forum (wo es eigentlich um ganz andere Themen geht) gibt es einen internen Thread zum Thema Depression und da gab es drei Hauptansatzpunkte:

1. Ernährung (speziell wurden Zink und Vitamin B3 genannt)
2. Bewegung/Sport
3. Mehr soziale Kontakte (echte 1:1 Kontakte, nicht Facebook und Co)

Zu 1.: Ist nicht so einfach, wenn man das meiste Gemüse nicht mag und auch keinen Fisch, der mal abgesehen von den ganzen Giftstoffen, der sich dort in der Nahrungskette kumuliert, allgemein ja ziemlich gesund ist. Davon abgesehen habe ich mir seit einiger Zeit einen völlig ungesunden Schokoladenkonsum angewöhnt, der besonders in Depri-Phasen unkontrollierte Ausmaße annimmt (in drei Tagen verteilt 600 Gramm Schokolade essen finde ich jedenfalls ziemlich extrem).

Zu 2.: Blöderweise sehe ich Bewegung immer als Mittel zum Zweck an. Ich habe kein Problem von der Arbeit nach Hause zu gehen, auch wenn das länger als eine Stunde dauert, aber einfach so nur zur Bewegung raus gehen kann ich irgendwie nicht, da ich das als vertane Zeit ansehe. Diverse Sportarten habe ich als Kind/Jugendlicher in einem Verein ausprobiert, kam aber nie damit zurecht bzw. war es bei den Vereinen in denen ich länger war immer so, dass die Leute die ich mochte irgendwann weg waren und es dann keinen Spaß mehr gemacht hat. Mittlerweile empfinde ich regelmäßige Termine wie es sie im Verein gibt außerdem als total einschränkend.
Immerhin habe ich kein Auto und bewege mich daher relativ viel zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad.

Zu 3.: Hier sieht es noch schlechter als bei den anderen Punkten aus. Anscheinend bin ich ein ziemlich schwieriger Mensch, jedenfalls sind alle meinen aktuellen sozialen Kontakte (die ich recht selten sehe) durch sehr langsame Annäherung entstanden, z.B. Arbeitskollegen mit denen ich erstmal jahrelang beim Mittagessen zusammen saß oder ehemalige Mitschüler.
Wenn ich neue Leute kennenlerne neige ich selber dazu recht rigoros nach Interessen zu filtern und werde umgekehrt mindestens ebenso hart ausgesiebt.
Bezüglich meines eigenen Filters wüsste ich aber auch nicht, was ich mit Leuten anfangen soll, die Sachen machen, die mich überhaupt nicht interessieren, wie z.B. Theater oder Museen. Ich habe es ja auch schonmal probiert das toll zu finden, aber es langweilt mich unheimlich und da kann ich mich nicht verbiegen.
Andererseits ist es aber schon für recht allgemeine Interessen wie z.B. Action/Thriller/Science Fiction/Fantasy im Kino total schwierig Gleichgesinnte zu finden. Nicht nur hier meldet sich auf sowas keine Sau.
Das weckt in mir dann oft das Gefühl, dass ich vom Mars komme und eigentlich gar kein Mensch bin.
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BartS
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Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von BartS »

Hallo Wechselta,

mal gleich zu den sozialen Kontakten. Also ich sehe das nicht als Nachteil, wenn Du bei Freundschaften viel Zeit benötigst und ein langsames Tempo angehst. Auf die Art kann man auch mehr Vertrauen gegenseitig aufbauen. Welche weiteren Interessen hast Du noch? Bzgl. Kinofilmen, da wird es sicher schon Begeisterte in Richtung Action, Thriller oder Fantasy geben, sonst würden die Filmemacher und Kinobetreiber alle pleite gehen. ;) Vielleicht gibt es auch lokale Kino/Film-Foren. Wichtig finde ich schon, dass man bei den Aktivitäten selbst Spaß hat. Es bringt beispielsweise nix, wenn man einen Tanzkurs besucht, um Frauen kennenzulernen und selbst hat man an der Sache keine Lust dran.

Gruss
BartS
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Wechselta.(ug)

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Wechselta.(ug) »

BartS hat geschrieben:Vielleicht gibt es auch lokale Kino/Film-Foren.
Muss ich mich dann für jede Freizeitaktivität in einem anderen Forum anmelden? Habe eh schon viel zu viele Accounts.
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BartS
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Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von BartS »

Wechselta.(ug) hat geschrieben:
BartS hat geschrieben:Vielleicht gibt es auch lokale Kino/Film-Foren.
Muss ich mich dann für jede Freizeitaktivität in einem anderen Forum anmelden? Habe eh schon viel zu viele Accounts.
Nö, war davon die Rede? :gruebel: Nicht von mir ärgern lassen. ;) Wie Du Deine Freizeitaktivität organisierst ist ja Deine Sache.
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Wechselta.(ug)

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Das Organisieren klappt ja bisher nicht wirklich. Ich hab's aber hauptsächlich über New-in-town probiert und das war bisher größtenteils die reinste Katastrophe. Daher bin ich bei solchen Online-Sachen auch ein bisschen skeptisch.
Pascal

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Pascal »

Da ich in meinem bisherigen Arbeits- und Berufsleben die falschen Gleise gefahren bin und aufgrund meiner psychischen Einschränkungen einen kompletten Neustart machen muss, werde ich meine Kraft und Energie zur Zeit nicht in die Partnersuche stecken (zumindest nicht aktiv). Ich muss mich nach beruflichen Alternativmöglichkeiten erkundigen, wo ich mit meinen Einschränkungen gut integriert werde. Parellel dazu kümmere ich mich auch um eine psychotherapeutische Behandlung. Um die Partnersuche kann ich mich später immer noch kümmern, die anderen Dinge sind erstmal wichtiger und haben Vorrang.
zebulon

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von zebulon »

Ich hatte vorletzte Woche ein Gespräch mit meinem Chef, weil mir auch einiges zu viel wurde.

Ich mache unter anderem die Systemadministration für unsere Spezialsoftware und da hat es sich bei den Benutzern eingeschlichen, dass wenn Probleme auftreten nicht erst mal selbst geschaut wird, sondern gleich der Administrator angerufen wird. Dann kam noch hinzu, dass ich die Anwender auch noch in Sachen schulen sollte, die ich selbst gar nicht verwende.

Das wurde mir alles zu viel, da ich meine normale Arbeit ja auch noch habe und das ist auch nicht gerade wenig.

Aber das schlimmste ist, wenn ich dann zu Hause die Türe hinter mir schließe, bin ich allein (meine Katzen sind da). Niemand ist da, dem ich mal was erzählen könnte, niemand reflektiert! Deshalb komme ich im Kopf von meiner Arbeit auch nicht runter und nehme es sogar mit ins Bett und grüble.
Neroberg

Re: Wenn einem alles zuviel ist

Beitrag von Neroberg »

zebulon hat geschrieben: Aber das schlimmste ist, wenn ich dann zu Hause die Türe hinter mir schließe, bin ich allein (meine Katzen sind da). Niemand ist da, dem ich mal was erzählen könnte, niemand reflektiert! Deshalb komme ich im Kopf von meiner Arbeit auch nicht runter und nehme es sogar mit ins Bett und grüble.
1:1 unterschreibe ich das :(. Ich denke, Grübeln, also exzessives, kommt doch nur durch diese beschissene Einsamkeit.

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